Leserstimmen zu
Empire of Storms - Schwur der Kriegerin

Jon Skovron

Empire of Storms-Reihe (3)

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Den Abschlussband von Empire of Storms habe ich so schrecklich schnell durchgelesen und mich auch darüber geärgert, weil ich so gerne einfach mehr von der Geschichte und mehr von den Personen lesen wollte, leider ist die Reihe jetzt vorbei und ich schaue etwas wehmütig darauf zurück. Mit einem Knall und vielen Kämpfen, heiklen Momenten verabschieden sich Red & Hope von uns und der Autor überrascht mich vielleicht in einigen Jahren mit einem vierten Band? Man darf ja noch hoffen! In diesem Band sind wieder alle von der Partie und das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Hope & Red. Doch der Autor scheut auch nicht davor, selbst im dritten Teil neue Personen einzuführen und neue Wege zu beschreiten, die man einfach nicht kommen sieht. Wo im letzten Teil Red eine Entwicklung durchmachen musste, ist es hier eher Hope, die sich mit ihrem Dasein als Vinchen-Kriegerin und ihrer Vergangenheit auseinander setzen muss. Dabei kommt so einiges ans Licht und sie muss sich für das, was ihr bevorsteht, verändern. Besonders schön ist es dann immer wieder, wenn die beiden zusammen kommen und das geht natürlich nicht immer reibungslos und ist begleitet von so einigen blutigen Auseinandersetzungen. Ich denke der Autor kann es nicht lassen und muss es einfach immer bis auf die Spitze treiben! Daher ist auch immer Spannung oder Action da und die Geschichte hört einfach nicht auf zu rollen… es passiert so viel noch im letzten Band und ich hätte zu gerne noch einen vierten Teil. Wobei das Ende durchaus gut war und vieles wurde abgerundet, die Handlung weitgehend abgeschlossen (er lässt leicht offen, wie die Zukunft aussehen könnte) und man ist als Fan der Reihe, wenn ich es so sagen kann, sehr zufrieden mit all den Entwicklungen und dem Ende. Es war für mich besonders einfach wieder in die Geschichte reinzutauchen. Klar, ein paar Details vergisst man schnell, aber es gibt immer wieder kleine Denkstützen und nach wenigen Seiten ist man einfach wieder drin in der Kehre, erinnert sich wieder an die gewissen Ausdrücke und an die Personen sowieso, kein Charakter ist hier leicht zu vergessen. Schade war es nur, dass es hier kein Glossar mehr gab, wäre nicht fehl am Platz gewesen auch im dritten Band es noch drinnen zu lassen. Der Autor hat einerseits sehr schöne Beschreibungen drinnen, anderseits ist vieles auch sehr derb, weil es das Leben und die Situationen einfach wiederspiegelt und er hat seine “eigene” Gossensprache eingebaut, die immer aufkommt. Mein Fazit wird sich jetzt nicht nur auf den einen Band beziehen, sondern auch auf die ganze Reihe. Nach vielen bangen Momenten und Entbehrungen haben unsere Helden es geschafft. Sie haben die Welt in ihren Grundmauern erschüttert und verändert, es gibt kein zurück mehr zu dem vorherigen Dasein und es war nicht nur aufregend zu lesen, sondern auch teilweise traurig. Nicht alle sind mehr dabei und auch das greift der Autor in einigen Momenten wunderbar auf und lässt einen schmerzlich an die Verlorenen erinnern. Die Reihe hat unheimlich viel zu bieten, von Seeschlachten, unheimlichen magischen Praktiken, politischen Verstrickungen, kriegerischen Bruderschaften bis hin zu einer handvoll starken weiblichen Heldinnen und viel Action. Es ist eine geballte Fantasytrilogie, die einen ganz eigenen Charme hat und mich immer wieder von neuen packen konnte! Es ist eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasyfans, die es derber und bunter mögen!

