Leserstimmen zu
Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury

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Inhalt: » Wenn du nicht die Freiheit hast zu lieben «, flüstere ich, » dann hast du überhaupt keine Freiheit. « Und plötzlich weiß ich es. Ich weiß es seit Saten. Seit ich ihn geküsst habe. Seit wir getanzt haben, mit angehaltenem Atem und ineinander versenkten Blicken. Seit wir im Gras gelegen haben, im Sonnenlicht. Ich weiß den genauen Moment nicht, in dem ich mich ich ihn verliebt habe, aber ich weiß, dass ich noch immer dabei bin. - Und ich will niemals damit aufhören. SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen. Quelle: Verlag ~ ~ ~~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Erster Eindruck: Ich weiß auch nicht warum - aber bei diesem Cover musste ich an Aladdin denken. (Ja und es ist sehr passend!) Ich schätze, dass es mit der Schriftart zusammen hängt. Diese wurde zwar gut gewählt aber dass der Titel das gesamte Cover einnimmt, empfinde ich dann schon als störend. Cover auf denen Personen abgebildet sind, wecken zwar in mir eine Hassliebe aber bei diesem Cover finde ich es schade, dass das Bild und der Titel nicht besser aufgeteilt wurden. Wenn man die Schrift etwas kleiner gestaltet hätte, dann wäre das Cover zumindest bei mir besser angekommen. Würde ich nach einem Punktesystem gehen, dann würde dieses Cover nur drei von fünf Punkten von mir bekommen. Erster Satz: Ich spüre den Jungen in dem Moment, in dem er einen Fuß in die Höhle setzt. Zum Buch: Bereits zu Beginn der Geschichte und nach dem ersten Kapitel, habe ich mich in einer Geschichte aus tausend und einer Nacht zurück gesetzt gefühlt. Der gewünschte Effekt ging also nicht verloren. Die umgesetzte Idee ist spannend gestaltet, während zwei interessante Charaktere aufeinander treffen. Die Beziehung der beiden passen gut in die Geschichte und ich bin froh darüber, dass diese Geschichte von dem Bad-Boy-Image verscheont bleibt, die sehr in der Jugendliteratur vertreten sein kann. Zugegeben hat die Geschichte etwas vom bekannten Aladdin an sich und erfindet das Rad nicht an allen Stellen neu aber der persönliche Touch der Autorin, macht dennoch etwas einzigartiges aus dem Buch. Zwar existieren eine malerische Umgebung und starke Charaktere in dieser Geschichte - aber ich hatte das Gefühl, dass der Plot etwas hinterher hing. Zumindest kam er bei mir nicht so gut an, wie es womöglich gedacht war. Einige Handlungen fand ich leider auch vorhersehbar. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas Schwung benötigte, um wieder in die Gänge zu kommen, handelt es sich um eine interessante und sehr fantasiereiche Geschichte, die man gelesen haben sollte, wenn man die Jugendbücher bevorzugt und gerne in fremde Welten eintaucht. Denn das Buch bietet nicht nur ein wunderbares Setting! Charaktere: Zahra war für mich eine interessante Protagonistin, die leider auch einige Schwächen hatte. Doch zuerst das positive: mir gefiel es sehr, dass sie sich scheinbar nicht viel aus dem "Meister und Diener"-Prinzip zu machen schien. Jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl, dass sie ihrem gegenüber durchgehend unterlegen war. Allerdings wirkte sie auf mich auch nicht wie die Frau, für die sie sich ausgibt - und ja, dies bzeiehe ich auf ihr Alter. Trotzdem hat sie eine spannende Vergangenheit, die nicht hinter einem verschlossenen Vorhang ruht. Aladdin hingegen enttäuschte mich leider nicht nur einmal. Ich bin durch seine Rolle nicht automatisch von jener ausgegangen, die von der Disney-Version bekannt ist - aber ich hatte mir bei ihm eine etwas andere Art gewünscht und nicht eine, mit der man so einfach umgehen kann. Es fehlte die Herausforderung. Seine Motive fand ich zu Beginn noch spannend, ehe ich das Gefühl hatte, dass sie sich simpler gestalteten und schließlich aus einem Grund