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Leserstimmen (108)

Jessica Khoury: Ein Kuss aus Sternenstaub

Ein Kuss aus Sternenstaub Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-40353-2

Erschienen:  10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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A Genie in The Bottle ❤️

Von: Azize.Bookshelf Datum : 24.05.2018

azizesbookshelf.wordpress.com

Vielen Dank an den Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Meinung:
Anfang war ich mir nicht so sicher ob das Buch mich begeistern könnte. Aber ich wurde positiv überrascht. Ein wirklich sehr gut gelungenes Buch mit einer sehr schönen Geschichte. Die Handlung war sehr spannend und es war nie Langeweile angesagt. Ich hab die Protagonistin sehr schnell ans Herz geschlossen. Auch die Liebe zwischen den beiden Protagonistinnen war so deutlich zu spüren ❤️ Eine Leseempfehlung!
Bewertung:5/5 ⭐️

Leider nicht überzeugend

Von: Mein Bücherchaos Datum : 22.05.2018

jennybuecher.blogspot.de/

"Ein Kuss aus Sternenstaub" hat mich vor allem durch sein wunderschönes Cover und den Klappentext angesprochen. Ich liebe die Disney Filme und von daher musste ich das Buch einfach haben und jetzt auch endlich mal lesen.

Den Schreibstil von Jessica Khoury empfand ich als sehr fesselnd und der Geschichte entsprechend geschrieben. Ab der ersten Seite hatte die Geschichte einfach dieses Flair von Tausendundeine Nacht, welches mich durch die erste Hälfte der Geschichte zog. Aber ich muss auch gestehen, dass das Buch ziemlich viele Längen hatte und die zweite Hälfte sich eher wie ein alter Kaugummi anfühlte. Weshalb ich auch irgendwann einzelne Seiten übersprungen habe und nichts verpasste.

Geschrieben ist der Einzelband aus der Sicht der Dschinny Zahra, welche mir als Charakterin sehr gut gefiel, mich aber nicht die gesamte Geschichte unterhalten konnte. Es wurde einfach irgendwann immer langweiliger, weil es scheinbar kein vorankommen gab, sodass ich das Buch mehrere Tage auf die Seite lag und mich dann auch zum weiterlesen zwingen musste. Ich bin nun einerseits froh, dass ich das Buch beendet und vom SuB habe, aber so einen richtigen Mehrwert hat es mir nicht gebracht.

Der Einzelband "Ein Kuss aus Sternenstaub" konnte mich zu Beginn sehr gut unterhalten, aber ab der Hälfte wurde es für mich immer langweiliger und zäher. Hier ist doch das Cover viel überzeugender als das Innere. Wirklich schade.

Ein Ritt mit dem fliegenden Teppich

Von: Nur Noch Ein Kapitel Datum : 29.03.2018

https://nurnocheinkapitel.blogspot.de/

Verrat, Magie und eine verbotene Liebe. Die Geschichte über den Dieb Aladdin und der Dschinny Zahra, welche in einer Welt von 1001 Nacht spielt, lädt ein auf einen turbulenten Ritt mit dem fliegenden Teppich. Zahra wird nach hunderten von Jahren endlich von dem Dieb aus ihrer Lampe befreit, nachdem eine magische Kraft ihn zu ihr geführt hat. Er hat ein genaues Ziel und zwar Rache für seine Eltern. Die beiden finden sich dank Tricks und Zauber in dem Palast der Königsfamilie wieder, welche die beiden am liebsten Tod sehen würde. Zahra, weil sie die Dschinny ist, die ihre Vorfahrin verraten hat und Alladin, weil er einen Aufstand im Volk anzetteln könnte.

Der Schreibstil ist wirklich bezaubernd und man wird mitgenommen auf die Reise durch die Wüste. Auch lernt man endlich die Geschichte der Dschinny kennen, wie sie verwandelt werden und welche Macht der Könige aller Dschinny hat. All die kleinen Details machen die Geschichte zu etwas wirklich besonderem und ich kann sie nur wärmstens jedem empfehlen, der bei dieser Geschichte einfach nur abschalten will. Das Cover ist auch zauberhaft gestaltet und passt perfekt.

"Er ist die Sonne und ich bin der Mond."

Ein Kuss aus Sternenstaub

Von: Liz Datum : 25.03.2018

https://lizliebtbuecher.blogspot.de/

Generell fand ich das Buch anschaulich und interessant. Das Cover ist ansprechend, aber meiner Meinung auch nicht vollkommen passend zum Buch. Ich mag die Idee der Geschichte und die verschiedenen Handlungen, die lückenlos ineinander übergehen. Am Anfang hatte ich immer mal wieder ein paar Schwierigkeiten, jedoch hat mich das Buch immer weiter gefesselt. Die Protagonisten sind schön und detaillreich ausgearbeitet. mir gefällt das Gesamtbild des Buches, also gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

Märchenhaftes Abenteuer

Von: Zeilenspringerin Datum : 15.03.2018

zeilen-springerin.blogspot.de/

Zahra ist eine der ältesten und mächtigsten Dschinny aller Zeiten. Doch aufgrund eines folgenschweren Fehlers ist sie seit den letzten 400 Jahren in ihre Lampe eingesperrt, die in der Wüste tief unten in der versunkenen Stadt ruht. Eines Tages taucht der Junge Aladdin. ein gewöhnlicher Dieb, auf, nimmt die Lampe mit und bindet somit Zahra an ihn, die ihm nun drei Wünsche gewähren muss. Aladdins einziger Wunsch ist es Rache zu üben für seine Eltern, weshalb Zahra ihn in den Königshof einschleust. Doch dabei verfolgt Zahra auch ihre ganz eigenen Ziele. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher als ihre Freiheit.

"Wenn du nicht die Freiheit hast, zu lieben", flüstere ich, "dann hast du überhaupt keine Freiheit".
(Seite 369)

Wie der Klappentext bereits vermuten lässt, handelt es sich bei "Ein Kuss aus Sternenstaub" um eine Adaption zu "Aladdin und die Wunderlampe" aus 1001 Nacht. Auch hier ist das Setting sehr orientalisch. Der Großteil der Handlung spielt in und um die Stadt Parthenien, einer Wüstenstadt, welche regiert wird von dem König. Der König ist allerdings ein schwacher Herrscher, der unter dem Einfluss der Droge Simmon steht. Seine Tochter Caspida unterstützt ihn bei seiner Arbeit und versucht den Thron zu schützen, den der Bruder des Königs - der Grosswesir - sich nur zu gerne unter den Nagel reißen würde. Der Palast wird dabei wundervoll beschrieben und man kann sich sehr gut die prunkvollen Gänge, geschmückten Räume und Speisebankette vorstellen.
Hinter den Mauern des Palastes leben die Menschen in Armut, doch immerhin geschützt vor den bösartigen Dschinny außerhalb der Stadt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny Zahra, was eine wirklich spannende Perspektive ist. Die Dschinny sind verschlagen und hinterhältig und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Sie tricksen die Menschen aus und führen sie in ihr Verderben.
Schnell merkt man jedoch, dass Zahra anders ist. Sie leidet unter ihrer Vergangenheit und steht der Menschheit nicht nur negativ gegenüber. Sie zweifelt immer wieder an sich selbst und möchte auf jeden Fall das Richtige tun. Ich fand Zahras Entwicklung authentisch und sehr gelungen und habe sie mit der Zeit wirklich ins Herz geschlossen.

Alladdin ist ein Dieb aus der Unterschicht Partheniens und hat seine Eltern durch den Grosswesir verloren. Daher möchte er um jeden Preis Rache am Königshofe nehmen, was sein stärkster Antrieb ist. Ich mochte es sehr, dass auch Aladdin seine Schwächen hat und somit sehr facettenreich ausgearbeitet wurde.

Insgesamt hat die Autorin es wunderbar geschafft vielschichtige und komplexe Charaktere mit Ecken und Kanten zu erschaffen. So sind auch die Nebencharaktere wie zum Beispiel Caspida und ihre Wachmaiden oder der Sohn des Grosswesirs wirklich spannende Figuren, deren Hintergründe und Taten mich immer wieder überraschen konnten.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und bietet alles, was das Leserherz höher schlagen lässt. Zahra und Aladdin geben ein gelungenes Team ab und ergänzen sich perfekt. Neben spannenden Szenen wird es auch brutal und romantisch und es gibt allgemein immer wieder Neues zu entdecken. Die verschiedenen Puzzlestücke fügen sich nach und nach wunderbar zu einem großartigen Gesamtbild zusammen, so dass am Ende wirklich alles einen Sinn ergibt.

Ich hatte ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Dieser ist sehr modern und teils auch plump, was meiner Meinung nach nicht perfekt zu dieser poetischen Geschichte gepasst hat. Aber das ist wirklich Jammern auf ganz hohem Niveau.

Fazit:
"Ein Kuss aus Sternenstaub" ist ein wirklich märchenhaftes Abenteuer mit wundervollen Charakteren und einem beeindruckenden Setting.

Magisch und wundervoll.

Von: The BookWonderland Datum : 25.02.2018

the-bookwonderland.blogspot.de/

Es gibt nicht so viele Bücher mit der 1001 Nacht Thematik, zumindest habe ich noch nicht so viele gelesen und Ein Kuss aus Sternenstaub musste ich einfach lesen,
500 Jahre war Zhara in ihrer Flasche gefangen und ist eine der mächtigstens Dschinnys. Aladdin ist der Dieb, der die Lampe stielt und mit ihrer Hilfe nun seine Ziele erreichen will. Zusammen sind sie unschlagbar, aber auch Zhara verfolgt ihren Wunsch endlich ihre Freiheit zu bekommen. In dieser Zeit kommen sich die beiden näher, aber die Liebe zwischen einem Menschen und einem Dschinn wird mit dem Tod betraft.
Zhara lebt seit tausenden von Jahren und hat schon so einige Wünsche erfüllt. Sie weiß, dass jeder Wunsch einen Preis hat und je größer der Wunsch ist, desto größer ist der zu zahlende Preis. Man erfährt erst im Laufe der Geschichte wer Zhara eigentlich ist und was sie antreibt. Sie legt nicht alle Karten auf den Tisch und obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht geschildert ist, bleibt sie doch geheimnisvoll. Sie macht außerdem eine interessante Entwicklung durch, wird mutiger und stärker.
Aladdin ist ein gewitzter Dieb und will endlich Rache nehmen an dem Mann der seine Eltern getötet hat. Er ist selbstbewusst und findet meistens in jeder Situation eine Lösung um sich daraus zu katapultieren, aber auch er zweifelt manchmal an sich. Ich fand seinen Charaktere sehr authentisch und auch sehr sympathisch und er wirkte schon unglaublich reif, obwohl er er 17 Jahre alt war. Er hat schon viel gesehen, hat sich einige große Feinde gemacht und trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen, aber man konnte diese Entscheidungen komplett nachvollziehen. Er ist insgesamt ein kluger junger Mann, der sich seine Wünsche gut überlegt.
Auch die Nebencharaktere hatten sehr viele Tiefe und vorallem die Prinzessin und ihre ... haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat hier sehr interessante Charaktere geschaffen und aus einer schon bekannten Geschichte etwas komplett neues gemacht. Ich war begeistert und konnte nie wirklich sagen, wohin die Geschichte mich noch führen würden. Es war einfach spannend, fantastisch, magisch und interessant, aber es wurde auch ein klein wenig romantisch und genau diese Mischung hat mir unglaublich gut gefallen.
Der Schreibstil ist sehr anders und ein klein bisschen gewöhnungsbedürftig, da es alles sehr bildhaft beschrieben wurde. Es war anders, aber ich kam sehr schnell rein und die Geschichte hat mich dann nicht mehr losgelassen. Ich war gepackt von der spannenden Geschichte und der wirklich interessanten Art diese niederzuschreiben. Die magische Atmosphäre und die Magie haben dieses Buch zu etwas besonderem gemacht und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Der englische Titel gefällt mir wie so oft einfach besser als die deutsche Übersetzung und ich hätte eine direkte Übersetzung wirklich klasse gefunden. Ich werde es nicht in meine Bewertung einfließen lassen, wollte es aber auf jeden Fall erwähnen. Das Cover finde ich wirklich toll und absolut passend. Man sieht das Gesicht eines Mädchens, die Sterne und alles hat etwas verträumtes.
Insgesamt kann ich dieses Buch einfach jedem empfehlen, der sich in die magische Welt von 1001 Nacht entführen lassen will. In eine Geschichte, die voller Zauber und Wünsche ist und die von Anfang bis Ende spannend ist.

