Leserstimmen zu
Im Schatten unserer Wünsche

Jeffrey Archer

Die Clifton-Saga (4)

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Im vierten Band der Clifton-Saga bekommt Harrys und Emmas Sohn Sebastian den größten Raum. Er hat seinen Autounfall überlebt und lernt während seines langen Krankenhausaufenthaltes den Bankier Cedric Hardcastle kennen. Dieser ist aufmerksam, spitzfindig und bekommt sehr schnell mehr von den intriganten Machenschaften des Industriellen Don Martinez mit. Er hilft dem Vorstand der Barrington Schifffahrtsgesellschaft und damit auch der Familie Clifton gegen dessen Angriffe zu bestehen. Für mich war es wirklich Spannend gerade die Geschäfte an der Böse mitzuverfolgen und daraus alle weiteren Strippen zu ziehen. Und am Ende sticht ein neu gebautes Passagierschiff in See … Die Charaktere sind inzwischen gut bekannt und haben ihren Platz im Leben gefunden. Giles kandidiert fürs Oberhaus, Harry ist Bestsellerautor und Emma die Vorstandsvorsitzende des Familienunternehmens. Ihre Kinder Sebastian und Jessica sind erwachsen, erfolgreich und haben ihre eigenen Sorgen. Natürlich bekommen auch einige der Nebenfiguren aus den vorherigen Bänden wieder eine tragende Rolle: So handelt Major Alex Fisher schon wieder mit Aktienpaketen und Lady Virginia versprüht ihr Gift. Auch in „Im Schatten unserer Wünsche“ wird die Geschichte wieder in mehreren Hauptkapiteln aus den diversen Sichten unterschiedlicher Personen erzählt, die den Weg unserer Protagonisten zwischen den Jahren 1957 bis 1964 begleiten. Dabei lesen wir von schicksalhaften Wendungen und wichtigen Entscheidungen, die das Leben Vieler betreffen. Diese Perspektiven beziehen sich selten auf ein und dieselbe Handlung, wodurch es zu einem sehr zielgerichteten und flotten Handlungsfortlauf kommt. Die angesprochenen Themen sind vielschichtig und werden interessant an den Mann gebracht. Dabei tut die bildgewaltige Sprache natürlich ihr übriges! Der Autor nimmt an entscheidenden Stellen immer wieder Bezug auf bisher wesentliche Geschehnisse und hilft damit dem Leser wieder gut in die Geschichte zurück zu finden. Leider werden die zeitgeschichtlichen Fakten zugunsten der Liebesgeschichten, Affären und familiärer Skandale im Laufe der Reihe merkbar weniger, Jeffrey Archer leistet aber dennoch eine sehr gute Reche was die angeschnittenen Themen betrifft.

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Nachdem ich die ersten beiden Teile verschlungen habe und mit dem dritten so meine Probleme hatte, wollte ich aber trotzdem weiter lesen, denn ich hatte mir auch das Ziel gesetzt, diese Reihe komplett zu beenden! Doch dieser Teil hatte es in sich gehabt. Ich bin wieder besser zurecht gekommen und jeder der etwas gegen die Familie Clifton / Barrington hat, hat seine gerechte Strafe bekommen... Inhalt: Sebastian hat seinen Autounfall überlebt. In seinem langen Krankenhausaufenthalt lernt er den Bankier Cedric Hardcastle kennen. Er ist sehr spitzfindig und bekommt schnell die Intrige von Don Martinez mit. Er hilft der Aktiengesellschaft von Barringons-Schifffarhtsgesellschaft gegen die Intrigen zu bestehen. (Diese Seiten mi den Aktienankäufen und -verkäufen, war sehr spannend). Am Ende sticht das neu gebaute Passagierschiff in See, doch wir wären nicht bei der Clifton-Saga, wenn das Buch nicht spannend enden würde... Ich bin gespannt wie es weiter geht, daher werde ich Zeitnah den nächsten Teil lesen!

