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Leserstimmen (49)

Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel

Mein Herz ist eine Insel Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-0593-6

Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Nette Urlaubslektüre

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum : 08.06.2017

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/

„Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders ist 2017 im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen.

Zum Inhalt: Isla Grant hat sich gerade – eher gezwungenermaßen – von ihrem Freund getrennt und kehrt, ohne Job und Wohnung, zurück auf ihre kleine Heimatinsel, die vor der Küste Schottlands liegt. Und das, obwohl sie sich vor Jahren geschworen hat, nie wieder zurück zu kehren und sie auch keinen besonders engen Kontakt zu ihrer Familie pflegt. Als Isla dann auch noch auf ihren alten Jugendfreund Finn trifft, kommen alte Erinnerungen wieder hoch. Ihr einziger Halt scheint die alte Shona zu sein, die geheimnisvolle Geschichten erzählt. Doch auch sie trägt Geheimnisse mit sich herum, die bald ans Tageslicht drängen…

„Bailevar ist klein, wirklich winzig. Es leben kaum sechzig Menschen dort, und die kennen alle und jeden und wissen alles und mehr, und das hat mich damals verrückt gemacht und wird es diesmal wieder. „

Sprachlich ist dieses Buch leicht und flüssig zu lesen und die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Isla und Finn beschrieben. Trotz der unterschiedlichen Perspektive bleiben die beiden Protagonisten eher flach und kommen mir gefühlsmäßig nicht wirklich nah.

Und leider ist es auch inhaltlich die übliche Story, die man doch schon zu Hauf gelesen hat: Frau trennt sich, kehrt nach Hause zurück, trifft Jugendliebe – der Rest ist vorhersehbar – da brauche ich nicht spoilern ….

Das einzige, was mich ein wenig bei der Stange hielt, waren zum einen die Geschichten von Shona, die in einzelnen Abschnitten eingefügt waren und die Atmosphäre der kleinen Insel, die mitten im rauen Meer liegt.

Dieses Buch zählt für mich zur leichten Urlaubslektüre – viel typische Liebesgeschichte inklusive ein wenig Drama, untermalt mit der rauen Atmosphäre einer kargen Insellandschaft und umhüllt mit ein paar Geheimnissen.

„Er lächelt mich an und da ist es wieder, dieses Rumoren in meinem Magen. Als hätte ich Linsen gefrühstückt.“

Mein Herz ist eine Insel

Von: Alexas Bookworld Datum : 06.06.2017

alexasbookworld.blogspot.de

Allgemeine Informationen

Autorin: Anne Sanders
Seitenzahl: 378
Verlag: blanvalet
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-7645-0593-6
Inhalt:

Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert...
Isla Grant ging es schonmal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie kein anderer Geschichten erzählt, besonders gerne die Legende der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein...
Cover

Das Cover ist schön sommerlich und erinnert an Urlaub. Es passt perfekt zum Titel und zum Inhalt. Wenn man das Cover sieht bekommt man sofort Lust auf Urlaub. Die gestreiften Kissen deuten auch nochmal auf die Themen "Meer" und "Insel" hin, welche in dem Buch eine große Rolle spielen. Insgesamt ist das Cover schön gestaltet.
Meine Meinung

Ich habe das Buch gelesen, weil das Cover mich sofort angesprochen hat, als ich es beim Bloggerportal entdeckt habe. Ich musste sofort an Urlaub denken.
Der Schreibstil von Anne Sanders ist toll. Man kann das Buch super schnell und fließend lesen und es ist schön es das Bich zu lesen. Man bekommt sofort ein Ferienfeeling.
Das Buch beginnt damit, dass Isla auf die Insel Bailevar und damit zu ihrer Familie zurückkehrt, welche sie jahrelang nicht mehr gesehen hat. Die Reaktion ihrer Familie ist aber nicht ganz so toll. Ihr Vater ist (fast das ganze Buch lang) nicht so gut auf Isla zu sprechen. Klar, es ist verständlich, dass er wütend ist, dass Isla sich nie gemeldet hat, aber andererseits müsste er sich doch auch freuen sie zu sehen. Ihre Brüder, Will und Kyle, reagieren relativ erfreut auf Islas Rückkehr.
Besonders gefallen haben mir die Szenen zwischen Isla und Shona. Shona ist eine herzliche, alte Frau, die gerne Geschichten erzählt. Sie ist nett zu jedem. Besonders mag ich an ihr, dass sie sich immer für den neusten Klatsch und Tratsch interessiert. Die Autorin hat auch so einen bestimmten Humor in die Szenen mit Shona reingebracht.
Obwohl Isla sich anfangs nicht freut ihre Jugendliebe Finn wieder zusehen, nähern sich die beiden im Laufe des Buches wieder an. Ich finde die Lovestory der beiden schön, aber sie ist nichts im Vergleich zu anderen Liebesgeschichten. Sie ist zwar wirklich schön erklärt und so, aber trotzdem konnte sie mich nicht wirklich packen.
Außerdem finde ich, dass in dem Buch nicht so wirklich viel passiert ist. Es war nicht langweilig, aber es gab kaum Handlung oder Spannung. Gegen Ende hin als "die Bombe platzt" wurde es kurzzeitig spannend, aber die Spannung hat nicht so lange angehalten.
Fazit

Insgesamt kann man trotz der Kriterien sagen, dass es sich um ein gutes Buch handelt. 3/5 Sterne
⭐️⭐️⭐️

Rezension: "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders

Von: Rockmaniacs Bücher Welt Datum : 05.06.2017

rockmaniacsbuecherwelt.blogspot.it/

Titel: Mein Herz ist eine Insel
Autor: Anne Sanders
Genre: Frauenroman
Einband: Paperback, Klappenbroschur
Seiten: 384 Seiten
ISBN: 978-3-7645-0593-6
Verlag: Blanvalet
Erscheinung: 27.03.2017

