Leserstimmen zu
Der Thron der Wölfe

Kiera Brennan

Die Irland-Saga (2)

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Taschenbuch
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Meine Meinung: Es ist schon eine Weile her das ich den ersten Teil dieser tollen Reihe gelesen habe. Damals war ich begeistert von dem Cover und von der Tatsache das die Handlung in Irland spielt. Denn auch wenn ich schon einige Historische Romane gelesen habe, über Irland hatte ich bis dahin tatsächlich noch nichts gelesen. Die Handlung in „Der Thron der Wölfe“ schließt direkt an „Die Herren der grünen Insel“ an. Man sollte also auf jeden Fall Teil eins gelesen haben. Denn die Handlung ist wirklich sehr vielschichtig. Auch wenn es immer wieder mal kleine Rückblenden gibt für das Verständnis braucht es auf jeden Fall den ersten Teil. Die Geschichte wird wieder aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt. So hat man während der kompletten Handlung eine Sicht auf alle Perspektiven. Das finde ich wieder sehr gelungen. Es ist Kiera Brennan wirklich durch ihre Schriftart gelungen das die Protagonisten komplett unterschiedlich und glaubhaft klingen. Man trifft auf alte Bekannte wie Ascall von Toora und Ròisìn aber auch neue Charaktere werden eingeführt wie der Goldschmied Tuan. Die Charaktere gefallen mir wirklich gut. Kiera Brennan schafft es kein klassisches schwarz-weiß Chema zu erschaffen. Alle Charaktere sind unglaublich vielschichtig. Die haben fast alle eigene Dämonen die sie bekämpfen müssen und sind nie durchweg nur gut oder böse. Der Schreibstil ist sehr bildhaft aber wirkt nie künstlich in die Länge gezogen. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und hatte zu keiner Zeit das Gefühl das es langweilig wird. Auch die Mischung aus Fiktion und geschichtlichen Fakten hat mich begeistert. Es war wirklich eine sehr brutale Zeit und die Handlung ist auf keinen Fall etwas für sensible Gemüter. Mord und Schändung waren an der Tagesordnung und wenn man kein Dach über dem Kopf hatte dann erfror oder verhungerte man. Aber es gibt auch Momente in denen die Protagonisten und der Leser etwas aufatmen können und die durchaus schön sind. So wird an den richtigen Stellen die schwere genommen und man ist bereit für die nächsten Schritte. Für mich ist „Der Thron der Wölfe“ wirklich eine Fortsetzung, die sich mit dem ersten Teil messen kann. Ich wurde in eine wunderschöne Landschaft mitgenommen die hart umkämpft wird. Es gibt spannende Charaktere die für mich als Leser extrem greifbar sind und teilweise wirklich tolle Entwicklungen durchmachen. Ich bin einfach wieder einmal begeistert. Deshalb bekommt „Der Thron der Wölfe“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

