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Leserstimmen (116)

Anna Pfeffer: New York zu verschenken

New York zu verschenken Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-17397-8

Erschienen:  28.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Hat mich überrascht

Von: mamenu Datum : 27.05.2018

https://mamenusbuecher.de/

Meine Meinung

Dies ist mein erster Chat Roman und ich hatte am Anfang beim lesen kleine Schwierigkeiten,weil hier ja nur in ganz kurzen Sätzen geschrieben wird. Wie in einem Chat.

Doch das legte sich dann, als ich ein paar Seiten gelesen habe. Danach konnte ich dann alles gut nachverfolgen.

Ich möchte dem Autoren für diese gute Idee ein Lob aussprechen, denn die Schreibweise wie in einem Chat fand ich schon ziemlich Witzig. Das hat mir im nachhinein sehr gut gefallen.

Also schon alleine die Idee das man einen Aufruf bei Instergram macht und eine Reise verschenken möchte, da drauf muss man ersteinmal kommen und das alles nur, weil man von seiner Freundin verlassen wird.

Die beiden Charakteren waren für mich gut ausgearbeitet. Zum einen Anton, der eigentlich keine große Sorgen hat und alles so macht wie er möchte. Das wurde von den Autoren gut rüber gebracht. Er war sehr in sich selbstverliebt und auch Arrogant, was er auch jeden spüren lässt. Für mich schon sehr Unsympathisch, aber das macht die Geschichte ja gerade aus.

Liv hingegen, ein Mädchen, das mit beiden Füßen auf dem Boden steht und es eben nicht so leicht wie Anton hat.

Da ist noch Ihre kleine Schwester, um die sie sich sehr gut kümmert, weil ihre Mutter wohl ein wenig überfordert damit ist. Sie überlegt sich immer genau, was sie tut. Also genau das Gegenteil von Anton, was mir sehr gut gefallen hat.Hier kann man gut sehen, das zwei Leben ganz unterschiedlich verlaufen können. Trotzdem ist jeder für sich glücklich mit seinem Leben.

Auch wenn ich am Anfang erst ein paar Schwierigkeiten hatte, muss ich sagen, das ich dieses Buch sehr gut fand. Es ist hier alles drin, Humor, aber auch vieles zum Nachdenken. Die Schreibweise, wie dieses Buch geschrieben wurde, fand ich gut.

Das war mein erstes Buch von diesen Autoren aber es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Ich hatte hier wirklich ein paar schöne Lese stunden.

Erheiterndes & einnehmendes Gute Laune Buch

Von: Buch Versum Datum : 10.04.2018

https://buchversum.wordpress.com/

❤ Fazit: 5/ 5 Sterne ❤
… amüsant, erheiternd & fesselnd...

Ich wollte nur kurz rein lesen, die berühmten letzten Worte unter Büchersüchtigen, die dann Stunden nicht ansprechend sind!

Eine Reise nach New York zu verschenken, wer wäre nicht dabei !? So geht es auch Liv, die sich bei Anton bewirbt und diese zu gewinnen.

Das Cover ist total niedlich, in rosa mit Details aus New York.
Sehr gut gestaltet & sehr passend zur Geschichte.
Die Farbwahl ist sehr ansprechend.

Der Klapptext ist flüssig und locker, er spricht an und macht neugierig.

Der Schreibstil ist wie gewohnt, einsame klasse. Die Autorinnen schaffen einen Leichtigkeit und fließenden Lesefluss, dass man das Buch auf Anhieb verschlingt ! Sie schreiben fließend, erheitern und sehr bildlich, so das man emotional mit betroffen ist aber auch völlig in der Geschichte eintauscht und sich in dieser verliert.

Die Hauptprotagonisten sind Liv und Anton.

Liv ist zurückhaltend, lebt eingespannt in dem realen Leben und versucht Anton kennen zu lernen. Ob Sie ihn mit ihrem wahren Charakter ohne jegliches Bild überzeugen lässt.

Anton ist ein Aufreißer, ein gute Laune Typ, reich und ohne Sorgen. Er hat sich von seiner Exfreundin getrennt und sucht jetzt eine Namensvetterin, die die gemeinsame Reise mit Ihn antritt.

Die Autorinnen haben ein wundervolles erheiterndes Buch geschaffen, dies ist in einen Chat eingeteilt, in dem die 2 Hauptprotagonisten sich besser kennen lernen! Ihren Alltag als auch Ihre Sorgen teilen! Besonders die Gegensätze als auch Einzelheiten des Lebens schaffen einen freundschaftliches Miteinander.
Hervorhebend sind jedoch die Schlagabtausche, die den Leser amüsieren und sehr gut unterhalten.

Das Buch wird komplett als Chatverlauf verfasst, so dass man die verschiedensten Perspektive der Beiden mitbekommt, so dass man die Blickwinkel die Sichtweise der Figuren so wie Ihre Gedankengänge erfährt.

Die Geschichte hat mich sehr sehr gut unterhalten, bewegt, amüsiert, mitgerissen & berauscht.

Die Erzählweise ist emotionell, erfrischend, gefühlvoll, bildlich, aktionistisch, amüsant und spannend.

Erheiterndes & einnehmendes Gute Laune Buch

Buch zeichnet sich durch das Kennenlernen von Anton und Liv aus.

Zum Fazit;
_____________
Ich wollte eigentlich nur kurz rein lesen, sofort war ich in dem amüsanten Schlagabtausch zwischen Anton und Liv gefangen. Beide sind so unterschiedlich und leben in so verschiedenen Welten.
Der reiche Schnösel und die normal Sterbliche. Bemerkenswert wie diese sich immer näher kommen, sich kennen lernen und jeder auf seine Art seine Empfindsamkeit zeigt.
Die Einzigartigkeit des Buches hat mir sehr imponiert, es ist komplett als Chatverlauf geschrieben. Die Autorinnen wechseln innerhalb der Perspektive der Beiden, so dass man in das jeweilige Leben Einblicke erhält.
Ich hab mich in dem Buch verloren und habe es mit sehr großen Vergnügen innerhalb kürzester Zeit verschlungen!
Eine Herzens Buch das Gute Laune bringt aber auch die Unterschiede & Karma auf unmöglichste Weise zeigt.

Danke für das Lesevergnügen.
Vielen Dank für das Rezi Exemplar an das BloggerPortal.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

#NewYorkZuVerschenken
#AnnaPfeffer
#BloggerPortal
#werbung

New York zu verschenken

Von: Sophiechen Datum : 31.03.2018

https://phiechenswunderwelt.blogspot.de/2018/03/new-york-zu-verschenken.html

Inhalt:

Anton ist ein Junge der alles im Leben hat. Er hat eine wohlhabende Familie, tolle Freunde und eine Freundin namens Olivia. Er plante eine große Reise mit ihr nach New York und hat schon alles gebucht, doch dann machte Olivia ohne Grund mit ihm Schluss. Anton ist das erst einmal egal und er begibt sich auf die Suche nach einer neuen Olivia über das Internet. Es melden sich natürlich viele verschiedene, doch nur eine kam für ihn in Frage. Dieses Mädchen war anders als die Anderen, die er in seinem Leben bis jetzt getroffen hat. Und sie zeigt ihm das Leben von einer ganz anderen Seite. Doch das große Erwachen kommt, an dem Tag, als es nach New York gehen soll.

Fazit:

Dieses Buch erzählt uns viel über die Veränderung von Menschen und das man im Leben aufpassen muss mit wem man im Netz der tausend Möglichkeiten so schreibt. Es ist eine Geschichte über die Liebe und die Wahrheit eines Charakters.
Das Cover ist wieder einmal sehr bunt und schrill. Das kennen wir ja so von Anna Pfeffer, denn ihre Bücher sind schon vom ersten Blick her etwas besonderes. Man erkennt hier schon sehr schön, um was es in dem Buch geht. Auch der Titel passt perfekt zu Handlung und man muss auch leicht darüber schmunzeln. Denn wer kann schon New York verschenken!?
Der Anfang ist sehr amüsant und es ist doch schön mit anzusehen, dass Anton aufgrund der Trennung seinen Lebensmut behält und sich auf die Suche nach einer neuen Begleitung macht. Jedoch zeigt es auch wie schnell man einen Menschen vergessen kann, doch im Laufe der Geschichte wird dem Leser auch klar, dass Anton seine Gefühle einfach nur sehr gut verbirgt.
Das Buch ist im SMS- Stil geschrieben. Wir erfahren dadurch wenig über die Gedanken der beiden Protagonisten, was ich persönlich sehr schade finde. Doch dieser leichte Schreibstil lockert die Geschichte sehr auf und lässt den Leser schmunzeln. Was mir beim Lesen dieser Nachrichten auch aufgefallen ist, dass ich teilweise durch diese kleinen SMS´s vieles überlese. Vielleicht geht es nur mir so, aber das war dann doch nicht ganz so schön. Man war sehr schnell mit dem Buch durch und hat am Ende nicht so viel vom Leben der Beiden erfahren.
Die Protagonisten Anton und Olivia wurden trotz der SMS- Sprache sehr gut dargestellt. Wie schon erwähnt hat man nur das über die Gedanken und Gefühle erfahren, was sie sich gegenseitig geschrieben haben. Der tiefere Einblick in die Charaktere fehlte mir da etwas.
Im Laufe der Geschichte wurde es teilweise richtig lustig und sogar etwas nachdenklich. Man hat Anton von einer ganz anderen Seite kennen gelernt und am Ende sogar seine Reaktion nach vollziehen können. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hinein lesen und mich in den Charakteren wiedersehen. Es spiegelt doch teilweise die Jugend von Heute wieder.
Das Ende kam dann sehr unerwartet und ich hatte sogar etwas Mitleid, aber es wurde dann trotzdem sehr schön gelöst.
Im Ganzen fand ich das Buch sehr gut als kleine leichte Lektüre für zwischendurch. Es war unterhaltsam und hat mich zum Lachen und Nachdenken gebracht. Doch ich fand es auch schade, dass ich nicht mehr über die Charaktere erfahren habe.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen, da der Schreibstil in Form von den SMS- Nachrichten auch nicht ganz so meiner war.

Tolles Buch für zwischendurch

Von: Bodenseeliest Datum : 13.03.2018

https://bodenseeliest.blogspot.com

Das Buch hat mir gute gefallen es ist in Chat Verläufen beschriebenen man erfährt wie Anton eine Reise verschenkt und darüber lernt er liv kennen man begleitet die 2 und lernt sie sehr gut kennen..... es war mein erstes Buch von den Autoren paar dennoch ist es nicht ganz meine Richtung gewesen aber ich würde nochmal ein anders des Autoren Duos lesen! Fazit eine kurze lockere witzige Geschichte für zwischendurch:)

Reisebegleitung für New York und auch für die Liebe gesucht und gefunden?

Von: LebetausendLeben Datum : 25.02.2018

https://lebetausendleben.wordpress.com/

Meine Erwartungen
Ich habe mir unter diesem Buch eine leichte Geschichte vorgestellt, bei der zwei junge Menschen auf ungewöhnliche Art und Weise zueinanderfinden. Viele glückliche Momente und eine spannende Wendung sollten, so meine Gedanken, das Leseerlebnis abrunden.

Für wen sich das Buch eignet
„New York zu verschenken“ eignet sich für dich, wenn du gerne Liebesromane in einer Art Schwebezustand liest und insgeheim auf ein gutes Ende nach dem Motto „… und sie lebten glücklich …“ hoffst.


Worum es geht
Aus einer romantischen Geste heraus hat Anton seiner Freundin Olivia Tickets für eine gemeinsame Reise nach New York geschenkt. Das diese mit ihm Schluss macht, bevor diese Liebesreise überhaupt beginnen kann, konnte er nicht ahnen. Nun gilt es Reisebegleitungsersatz zu finden, wobei nur eine klitzekleine Sache beachtet werden muss: Die New York-Begleitung muss Olivia Lindmann heißen, so wie Antons Exfreundin. Ein Aufruf über Instagram bringt die seltsamsten Bewerber hervor und eine gewisse charmante und lustige Olivia Lindmann, die eine potentielle Reisekandidatin abgeben könnte. Während des gemeinsamen Chattens lernen sich beide besser kennen – sogar so gut, wie es keiner der beiden vorher je erwartet hätte. Doch reicht das, um gemeinsam New York zu erkunden? Und vielleicht sogar die Liebe?

