Leserstimmen zu
Solange du atmest

Joy Fielding

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eBook
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Joy Fielding beweist auch in diesem Roman, wie ansprechend ihr Schreibstil ist. Das ganze Buch lässt sich flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Obwohl Solange du atmest nur als Roman ausgeschrieben wurde, enthält es durchaus eine angenehme Spannung, die an einen guten Thriller erinnert. Die Hauptprotagonistin Robin kehrt in ihre Heimat zurück, da sowohl ihr Vater, als auch dessen Stieftochter Cassidy und Frau Tara (letztere ebenfalls ehemalige beste Freundin von Robin) bei einem vermeintlichen Raubüberfall angeschossen wurden. Robins Schwester Melanie bringt schon ab dem ersten Moment keine Sympathie herüber, was meiner Meinung nach durchaus von der Autorin beabsichtigt war und mit vielen Zickereien und Streitereien zwischen den beiden Schwestern ausgeschmückt wurde. Die schwerverletzte 12 jährige Cassidy hingegen schleicht sich sofort in das Leserherz und lässt um das Rätsel des Überfalls richtig mitfiebern. Denn schnell stehen die ersten Verdächtigen fest, nur stimmt der erste Eindruck? Anfangs war ich gegenüber dem Buch etwas skeptisch, da es oft auf dem Thema Misstrauen herumritt, was besonders in Robins inneren Monologen deutlich wurde. Doch je weiter ich las, desto besser fügte sich alles mit der Handlung zusammen und ergab ein stimmiges Gesamtpaket. Insbesondere mit dem sehr überraschenden Ende wurde noch einmal deutlich wie gut es sein kann manches einfach öfter zu hinterfragen. Solange du atmest ist für mich ein sehr gelungener und spannender Roman von Joy Fielding und bekommt meine Leseempfehlung.

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Titel: „Solange du atmest“ Autorin: Joy Fielding Erscheinungsdatum: 24. Juli 2017 Seitenanzahl: 448 Seiten Genre: Roman/Thriller Preis: Hardcover 19,99€ Verlag: Goldmann Verlag ISBN: 978-3-442-31434-8 Klappentext: Als Psychotherapeutin und mit eigener verkorkster Familiengeschichte glaubt Robin, alle menschlichen Abgründe zu kennen. Doch dann erhält sie eines Tages während einer Sitzung einen Anruf, der sie völlig aus der Fassung bringt. Ihre Schwester Melanie, zu der sie jahrelang keinen Kontakt hatte, teilt ihr mit, dass jemand brutal auf ihren Vater, seine neue Frau Tara und deren zwölfjährige Tochter geschossen hat. Tara erliegt kurz darauf ihren Verletzungen. Obwohl Robin zweifelt, dass es das Richtige ist, sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen, macht sie sich auf den Weg in ihren Heimatort. Ihr ist klar, dass es viele Menschen gibt, die einen Grund hätten, ihren Vater zu hassen – allen voran ihre eigene Familie. Aber was für ein Monster schießt auf eine Zwölfjährige? (Quelle: Randomhouse) Hier kannst Du „Solange du atmest“ kaufen. Ich habe dieses Büchlein vom Goldmann Verlag und Randomhouse als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür! 🙂 Cover und Klappentext Ich finde das Cover wirklich gelungen. Es strahlt eine merkwürdige Harmonie aus, ist aber dennoch gleichzeitig so geheimnisvoll, dass man sich fragt, was es mit dem Schmetterling auf sich hat. Dieser prangert inmitten des Covers ziemlich hervorstechend heraus, was den Titel darunter etwas in den Hintergrund rückt. Dies tut der Neugierde allerdings keinen Abbruch. Der Titel wird ein einziges Mal im Buch in einen Kontext gesetzt und auch zur allgemeinen Handlung passt er gut. Dennoch hätte ich mir für dieses Werk