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Meine Meinung: Mit „Der Thron der Wölfe“ liefert die Autorin Kierra Brennan einen fulminanten zweiten Teil ihrer Irland-Saga. Im ersten Teil um die grüne Insel kommt es am Ende zu einigen überraschenden Wendungen. Dieser historische Roman schließt direkt daran an. Der Roman „Die Herren der grünen Insel“ sollte auf jeden Fall gelesen worden sein, um den Geschehnissen in „Der Thron der Wölfe“ folgen zu können. Man begegnet Protagonisten aus dem ersten Teil, wie Ascall von Toora oder Caitlín, die sich weiterentwickelt haben, aber auch die Kämpfe in und um die Insel gehen weiter. Es kommen aber auch neue Figuren hinzu, wie der Goldschmied Tuan, die für überraschende Wendungen sorgen. Wir befinden uns im Irland des 12. Jahrhunderts. Die Insel ist von den Normannen besetzt und der Widerstand beginnt sich zu formieren. Da kommen die kampferfahrenen Krieger aus „Die Herren der grünen Insel“ mit kampfunerfahrenen Handwerkern zusammen, da sie alle ein Ziel haben – Ihre Insel wiederzugewinnen und ihre Liebsten zu schützen. Schnell jedoch müssen selbst die unerfahrenen Proben bestehen, Schwache über sich hinauswachsen und Starke benötigen Hilfe. Gerade die Entwicklung, die einzelne Figuren im Rahmen der knapp 800 Seiten machen, sorgt für Authentizität. Sie haben mit ihren Dämonen zu kämpfen und da Grausamkeiten normal sind, hat kein Charakter nur eine gute oder nur eine schlechte Seite. Wie schon im ersten Teil ist die Welt, in die Kierra Brennan den Leser entführt, anfangs sehr komplex und unübersichtlich. Wer sich jedoch darauf einlässt, kann in die damalige Zeit eintauchen. Die vielen Perspektiven ermöglichen es jedem, dass er sich mit irgendeiner der Figuren identifizieren kann. Wenn man bei den ganzen Charakteren den Überblick nicht verlieren möchte, kann man sich mit den Listen am Ende helfen, die eine kurze Erklärung zu den einzelnen Personen liefern. Ebenso findet sich dort eine Zeittafel, die eine Zusammenfassung über die Geschehnisse gibt. Wo es im ersten Teil noch zeitweilig Längen gab, ist die Spannung im zweiten Teil der Saga konstant hoch. Als Leser hat man den Eindruck mittendrin im Geschehen zu sein und alles hautnah mitzuerleben. An den Kleinigkeiten und Details merkt man, wie genau Kierra Brennan recherchiert hat, denn viele der Daten stimmen mit den real historischen überein. Natürlich sind viele der Figuren fiktiv, doch es entsteht eine gelungene Mischung zwischen Fakten und Fiktion. Gerade die Figuren tragen die Geschichte. Durch die ganzen Perspektiven gibt es immer eine weiße und schwarze Sichtweise der Handlung. Ebenso ist kein Charakter übermenschlich dargestellt. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen. Wo Ascall von Toora im ersten Band schon eine deutliche Veränderung durchgemacht hat, lernt man hier noch einmal eine ganz andere Seite an ihm kennen. Personen wie der Goldschmied Tuan oder Caitlín O´Bjólan erscheinen hingegen auf den ersten Blick einfach gestrickt zu sein. Doch im Verlauf des Romans wachsen sie deutlich über sich hinaus. Durch Figuren wie John bekommt man die andere Seite der Kämpfe mit und ist daher beim Lesen stets hin- und hergerissen zwischen den beiden Parteien, die um Irland kämpfen. Fazit: Eine wirklich geniale Fortsetzung der Irlandsaga! Eine klare Empfehlung an alle History-Freunde.

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Atemberauschend

Von: Carmen

30.04.2018

Der erste Band hat mir schon gut gefallen und der zweite war noch besser. Aber ganz ehrlich ich habe auch große Erwartungen an dieses Buch gehabt, denn ich kenne schon einige der Werke der Autorin und jedes konnte sein Versprechen halten. Wir werden mit einer Intensität in die Geschichte hineingezogen, die atemberauschend ist. Wir lernen viel über die Geschichte Irlands und ihre Hintergründe. Lernen Charaktere kennen, die wir lieben und hassen zugleich, mit denen wir bangen und trauern und die uns ein Teil ihrer Familie sein lassen. Wie beim ersten Band kann man sich nicht sicher sein ob es weitergeht Potenzial wäre durchaus vorhanden. Es ist ratsam den ersten Teil zu lesen um besser zu verstehen um was es geht. Hilfreich ist auch der Anhang mit Namensregister und wie man sie ausspricht.