Was ich persönlich von dem Buch halte
Das Buch hat sich anders gestaltet als zuvor von mir erwartet. Ich habe mir vorgestellt, dass man nach einer kurzen Chatphase die gemeinsame Reise zwischen Anton und Olivia in New York miterleben kann. Im Endeffekt (Achtung, jetzt wird es philosophisch) begleitet man die Beiden auch auf ihrer gemeinsamen Reise nach New York – allerdings anders als man denkt: Man begleitet sie auf dem gemeinsamen Zusammen- und manchmal Auseinanderwachsen – alles in Form von gemeinsamen What’sApp-Chats.

Dies ist allerdings nicht der Grund für meine Bewertung mit 3/5 Punkten. Vielmehr war die Geschichte ab einem gewissen Punkt vorhersehbar und hat etwas an ihrem Reiz verloren. Das ist aber ein sehr subjektiver Punkt, denn ich liebe überraschende Wendungen. Dadurch, dass ich dieses Ende erwartet habe, habe ich während des Lesens auf bestimmte Details geachtet, die für mich unlogisch waren. Allerdings fand ich die Geschichte lesenswert, da man dennoch mitfiebert und die „Geheimnisse“ der Charaktere ergründen möchte. Das Buch passt in die heutige schnelllebige und digitale Zeit – es zeigt die Möglichkeiten, aber auch Schattenseiten dieser Welt auf. Dabei ist es mit einer sehr unterhaltsamen Liebesgeschichte ausgestattet, die man sehr gut an einem Stück runter lesen kann.

Details zum Schätzchen
Titel: „New York zu verschenken“
Autor: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Preis: 14,99 EUR (Taschenbuch)

Über den Autor
„Anna Pfeffer“ ist ein Pseudonym für die befreundeten Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Seit ihrer Schulzeiten entwickeln sie gemeinsam Geschichten und Helden.

Eine unfassbar süße Chatgeschichte!

Von: Cosis.bookworld Datum : 18.02.2018

https://cosisbookworld.blogspot.de/

Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!


Grundinformationen:
Autor/in: Anna Pfeffer
Preis: Paperback: 14,99 EUR
Seiten: 330 Seiten
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 978-3-570-17397-8
Erschienen: 28.08.2017
Genre: Jugendroman, ab 12 Jahren(laut Verlag)
Sonstiges: Das Buch ist ein Chat-Roman


Darum gehts:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …


Meine Meinung:
Ich glaube das ist das erste Mal, dass ich ein Buch beendet aber, das letzte Wort gelesen habe, und mir meinen Block und einen Stift geschnappt habe (Laptop anmachen hätte zu lange gedauert ^^), und angefangen habe die Rezi zu schreiben.


Also als aller erstes zum Cover. Es ist echt schön und es ist in einem ähnlichen Stil gehalten wie "Für dich solls tausend Tote regnen" von den Autoren. Es ist echt schön aufgemacht und obwohl das Cover echt Pink ist, ist es mir nicht zu Pink. Und zum Schreisbtil kann ich, trotz das das Buch in einem Chat geschrieben ist, durchaus etwas sagen. Die Story wurde so gut verpackt und es war immer, außer an einer kleinen Stelle, immer interessant. Man lernt Anton und Liv ziemlich gut kennen und zum Ende hin kommen immer mehr Gefühle mit hinein. Man erfährt eigentlich die komplette Lebensgeschichte von Liv und es ist schön zu lesen, wie Anton sich gegenüber Liv, und Liv gegenüber Anton öffnet. Und mit dem Ende habe ich garnicht gerechnet. Ich habe es erst gescheckt, als es ebenfalls einem der Charaktere aufgefallen ist und es war echt gut versteckt. Als man es dann erfahren hat, habe ich nurnoch wie gebannt auf die Seiten gestarrt, und gelesen (wobei ich parallel noch mein Handy stumm geschaltet habe, weil es echt genervt hatte).

Man konnte dadurch, dass man Liv und Anton auf diesen 300 Seiten sehr gut kennen gelernt hat, sie zum Ende hin immer besser nachvollziehen und ich habe sehr mit Liv mitgefühlt. Wenn sie in echt existieren würde, würde ich sie jetzt am liebsten in den Arm nehmen. Allerdings würde ich Anton auch direkt mitnehmen, da ich ihn im Laufe des Buches mögen gelernt habe. Der 17-jährige hat sich im Laufe des Buches sehr verändert. Er hat gelernt sich jemandem zu öffnen und ich sehe ihn nicht immer als den "Sunnyboy". Aber auch Liv hat sich sehr entwickelt. Dies kann man aber erst richtig am Ende komplett verstehen. Sie ist nicht nur "Olivia Lindmann", ein Mädchen das Probleme mit ihrer Mutter hat und ihre kleine Schwester über alles liebt, sie ist ebenso sehr verletztlich und hat es in ihrem Leben nicht immer leicht.


Beide Charaktere haben sich einen Platz in meinem Herzen ergattert.Die Chatform hat mir sehr gut gefallen und man findet echt viel Humor in diesem Buch. Ebenfalls ist das Ende sehr offen, was ich nicht gedacht hätte. Jeder kann das Ende anders interpretieren, da es Millionen Möglichkeiten gibt, wie das ganze ausgehen bzw. weiter gehen könnte. Das war auch ein Aspekt an dem Buch, der mir sehr gut gefallen hat.Ich für meinen Teil habe eine vage Vorstellung vom Ende und ich bin gespannt, ob wir jemals herrausfinden, was sich die Autoren bei dem Ende gedacht haben.

Gutes Buch!

Von: ichzwischendenzeilen Datum : 03.02.2018

ichzwischendenzeilen.blogspot.de/

Inhalt: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft…

Kurzweiliger Chat-Roman für Zwischendurch!

Von: vanniis book paradise Datum : 07.01.2018

vanniis-book-paradise.blogspot.de/

Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich schon wahnsinnig gefreut, weil ich endlich mal wieder Lust auf so eine typische locker-leichte Liebesgeschichte hatte. Als das Buch dann hier ankam, musste ich erstmal feststellen, dass es sich nicht um ein stinknormales Buch, sondern um einen Chat-Roman handelt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, also lasst euch gesagt sein, dass dieses Büchlein komplett in Chat-Form geschrieben ist! Obwohl diese Art von Roman für mich definitiv Neuland war, habe ich mich ziemlich schnell reingefuchst und das Buch im Endeffekt an einem Nachmittag durchgelesen. Aufgrund der Chat-Form ist das Buch auch entsprechend schnell ausgelesen - man kommt einfach sehr schnell durch die Seiten.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und startet direkt mit dem Kennenlernen der beiden Protagonisten Anton und Olivia. Beide waren mir gleich vom ersten Augenblick an sehr sympathisch, wobei man über Anton tendenziell ein bisschen mehr erfährt. Eigentlich hätte ich gedacht, dass die Geschichte schnell langweilig werden würde, wenn man sozusagen die ganze Zeit nur ein Gespräch ließt. Dem war allerdings nicht so, da es sehr authentisch und auch ganz abwechslungsreich gestaltet war. Hierbei möchte ich vor allem die sehr lustigen und kuriosen Selbstgespräche von Anton und Olivia hervorheben - wenn der andere nämlich mal für längere Zeit nicht antwortet, schreiben beide ellenlange Texte über Gott und die Welt. Das war zwar manchmal sehr komisch, aber gerade deswegen so unglaublich amüsant. Teilweise werden auch etwas ernstere Themen angesprochen, da es Olivia mit ihrer Familie nicht immer sehr leicht hat. Insgesamt lebt die Geschichte vor allem von dem Kennenlernen von Olivia und Anton und den gänzlich unterschiedlichen Welten, in denen beide Charaktere leben.

Leider kam mir in dem Buch die Liebesgeschichte eindeutig zu kurz. Man merkt zwar beim Lesen, dass sich im Verlauf der Geschichte unterschwellig etwas anbahnt, aber dass war es dann auch. Da es ein Chat-Roman ist und die beiden ergo auch nur miteinander reden, kann sich da natürlich nicht so viel entwickeln, aber vielleicht hätte man das ja auch anders lösen können. Auch das Ende hat mir sehr zugesetzt... Im positiven, als auch im negativen Sinne. Das Problem ist, dass die Geschichte einfach so endet. Mitten in der Story! Ich mein... Hallo?! Wie geht es weiter? Was passiert als nächstes? Es gibt so viele offene Fragen und das Buch endet gefühlt mitten im Satz. Ich hätte so gerne noch so viel mehr von Olivia und Anton gelesen, aber leider muss ich mir den Rest der Geschichte wohl selber ausmalen. Was mir am Ende allerdings so gut gefallen hat, war diese krasse Wendung. Ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen mit viel Fantasie unter euch gibt, die mit dieser Wendung vielleicht rechnen würden... Ich habe es nicht. Ich war sowas von baff und völlig verwirrt. Das könnt ihr wahrscheinlich nur nachvollziehen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt. Besagte Wendung hat der Geschichte im Endeffekt nochmal den letzten Schliff gegeben, da das Buch sonst für mich nur eine 08/15 Geschichte gewesen wäre. Aber dieses Ende hat da nochmal ganz schön was rausgeholt!

Fazit:
Als Gesamtpaket ist diese süße Geschichte durchaus lesenswert, nur leider hatte ich mir im Endeffekt ein bisschen was anderes von der Geschichte erhofft. Mehr Liebe und Schmetterlinge im Bauch. Leider war das aufgrund des Aufbaus der Geschichte eher Mangelware, wobei das vielleicht schon wieder zu hart ausgedrückt ist. Insgesamt konnte mich das Buch trotzdem sehr gut unterhalten und mit einer genialen Wendungen zum Schluss nochmal einiges gut machen!

Ich gebe dem Buch sehr gute 3,5 von 5 Sternen.

New York zu verschenken

Von: Drakonia Datum : 02.01.2018

drakoniasbuecherwelt.blogspot.de/

Meine Meinung
Anton wurde gerade von seiner Freundin Olivia verlassen. Doch leider hat er zwei Tickets nach New York zuhause liegen. Für ihn und seine Ex Freundin Olivia. Doof. Nun muss also eine neue Olivia Lindmann her, da das Ticket schon ausgestellt ist. Anton, so selbstsicher wie er ist, sucht per Instagram also eine "neue" Olivia Lindmann. Wie es das Schicksal so will, wird Anton auch fündig. Doch Liv ist nicht so einfach zu haben, wie Anton es gerne hätte.
Ich habe einige Kritiken über dieses Buch gelesen, aber dies hat mich nicht abgeschreckt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die komplette Geschichte ist als What'sApp Verlauf geschrieben, also im Chatformat. Mir hat dieses Format sehr gut gefallen, da es den ganzen Lesefluss aufgelockert hat. Es war sehr angenehm zu lesen. Den Schreibstil kannte ich bereits aus "Für dich soll' tausend Tode regnen" und finde ihn immer noch genial. Er ist locker, witzig aber dennoch spannend und einfühlsam.
Anton ist einfach ein Playboy der denkt, er könnte alle haben da er so gut aussieht und sich auch alles kaufen kann. Seine Art ist anfangs wirklich zum ausrasten. Liv hingegen ist das komplette Gegenteil. Genau das, versucht sie ihm klarzumachen. Obwohl sie beide ein Wortgefecht liefern, merkt man eine Verbindung.

Die Geschichte ist teilweise doch sehr vorhersehbar. Eigentlich habe ich mit dem Ende gerechnet, aber war dann doch überrascht.
Fazit
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Vor allem wenn man was zum lachen braucht.


5 von 5 Büchern


Anmerkung: "New York zu verschenken" wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Rezension: New York zu verschenken

Von: Tess Bücherwelt Datum : 01.01.2018

https://bookshelfnews.wordpress.com/?ref=spelling


Mir gefällt das Cover echt gut. Die vielen süßen Zeichnungen von New York passt es gut zum Titel. Das Pink ist zwar nicht ganz mein Fall, aber es drückt das selbstbewusste Antons und auch New Yorks mit seinen Individuellen Menschen und schrillen Werbetafeln aus.

Das ist mein zweites Buch von der Autorin Anna Pfeffer. Das erste Buch " Für dich soll`s tausend Tode regnen" hat ein ähnliches Cover, einen mitreißende Schreibstil und einen Humor der mich öfter zum Lachen brachte. Deshalb war ich gespannt auf das zweite Buch des Autorenduos, und ich wurde nicht enttäuscht. Auch dieses Buch verzaubert mit seinem spritzigen Humor und dem wundervoll leichten Schreibstil. Allerdings war die Geschichte für mich kein echter Liebesroman, weil dieses Teil erst in den letzten Seiten beginnt und auch viel zu abrupt endet.