einen prägnanteren Titel gut vorstellen können. Der Kontrast zwischen dem Grau und Rot des Hintergrundes und des Schmetterlings, sowie das Weiß und der darauf liegende Name der Autorin in Schwarz ist wunderbar gelungen und macht das Cover zu etwas Einzigartigem. Der Klappentext lässt den Leser bereits darauf schließen, dass es sich hierbei wieder um einen Thriller handelt, obwohl das Werk mit „Roman“ tituliert ist. Dennoch finde ich die Bezeichnung „Roman“ in einigen Punkten treffend, da es sich in diesem Buch ebenfalls um eine Familientragödie zu handeln scheint. Alles in allem hat mich der Klappentext nur noch neugieriges auf das Buch werden lassen und hat definitiv nicht zu viel verraten oder gar versprochen. Figuren Die Protagonistin dieses Werkes ist Robin Davis, eine Psychotherapeutin aus LA, die mit ihrer Familie, so scheint es, weitesgehend abgeschlossen hat und keinen engeren Kontakt pflegt. Bereits auf den ersten Seiten erschien sie mir wie eine gebrochene, unsichere Frau, die Panikattacken erleidet und damit nicht gut umzugehen weiß, was für mich einen kleinen Widerspruch zu ihrem Beruf bildet, indem sie sich mit genau derartigen Problemen auseinandersetzt. Im Laufe der Handlung verändert sie sich nicht unbedingt, sondern bleibt eher zurückhaltender, was ihre eigene Meinung betrifft und gibt in meinen Augen schnell auf. Ich denke, dass sie mit diesen Methoden eine gemeinsame Basis mit ihrer Schwester Melanie sucht, was jedoch in den meisten Fällen fehlschlägt. Melanie ist eine ziemlich unzufriedene Frau und Mutter eines authistischen Sohnes. Das gesamte Buch über liest man über ihre Unzufriedenheit bezüglich ihres Lebens, der Krankheit ihres Sohnes, ihr kaum vorhandenes Liebesleben und über die Personen, die sie in ihrem Leben als störend empfindet (was so gut wie jeder ist). Sie erschien mir absolut verbittert und trat zu 95% mürrisch, missgelaunt und sarkastisch auf. Mit ihrer Schwester Robin findet sie keinen grünen Zweig und findet so gut wie nur Kritik an allem, was sie tut. Auch, wenn sich diese beiden Hauptfiguren für euch nun total negativ behaftet anhören, lasst euch sagen: Auf irgendeine verquere Weise mag man sie trotzdem und einige finden sich bestimmt zu kleinen Teilen darin wieder. Dadurch, dass beide Frauen ihre Probleme, sowie Ecken und Kanten (mal größere, mal kleinere) haben, wirken sie zu großen Teilen authentisch, realistisch und menschlich. Fielding beweist durch diese humane Zeichnung ihrer Charaktere ihr Talent. Natürlich spielen auch andere Charaktere eine große Rolle in diesem Roman. So auch Robins und Melanies Bruder Alec. Auch er hat sich von der Familie abgeschottet, wird aber in dem Buch näher beleuchtet, sodass wir die Hintergründe des Zerwürfnisses auch hier nochmal deutlich gezeigt bekommen. Wir hätten noch Blake, Robins Verlobten, der aber in meinen Augen keine allzu große Rolle spielt. Er kommt in der zweiten Hälfte quantitativ mehr vor, besitzt für mich aber keine Figur von allergrößtem Gewicht, obwohl er natürlich in einigen Aspekten und für gewisse Hintergrundinformationen wichtig ist. Viel mehr von Bedeutung ist da die 12 jährige Cassidy: Robins und Melanies Stiefschwester, sowie Opfer einer Schiesserei im trauten Heim, der ebenso ihre Mutter und ihr Stiefvater zum Opfer liegen. Zu Beginn wirkte Cassidy für mich wie ein aufgewecktes Mädchen, das sich absolut nicht ihrem Alter entsprechend verhielt. Ihr Ausdruck ist so manches Mal der eines Erwachsenen und auch ihre Handlungen sind nicht ‚kindlich‘ genug. Mit der Tat an sich scheint sie gut, vielleicht sogar zu gut, umzugehen und sie immer mehr zu verkraften. Inhalt und Schreibstil Ich habe bisher lediglich ein Buch von Joy Fielding gelesen und das war „Lauf, Jane, Lauf“, welches mir schon gut gefallen hat. Dort hatte ich allerdings an der kleinen Schrift und dem engen Zeilenabstand zu meckern, was in „Solange du atmest“ allerdings keinen negativen Kritikpunkt darstellt. Hier finden wir eine schöne, gut lesbare Schrift, sowie einen ausreichenden Zeilenabstand vor, der, in Verbindung mit einem brillanten und absolut angenehm zu lesenden Schreibstil, dazu führt, dass man quasi durch das Buch fliegt. Fielding hat es geschafft, konstant Spannung aufzubauen, obwohl das gesamte Konstrukt zum Ende hin betrachtet denkbar einfach gestrickt ist. Für mich waren die stetigen Spannungen innerhalb der Familie und die entsprechenden Hintergründe ebenso interessant, wie die eigentliche Tat (die Schiesserei) an sich. Auch durch Fieldings einfachen sprachlichen Ausdruck sind die Seiten nur so vor sich hingeblättert. Ich wollte außerdem durchgehend wissen, wie es weitergeht. Natürlich konstruiert man sich im Laufe einer Handlung seine eigenen Theorien, verdächtigt Personen, die einem merkwürdig vorkommen und fragt sich, wie nun alles aufgelöst werden wird. Wie bereits kurz angeschnitten haben wir hier keinen hochkarätigen und komplex strukturierten Thriller vor uns, sondern ein Buch, das eher auf die seichte Rasanz und Brisanz setzt. So lesen wir des öfteren kleine, aber feine packende Aspekte, die der Handlung immer wieder neuen Schwung geben und den Leser dazu bringen, seine bisherigen Theorien und Gedanken nochmals neu zu ordnen. Das Ende ist gut durchdacht, allerdings für Thriller-Viel-Leser etwas zu durchsichtig. Wie ihr wisst, bin ich kein Genie im Herausfinden von Tätern vor der autorischen Auflösung, aber die letzten Seiten vor dieser hat Fielding relativ offensichtlich gestaltet, sodass ich erahnen konnte, worauf der Abschluss nun hinausläuft. Hier hätte ich mir, auch durch die Handlungen der einzelnen Charaktere, einfach mehr Spannung, unvorhersehbare Wendungen und einen den einen „Wow“-Moment gewünscht, den so ein Buch eigentlich verdient hätte. Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Ende als solches zufrieden und fühle mich von „Solange gut atmest“ gut unterhalten. Fazit Joy Fielding hat mit diesem, für mich erst zweiten, Roman ein weiteres Buch in die Buchhandlungen befördert, das definitiv lesenswert ist! Man wird durch verschiedene Aspekte und Thematiken immer wieder gut unterhalten, was den Spannungsbogen nie wirklich sinken lässt. Die Figuren hat Fielding individuell und, wie ich finde, außergewöhnlicher, als die typischen 08/15 Mainstream Protagonisten gezeichnet und hat ihnen somit Leben eingehaucht. Die Autorin schafft es, die Charaktere trotz ihrer, teils doch relativ beachtlich negativen Eigenschaften, sympathisch und echt wirken zu lassen, sodass man sich in keiner einzigen Minute von ihnen gestört fühlt. Das Ende hätte für meinen Geschmack noch etwas…Explosiveres vertragen. Alles in allem vergebe ich aber 4,5/5 Sternchen an ein Buch, dass durch seine seichte, aber doch konstante Spannung, unverwechselbare Charaktere und Leichtigkeit des Schreibstils besticht. Ich freue mich schon auf ein weiteres Buch von Joy Fielding. „Die Schwester“ liegt schon bereit und wartet auf mich! 🙂