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Zum Aufbau  Der historische Roman wird auf ganz besondere Weise erzählt. Es gibt einen Kern an Schlüsselfiguren, die die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählen, wobei es aus der 3.Person erzählt wird. Die Personen kehren im Laufe der Geschichte immer wieder und erschaffen ein Mosaik, aus dem sich nach und nach die gesamte Handlung zusammensetzen lässt. Im zweiten Teil kommen einige Personen neu dazu, es bleiben aber auch ein paar Alte erhalten, wenn auch nicht alle. Außerdem geht Brennan chronologisch vor, sodass man der Geschichte leicht folgen kann. Es gibt allerdings immer mal ein paar Zeitsprünge, in denen mehrere Jahre übersprungen werden, aber man erfährt dann von den Protagonisten was in der Zwischenzeit geschehen ist. Das sorgt für viel Spannung in den beiden Romanen. Die Personen Die Romane beinhalten unheimlich viele Personen - zum Glück gibt es ein Verzeichnis. Gleichzeitig sind die Bücher aber auch sehr lang, das erste hat über 900 Seiten und das zweite fast 800. Das heißt man bekommt eine wirklich genaue Beschreibung der Zeit und der Personen. Brennan hat auch wert darauf gelegt, dass verschiedene Gesellschaftsschichten repräsentiert sind, so liest man die Perspektive von Königen und Gefangenen,  Alten und Kindern, Männern und Frauen. Die Frauen Die letzteren möchte ich nochmal besonders hervorheben. Irland im 12.Jahrhundert ist sicher nicht die beste Epoche, um als Frau geboren zu sein. Das wird auch im Buch immer wieder deutlich. Dabei ist es gleich ob man als Königsgemahlin erwählt wird oder zur niederen Schicht gehört: Frei waren diese Frauen sicher nicht. Kiera Brennan hat es dennoch geschafft sehr interessante weibliche Charaktere zu kreieren. Manche sind inspiriert von tatsächlichen historischen Personen, wie zum Beispiel Aoife MacMurrough, die zur Sicherung der Thronfolge in Leinster einen normannischen Krieger geheiratet hat. Andere sind frei erfunden, sowie Rudnát, die ihren Körper verkauft, um die zu schützen, die sie liebt. So oder so - in allen stecken viele wahre Aussagen über den Zeitgeist, denn auch wenn es keine historischen Aufzeichnungen über Huren im Irland des 12.Jh. gibt, bedeutet das nicht, dass es sie nicht gegeben hat. Mir hat besonders gut gefallen, dass Brennan den Frauen in ihrem Buch einen versteckten Einfluss zugesteht. Eine Hure kann vielleicht nicht selbst regieren, aber sie kann dennoch Einfluss auf die Männer nehmen, die zu ihr kommen. Außerdem werden die Frauen als stark, mutig und klug dargestellt, mir hat das sehr gut gefallen. Meine Lieblinge Während ich am Anfang vor allem damit beschäftigt war, mir die verschiedenen Personen- und Machtverhältnisse zu merken, haben sich schon sehr schnell Lieblingscharaktere herauskristallisiert. Bei mir sind das ganz klar Ascall von Toora und Roisín. Ascall ist Anführer der Ritter des Roten Zweigs und auf den ersten Blick ein ziemlicher brutaler Mann. Doch im Laufe der beiden Bücher ist er mir immer sympathischer geworden und für mich ist er im zweiten Teil die eigentliche Hauptperson. Ich habe erst nach und nach erkannt, dass er kein herzloser Krieger ist, er ist klug und sein Bruder bedeutet ihm alles. Dafür verzichtet er auch auf seine große Liebe Roisín. Roisín ist eine ganz besondere Frau. Sie ist nicht hübsch und legt auch keinen großen Wert auf Äußerlichkeiten. Schon früh hat sie sich selbst verstümmelt, damit ihr Vater sich nicht an ihr vergreift und genau diese Kraft, dieser Mut und auch ein gewisses Maß an Sturheit machen sie zu einer besonderen Protagonistin. Die historische Genauigkeit Am Ende der beiden Romane gibt es jeweils eine kleine Erläuterung zur historischen Genauigkeit. Die Vorkommnisse sind durchaus realistisch und alle wichtigen Ereignisse in Zusammenhang mit Irlands Vergangenheit sind so geschehen. Die Art und Weise wie es zu diesen Events kam sind nicht immer historisch belegbar.Ein Großteil der Personen hat allerdings tatsächlich existiert, wie zum Beispiel die Königsfamilien und die hohen Ritter an den Höfen, denn über diese Personen finden sich natürlich viele historische Aufzeichnungen. Anders sieht es bei den Protagonisten von niederem Stand aus, denn darüber gibt es eben weniger Aufzeichnungen. Dennoch hat sich Kiera Brennan an dem Wissen über das Leben in Irland zu der Zeit orientiert und die fiktiven Personen sind eher eine Art Archetyp für ihren Stand oder ihre Rolle im Roman. Mein Fazit Von mir bekommt die Reihe eine klare Leseempfehlung. Man muss sich ein bisschen darauf einlassen, denn es sind zwei lange Bücher und die Handlung kann zwischendurch manchmal etwas verwirrend sein. Aber dafür ist es so umfangreich, dass ich total in die Geschichte eintauchen konnte. Es ist überhaupt nicht oberflächlich und konnte mich echt mitreißen. Ein bisschen Begeisterung und Interesse für Irland mitzubringen, schadet sicher nicht. Ich finde, dass es den Game of Thrones-Büchern in nichts nachsteht - und bei beiden sollte man mit Brutalität und deutlicher Sprache umgehen können. Aber im Gegensatz zu GoT ist die Irland-Saga von Kiera Brennan auf einer realen Geschichte aufgebaut und das hat mich wirklich tief beeindruckt.