völlig verschwanden. Aus dem Grund fand ich nicht nur sein Handeln, sondern auch ihn als Charakter sehr ziellos. Schade! Autor: Jessica Khoury ist syrisch - schottischer Abstammung und wollte schon als kleines Mädchen nichts lieber, als mal Autorin zu werden. Inzwischen hat sie ihr Ziel erreicht und widmet sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden umgeben von massenhaft Büchern und schönen Schuhen in South Carolina. Quelle: Verlag Die Autorin hat mit ihrem malerischen Schreibstil eine wunderbare Geschichte erschaffen. Auch wenn manche Situation voraussehbar waren, wirkte es sich nicht negativ auf die Geschichte aus. Durch ihren malerischen Schreibstil, könnte sie der Leser die Situationen, Personen, wenn nicht sogar die Orte gut vorstellen. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass die Autorin zu weit ausholt oder die Vergleiche zu absurd wirken. Auch wenn die Idee nicht neu ist, überzeugt die Autorin dennoch damit und mit ihrem Schreibstil, der in die Kinder- und Jugendliteratur passt. Die Vorlage, die die Autorin gegeben hat, ist definitiv filmreif! Fazit: Ein Kuss aus Sternenstaub hatte zwar einige bekannte Fakten und erfand das Rad nicht an allen Stellen neu aber das Setting der Geschichte gefiel mir z.B. sehr gut! Die Protagonistin konnte mich zum Teil überzeugen, während diese für ein wenige Frauenpower in der Geschichte sorgt. Sicher, manche Charaktere haben ihre Schwächen, doch das ist das Interessante an der Geschichte und ich bin froh darüber, dass kein durchgehender Perfektionismus in der Geschichte existierte. Die Autorin hat einen schönen und malerischen Schreibstil, sodass sie mit diesem überzeugt und den Leser in eine Geschichte voller Fantasie hinein ziet. Genau die richtige Fantasygeschichte, mit ihren Stärken und Schwächen, für die Kinder- und Jugendliteratur.

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Kurzbeschreibung Mitten in einer verlassenen Höhle, die einst ein Palast war, erwartet den Dieb Aladdin eine Lampe, deren Inhalt nichts anders ist als eine Mächtige Dschinny. Was weder Aladdin, noch der Lampengeist erwartet hätten ist, das sie nicht nur eine gefahrvolle Reise antreten müssen. In dem es nicht nur um Aladdins Wünsche geht, sondern um sein Land, sein Volk und sein Leben. Denn Parthenien liegt in den Händen einer Herrschaft, die die Leute nicht nur bis an ihre Grenzen bringt, sondern sie auch plündert bis zum letzten. Ein Krieg scheint unausweichlich und Aladdin ist einer der, der die Zügel in der Hand hält. Mithilfe eines Ringes der ihn geradewegs zu der Dschinny geführt hat. Ein Weg und und ein Schicksal bringen die zwei zusammen ... Cover Das Cover gefällt mir mit dem Sternenhimmel und der Frau die nach oben zu schauen scheint sehr gut. Die Schrift ist auch sehr gelungen und hebt sich gut ab. Für mich ein Eyecatcher der mit diesem Titel Lust auf mehr macht.💖 Schreibstil Die Autorin Jessica Khoury hat einen wunderbaren bildhaften Schreibstil, wo bei mir gleich das Kopf Kino anfing. Zum einen lernt man nicht nur tolle Protagonisten kennen, sondern hat hier nicht nur einen Verlauf, sondern mehrere und das gefällt mir. Denn die Spannung wird dabei nicht beeinträchtigt, sondern nur noch angehoben und man fliegt nur so durch die Seiten. 😊 Dieses Buch könnte ich mir persönlich sehr gut als Film vorstellen. Ich hoffe die Reise mit Zahra und Aladdin geht weiter. Denn es wurde ja schon angedeutet auf wessen Schiff sie sich befinden. 😉 Meinung Wenn ein Ruf Dich führt und leitet ... 