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Mittlerweile habe ich die Hälfte der Saga gelesen und finde immer noch, dass sie äußerst unterhaltsam ist. Dennoch habe ich nach dem Lesen dieses Bandes das Gefühl es gehe nicht mehr richtig weiter. Die Auflösung des Cliffhangers aus dem vorangegangenen Band ist gleichzeitig gelungen, aber dennoch dermaßen vorhersehbar, dass ich nicht umhin kam ständig zu denken "ich habe es ja gewusst". Die Geschichte an sich gefällt mir noch immer recht gut und weiß sowohl mit Tragik, als auch Humor zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere bleiben ihren Linien aus den ersten Bänden treu und wachsen einem immer mehr ans Herz auch, wenn ich persönlich finde, dass der Antagonist zu den Barringtons/Cliftons, Martinez, mittlerweile eigentlich auserzählt ist und mir nur noch negativ auffällt. Dies ist nicht im positiven Sinne eines Antagonisten gemeint. Auch der am Ende dieses Buches auftretende Cliffhanger, weiß zwar Spannung aufzubauen, aber ehrlicherweise nicht aufrecht zu halten, da ich als Leser ja weiß, dass noch einige Bände folgen werden. Um was genau es sich handelt möchte ich hier nicht verraten, um Spoilern vorzubeugen, wer das buch aber gelesen hat, versteht vielleicht was ich meine. Fazit: Auch der vierte Band der Reihe weiß zu überzeugen und den Leser bei Laune zu Halten. Wäre aber kein Cliffhanger am Ende, wüsste ich nicht, ob ich die Reihe weiter verfolgen würde. Dennoch wünsche ich euch allen viel Spaß beim Lesen!

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Die Handlung dieses Bandes spielt während der Jahre 1957 - 1964: Als Ross Buchanan, der Vorstandsvorsitzende der Barrington Shipping Company zurücktritt, übernimmt Emma, die Urenkelin des Firmengründers, seinen Posten. Sie hat es nicht leicht, muss gegen Vorurteile, Widerstände und Intrigen kämpfen, vor allem, als sie sich für den Bau des Luxusliners "Buckingham" einsetzt - ein finanziell höchst riskantes Projekt. Immer wieder droht es zu scheitern, vor allem, weil der auf Rache sinnende Don Pedro Martinez alles daran setzt, um die Familien Clifton-Barrington zu vernichten. Harry - zu Beginn der Handlung 37 Jahre alt - spielt in diesem Band kaum eine Rolle; er hat nur gelegentliche Auftritte als Emmas Ehemann, Vater und Autor. Sohn Sebastian erholt sich zusehends von den Folgen seines schweren Auto-Unfalls, interessiert sich sehr für Wirtschaft, insbesondere für das Bankenwesen und findet in Cedric Hardcastle einen hervorragenden Mentor. Es gelingt dem jungen Mann, sich Ansehen und Verdienste zu erwerben; und seiner Mutter steht er gelegentlich mit Rat und Tat zur Seite. Adoptiv-Tochter Jessica ist trotz ihrer Jugend bereits eine gefragte Künstlerin. Emmas Bruder Giles Barrington macht weiter als Politiker Karriere, ihre jüngere Schwester Grace als Universitätsdozentin. Resümee: In diesem Band erlebt der Leser vor allem politische und geschäftliche Intrigen, Erfolge und Niederlagen der Familie Clifton-Barrington mit. Dabei hat die Handlung allerdings manchmal ermüdende Längen, wenn es sehr erschöpfend um Aktiengeschäfte und ausführliche Diskussionen während der Sitzungen in der Reederei geht. Obwohl wir auch an privatem Freud und Leid der Protagonisten teilhaben, tritt dieser Komplex zugunsten der Geschehnisse rund um die Barrington Shipping Company stark in den Hintergrund. Besonders schade finde ich es in diesem Zusammenhang, dass Harry lediglich zu einer Randfigur degradiert ist, seine Mutter gar keine Erwähnung mehr findet. Sieht man von den bereits genannten Längen ab, ist die Handlung auch diesmal wieder spannend. Das liegt vor allem an dem Aktions-Reaktions-Schema, das von starken Protagonisten und Antagonisten getragen wird, die sich einen temporeichen Schlagabtausch liefern. Dabei bleibt der Ausgang jedes Mal bis zum Schluss ungewiss. Der standardmäßige Cliffhanger am Buchende verfehlt diesmal insofern etwas seine Wirkung, als man weiß, dass noch 3 Bände folgen, in denen die betroffenen Hauptpersonen wieder auftreten werden.