Rezension zu "Ein Kuss aus Sternenstaub"

Von: Medeas Bookstore Datum : 20.02.2018

medeasbookstore.blogspot.de/

Das schöne Cover mit dem niedlichen Titel haben mich auf eine ganz falsche Fährte gelockt. Das Buch hat mehr Fantasy in sich als erwartet und ist im "1001 Nacht"-Stil geschrieben. Das hat mich zwar wenig gestöhrt, aber ganz mein Ding war es nicht.

Der Schreibstil von Jessica Khoury ist für meinen Geschmack mit zu vielen Details ausgearbeitet worden und hat wenige Gefühle gezeigt. Auch wenn man aus der Sicht einer 4000 Jahre alten Dschinny erzählt, hätte ich mir weniger Poesie erhofft. Sie hat auch lange um eine Sache herum geschreiben und konnte somit keine Spannung erzeugen. Und dies weder zu Beginn noch zum Schluss der Geschichte um die Dschinn. Manche Stellen habe ich sogar übersprungen.

Die Charaktere blieben sehr unpersönlich und langweilig. Sie haben keine besonderen Angewohnheiten oder sonstiges. Wirklich warm wurde ich weder mit der weiblichen noch der männlichen Hauptperson. Auch alle anderen Personen konnte ich nicht ins Herz schließen, was ich immer sehr schade finde.

Selbst der Schluss konnte mich nicht richtig überzeugen. Man hätte den Schluss nicht auf drei Kapitel aufteilen müssen. Eins hätte vollkommen gereicht. Generell hätte man das Buch gut auf 350 Seiten kürzen können.

Genau die richtige Fantasygeschichte, mit ihren Stärken und Schwächen, für die Kinder- und Jugendliteratur.

Von: Violetbooklady Datum : 08.01.2018

theworldofvioletbooklady.blogspot.de/


Inhalt:
» Wenn du nicht die Freiheit hast zu lieben «, flüstere ich, » dann hast du überhaupt keine Freiheit. «


Und plötzlich weiß ich es. Ich weiß es seit Saten. Seit ich ihn geküsst habe. Seit wir getanzt haben, mit angehaltenem Atem und ineinander versenkten Blicken. Seit wir im Gras gelegen haben, im Sonnenlicht. Ich weiß den genauen Moment nicht, in dem ich mich ich ihn verliebt habe, aber ich weiß, dass ich noch immer dabei bin. - Und ich will niemals damit aufhören.
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
Quelle: Verlag

~ ~ ~~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Erster Eindruck: Ich weiß auch nicht warum - aber bei diesem Cover musste ich an Aladdin denken. (Ja und es ist sehr passend!)
Ich schätze, dass es mit der Schriftart zusammen hängt. Diese wurde zwar gut gewählt aber dass der Titel das gesamte Cover einnimmt, empfinde ich dann schon als störend. Cover auf denen Personen abgebildet sind, wecken zwar in mir eine Hassliebe aber bei diesem Cover finde ich es schade, dass das Bild und der Titel nicht besser aufgeteilt wurden.
Wenn man die Schrift etwas kleiner gestaltet hätte, dann wäre das Cover zumindest bei mir besser angekommen. Würde ich nach einem Punktesystem gehen, dann würde dieses Cover nur drei von fünf Punkten von mir bekommen.


Erster Satz: Ich spüre den Jungen in dem Moment, in dem er einen Fuß in die Höhle setzt.


Zum Buch: Bereits zu Beginn der Geschichte und nach dem ersten Kapitel, habe ich mich in einer Geschichte aus tausend und einer Nacht zurück gesetzt gefühlt. Der gewünschte Effekt ging also nicht verloren. Die umgesetzte Idee ist spannend gestaltet, während zwei interessante Charaktere aufeinander treffen. Die Beziehung der beiden passen gut in die Geschichte und ich bin froh darüber, dass diese Geschichte von dem Bad-Boy-Image verscheont bleibt, die sehr in der Jugendliteratur vertreten sein kann.
Zugegeben hat die Geschichte etwas vom bekannten Aladdin an sich und erfindet das Rad nicht an allen Stellen neu aber der persönliche Touch der Autorin, macht dennoch etwas einzigartiges aus dem Buch.
Zwar existieren eine malerische Umgebung und starke Charaktere in dieser Geschichte - aber ich hatte das Gefühl, dass der Plot etwas hinterher hing. Zumindest kam er bei mir nicht so gut an, wie es womöglich gedacht war. Einige Handlungen fand ich leider auch vorhersehbar.

Obwohl ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas Schwung benötigte, um wieder in die Gänge zu kommen, handelt es sich um eine interessante und sehr fantasiereiche Geschichte, die man gelesen haben sollte, wenn man die Jugendbücher bevorzugt und gerne in fremde Welten eintaucht. Denn das Buch bietet nicht nur ein wunderbares Setting!


Charaktere: Zahra war für mich eine interessante Protagonistin, die leider auch einige Schwächen hatte.
Doch zuerst das positive: mir gefiel es sehr, dass sie sich scheinbar nicht viel aus dem "Meister und Diener"-Prinzip zu machen schien. Jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl, dass sie ihrem gegenüber durchgehend unterlegen war.
Allerdings wirkte sie auf mich auch nicht wie die Frau, für die sie sich ausgibt - und ja, dies bzeiehe ich auf ihr Alter.
Trotzdem hat sie eine spannende Vergangenheit, die nicht hinter einem verschlossenen Vorhang ruht.

Aladdin hingegen enttäuschte mich leider nicht nur einmal.
Ich bin durch seine Rolle nicht automatisch von jener ausgegangen, die von der Disney-Version bekannt ist - aber ich hatte mir bei ihm eine etwas andere Art gewünscht und nicht eine, mit der man so einfach umgehen kann. Es fehlte die Herausforderung.
Seine Motive fand ich zu Beginn noch spannend, ehe ich das Gefühl hatte, dass sie sich simpler gestalteten und schließlich aus einem Grund völlig verschwanden. Aus dem Grund fand ich nicht nur sein Handeln, sondern auch ihn als Charakter sehr ziellos. Schade!

Autor:

Jessica Khoury ist syrisch - schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
Quelle: Verlag


Die Autorin hat mit ihrem malerischen Schreibstil eine wunderbare Geschichte erschaffen. Auch wenn manche Situation voraussehbar waren, wirkte es sich nicht negativ auf die Geschichte aus. Durch ihren malerischen Schreibstil, könnte sie der Leser die Situationen, Personen, wenn nicht sogar die Orte gut vorstellen. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass die Autorin zu weit ausholt oder die Vergleiche zu absurd wirken.

Auch wenn die Idee nicht neu ist, überzeugt die Autorin dennoch damit und mit ihrem Schreibstil, der in die Kinder- und Jugendliteratur passt. Die Vorlage, die die Autorin gegeben hat, ist definitiv filmreif!

Fazit: Ein Kuss aus Sternenstaub hatte zwar einige bekannte Fakten und erfand das Rad nicht an allen Stellen neu aber das Setting der Geschichte gefiel mir z.B. sehr gut!
Die Protagonistin konnte mich zum Teil überzeugen, während diese für ein wenige Frauenpower in der Geschichte sorgt. Sicher, manche Charaktere haben ihre Schwächen, doch das ist das Interessante an der Geschichte und ich bin froh darüber, dass kein durchgehender Perfektionismus in der Geschichte existierte.
Die Autorin hat einen schönen und malerischen Schreibstil, sodass sie mit diesem überzeugt und den Leser in eine Geschichte voller Fantasie hinein ziet. Genau die richtige Fantasygeschichte, mit ihren Stärken und Schwächen, für die Kinder- und Jugendliteratur.

Wenn ein Ruf Dich führt und leitet ... ��

Von: Susanne Glahn / Solara300/ Solaria Datum : 30.12.2017

fantastikbooks.blogspot.de/

Kurzbeschreibung
Mitten in einer verlassenen Höhle, die einst ein Palast war, erwartet den Dieb Aladdin eine Lampe, deren Inhalt nichts anders ist als eine Mächtige Dschinny.
Was weder Aladdin, noch der Lampengeist erwartet hätten ist, das sie nicht nur eine gefahrvolle Reise antreten müssen. In dem es nicht nur um Aladdins Wünsche geht, sondern um sein Land, sein Volk und sein Leben.
Denn Parthenien liegt in den Händen einer Herrschaft, die die Leute nicht nur bis an ihre Grenzen bringt, sondern sie auch plündert bis zum letzten. Ein Krieg scheint unausweichlich und Aladdin ist einer der, der die Zügel in der Hand hält. Mithilfe eines Ringes der ihn geradewegs zu der Dschinny geführt hat.

Ein Weg und und ein Schicksal bringen die zwei zusammen ...



Cover
Das Cover gefällt mir mit dem Sternenhimmel und der Frau die nach oben zu schauen scheint sehr gut. Die Schrift ist auch sehr gelungen und hebt sich gut ab. Für mich ein Eyecatcher der mit diesem Titel Lust auf mehr macht.��



Schreibstil
Die Autorin Jessica Khoury hat einen wunderbaren bildhaften Schreibstil, wo bei mir gleich das Kopf Kino anfing. Zum einen lernt man nicht nur tolle Protagonisten kennen, sondern hat hier nicht nur einen Verlauf, sondern mehrere und das gefällt mir. Denn die Spannung wird dabei nicht beeinträchtigt, sondern nur noch angehoben und man fliegt nur so durch die Seiten. ��
Dieses Buch könnte ich mir persönlich sehr gut als Film vorstellen. Ich hoffe die Reise mit Zahra und Aladdin geht weiter. Denn es wurde ja schon angedeutet auf wessen Schiff sie sich befinden. ��


Meinung
Wenn ein Ruf Dich führt und leitet ... ��

Dann sind wir bei dem jungen Aladdin der geschätzt 17- Jahre jung ist und sich mitten in einer Höhle in der Wüste befindet.
Dort im Nirgendwo scheint ihn etwas zu rufen. Und ja da liegt er gar nicht so falsch, denn der Ring denn er dem Prinz von Parthenien, ein überaus ungenießbarer Zeitgenosse und Stinkstiefel entwendet hat, scheint etwas magisches an sich zu haben.
Aladdin wurde beauftragt diesen Ring für den Phönix zu stehlen.

Dabei bemerkte Aladdin aber, das der Ring ihn genau in diese Höhle führt und er die Lampe finden sollte, aus der gerade eine Rauchwolke aufsteigt die sich als eine junge Frau materialisiert. Aladdin ist perplex, denn mit einer Dschinny hätte er nun nicht wirklich gerechnet, trotz alledem freut er sich und die Dschinny stellt sich als Zahra vor.

Einst wurde sie in diesen Palast verbannt um ihr Leben dort in der Einsamkeit und Dunkelheit ihrer Lampe zu verbringen. Dank Aladdin hat sie jetzt einen Meister und muss gestehen, dass er eigentlich ganz in Ordnung ist. Aber Zahra ahnt noch nicht, das sich bei ihr Gefühle für Aladdin entwickeln und sie beide einen Kampf vor sich haben über Leben und Tod.

Denn eine Liebe zwischen Dschinny und Mensch ist strengstens verboten. Dabei verfolgt Aladdin denn Plan das Land Parthenien von der grausamen Herrschaft endgültig zu befreien und Zahra will sich endgültig von der Flasche befreien. Beide haben ein Ziel das sie zusammenschweißt, nur wird das reichen...

Für mich eine tolle Geschichte über Sagen und Mythen, die hier erwachen und einen mitnehmen in die Welt der Dschinn und der alten Paläste.
Sehr gut umgesetzt.


Fazit
Ich bin begeistert!!! ������
Ein Ruf, zwei Wege und eine Liebe die alles besiegen kann ...

5 von 5 Sternen

Erwartungen nicht erfüllt

Von: lebens[leseliebe]lust Datum : 29.12.2017

www.lese-liebe.com

Inhalt
Was passiert, wenn ein Dieb eine Wunderlampe findet und einen der mächtigsten Dschinn entfesselt? Während sie ihre Freiheit will, benötigt er seine drei Wünsche um Rache auszuüben. Doch Rache ist nie ein guter Berater, das weiß auch die Dschinny. Nach und nach helfen die beiden sich, nähern sich an.
Dabei gibt es in dieser grausamen nur ein wichtiges Gesetz: ein Dschinn darf niemals einen Menschen lieben, sonst passiert etwas Schreckliches.