😏 Dann sind wir bei dem jungen Aladdin der geschätzt 17- Jahre jung ist und sich mitten in einer Höhle in der Wüste befindet. Dort im Nirgendwo scheint ihn etwas zu rufen. Und ja da liegt er gar nicht so falsch, denn der Ring denn er dem Prinz von Parthenien, ein überaus ungenießbarer Zeitgenosse und Stinkstiefel entwendet hat, scheint etwas magisches an sich zu haben. Aladdin wurde beauftragt diesen Ring für den Phönix zu stehlen. Dabei bemerkte Aladdin aber, das der Ring ihn genau in diese Höhle führt und er die Lampe finden sollte, aus der gerade eine Rauchwolke aufsteigt die sich als eine junge Frau materialisiert. Aladdin ist perplex, denn mit einer Dschinny hätte er nun nicht wirklich gerechnet, trotz alledem freut er sich und die Dschinny stellt sich als Zahra vor. Einst wurde sie in diesen Palast verbannt um ihr Leben dort in der Einsamkeit und Dunkelheit ihrer Lampe zu verbringen. Dank Aladdin hat sie jetzt einen Meister und muss gestehen, dass er eigentlich ganz in Ordnung ist. Aber Zahra ahnt noch nicht, das sich bei ihr Gefühle für Aladdin entwickeln und sie beide einen Kampf vor sich haben über Leben und Tod. Denn eine Liebe zwischen Dschinny und Mensch ist strengstens verboten. Dabei verfolgt Aladdin denn Plan das Land Parthenien von der grausamen Herrschaft endgültig zu befreien und Zahra will sich endgültig von der Flasche befreien. Beide haben ein Ziel das sie zusammenschweißt, nur wird das reichen... Für mich eine tolle Geschichte über Sagen und Mythen, die hier erwachen und einen mitnehmen in die Welt der Dschinn und der alten Paläste. Sehr gut umgesetzt. Fazit Ich bin begeistert!!! 💖💖💖 Ein Ruf, zwei Wege und eine Liebe die alles besiegen kann ... 5 von 5 Sternen

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Inhalt Was passiert, wenn ein Dieb eine Wunderlampe findet und einen der mächtigsten Dschinn entfesselt? Während sie ihre Freiheit will, benötigt er seine drei Wünsche um Rache auszuüben. Doch Rache ist nie ein guter Berater, das weiß auch die Dschinny. Nach und nach helfen die beiden sich, nähern sich an. Dabei gibt es in dieser grausamen nur ein wichtiges Gesetz: ein Dschinn darf niemals einen Menschen lieben, sonst passiert etwas Schreckliches. Wie hat's mir gefallen Es fällt mir nicht leicht diese Rezension zu schreiben, denn dieses Buch lies mich zwiespältig zurück. Das wunderhübsche Cover zog mich von Beginn an in seinen Bann. Ich liebe Geschichten im Multiversum von "Tausendundeine Nacht" und freute mich ganz besonders, dass hier eine weibliche Dschinny zu Wort kommt. Doch ich benötigte einige Zeit um mich in der Welt zurecht zu finden und mich an die Erzählweise zu gewöhnen. Die Dschinny ist ein altes Wesen und geht an die Dinge oft nüchtern und erfahren zugleich heran. Somit fühlte ich mich oft stark eingebunden, aber zu oft auch als weit entfernter Betrachter, der nicht recht eingebunden ist. Diese wirren Gefühle stoppten oft meinen Lesefluss und ich kam nur zäh voran. In der Mitte des Buches kommt Fahrt auf, man erfährt mehr von ihrer Vorgeschichte, von seinen Beweggründen. Der rote Faden band die Geschichte zum rechten Zeitpunkt geschickt zusammen, sodass ich gerade in der Mitte viel Freude mit dem Buch hatte. Das lag sicher vor allem an den beiden wunderbaren Charakteren: Aladdin und und Zahra. Aladdin ist ein gewitzter, charmanter und erfolgreicher Dieb, dessen Herz voll ist von Rache und dem Drang nach Vergeltung. Zahra wiederum dürstet nach Freiheit und zugleich ist ihr Herz gebrochen. Die tieftraurige Zahra lebt mit einer Schuld, die kam schwerer sein könnte. Und doch gibt es da einen hellen Funken Hoffnung, der ihr Herz wieder erleuchten vermag. Wäre da nicht die schlimmste alle Regeln: ein Dschinny darf niemals einen Menschen lieben. - Tja, wie ihr wisst, liebe ich solch verzwickte Liebesgeschichten über alles! Vor allem weil die Liebe hier nicht so in den Vordergrund gedrängt wird, sondern zart wie eine Wüstenblume daherkommt und dennoch erstrahlt, wie die Sonne. Der Schreibstil war zwar angenehm und teilweise sehr poetisch, dennoch benötigte ich einige Zeit um mich an ihn zu gewöhnen. Die anfangs nüchterne Erzählperspektive von Zahra hat mich manchmal halb verrückt gemacht. Ich weiß, ein Dschinny