Inhaltsbeschreibung:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Text Quelle: www.randomhouse.de

Meine Meinung zu „Mein Herz ist eine Insel“:

Dies ist mein erstes Anne Sanders Buch, dass ich gelesen habe. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich echt froh darüber, mich für dieses Buch entschieden zu haben. Auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, heißt es nicht, dass ich mich mit dem Buch schwer getan habe. Nein, es lag einfach an momentanem Zeitmangel. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut es weiterlesen zu können. Natürlich ist man irgendwann am Ende des Buches angelangt und auf Grund, dass diese schöne Geschichte endete, überfiel mich eine tiefe Traurigkeit. Also wie ihr bemerkt, bin ich von dem Buch begeistert.

In diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um eine der üblichen Liebesschnulze, denn es geschehen außerhalb von Islas Liebesdrama noch viele andere und aufregende Dinge.

Zur Autorin:

Mein Kompliment geht natürlich an die Autorin, die ein echt schönes Werk kreiert hat. Ich mag den Schreibstil sehr und der Inhalt (Orte, Figuren, Situationen & Handlungen) wurden echt toll beschrieben.

Zu den Figuren:

Die Namen Auswahl der Figuren finde ich super. Da hat die Autorin echt eine gute Wahl getroffen. Vor allem den Name Isla fand ich hervorragend, zumal das ja wie eine Abkürzung für Island ist und das passt absolut zum Titel und Inhalt des Buches.

Es gibt keinerlei unsympathische Figuren in dem Buch. Mir haben wirklich alle gefallen und ich war mit allem, was ich gelesen habe, sehr zufrieden.

In vielen Dingen konnte ich mich sogar in Islas Situation versetzen, also konnte ich vieles mit empfinden warum sie zum Beispiel jedes Mal diesen Drang hatte, von Bailvar flüchten zu wollen.

Zu dem Cover:

Das Cover ist absolute Sahne. Ich habe mich auch direkt in das Cover verliebt. Herrlich! Anscheinend repräsentiert es den Ausblick von Islas winzigem Zimmer des Elternhauses, das sie nach ihrer Ankunft auf Bailevar bezieht (Kammer 3 Meter breit, aufgeklapptes Bettsofa & eine vollgestopfte Kommode).

Der Titel „Mein Herz ist eine Insel“ ist in Goldfarbe und es schimmert. Einfach Klasse.

Lieblings Zitat:

>> Wenn du mir sagst, wie ich mich verhalten soll, dann ist es schon zu spät für mich, es zu tun. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür, was er sein könnte. << S. 273

Meine Danksagung:

Ich bedanke mich herzlichst beim Bloggerportal und beim Blanvalet Verlag, für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.

* All Material Written on and from the Rockmaniacs Bücher Welt site and posted on different Sites like: Amazon.de, Youtube, Goodreads, Whatchareadin.de, Vorablesen.de, Facebook, Twitter, Lovelybooks, etc., is Copyright © by the Owner "Lee-T81" (Rockmaniac)*

,Meine Meinung zu „Mein Herz ist eine Insel“:

Dies ist mein erstes Anne Sanders Buch, dass ich gelesen habe. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich echt froh darüber, mich für dieses Buch entschieden zu haben. Auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, heißt es nicht, dass ich mich mit dem Buch schwer getan habe. Nein, es lag einfach an momentanem Zeitmangel. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut es weiterlesen zu können. Natürlich ist man irgendwann am Ende des Buches angelangt und auf Grund, dass diese schöne Geschichte endete, überfiel mich eine tiefe Traurigkeit. Also wie ihr bemerkt, bin ich von dem Buch begeistert.

In diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um eine der üblichen Liebesschnulze, denn es geschehen außerhalb von Islas Liebesdrama noch viele andere und aufregende Dinge.

Zur Autorin:

Mein Kompliment geht natürlich an die Autorin, die ein echt schönes Werk kreiert hat. Ich mag den Schreibstil sehr und der Inhalt (Orte, Figuren, Situationen & Handlungen) wurden echt toll beschrieben.

Zu den Figuren:

Die Namen Auswahl der Figuren finde ich super. Da hat die Autorin echt eine gute Wahl getroffen. Vor allem den Name Isla fand ich hervorragend, zumal das ja wie eine Abkürzung für Island ist und das passt absolut zum Titel und Inhalt des Buches.

Es gibt keinerlei unsympathische Figuren in dem Buch. Mir haben wirklich alle gefallen und ich war mit allem, was ich gelesen habe, sehr zufrieden.

In vielen Dingen konnte ich mich sogar in Islas Situation versetzen, also konnte ich vieles mit empfinden warum sie zum Beispiel jedes Mal diesen Drang hatte, von Bailvar flüchten zu wollen.

Zu dem Cover:

Das Cover ist absolute Sahne. Ich habe mich auch direkt in das Cover verliebt. Herrlich! Anscheinend repräsentiert es den Ausblick von Islas winzigem Zimmer des Elternhauses, das sie nach ihrer Ankunft auf Bailevar bezieht (Kammer 3 Meter breit, aufgeklapptes Bettsofa & eine vollgestopfte Kommode).

Der Titel „Mein Herz ist eine Insel“ ist in Goldfarbe und es schimmert. Einfach Klasse.

Lieblings Zitat:

>> Wenn du mir sagst, wie ich mich verhalten soll, dann ist es schon zu spät für mich, es zu tun. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür, was er sein könnte. << S. 273

Meine Danksagung:

Ich bedanke mich herzlichst beim Bloggerportal und beim Blanvalet Verlag, für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.