Wie hat's mir gefallen
Es fällt mir nicht leicht diese Rezension zu schreiben, denn dieses Buch lies mich zwiespältig zurück. Das wunderhübsche Cover zog mich von Beginn an in seinen Bann. Ich liebe Geschichten im Multiversum von "Tausendundeine Nacht" und freute mich ganz besonders, dass hier eine weibliche Dschinny zu Wort kommt. Doch ich benötigte einige Zeit um mich in der Welt zurecht zu finden und mich an die Erzählweise zu gewöhnen. Die Dschinny ist ein altes Wesen und geht an die Dinge oft nüchtern und erfahren zugleich heran. Somit fühlte ich mich oft stark eingebunden, aber zu oft auch als weit entfernter Betrachter, der nicht recht eingebunden ist. Diese wirren Gefühle stoppten oft meinen Lesefluss und ich kam nur zäh voran. In der Mitte des Buches kommt Fahrt auf, man erfährt mehr von ihrer Vorgeschichte, von seinen Beweggründen. Der rote Faden band die Geschichte zum rechten Zeitpunkt geschickt zusammen, sodass ich gerade in der Mitte viel Freude mit dem Buch hatte.

Das lag sicher vor allem an den beiden wunderbaren Charakteren: Aladdin und und Zahra. Aladdin ist ein gewitzter, charmanter und erfolgreicher Dieb, dessen Herz voll ist von Rache und dem Drang nach Vergeltung. Zahra wiederum dürstet nach Freiheit und zugleich ist ihr Herz gebrochen. Die tieftraurige Zahra lebt mit einer Schuld, die kam schwerer sein könnte. Und doch gibt es da einen hellen Funken Hoffnung, der ihr Herz wieder erleuchten vermag. Wäre da nicht die schlimmste alle Regeln: ein Dschinny darf niemals einen Menschen lieben. - Tja, wie ihr wisst, liebe ich solch verzwickte Liebesgeschichten über alles! Vor allem weil die Liebe hier nicht so in den Vordergrund gedrängt wird, sondern zart wie eine Wüstenblume daherkommt und dennoch erstrahlt, wie die Sonne.

Der Schreibstil war zwar angenehm und teilweise sehr poetisch, dennoch benötigte ich einige Zeit um mich an ihn zu gewöhnen. Die anfangs nüchterne Erzählperspektive von Zahra hat mich manchmal halb verrückt gemacht. Ich weiß, ein Dschinny ist kein Mensch und die Autorin will dies gut abgrenzen (schafft sie auch!), aber ich kann nicht verleugnen, dass es mich beim lesen oft bremste. Ich kam und kam nicht in das Buch hinein, was zuletzt am Schreibstil lag. Ab der Mitte des Buches war dies anders, da sich Zahra ändert, aber bis dahin war es für mich ein langer Weg.

Letztendlich war das Ende nicht so mein Fall. Auch wenn ich es gut finde, dass Zahra eine starke und mutige Protagonistin ist, selbst handelt und keinen Retter benötigt, so war nicht alles stimmig und manches kam mir zu plötzlich, wieder andere Szenen waren mir zu lang. Ich bin nicht sicher, ob ich es empfehlen kann oder nicht, denn schließlich liebe ich Geschichten rund um "Tausendundeine Nacht" und war doch ein wenig enttäuscht. Vielleicht wäre es eher für Leser, die noch nicht so viel davon kennen oder vielleicht das Märchen um Sheherazad noch gar nicht gelesen haben?

Für Fans von
* "Zorn und Morgenröte" von René Ahdieh
* "Bartimäus" von Jonathan Stroud

Fazit
Obwohl mir die Grundidee gefallen hat und die Protagonisten stark, einzigartig und mutig sind, so war das Buch doch recht durchwachsen. Anfang und Ende konnten mich nicht überzeugen, jedoch aber die zarte Liebesgeschichte.

Bewertung 3/5

Nicht so gut wie erhofft

Von: Ein Hauch von Bücherwind Datum : 13.12.2017

https://www.facebook.com/Ein-Hauch-von-Bücherwind-827547944058668/

Ich hatte nur positives über dieses Buch gehört und das Cover sieht so toll aus, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte, aber umgehauen hat mich hier gar nichts. Als ich den Namen "Aladdin" gelesen hatte, war bei mir eigentlich schon der Ofen aus, aber man soll ja allem eine Chance geben. Warum jetzt irgendwie jeder irgendeinem Märchen ein neues Gewand geben will, ist mir schleierhaft. Diese Geschichte hätte es auch ohne geschafft. Orientalisches Flair und eine starke Dschinny als Protagonistin, es hätte was besonderes werden können, stattdessen hat sich die ganze Story einfach nur in die Länge gezogen. Meinen Geschmack hat es einfach nicht getroffen, was mich echt enttäuscht hat, da ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe, aber umso schöner, dass es anderen gefallen hat.

Eine magische Geschichte!

Von: _darkbooks_ Datum : 26.11.2017

dark-books.blogspot.de/

>>gekürzte Rezension<< .

Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Autor: Jessica Khoury
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 9.99€ [D] 10.30€ [A]
Bewertung: 5/5 ⭐ .

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Eigene Meinung ��
Anfangs muss ich ehrlich gestehen habe ich das Buch beim "reinlesen" sofort wieder beiseite gelegt. Ich habe nicht richtig in das Buch gefunden und hatte keine Motivation weiter zu lesen, daher habe ich es erstmal abgebrochen. Als sich jedoch die Chance bot, es mit jemandem zusammen zu lesen habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. So also nahm ich das Buch wieder zur Hand und fand es großartig!

Ich konnte mich besser auf das Buch einlassen und hatte überhaupt keine Schwierigkeiten mehr mit dem Schreibstil. Eher das Gegenteil war den Fall, denn ich fand den Schreibstil umwerfend! Es hat nicht mal ein Kapitel gebraucht, bis ich von dem Buch hin und weg war.

Mir gefiel die Handlung des Buches sehr, denn alles in dem Buch war irgendwie magisch. Es gab für mich sehr viele Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und so blieb das Buch immer spannend. Ich habe so mit den beiden mitgefühlt, sodass ich bei gefährlichen Situationen, in die die beiden sich öfter begaben, total nervös wurde.
Das Ende wurde es wie schon erwartet richtig spannend und ich konnte gar nicht glauben, was alles passierte, jedoch muss man auch sagen, dass vieles sehr verwirrend wurde und ich nicht alles verstanden habe, doch trotzdem hat es mir einfach nur super gut gefallen!

Insgesamt also ein tolles Buch, welches ich euch nur empfehlen kann! Es hatte Spannung, Magie, Action, Gefühle und so vieles mehr, also sollte für jeden was dabei sein.

Schönes 1001-Nacht-Märchen - opulent und manchmal ausschweifend

Von: Damaris Datum : 22.11.2017

www.damarisliest.de

Es hat mich tatsächlich überrascht, weil ich den Klappentext nicht daraufhin analysierte, aber "Ein Kuss aus Sternenstaub" ist eine Adaption der orientalischen Geschichte "Aladdin und die Wunderlampe" aus Märchen aus 1001 Nacht. Das Märchen ist mir natürlich bekannt, und ich muss sagen, dass Jessica Khouris Interpretation davon gut gelungen ist.

Die Geschichte beginnt spannend und hat Gänsehautpotenzial. Aladdin, ein Dieb, wird durch den Ring, den er gestohlen hat, in die Wüste geführt. In einer unterirdischen Höhle findet er eine Lampe, in der Dschinny Zahra seit 500 Jahren schlafen musste. Der Anfang ist sehr eindrücklich inszeniert und stimmt völlig mit den Erwartungen überein, die ich an eine 1001-Nacht-Geschichte habe: phantasiereich, mystisch und auch pfiffig.

Zahra, die Dschinny aus der Lampe, erzählt die komplette Geschichte. Die Sprache ist opulent und eine Mischung als altertümlich und modern, das passt gut, manchmal ist die Erzählung aber auch sehr ausschweifend und beschreibend. Es ist wunderbar für das Lesegefühl, wenn man sich alles bildlich vorstellen kann, gerade bei orientalischen Geschichten, an einigen Stellen wurde es mir jedoch zu viel. Eine Besonderheit ist, dass Zahra die Geschichte einer alten Herrin erzählt, diese auch oft in Gedanken anspricht (Habiba = liebe Freundin). Das hat einen unmittelbaren Zusammenhang mit Zahras Hintergrund, ich empfand es als etwas gewöhnungsbedürftig.

Bei dem Buch erging es mir so, dass ich die Geschichte gelungen und sehr gut lesbar fand. Sie ist spannend, humorvoll und auf eine Art romantisch, die mir gut gefällt. Auch die Charaktere gefielen mir. Trotzdem fehlte mir ein Sog, der mich zum Weiterlesen drängte. Ich hatte nicht oft das Bedürfnis, stundenlang in der Geschichte zu verweilen. Obwohl sie flüssig und pfiffig zu lesen ist, habe ich dafür recht lange gebraucht.
Bei vielen Büchern wird bemängelt, dass das Ende zu kurz und schnell abgehandelt wird. Hier ist das Gegenteil der Fall. Die Ereignisse, die auf den Schluss der Geschichte hinsteuern, sind ausführlich und voller Aktion und Spannung. Auch wenn der gute Eindruck der Geschichte bestätigt wird, wurde es mir etwas lang und zu viel. Das Ende selbst ist sehr schön, augenzwinkernd-humorvoll und zufriedenstellend. Der Roman ist ein Einzelband.

Zusammengefasst:
"Ein Kuss aus Sternenstaub" ist ein schönes 1001-Nacht-Märchen. Obwohl die Geschichte opulent und ausschweifend ist, lässt sie sich gut und pfiffig lesen, ist romantisch und phantastisch-magisch. Obwohl ich im Grunde zufrieden bin und mir der Roman gefiel, fehlte mir ein Sog, der mich so richtig packte und zum Weiterlesen drängte. Darum ist "Ein Kuss aus Sternenstaub" für mich ein schönes Buch für Zwischendurch, aber nichts, das mir dauerhaft in Erinnerung bleiben wird. 3,5 von 5 Sterne vergebe ich.

Magisch

Von: kunterbunte Bücherkiste Datum : 03.11.2017

bucheckle.blogspot.de

Ich kann nie genug von Geschichten aus 1001 Nacht bekommen und eine scheinbare Märchenadaption von "Aladdin und die Wunderlampe" hat natürlich sofort mein Interesse geweckt.
Die Geschichte wird aus der Sicht der Dschinny Zahra erzählt, es wirkt ein wenig so als würde sie sich die Story selbst erzählen, was mich zunächst etwas irritiert hat. Jedoch galten die Worte Königin Roshane, einer alten Freundin was leider etwas unglücklich umgesetzt wurde. Der Erzählstil ist dennoch sehr poetisch und bildlich was wunderbar zu der magischen Geschichte gepasst hat.
Zahra fand ich einen sehr überzeugenden Charakter. Sie ist mutig, schlau und nicht auf den Mund gefallen. Zusammen mit dem Dieb Aladdin (Ja man hat tatsächlich den originalen Namen übernommen, warum auch immer) bildet sie ein perfektes Team. Zwischen den Beiden sprühen regelrecht die Funken. Aladdin blieb jedoch neben der tollen Protagonistin etwas blass. Er überschätzt sich gern selbst und wirkt leicht großspurig, aber auf ihn trifft definitiv das Sprichwort zu "Harte Schale weicher Kern".
Etwas vermisst habe ich die Spannung. Die Geschichte plätschert unterhaltsam vor sich hin, jedoch fehlen mir die Höhepunkte und die Überraschungen, denn die Handlung war schon sehr vorhersehbar.
Was mich jedoch an der Geschichte fasziniert hat war die Magie. Die Fantasyelemente
sind wunderschön dargestellt und lassen die Geschichte leuchten. Hier greift der bildliche Schreibstil perfekt und lädt den Leser zum Träumen ein.

Mein Fazit

"Ein Kuss aus Sternenstaub" sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Wenn auch die Spannung etwas fehlt und der ein oder andere Charakter etwas blass wirkt, so sind doch die Fanatsyelemente einzigartig und verstehen es den Leser zu verzaubern.

Einfach magisch ...

Von: Griinsekatzes-Leseecke Datum : 20.10.2017

https://griinsekatzes-leseecke.blogspot.de

Als ich die ersten Seiten des Buches anfing, war mir gar nicht bewusst, dass ich hier eine Märchenadaption von Aladdin in den Händen halte. Erst als der Held seinen Namen bekam, wurde mit bewusst, welche Geschichte aus 1001 Nacht ich in den Händen hielt. Und ich muss sagen, sie wurde großartig umgesetzt.