ist kein Mensch und die Autorin will dies gut abgrenzen (schafft sie auch!), aber ich kann nicht verleugnen, dass es mich beim lesen oft bremste. Ich kam und kam nicht in das Buch hinein, was zuletzt am Schreibstil lag. Ab der Mitte des Buches war dies anders, da sich Zahra ändert, aber bis dahin war es für mich ein langer Weg. Letztendlich war das Ende nicht so mein Fall. Auch wenn ich es gut finde, dass Zahra eine starke und mutige Protagonistin ist, selbst handelt und keinen Retter benötigt, so war nicht alles stimmig und manches kam mir zu plötzlich, wieder andere Szenen waren mir zu lang. Ich bin nicht sicher, ob ich es empfehlen kann oder nicht, denn schließlich liebe ich Geschichten rund um "Tausendundeine Nacht" und war doch ein wenig enttäuscht. Vielleicht wäre es eher für Leser, die noch nicht so viel davon kennen oder vielleicht das Märchen um Sheherazad noch gar nicht gelesen haben? Für Fans von * "Zorn und Morgenröte" von René Ahdieh * "Bartimäus" von Jonathan Stroud Fazit Obwohl mir die Grundidee gefallen hat und die Protagonisten stark, einzigartig und mutig sind, so war das Buch doch recht durchwachsen. Anfang und Ende konnten mich nicht überzeugen, jedoch aber die zarte Liebesgeschichte. Bewertung 3/5

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Ich hatte nur positives über dieses Buch gehört und das Cover sieht so toll aus, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte, aber umgehauen hat mich hier gar nichts. Als ich den Namen "Aladdin" gelesen hatte, war bei mir eigentlich schon der Ofen aus, aber man soll ja allem eine Chance geben. Warum jetzt irgendwie jeder irgendeinem Märchen ein neues Gewand geben will, ist mir schleierhaft. Diese Geschichte hätte es auch ohne geschafft. Orientalisches Flair und eine starke Dschinny als Protagonistin, es hätte was besonderes werden können, stattdessen hat sich die ganze Story einfach nur in die Länge gezogen. Meinen Geschmack hat es einfach nicht getroffen, was mich echt enttäuscht hat, da ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe, aber umso schöner, dass es anderen gefallen hat.

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>>gekürzte Rezension<< . Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub Autor: Jessica Khoury Seitenanzahl: 448 Seiten Preis: 9.99€ [D] 10.30€ [A] Bewertung: 5/5 ⭐ . Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Eigene Meinung 👑 Anfangs muss ich ehrlich gestehen habe ich das Buch beim "reinlesen" sofort wieder beiseite gelegt. Ich habe nicht richtig in das Buch gefunden und hatte keine Motivation weiter zu lesen, daher habe ich es erstmal abgebrochen. Als sich jedoch die Chance bot, es mit jemandem zusammen zu lesen habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. So also nahm ich das Buch wieder zur Hand und fand es großartig! Ich konnte mich besser auf das Buch einlassen und hatte überhaupt keine Schwierigkeiten mehr mit dem Schreibstil. Eher das Gegenteil war den Fall, denn ich fand den Schreibstil umwerfend! Es hat nicht mal ein Kapitel gebraucht, bis ich von dem Buch hin und weg war. Mir gefiel die Handlung des Buches sehr, denn alles in dem Buch war irgendwie magisch. Es gab für mich sehr viele Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und so blieb das Buch immer spannend. Ich habe so mit den beiden mitgefühlt, sodass ich bei gefährlichen Situationen, in die die beiden sich öfter begaben, total nervös wurde. Das Ende wurde es wie schon erwartet richtig spannend und ich konnte gar nicht glauben, was alles passierte, jedoch muss man auch sagen, dass vieles sehr verwirrend wurde und ich nicht alles verstanden habe, doch trotzdem hat es mir einfach nur super gut gefallen! Insgesamt also ein tolles Buch, welches ich euch nur empfehlen kann! Es hatte Spannung, Magie, Action, Gefühle und so vieles mehr, also sollte für jeden was dabei sein.