* All Material Written on and from the Rockmaniacs Bücher Welt site and posted on different Sites like: Amazon.de, Youtube, Goodreads, Whatchareadin.de, Vorablesen.de, Facebook, Twitter, Lovelybooks, etc., is Copyright © by the Owner "Lee-T81" (Rockmaniac)*

Lesegenuss für die Seele

Von: marielle_bookworm Datum : 02.06.2017

https://paradiseforbookworms.wordpress.com/

Titel: Mein Herz ist eine Insel

Autor: Anne Sanders

Reihe: Nein

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 380 Seiten

Veröffentlichung: 27.März 2017

Preis: 14,99 €

ISBN: 978-376-450-593-6

Hier geht´s zum Buch!

Danke an die Random House Verlagsgruppe und den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext

Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis das alles verändert…

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Lieblingszitat

„Ich würde niemals Leb wohl zu dir sagen, Kindchen, immer nur Auf Wiedersehen.“

Inhalt

Isla Grant verließ vor Jahren ihre Heimat, eine kleine Insel vor der Küste von Schottland. Da ihr Freund sie gegen eine ältere Frau eingetauscht hat und sie nichts mehr auf dem Festland hält, kehrt Isla nach 10 Jahren zurück. Von den ersten Schritten, die sie auf der Insel macht, weiß sie, dass sich nahezu nichts seit ihrem Weggang geändert hat. Frustriert und ohne Aussichten auf eine Zukunft, versucht Isla sich trotz alledem gegen ihre Herkunft zu sträuben. Erst mit dem Wiedersehen ihrer großen Liebe Finn, dem gutaussehenden Fremden Jared und aller ihrer alten Bekannten und Familie, schafft sie es mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Wäre da nicht die Geschichte um eine verschwundene Insel und die dramatische Wendung der Ereignisse um Islas liebste Ersatzgroßmutter Shona….

Cover und Gestaltung

Was soll man sagen…das Cover ist einfach nur wunderschön. Von der blauen Farbgebung über den glänzend gehaltenen Titel bis hin zum Küstenfeeling, welches das Cover versprüht. Man möchte es schon gar nicht aufklappen und einfach nur anschauen J Mich hat es sofort auf die Stimmung und Thematik des Buches eingestimmt und mit jedem weiteren Aufschlagen schon vor dem ersten gelesenen Wort gedanklich an die Küste katapultiert.

Schreibstil

„Mein Herz ist eine Insel“ ist abwechselnd aus der Sicht von Isla und deren Jugendliebe Finn geschrieben. Dies gefällt mir nicht nur sehr gut, sondern lässt die Geschichte sehr flüssig fortschreiten und gut lesen. Man könnte fast sagen, es ist eine typische Strandlektüre für den Sommer. Eigentlich ist sie das auch, aber das Klima in Schottland, welches Anne Sanders sehr gut beschreibt, macht es eher zu einer Liebesgeschichte mit einer Portion Drama, die es überall zu verschlingen gilt.

Zusätzlich zu den Kapiteln um Finn und Isla wird nach und nach die mystische Erzählung über eine verschollene Insel erzählt, die, wie ich finde, die Atmosphäre des Buches noch schöner und echter wirken lässt. Zudem verwendet Sanders eine hohe Zahl an passenden Assoziationen, die einem das Gefühl geben mit Islas Familie am Tisch zu sitzen oder die Charaktere persönlich zu kennen.

Im Großen und Ganzen sind die Kapitel weder zu lang, noch zu kurz gestaltet. Auch lässt es sich schön flüssig lesen, wobei durch den ständigen Wechsel von Finn und Isla dem Leser schnell klar ist, was zwischen den beiden lief oder noch läuft.

Auch wenn die Geschichte sich gut lesen lässt, kommt während des Verlaufes der Story keine richtige Spannung bzw. der Drang auf, weiterzulesen. Dies schafft Anders leider erst im letzten Drittel des Buches, dafür aber dann umso besser. Außerdem hat es mich ein wenig verunsichert, dass sie ab und an in eine Jugendsprache der Charaktere rutscht, die weder zu den Charakteren, noch der Geschichte passt.

Meinung

VORSICHT SPOILER!

Meine Meinung zu diesem Buch fällt sehr positiv aus und ist mit einigen Abstrichen eine gemütliche Unterhaltungsliteratur mit einer fantastischen Atmosphäre und Charakteren zum lieb haben. Besonders die ältere und „verrückte“ Shona haben es mir angetan. Mit ihren pinken Haaren und der flippigen Art ist sie die gute Seele des Buches, die man einfach nur gern haben muss.

Auch die beiden Hauptcharaktere sind überzeugend und der Leser leidet mit beiden hautnah mit. Da ist auf der einen Seite Finn, bei dem man von Anfang an weiß, dass er Isla noch genauso liebt, wie vor 10 Jahren. Und Isla, die sich ihre Gefühle über die gesamte Story nicht eingestehen will. Ein wirklich tolles Paar, das Anne Sanders da geschaffen hat. Dabei scheinen besonders diese beiden Charaktere sehr vielschichtig.

Die Wahl des Buchtitels hat mich ganz besonders begeistert. Für Finn hat Isla ein Herz wie eine Insel, da sie sich von allen abschirmt und keinerlei Gefühle nach außen lässt. Ein wirklich gelungene Brücke, die die Autorin da schlägt. Ich persönlich habe auch kurz innegehalten, wo ich diesen Abschnitt im Buch gelesen habe, weil ich es so schön und gleichzeitig traurig fand.