Die Geschichte von Aladdin kenne ich nur von der Disney Version. Kann also nur mit dieser vergleichen, und das macht man automatisch. Die Umsetzung, die Jessica Khoury uns bietet, hat mich begeistert. Sie hat einen sehr sprachgewaltigen und bildhaften Schreibstil. Wir haben eine Dschinny, fremde Länder und jede Menge Magie. Gerade die Magie ist es, die die Autorin unheimlich gut aufleben lassen konnte. Ich konnte das Prickeln auf der Haut fühlen, den Rauch in der Luft herumschweben sehen und die Macht fühlen, die Zahra innehat.

Es wird aus der Sicht von Zahra erzählt. Die Dschinny aus der Flasche. Sie ist eine Frau, die seit viertausend Jahren in der Flasche eingesperrt ist, dazu gezwungen dem Besitzer drei Wünsche zu erfüllen. Sie hat vieles erlebt, viele sterben sehen und Tausende Wünsche erfüllt. Obwohl sie so viel erlebt hat, ist sie eine sanftmütige, humorvolle und einfach liebenswerte Person geblieben. Sie quält sich mit ihrer Vergangenheit und dem Verlust ihrer Habiba aber sie hat die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Es macht den Anschein, aber ein Funke Hoffnung auf eine wenig Glück steckt in ihr. Tief versteckt, erst unser Dieb Aladdin kann diesen Funken hervorlocken.

Aladdin ist humorvoll, hat ein gesundes Selbstwertgefühl und ist im Grunde seines Herzens ein guter Kerl. Er wird von der Rache für seine Eltern getrieben und verliert dadurch eine Zeit lang das wahre Glück aus den Augen. Er und Zahra kabbeln sich, sie necken sich und sie kämpfen füreinander. Der Beziehungsaufbau hat mir sehr gut gefallen, die Gefühle der beiden entwickelt sich langsam und stetig und können Wünsche erfüllen.

Interessant fand ich es auch, dass Zahra immer wieder zu Königin Roshana gesprochen hat. Ihre Gedanken galten ihrer Freundin und die Geschichte, die man sich über Die Königin und die Dschinny erzählt, findet sich auch in dem Buch wieder.

Es gibt zwei wichtige Handlungsstränge, denen wir folgen. Einmal haben wir Zahra, die um jeden Preis ihre Freiheit zurückerlangen will. Durch sie haben wir die Dschinny, deren Scheitan Nardukha und den Kampf um ihre Freiheit. Damit verbunden ist eine unfassbar gut umschriebene Magie, die mich verzaubert hat. Dann haben wir da noch Aladdin, der auf Rache sinnt und mit einem Plan das Herz der Prinzessin erobern will, um König zu werden. Dadurch lernen wir Caspida und ihre Kriegerinnen kennen. Die kämpferische Prinzessin, die das Beste für ihr Volk möchte. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Beide Handlungsstränge schneiden sich immer wieder, umwickelt von der Liebe die Zahra und Aladdin füreinander entwickeln.

Fazit
Eine magische sanfte Liebesgeschichte. Jessica Khoury konnte mich mit ihren tief gehenden und sympathischen Charakteren begeistern aber noch mehr verzauberte sie mich mit Ihrem bildlichen und wortgewandten Schreibstil.

Ein Traum aus 1001 Nacht

Von: Gedankenvielfalt Datum : 16.10.2017

www.gedanken-vielfalt.blogspot.de


Das wunderschöne Cover hatte direkt meine Neugier geweckt, durch das kräftige blau und der tollen goldenen Schrift ist es für mich wirklich schön und schlicht gehalten.

Dies war meine erste Geschichte mit Dschinny's und deshalb hatte ich auch kaum eine Erwartungen.

Am Anfang bin ich erst nicht gut in die Geschichte hinein gekommen, da sie am Anfang ständig eine "Habiba" anspricht und mich dies doch sehr verwirrt hat, dies hat am Anfang auch meinen Lesefluss enorm gehindert, aber je länger ich gelesen habe, desto interessanter wurde die Geschichte. Wer diese Habiba ist, dass müsst ihr selbst herausfinden. :-)

Erzählt wird die Story aus der Sicht der Dschinny die Zahra heißt. Der Schreibstil ist ein peppiger Mix aus leicht und bildlich und zaubert uns Lesern förmlich die Bilder vor Augen. Sie schreibt flüssig und locker was mich als Leserin enorm beeindruckt hat, denn die Seiten sind nur so davon geflogen. Ein großes Kompliment gibt es auch noch für die Beschreibungen der Welt und der Handlungen, man konnte sich wirklich alles genau vorstellen.

Die Charaktere mochte ich unheimlich gerne. Zahra ist eine starke Persönlichkeit und weiß genau was sie möchte. Alladin war mir an manchen Stellen zu unscheinbar, aber konnte dennoch bei mir durch seinen Charme punkten.

Die Story an sich fande ich sehr spannend und die Liebesgeschichte ist sehr präsent, was für mich absolut okay war und auch richtig. Die Geschichte war sehr stimmig. Das Ende war auch angenehm und die Auflösung sehr spannend.

Mein Fazit:
Eine sehr interessante Geschichte mit starken Hauptfiguren. Die Liebesgeschichte ist stark ausgeprägt und entführt uns Leser in einen Traum von 1001 Nacht. Begibt euch auf die Reise in eine orientalische Welt mit vielen Abenteuern und Erlebnissen.

Wüstensand und der Traum nach Freiheit

Von: poesielos Datum : 16.10.2017

https://poesielos.blog/

Neuerzählungen von bekannten (Märchen-)Stoffen sind aktuell im Trend und warum auch eigentlich nicht? Nicht ohne Grund sind die Vorlagen schließlich zeitlos und begeistern die Menschen immer wieder aufs neue. Jessica Khoury wählt für ihre Neuerzählungen nicht nur eine tolle Geschichte, die noch relativ unverbraucht ist, nein, sie lässt sie auch noch aus einer super interessanten Sicht erzählen: Denn nicht Aladdin selbst erzählt in Ein Kuss aus Sternenstaub sein Abenteuer aus 1001 Nacht, sondern der Dschinn aus der Wunderlampe.

Wüstensand und der Traum nach Freiheit

Die Handlung von Ein Kuss aus Sternenstaub ist in einem fiktiven arabisch angehauchtem Reich nahe einer Wüste angelegt, dass seit Jahrhunderten von Dschinn bedroht wird. Begraben unter dem Wüstensand liegt die einstige Hauptstadt, wo Aladdin zu Beginn des Buches die Wunderlampe findet. Ihn treibt ein mysteriöser Ring und der Wunsch nach der Freiheit vom tyrannischen Großwesir – und die Dschinny träumt von einer Freiheit jenseits der Ruinen und ihrer Lampe. Drei Wünsche hat Aladdin, um seinen Traum zu verwirklichen… und diese müssen gut überlegt sein, da Dschinn sehr genau auf den Wortlaut und mögliche Schlupflöcher achten.

Khoury entführt den Leser in eine magische Welt, die sie ohne ausschweifende Erklärungen vor dem geistigen Auge aufzubauen weiß. Ich hatte im ersten Kapitel noch etwas Bedenken, ob die Autorin einen nicht vielleicht mit Namen und Begriffen erschlagen wird, aber diese wurden schnell zerstreut. Es hilft natürlich, wenn man die Geschichte von Aladdin und der Wunderlampe oder zumindest den Disneyfilm kennt, aber auch so ist die Geschichte sehr zugänglich.

Wunsch um Wunsch zum Glück?

In Ein Kuss aus Sternenstaub spielt die Liebe -wie der Titel schon vermuten lässt- eine große Rolle, aber sie überwiegt nicht. Der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit, gerade auch der weiblichen Charaktere, ist ebenso durchgängig präsent und etwas, was ich gar nicht im Vorfeld erwartet hätte. Khoury gelingt es dadurch auch einer Trope, die man eigentlich gar nicht mehr sehen mag, einen überraschend guten Twist zu entlocken und die Geschichte nicht vollends vorhersehbar zu gestalten. Ich habe sehr mit Zahra und Aladdin mitgefiebert, und war mir eigentlich bis kurz vor Schluss nicht sicher, wie es mit den beiden enden wird.

Der innere Zwiespalt wie eigentlich alle Gedanken von Zahra sind wunderbar geschrieben, ach, das ganze Buch liest sich einfach toll! Ich kann gar nicht genau den Finger darauf legen, aber nach dem zweiten Kapitel war ich vollkommen von der Geschichte gefangen. Man merkt gar nicht, dass man über 400 Seiten gelesen hat und Khoury reicht diese Zeit auch vollkommen aus, um die Geschichte zu ende zu erzählen. Es gibt auf Englisch zwar mit The Jinny noch eine Kurzgeschichte, die vor den Ereignissen von Ein Kuss aus Sternenstaub spielt, aber diese ist wirklich nur ein kleines Extra der Autorin und kein Muss.

Magische und träumerische Zwischendurchlektüre

Von: Bibliophilie Hermine Datum : 13.10.2017

bibliophiliehermine.blogspot.de/

Aladdin ist einer meiner liebsten Disneyfilme und das war auch ein großer Pluspunkt für dieses Buch. Eigentlich der Hauptgrund, warum ich zu dieser Geschichte gegriffen habe. Nur trifft man hier auf einen ganz anderen Dschinn. Es gab leichte Parallelen , die ich aber gut eingearbeitet fand. Beispielsweise der Charakter Aladdin, frech, vorlaut , ein Dieb der auch das ein oder andere Herz stiehlt. Auch ein bisschen meins. Aber trotzdem eine völlig neue Geschichte, eine die mich mitgenommen hat in eine magische Welt mit traumhaftem Setting.

Das Setting versprüht seine ganz eigene Magie, direkt von der ersten Seite an spürt man sie förmlich zwischen die Seiten. Jessica Khoury spielt mit Worten, dass es manchmal richtig poetisch wirkt, dabei bleibt es aber leicht , manchmal zu leicht. Die Seiten fliegen nur so dahin aber es fehlt manchmal auch ein bisschen an Spannung. Stellenweise dümpelt die Geschichte bevor sie wieder an Fahrt aufnimmt , dabei ist einiges wirklich offensichtlich und vorausschaubar.

Geschrieben wurde das Buch so, als würde Zarah, die Hauptprotaginistin, die Geschichte erzählen, fast als würde man einen Brief von ihr an eine alte Freundin lesen, das gefiel mir richtig gut und macht es auch besonders. Leider wirkte die Prota dadurch aber auch oft zu kühl, unnahbar, unbeteiligt und Oberflächlich. Ihr Gefühlsleben blieb irgendwie auf der Strecke, da hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht.

Ein Kuss für Sternenstaub ist ein Buch was einen abholt und in eine fremde , magische Welt entführt. Manchmal bleiben Gefühle und Spannung auf der Strecke, trotzdem hatte ich schöne Lesestunden und das Buch hat mich unterhalten, trotz einiger Negativpunkte. Die Geschichte sprüht förmlich vor Magie und hinterlässt ein gutes Gefühl.
Leseempfehlung.

Magisch, fesselnd, großartig!

Von: Corisbuchwelt Datum : 30.09.2017

www.corisbuchwelt.de

Jessica Khoury nimmt in ihrem Roman die Geschichte des Diebes Alladin, der eine magische Lampe findet und sich als Prinz ausgibt und verwandelt sie in etwas Neues un gleichsam wundervolles.

Ihre Geschichte wird aus der Perspektive der Dschinny erzählt - die mächtige Zahra ist seit viertausend Jahren an ihre Lampe gekettet und hat die letzten fünfhundert davon unter Sandbergen verschüttet verbracht. Eingesperrt in ihre Lampe und diese in einer ihrer schönsten Kreationen - einem Garten aus Juwelen - harrt sie aus und verbring ihr Dasein damit, ihren größten Fehler zu bereuen. Sie hat ihre Herrin, diea wunderschöne junge Königin Roshana, geliebt - und verraten.

Doch ihre Einsamkeit hat ein Ende, als der junge Aladdin den Ort ihrer Verdammnis und die Lampe entdeckt. Die Dschinny entdeckt bald, dass er ihre Freiheit bedeuten könnte und ist bereit, alles hierfür zu riskieren. Sie erfüllt ihm einen Wunsch und macht ihn zu einem Prinzen - seine Chance, die Prinzessin zu erobern und ein Leben als Prinz zu leben und seine ermordeten Eltern zu rächen. Doch am königlichen Hofe werden Dschinny gegjagt und vernichtet - und auch ein mysteriöser Prinz aus einem fremden Land lebt gefährlich.