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Bristol 1957: Der schwere Autounfall von Sebastian Clifton bliebt nicht folgen los und nun verhärten sich die Fronten zwischen der Familie Clifton und Don Pedro Martinez noch mehr. Don Pedro und seine Söhne haben es sich zum Lebensziel gemacht die Cliftons und Barringtons zu vernichten. Währenddessen hat Emma Clifton alle Hände mit der Barrington Group zu tun. Sie kann ihre Position verbessern und mit dem Bau der Buckingham, einem Luxusschiff, begibt sich das Unternehmen auf den Weg in eine neue Ära. Doch eine weitere Familientragödie überschattet bald das Glück von Emma und Harry. Mit der Hilfe des Bankiers Cedrik Hardcastle ergeben sich neue Möglichkeiten, doch auch Major Fisher und Lady Virginia mischen noch kräftig mit. "Im Schatten unserer Wünsche" ist der vierte der siebenteiligen Clifton Familien Saga von Jeffrey Archer. Wie auch schon in den anderen Teilen hatte der dritte Teil der Serie mit einem sehr tragischen und spannenden Cliffhanger geendet und dieser vierte Teil knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Dem Autor ist wieder ein spannender Teil der Serie gelungen und es gibt immer wieder interessante neue Wendungen. Dieses Mal spielt das Buch in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhundert. Ich habe gerne wieder Zeit mit den verschiedenen Personen verbracht und mit ihnen mitgefiebert. Harry und Giles haben in diesem Buch weniger Platz, was etwas schade ist, aber dafür kommen andere Personen wie zum Beispiel Emma und Cedrik zum Zug. Das Buch endet - wie erwartet - wieder mit einem Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt wie es weitergehen wird. Erich Räuker bleibt der Serie treu und er ist auch im 4. Teil der Sprecher. Wieder kann er mit seiner klaren und sehr angenehmen Stimme voll überzeugen und macht aus dem stellenweise etwas langatmigen Text eine gelungene Lesung. Dem Sprecher gelingt es alle Situationen und Emotionen gut einzufangen und wieder sehr packend zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Hörbuch!