Das besondere an diesem Buch war, dass es vollständig aus Chatnachrichten besteht. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, mit der Zeit habe ich mich aber an die kurzen, abgehackten Textpassagen gewöhnt. Was mir sehr gut gefallen hat, war das die Nachrichten relativ altersgerecht geschrieben wurden, auch wenn keine Kürzel oder sonstiges darin vorkommen. Desto besser sich Anton und Liv kennenlernen desto tiefgründiger wird ihr Chat.

Für die Charaktere hatte der Schreibstil Vor- und Nachteile. Einerseits konnte man die Charakter aus der Sicht des jeweils anderen kennenlernen, allerdings bekam man manchmal keinen richtigen Einblick in deren Gefühls und Gedankenwelt und in ihr Leben da man nur weiß, was sie dem anderen über sich erzählen. Allerdings hat das die Neutralität bewahrt, außerdem war es für die Geschichte letztendlich auch ganz gut, da es die Spannung bis zum Schluss gehalten hat.

Liv und Anton sind ein totaler Gegensatz zueinander. Er ist arrogant, verwöhnt und selbstbewusst. Sie hingegen hat nicht so viel Geld, ist schüchtern und plant alles weil sie viel mehr Rücksicht auf ihre Familie und Umgebung nehmen muss. Anton führt ein spontanes und sorgloses Leben aufgrund dem Reichtum seiner Eltern. Livs Familie hat nicht so viel Geld weshalb Liv sich um vieles kümmert und vorausschauend denkt. Im Gegensatz zu Anton der auf seiner Instagramseite eine Menge Bilder von sich und Partybilder postet, hat Liv außerdem einen Tiger als Profilbild hinter dem sie sich versteckt. Zusammengefasst könnte man sagen: Star trifft Mauerblümchen.


Fazit

Mit "New York zu verschenken" greift ihr zu einem Chatroman mit angenehm leichtem Schreibstil, interessanten und gegensätzlichen Charakteren. Die außergewöhnliche Story und die eingeschränkte Sicht auf die Protagonisten sorgt für einen meist spannenden Handlungsablauf, bei dem einem nie langweilig wird. Mich hat das Ende auf jeden Fall überrascht, irgendwie aber auch etwas enttäuscht da es sehr plötzlich kam. Wer auf der Suche nach einem leichten Chatroman für zwischendurch ist, ist hier aber auf jeden Fall richtig.

4/5 Sternen

Kurzweilig, lustig, romantisch

Von: Michi von Bücherschmöker Datum : 11.12.2017

https://buecherschmoeker.com/

Erst einmal vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!
Am Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten im Buch. Die Protagonisten wirken auf den ersten Blick beide sehr stereotypisch und wiederholen sich am Anfang relativ häufig. Je weiter man in der Geschichte fortschreitet, desto mehr wachsen die beiden einem aber irgendwie ans Herz und am Ende ist es fast schade, die Anton und Liv ziehen zu lassen.

Der lockere, unterhaltsame Schreibstil und die seichte Handlung machen es einfach über den Text zu fliegen – in wenigen Stunden hatte ich das Buch durch. Ich finde bei Chat-Romanen besteht immer die Gefahr, dass zu viel von der eigentlichen Handlung wegfällt. Das war hier zum Glück überhaupt nicht der Fall, da sich die komplette teils humorvolle, teils romantische Handlung bis zu einem sehr fortgeschrittenen Punkt wirklich nur über die Online-Kommunikation der beiden abspielt. Ich habe nicht viel nachgedacht, sondern mich von den sehr humorvollen Dialogen berieseln lassen und so die große Überraschung am Ende nicht kommen sehen – obwohl ich natürlich einige Theorien diesbezüglich hatte.

Allerdings war ich auch ein kleines bisschen enttäuscht. Ich bin wirklich beeindruckt von der Kreativität der beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die sich hinter Anna Pfeffer verbergen. Ihre Buchideen finde ich immer total lustig, ungewöhnlich und sie machen mich neugierig. Leider musste ich nach Für dich solls tausend Tode regnen auch bei New York zu verschenken wieder feststellen, dass ich mir einfach noch mehr erwartet hätte – insbesondere noch größere Lacher. Die Sorte, wo man richtig laut loslachen muss und alle einen schräg angucken.

New York zu verschenken ist eine romantische, lustige und kurzweilige Geschichte, die sich perfekt eignet, für ein paar entspannte Lesestunden zwischendurch. Die Geschichte wird mir aufgrund ihrer ausgefallenen Idee noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben, auch wenn ich mir noch etwas mehr erwartet hätte.

Ist das Cover nicht zauberhaft? … Nach dem ich das Cover sah und dann den Klappentext gelesen hatte – der wirklich neugierig auf mehr macht, musste ich dieses Buch einfach Lesen und möchte an dieser Stelle, auch noch mal beim Bloggerportal und dem cbj Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken – was in keinster Weise meine Meinung zu diesem Buch beeinflusst!!

„New York zu verschenken“ war mein erstes Buch des Autorenduos Anna Pfeffer und Rose Snow und da ist mir anscheinend einiges entgangen, den die beiden konnten mich wehrend dem Lesen, mehr als einmal zum Lachen bringen.

Die Geschichte wird ausschließlich in Chatnachrichten erzählt, was für mich aber nicht sonderlich gewöhnungsbedürftig ist, da dies nicht mein erstes Buch in dieser Form ist. Man erfährt während dem Lesen, nur was im Chatverlauf zwischen Liv und Anton preisgegeben wird.

Anton kommt etwas arrogant und teilweiße auch oberflächlich rüber. Er ist der Draufgängertyp, der das Leben in vollen Zügen genießt und das bleibt auch eine sehr lange Zeit so im Verlauf der Geschichte. Und auch wenn er stets einen lustigen Spruch parat hatte, mit dem er mich abholen konnte. Ist seine Veränderung im Laufe der Geschichte, trotz seiner zwischendurch fürsorglichen Ader und netten Momente, nicht deutlich genug. Irgendwie hätte ich mir bei ihm, eine größere Veränderung gewünscht.

Und dann ist da Liv … das absolute Gegenteil von Anton. Sie hat es absolut nicht einfach in Ihrem Leben, dadurch, dass Ihre Eltern getrennt sind und Ihre Mutter ernsthafte Probleme hat, ist sie quasi Mutter, große Schwester und Babysitter in einem für Ihre Schwester. Und auch wenn sie das gerne macht, muss sie dafür auf einiges verzichten und kann dadurch Ihre Jugend nicht wirklich ausleben. Und auch wenn sie in Ihrer kleinen Onlinewelt schlagfertig ist, ist sie im richtigen Leben sehr schüchtern und zurückhaltend.

Und als das Ende so gekommen ist, wie ich es mir erhofft hatte, war ich wirklich sehr glücklich, den so haben die Autorinnen es noch mal geschafft, der ganzen Geschichte auf diese weiße mehr Tiefe und vor allem Emotionalität zu verleihen.

«New York zu verschenken» ist eine perfekte Geschichte für zwischendurch und deshalb gebe ich eine klare Leseempfehlung.

Dieses Buch sorgt garantiert für gute Laune und einen schönen Lesenachmittag

Von: Laura von Skyline of Books Datum : 10.12.2017

skyline-of-books.blogspot.de/

Klappentext
„Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …“

Gestaltung
Am Cover mag ich vor allem die Freiheitsstatue und all die anderen kleinen Symbole, die New York verkörpern. Ich finde sie super süß und mag auch die Art, wie sie gezeichnet sind. Der einfarbig pinke Hintergrund ist dafür nicht ganz so mein Fall, weil er mir persönlich zu knallig ist auch wenn es sich gut an die niedlichen Symbole anpasst.

Meine Meinung
„New York zu verschenken“ war mein erstes Buch des Autorenduos Anna Pfeffer, obwohl ich schon viel von ihnen und ihrem tollen Humor gehört habe. Nun konnte ich mir endlich ein eigenes Bild davon machen und bin sehr angetan von ihrer Art zu erzählen, denn die beiden Autorinnen konnten mich mehr als einmal zum Lachen bringen. Die Geschichte sprudelt geradezu vor Witz und Humor und versprüht so auch einiges an Charme. Dieses Buch macht definitiv gute Laune!

Die Besonderheit an „New York zu verschenken“ ist, dass es ausschließlich in Chatnachrichten erzählt wird, was zunächst etwas Eingewöhnung bedarf. Ich habe schon Briefromane gelesen und mag diese Erzählform gerne, wobei ein Chat-Roman jedoch noch einmal ein klein wenig anders ist, denn die Textpassagen sind viel kürzer. Einerseits konnte ich das Buch so innerhalb eines Nachmittags komplett verschlingen, weil man die kurzen Sätze und Nachrichten wirklich schnell lesen und leicht verstehen kann. Andererseits wurde der Erzählstil mit der Zeit aber auch etwas monoton, wodurch mir ein wenig die Abwechslung fehlte.

Durch die Chatform verfolgt der Leser lange Zeit den verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten Anton und Liv, wobei ich hier gerade nach dem ersten Drittel des Buches oftmals den Eindruck hatte, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Die Kommunikation zwischen beiden Figuren trägt nicht wirklich zum Voranschreiten der Handlung bei, wodurch mir manch eine Stelle etwas lang vorkam. Zwar ist ihr Austausch unterhaltsam und witzig, aber er trägt nicht immer etwas zur Handlung bei.

Gut gemacht fand ich dafür, dass Anton und Liv ziemlich gegensätzlich waren, denn Anton lebt dank des Geldes seiner Eltern in Saus und Braus, ist aufgrund dessen sehr sorglos und spontan. Liv ist genau das Gegenteil: sie ist alles vorsichtig und bedächtig und alles andere als spontan. Diese Gegensätzlichkeit zeigt sich sehr schön in der Kommunikation der beiden. Vor allem dann wenn die beiden Figuren versuchen, dem jeweils anderen aufzuzeigen, was er/sie im Leben versäumt.

Was mich am meisten an der Geschichte gereizt hat, war es, in Erfahrung zu bringen, ob Anton und Liv wirklich gemeinsam nach New York fliegen würden oder ob es bei der virtuellen Begegnung bleiben würde. Manch eine Entwicklung in der Geschichte war dabei für mich vorhersehbar, aber dennoch war ich neugierig, wie sich die Handlung entwickeln würde und ob ich noch überrascht werden würde.

Fazit
„New York zu verschenken“ ist eine schöne, kurzweilige Geschichte, die voller Humor steckt und garantiert für gute Laune sorgen wird. Der Humor des Autorinnenduos regt die Lachmuskeln an und durch die Form des Chatromans liest sich das Buch rasend schnell weg. Gleichzeitig gibt es auch ein paar Längen durch diese Erzählweise, denn die Handlung kommt so nicht immer so schnell voran wie man es sich als Leser wünschen würde. Dennoch wird dieses Buch für einen schönen Lesenachmittag sorgen und es war auch bestimmt nicht mein letztes Buch von Anna Pfeffer!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

mitreißend und humorvoll

Von: Lissianna Datum : 08.12.2017

lissianna-schreibt.de/

Mein zweites Buch der Autorinnen und es hat mir wieder super gefallen. Der Schreibstil ist super leicht und es macht Spaß in die Story einzutauchen.
Die ist humorvoll, mitreißend und es macht einfach Spaß so ein Buch zu lesen. Die Protagonisten sind einfach toll und man kann sich toll in sie hineinversetzen.
Auch wenn mir das Ende gut gefallen hat ging es mir doch ein wenig schnell. Aber alles in allem wirklich ein lesenwertes Buch, für alle die humorvolle Romane mögen.

Ein großartiges Buch

Von: Booksnights Datum : 26.11.2017

https://booksnights.blogspot.de/


Meine Meinung:

Wie bei den meisten Büchern hat mich auch hier wieder das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde es süß gestaltet mit dem pinken Hintergrund und den süßen Zeichnungen darauf.
Natürlich passt es super gut zum Inhalt, wenn schon „New York zu verschenken“ der Titel ist.

Da ich unbedingt mal nach New York möchte und dort die Statue sehen will, musste ich das Buch einfach lesen. Ich meine New York einfach geschenkt zu bekommen – wie mega wäre das denn bitte?
Natürlich passt der Titel auch zum Inhalt und hat mich daher nicht enttäuscht (also der Inhalt). Aber dazu später mehr.

Kapitel gab es in dem Sinne nicht wirklich. Das ganze Buch war in Form eines Chats geschrieben, was mich zunächst etwas verwirrt hat, denn wie soll man eine Liebesgeschichte nur in einem Chat verpacken und dann noch Gefühle beschreiben? Deswegen gab es lediglich Unterteilungen, wenn eine Zeitangabe gemacht wurde. Ansonsten waren am linken Rand immer die Namen, damit man wusste, wer gerade schreibt.
Ich fand es sehr, sehr übersichtlich gestaltet, weil man eigentlich immer ein Zeitgefühl hatte und wusste, wer was geschrieben hat.