Intrigen werden gesponnen und Ränke geschmiedet, während der König immer mehr seiner Lebenskraft verliert. Doch jeder Wunsch hat eine Kehrseite und fordert einen hohen Tribut. Und während die Dschinnmagie wogt, entwickeln Aladdin und Zahra gefährliche Gefühle. Verbotene Gefühle. Denn wenn ein Mensch und eine Dschinny sich lieben und ein verbotener Wunsch ausgesprochen werden könnte, werden finstere Mächte dies verhindern. Alte Mächte, die Kräfte entfesseln können, denen sich niemand je in den Weg stellen konnte. Mächte, die bereits ganze Königreiche vernichtet haben. Können sich Zahra und Aladdin gegen ihre Gefühle wehren oder werden sie eine Möglichkeit finden, die Regeln des Lebens und der Magie, welche seit tausendundeinem Jahr die Welt dominieren, umzuschreiben?

Ich bin absolut begeistert! Zahra und Aladdin haben bereits auf den ersten Seiten eine starke Anziehungskraft und entwickeln im Verlauf der Handlung eine immer stärkere Chemie. Die Gefühle der beiden Protagonisten wirken zu keinem Zeitpunkt erzwungen sondern entwickeln sich wie von selbst.

Auch die weiteren Charaktere wirken glaubhaft und facettenreich, so dass sich eine starke Spannung um die Geschehnisse bei Hofe entwickeln. Dabei ist besonders die große Phantasie der Autorin hervorzuheben. Sie erschafft Königreiche, Regeln, Familienstreitigkeiten und Kulturen, die sie mit dem Charme des Orients zu einem magischen und faszinierenden Raum für ihre Geschichte verwebt.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und musste stets wissen, wie es weiter geht. Ein fantasievoller Roman mit einer unglaublichen Sogwirkung, den ich absolut empfehlen kann!

1001 Nacht

Von: Alicia Datum : 30.09.2017

https://meinekleinebuecherweltblog.wordpress.com/

Meinung
Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal für dieses magische Buch bedanken.
Denn das beschreibt es am besten: Magisch!
Für alle, die die Geschichten von 1001 Nacht lieben, die vom Orient magisch angezogen werden oder einfach mal mehr Magie in ihrem Leben brauchen, ist dieses Buch genau richtig.

Es ist eine wunderschöne Adaption von Aladdin, der etwas anderen Art.
Hier liest man eine ganz andere Geschichte von Aladdin und seiner Dschinny.
Ich persönlich kenne die Originalversion gar nicht, und kann daher auch keinen Vergleich ziehen.

Die Handlung gefällt mir super gut. Es ist von der ersten Seite an spannend.
Ich finde es super schön zu lesen, wie sich Aladdin und Zhara kennenlernen und immer näher zueinander
Es passiert nicht auf Anhieb, sonder in einem schön gemächlichen Tempo, sodass es echt und nachvollziehbar wirkt.
Außerdem lernt man eine ganz neue Welt kennen, erfährt jede Menge spannende Dinge über die Dschinn und wird Zeuge einer Revolution, die sich nach und nach entwickelt.
Im großen und ganzen kann ich das Buch wirklich nur als MAGISCH beschreiben.

Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne. Zhara ist ein unheimlich lieber und schlauer Dschinn. Leider will sie sich das aber nicht eingestehen. Alassin strotzt nur so vor selbstbewusst sein. Meiner Meinung nach passt das aber perfekt. Auch die anderen Charaktere im Buch fand ich sehr interessant. Vor allem mochte ich die Prinzessin sehr gerne.

Den Schreibstil finde ich wirklich super. Die Autorin hat eine wunderbare magische Welt erschaffen, in die man gerne mal kurz schlüpfen würde. Sie hat eine spannende und interessante Version von Aladdin geschrieben und das 1001 Nacht Gefühl perfekt rüber gebracht. Von ihr lese ich gerne mehr.

Das Cover finde ich super schön und sehr passend. Es strahlt sofort etwas magisches und orientalisches aus. Schon allein das Cover bringt einen in 1001 Nacht Stimmung.

Fazit
Ein super schönes und magisches Buch mit 1001 Nacht Feeling. Ich kann es jedem Orientliebhaber empfehlen. Und jedem, der mal ein bisschen Magie in seinem Leben braucht.

Bezaubernd & einfach magisch

Von: Tuffydrops Datum : 26.09.2017

Klappentext:
»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Im Prinzip hat mich eine Freundin auf dieses Buch aufmerksam gemacht, da sie meinte ich müsste es unbedingt lesen. Darafhin habe ich es in der Buchhandlung näher in Augenschein genommen, da ich ein totaler Fan von tollen Buchcovern bin, war es natürlich klar, dass ich von diesem direkt hin und weg war. Als ich dann den Klappentext gelesen habe und feststellte, dass es eine Märchenadaption von Aladdin ist, war für mich klar das ich dieses Buch lesen muss!

Zu Beginn des Buches hatte ich leider so meine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzufinden. Das lag zum einen an dem Schreibstil, da er recht "altertümlich" ist, in den Dialogen allerdings doch recht modern und zum anderen an den vielen verschiedenen Namen und ihren zum Teil seltsamen Schreibweisen. Dennoch ist dieser Stil sehr passend gewählt für das Buch und das Setting. Es brauchte dann doch nicht allzu viele Seiten, um sich daran zu gewöhnen und schon nach kurzer Zeit war ich mitten in der Geschichte.

Ich denke fast jeder von uns kennt die Disneyvariante von Aladdin, dem armen Bettlerjungen, der sich in die schöne Prinzessin verliebt. In folge dessen, stellt man natürlich so seine Vergleiche auf und versucht herauszufinden wer von den Buchcharakteren in die Rollen der Filmcharaktere schlüpft. Für mich war das ziemlich spannend und hat mich an manchen Stellen zum schmunzeln gebracht. Natürlich ist es keine komplette Nacherzählung, sondern hat seine eigenen interessanten Fantasyelemente, durchzogen mit seinen orientalischen Aspekten, was dem Buch etwas Besonderes verleiht.

Es gibt eine umfangreiche Anzahl an verschiedenen Charakteren, die das Ganze ziemlich abwechslungsreich gestalten. Aladdin war mir direkt von Anfang an sympathisch mit seiner lockeren Art und Zahra war unglaublich interessant als Dschinny. Besonders gut haben mir die Beschreibungen zu ihren Verwandlungen gefallen, die man sich wunderbar bildlich vorstellen konnte. Aber auch die anderen Charaktere waren toll, wie z.B. Caspida und ihre Wachmaiden oder Nardukha. Für mich persönlich hätte es sogar noch eine Portion mehr von den anderen Dschinny geben können, denn es wurden zwar die verschiedenen Arten der Dschinny angesprochen und kurz ihre Unterschiede beschrieben, aber das war mir leider etwas zu wenig.

Der Spannungsbogen der Geschichte baut sich langsam auf und hat am Ende seinen großen Höhepunkt. Das soll aber nicht heißen, dass sie bis dahin nur vor sich hin dümpelt, eher im Gegenteil. Es wird eine Spannung erzeugt, die einen magisch durch die Geschichte gleiten lässt. Man fiebert mit Aladdin und Zahra mit und hofft das ihre Liebe am Ende doch eine Chance hat und sie ihre Freiheit erlangt.

Fazit:
Trotz anfänglicher kleiner Schwierigkeiten, hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Durch ihren orientalischen Zauber wird die Märchenadaption etwas ganz besonderes. Es ist eine magische Geschichte mit bezaubernden Charakten aus 1000 und eine Nacht und nach dem Ende habe ich irgendwie das Gefühl, dass Aladdin und Zahra vielleicht noch einmal wiederkommen werden.

Zauberhafte Adaption der Aladdin Geschichte

Von: JennyChris Datum : 26.09.2017

seductivebooks.blogspot.de/

Was erwartet euch?

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
(www.randomhouse.de)

Über die Autorin

Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.
(www.randomhouse.de)

Meine Meinung

"Vielleicht will ich das aber. Sogar ein Dieb kann Ehre haben, und sogar eine Dschinny hat vielleicht ein Herz." (Ein Kuss aus Sternenstaub, S. 108)


Die Schrift auf dem Cover gefällt mir wirklich sehr gut, auch die Farben sind wunderschön harmonisch. Jedoch fehlt mir irgendwie der orientalische Hauch, der der Geschichte innewohnt.

Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll leicht, flüssig und bildhaft. Die Autorin schmückt ihre Geschichte mit sehr viel Leben und Details, wie man es bei einem Märchen aus 1001 Nacht gewohnt ist. Die Geschichte wird aus der Ich - Perspektive der Dschinny erzählt.

Zahra ist eine mächtige Dschinny, die schon viele Jahre in Gefangenheit leben muss. Sie ist dazu verdammt in ihrer Flasche zu leben und ihren Herrn seine Wünsche zu erfüllen. Zahra ist erfüllt von Schmerz und einer Jahrhundert alten Schuld. Um nicht nochmal so einen Fehler zu begehen, versucht sie sich von ihrem Herrscher abzugrenzen, keine Gefühle für einen Menschen zu hegen, sondern einfach nur ihre Freiheit zurückzugewinnen. Aladdin ist ein Dieb, eine Junge getrieben von Hass und Rache. Er ist kein Rebell, so will er sich nicht sehen, denn das hat schon seinen Eltern den Tod gebracht. Nein er sinnt nur nach persönlicher Rache und mit Hilfe von Zahra scheint die Rache zum Greifen nah.

Die Geschichte hat ein wunderschönes orientalisches Flair und könnte direkt den Märchen aus 1001 Nacht entsprungen sein, indirekt ist es ja auch eine Adaption der Aladdin Geschichte. Ich war sofort in der Geschichte gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich war verzaubert, sowohl von der Spannung als auch von der prickelnden Liebesgeschichte. Alle die orientalische Märchen lieben, sollten an dieser Geschichte nicht vorbei gehen.

Mein Fazit

Ein Kuss aus Sternenstaub ist ein wunderschönes orientalisches Märchen, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert und gefesselt hat. Ich finde es absolut lesenswert, denn sowohl die Geschichte als auch die Charaktere konnte mich absolut überzeugen.

Magisch Orientalisch - zum verlieben!

Von: Denise Gruber Datum : 20.09.2017

meinebuecherfantastischewelten.blogspot.co.at/

Ein tolles Buch, das die Geschichte von Aladdin anders und neu erzählt. Eine schöne, rätselhafte Dschinny und ein gewitzter, abenteuerlustiger Dieb. Die Geschichte ist süß, spannend und lustig zu gleich wobei die magischen Elemente alles versüßen. Ich bin in das Buch eingetaucht und in einer neuen Welt aufgewacht. Der Schreibstil war angenehm und weder zu lasch noch zu kompliziert auch die Plots waren gelungen. Die 5 Sterne sind verdient!

Zauber des Orients...

Von: Marysol Datum : 16.09.2017

marys-buecherwelten.blogspot.de/

Magisch und betörend - eine wundervolle Orientadaption voller Frauenpower, Gefühl und Blütendurft, die mich von der ersten Seite in den Bann ziehen konnte! ♥ Zugleich ist es der Autorin auf beeindruckende Weise gelungen, ein neues Märchen zu schreiben, zeitlos und bezaubernd, und dabei den Charme von Aladin beizubehalten.

Haaaach, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Bevor die Übersetzung angekündigt wurde, hatte ich sogar schon überlegt, mir die englische Ausgabe zu holen - umso glücklicher war ich, als ich dieses Juwel aus dem Briefkasten fischen durfte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Denn dieses Buch ist...


MAGISCH!
Ich bin absolut begeistert, wie wunderbar es der Autorin gelungen ist, die mystische und geheimnisvolle Atmosphäre orientalischer Märchen einzufangen und in Magie und Sternenschimmer, Wüstensand und Blütenduft umzuwandeln. Vor allem der poetische, bildliche Schreibstil voller Farben, Töne und Gerüche, Sehnsucht und Herzschmerz bereichert diese eindrucksvoller Kulisse.

Gleichzeitig wird die magische Atmosphäre durch die vielen Geheimnisse und offenen Fragen, die man von Beginn an hat, intensiviert. Jessica Khoury nimmt ihre Leser mit in die Weiten der Mahaliwüste, in die prächtigen Gemäuer und Paläste Partheniens und in Gärten voller exotischer Pflanzen und Tiere, während über allem die unheilvolle Ahnung von Kampf, Verlust und Rache liegt. Denn so magisch diese Welt auch ist, so gefährlich ist sie auch...