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Klappentext: Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry … Meine Meinung: Ich habe die ersten beiden Teile der Clifton Saga wirklich geliebt. Die Handlung war unglaublich lebendig und man hat mit den Protagonisten, allen voran Harry die ganze Zeit mitgefiebert. In Teil drei wurde es schon etwas trockener und manche Stellen haben sich gezogen. Trotzdem hat es Spaß gemacht die Geschichte rund um die Family Clifton und Barrington zu lesen. Und da Jeffrey Archer wirklich einen Hang zu bösen Cliffhangern hat, wollte ich natürlich auch wissen wie es weitergeht nach dem Ende von Teil drei. Der Cliffhanger wird in Band vier ziemlich schnell abgehandelt. Danach dreht sich fast die komplette Handlung nur um die Schifffahrtsgesellschaft und den Racheplänen von Don Pedro. Dabei erleben wir zusammen mit Emma wirklich lange Vorstandsitzungen mit langweiligen Diskussionen durch die sich die Handlung wirklich zieht. Dazu kommen die in die Länge gezogenen Wahlkampfkampagnen von Giles. In Band drei fand ich das noch in Ordnung. Man wurde an das Thema herangeführt und es gab viele Sachen die ich spannend fand an der Thematik. Aber jetzt fühlt es sich für mich wie eine ständige Wiederholung an. Dadurch das immer mehr andere Charaktere in den Vordergrund kommen erfährt man nur noch wenig von Harry. Er ist für mich fast schon nicht einmal mehr ein Nebencharakter. Das finde ich unglaublich schade weil er für mich wie vergessen wirkt. Natürlich finde ich es spannend zu sehen wohin sich die anderen entwickeln aber trotzdem ist für mich Harry der Dreh und Angelpunkt in der Clifton Saga. Interessant ist für mich die Entwicklung von Sebastion. Der Leser begleitet ihn nun in seiner Entwicklung und erlebt wie er seine eigenen Fähigkeiten kennenlernt und weiterentwickelt. Und trotzdem ist es für mich so das er für mich nicht greifbar wirkt. Durch die großen Zeitsprünge die Jeffrey Archer immer wieder macht fehlt einfach etwas. Diese Verbundenheit die man mit Harry durch Band eins hatte die ist hier einfach nicht da. Und natürlich müssen auch liebgewonnene Charaktere einmal sterben aber es fehlen einfach die Charaktere die diesen Platz einnehmen können. Es ist für mich inzwischen einfach zu viel Distanz zu den Charakteren da. Der Charme der ersten Teile ist einfach verflogene. Mir ist die Handlung rund um die Cliffton Saga leider viel zu trocken und Oberflächlich geworden. Dazu kommen Handlungen die sich einfach wie eine ständige Wiederholung lesen. Deshalb werde ich trotz erneuten Cliffhanger in Band 4 die restlichen Bücher nicht mehr lesen. Ich kann „Im Schatten unserer Wünsche: Die Clifton Saga 4“ leider nur 3 von 5 Lesekatzen geben.