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Selten konnte eine Fantasy-Trilogie ihr Niveau durchgehend halten. Doch „Schwur der Kriegerin“ schließt sich seinen Vorgängern einwandfrei an. Zunächst plätschert die Geschichte zwar ein wenig vor sich hin, aber das ist auch sehr interessant, da man mehr über die Charaktere lernt und außerdem zurück in die Handlung findet. Wirklich gelungen führt Skovron seine Handlungsstränge wieder zusammen, ohne dass es sich an irgendeiner Stelle falsch oder erzwungen anfühlen würde. Selbst Charaktere aus dem ersten Band bekommen wieder einen Auftritt. Es gibt auch neue Charaktere, die der Leser schnell ins Herz schließt. Hope und Red, die beiden Hauptcharaktere, haben eindeutig eine Entwicklung durchgemacht und gerade auf Hope wird in diesem Band dabei noch einmal der Fokus gelegt, um sich endlich selbst zu finden. Die Handlung hat einen eindeutig politischen Einschlag, der bereits im zweiten Band durchgesickert ist. Das wirkt aber nicht trocken, sondern wird raffiniert verwoben. Die Sprache entführt wieder in eine ganz eigene Welt und ist so originell und stimmig wie eh und je. Das Finale bietet eine epische Schlacht und zeichnet sich vor allem auch durch seine Länge aus. Etwas schade war allerdings, dass die Konflikte sich meistens schnell lösen ließen, was dann doch einen bitteren Geschmack beim Leser zurücklässt. Trotzdem ist der dritte Band wieder überraschend atmosphärische und ein gelungener, runder Abschluss der Reihe. Nur die letzte Szene hätte nicht unbedingt sein müssen. Fazit: „Schwur der Kriegerin“ bringt alle Handlungsstränge in einem fulminanten Finale zusammen. Trotz kleiner Schwächen am Ende fesselt der Roman wieder durch seine einzigartigen Charaktere und seine vor allem auch durch die Sprache geprägte Atmosphäre. Damit kommt eine wunderbare Reihe zu einem guten Ende. Inhalt: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Schreibstil: 4/5

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Inhaltsangabe: Noch immer sind die Biomanten eine Bedrohung für das Imperium der Stürme. Das Reich ist unruhig, obwohl nach vielen erbitterten Kämpfen und auch einer Niederlage für die finsteren Magier etwas Hoffnung herrscht. Jedoch ist die Gefahr durch die Biomanten längst noch nicht vorüber. Red hat seinen Dämon gebändigt und ist immer noch Spion der kaiserlichen Familie. Um die Biomanten endgültig loszuwerden, braucht er die Hilfe von Hope. Doch die hat geschworen, nie mehr zu töten. Auch Brigga Lin könnte helfen, doch sie scheint verschwunden. Währenddessen hat sich der Orden der Vinchen mit den Biomanten verbündet. Wird das Hopes Meinung ändern? Kritik: „Empire of Storms“ kommt mit „Schwur der Kriegerin“ zum Abschluss seiner Trilogie. Und es ist ein guter, ein würdiger Schluss einer Fantasy-Saga, die rundum gefallen konnte. Für Fans von abenteuerlichen (Piraten)Geschichten in einem fantastischen Setting ein Muss – umso mehr, als die Biomanten-Magie einen wirklich interessanten Ansatz darstellt. Doch zurück zu „Schwur der Kriegerin“: Hope und Red stehen hier wieder voll im Vordergrund. Ihre Entwicklung war schon zuvor spannend zu beobachten, hier kommt sie nun zu einem Ende. Weitere Charaktere wie z.B. Brigga Lin und Nessel kommen jedoch auch nicht zu kurz, auch andere lieb gewonnene Figuren sind wieder mit von der Partie. Hope mag zwar dem Schwert abgeschworen haben, doch steht sie vor einer neuen Aufgabe, denn ihr Orden – die Vinchen – hat durch ihren neuen Anführer deutlich an Strahlkraft eingebüßt. Nur zögerlich widmet sie sich dieser Angelegenheit, aber dank der vorherigen Bände von Jon Skovron weiß der Leser längst, welche Kräfte in ihr stecken. Auch Red hat sich vom diebischen Jungen aus den Armenvierteln weit emporgehoben. Doch dass er derjenige sein soll, der den Biomanten endgültig den Garaus macht, ist noch ein wenig jenseits seiner Vorstellungskraft. Um es gleich vorauszunehmen, denn ein wirklicher Spoiler ist es nicht: Natürlich geht alles mehr oder weniger gut aus im „Empire of Storms“ – Jon Skovron spart nicht an Happy Ends. Doch bis dahin treibt er seine Geschichte spannend und dynamisch voran. Dabei führt er die letzten losen Enden der Story zusammen, vergisst nie den roten Faden und bringt sogar Charaktere aus dem ersten Band zurück. An Humor fehlt es dabei, wie schon in den Vorgängerbänden, nicht. Der Autor tut wirklich alles, um seine Geschichte abzurunden und zu einem befriedigenden Ende für sowohl die Charaktere als auch den Leser zu führen – nicht unbedingt alltäglich im Fantasy-Genre. Mein Fazit: Ein angenehmer Schreibstil, eine, im wahrsten Sinne des Wortes, fantastische Story, viel Humor und eine eigene Slang-Sprache haben die Trilogie „Empire of Storms“ ausgemacht. Konsequent hat Jon Skovron diesen Stil verfolgt und somit in allen drei Bänden eine hohe Qualität beibehalten. „Schwur der Kriegerin“ ist ein nahezu perfekter Abschluss, mit allem was das Fantasy-Herz begehrt. Wer die Vorgängerbände noch nicht kennt, dem sei dringend geraten, das Imperium der Stürme kennenzulernen. Aber bitte mit Band 1, Pakt der Diebe, anfangen.