Insgesamt schiebt Sanders die dramatische Steigerung sehr weit in den hinteren Teil des Buches. Gerade zu Beginn find ich das sehr schade, aber die letzten 100 Seiten gestalten sich dadurch sehr spannend. Dabei folgt eine Katastrophe auf die nächste und mit fehlte mal kurz die Zeit zum Luft holen, was es in meinen Augen aber umso besser gestaltet hat. Da macht es der Geschichte auch keinen Abbruch, dass das Ende vorhersehbar ist. Als Leser wünscht man sich bei dieser Story einfach ein Happy End!

Ich kann diesem Buch allerding keine vollen 5 Sterne geben, da mir das Gewisse extra einfach gefehlt hat. Ob es jetzt der anfänglich fehlende Drang weiterzulesen war oder etwas anders, kann ich nicht genau sagen. Ich weiß allerdings, dass sie Story in Verbindung mit den liebevollen Charakteren ein tolles Ganzes bilden, was sich einfach schön lesen lässt und einem das persönliche Heimatgefühl in Erinnerung ruft.

Fazit

Die Mischung aus Lovestory, Familiengeschichte und Drama machen „Mein Herz ist eine Insel“ zu einem Lesegenuss für die Seele und katapultieren einen direkt an die Küste!

4/5 Sterne

Mein Herz ist eine Insel

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 30.05.2017

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Isla ist mit 32 Jahren an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr weiter weiß – der Verlobte hat sie verlassen und sie kehrt auf ihre Heimatinsel zurück, die sie vor 10 Jahren verlassen hat um an der Seite eines Künstlers die große Welt kennenzulernen.
Nun ist sie wieder auf den Boden der Tatsachen gelandet und kehrt einfach zurück.
Eigentlich möchte sie nicht zurückkehren, weil sie der Insel nichts positives abgewinnen kann. Sie kann nicht verstehen, warum es viele Personen – auch ihre Familie – dort hält, sie lässt kein gutes Haar an ihrer Heimat und den Bewohnern, was sie mir sehr unsympathisch gemacht hat. Ich habe mich bei den Landschaftsbeschreibungen in die kleine Insel verliebt und kann nicht verstehen, warum sie die Schönheit und die Einzigartigkeit nicht sehen kann.
Isla ist kein einfacher Charakter und ich habe lange gebraucht, bis ich sie verstanden habe und sie mir wieder sympathisch wurde. Vollkommen warm wurde ich bis zum Ende zwar nicht mit ihr, aber in Verbindung mit Shona und Finn mochte ich sie.

Finn ist die Jugendliebe von Isla und war von ihrem Weggang erschüttert. Er hat versucht sein Leben weiterzuleben und ist jetzt ein erfolgreicher Koch, der sogar lange in London gearbeitet hat. Nun ist er der Chef seines eigenen Restaurants für die feineren Gerichte und seiner Bar, die für die Einheimischen ist. Er liebt seinen Job und seine Angestellten fühlen sich pudelwohl bei ihm.
Als er Isla wiedersieht, verliebt er sich wieder in sie, ist sich aber nicht sicher, ob sie die richtige ist. Er möchte sie nicht überfordern oder die Situation überstürzen. Finn ist ein klasse Kerl, der nicht immer sein eigenes Wohl an erster Stelle stellt. Ich mochte ihn.

Shona ist mein ganz persönliches Highlight in diesem Buch gewesen – diese alte Dame ist der Knaller. Schon bei der ersten Erwähnung in der Geschichte wusste ich, das ich sie ohne wenn und aber sofort ins Herz schließen werde.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird aus der Sicht von Isla und Finn, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gab.

Mir hat „Mein Herz ist eine Insel“ gut gefallen und wie war wieder einmal begeistert von der Familiengeschichte, die sich in der Handlung versteckt. Man merkt, dass die Autorin da wirklich in ihrem Element ist.
In diesem Buch sind so viele kleine Nebengeschichten, die parallel zur Hauptstory laufen, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Sei es die Mutter von Isla, die plötzlich gar nicht mehr so böse ist, wie der Vater geschildert hat. Islas Beziehung zu Mac, einen gemeinsamen Freund von ihr und ihrem Exfreund, oder auch die Beziehungen zwischen ihr und ihrer Familie. Oder auch die Liebesgeschichte von Finn und Isla.
Jede einzelne Geschichte hat ihren eigenen Stellenwert und gehört auch mit zur Hauptstory.
Allerdings habe ich hier wieder den Kritikpunkt – wie auch bei „Sommer in St. Ives“ – das mir Spannung fehlte. Der Einbrecher sollte wohl für einen Spannungsbogen sorgen, hat mich aber nicht wirklich packen können, weil ich schon eine Vermutung hatte und diese sich auch bestätigt hat – wie auch mit einer Verbindung, die ich erwartet hatte.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

�������� Sterne

Toller Roman

Von: Rebecca Feist Datum : 26.05.2017

muffins-light-side.blogspot.de/

Cover:
Mir gefällt das Cover außerordentlich gut. Durch den Blick aufs Meer und die maritime Deko wirkt das Bild wie ein kleiner Urlaub für mich.