BERÜHREND!
Bereits durch den Schreibstil eingelullt und verzaubert, krönten unglaublich emotionale, sowohl romantische als auch tieftraurige, Szenen das Leseerlebnis. Im Zentrum der Geschichte steht die Liebesgeschichte, stellvertretend für alle Lieben, die nicht sein dürfen - Romeo und Julia in orientalischer Fassung. Gleichzeitig geht es aber nicht nur um die eine Liebe, zwischen Mann und Frau, sondern um all´ die Spielarten der Liebe - Freundschaft, Zuneigung, Liebe zu seinem Land und seinen Eltern, schwesterliche Verbundenheit...

Und wie das für (orientalische) Märchen üblich ist, steckt auch diese Geschichte voller Wahr- und Weisheiten, besonnener Einsichten und Lehren für das Leben - ohne dabei den Zeigefinger mahnend zu erheben.



STARK!
Wer meinen Blog oder meinen Rezensionen schon etwas länger folgt, weiß, wie sehr ich auf willensstarke, unabhängige, rebellische Frauencharaktere stehe - gerne auch mal Antagonisten! Und ein solcher Freigeist (Achtung, Wortspiel xD) ist Zahra. Widersprüchlich in ihrem Verlangen nach Freiheit und Rache und ihrem zugleich menschlichen Herzen war ich von Beginn an begeistert von ihrer Stärke, ihrer Kraft und Ausstrahlung. Und auch Caspida und ihre Freundinnen waren Protagonistinnen nach meinem Geschmack - am liebsten würde ich über jede von ihnen ein ganzes Buch lesen, denn ihre Assassinenfähigkeiten waren GENIAL!

Aber auch die Geschichte an sich ist, trotz der magischen Zartheit und wundervoller Romantik STARK - Widerstand, Kampf und Überwindung aller Grenzen... Gänsehaut pur!

Magsiches Abenteuer mit Spannung ab der ersten Seite

Von: Gefühlsseite Datum : 14.09.2017

https://gefuehlsseite.jimdo.com/

Klappentext:
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Meine Meinung zu dem Buch:
Angesprochen hat mich direkt dieses toll gestaltete Cover! Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe, hat mich auch der Inhalt überzeugt.
Hier hat man ein Buch, welches nicht erst mal 1/3 der Seiten braucht um in fahrt zu kommen. Als Leser taucht man direkt ein und befindet sich im Abenteuer. Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann der ganzen Story toll folgen. Passend eingesetzter Humor rundet das ganze noch ab. Wer also gerne im Genre Fantasy liest und zu den das Thema Lovestory (was nicht zu überladen vorkommt) ansprechend finet kann mit diesem Buch ganz sicher nichts falsch machen. Ein magisches Buch mit Suchtgefahr.

Ein wunderschönes Retelling

Von: Julia Datum : 07.09.2017

https://bookloverfantastischewelten.wordpress.com/

Inhalt:
Nachdem Zhara als Dschinny auf ewig dazu verdammt ist in einer Flasche zu leben und die Wünsche ihrer Meister zu erfüllen, ist es verständlich, dass sie nach ihrer langersehnten Freiheit strebt. Natürlich würde sie für eben diese alles machen. Nur war in ihrem Plan nicht der freche sowie charmante Straßendieb Aladdin mit eingeplant. Doch sie weiß ganz genau was ihr und der Menschheit blüht, sollte sie auch nur einen von ihnen einen Funken Liebe entgegenbringen. Denn diesen Fehler hatte sie schon einmal begangen und dessen Konsequenzen ist sie nicht bereit ein zweites Mal zu ertragen.

Die Charaktere:
Zhara: Als letzte Falschen-Dschinny ist sie natürlich etwas ganz Besonderes. Aber auch ohne dieses Detail, wäre sie nicht weniger wert. Natürlich ist sie aufgrund ihrer jahrtausendlangen Gefangenschaft mehr als nur freiheitsliebend, weshalb sie für ihre Unabhängigkeit alles machen würde. Und doch hat sie schon den Fehler begangen genau diese aufs Spiel zu setzten, und zwar für einen Menschen. Jeden Tag denkt sie an ihre früher einmal geliebte Freundin und spricht in Gedanken zu ihr. Und obwohl Zhara zunächst ein wenig heimtückisch versucht ihre eigenen Ziele durchzusetzen, merkt man schnell, dass sie ein gutes Herz hat.
Aladdin: Er ist der typische freche, charismatische Straßendieb, wie wir ihn alle aus dem Märchen kennen und lieben. Zwar scheint er mit seinen jungen Jahren Zhara gegenüber noch recht unerfahren, doch dies macht er mit seinem sicheren Auftreten und seiner Ausstrahlung wieder wett. Vorerst verfolgt auch er nur seine eigenen Ziele, welche in Rache enden sollen, und kann nicht an das große Ganze denken. Er sieht keinen Grund für etwas zu kämpfen, wenn man schlußendlich doch schwerlich etwas verändern kann. Doch als er Zhara kennenlernt ändert sich alles, nicht nur seine Weltanschauung.

Schreibstil:
Die Geschichte wird stets aus Zharas Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Die Autorin bedient sich hierbei einem altertümlich und orientalisch wirkenden Schreibstil, welcher sehr gut in die Geschichte passt. Oft wurde das Wort "Tausendundein" zur Verdeutlichung des mehrfachen Auftretens verwendet, was mich immer wieder schmunzeln ließ. Ansonsten wurde diese Welt sowie deren Charaktere mit viel Liebe und Tiefe geschaffen, die man schon in den ersten Kapiteln bemerkt. Nichts wurde hier dem Zufall überlassen.

Meine Meinung:
Für mich war es das erste Retelling, welches in diese Richtung ging, jedoch wurde hiermit die Erwartungen an folgende Retellings sehr hoch angelegt. Das Buch war wirklich grandios. Die zum Leben erwachte Welt zog wie ein Film an meinem inneren Auge vorbei und jedoch noch so kleine Detail war für mich deutlich sichtbar. Und die Protagonisten hatten eine solche Tiefe an Charakterzügen, dass man meinte, sie persönlich zu kennen. Es ist so schön zu lesen, wie Zhara und Aladdin sich immer besser kennenlernen, doch beide zunächst dagegen ankämpfen wollen. Ich liebte es die Entwicklung der beiden mitzuerleben und bei ihren nächsten Schritten mitzufiebern. Das Buch hat mich wirklich in jeder Hinsicht in eine fremde Welt entführt und erst wieder losgelassen als ich es beendet hatte. Selbst jetzt schreibe ich diese Rezension mit einem Lächeln im Gesicht, da mich die Geschichte einfach nur verzaubert hat.
Und das Cover! Ich liebe es einfach. Es passt so gut zu dieser orientalischen Welt und zu der fabelhaften Geschichte, wie kein anderes.

Ich liebe dieses Buch

Von: szebrabooks Datum : 31.08.2017

szebrabooks.blogspot.de/

Zum Buch

Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Originaltitel: The Forbidden Wish
Autorin: Jessica Khoury
Aus dem Englischen von: Gabriele Haefs
Verlag: cbj-Verlag
Preis: 9.99€ (TB); 8.99€ (eBook)
Seiten: 448
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Autorin

Jessica Khoury ist syrisch-schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina.

Inhalt

In diesem Buch geht es um die Dschinny Zahra, deren Lampe vom Dieb Aladdin entdeckt wird. Nach hunderten von Jahren kann Zahra ihre Lampe endlich verlassen und schnell stellt sie fest, dass ihr "Besitz" illegal ist. Um nicht entdeckt zu werden, verwandelt sie sich in ein Mädchen und da Aladdin die Lampe gefunden hat und nun ihr Gebieter ist, muss Zahra ihm seine drei Wünsche erfüllen. Als der König der Dschinn ihr ein Angebot macht, das ihr ihre Freiheit wieder geben soll kann Zahra nicht nein sagen und die Aufgabe, die zu erfüllen ist scheint auch nicht so schwer. Aber dann merkt sie nach und nach, dass sie sich in Aladdin verliebt, jedoch würde sie damit die wichtigste Regel der Dschinn brechen. Nun muss Zahra entscheiden was ihr wichtiger ist: ihre Freiheit oder die Liebe zu Aladdin...
Meine Meinung
Ich bin verliebt in dieses Buch und kann nur sagen, dass man es in meinen Augen gelesen haben sollte. Bevor ich mit der Rezension los lege möchte ich mich zum Cover und Titel äußern. Ich finde der Titel "Ein Kuss aus Sternenstaub" klingt so geheimnisvoll, aber nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe finde ich, dass der Englische Titel ("The Forbidden Wish") viel besser passt, da dieser verbotene Wunsch eine sehr wichtige Rolle in dem Buch spielt. Dennoch habe ich kein Problem damit, dass der deutsche Titel so anders ist, denn dadurch wird einem nicht zu viel über den Inhalt verraten. Das Cover ist einfach nur traumhaft. Wenn ich normalerweise ein Rezensionsexemplar anfrage lese ich mir den Inhalt genau durch und eigentlich auch noch die Leseprobe hinter her. Aber hier hat mich einfach das Cover so begeistert, dass ich mir dachte: "Navika, das musst du anfragen!" Ich finde einfach, dass das Gold der Schrift und das Blau im Hintergrund perfekt harmonieren und einem sofort auffallen, weil es so schön aussieht. Das Mädchen im Hintergrund rundet das ganze nochmal ab und man denkt sich nur: "Dieses Buch muss in meinem Regal stehen."
So, nun zum Inhalt. Der Klappentext verspricht schon einiges und ich finde es echt toll, dass keine Namen genannt werden und das "Er" und "Sie" in Großbuchstaben da stehen. Dadurch ist das ganze Anonym und als Leser will man unbedingt mehr über diese Charaktere erfahren, was man dann auch ziemlich schnell tut, wenn man anfängt das Buch zu lesen. 
Man wird ins unmittelbare Geschehen geworfen und liest aus der Sicht der Dschinny Zahra, die die Geschichte einer anderen Person erzählt, die sie "Habiba" nennt. Wer diese Person ist erfährt man im Laufe der Geschichte, aber dadurch, dass es auf diese Art und Weise geschrieben war, hatte man das Gefühl enger mit dem Buch verbunden zu sein und auch als Leser mit einbezogen zu werden, was ich echt toll fand. Denn es war ganz anders als die Bücher, die ich sonst lese. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass man etwas über die arabische Kultur liest, denn die Autorin hat sehr gut beschrieben welche Kleider die Charaktere getragen haben. 
Zahra ist die Protagonistin des Romans und man gewinnt sie eigentlich von Anfang an lieb. Sie strahlt einfach etwas so sympathisches aus, dass man sie gar nicht nicht mögen kann. Aber man merkt auch, dass sie etwas verbirgt und man will unbedingt herausfinden, was genau sie verbirgt, weshalb man das Buch schlecht wegelegen kann. Denn zwischendrin gibt es etwas dunklere Seiten, die ihre Geschichte erzählen. Natürlich will man als Leser diese Stellen so schnell wie möglich erreichen und es macht einen einfach wahnsinnig, dass diese so weit auseinander liegen. Aber ich muss sagen, dass es sich nach einiger Zeit gelegt hat, denn man einfach so sehr vertieft in die Hauptstory, dass man vergisst, dass es nebenbei eine andere Geschichte gab. Aladdin, der Zahras Lampe findet, ist ein Dieb, der ihre Liebe nur mit Hilfe eines Rings gefunden hat, der ihr zugeflüstert hat die Lampe zu suchen. Man gewinnt ihn auch sofort lieb, auch wenn er ziemlich oft unüberlegt handelt und ziemlich naiv ist. Aber irgendwie konnte ich nicht anders und habe mich mit Zahra zusammen auch in ihn verliebt. Ein neuer Bookish-Boyfriend für die ellenlange Liste!
Übrigens finde ich, dass die Autorin ihre Idee sehr gut umgesetzt hat, denn man hat das richtige Maß an Spannung und Action. Auch der Fantasy-Aspekt ist nicht zu unrealistisch, da er auf Märchen basiert und nachdem ich ein paar kleine Nachforschungen angestellt habe, habe ich gemerkt, dass die Autorin sich sehr genau über die verschiedenen Dschinn informiert hat, was wiederum zeigt, dass die Autorin sich nicht einfach so hingesetzt hat und das Buch geschrieben hat.
Auf jeden Fall war ich von Anfang bis hinten begeistert, weil ich das Buch einfach kaum wegelegen konnte und ich würde es jeder Zeit wieder lesen.