Das Buch hab ich ziemlich schnell durchgelesen. Es war sehr flüssig geschrieben und es war auch eine gewisse Spannung dabei. Was ich auch sehr schön fand, war, dass es zwar aus einer neutralen Perspektive geschrieben wurde, man aber dennoch die Gefühle der beiden Protagonisten wusste. Außerdem fühlte es sich an, als wäre man selbst derjenige, der gerade schreibt.
Allgemein fand ich die Idee, ein Buch in Form eines Chats zu schreiben am Anfang etwas gewagt, aber die Autorin hat das wirklich sehr gut umgesetzt.

Am Inhalt habe ich eine Kleinigkeit auszusetzen, und zwar das Ende. Ich hätte überhaupt nicht damit gerechnet, wie das Buch ausging, und war daher relativ geschockt. Ich fand die ‚Überraschung‘ auch, ehrlich gesagt, nicht so toll.
Aber das war‘s dann auch schon mit der Kritik, denn ansonsten hat mir der Inhalt sehr gefallen. Man könnte denken, dass es mit der Zeit langweilig wird, wenn man immer nur in einem Chat liest und es sich manchmal nur um alltägliche Dinge der Personen handelt, aber so war es definitiv nicht. Es war immer spannend und mit viel Humor, sodass es nie langweilig wurde.

Trotz dass es aus einer neutralen Sicht geschrieben wurde, lernte man die Personen sehr gut kennen und konnte auch mit ihnen fühlen. Mir waren beide unglaublich sympatisch (bis zum Ende...). Beide hatten so einen lustigen Humor, dass es Momenta gab, in denen ich einfach laut auflachen musste.
Also super ausgearbeitet!


Fazit:

Als ich gehört habe, dass das Buch nur als Chat geschrieben wurde, war ich zuerst skeptisch. Wie soll man denn die Gefühle der Personen nachvollziehen und wird es denn nicht irgendwann langweilig? Dennoch habe ich das Buch beim Bloggerportal angefragt und auch bekommen. Und ich bin froh darüber, denn die Autorin hat die Idee so gut verpackt, dass all die Fragen positiv beantwortet werden können. Das einzige, das ich zu kritisieren gefunden habe, ist das Ende. Das hat mir leider nicht so gut gefallen, aber ansonsten war das Buch vom Cover bis hin zum Inhalt super, super schön.
Großen Respekt an die Autorin, dass sie die Geschichte so spannend und lustig in einen Chat verwandeln konnte!

Schönes Liebesgeschichte für zwischendurch!

Von: Hannah Datum : 24.11.2017

https://happinesslibraryblog.wordpress.com

Das Cover mit den vielen kleinen Motiven finde ich echt süß. Das leuchtende Pink fällt einem direkt auf und ist eine fröhliche, schöne Farbe, was toll im Bücherregal aussieht.

Da das Buch ein Chat-Roman ist und Jugendliche miteinander schreiben, ist die Sprache auch sehr jugendlich und verständlich, also leicht zu lesen. Mit jugendlich meine ich aber keinen Assi-Slang oder Abkürzungen, keine Sorge �� Ich kam dank des leichten Schreibstils und der Zeilenabstände zwischen den Chat-Nachrichten sehr schnell durch das Buch.

Die Charaktere überzeugen mich ehrlicherweise nicht von Anfang an. Es geht im ganzen Buch über Liv und Anton, d.h. beide schreiben durchgehend miteinander. Anton ist einer dieser Jungs, die bei anderen nur aufs Äußerliche achten und total selbstverliebt sind. Mega unsympathisch also! Schön ist, dass er sich im Laufe des Chattens ins Positive ändert, sodass ich ihn ab der Mitte immer mehr mag. Sein wahrer Kern kommt zum Vorschein, er ist nett, hilfsbereit und sorgsam. An dieser Änderung seiner Persönlichkeit ist Liv nicht ganz unschuldig! Ich mag sie von Beginn an lieber als Anton, weil sie um einiges freundlicher, kein bisschen oberflächlich, aber auch selbstbewusst und schlagfertig ist.

Die Handlung ist okay. Ich finde das Buch bis zirka zur Mitte eher langweilig und träge. Es passiert nichts, Anton und Liv necken und streiten sich nur, seine blöden Witze gehen mir auf den Keks. Zum Glück geht es dann laaaaaangsam aufwärts, Anton wird „angenehmer“ (:-D) und die Gespräche zwischen beiden schöner, interessanter, tiefgründiger. Beide geben sich Ratschläge in Sachen Liebe, ist das nicht süß? Es entsteht eine Freundschaft, die zur Liebe hinübergeht (natürlich nicht ohne Necken und Streitereien). Am besten hat mir das Ende gefallen. Es hat sogar meine Herzenvergabe ein bisschen ausgedehnt �� Der Schluss ist super, wirklich überraschend und wunderschön, finde ich.

New York zu verschenken von Anna Pfeffer

Von: elena müller Datum : 19.11.2017

https://booksareheroess.blogspot.lu/2017/11/new-york-zu-verschenken-von-anna-pfeffer.html

Hallo zurück! Lest unbedingt weiter, denn heute handelt es sich, um ein wunderbares Buch!!














Titel: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer
Genre: Jugendroman
Verlag: cbj Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Format: Broschiert [14.99€]
Seiten: 331
ISBN: 978-3570173978




Inhalt:

"Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …"

Quelle: CBJ Verlag

Meine Meinung: Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Das Buch ist ein Chat-Roman von den beiden Protagnisten Anton und Liv. Beide sind komplett verschieden. Während Anton oberflächlich und angeberisch ist, ist Liv stattdessen ist hilfsbereit und sympatisch. Liv widerspricht ihm oft und versucht ihm die Augen zu öffnen. Sie macht viel durch wegen ihrer Familie, trotzdem ist bleibt sie fröhlich und stark. Anton gibt mit seinem Luxus und sich selbst an. Er ist reich, daher spielt Geld eine nicht so wichtige Rolle für ihn. Ein so großer Unterschied zwischen den beiden, daher eine ganz besondere Geschichte!
Das Cover finde ich passend! Der Titel steht in der Mitte und drumherum Sehenswürdigkeiten und Symbole, die man in New York sehen kann.

Der Schreibstil liest sich sehr schnell und flüssig. Wie man vielleicht auf dem Bild erkennen kann, ist das komplette Buch ein Chatverlauf. An dieser Stelle störte mich, dass dieses Buch keine Kapitel besitzt. Daher war es schwer das Buch zu pausieren, da man mitten in der Konversation aufhört.
Ansonsten habe ich nichts zu bemengeln, ein tolles humorvolles Buch. Ich musste tatsächlich ein paar Mal laut loslachen!!
Ach ja, falls es nicht deutlich genug war- 5/5 Sternen!!

ALLES LIEBE ELENA<33

Tolle Geschichte, aber etwas oberflächlich

Von: BienesBücher Datum : 10.11.2017

bienesbuecher.blogspot.de/

Das Cover ist super gestaltet. Mittig der Titel und die typischen Symbole und Sehenswürdigkeiten für New York sind links und rechts davon gespiegelt worden.

Per Instagram sucht Anton eine Flugbegleitung, denn seine mittlerweile Ex-Freundin kommt ja nicht mehr in Frage. Als sich dann tatsächlich jemand mit demselben Namen meldet, beginnt ein toller Chat-Roman. Auf diese Weise lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen, denn alles ist ein Dialog zwischen ihnen.
Anton fand ich sehr schwierig. Er ist so oberflächlich und angeberisch, das ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Er gibt mit all seinen „Luxusgütern“ an und findet Geld nicht wichtig (da seine Eltern ja genügend davon haben). Dazu kam, dass fast jeder Satz eine Frage nach einem Foto von Liv war. Und wenn nicht das, dann wie gut er aussieht. Damit hatte ich wirklich Problem, und ich hatte immer auf den Moment gewartet, an dem er sich etwas ändert.
Liv ist im Gegensatz total sympathisch. Sie hat diese freundschaftliche Art, die eine beste Freundin ausmacht. Sie schafft es auch, Anton in mancher Situation seine Grenzen zu zeigen. Noch dazu erfährt man viel von ihre und ihrer Familie, was wirklich besonders beschrieben wurde. Trozt allem, was Liv auf sich nimmt, bleibt sie fröhlich und versucht immer wieder das Gute in Anton zu finden.
Genau da merkt man auch den Unterschied der beiden. Anton, dem materielles und sein Status so viel bedeutet und ganz gegenteilig Liv: Fürsorglich und hat immer ein offenes Ohr.

Sprachlich fand ich das Buch super. Es ist ein Chat-Roman, der also nur aus den Textnachrichten von Anton und Liv besteht. Die Autorin hat es geschafft, die Geschichte so schön zu verpacken und jeden auf seine eigene Art besonders wirken zu lassen. Noch dazu kam ein Schluss, der so passend und überraschend kam. Für meinen Geschmack hätte aber gerne noch mehr New York darin vorkommen können.;-)

Fazit: Ein interessanter Chat-Roman, der das Leben zweier ganz unterschiedlicher Jugendliche beschreibt.

Anders aber mit viel Liebe

Von: marysbookblog Datum : 09.11.2017

marys-book-blog.blogspot.de/

Ich hatte mich in das Cover des Buches verliebt und es sprang mich auf Instagram überall an. Kurzum ich kam nicht dran vorbei mir mal den Klappentext anzuschauen und dann war es um mich geschehen, auch wenn ich seit Jahren keinen Jugendroman mehr gelesen hatte, ich musste wissen ob Anton einen Olivia findet, die mit ihm nach New York fliegt.
Ich danke daher dem cbj Verlag vom Herzen, dass ich die Chance bekommen habe dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen.

Anton präsentiert für mich als Figur alles was einen echten Macho ausmacht. Er hält sich für hübsch, unfehlbar und macht keinen Hehl daraus, dass er das Geld seiner Eltern ganz selbstverständlich in sein Vergnügen investiert.
Dagegen ist Olivia das komplette Gegenteil, sie scheint aus einem weniger gut sittuierten Elternhaus zu kommen, ist eher zurückhaltend und opfert sich für ihre kleine Schwester auf. Ihre große Liebe ist Star Wars.
Entsprechend prallen die Welten der beiden in den Chat Dialogen aufeinander und sorgten für den ein oder anderen Lacher bei mir.

Jedoch muss ich sagen, dass diese Art des Romans sehr gewöhnungsbedürftig war, Dachte ich zu Beginn noch, dass der Chat nur einige Seiten in Anspruch nehmen würde, so wurde ich eines besseren belehrt. Das gnaze Buch ist ein Chat. Zwischendrin fand ich es sehr komisch und habe mir gewünscht, es würde zu einem realen Treffen zwischen den Beiden kommen um den Chatdialog zu unterbrechen. Nach Abschluss des Buches und in der Rücksicht, revidiere ich diesen Wunsch und sage der Aufbau des Buches ist perfekt so wie er ist, denn so ist die Jugend heute. Alles wird über Chats geklärt und lieber schreiben wir drei Stunden Whats App Nachrichten als etwas in drei Minuten Telefonat zu klären.
Die beiden Charaktere gefallen mir unheimlich gut und sind sehr liebenswürdig auf ihre Weise.
Auch wenn das Ende auf eine gewisse Art und Weise vorherzusehen ist, die Autorinnen haben es geschafft, dass es ein würdiges und toll geschriebenes Ende wird. Dafür möchte ich wirklich alle Daumen hoch zeigen, denn dies ist, meiner Meinung nach, immer das schwierigste an vorhersehbaren Büchern.
Die Geschichte von Olivia und Anton ist zu Ende erzählt, aber ich wünsche mir trotzdem wieder von ihnen zu hören, weil ich sie so sehr ins Herz geschlossen habe.

Fazit


Ein toller Jugendroman, der sehr nah an der heutigen Realität ist. Tolle Charaktere und eine tolle Story. Ganz definitiv war es nicht das letzte Buch der beiden tollen Autorinnen.

Witzige Idee, die zu oberflächlich bleibt

Von: Leselaunen Datum : 05.11.2017

www.leselaunen.net

Heute ist genau das optimale Wetter um ein Buch zu lesen. Draußen regnet es in Strömen, es ist kühl geworden und so richtig hell mag es auch nicht werden. Die meisten Menschen mögen das gar nicht. Ich hingegen mag dieses trübe, kalte Wetter in den Herbst- und Wintermonaten sehr. Nicht nur zum Fotografieren ist das Licht im Herbst perfekt. Und die Fotografie hängt eng mit dem Rezensieren von Büchern zusammen. Eng eingemurmelt in eine kuschelige Decke, habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht um euch mein zuletzt gelesenes Buch New York zu verschenken vorzustellen.