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Da schon der erste Band der Irland-Saga für mich ein Highlight war, musste natürlich auch noch der zweite Band einziehen. Er steht dem ersten Band in nichts nach und ist ein großartiger Abschluss der Dilogie. Was ich bereits bei Band 1 so geschätzt habe, war dass die Autorin es geschafft hat, eine spannende, mit Fakten gespickte Geschichte leicht verständlich rüber zu bringen. Das hat Kiera Brennan hier fortgesetzt. Zu keinem Zeitpunkt war die Geschichte trocken oder für mich als Historienanfängerin schwer zu verstehen. Zu den großartigen Figuren aus dem ersten Band stößt eine weitere, Goldschmied Tuan, der seine ganz eigenen Kämpfe auszutragen hat und weitere Gefährten mitbringt. Viele der Figuren, die schon im ersten Band dabei waren, haben sich weiter entwickelt, was mich sehr gefreut hat. Deswegen wirken die Figuren, die Kiera Brennan geschaffen hat, so echt. Ihre Handlungen sind aufgrund ihrer jeweiligen Geschichte und Entwicklungen nachvollziehbar, was leider nicht in jeder Geschichte der Fall ist. Die Geschichte von "Thron der Wölfe" ist wie schon der erste Teil sehr heftig. Wenn die Iren nicht gerade gegen die Besetzer kämpfen, kämpfen sie gegen sich selbst. Das war für mich nicht immer leicht zu lesen, aber welche Kriegszeit ist schon einfach? Auch hier gibt es wieder einige Wendungen, die man nicht kommen sieht, so wird die Spannung, die alleine schon die Ereignisse mit sich bringen, noch gesteigert. Das geht einher mit dem bildhaften Schreibstil, der mich wieder mitten ins irische Hochmittelalter gezogen hat. Fazit: Ein gebührender Abschluss der Dilogie der Irland Saga. Eine große Empfehlung für jeden der sich für die irische Geschichte interessiert.

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Ich bedanke mich herzlich bei Bloggerportal und bei Blanvalet-Verlag für dieses Buch. Info: Name: Der Throne der Wölfe Autorin: Kiera Brennan Seitenzahl: 768 Preis: 19,99 €; eBook 15,99 € Verlag: blanvalet Erscheinungsdatum: 16.10.2017 Klappentext: Die Grüne Insel ist vom Krieg gezeichnet: König Henry Plantagenet und seine Normannen sind in Irland eingefallen und tränken die Erde mit Blut. Einzig im Nordwesten der Insel regt sich Widerstand: Die berüchtigten Ritter des Roten Zweiges begehren gegen die Invasoren auf. Zu ihnen stößt der junge Tuan, der als Sohn eines Goldschmieds zwar wenig kampferprobt ist, in Ascall von Toora, dem Anführer der Rebellen, aber einen mächtigen Beschützer findet. Tuan muss seine Treue bald beweisen, denn als Ascall in Gefangenschaft gerät, obliegt es ihm, dessen Geliebte Rósín und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Unterdessen stellt sich Ascall seinem schlimmsten Feind - den eigenen Dämonen.... Schreibstil: Wie bei Band 1 mag ich sehr ihren Schreibstil. Es ist sehr verständlich und man kommt nicht ins streuseln. Ich werde auf jeden Fall mehr von ihr lesen. Cover: Ich liebe die Cover von Band 1 und 2. Es ist sehr schön schlicht gehalten und sieht sehr schön im Bücherregal aus. Meine Meinung: Ich finde es ist eine tolle Reihe und ich finde alle die Game of Thrones lieben, werden dieses Buch auch lieben. Auch wenn die Bücher dick sind, kommt man sehr schnell durch. Ich bin froh das ich die Reihe gelesen habe. Ich gebe für die ganze Reihe 4,5 von 5 Sternen*****