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Mit "Empire of Storms – Schwur der Kriegerin" liefert Jon Skovron einen mehr als würdigen Abschlussband seiner Fantasy-Saga ab, der gekonnt die losen Handlungsfäden verknüpft und den Leser ein weiteres – und leider letztes – Mal an der Entwicklung von Hope und Red teilhaben lässt, die nicht die einzigen sind, die einem in dieser stimmig und lebendig konzipierten Welt lange schon ans Herz gewachsen sein dürften.

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Leider schon der letzte Teil der Reihe. Ich werde Red, Hope und Co sehr vermissen. Wirklich. Ich weiß gerade gar nicht wo ich anfangen soll, das Buch hat mich mal wieder total in seinen Bann gezogen. Es beginnt ein wenig düster, den es geht ein unheimlicher Schattendämon um. Und Hope ist auf der Spur ihrer Vergangenheit. Alles wirkt ein wenig düster und man könnte denken das es in diesem Buch der Reihe dieses mal ein wenig ruhiger und weniger humorvoll zu geht. Aber weit gefehlt. Die locker-saloppe Umgangssprache der Figuren im Buch ist einfach immer wieder ein Highlight. Ich musste echt lachen als einer meinte „mein Kerl“ hat das gehen. Schon mal diese witzige Sprache hat seinen besonderen Reiz und ich wollte gar nicht mehr zu lesen aufhören. Spannend wird die Handlung vorangetrieben und noch offene Fragen werden auch beantwortet. Dabei hat der Leser noch das Vergnügen die geliebten Protagonisten und Nebenfiguren noch einmal in Action zu erleben. Ich mag Red zum Beispiel sehr gerne. Er ist kein Charakter wie ich ihn vorher gekannt habe. Er ist ungewöhnlich, das liegt auch an seinem besonderen Aussehen. Trotzdem ist er mir durchweg sympatisch und ich mag seinen Humor. Und dieser Humor ist auch das was meiner Meinung nach das Buch zu etwas besonderem macht. Auch wenn es noch so schlimm wird, und das wird es oft mal, behält der Autor seinen schmunzelnden und charmanten Erzählton bei. Auch die vielen Nebencharaktere machen das Buch für mich zu einem Lesegenuss. Ich mochte neben den Hauptcharaktere auch Jilly und Briga Lin. Beide gehören für mich zu den lieb gewonnenen Figuren von denen ich mich nur ungern verabschiede. Alle Figuren sind in der Geschichte gereift und gewachsen, das machte wirklich Spaß mitzubekommen. Ich will nicht spoilern, aber auch das Ende fand ich passend. Ein toller Abschlussband der noch einmal alles aufgefahren hat was so ging; Spannung und Action, eine Menge Humor, der witzige Sprachstil und tolle Charaktere die ich jetzt schon vermisse.

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