Hinter dem Synonym Anna Pfeffer verstecken sich zwei junge Frauen. Nämlich Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Ihr Debütroman Für Dich soll´s tausend Tode regnen wird sicher vielen von euch etwas sagen. Das neue Buch der Beiden, New York zu verschenken, erschien im August diesen Jahres und ist somit noch ganz frisch. Da die Protagonisten in diesem Buch sechzehn und siebzehn Jahre alt sind, lässt es sich zweifellos dem Young-Adult-Genre zuschreiben. Nicht immer bin ich ein Freund dieses Genre. Manches ist mir zu kitschig, unnatürlich und weltfremd. Wenn eine Geschichte aber durchdacht, klug geschrieben und die Charaktere gut ausgearbeitet sind, bin ich alles andere als abgeneigt.

Über andere Buch-Blogs und das Blogger-Portal der Verlagsgruppe Randomhouse bin ich auf New York zu verschenken aufmerksam geworden. Besonders interessiert hat mich, wie es gelingen soll, einen simplen Chatverlauf so in einen Roman zu verpacken, dass dieser nicht langweilig wird. Das gesamte Buch zeigt nämlich lediglich das Gespräch von Anton und Liv in Form eines Chat-Protokolls. Hier wirkliche Spannung hineinzubringen, stellte ich mir sehr schwierig vor.

Beim Lesen der ersten Seiten, stellte ich zunächst fest, dass sich gerade dieser Chat-Monolog leicht und flüssig lesen lässt. Was auch daran liegen mag, dass die jeweiligen Texte der beiden nicht übermäßig lang sind. Ein typisches Merkmal eines Chats eben. Gleichzeitig konnte mich die Story nie so richtig packen. Das ganze Buch widmet sich den Unterhaltungen von Anton und Liv. Andere Charaktere kommen nicht vor. Dieser Umstand allein führt sicher nicht dazu, dass das Buch nicht voll überzeugen konnte. Allerdings ist die Umsetzung hier nicht all zu gut gelungen.

Erschreckend fand ich die oberflächlichen Kommentare von Anton. Natürlich war mir bewusst, dass es sich um einen siebzehnjährigen Jungen handelt, jedoch wirkten seine Aussagen oft nicht nur sehr unreif und dümmlich, sondern führten auch dazu, dass ich den Charakter von Beginn an nicht mochte. Ich versuche an dieser Stelle nicht zu spoilern und belasse es dabei. Liv hingegen war mir direkt sympathisch, aufgrund ihrer klugen, schlagfertigen und menschlichen Art.

Die Idee, dass ein Schüler, deren Freundin ihn verlassen hat und welcher er zuvor eine Reise nach New York schenken wollte, das Ticket nun bei Instagram anbietet und ein Mädchen mit gleichem Namen finden muss, dass er auch noch so sympathisch findet um es mitzunehmen, scheint etwas weit hergeholt. Für einen Jugendroman aber finde ich den Gedanken ganz witzig und passend.

Während der Verlauf der Geschichte schon ziemlich am Anfang sehr vorhersehbar ist, punktet das Ende noch einmal mit viel Menschlichkeit und Emotion. Mein Fazit fällt dementsprechend aus. Die Idee ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber okay. Die Umsetzung finde ich eher mangelhaft. Die Charaktere sind nicht bis ins letzte Detail durchdacht und besonders das oberflächliche Geschwätz von Anton ging mir sehr schnell auf die Nerven. Das Cover finde ich für dieses Genre gelungen und der Schreibstil ist für ein Chat-Protokoll angenehm leicht zu lesen. Ein netter Roman, mit teilweise amüsanten und emotionalen Passagen, der mich aber leider nie ganz überzeugen konnte.

New York zu verschenken

Von: Sheena Datum : 02.11.2017

sheenascreativworld.blogspot.com

Anton & Liv sind zwei völlig verschiedene junge Menschen die sich durch Zufall in den Weiten des www kennenlernen. Aber so zufällig wie es auf dem ersten Blick scheint, ist es dann doch nicht. Der liebe Anton sucht nach einer Olivia Lindmann, denn seine Ex Freundin hieß so und auf diese Olivia ist das Flugticket ausgestellt.
Der Andrang ist natürlich nur mäßig und dann macht es plötzlich bling und eine Nachricht von einer Liv, die ebenfalls Olivia Lindmann heißt landet bei Anton auf dem Schirm.
Der Austausch und das kennenlernen kann kommen und wird Anton am Ende tatsächlich Liv mit nach New York nehmen oder wird kurz vorher am Flughafen gekniffen?

Dieses Buch wird in reiner Chat Form erzählt und es macht zu Beginn direkt eher den Eindruck beim lesen, dass sich zwei Erwachsene Menschen unterhalten und nicht zwei Jugendliche zusammen chatten. Die Jugendlichen von heute haben doch einen ganz anderen Sprachgebrauch, mir fehlten die Chatkürzel wie *lol*, *fg* usw ein wenig, auch kenne ich keine jugendlichen in dem Alter die 100% fehlerfrei schreiben können, da hätte man schon ein paar Tippfehler einbauen können, das wäre viel authentischer rüber gekommen. Das ganze wirkte hier auf mich ein wenig zu perfekt.

Auch die Geschichte an sich, finde ich sehr süß und originell, denn es gibt sie ja sehr häufig (so hatte ich damals meinen damaligen Freund auch kennengelernt): Mädchen und Junge lernen sich durch Zufall im Internet kennen, chatten lange zusammen, chatten dann vor allem täglich miteinander, lernen sich im laufe der Zeit dann natürlich besser kennen, und verlieben sich dann nach einer Weile in einander. Sie planen das erste Treffen, wollen sich dann endlich treffen sich, Treffen findet statt oder auch nicht, Happy End?!

Der Schreibstil ist locker, flüssig ,frech und lässt einen das Buch recht schnell weg lesen, denn man möchte ja so gerne mehr von Anton & Liv erfahren.
Liv & Anton sind zwei junge Menschen mit ihren ganz alltäglichen Problemen so richtig schön aus dem Leben gegriffen. Allerdings ging mir Liv nach einer Zeit ziemlich auf den Keks. Mir ging ihr Geziere (nun zeig mal ein Foto von dir) echt zu weit, wo ich dachte, nun hab dich nicht so oder was hast du wirklich zu verbergen?
Aber auch bei Anton ist nicht alles Gold was glänzt und so erfahren die Leser, was in seiner Beziehung zu Oliva alles schief gelaufen ist.
Der verbale Schlagabtausch der beiden ist humorvoll und recht unterhaltsam und keiner verschont den anderen, das hat mir wiederum sehr gut gefallen.

Jetzt kommt ein Punkt wo ich leider mal den Spoiler auspacken muss, also bitte schnell die Augen schließen.
Ich war völlig baff und kurze Zeit sogar Sprachlos, als dann am Ende raus kam, besagte Liv mit der Anton als chattete war tatsächlich seine Ex Freundin besagte Olivia. WOW mit solch einer Wendung hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich hatte mir zwei völlig verschiedene Personen vorgestellt bei Liv ein Bodenständiges und hübsches Mädchen & bei Olivia eine oberflächliche Zicke, die einen solch tollen Freund wie Anton nicht verdient hat.
So ihr könnt die Augen wieder öffnen, fertig mit dem Spoiler!

Was natürlich noch alles passieren könnte und wie es weiter gehen kann, darf der Leser selbst erraten, denn Anna Pfeffer hat dies ganz geschickt beendet mit einer Art offenem Ende.

Fazit: Alles in allem ein ganz toller Jugendroman den man gut und gerne mal zwischen durch lesen kann. Wer Bücher in Chat/Email Form mag und auch die Bücher von Anna Pfeffer mag, da bin ich mir sicher, wird dieses Buch auch mögen, auf seine Art und Weiße eben.

Wunderschöne Geschichte die durch geniale Protagonisten, sarkastische Kommentare und Wortwitz bestich. Dabei ist sie tiefgründiger als angenommen.

Von: Ingrid Schrettl Datum : 30.10.2017

https://www.facebook.com/SherazadeBuchwelt.https://m.facebook.com/SherazadeBuchwelt/

Das Cover ist so wunderschön. Die auffällige Farbe, die Schrift, die einzelnen Elemente…einfach nur wow. Dazu noch der Klappentext und ich wusste, ich muss dieses Buch lesen.

Von Liv und Anton war ich von Anfang an begeistert. Ich meine natürlich kommt Anton anfangs ein wenig oberflächlich, machohaft und großkotzig rüber. Liv dagegen ist ein Mädchen, dass mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Relität steht und von seinen selbstverliebten Prahlereien bestenfalls genervt ist.
Also eine sehr vielversprechende Kombination für geniale Wortgefechte. Dabei erhascht man immer wieder einen kleinen Blick hinter ihre Masken und lernt die Beiden besser kennen.

Das ganze Buch wird nur durch geschickte Nachrichten erzählt. Das stört den Lesefluß meiner Meinung nach in keinster Weise, sobald man sich daran gewöhnt hat. Daher kam mir natürlich auch sofort das Buch Gut gegen Nordwind in den Sinn. Ich habe es geliebt und war erfreut, dass ich hier ein ähnliches Konzept nur in verjüngter Form fand.

Doch an irgendeinen Punkt dachte ich plötzlich…es ist gut, aber ist das alles? Zieht sich das bis zum Ende so hin?? Und als hätten die beiden fantastischen Autoren nur darauf gewartet hauen sie einen Plottwists raus den ich so nicht erwartet habe und so wird das Buch einfach zu etwas besonderem.

Fazit: Eine geniale Liebesgeschichte, die ein wenig an Gut gegen Nordwind erinnert und doch so viel mehr ist

Einblick in den Chatverlauf von Liv und Anton

Von: Anja Druckbuchstaben Datum : 27.10.2017

www.druckbuchstaben.blogspot.de

"Wir leben in der Illusion, unsterblich zu sein, und deswegen vergeuden wir wertvolle Zeit, indem wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. "(S. 76)
Ich habe bereits zwei Bücher des Autorinnengespanns Anna Pfeffer (Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) gelesen und war bisher immer total begeistert von deren Schreibstil. Natürlich musste ich mir deshalb auch "New York zu verschenken" genauer anschauen.
Die Idee für das Buch an sich und die zu erwartenden Geschehnisse hätten mich wahrscheinlich nicht so angesprochen, wenn ich nicht schon vorher total von den Anna Pfeffer Werken begeistert gewesen wäre.

Das Buch ist von vorne bis hinten im Stil eines Chatverlaufs geschrieben. Eine wochenlange Unterhaltung zwischen Anton und Liv, die sich manchmal als Schlagabtausch in Sekundenbruchteilen und manchmal als Monolog darstellt.
Die Idee eines reinen Chat-Romans fand ich wirklich witzig und ich flog beim Lesen nur so durch die Seiten. Das Buch lässt sich aufbaubedingt wirklich flott lesen.
Allerdings musste ich nach wenigen Seiten feststellen, dass bei mir sowas wie Langeweile und Genervtheit aufkam. Hieran ist die weibliche Protagonistin Liv nicht ganz unschuldig.

Liv kann echt anstrengend sein. Sie ist sehr zurückhaltend und in sich gekehrt. Zuhause hat sie einiges um die Ohren und vor allem Probleme, die man keinem Teenager aufhalsen sollte. Aber gut, es ist wie es ist. Liv gibt sich so prinzipientreu und leistet sich doch selbst so viele Fehler. So manches Mal habe ich mich zwischendurch wirklich gefragt, wieso Anton sich das bloß antut. Wahrscheinlich ist es wie Liv sagt, sobald Anton merkt, dass er etwas nicht haben kann, steigt sein Interesse rapide und er ist umso interessierter und hartnäckiger.

Anton ist ein gutaussehender Typ, der für Spaß und Oberflächlichkeit steht. Jedenfalls zu Beginn. Über Geld muss er sich keine Gedanken machen und alles was er zu tun hat, ist es, sich um sich selbst zu kümmern. Anton kommt zu Beginn sehr einseitig rüber, aber es stellt sich heraus, dass er viel mehr Facetten und Substanz hat als geahnt. Ich mochte ihn viel lieber als Liv.