Bewertung

Ich kann euch "Ein Kuss aus Sternenstaub" von Jessica Khoury nur ans Herz legen und gebe daher auch 5 von 5 möglichen Sternen.
Eure szebra

P.S.: Falls ihr das Buch schon gelesen habt, dann schaut bei dem Quiz zum Buch auf der Seite der Autorin vorbei. Da könnt ihr herausfinden welcher der Buchcharaktere am Besten zu euch passt. Ich hatte folgendes Ergebnis:

You are ROSHANA, the great queen who ruled a vast empire 500 years ago. You can rise above any situation, and are a phenomenal leader and forger of peace. Rather than slay your enemies (which you’re fully capable of doing) you befriend them. You aren’t afraid to tear down barriers and bring people together, even at the risk of your own well-being.

Ein großer Dank geht an den cbj-Verlag, der mir das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat!

Eine wundervolle und orientalische Geschichte

Von: janalovesboooks Datum : 30.08.2017

janalovesbooooks.blogspot.de/

Das Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich richtig gut. Die Farbe ist sehr schön und die abgebildeten Sterne passen sehr gut zu der Geschichte. Auch der Titel ist sehr schön gestaltet. Das Gesicht auf dem Cover ist mir erst sehr spät aufgefallen, daran merkt man auch, dass das Cover trotz Auffälligkeiten sehr schlicht gehalten wurde.

Meine Meinung:
Zunächst einmal zu dem Ort in dem die Geschichte spielt: Mir gefällt die Kulisse sehr gut mit der Wüste, dem Palast und dem Meer. Es spielt nicht wie fast immer in einem Industrieland, aber diese Geschichte würde auch garnicht in die Kulisse eines Industrielandes passen.
Ich mag die Protagonistin sehr gerne, da sie eine Dschinny ist, kann sie ihre Gestalt jeder Zeit wechseln, was die Geschichte viel interessanter macht. Ihre Kräfte sind ebenfalls sehr toll dargestellt. Sie ist nicht einfach nur ein normales Mädchen, sie ist an ihrer Flasche gebunden und somit auch an Aladdin, der ihre Flasche entdeckt. Auch Aladdin ist ein vielversprechender Charakter in diesem Buch. Er ist ein Dieb, weshalb er und seine Dschinny einige Probleme mit den Menschen aus ihrem Umfeld bekommen. Aber die zwei versuchen all ihre Probleme zusammen zu lösen und das zeigt ihren Zusammenhalt.
Der Schreibstil der Autorin liest sich meistens sehr flüssig. Da jedoch manchmal aus der Vergangenheit erzählt wird, wird es wieder komplizierter die Geschichte zu verfolgen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und auch nur aus der Perspektive der Dschinny. Mich hätte auch die Perspektive von Aladdin interessiert, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt.
Es gab einige lustige Situationen im Palast bei denen ich sehr viel gelacht habe.

Fazit:
Eine sehr schöne und unterhaltsame Geschichte. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den Hauptcharakteren ist spannend und schön mitzuverfolgen.

Das Buch verdient ��������.

Ein Kuss aus Sternenstaub

Von: Elizzy Datum : 29.08.2017

https://readbooksandfallinlove.wordpress.com/

Zusammengefasst
Die wunderschöne Dschinny ist schon seit einer ganzen Ewigkeit in ihrer Lampe gefangen und hat schon so manchen Besitzer hinter sich gelassen und schon abertausende von Wünsche erfüllt. Als dann der flinke Dieb Aladdin durch einen Ring zur Wunderlampe geführt wird erweckt er die Dschinny wieder. Diese verspricht ihm drei Wünsche erfüllen zu können und so landet Aladdin im Palast und muss sich als Prinz verkaufen.
Doch die Dschinny verfolgt damit ihren eigenen Wunsch und leitet Aladdin geschickt durch den königlichen Hof. Doch womit sie nicht gerechnet hat, sind die plötzlichen Gefühle, die sie für den Dieb zu hegen beginnt. Und plötzlich sieht sie sich verdammt, das immer gleiche Leid zu durchleben. Denn sie hat schon einmal geliebt… und diese Liebe hat eine ganze Stadt in Grund und Boden gerichtet…
Darüber Gedanken gemacht
Ich mag Märchen und als ich dieses Buch begonnen habe war ich fasziniert von der Geschichte und der Idee dahinter. Es ist eine Adaption zu Aladdin und die Wunderlampe und die Sprache ist wirklich zauberhaft! Besonders toll fand ich wie sich die Liebesgeschichte zwischen den Beiden entwickelt hat, den obwohl sie eine Dschinny ist und alles in der Geschichte sehr magisch verlief war ihre Liebe doch realistisch und liess sich genug Zeit.
Gefiel mir sehr
Die Geschichte wurde langsam aufgebaut und der spannende Teil bis zum Schluss aufgehoben doch es wurde zu keiner Zeit langweilig und man liest die Beschreibung der Dschinny wirklich gerne. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und man kann sich wirklich gut in sie hineinversetzen und viele ihre Taten doch nachvollziehen.
Besonders toll sind aber auch die Nebencharakteren wie Caspida und ihre Wachmaiden, diese fand ich unglaublich cool und Stelle sie mir gerne als grosse Kriegerinnen vor!
Gefiel mir nicht
An einigen Stellen gegen das Ende hin hat sich die Geschichte etwas gezogen und es wurde vieles wiederholt oder zu detailliert erzählt. Ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte somit nicht geschadet.
Schreibstil & Cover
Das Cover ist zauberhaft und auch den Titel finde ich richtig schön gewählt. Hat man sich erstmal an den Schreibstil gewöhnt, gefällt dieser einem mit der Zeit auch!
Fazit
Ein wunderschönes Märchen mit vielen tollen Stellen und auch wenn es sich gegen Ende hin etwas gezogen hat gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Hier geht es zur Leseprobe.
Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Tolle und moderne Geschichte wie "1001 Nacht"!

Von: Kathi Booksta Datum : 27.08.2017

https://kathibooksta.wordpress.com/

Meinung:
Ich finde dass der Klappentext nicht zu viel verrät. Ich hatte keine Vorstellung, was sich hinter der Geschichte verbirgt und war dann überrascht, dass es eine moderne Märchenadaption zu den Geschichten aus „1001 Nacht“ war. Diese Mystik der Schauplätze, die durch die geniale Beschreibung so gut vorstellbar sind, hat mich einfach verzaubert. Die Dschinn und der Dieb – die zwei Hauptprotagonisten – haben mir charakterlich sehr imponiert, es macht Spaß, bei ihren Abenteuern mit zu fiebern. Die Dschinn ist am Anfang sehr egoistisch und möchte sich nur aus ihrer misslichen Lage befreien, ohne Rücksicht was das für die anderen bedeutet. Nach und nach versteht man aber, warum sie so agiert. Ihr langes Leben und ihre Erlebnisse mit den vielen Besitzern ihrer Wohnstätte, der Lampe, haben sie geprägt. Der gewiefte und freche Dieb wiederum hat ein sehr weiches Herz – zusammen sind sie ein „unschlagbares“ Team.

Fazit:
Wer gerne moderne aber doch althergebrachte Märchen liest, wer Zauber, Dschinnys und Mystik liebt, der sollte dieses Buch lesen – er kommt voll auf seine Kosten. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

Es ist in meinen Augen nicht perfekt, aber entführt trotzdem in eine Welt voller Sand und Magie

Von: Anna Salvatore Datum : 26.08.2017

annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/

COVER/GESTALTUNG
Wirklich klasse gemacht, das Gesicht habe ich bei den ersten drei Blicken aufs Cover nicht mal gesehen, aber das mag ich. Denn so bekommt es etwas Geheimnisvolles, Mysteriöses. Mein einziges Manko ist das rote Verlagslogo, aber das lässt sich wohl nicht ändern. ;-)


MEINUNG
Erst einmal hatte ich relativ hohe Erwartungen. Viele schwärmten vom Buch, zudem sollte der berühmte Aladin auftauchen.

Und meine Erwartungen wurden im Großen und Ganzen erfüllt. Das orientalische Feeling war da - Wüste, Paläste, Magie - aber ich muss zugeben, ich habe es schon stärker erlebt. Dennoch strotzt die Geschichte von Einfallsreichtum. Spannung ist eher unterschwellig vorhanden.

Der Schreibstil liest sich sehr gut. Wir erleben die Geschichte aus der gegenwärtigen Ich-Perspektive von der Protagonistin, ab und an gab es einen Blick in die Vergangenheit durch Aufzeichnungen. Im späteren Verlauf, wo wir uns eher im Palast aufhalten, gab es auch einige 'witzige' Situationen.

Sie selbst war für mich stets etwas unnahbar, wobei sie mir irgendwie auch sehr leid tut. Ihre Verwandlungen sind übrigens sehr genial^^ Aber andere Personen, wie Aladdin, sowie die Prinzessin und ihre Gefährtinnen, sorgten für reichlich Abwechslung, so auch Intrigen am Hof. Richtig actionreich wird es aber erst zum Ende hin, die Geschichte ist eher ruhig.

Die Handlung... irgendwas hat mir gefehlt. Vielleicht noch ein klarerer roter Faden, aber es fühlte sich etwas plätschernd an. Dies ist aber so ungefähr meine einzige Kritik, denn die Geschichte hat durchaus seinen Charme und bringt Spaß zu lesen.


FAZIT
Ein Buch, das ich gerne gelesen habe und Spaß macht. Es ist in meinen Augen nicht perfekt, aber entführt trotzdem in eine Welt voller Sand und Magie.

- 4 von 5 Feenfaltern -


Vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Von: Lines Bücherwelt aus Nentershausen Datum : 26.08.2017

linejasmin.blogspot.de/

Auf dieses Buch hatte ich mich riesig gefreut, ich hatte es bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und habe mich sofort in das Cover verliebt.
Auch der Klappentext hatte mich sofort überzeugt.

Über 500 Jahre war die mächtige Dschinny Zahra in ihrer Lampe gefangen.
Durch ein Zufall wird sie aus ihren Gefängnis befreit und muss nun ihren neuen Gebieter 3 Wünsche erfüllen. Das ganze scheint gar nicht schwer doch niemand der beiden hat mit den plötzlichen Gefühlen gerechnet. Niemand der beiden ahnte das sie sich ineinander verlieben. Und plötzlich schweben beide in große Gefahr.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Ich habe dieses Buch quasi verschlungen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, ich vergaß alles um mich herum und war völlig in der Story gefangen.

Das Buch an sich hat einen orientalischen Hauch und genau das gefiel mir auf Anhieb.
Ein Märchen aus tausend und einer Nacht welches mich nicht mehr los gelassen hat.
Gerade Zarha habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie ist einfach eine wundervolle Protagonistin.

Die Handlung war spannend, fesselnd und voller Romantik.
Genau die richtige Mischung wie ich finde.
Zwischendurch wurde es dann ein wenig ruhiger doch auch diese ruhige Szenen gefielen mir und waren alles andere als langweilig.
Zum Ende hin wird es dann noch mal richtig spannend.
Ich hielt den Atem an und konnte es kaum glauben.

Das Ende an sich hat mir unglaublich gut gefallen, es war einfach perfekt und passte zur Story.
Ich habe dieses Buch mit einem lächeln auf den Lippen beendet und ich war unglaublich froh diese wundervolle Story gelesen zu haben.

Ich kann gar nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen.
Ihr müsst diese Story einfach lesen.

Fazit:
Mit "Ein Kuss aus Sternenstaub" ist der Autorin ein spannendes, fesselndes und romantisches Buch gelungen das einem Märchen aus tausend und einer Nacht gleicht. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.


orientalisch, magisch, mitreissend

Von: Favola Datum : 24.08.2017

www.favolas-lesestoff.ch/

Märchenadaptionen und orientalische Welten sind sehr beliebt und können auch mich immer wieder faszinieren. Und dass diese beide Attribute ausgezeichnet kombiniert werden können, beweist uns Jessica Khoury schon im ersten Kapitel von "Ein Kuss aus Sternenstaub". Sand scheint aus jeder Seite zu rieseln und die Magie der eingesperrten Dschinny in der Lampe ist beinahe greifbar.

Zahra ist nämlich schon 500 Jahren in ihrer Lampe gefangen. Die Dschinny war mir mit ihrer offenen Art von der ersten Seite an sympathisch. Sie weiss genau, was sie will und versucht diesen Wunsch nach Freiheit mit allen Mitteln zu realisieren. Sie ist clever, gerät jedoch in einen Gewissenskonflikt: Soll sie ihrem Kopf oder dem Herzen folgen?

Nachdem Aladdin die Lampe gefunden und Zahra aus ihrem Gefängnis befreit hat, muss sie ihm nun drei Wünsche erfüllen - so besagen es die Regeln. Eigentlich sollte dies für eine so mächtige und 4000 Jahre alte Dschinny auch kein Problem sein, doch erst kommen ihr ihre eigenen Wünsche in die Quere und danach die Liebe.