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Gestaltung Petra Schmidt-Schaller liest wirklich toll. Sie war wohl der Hauptgrund warum ich die Geschichte nicht zum Teufel gejagt habe. Petra Schmidt-Schaller zeigt in Solange du atmest, dass sie sowohl die leisen als auch die lauten Töne beherrscht. So gibt es auf der einen Seite Protagonistin Robin, die sehr sensibel scheint. Ihr verleiht Petra-Schmit Schaller eine weiche, fast zerbrechliche Stimme. Auf der anderen Seite haben wir Robins Schwester Melanie, die das Leben gezeichnet hat. Ihr Umgangston ist schroff und von Zynismus geprägt. Da kommt Petra Schmidt-Schallers harte Stimme zum Einsatz. Gerade die Dialoge zwischen den beiden Schwestern transportierte sie sehr stark. Diese Stellen haben mir mit am besten gefallen. Inhalt / Spannung An sich ist die Handlung der Geschichte schnell klar: Robins und Melanies Vater und dessen neue Familie - seine Frau und die Adoptivtochter - werden im eigenen Haus angeschossen. Vermutlich handelt es sich um einen bewaffneten Raubüberfall. Robin hatte nicht vor, ihr Heimatdorf in nächster Zeit zu betreten. Doch aufgrund der Ereignisse bleibt ihr keine andere Wahl. Als Cassidy, das 12-jährige Mädchen, im Krankenhaus zu sich kommt und sofort nach Robin verlangt, wird diese unweigerlich in die Geschichte hineingezogen. Leider wird die Suppe hier wieder heißer gekocht, als gegessen. Die Handlung klingt zwar spannend, konnte aber nicht wirklich auf die Geschichte übertragen werden. Der Leser ist hier mehr ein Beobachter, erlebt die Geschichte aber nicht gemeinsam mit den Charakteren. Ich hatte eigentlich mit Thriller Elementen gerechnet. Diese waren ansatzweise aufgeführt, wurden aber nicht weiter ausgebaut. So wird beschrieben, wie labil Robin ist. Dennoch wird im Laufe der Geschichte nicht weiter darauf eingegangen. Ich dachte, dass es mit eines der Geheimnisse sei, die im Laufe der Geschichte gelöst werden würde. Während mich die Handlung von Solange du atmest enttäuscht hat, haben es mir die Charaktere angetan. Robin, die sehr sensibel ist und nur möchte, dass die ständigen Sticheleien ihrer Schwester Melanie ihr gegenüber aufhören. Die Schwestern konnten sich noch nie leiden. Und Robin hat keine Kraft, sich zusätzlich noch Melanies Ärger auszusetzen. Doch hinter Melanies harter Schale steckt auch ein weicher, ziemlich gut vergrabener Kern. Ich kam gut mit ihren rauen Kommentaren zurecht und fand, dass Robin hier und da wirklich übertrieb. Auch die Nebencharaktere, Kenny, ein Freund von Melanies Sohn Lendon, oder den Sheriff, der diesen Kriminalfall irgendwie lösen musste, mochte ich bis zu einem gewissen Grad ganz gern. Sie haben Solange du atmest ganz unterhaltsam werden lassen. Schreibstil Obwohl mich die Handlung von Solange du atmest nicht fesseln konnte, fand ich Joy Fieldings Schreibstil angenehm. Besonders die Dialoge zwischen den Schwestern haben mir gut gefallen. Allerdings neigt die Autorin in dem Buch dazu, ziemlich viel zu erzählen, anstatt uns die Situation gemeinsam mit den Charakteren erleben zu lassen. Außerdem deutet sie einige Sachen an, die sie dann aber nicht ausführt. Die Andeutungen fand ich spannend und hatte gehofft, dass diese aufgelöst oder im Laufe der Geschichte vertieft werden. Gesamteindruck Eigentlich hatte ich einen gruseligen Psychothriller erwartet. Stattdessen wird in Solange du atmest zwar eine gute, aber vergleichsweise harmlose Geschichte geboten, die ich eher dem Krimi zuordnen würde. Die Hörbuch Gestaltung hat mir hier sehr gut gefallen. Leider konnte die Handlung nicht ganz mithalten.