Auf über 300 Seiten hat sich das Gespräch der beiden mehrfach im Kreis gedreht und das war es, was ich so frustrierend fand. Rückblickend hätte man das Geeier um einiges kürzen können. Jedenfalls ist das mein Eindruck.
Was aber auf jeden Fall sehr deutlich wird, ist die Tatsache, dass sich die beiden während ihres Chats immer näher kommen und viele perönliche Dinge über den anderen erfahren. Obwohl sie sich manchmal vor den Kopf stoßen, liegt ihnen sehr viel aneinander.

Das Potenzial, was einen cleveren und sarkastischen Schreibstil angeht, wovon ich weiß, dass ihn die Autorinnen haben, kommt hier meines Erachtens nicht richtig zur Geltung.
Der Verlauf der Geschichte ist relativ vorhersehbar, aber was die Auflösung betrifft, hab ich mal wieder völlig im Dunkeln getappt. Als ich das Buch zugeklappt habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen und ich habe mich gefragt, wieso mir das alles nicht früher aufgefallen ist. Das Ende fand ich sehr schön. Hach Anton!

Fazit:
Das Buch ist komplett als Chatverlauf zwischen Anton und Liv geschrieben. Diese Unterhaltung zu lesen, hat ein bisschen was von Stalking, wenn ich so drüber nachdenke =).
Liv konnte mich nicht so richtig für sich gewinnen und zwischendruch hatte ich mehrfach das Gefühl, die Handlung dreht sich im Kreis. Der Verlauf war relativ vorhersehbar, aber Auflösung und Ende haben mir gut gefallen.

Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman!

Von: Pan Tau Books- Ein Buchblog Datum : 27.10.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Da in einem Chat- oder Briefroman das Setting nur schwer zu bewerten ist, stehen für mich in dieser Rezension der Plot und die Figuren im Mittelpunkt. Anton, der mit seinem Aufruf, eine Reise verschenken zu wollen, die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt, ist mein persönlicher Held der Geschichte. Seine Figur hat mir am meisten gefallen, denn obwohl er zuerst als oberflächlicher Spaßvogel eingeführt wird, ist an ihm am deutlichsten eine Figurenentwicklung zu erkennen. Anton liebt sein Leben, denn er hat alles, was man sich wünschen kann: reiche Eltern, viele Freunde, jede Menge Partys – und vor allem – Spaß am Leben. Für ihn zählt der Spasso, koste es was es wolle.

Mit dieser Lebenseinstellung könnte Anton nicht weniger mit Liv gemein haben, denn Liv passt häufig für ihre Mutter auf die kleine Schwester auf, bleibt dadurch viel zu Hause und vertieft sich generell an den Wochenenden lieber in ihre Bücher als auf Partys zu gehen. Als Leser kann man sich gut vorstellen, wie viel Zündstoff die Geschichte bieten wird, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Dementsprechend heiß geht es auch her, als Anton und Liv miteinander schreiben und ihre jeweiligen Lebensphilosophien vehement vertreten. Besonders witzig ist der Schlagabtausch, den sich beide liefern und bei dem sie einander mehr und mehr kennenlernen.

An Antons Figur kann man sehr schön sehen, wie ihm langsam die teils witzigen, teils ernsten Gespräche mit Liv zu gefallen scheinen, denn obwohl ihm die Mädchenherzen reihenweise zufliegen (laut eigener Aussage), konnte er noch mit niemandem so intensive Gespräche führen wie mit Liv. Sie wird ihr Tagebuch, was für Anton eine ganz neue Erfahrung ist. Auch wenn sie nur chatten, merkt man als Leser, wie Antons Macho-Fassade mehr und mehr bröckelt und ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt. Immer wieder kommen in den Chats die Themen durch, die Anton wirklich bewegen, und über die er normalerweise nicht spricht. Die Anziehungskraft, die beide anscheinend nur über das Schreiben aufeinander auszuüben beginnen, wird in zarten Andeutungen angelegt, die ich romantisch und amüsant fand.

Sehr gefallen hat mir, dass der Chat auch mal einseitig ist, wenn entweder Liv oder Anton nicht unmittelbar auf eine Nachricht antworten. Die Spannung der Liebesgeschichte entsteht genau in diesen Momenten (was einen Chat- oder Briefroman ja auch ausmacht), weil man natürlich wissen will, warum sich Liv tagelang nicht meldet, Anton sich aber die Finger wund zu schreiben scheint. So liest man Nachricht um Nachricht, erst witzige, dann immer verzweifeltere und fühlt sich mit den Figuren verbunden. Meiner Meinung nach lebt der Plot der Geschichte von einer Menge urkomischer und ernster Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, von unausgesprochenen Dingen, von Geheimnissen, von aufkeimenden Gefühlen – und einer Sehnsucht nach einem wirklichen Partner, die jeden umtreibt.

Sprachlich haben die beiden Autorinnen ganze Arbeit geleistet. Sie werden nicht nur der umgangssprachlichen Jugend-, sondern auch der Chatsprache mit all ihren Abkürzungen und Smileys gerecht (einige Abkürzungen sind anscheinend so aktuell, die musste ich sogar googeln). Ihr Schreibstil lässt beide Figuren sehr authentisch wirken und hat es für mich noch leichter gemacht, mich mit ihnen zu identifizieren.

Fazit & Bewertung

New York zu verschenken ist ein humorvolles Jugendbuch in Form eines Chat-Romans, das mir sehr gut gefallen hat. Das Autorinnen-Duo Anna Pfeffer versteht sich ungemein darauf, witzige Charaktere mit Tiefe zu erschaffen, die genügend Konfliktpotenzial mitbringen, um die Spannung innerhalb der Handlung, selbst bei längeren Chat-Passagen, nicht abreißen zu lassen. New York zu verschenken hat mich zum schmunzeln gebracht und mein Herz an genau den richtigen Stellen höher schlagen lassen!
https://pantaubooks.wordpress.com/

Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum : 26.10.2017

https://pantaubooks.wordpress.com/

Nachdem ich schon von dem Buch Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer ziemlich begeistert war (wer möchte, kann sich hier die Rezension ansehen), stand für mich fest, dass ich auch New York zu verschenken unbedingt lesen möchte. Aufgefallen ist mir besonders das knallige Cover, das sich schon optisch stark vom ersten Jugendbuch des Autorinnen-Duos unterscheidet. Diese Tatsache hat mich ziemlich neugierig gemacht und ich habe mir die Frage gestellt, ob und inwiefern die Geschichte wohl anderes sein würde. Und ja, sie ist in einer Hinsicht ganz anders, denn es handelt sich um einen Chat-Roman! Da ich ein sehr großer Liebhaber von Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer bin, war ich sehr gespannt auf die Umsetzung einer ähnlichen Liebesgeschichte im Jugendbuch. Ich muss an dieser Stelle auch vor Spoilern warnen, denn es ist mir aufgrund meiner Begeisterung nicht gelungen, ein paar wenige Details der Handlung vorwegzunehmen.

Da in einem Chat- oder Briefroman das Setting nur schwer zu bewerten ist, stehen für mich in dieser Rezension der Plot und die Figuren im Mittelpunkt. Anton, der mit seinem Aufruf, eine Reise verschenken zu wollen, die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt, ist mein persönlicher Held der Geschichte. Seine Figur hat mir am meisten gefallen, denn obwohl er zuerst als oberflächlicher Spaßvogel eingeführt wird, ist an ihm am deutlichsten eine Figurenentwicklung zu erkennen. Anton liebt sein Leben, denn er hat alles, was man sich wünschen kann: reiche Eltern, viele Freunde, jede Menge Partys – und vor allem – Spaß am Leben. Für ihn zählt der Spasso, koste es was es wolle.

Anton: Jeder will doch ein perfektes Leben ohne Schmerz, mit viel Kohle und jeder Menge Spaß. Einfach eine geile Zeit erleben. Mach dir nichts vor, Liv, du willst das auch! (S. 24)

Mit dieser Lebenseinstellung könnte Anton nicht weniger mit Liv gemein haben, denn Liv passt häufig für ihre Mutter auf die kleine Schwester auf, bleibt dadurch viel zu Hause und vertieft sich generell an den Wochenenden lieber in ihre Bücher als auf Partys zu gehen. Als Leser kann man sich gut vorstellen, wie viel Zündstoff die Geschichte bieten wird, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Dementsprechend heiß geht es auch her, als Anton und Liv miteinander schreiben und ihre jeweiligen Lebensphilosophien vehement vertreten. Besonders witzig ist der Schlagabtausch, den sich beide liefern und bei dem sie einander mehr und mehr kennenlernen.

Anton: Hey, jetzt ist gleich wieder der dicke Dr. Einstein da und sieht sich meinen Fuß an. […] Liv: Ich glaube, Dr. Einstein wird dir gleich offenbaren, dass dein Fuß amputiert werden muss. Tschüss, Perfektion! (S.82)

An Antons Figur kann man sehr schön sehen, wie ihm langsam die teils witzigen, teils ernsten Gespräche mit Liv zu gefallen scheinen, denn obwohl ihm die Mädchenherzen reihenweise zufliegen (laut eigener Aussage), konnte er noch mit niemandem so intensive Gespräche führen wie mit Liv. Sie wird ihr Tagebuch, was für Anton eine ganz neue Erfahrung ist. Auch wenn sie nur chatten, merkt man als Leser, wie Antons Macho-Fassade mehr und mehr bröckelt und ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt. Immer wieder kommen in den Chats die Themen durch, die Anton wirklich bewegen, und über die er normalerweise nicht spricht. Die Anziehungskraft, die beide anscheinend nur über das Schreiben aufeinander auszuüben beginnen, wird in zarten Andeutungen angelegt, die ich romantisch und amüsant fand.

Anton: Vielleicht bist du auch gerade beschäftigt und schreibst bereits an deiner Biografie, von den Höhen und Tiefen deines langen Lebens – dann widmest du mir sicher ein paar Seiten. Oder ein ganzes Kapitel? Hier ein paar Vorschläge für die Kapitelüberschriften: „Der endgeile Typ, mit dem ich New York nie sah“ oder „Anton oder die verpasste Gelegenheit“ […] (S. 59)

Sehr gefallen hat mir, dass der Chat auch mal einseitig ist, wenn entweder Liv oder Anton nicht unmittelbar auf eine Nachricht antworten. Die Spannung der Liebesgeschichte entsteht genau in diesen Momenten (was einen Chat- oder Briefroman ja auch ausmacht), weil man natürlich wissen will, warum sich Liv tagelang nicht meldet, Anton sich aber die Finger wund zu schreiben scheint. So liest man Nachricht um Nachricht, erst witzige, dann immer verzweifeltere und fühlt sich mit den Figuren verbunden. Meiner Meinung nach lebt der Plot der Geschichte von einer Menge urkomischer und ernster Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, von unausgesprochenen Dingen, von Geheimnissen, von aufkeimenden Gefühlen – und einer Sehnsucht nach einem wirklichen Partner, die jeden umtreibt.

Sprachlich haben die beiden Autorinnen ganze Arbeit geleistet. Sie werden nicht nur der umgangssprachlichen Jugend-, sondern auch der Chatsprache mit all ihren Abkürzungen und Smileys gerecht (einige Abkürzungen sind anscheinend so aktuell, die musste ich sogar googeln). Ihr Schreibstil lässt beide Figuren sehr authentisch wirken und hat es für mich noch leichter gemacht, mich mit ihnen zu identifizieren.

Fazit & Bewertung

New York zu verschenken ist ein humorvolles Jugendbuch in Form eines Chat-Romans, das mir sehr gut gefallen hat. Das Autorinnen-Duo Anna Pfeffer versteht sich ungemein darauf, witzige Charaktere mit Tiefe zu erschaffen, die genügend Konfliktpotenzial mitbringen, um die Spannung innerhalb der Handlung, selbst bei längeren Chat-Passagen, nicht abreißen zu lassen. New York zu verschenken hat mich zum schmunzeln gebracht und mein Herz an genau den richtigen Stellen höher schlagen lassen!
https://pantaubooks.wordpress.com/

Ein schönes, aufregendes Kennenlernen

Von: Bücher Bunny Datum : 20.10.2017

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Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Das Cover ist in einem knalligen Pink gehalten und zeigt viele Kleinigkeiten, die zum Titel passen. Ich finde es schön und einzigartig. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil von Anna Pfeffer alias Rose Snow ist unverkennbar. Obwohl dies die erste "reale" Story, neben den ganzen Fantasybüchern, die ich bereits von ihnen gelesen habe, hat auch diese mich durch ihre Eigenart direkt mitgenommen und abgeholt.

Während Anton ein leichtes Leben führt, welches für alle allzu perfekt erscheint, geht es Liv ein wenig anders. Sie muss Verantwortung übernehmen und kann eben nicht mal eben locker die eine oder andere Entscheidung treffen.