Meinung:
Nachdem ich bereits "Sommer in St. Ives" gelesen hatte, freute ich mich natürlich auf das neue Buch von Anne Sanders, denn ich mag ihren Schreibstil sehr. Und auch mit diesem Roman hat mich die Autorin nicht enttäuscht.
Isla Grant ist eine wunderbare Protagonistin. Nachdem ihr Freund sie verlassen hat, kehrt sie auf ihre Heimatinsel zurück. Da dort nicht gerade der Bär steppt, muss sie schon ziemlich verzweifelt sein, um ausgerechnet wieder dorthin zu flüchten. Ihre Familie reagiert nicht gerade überschwänglich vor Freude, aber die alte Shona, die wie eine Großmutter für sie ist, freut sich über Islas Rückkehr und versucht sie fortan mit ihrer Jugendliebe Finn zu verkuppeln. Shona ist für mich die Seele dieses Buches. Die warmherzige und liebenswerte alte Dame schleicht sich langsam in die Herzen der Leser. Es geht nämlich nicht nur um Isla und Finn, auch Shonas Geschichte bzw. ihre Vergangenheit fesselte mich an dieses Buch.
Die Story geht einfach ans Herz. Durch die lockere und charmante Erzählsprache der Autorin vermag sie es, dass der Leser sich fühlt, als wäre er mittendrin. Mir ging es zumindest so. Durch ihre gelungene und bildreiche Beschreibung habe ich die Insel direkt vor Augen gehabt. Und auch wenn es sich hier nur um einen fiktiven Ort handelt, möchte man sofort dorthin, denn die Bewohner dieser Insel machen dieses Fleckchen Erde zu etwas Besonderem.

Fazit:
Anne Sanders hat mich auch mit diesem Buch komplett abgeholt. Sie erzählt mehrere Geschichten, die zueinander finden und den Leser leise aber bestimmt auf eine emotionale Reise mitnehmen. Lovestory in Kombination mit Familiengeschichte - wer das mag, ist hier absolut richtig.
Klare Leseempfehlung!

Mein Herz ist eine Insel

Von: Mara Datum : 21.05.2017

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …


Meine Meinung:

Da ich ein Buch Lesen wollte was perfekt zum Frühling und Sommer passt und ich dieses traumhafte schöne Cover zum ersten Mal gesehen habe und denn Inhalt der Geschichte gelesen habe, musste ich das Buch Lesen. Von dieser Autorin habe ich bisher noch gar nichts gelesen, und war umso mehr gespannter drauf.

Isola hat mir als Portagonistin sher gut gefallen sie wirkte sehr sympatisch und ich konnte nachvollziehen was sie gerade schlimmes durch machen musste, sie steht vor einen Scherbenhaufen, sie trennte sich von ihren zehn Jahre alte Beziehung und flieht in Bailevar wo ihr Vater und ihre beiden Brüder leben.Sie hatte keine andere Wahl, wieder in ihrer alten Heimat zurück zu kehren wo sie eigentlich nicht wieder in diesem Ort mehr wohnen wollte.
Ihr Vater der beruflich Fischer ist, fand ich am Anfang nicht sympatisch er Empfang seine Tochter nicht freundlich auf und war überhaupt nicht begeistert das sie auf einmal wieder auftauchen würde nach 6 Jahren und wirkte sehr abweisend. . Aber im laufe der Story erfährt der Leser auch wieso er so handelt bzw denkt.
Will der Bruder von Isola war vom Charakter toll, er freute sich wieder nach Jahren seine Schwester wieder zu sehen, bei beiden verbindet einiges weshalb Geschwister auch zusammen halten sollten.
Finn ist ein Erfolgreicher Geschäftsmann er führt ein eigenes Restaurant das bei den Touristen sehr gut ankommt, Früher hat er in London gearbeitet aber inzwischen ist auch er wieder auf die Insel zurück gekehrt und Isola trifft ihn zufällig wieder womit sie überhaupt nicht damit rechnet, weil sie dachte er wohnt in London.
Besonders mochte ich aber auch die alte 90 Jährige Shona, sie wirkte nicht altmodisch sondern eher modern sie erzählt in diesem Buch ihre eigene dramatische Geschichte die einschneidende Wendungen nehmen.Sie verstand sie schon früher mit Isola und hatten ein enges Verhältnis.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu Lesen sie beschrieb die Orte und Schauplätze der schottische Insel Bailvevar wundervoll, ich konnte mir alles bildlich gut vorstellen und hatte teilweise das Gefühl als würde ich gerade in diesem Ort Urlaub machen.
Besonders hat man die Gefühle zu Finn und Isola gespürt während dem Lesen als sie wieder zufällig auf einander treffen, merkt man das zwischen Ihnen doch noch die alten Gefühle wieder ausbrechen. Ich habe während dem Lesen mit gefiebert und wollte das die beiden wieder zueinander finden. Die Story war war recht interessant, der Leser erfährt nach und nach warum Isolas Vater abweisend wirkt welche Familien Geheimnis dahinter stecken und was hinter dem frühen Verschwinden von Caitriona steckt.

Es nimmt auch eine Wendung auf mit der ich gar nicht gerechnet habe vor allem Shanoas Leben nimmt eine dramatische Verlauf in ihrem Leben, und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Das machte einem umso und spannender.

Fazit:
Das Buch wird definitiv nicht das letzte sein was ich von Anne Sanders gelesen habe, Mein Herz ist eine Insel hat mich gut unterhalten, es konnte mich in ihren Bann ziehen , und empfehle das Buch nur weiter.