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Obwohl das Ende des Hörbuches schon einige Tage zurück liegt, kann ich mich immer noch nicht so recht mit einem neuen zufriedengeben. Die Stimme der Leserin fand ich wahnsinnig angenehm und ich hatte wirklich Freude ihr zuzuhören. Das ganze erzählt sich viel mehr wie ein Roman, als ein Thriller. Wir werden mitgenommen auf Robins Weg zurück zu ihrer Familie, die sie so viele Jahre nicht mehr gesehen hat. Die Kluft zwischen ihr und ihrer großen Schwester Melanie, der Umgang mit ihrem autistischen Neffen und die gestörte Beziehung zwischen ihr und ihrem Vater, nachdem er ihre beste Freundin geheiratet hat. Mal ehrlich, normal ist ja wohl was anderes oder? Jedenfalls geht es in dem Stil weiter und weiter. Hätte ich das Genre erraten müssen, hätte ich auf „Familientragödie" gewettet. Der Schreibstil ist flüssig, aber dennoch birgt das Buch seine Längen. Das gesamte Geschehen findet schließlich an fast immer ein- und den selben Plätzen statt. Das Haus von Robins Schwester Melanie, das Krankenhaus und das war eigentlich schon so gut wie alles. Jedoch hat dies auch etwas gutes: Wir können uns als Leser einen Einblick verschaffen. Ich hatte schon bald eine genaue Vorstellung. Von dem Haus, den Charakteren und natürlich auch deren Gefühlen. Hier kurz eine pro- und contra Liste, damit ihr euch einen Überblick verschaffen könnt. + ausführliche und intensive Schreibweise + beim Hörbuch eine tolle Erzählstimme + interessante Entwicklung der Charaktere + sympathische Protagonistin - keine ich-Perspektive, was mich persönlich einfach etwas gestört hat - das Ende! Bei der Hälfte des Buches war es mir schon klar und leider hat es sich bewahrheitet

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Die Psychotherapeutin Robin bekommt eines Tages einen Anruf von ihrer Schwester Melanie, die sie schon seit Jahren nicht gesehen hat und auch keinen Kontakt mehr hatte. Sie übermittelt ihr die Schocknachricht, dass jemand auf ihren Vater, seine neue Frau und die 12-jährige Stieftochter geschossen hat. Ohne noch einmal mit ihrem Verlobten zu sprechen fährt sie in ihre Heimatstadt. Nun beginnen Ermittlungen und so gut wie jeder könnte es gewesen sein und fast jeder hätte auch ein Motiv. Meine ersten Gedanken zu den Personen innerhalb der ersten Seiten, welche sich allerdings innerhalb des Buches öfter ändern. Doch meine veränderten Sichtweisen auf diese Menschen werde ich hier nicht schildern, da diese spoilern: Robin sie hatte eine teilweise schreckliche Kindheit und wurde von ihrer Schwester seit ihrer Geburt verachtet und auch so behandelt sie verlor ihre Mutter an Krebs ihre beste Freundin Tara seit Kindertagen heiratete, nachdem sie die Verlobung zu Robins Bruder Alec löste, Robins und Alecs Vater Greg ich verstehe allerdings nicht, warum sie bei dem Hass, der verständlicherweise in ihr herrscht, zu ihrer Familie gefahren ist Melanie Robins Schwester einer der schrecklichsten Menschen überhaupt kein Humor nur Hass in sich allein-erziehende Mutter von Landon Tara Robins beste Freundin seit der Schule bekam ein Kind - Cassidy heiratete Robins Vater Greg vorher verlobt mit dessem Sohn Alec Robin als beste Freundin verloren durch Schüsse getroffen Cassidy Tara Mutter ihr Vater ist ein Verbrecher sie ist 12 ist in Schussfeld geraten Greg Vater von Robin, Melanie und Alec Stiefvater von Cassidy Mann von Tara sein Leben lang untreu Blake Verlobter von Robin Robin hat den Verdacht, dass Blake sie betrügt (ständig Überstunden) Landon Sohn von Melanie 18 Autist macht vielen Menschen