Die Adaption von "Aladdin und die Wunderlampe" ist Jessica Khury meiner Meinung nach sehr gelungen. Vor allem das orientalische Setting konnte mich begeistern. Uralte Tempel, trockene Wüsten und prächtige Paläste wecken in uns das 1001 Nacht-Gefühl und hauchen der Geschichte viel Magie ein.
Die Autorin wartet hier mit viel Frauenpower auf. Neben der gewieften Dschinny erleben wir auch noch die taffe Prinzessin Caspida und ihre vier Wachmaiden, die die Männer das Fürchten lernen.

Aladdin ist zwar gewieft und charmant, aber leider blieb er mir viel zu blass. Auch seine Gefühle konnte mich nicht wirklich überzeugen und so hinkte die Romantik etwas dem Rest der Geschichte hinterher.

Jessica Khoury erzählt im Präsens und aus der ich-Perspektive von Zahra. Ihr Schreibstil liest sich leicht und ist doch etwas Besonderes. Sie spielt mit den Worten und nur schon der immer wieder eingewobene Begriff tausendundein lässt einen das Märchenhafte aus 1001 Nacht nicht vergessen.

Fazit:
orientalisch, magisch, mitreissend
"Ein Kuss aus Sternenstaub" ist eine gelungene Märchenadaption und weiss mit seinem orientalischen Setting zu verzaubern. Jessica Khoury trumpft mit vielen starken Frauen auf und beschert uns zauberhafte Lesestunden.

Ein zauberhaftes Buch

Von: Bookalicious Datum : 23.08.2017

www.bookalicious8.blogspot.de

Ein Mensch findet eine Wunderlampe und trifft auf eine Dschinny ... etwas, worüber ich bisher noch nicht gelesen habe. Allerdings bin ich ein riesengroßer Fan des Disneyfilms "Aladdin" und daher sprach mich dieses Buch direkt an.

Direkt von Beginn an versprüht diese Geschichte einen magischen Charme aus 1001 Nacht. Es war für mich ein ganz besonderes Setting, welches mir auf Anhieb richtig gut gefiel.
Jessica Khoury schreibt leicht, aber besonders. Es ließ sich ganz flüssig lesen und die Autorin spielte mit wunderschönen Worten und machte den Inhalt noch zauberhafter.

Wir lesen aus Sicht von der Dschinny und ich konnte sie und ihre Gefühle nicht immer greifen, leider. Sie ist eine Dschinny der besonderen Art, das fällt sofort auf und ich mochte sie auch absolut gern - oberflächlich betrachtet eben. Sie kämpft für ihre Freiheit, der Preis ist hoch, aber sie gibt nicht auf.

Ich bin dem Charme des Diebes erlegen, denn er hatte ganz viel vom "Disney-Aladdin", den ich so sehr liebe. Witz, eine gewisse Arroganz und einfach diesen Zauber - es hat ihn ebenso umgegeben.

Es ist kein Buch, welches man verschlingen muss, es strotzt nicht vor Spannung, dennoch fehlt es nicht daran - es ist ein Buch, welches durch eine liebevoll gestaltete Welt und einen schönem Schreibstil überzeugt. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, aber man ist trotzdem immer neugierig wie es weitergeht oder wie es zu dieser und jener Situation kam.

Das Cover ist atemberaubend schön und passt meiner Meinung nach auch perfekt zum Inhalt.
FAZIT
Ein Kuss aus Sternenstaub ist ein wundervoller Fantasyroman, der mit einem Setting aus 1001 Nacht besticht. Ich wurde mit der Protagonistin zwar nicht ganz warm, aber der Charme und Zauber des Buches hat dies locker wettmachen können.
Ich habe ein paar schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen können und für Fans von Märchenadaptionen ist dies Buch ein wahres Schmuckstück!

Wunderschön

Von: Sarah Datum : 22.08.2017

https://disturbiasarah.blogspot.de

Informationen:

Erscheinungsjahr: 07/2017

Seiten: 448

ISBN: 9783570403532

Verlag: cbj


Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.



Meine Meinung:

Erstmal muss ich erwähnen wie wunderschön das Cover ist. Sobald man das Cover sieht , weißt man um was es sich im Buch geht.

Das orientalische Setting ist sehr gut beschrieben und macht alles noch ein bisschen schöner. DieFiguren passen perfekt zur Geschichte.

Aladdin und Zahra wurden sehr durchdacht erstellt. Ich liebe die verschiedenen Facetten von Zahra.


Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und komplett in die Geschichte entführen zu lassen.


Märchen aus Tausend und einer Nacht

Von: Federmaedchen Datum : 20.08.2017

https://federmaedchensfederwelt.blogspot.de

Wie so oft, beginne ich ja einen Großteil meiner Rezensionen mit dem, was mir als Leser zwangsläufig als erstes in die Augen fällt - nämlich dem Cover. Diesmal war es komischerweise nicht direkt das Cover, dass mich irgendwie fasziniert hat, sondern ein Teil dessen - nämlich der Titel.
Ein Kuss aus Sternenstaub klang für mich sofort nach Magie, Gefühlen und einer fremden Welt, ja und es hat mich (warum auch immer) an den Film Der Sternenwanderer erinnert, was wahrscheinlich an dem "Sternenstaub" lag. Das Cover an sich ist schlicht in einem Nachtblau gehalten, im Hintergrund ist die Silhouette eines Mädchens zu erkennen und der Titel ist in einem wunderschön verschnorkelten goldenen Schriftzug großflächig darüber gelegt. Es ist seit langem eines der schlichtesten und daher auch schönsten Cover, die ich gesehen habe und eigentlich bin ich ja eher eine Coverkäuferin, also soll das schon was sagen!

Allerdings, und das tut mir irgendwie dann doch in der Seele weh, habe ich auch etwas Kritik in Bezug auf Cover und insbesondere den Titel einzuwenden. Ich weiß, dass sich die Verlage viele Gedanken machen, was die Umsetzung für den deutschen Markt angeht, aber manchmal ist weniger mehr und das leider auch bei diesem Buch. Aus Neugier habe ich nach dem Originalcover gesucht und dieses wirklich zauberhafte Exemplar gefunden. Und wahrscheinlich werden einige schon erkennen, worauf ich hinaus will. Grundsätzlich wurde das Konzept Nachtblau, Silhouette und goldener Schriftzug ja eingehalten, allerdings, und das ist leider schade, wurde das Thema im deutschen Cover nicht widergespiegelt. Hier im Original kann man gut die Lampe erkennen um die es ja auch in der Geschichte geht, man erahnt, dass das Mädchen wohlmöglich die besagt Dschinny ist und dass es irgendwie um einen verbotenen Wunsch geht. Auch wenn das deutsche Cover wunderschön ist, so glaube ich trotzdem, dass das Original einfach besser zum Buch gepasst hätte.

Worum genau geht es denn nun in dem Buch?!
Die Handlung entführt uns in ein fremdes Land aus Tausend und einer Nacht, in der man mit fliegenden Teppichen, magischen Lampen und sprechenden Papageien rechnet, wenn man wie ich zu viel Disney's Aladdin als Kind geschaut hat. Und tatsächlich gibt der auch einige Parallelen, denn der tollkühne Held der Geschichte ist niemand anderes als der gewitzte Dieb namens (ratet mal) Aladdin! Durch einen magischen Ring, der ihn immer wieder zu einem bestimmten Ort ruft, macht er sich schließlich auf die Suche nach eben diesem Ort und er findet sich bald in der vergessenen und untergegangen Königsstadt Neruby wieder. Diese Stadt birgt eine dramatische und von vielen verdrängte Geschichte, die schon viele viele viele Jahrzehnte zurück liegt. In ebendieser Stadt findet Aladdin eine mysteriöse Lampe, eine Lampe, die ein Wesen enthält, dass älter ist als die Zeit und mächtiger als jeder König auf dieser Welt - eine Dschinny! Und nicht irgendeine, sondern die Mächtigste unter ihnen, doch all das weiß der junge Dieb zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Er weiß nur, dass er an der magischen Lampe reibt und im nächsten Moment ein Mädchen ihm gegenüber steht und ihm drei Wünsche erfüllen möchte. Doch die Ruhe ist kurz, denn schon tauchen seine Verfolger, Prinz Darian und seine Gefolgschaft, auf, ebenfalls auf der Suche nach der magischen Lampe und umso entsetzter als sie realisieren, dass diese bereits gestohlen wurde. Aladdin unterdessen kann nichts anderen tun um der ausweglosen Situation zu entkommen, als sich von der Dschinny Zahra seinen ersten Wunsch erfüllen zu lassen - nach Hause zu kommen. Und damit beginnt das Rad der Zeit sich langsam zu drehen, alte Feinde tauchen auf, neue Freunde werde gewonnen und über all dem schwebt ein bedrohlicher verbotener Wunsch.

Direkt zu Beginn der Geschichte lernen wir Aladdin und Zahra kennen, die auf unorthodoxe Weise ihre Wege miteinander kreuzen. Während Zahra die letzten gut 500 Jahre eingesperrt in ihrer magischen Lampe verbracht hat, hat sich Aladdin als talentierter und gewitzer Dieb einen Namen in seiner Heimat gemacht. Beide können nicht unterschiedlicher sein und doch scheint es von anfang an als wenn das Schicksal sie zueinander geführt hätte. Er, der Draufgänger mit großer Klappe und einem unglaublichen Talent sich an jede Situation anzupassen, mit einer traurigen Vergangenheit, die ihn nur eines sehen lässt - Rache nehmen für den Tod seiner Eltern. Sie, die Mächtigste aller Dschinny, die einst für den Untergang einer ganzen Stadt, eines ganzen Königreiches, verantwortlich war und in diesem Kampf nicht nur ihre Freiheit sondern auch ihre Habiba verloren hat. Denn sie hat etwas getan, was allen Dschinny untersagt ist - sie hat geliebt!

Genug zum ganzen Drumherum, kommen wir zu den eigentlich interessanten Dingen! Fakt ist, dass ich bereits nach dem ersten Kapitel, oder vielmehr den ersten Seiten, wahnsinnig fasziniert von der Geschichte war. Vor allem hat mich der unmittelbare Einstieg in die Handlung und die konsequente Erzählung aus Zahras Sicht in den Bann gezogen. Allein schon die ersten Seiten, in denen sie beschreibt wie es ihr nach all den Jahren in der Lampe geht, wie bilderreich ihre Situation und ihre Gefühle von der Autorin Jessica Khoury beschrieben werden - einfach grandios. Der Schreibstil ist etwas vollkommen anderes, ausschweifend und detailreich und dadurch auch bildermalend vor meinem inneren Auge. Für mich ist das ja immer ein sehr positives Zeichen, wenn mein Kopfkino direkt anspringt. Vor allem wenn die Art des Schreibens eine so außergewöhnliche ist und man allein dadurch schon so fasziniert ist.
Auch die Handlung hat mich dementsprechend vom ersten Wort an gefesselt und ich konnte gar nicht schnell genug weiter lesen. Es gab Stellen an denen es unheimlich spannend wurde, aber auch sehr traurig und durch eben den tollen Schreibstil super rübergebracht wurde. Manchmal musste ich auch über die beiden so unterschiedlichen Hauptfiguren schmunzeln, denn manchmal war es wirklich wie Katz und Maus und dann doch als wenn sie sich schon ein Leben lang und länger kennen würden.
Obwohl von Anfang an das Ende irgendwie schon vorhersehbar war, denn nicht umsonst heißt das Buch ja (im Original) "Der Verbotene Wunsch" - "The Forbidden Wish", so war es dann doch auch ein sehr überraschendes Ende und doch nicht gänzlich vorhersehbar wie anfangs vermutet!

Nun noch ein paar Worte zur Thematik. Ich finde ja, dass dieses Thema ein eher seltenes Thema für ein Buch ist, denn bisher habe ich noch nicht viele Bücher gelesen in denen es um Geschichten aus Tausend und einer Nacht und Dschinnys geht. Schade eigentlich, denn dieser Bereich bietet so viele tolle Geschichten, die erzählt werden könnten und die einen an einen so fremden magischen Ort entführen können. Ich bin definitiv für mehr Arabische Nächte!!

Fazit

Mir hat Ein Kuss wie Sternenstaub wirklich gut gefallen, im Grunde ist das eine Untertreibung, denn ich fand es sagenhaft!! Es hatte alles, was ich mir von einem wirklich guten Buch wünsche - Spannung, Gefühl, Überraschungen!! Obwohl mir die Cover- und Titelumsetzung im Deutschen letzten endes nicht allzu gut gefallen hat, ändert dass nichts an meiner Meinung!! Definitiv eine Leseempfehlung!!!