Schottisches Feeling trifft Herzschmerz

Von: Hanne / Lesegenuss Datum : 16.05.2017

www.lesegenuss.blogspot.de/

Die Hauptprotagonistin des Romans "Mein Herz ist eine Insel" ist Isla Grant. Mit zweiundzwanzig Jahren verließ sie ihr Zuhause, die Familie - das waren ihr Vater und ihre drei Brüder. Zuhause, dass war Bailevar, eine kleine Insel an der Westküste Schottlands. Zehn Jahre war es her und nun kam sie zurück. Ihre Träume, ihren tollen Job hinter sich gelassen.
Edinburgh ade, Eric ade. Wobei sie dachte, privat lief alles gut, bis Eric ihr gestern eröffnete … Fluchtartig hatte sie die Stadt verlassen. Nun stand sie da, ohne Job, ohne Unterkunft, denn sie lebte bei Eric und arbeitete auch mit ihm zusammen.
Natürlich hatte sie nicht damit gerechnet, von allen mit offenen Armen empfangen zu werden. Vor allem der Vater macht es ihr sehr schwer, begegnet ihr mit Abweisung. Umso erstaunter ist Isla, dass ihre Jugendliebe Finn auf dieser ihrer Meinung nach trostlosen Insel geblieben ist. Inzwischen hatte der den Pub der Familie "The Old Man's Inn" zu einem erfolgreichen Lokal gemacht. Finn …
Isla flüchtet zu Shona, der Großtante von Finn. Eine weise, alte Frau. Solange Isla sich erinnern kann, waren beide ein Halt in ihrem vorherigen Leben
Das Cover verspricht einen tollen leicht-lockeren Roman, doch dem ist nicht ganz so. Isla ist eine Charaktere, farblich würde ich sie Schwarz/Weiß einsortieren. Es hat mich ziemlich gestört, dass sie immer wieder über die Insel Bailevar meckert. Aber trotzdem war sie zurückgekehrt. Da musste ich mich fragen, hatten die vergangenen zehn Jahre sie nicht erwachsen werden lassen. Keine Rücklagen? Nichts? Mag sein, dass der erste Gedanke nach dem Bekenntnis von Eric sie zur Flucht trieb, nach Hause. Nur ständig diese Dialoge von Isla "liebe ich diese Insel, liebe ich sie nicht, liebe ich … (meine Worte), dass ist wie Gänseblümchenzupfen.
Andere Protagonisten waren facettenreicher dargestellt. Besonders Shona mochte ich sehr. Sie überstrahlte die S/W-Person Isla wie ein Regenbogen.
Bailevar, diese "trostlose" Insel, Islas Darstellung - von der Beschreibung als auch die einzelnen Schauplätze wunderbar dargestellt.
Hauptsächlich wird die Story aus der Sicht von Isla erzählt, einige Kapitel von Finn. Dies findet sich als jeweilige Kapitelüberschrift.
Die Schönheit der Jahreszeiten, aber auch die raue Landschaft geben Einblick in die Charaktere. Die Spannungen und Konflikte innerhalb Islas Familie, besonders des Vaters, sind real und intensiv zu fühlen.
Ein guter Unterhaltungsroman braucht u. a. eine Liebesgeschichte, eine Landschaft zum Wohlfühlen, etwas Geheimnisvolles, gute Nebencharaktere und ein Finale, das das Buch abrundet.

eine kleine Insel könnte viel erzählen

Von: Ulla Leuwer Datum : 09.05.2017

ullasleseecke.blogspot.de/

Meine Meinung:
Wenn ich mir das Cover ansehe, dann möchte ich sofort dort sein und auf der Bank sitzen. Mit Sicherheit würde ich mich da wohlfühlen. Als Isla aber wieder zurück auf die kleine Insel an der Westküste Schottlands kam, sah es dort nicht so aus. Dunkle Wolken, Regen, Wind und es sollte wohl auch nicht besser werden, denn die regenreiche Jahreszeit brach an. Ihre Stimmung war ebenfalls nicht die beste. Ohne Wohnung und ohne Job, konnte es noch schlimmer kommen? Ja, der Empfang war nicht gerade liebevoll, als sie beim Vater anklopfte. Ich dachte, na das fängt ja alles gut an, was ist denn dort vorgefallen. Im Laufe der Geschichte sollte ich alles mögliche erfahren.
Die Autorin lässt alles aus Sicht von Isla und Finn erzählen, was ich sehr interessant und abwechslungsreich fand. Ich lernte neben Isla und Finn noch weitere Familienangehörigen der beiden kennen. Shona, die Tante von Finn war mir sehr sympathisch, vor allem wie sie trickreich einiges in die richtigen Wege leiten wollte.
Auf solch einer kleinen Insel zu leben, stelle ich mir nicht leicht vor. Anne Sanders hat das Leben wunderbar beschrieben und auch die Umgebung und mich damit neugierig gemacht. Neugierig war da allerdings noch jemand. Was selten vorkommt, ein Tourist hält sich über einen längeren Zeitraum dort auf. Was schon ungewöhnlich war und sich später als folgenschwer herausstellen sollte.
Mir hat es mal wieder gezeigt, dass Schweigen nicht immer Gold ist, sondern manches Mal besser angebracht wäre.
Auf jeden Fall fand ich die Geschichte um Isla und Finn und auch um Shona sehr interessant. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es für mich zu einem sommerlichen Wohlfühlbuch gehören wird. Dazu brauche ich dann doch andere Geschichten.


Fazit:
Wer neugierig auf den Alltag auf einer kleinen Insel ist. Wer wissen möchte, was dort in der Vergangenheit so alles passiert ist, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Eine traumhafte Reise nach Schottland

Von: zauberblume Datum : 09.05.2017

https://www.facebook.com/sonja.werkowski

In ihrem neuesten Roman "Mein Herz ist eine Insel" entführt uns die Autorin nach Schottland. Und hier machen wir halt auf der kleinen verträumten Insel Bailevar.