Angst mit seinem Verhalten (unter anderem mir) Zu erst einmal oute ich mich als großen Fan der Autorin. Bisher habe ich all ihre Bücher geliebt. Ich habe alle im Regal und die ich gelesen habe, haben bis auf eins (4 Sterne) alle 5 Sterne. Innerhalb eines Wochenendes habe ich die 448 Seiten nur so verschlungen. Sie weiß einfach, wie man Orte und Personen real macht und diese mit Worten in die Köpfe der Menschen bringt. Es gibt in Solange du atmest keine einzige Seite, auf der Langeweile auf kommt. Außerdem gibt es keine überflüssigen Stellen. Irgendetwas erfährt man immer. Über das Leben der anderen Personen, des Protagonisten, der Verbindungen zu anderen und der Vergangenheit. Es gibt auch eine spannende Handlung, die sich dauerhaft ändert und wendet. Was Gefühle betrifft oder Beziehungen. Bei jedem neuen Charakter, der zur Geschichte dazu kommt, muss man überlegen, ob dieser es war und warum usw. Und mit jedem Kapitel ändert sich der Verdacht und ich kann von mir sagen, dass ich es meistens schon von Anfang an weiß. Doch diesmal habe ich 1000fach daneben getroffen. Das hätte ich nie vermutet. Also noch ein großer Punkt, der für das Buch springt. Es gibt also eine große Leseempfehlung von mir.

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€ 19,99 [D]* inkl. MwSt. € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2691-2 NEU Erschienen: 24.07.2017 Zum Hörbuch: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Solange-du-atmest/Joy-Fielding/der-Hoerverlag/e525943.rhd Robin, die jahrelang keinen Kontakt mehr zu ihrer ziemlich kaputten Familie hatte, erfährt, dass jemand auf ihren Vater, seine neue Frau Tara und deren Tochter Cassidy geschossen hat. Tara erliegt kurz darauf ihren Verletzungen. Als Cassidy im Krankenhaus zu Bewusstsein kommt, wendet diese sich sofort an Robin – so wie ihre Mutter eindringlich geraten hatte. Robin ist klar, dass es viele Menschen gibt, die einen Grund hätten, ihren Vater zu hassen, oder war es wirklich jemand aus der Familie? Und was für ein Monster schießt auf eine Zwölfjährige? Gelesen von Petra Schmidt-Schaller. (1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 52) Meine Meinung: Nachdem ich im letzten Jahr Die Schwester von Joy Fielding gehört hatte, war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk. Freundlicherweise wurde mir dieses als Hörbuch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Ich muss sagen, anfangs war ich etwas genervt, da nur von den Gedankengängen der Protagonistin Robin erzählt wurde, während sie einen berufsbedingten Termin hat. Als die Geschichte sich dann weiter entwickelt hat mit der Nachricht ihrer Schwester und dem Aufbruch in die alte Heimat hat die Geschichte dann mehr Fahrt aufgenommen und konnte mich total fesseln. Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ihre Schwester Melanie wirklich ein harter Brocken war und es ihr nun wirklich nicht leicht gemacht hat. Ich fand es allerdings etwas komisch, dass Robin als Psychologin selbst psychische Probleme hat. Das Ende fand ich recht überraschend, auch wenn es sich in den Seiten vorher schon etwas abgezeichnet hatte, aber auch sehr erschreckend. Mehr möchte ich hier natürlich nicht verraten. Die Sprecherin hat ihre Sache wieder sehr gut gemacht. Alles in allem hat mir das Hörbüch wieder sehr gut gefallen, ich kann hier absolut eine Hörempfehlung aussprechen, lediglich am Anfang hat es mich etwas gelangweilt, danach habe ich es aber recht zügig durchgehört. Von mir bekommt das Hörbuch sehr gute 4,5 Sterne.

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