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„Im Schatten unserer Wünsche“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2016 im Heyne Verlag. Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry … Meine Meinung: Der 4. Teil der Clifton Saga führt uns in die Jahre 1957 bis 1964. In diesem Teil zieht sich die Spannung quer durchs Buch. Eine Sache ist beendet und man denkt, man kann mal ein bisschen durchatmen… da kommt auch schon der nächste große Kracher. Es gibt viele Nebenstränge in diesem Buch und macht es wirklich komplex. Dennoch verliert man zu keiner Zeit den Überblick über die Geschichte(n) oder Charaktere. Jeffrey Archer bleibt seinem Stil damit treu. Sein Schreibstil ist total mitreißend und fesselnd und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Für mich gab es in diesem Buch einige Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht hätte voraussagen können. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände. Leseempfehlung! Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte. Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge. Fazit: 5 Sterne. Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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<<Achtung>> Leider wird es mir aufgrund der Geschichte nicht möglich sein, die folgende Rezension völlig ohne Spoiler zu schreiben. Daher bitte ich alle, die sich die Spannung bezüglich des Cliffhangers aus Teil 3 bewahren wollen, erst bei meinem Fazit weiterzulesen. Titel: Im Schatten unserer Wünsche Autor: Jeffrey Archer Verlag: Heyne Seiten: 540 ISBN: 9783453419919 Worum gehts? Im Jahre 1957 beginnt ein neues Zeitalter für die Barrington Shipping Group. Das größte Projekt, das die Firma jemals stemmen musste, droht zu scheitern und auch mit der Wahl von Emma Clifton, einer Frau, zur Vorstandsvorsitzenden, macht sich die Firma nicht nur Freunde. Als erste Frau in einer solchen Position muss sie gegen widrige Umstände kämpfen und herbe Rückschläge beim Bau des Luxusliners Buckingham hinnehmen. Und auch ihre Bruder Giles bleibt auf seinem politischen Wege von Niederlagen nicht verschont. Als Emmas Tocher Jessica dann von einem dunklen Geheimnis erfährt und ihr Sohn Sebastian Opfer eines tragischen Unfalls wird, legt sich ein Schatten über Emma, Harry und die Familien Clifton und Barrington, der ihr Schicksal langfristig beeinflussen wird. Rezension: Teil 3 endete mit einem Knall und man fragte sich, ob Jeffrey Archer diese Wendung tatsächlich ernst meinen konnte. Meine Hoffnung über den Ausgang des schweren Unfalls, den Harrys Sohn Sebastian erleidet, wurde zum Glück bestätigt, trotzdem startet auch "Im Schatten unserer Wünsche" turbulent und hat Wendungen auf Lager, die wir Leser nicht erwarten konnten und die ich teilweise wirklich bedaure. Denn auch, wenn sie der Geschichte zuträglich sind, so führen Verluste einzelner Protagonisten ja auch immer dazu, dass eine Lücke entsteht. Dass ich ein bekennender Fan von Archer geworden bin (der mir im Übrigen bis zur Clifton-Saga gänzlich unbekannt war), ist längst kein Geheimnis mehr und so wundert es auch nicht, dass ich über Band 4 wenig Schlechtes berichten kann. Doch obwohl mir die Geschichte insgesamt mal wieder sehr gut gefallen hat und ich die knapp 500 Seiten mal wieder regelrecht durchfliegen konnte, bleibt ein "Aber" am Rande stehen. Es ist typisch Jeffrey Archer, keine Frage. Es ist auch irgendwo typisch Clifton-Saga. Es ist vor allem Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch knüpft das 4. Buch der Reihe ein wenig an das an, was ich schon bei Teil 3 "bemängeln" musste. Erneut driftet die Story ab. Nachdem im Laufe von "Erbe und Schicksal" Giles Barrington, der Schwager von Harry Clifton immer mehr zum Protagonisten wurde und seine politische Karrierebildung mehr oder weniger zentrales Thema des Buches war, folgt ihm nun Harrys Sohn Sebastian in den Fokus. Das an sich ist kein großes Problem, da Sebastian durchaus ein sympathischer Protagonist ist, dennoch fehlt mir der "Harry-Faktor" mittlerweile immer mehr. Leider drängte sich mir beim Lesen immer mehr das Gefühl auf, dass die Geschichte von Harry Clifton im Grunde erzählt ist und er nur noch als Randfigur seine eigene Saga begleitet. Natürlich kann man an dieser Stelle argumentieren, dass es sich ja in erster Linie um eine Familien-Saga der Familien Clifton und Barrington halndet und das ist auch völlig richtig. Trotzdem bekam ich immer mehr den Beigeschmack, dass die Saga ihren Protagonisten "verloren" hat. Man könnte beinahe meinen, Jeffrey Archer vollzieht bewusst einen Generationenwechsel und lenkt das Augenmerk fort von Harry, hin zu Sebastian, Giles und die Firma der Barringtons. Wie gesagt, mein Kritikpunkt ist Jammern auf hohem Niveau und auch Teil 4 ist mal wieder ein grandioser Band dieser Reihe. Wer die Teile 1-3 nicht gelesen hat, wird sich dieses Mal schwerer tun, in die Geschichte zu finden. Ein Umstand, den ich schon bei Teil 3 im Grunde gut fand, denn die Reihe verdient es zweifelsfrei in Gänze gelesen zu werden. Jeffrey Archer ist und bleibt ein Meister der Erzählkunst und macht mit Teil 4 definitiv Leselust auf die noch folgenden drei Bände der Clifton-Saga Fazit: Wie seine Vorgänger auch, ist "Im Schatten unserer Wünsche" ein Meisterwerk der Erzählkunst. Jeffrey Archer entführt seine Leser erneut vom Fleck weg in die Welt Bristols um 1960 und lässt sie teilhaben, an Intrigen, Erfolgen und Niederlagen. Erneut schafft er ein Buch auf ganz hohem Niveau, das ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Einzige Minikritik gebührt dem Wechsel der Protagonisten, der mir leider nicht 100% gefallen hat. Im Ergebnis hat der 4. Band der Clifton-Saga aber 4 von 5 Sternen mehr als verdient. Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen oder einfach nur gerne "hübsche Bildchen" angucken, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt. Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

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