Die Geschichte: Lange Zeit war die 32jährige Isla nicht mehr auf ihrer Insel, ihrem Zuhause. Sie wollte weg von dieser Enge und vor allem vor ihrer Jugendliebe Finn. Nun ist ihre langjährige Beziehung mit einem Künstler, mit dem sie in Edinburgh gelebt hat, zerbrochen. Da bleibt Isla keine andere Wahl als nach Hause zurückzukehren, denn im Moment hat sie weder eine Wohnung noch Geld. Auf der Überfahrt mit der Fähre nach Bailevar kommen Isla jedoch Zweifel. Ihr einziger Lichtblick ist das Zusammentreffen mit Shona, einer 88jährigen alten Dame, die ihr als Kind immer wunderbare Geschichten erzählt hat. Und dann taucht auf einmal ein Fremder auf der Insel auf. Und die Vergangenheit, die ein tragisches Geheimnis verbirgt, kommt ans Licht. Und auch Isla wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Für mich war es der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Mich hat meine Reise nach Schottland begeistert. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch auf der kleinen Insel, sehe die rauhe Küste und lasse mir den Wind um die Nase wehen. Es ist doch selbstverständlich, dass hier jeder jeden kennt und auch alles weiß. Isla hat sich hier einfach unwohl gefühlt und mit den Schatten der Vergangenheit gekämpft. Und sie wird ja von ihrem Vater nicht gerade herzlich aufgenommen, was nach so langer Zeit für mich auch verständlich ist. Isla hat für mich manchmal auch zu schnell aufgegeben, aber mir hat gefallen, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Überhaupt bringt die Geschichte in ihrem Verlauf so manches ans Licht. Begeistert bin ich von der 88jährigen Shona und ihrer wunderbaren und traurigen Geschichte über die untergegangene Insel. Shona ist für mich so was wie ein Rettungsanker für Isla. Shona hat mir mit ihren unterhaltsamen Aktionen oft das Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und dann ist da noch Finn, Islas Jugendliebe, der seine Insel nicht verlassen kann und sich hier einfach verwurzelt fühlt. Ein äußerst sympathischer Protagonist.Ich habe mich hier auf der Insel und besonders in Finns Pub pudelwohl gefühlt.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame Lesestunden. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.
Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Einfach wunderschön!

Spannend, romantisch und etwas verschroben

Von: Melanie B. aus Ahlen Datum : 08.05.2017

www.am-lesestrand.de

Letztes Jahr war mein ganz großes Highlight Sommer in St. Ives, weshalb ich es natürlich nicht erwarten konnte das neue Buch Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders zu lesen. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat das meine Vorfreude nochmal gesteigert, ich finde es einfach nur wunderschön. Es ist maritim und so frisch und sommerlich, was zwar nicht so ganz zu meiner Vorstellung einer schottischen Insel passt, aber dennoch als Schmuckstück im Regal sehr willkommen ist.

Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was die Geschichte angeht. Es hat mir gefallen, Anne Sanders schreibt so wunderbar leicht und lebhaft, dass ich mir den fiktiven Ort des Geschehens, die schottische Insel Bailvevar, sehr gut vorstellen konnte. Für mich ein traumhafter Ort: tolle Natur, das Meer, alles etwas ruppig und liebevoll verschrobene Einwohner. Schon deshalb konnte ich mich leider so gar nicht mit Isla identifizieren, denn sie steht ihrer Heimat recht abweisend gegenüber und wollte eigentlich nie dorthin zurück kehren. Ich kann nicht sagen, dass ich sie so gar nicht mag, aber ihre unnahbare und etwas schwierige Art hat es mir schwer gemacht, sie wirklich ins Herz zu schließen. Da hatte es Finn eindeutig leichter bei mir, ihn konnte ich schnell als richtigen Traumtypen vorstellen und hatte zwischenzeitlich den Gedanken, dass Isla ihn gar nicht verdient.

Die Geschichte hat ein paar spannende und interessante Nebenstränge, nach und nach habe ich von den Gründen für die abweisende Art von Islas Vater erfahren, und was hinter dem frühen Verschwinden von Caitriona steckt. Einen besonders dramatischen Verlauf nimmt Shonas Leben, die alte Frau muss sich ihrer Vergangenheit stellen, die ein großes und trauriges Geheimnis verbirgt.

"Mein Herz ist eine Insel" hat mich wieder gut unterhalten, aber nicht gänzlich in seinen Bann ziehen können, dafür hat mir Isla als wichtigste Figur der Geschichte nicht gut genug gefallen. Ich konnte mich nicht richtig in sie hinein versetzen und sie ist mir nicht nah gekommen.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, es lässt sich flüssig lesen und entführt an die wunderschöne schottische Küste. Eine Familien- und Liebesgeschichte mit Spannung und vielen Geheimnissen. Ich freu mich schon jetzt auf ein weiteres Buch der tollen Autorin, die ich erst kürzlich für mich entdeckt habe.

Spannend, romantisch und etwas verschroben

Von: Melanie Datum : 08.05.2017

www.am-lesestrand.de

Letztes Jahr war mein ganz großes Highlight "Sommer in St. Ives", weshalb ich es natürlich nicht erwarten konnte das neue Buch "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders zu lesen. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat das meine Vorfreude nochmal gesteigert, ich finde es einfach nur wunderschön. Es ist maritim und so frisch und sommerlich, was zwar nicht so ganz zu meiner Vorstellung einer schottischen Insel passt, aber dennoch als Schmuckstück im Regal sehr willkommen ist.