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Was für eine tolle Fortsetzung. Ich war ja schon vom Vorgänger begeistert, denn ich fand den Aufbau der Geschichte wahnsinnig toll und mich hat es absolut begeistert, welche eine Fülle an Information dem Leser hier geboten wurden, so war ich natürlich auch auf diese Geschichte hier wahnsinnig gespannt. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Handlung war wieder sehr interessant. Es geht hauptsächlich um die Vorherrschaft in Irland, allerdings gibt es auch unter den einzelnen Personen diverse Unstimmigkeiten, die geklärt werden. Ich fand es wahnsinnig spannend zu erfahren, wie sich die ganzen Handlungen entwickeln werden. Allerdings kann ich euch sagen, dass man echt aufpassen muss, dass man nichts durcheinander bringt. Es gibt nämlich wirklich viele Personen und so natürlich auch entsprechend viele Ereignisse. Besonders gelungen fand ich, wie von der Autorin viele Dinge eingebaut wurden, die wirklich passiert sind, denn diese Aufbereitung fand ich wirklich interessant. Auch die Mischung von fiktiven und realen Personen fand ich gelungen. Es gibt übrigens am Ende des Buches eine Liste mit den ganzen Personen und die passende Erklärung dazu. Diese Liste fand ich wirklich nötig. Gefreut habe ich auch wieder einige alte Bekannte zu sehen, denn gerade auf das Zwischenspiel von Ascall und Tuan habe ich mich gefreut und es ich kann euch sagen, dass es wieder richtig unterhaltsam war. Die Schreibweise hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie die Autorin, die ganzen Ortschaften und alles dargestellt hat. So, konnte ich mich wirklich gut in diese Geschichte versetzen, weil alles sehr realistisch gewirkt hat. Auch hatte ich das Gefühl, dass wirklich gut recherchiert wurde. Das Buch braucht etwas bis man es durch hat, denn es hat wahnsinnig viele Seiten, aber wenn man mal dabei ist, kann man es nicht loslassen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es wunderbar, denn es passt wunderbar zum Vorgänger. Auch finde ich, dass das Cover stimmig zur Handlung entworfen wurde, denn die Farben wirken sehr dunkel und düster und ich empfand die Stimmung ebenso in der Geschichte. Zur Autorin: Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihre Irland-Saga, beginnend mit dem Historienepos Die Herren der Grünen Insel und gefolgt von Der Thron der Wölfe, spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen Quelle: Verlag Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen, denn es lohnt sich definitiv, allerdings sollte man den Vorgänger kennen, ansonsten könnte es schwierig werden.

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Bei dem vorliegenden historischen Roman handelt es sich bereits um den zweiten Band der Irland- Saga von Kiera Brennan. In meinen Augen sollte man auf jeden Fall den ersten Teil kennen, um alles problemfrei mitverfolgen zu können. Irlands grüner Boden ist mit Blut getränkt und von Normannen besetzt. Nur im Norden des Landes hat man noch nicht aufgegeben. Hier lebt auch Tuan, der als Sohn eines Goldschmiedes zwar kaum Erfahrungen mit dem Kämpfen hat, dafür aber ein Herz am rechten Fleck besitzt. Kann er die Rebellen so unterstützen, wie er es gern möchte und seinen Mut beweisen? Dieser Roman ist wieder sehr bildgewaltig und die Autorin stellt den Krieg so dar wie er ist: voller Gewalt, Blut und Hinterlist. Nichts wird hier beschönigt, was mir gut gefiel, da das Geschriebene nur so realistisch erscheint. Auch wenn wieder zahlreiche Personen dargestellt und näher beleuchtet werden, so verliert man nie den Überblick, da der entsprechende Protagonistenname dem jeweiligen Kapitel vorangestellt ist. Es gefiel mir gut, dass man das Geschehen aus der Sicht mehrerer Personen beleuchtet bekommt, da man so ein ansprechendes Gesamtbild der Ereignisse erhält und nichts davon persönlich auf einen Charakter eingefärbt ist. Man fühlt und leidet mit jedem Einzelnen mit. Zudem sind nicht alle Akteure Sympathieträger, denn auch die Schurken werden näher beleuchtet, was ich gut fand. Trotz der Seitenstärke des Romans ist er doch sehr kurzweilig und gut zu lesen. Das Potential, was bereits Band eins bot, schöpft Frau Brennan hier nochmals vollkommen aus. Ich persönlich liebe ja Geschichten mit historischem Hintergrund und so konnte mich dieses Buch immens fesseln. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die ich wieder einmal nur uneingeschränkt empfehlen kann. Wer sich für Irland interessiert, der wird dieses Buch lieben. Klasse!

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