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Leserstimmen (2)

Tom Jones: Over the Top and Back

Over the Top and Back Reinhören

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-3414-8

Erschienen: 14.03.2016
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Sex Bomb Sex Bomb

Von: Rocket Queen Datum : 24.08.2017

rocketqueenpromotionsm.blogspot.de

SEXBOMB SEXBOMB

Sir Thomas John Woodward - geboren in Wales. Seine Karriere ging steil bergauf - vom sprichwörtlichen Staubsaugervertreter zum Weltstar. Bereits n den 60-er Jahren begann seine Sanges-Karriere unter "Tommy Scott And The Senators".

Da die Band um Tom TIGER Jones leider nicht so sonderlich erfolgreich war, startete Jones daraufhin eine Solo-Karriere. Viele Jahre später - im Jahr 1999 räumte er dann mit seinem großen Hit "SEX BOMB" so richtig auf.

Im 2008 schlug Queen Elisabeth II. Tiger Jones zum KNIGHT BACHELOR. Seitdem ist sein Titel SIR THOMAS. Weihnachten 2016 stand er im deutschen Fernsehen gemeinsam mit HELENE FISCHER auf der Bühne und schmetterte dort im Duett mit Helene seinen größten Hit SEX BOMB. Leider erlag seine Frau Lady Melinda 2016, laut Medienberichten zu Folge, ihrem Krebsleiden.

Fazit: Die Jugenderlebnisse von Tom Jones werden bis ins Kleinste beschrieben, nichts wird ausgelassen. Der gespannte Leser erfährt hier wahrlich mehr als genug privates. Viele geben nicht so detailreich alles Preis. Hier und da merkt man aber wieder die ellenlangen Sätze. Wie so immer wenn das Original-Werk in z. B. Englischer Sprache geschrieben ist - gibt es diese endlos Sätze, die teilweise etwas verwirrend sind und den Lesefluß öfter ein mal beeinflussen. Für alle Musik-Fans ist das Buch nichtsdestotrotz eine Pflichtlektüre. Der Leser lernt einiges über Mr. SEX BOMB.

Over the Top and Back: Die Autobiografie, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum : 12.05.2016

www.splashbooks.de

Tom Jones ist ein Künstler, der im Laufe seiner Karriere Lieder gesungen hat, die Jung und Alt begeistert haben. Dabei war seine musikalische Laufbahn sehr abwechslungsreich. Er hatte viele Hits hintereinander, aber auch Phasen, in denen es ihm nicht gelang, Songs in den oberen Chartpositionen zu platzieren. Darüber berichtet er jetzt in seiner Autobiographie „Over the Top and Back: Die Autobiographie“.

Und wenn man die Lebenserinnerungen des Musikers liest, dann gewinnt man den Eindruck eines Künstlers, der im Leben oft Glück hatte. Glück, immer auf die richtigen Leute zu treffen. Oder zu kennen. So hat er seinen alten Manager kaum gefeuert, da hat er auch schon seinen eigenen Sohn als dessen Nachfolger angeheuert.

Generell ist es beeindruckend, wie Tom Jones über seine Karriere schreibt. Und man hat den Eindruck, dass er ein geduldiger Mensch ist, der seinen Freunden durchaus lange Zeit die Treue hält, auch wenn es für ihn selbst nicht gut ist. Denn der oben genannte Manager hatte seine Karriere lange Zeit betreut.

Tom Jones gibt sich in seiner Autobiographie quasi als der Gegenentwurf eines typischen Musikers, der in den 60er Jahren erfolgreich geworden ist. Von Drogen hält er nie viel, bzw. er trinkt nur sehr gerne. Hier zeigt sich, dass er aus der britischen Arbeiterklasse stammt und allgemein sehr trinkfest ist. So werden im Laufe des Buches diverse Alkoholika konsumiert, ohne dass es dem Künstler irgendwie negativ schadet. Im Gegenteil: Er blickt auch mit einer gewissen Verachtung auf die herab, die der Gegenkultur der 68er Generation angehörten. Was ihn aber nicht davon abhält, mit einigen prominenten Vertretern von diesen zu singen.

Außerdem erzeugt er von sich das Bild von jemanden, der ein Familienmensch ist. Er verehrt seine Familie über alles, was sich in jedem Satz, den er über seine Eltern, seine Frau oder seinen Sohn schreibt, ausdrückt. Es ist die pure Liebe, allem Anschein nach.

Wer sich allerdings mit dem Leben von Tom Jones auskennt, dem wird dies etwas merkwürdig vorkommen. Und in der Tat, wenn man sich auch außerhalb der Autobiografie über den Künstler informiert, dann erfährt man einige interessante Details. So zum Beispiel, dass er einige Affären hatte. Und sogar einen illegitimen Sohn besitzt. Durchaus pikante Infos, die kurioserweise Weise nicht im Buch auftauchen. Es gibt noch nicht ein Mal Andeutungen darüber! So erhält diese Autobiographie ein gewisses Geschmäckle, wie man so schön sagt.

Und allgemein merkt man dem Buch an, dass es eher vor sich hinplätschert. Das einzige Drama, wenn man so sagen möchte, ist die Periode, in der Tom Jones keine Hits mehr hatte und Produkte ablieferte, mit denen er im Nachhinein selber nicht zufrieden ist. Ansonsten ist da nichts, was das Interesse des Lesers dauerhaft fesseln könnte.

Und deshalb wird dieses Buch „Für Zwischendurch“ empfohlen.