Mit vielen witzigen als auch durchaus ernsten Momenten und Themen zwischen den Beiden entbrennt eine Geschichte, deren Happy End man sich ausmalt und es am Ende aber doch anders kommt, als man am Anfang vermutet.

Während der Anfang, dieses Chatromans ein wenig holprig war, was aber meiner Meinung nach auch logisch ist, wenn sich zwei Fremde anfangen zu unterhalten. Gab es dennoch im Laufe des Buches den ein oder anderen lichten Moment.
Ebenso werden auch einige emotionale Themen behandelt, die ich trotz den durchgängigen Chatverlaufes sehr gut gelöst fand.

Manchmal waren mir die Texte des Chats ein wenig lang. Bei einem Chatroman stört das für mich ein wenig den Lesefluss und ich hätte mir bei längeren Nachrichten auch manchmal einen Cut mehr gewünscht. Diese Problem hatte ich jedoch zum Glück nicht allzu oft.

Im letzten Viertel habe ich eine Idee gehabt, wie das Buch ausgehen könnte und ich hatte tatsächlich FAST recht. Aber alleine dieses Gefühl, dass gleich etwas passiert, was man denkt oder hofft, hat für mich persönlich die Spannungskurve noch ein wenig höher getrieben.

Fazit: Ein sehr schöner Chatroman, der alles bietet, was auch in einer normalen Story zu finden ist. Durch die Chatnachrichten wirkt es noch ein wenig lockerer und schneller und gibt dem Ganzen einen kleinen Kick.

Rezension zu New York zu verschenken

Von: bookloverin29 Datum : 17.10.2017

bookloverin29.blogspot.de/

Der Schreibstil von den zwei Autorinnen, die hinter dem Pseudonym stecken kann ich leider nicht so viel sagen, da das Buch komplett in Nachrichtenform geschrieben ist. Es hat sich aber sehr gut und schnell lesen lassen, was ich sehr wichtig finde.
Liv und Anton sind eigentlich zwei komplett unterschiedliche Charaktere, aber trotzdem passen sie total gut zusammen, den sind beide total toll. Das Buch spielt zwar leider nur auf den letzten Seiten in New York, was sich beim Durchlesen des Titels eigentlich ganz anders vorgestellt wird. Das hat mich aber nicht wirklich gestört, den es ging ja auch darum, dass Anton die Reise verschenken will. Ein bisschen geheimnisvoll ist das Buch eigentlich durchgängig, den wirklich viel erfährt an über Liv nicht, was ich ein bisschen schade finde. Die plötzliche Wendung am Ende hat mich total von den Socken gehauen, auch wenn man es vielleicht ahnen hätte können.
Ein leichtes Jugendbuch für Zwischendurch, was ich vor allem jüngeren Lesern empfehlen würde. Von mir bekommt es 5 Sterne, da ich es gerne noch ein mal lesen möchte.

Humorvoll, witzig, ein Roman für Zwischendurch!

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum : 16.10.2017

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Meinung:

Ich: Hallo, ich bin Michèle und mag Chatromane.
Leser: Wow, wirklich? Also ich, ich kann sowas gar nicht leiden.
Ich: Oh doch, ich schon. Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind, wie die von Anna Pfeffer.
Leser: Was soll denn daran so besonders sein? Oder an diesen Chatromanen allgemein? Das ist doch öde.
Ich: Für manche schon, aber ich finde generell, dass sich Dialoge leichter und einfacher lesen lassen. Und vor allem Instagramnachrichten, die später geschrieben werden wie Tagebucheinträge mit Humor.

Leser: Wer schreibt denn heutzutage noch Tagebuch?
Ich: Kaum jemand, aber manchmal können auch Chatfreundschaften zum Seelenheil beitragen, das ist dann schon wie Tagebuch führen. Oftmals führt es aber zu Problemen, so wie bei Liv und Anton.
Leser: Muss man die kennen?
Ich: Liv und Anton? Auf jeden Fall...

...denn die beiden sind zusammen einfach super witzig und einnehmend.
New York zu verschenken ist ein Roman fürs Herz, was für Nebenbei, denn man verschlingt es aufgrund der Chatform regelrecht.
Allerdings ist das auch hier ein großer Nachteil, denn das Geschreibe zwischen den beiden ist zwar süß, schön und haaaach, aber nach den ersten paar Seiten flaut es leider ab.
Doch eben auf diesen ersten paar Seiten habe ich schon aus vollem Halse über den extrem selbstverliebten Anton und die extrem schlagfertige Liv lachen müssen.
Anton möchte unbedingt ein Foto von seiner Reisebegleitung haben, vor Abreise und im Laufe des Buches verstehe ich auch, warum.
Die fehlenden Umgebungsbeschreibungen haben mir schon mehr zugesetzt, als erwartet.
Die Lücken, die in den Tagesabläufen der beiden zu finden sind, werden nicht gefüllt, sondern wie im realen Leben durchgezogen. Da kann man ja auch nicht 24/7 schreiben.

Ich mochte die Geschichte trotz abflauendem Humor trotzdem sehr, denn die Entwicklung, die beide Protagonisten durchmachen, kommt durch die Chatform sehr gut zur Geltung.
Antons Oberflächlichkeit nimmt ab, er öffnet sich, nimmt Hilfe an und fängt an auf andere zuzugehen.
Währen Liv jedoch ins Negative umschlägt und sich mehr und mehr bedeckt, wortkarger wird, je näher der Abflugtermin rückt.

Im Endeffekt kann ich sagen, dass zwar Spannung vorhanden war, aber nur für einen winzigen Augenblick, denn ab dem Zeitpunkt, wo die „Wende“ beginnt, wusste ich, worauf es hinausläuft.
Und dennoch...

�� Fazit: ��

New York zu verschenken ist ein atmosphärisch schöner Roman über die Liebe für Zwischendurch. Man kann sich ganz ins Buch fallen lassen und in den Dialogen aufgehen, allerdings ohne Kopfkino, denn das fehlt.
Gespickt mit ein bisschen Humor und Witz und vor allem aber einer tieferen Botschaft, die jeder für sich selbst deuten muss, empfand ich das als kurzweiliges, wenn auch nicht sehr spannendes Lesevergnügen.

Ich vergebe solide 4 von 5 Sterne.

Kurzweiliger Chat-Roman mit viel Humor, aber auch Stoff zum Nachdenken

Von: Aer1th Datum : 13.10.2017

https://tthinkttwice.wordpress.com/

Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Chat-Roman, was bedeutet, der Inhalt besteht einzig und allein aus Chats. Wem das nicht gefällt, der sollte das Buch schlicht und einfach nicht lesen. Wem das gefällt, der sollte es unbedingt lesen, denn mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Und weil das kein wirklich valides Argument ist (warum eigentlich nicht?), schreibe ich nun noch ein bisschen mehr dazu.

Die beiden Protagonisten könnten fast nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite haben wir Anton – reich, gutaussehend und ziemlich von sich selber überzeugt. Auf der anderen Seite wäre dort Liv – intelligent, verantwortungsbewusst und muss für ihr Taschengeld arbeiten gehen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Anton, obwohl er durchaus witzig ist und auch nett sein kann, zeitweise ziemlich auf die Nerven gegangen ist. Anton ist so weit weg von der Kategorie Mensch, mit der ich meine Zeit verbringen möchte, dass ich zunächst ein paar Schwierigkeiten hatte mich auf ihn einzulassen. Aber ich habe es geschafft und kann euch sagen, dass Anton einige Überraschungen parat hat und wir definitiv aufhören sollten Menschen in Schubladen zu stecken, nur weil wir einen Teil ihres Lebens mitbekommen. Dass, was andere Menschen bereit sind von sich aus preis zu geben, ist nur ein kleiner Teil dessen, was diese Menschen ausmacht, also urteilt nicht, nur weil ihr meint diesen einen Teil, der euch gezeigt wird, zu kennen.
Das ist u.a. die Message, die ich aus diesem Buch mitgenommen habe und mir gefällt diese Message sehr. Menschen sind so viel mehr, als das was sie nach außen hin transportieren.
Aber ich kann mich, wie gesagt, auch nicht ausnehmen, denn auch ich habe Anton ziemlich schnell in eine Schublade gesteckt, in der er auch eine ganze Weile drin geblieben sind. Reich, verwöhnt, selbstverliebt und oberflächlich. Das alles mag vermutlich auch zutreffen, aber in ihm steckt noch viel mehr und das zeigt er im Laufe des Buches auch gut.

Anton ist es nicht gewohnt verlassen zu werden, normalerweise verlässt er seine Freundinnen, wenn er genug hat. Doch Olivia, seine Ex-Freundin, hat ihn einfach so sitzen gelassen. Mit zwei Flugtickets nach New York, die bereits fest auf ihre Namen gebucht sind. Auf seinen Aufruf bei Instagram meldet sich Liv. Liv wollte schon immer unbedingt nach New York, aber das Geld hat nie gereicht und dieser Traum blieb für sie ein unerreichbares Ziel.

Auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick scheinen Anton und Liv so überhaupt nicht zueinander zu passen. Anton versteht Partystreifzüge mit viel Alkohol als Spaß, wohingegen Liv lieber zu Hause in ihrem grauen Jogger sitzt und liest oder mit ihrer kleinen Schwester bastelt.

Die beiden lernen sich durch die viele Zeit, die sie miteinander chatten aber immer besser kennen, wobei Liv sich vehement weigert Anton ein Foto von sich zu schicken, was diesen ziemlich fuchst.
Beide lernen allerdings auch irgendwie voneinander und schon scheint es gar nicht mehr so abwegig, dass der Trip nach New York doch Spaß machen könnte.

Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen, da es sich halt um einzelne Chats handelt und auch, weil es sich schlicht und einfach gut lesen lässt. Es ist interessant, es ist kurzweilig und ich wollte unbedingt wissen wie es mit den beiden weiter- und ausgeht.
Das Buch macht einfach Spaß, wenn man es liest. Es hat mich aber auch in Teilen zum Nachdenken angeregt und einmal hatte ich sogar Tränen in den Augen. Die Emotionen bleiben trotz der reinen Chats alles andere als auf der Strecke.

Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt.

Fazit

“New York zu verschenken” ist kurzweilig, witzig und gut geschrieben. Es regt in Teilen aber auch zum Nachdenken an und transportiert ganz wunderbar die Emotionen der beiden Protagonisten.
Wer noch keinen Chat-Roman gelesen hat, der sollte es mit diesem Buch probieren. Ich hatte sehr viel Spaß bei Lesen und habe das Buch innerhalb eines Tages beendet.

Von mir gibt es mit 5 von 5 Sternen eine klare Leseempfehlung.

New York zu verschenken

Von: Nicismess Datum : 11.10.2017

https://nicismess.wordpress.com/

Das Buch ist anders als man es sonst gewohnt ist, es fängt mit dem Aufruf von Anton an, außerdem ist das ganze Buch ein Chatverlauf. Ich mochte das Buch total gerne , es war witzig und unterhaltsam. Es ist total schön zu sehen wie sichzwei Leute nur durch einen Chat näher kommen. Am Ende gab es einen Plot Point den man ein wenig voraus sehen konnte, und ich fand auch schade das man teilweise nicht wissen konnte wie Anton oder Olivia wirklich denken. Aber man merkt total das es zwischen den beiden Knistert und fiebert mit ihnen.

Über die Liebe und das lesen zwischen den Zeilen

Von: Books Inside Datum : 10.10.2017

https://www.facebook.com/Books-Inside-207662076265142/

New York zu verschenken // Anna Pfeffer

14,99€
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-17397-8
Erschienen: 28.08.2017


Worum es geht:

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …



Mein Lese-Erlebnis:

Anton und Liv (Olivia) ihre Geschichte wird in einem spannenden Chat-Roman erzählt.
Liv war mir mit ihren frechen und doch mysteriösen Art von Anfang an sehr sympathisch, wobei ich Anton zwischendurch gerne ins Buch gekrochen wäre und ihm den Kopf gewaschen hätte. Im Laufe des Buches hat aber auch Anton zum Glück an Charakter zugelegt.
Für mich war das Werk eine ganz neue Leseerfahrung, da ich etwas in diese Richtung noch nie gelesen habe.
Ich musste mich wirklich dran gewöhnen, aber schlecht war es definitiv nicht.
Die Story hat mir wirklich gut gefallen und die Entwicklung war sehr gut umgesetzt. Leider, leider war das Ende doch sehr kurz und vorhersehbar, aber es ist dennoch gut gelungen.

Alles in allem ein guter Jugendroman über die Liebe, das Leben und was zwischen den Zeilen steht.