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Es hat mich tatsächlich überrascht, weil ich den Klappentext nicht daraufhin analysierte, aber "Ein Kuss aus Sternenstaub" ist eine Adaption der orientalischen Geschichte "Aladdin und die Wunderlampe" aus Märchen aus 1001 Nacht. Das Märchen ist mir natürlich bekannt, und ich muss sagen, dass Jessica Khouris Interpretation davon gut gelungen ist. Die Geschichte beginnt spannend und hat Gänsehautpotenzial. Aladdin, ein Dieb, wird durch den Ring, den er gestohlen hat, in die Wüste geführt. In einer unterirdischen Höhle findet er eine Lampe, in der Dschinny Zahra seit 500 Jahren schlafen musste. Der Anfang ist sehr eindrücklich inszeniert und stimmt völlig mit den Erwartungen überein, die ich an eine 1001-Nacht-Geschichte habe: phantasiereich, mystisch und auch pfiffig. Zahra, die Dschinny aus der Lampe, erzählt die komplette Geschichte. Die Sprache ist opulent und eine Mischung als altertümlich und modern, das passt gut, manchmal ist die Erzählung aber auch sehr ausschweifend und beschreibend. Es ist wunderbar für das Lesegefühl, wenn man sich alles bildlich vorstellen kann, gerade bei orientalischen Geschichten, an einigen Stellen wurde es mir jedoch zu viel. Eine Besonderheit ist, dass Zahra die Geschichte einer alten Herrin erzählt, diese auch oft in Gedanken anspricht (Habiba = liebe Freundin). Das hat einen unmittelbaren Zusammenhang mit Zahras Hintergrund, ich empfand es als etwas gewöhnungsbedürftig. Bei dem Buch erging es mir so, dass ich die Geschichte gelungen und sehr gut lesbar fand. Sie ist spannend, humorvoll und auf eine Art romantisch, die mir gut gefällt. Auch die Charaktere gefielen mir. Trotzdem fehlte mir ein Sog, der mich zum Weiterlesen drängte. Ich hatte nicht oft das Bedürfnis, stundenlang in der Geschichte zu verweilen. Obwohl sie flüssig und pfiffig zu lesen ist, habe ich dafür recht lange gebraucht. Bei vielen Büchern wird bemängelt, dass das Ende zu kurz und schnell abgehandelt wird. Hier ist das Gegenteil der Fall. Die Ereignisse, die auf den Schluss der Geschichte hinsteuern, sind ausführlich und voller Aktion und Spannung. Auch wenn der gute Eindruck der Geschichte bestätigt wird, wurde es mir etwas lang und zu viel. Das Ende selbst ist sehr schön, augenzwinkernd-humorvoll und zufriedenstellend. Der Roman ist ein Einzelband. Zusammengefasst: "Ein Kuss aus Sternenstaub" ist ein schönes 1001-Nacht-Märchen. Obwohl die Geschichte opulent und ausschweifend ist, lässt sie sich gut und pfiffig lesen, ist romantisch und phantastisch-magisch. Obwohl ich im Grunde zufrieden bin und mir der Roman gefiel, fehlte mir ein Sog, der mich so richtig packte und zum Weiterlesen drängte. Darum ist "Ein Kuss aus Sternenstaub" für mich ein schönes Buch für Zwischendurch, aber nichts, das mir dauerhaft in Erinnerung bleiben wird. 3,5 von 5 Sterne vergebe ich.

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Ich kann nie genug von Geschichten aus 1001 Nacht bekommen und eine scheinbare Märchenadaption von "Aladdin und die Wunderlampe" hat natürlich sofort mein Interesse geweckt. Die Geschichte wird aus der Sicht der Dschinny Zahra erzählt, es wirkt ein wenig so als würde sie sich die Story selbst erzählen, was mich zunächst etwas irritiert hat. Jedoch galten die Worte Königin Roshane, einer alten Freundin was leider etwas unglücklich umgesetzt wurde. Der Erzählstil ist dennoch sehr poetisch und bildlich was wunderbar zu der magischen Geschichte gepasst hat. Zahra fand ich einen sehr überzeugenden Charakter. Sie ist mutig, schlau und nicht auf den Mund gefallen. Zusammen mit dem Dieb Aladdin (Ja man hat tatsächlich den originalen Namen übernommen, warum auch immer) bildet sie ein perfektes Team. Zwischen den Beiden sprühen regelrecht die Funken. Aladdin blieb jedoch neben der tollen Protagonistin etwas blass. Er überschätzt sich gern selbst und wirkt leicht großspurig, aber auf ihn trifft definitiv das Sprichwort zu "Harte Schale weicher Kern". Etwas vermisst habe ich die Spannung. Die Geschichte plätschert unterhaltsam vor sich hin, jedoch fehlen mir die Höhepunkte und die Überraschungen, denn die Handlung war schon sehr vorhersehbar. Was mich jedoch an der Geschichte fasziniert hat war die Magie. Die Fantasyelemente sind wunderschön dargestellt und lassen die Geschichte leuchten. Hier greift der bildliche Schreibstil perfekt und lädt den Leser zum Träumen ein. Mein Fazit "Ein Kuss aus Sternenstaub" sorgt für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Wenn auch die Spannung etwas fehlt und der ein oder andere Charakter etwas blass wirkt, so sind doch die Fanatsyelemente einzigartig und verstehen es den Leser zu verzaubern.