Rezension zu New York zu verschenken

Von: _booksouls_ Datum : 10.10.2017

booksoulsblog.wordpress.com/

Buch: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer
Preis:14.99€
Verlag: cbj/Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

!!!gesponserte Produktplatzierung!!!

Klappentext: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …(laut Bloggerportal)

Meinung: Ich muss echt sagen, dass ich dem Buch ganz am Anfang nicht viel abgewinnen konnte, da es für mich etwas langweilig war. Es War einfach keine besondere Handlung geschweige denn interessante Handlung vorhanden. Doch ganz zum Schluss passierten Sachen, die ich echt mochte und auch die Charaktere sind mir sympathischer geworden, insbesondere Anton.

Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch! ����


Insgesamt: 3/4������

Spritzig freche Dialoge aber mit sanfter Handlung und sympathischen Protas

Von: TheUjulala Datum : 07.10.2017

www.theujulala.de/

Erstmal ein großes Dankeschön an das Autorinnenduo Ulli und Carmendafür, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar geschenkt bekommen habe! Da mir „Für dich soll's tausend Tode regnen“ schon wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich mich auf diesen Chatroman schon sehr gefreut. Zumal ich kurz vorher auch Kira Gembris „Nur einen Klick entfernt“ - ebenfalls ein Chatroman - gelesen hatte und sehr begeistert von den hervorragenden Dialogen war, und ich mir einen Chatroman im Stile von Anna Pfeffers pfeffrigen Sprachstil schon sehr gut vorstellen konnte.

Coverbild
Ganz im Stile von „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ gleicht das Cover einem Wimmelbild auf pinken Hintergrund. Da tummeln sich lauter für New York typische Dinge, die die Freiheitsstatue und den Titel umrahmen. Leider wurde hier kein Blindprägedruck verwendet, aber es gefällt mir trotzdem sehr gut.

Handlung
Antons Freundin hat mit ihm Schluß gemacht. Nur blöd, dass er gerade 2 Flugtickets nach New York gekauft hat. Auf seinen Aufruf über Instagram, in dem er nach einer Olivia Lindemann sucht, die das übrige Ticket übernehmen soll, meldet sich nun tatsächlich eine Liv. Aber der WhatsApp Chat entwickelt sich ganz anders, als Anton wohl erwartet hätte.

Buchlayout / Haptik
Irgendwie habe ich eine Einteilung in Kapitel vermisst, so hatte ich keine Punkte, an denen ich immer anhalten konnte. Ich lese gerne von Kapitel zu Kapitel. Was mich aber mehr gestört hat, waren die unübersichtlichen Zeitangaben. Manchmal wurde der Tag und die Uhrzeit genannt, manchmal aber nur eine Zeitspanne. So musste ich ziemlich oft immer wieder zurückblättern, und nachsehen, an welchem Tag wir gerade sind. Das hat mich mehrfach aus meinen Fluss gebracht.

Idee / Plot
Schon seit Kira Gembris Chatroman bin ich begeistert von diesen Chatdialogen. Wie kann man eine Geschichte aufbauen, die nur über Dialoge erzählt wird? Wie kann man den Protagonisten Leben einhauchen, ohne eine wirkliche Handlung spielen zu lassen?

Es gar nicht um die Reise nach New York, sondern darum, jemanden kennen zu lernen ohne ihn persönlich zu treffen. Das geschriebene Wort birgt die Gefahr den anderen misszuverstehen, denn ohne Mimik und Intonation ist es sehr schwer die Gefühle und echte Meinung hinter den Sätzen zu verstehen. Für diesen Zweck werden allzu gerne die Emoji-Smileys eingesetzt. Aber können diese auch wirklich die eigentliche Bedeutung widerspiegeln? Wie leicht fällt es doch durch den Filter des Chattes den unbekannten Gegenüber in eine Schublade zu packen und zu analysieren. Vor allem, weil man die Reaktionen seines Gegenüber ebenfalls gefiltert durch den Whatsapp-Chat erhält und man sich die Zeit nehmen kann sich die Worte zurecht zu legen.

Emotionen / Protagonisten
Anton ist ein sehr von sich überzeugter und sehr selbstsicherer junger Mann, vom Beruf Sohn, hat also Geld wie Heu. Aber er genießt das Leben, das Geld schert ihn nicht und er lebt mehr oder weniger spontan in seinen Alltag hinein. Er kann ein ganz schöner Macho sein, aber trotzdem blitzen da immer wieder ganz feine Momente in ihm durch. Vor allem, wenn er sich wirklich Sorgen um Liv macht. Das gefällt mir. Er ist lustig - klopft zwar manchmal heftige Machosprüche - aber ich hatte immer das Gefühl, dass er das mit einem zwinkernden Auge geschrieben hat.

Liv ist ganz anders als Anton. Man bekommt sehr schnell mit, dass sie zu Hause große Probleme hat. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und Liv musste sehr früh Verantwortung für sich und ihre kleine Schwester Jilly übernehmen. Das macht sie zu einem sehr liebenswerten Menschen. Sie schafft es auch, Anton nachdenklich zu machen und mehr aus ihm heraus zu holen. Sie weigert sich aber stur Anton noch vor der gemeinsamen Abreise persönlich kennenzulernen.

Anna Pfeffer haben es für mich dennoch geschafft, die digitalen Personen Anton und Liv zum Leben zu erwecken und ihnen Persönlichkeit eingehaucht, die für mich wirklich authentisch rüberkommt. Ich kann Liv in ihrer Handlung sehr gut verstehen. Aber auch Antons Reaktion ist für mich absolut nachvollziehbar.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Gar nicht so einfach, eine Handlung aufzubauen nur in Dialogen. Zumal sich die Protagonisten auch nicht begegnen. Die Handlung an sich ist deswegen auch eher sanft. Es gibt keine überdimensionalen Höhepunkte, aber die Spannung spielt sich vielmehr dezent ab. Da hätte ich mir vielleicht etwas mehr erwartet, trotzdem baut sich es über das Buch immer mehr auf. Und das Ende passt dafür perfekt. Es gibt einige Leser, die gerne ein-zwei Seiten mehr gehabt hätten, aber mich hat es am Ende noch mal richtig gepackt und tatsächlich auch ergriffen. Und es passte genauso, wie es ist. Mehr will und brauche ich nicht.

Szenerie / Setting
Die Szenerie zu beschreiben fällt etwas schwer, da wir uns im luftleeren Raum von Bits und Bites befinden. Dass sich die Protagonisten in Hamburg aufhalten ist schnell kein Geheimnis. Und trotzdem fühlt man sich in dem Setting gleich wohl, kennt man doch selber das Chatten und weiß, wie schnell Wörter geschrieben und abgeschickt sind. Ob man sie so nun meint oder nicht.

Sprache / Schreibstil
Sprachlich ist es mal wieder top. Die Autorinnen Ulli und Carmen haben es verstanden spritzige, freche und sarkastische Dialoge zu schreiben. Aber auch sehr intensive und tiefgründige Passagen geben einem immer wieder zum Nachdenken.

FAZIT
Meine Erwartungen an das Buch wurden zum großen Teil erfüllt. Trotzdem ein gelungener Chatroman mit sanfter Handlung und passendem Ende und sympathischen Protagonisten. Etwas mehr Spannung im Mittelteil hätte ich mir gewünscht und eine klarere Einteilung in Kapitel.

Schönes Buch mit ein paar Macken

Von: janalovesboooks Datum : 06.10.2017

janalovesbooooks.blogspot.de/

Das Cover:
Normalerweise bin ich kein Fan von der Farbe Pink, aber auf diesem Cover sieht es cool aus. Auch die vielen kleinen Motive auf dem Cover gefallen mir gut. Jedoch würde ich anhand des Covers sagen, dass dieses Buch für jüngere Menschen geschrieben wurde.

Meine Meinung:
Ich finde es toll, dass das komplette Buch in Chat-Form geschrieben wurde. Das Einzige was mich daran stört ist, dass man die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nicht kennenlernt (außer sie äußern diese gezielt). Ich liebe den Sarkasmus von Olivia und Anton, doch die beiden kommen selber nicht gut damit zurecht. Ich mag Olivia sehr gerne, nur an Anton stören mich ein paar Dinge, er ist zum Beispiel sehr arrogant... Ich selber hätte dann kein Interesse mit ihm zu schreiben, aber nun ja, er kann auch anders sein wenn er will. ABER die Geschichte gefällt mir so gut! Ich finde die Idee total klasse und das Ende ist wunderschön und sehr überraschend!

Fazit:
Im Allgemeinen ein sehr schönes Buch mit kleinen Macken und einem wunderschönen, überraschendem Ende.

Das Buch verdient ��������.

Rezension zu "New York zu verschenken"

Von: Buechereule Datum : 03.10.2017

https://www.instagram.com/_.buechereule._/

"New York zu verschenken"ist mal ein Buch auf einer ganz anderen Art und Weise, ganz anders als man es so gewohnt ist!
Das Cover des Buches finde ich wunderschön. Es ist richtig toll gestaltet und die kleinen Bilder passen auch perfekt zum Inhalt des Buches!
Die Hauptfigur in dem Buch ist eigentlich Anton. Anton wollte mit seiner damaligen Freundin zusammen nach New York reisen, doch diese Beziehung hielt nicht bis zu dieser Reise an, also musste sich Anton vorab eine neue "Olivia Lindmann" suchen, da ihr name ja bereits auf den Tickets zu sehen war!
Darauf hin hat er einen Aufruf gestartet und eine neue Olivia Lindman gesucht. Auf diesen Aufruf haben sich gleich mehrer gemeldet, doch welche von Ihnen am Ende mit Ihm die Reise antritt, das müsst Ihr schon selbst heraus finden!

Die beiden Figuren haben sich dann im laufe des Buches selbst (mehr oder weniger) genauer beschrieben. Mit Anton konnte ich mich am Anfang gar nicht so richtig anfrenden, doch das hat sich dann im Laufe des Buches gegeben.
Bei Olivia, die in diesem Buch überweigend als "Liv" bezeichnet wird, war es eher umgedreht. Als Nebenfiguren kamen noch einige Freunde und ein kleiner teil der Familien von Anton und Liv zum Vorschein. Alle Rollen waren gut beschrieben und man konnte sich ein Bild von Ihnen machen.

Der Schreibstil war mal ganz anders, er war sehr locker, jedoch verständlich geschrieben. Das hat mir gut gefallen! Es war auch das Erste Buch von den Beiden Autorinnen ("Anna Pfeffer") und es hat mir super gefallen, man wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

Ob am Strand oder Kamin - ein tolles Buch für entspannte Lesestunden!

Von: Verena Schulze vom Lieblingsleseplatz Datum : 02.10.2017

www.lieblingsleseplatz.de

,Das Cover von „New York zu verschenken“ allein ist ja schon ein Grund nach diesem Buch zu greifen… Mir ist es sofort ins Auge gesprungen. Das grelle Pink sowie die Sticker auf der Vorderseite sind genau auf die Zielgruppe abgestimmt und haben aber auch mich neugierig gemacht.

Anton hat zusammen mit seiner Freundin Olivia eine Reise nach New York gebucht. Doch leider hat Olivia mit dem zu Anfang doch recht arroganten Anton Schluss gemacht – und die Tickets sind nicht übertragbar… Also sucht Anton einfach eine Neue Olivia Lindemann via Internet. Und tatsächlich findet er auf diesem Wege den Namenszwilling seiner Exfreundin. Doch diese Liv fordert ihn ganz schön heraus…

Was genau ich von einem „Chatroman“ zu erwarten hatte, wusste ich nicht. Aber ich dachte mir, ich lese ja auch gerne Drehbücher, so viel anders wird das nicht sein. Und ich täuschte mich nicht. Die Chats zwischen Anton Liv lesen sich flüssig und leicht. Manchmal habe ich stark daran gezweifelt ob der Umfang der Nachrichten realistisch ist. Wenn ich da an meine Tochter denke, dann fallen Ihre Nachrichten immer deutlich kürzer aus – vielleicht liegt das aber auch daran, das ich der Empfänger bin ;-)

Ich mochte Anton und Liv auf Anhieb, sowie auch die Entwicklung die die Beiden bis zum überraschenden Ende hin durchlebten.  Anton war zu Beginn der Geschichte doch ein ganz schön verwöhnter reicher Schnösel – zum Ende hin hätte ich mich auch in ihn verlieben können wäre ich 16 gewesen…

Ein Roman für schöne Stunden – egal ob in der Sonne am Strand oder mit einer Tasse Tee vorm Kamin. Ich vergebe 4 von 5 LieblingsleseSesseln weil es für mich eine Spur zu leichte Literatur war.