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Als ich die ersten Seiten des Buches anfing, war mir gar nicht bewusst, dass ich hier eine Märchenadaption von Aladdin in den Händen halte. Erst als der Held seinen Namen bekam, wurde mit bewusst, welche Geschichte aus 1001 Nacht ich in den Händen hielt. Und ich muss sagen, sie wurde großartig umgesetzt. Die Geschichte von Aladdin kenne ich nur von der Disney Version. Kann also nur mit dieser vergleichen, und das macht man automatisch. Die Umsetzung, die Jessica Khoury uns bietet, hat mich begeistert. Sie hat einen sehr sprachgewaltigen und bildhaften Schreibstil. Wir haben eine Dschinny, fremde Länder und jede Menge Magie. Gerade die Magie ist es, die die Autorin unheimlich gut aufleben lassen konnte. Ich konnte das Prickeln auf der Haut fühlen, den Rauch in der Luft herumschweben sehen und die Macht fühlen, die Zahra innehat. Es wird aus der Sicht von Zahra erzählt. Die Dschinny aus der Flasche. Sie ist eine Frau, die seit viertausend Jahren in der Flasche eingesperrt ist, dazu gezwungen dem Besitzer drei Wünsche zu erfüllen. Sie hat vieles erlebt, viele sterben sehen und Tausende Wünsche erfüllt. Obwohl sie so viel erlebt hat, ist sie eine sanftmütige, humorvolle und einfach liebenswerte Person geblieben. Sie quält sich mit ihrer Vergangenheit und dem Verlust ihrer Habiba aber sie hat die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Es macht den Anschein, aber ein Funke Hoffnung auf eine wenig Glück steckt in ihr. Tief versteckt, erst unser Dieb Aladdin kann diesen Funken hervorlocken. Aladdin ist humorvoll, hat ein gesundes Selbstwertgefühl und ist im Grunde seines Herzens ein guter Kerl. Er wird von der Rache für seine Eltern getrieben und verliert dadurch eine Zeit lang das wahre Glück aus den Augen. Er und Zahra kabbeln sich, sie necken sich und sie kämpfen füreinander. Der Beziehungsaufbau hat mir sehr gut gefallen, die Gefühle der beiden entwickelt sich langsam und stetig und können Wünsche erfüllen. Interessant fand ich es auch, dass Zahra immer wieder zu Königin Roshana gesprochen hat. Ihre Gedanken galten ihrer Freundin und die Geschichte, die man sich über Die Königin und die Dschinny erzählt, findet sich auch in dem Buch wieder. Es gibt zwei wichtige Handlungsstränge, denen wir folgen. Einmal haben wir Zahra, die um jeden Preis ihre Freiheit zurückerlangen will. Durch sie haben wir die Dschinny, deren Scheitan Nardukha und den Kampf um ihre Freiheit. Damit verbunden ist eine unfassbar gut umschriebene Magie, die mich verzaubert hat. Dann haben wir da noch Aladdin, der auf Rache sinnt und mit einem Plan das Herz der Prinzessin erobern will, um König zu werden. Dadurch lernen wir Caspida und ihre Kriegerinnen kennen. Die kämpferische Prinzessin, die das Beste für ihr Volk möchte. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Beide Handlungsstränge schneiden sich immer wieder, umwickelt von der Liebe die Zahra und Aladdin füreinander entwickeln. Fazit Eine magische sanfte Liebesgeschichte. Jessica Khoury konnte mich mit ihren tief gehenden und sympathischen Charakteren begeistern aber noch mehr verzauberte sie mich mit Ihrem bildlichen und wortgewandten Schreibstil.

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