Isla Grant steht vor einem Scherbenhaufen. Nach zehn Jahren trennt sich die 32jährige von ihrem Freund und flüchtet von Edinburgh zurück auf ihre kleine Heimatinsel Bailevar, wo ihr Vater und ihre beiden Brüder leben. Zum ersten Mal nach sechs Jahren, betritt Isla den Boden eines Ortes, an dem sie eigentlich nicht zurück kehren wolle, doch wohin soll sie gehen ohne Job und Wohnung? Im Gegensatz zu ihrem Bruder Will, der Isla mit offenen Armen empfängt, scheint ihr Vater wenig erfreut seine Tochter wieder zu sehen. Der brummige Fischer wirkt abweisend und schroff, was sich jedoch erklärt, je mehr man über die Familien-Geschichte der Grants erfährt. Islas Mutter Caitriona hat die Insel vor Jahren verlassen und ihren Mann mit den noch kleinen Kindern zurück gelassen. Isla ist ihr mit den roten Haaren und der blassen Haut wie aus dem Gesicht geschnitten.

Auf Bailevar lebt auch Finn, die Jugendliebe von Isla, der inzwischen ein sehr angesagtes Restaurant führt, das viele Touristen für Tagesausflüge auf die ansonsten karge und eher unbelebte Insel lockt. Ihm zu begegnen, damit hat Isla nicht gerechnet. Finn hat bis vor einiger Zeit in einem Restaurant in London als Koch gearbeitet, dass er inzwischen zurückgekehrt ist, davon hat sie nichts mitbekommen. Wie auch, wo sie nahezu alle Verbindungen zu ihrer Heimat gekappt hatte.

Ein weiterer, erfrischend toller Charakter ist Shona. Die alte Dame geht stramm auf die 90 zu, ist aber noch sehr quirlig und vertritt recht moderne Ansichten. Zu ihr hatte Isla immer ein gutes und enges Verhältnis, und so ist es kaum verwunderlich, dass die zwei Frauen bald aufeinander treffen. Shona gibt der Geschichte eine interessante und liebenswerte Facette, aber auch ihre eigene Geschichte wird dramatische und einschneidende Wendungen nehmen.

Es dauert nicht lange, bis Isla und Finn aufeinander treffen und als Leserin hab ich schnell gespürt, dass die alten Gefühle noch vorhanden sind und es knistert. Doch Isla ist ein sturer und anstrengender Charakter, zum Einen kann sie sich eine Zukunft auf der Insel, auf der sie damals geflüchtet ist, weil sie sich eingeengt gefühlt hat, gar nicht vorstellen, und zum Anderen hat Finn eine Freundin.

Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Es hat mir gefallen, Anne Sanders schreibt so wunderbar leicht und lebhaft, dass ich mir den fiktiven Ort des Geschehens, die schottische Insel Bailvevar, sehr gut vorstellen konnte. Für mich ein traumhafter Ort: tolle Natur, das Meer, alles etwas ruppig und liebevoll verschrobene Einwohner. Schon deshalb konnte ich mich leider so gar nicht mit Isla identifizieren, denn sie steht ihrer Heimat recht abweisend gegenüber und wollte eigentlich nie dorthin zurück kehren. Ich kann nicht sagen, dass ich sie so gar nicht mag, aber ihre unnahbare und etwas schwierige Art hat es mir schwer gemacht, sie wirklich ins Herz zu schließen. Da hatte es Finn eindeutig leichter bei mir, ihn konnte ich schnell als richtigen Traumtypen vorstellen und hatte zwischenzeitlich den Gedanken, dass Isla ihn gar nicht verdient.

Die Geschichte hat ein paar spannende und interessante Nebenstränge, nach und nach habe ich von den Gründen für die abweisende Art von Islas Vater erfahren, und was hinter dem frühen Verschwinden von Caitriona steckt. Einen besonders dramatischen Verlauf nimmt Shonas Leben, die alte Frau muss sich ihrer Vergangenheit stellen, die ein großes und trauriges Geheimnis verbirgt.

"Mein Herz ist eine Insel" hat mich wieder gut unterhalten, aber nicht gänzlich in seinen Bann ziehen können, dafür hat mir Isla als wichtigste Figur der Geschichte nicht gut genug gefallen. Ich konnte mich nicht richtig in sie hinein versetzen und sie ist mir nicht nah gekommen.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, es lässt sich flüssig lesen und entführt an die wunderschöne schottische Küste. Eine Familien- und Liebesgeschichte mit Spannung und vielen Geheimnissen. Ich freu mich schon jetzt auf ein weiteres Buch der tollen Autorin, die ich erst kürzlich für mich entdeckt habe.

Nicht täuschen lassen

Von: Kathaflauschi Datum : 08.05.2017

kathaflauschi.blogspot.de/

Nachdem ich "Sommer in St. Ives" gelesen habe, wurde ich neugierig und musste dieses Buch auch lesen. Mich hat genauso wie "Sommer in St. Ives" das Cover wieder sehr angesprochen, aber man soll sich nicht bei den schönen Cover täuschen lassen, das es sich dabei auch um eine schöne ruhige Geschichte geht. Hier hat die Autorin Anne Sanders wieder eine interessante und spannende Geschichte geschrieben, die auch etwas tragisch ist.

Mit manchen Charakter in diese Buch, konnte ich nicht wirklich warm werden. Sowie mit Isla, ich konnte ihr ständiges schimpfen über die Insel nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Leute, die ihre Heimat nicht verlassen und weiter dort wohnen, doch für Isla war das unverständlich. Isla war die ganze Zeit irgendwie ziemlich schlecht gelaunt und mürrisch. Am liebsten war mir Shona. Sie hat durch ihren hohen Lebensalter viel Lebenserfahrung, aber sie war immer herzlich und für neues offen. So eine Großmutter hätte ich auch gerne. Shona hat in der Familie wirklich die Sonne reingebracht, sie war immer gut drauf. Doch auch eine Familie hat eine Nebengeschichte und das hat das Buch nochmal spannender gemacht und hat einen in den Bann gezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt, locker und leicht und spannend. Ich glaube sogar, das Anne Sanders ein Faible dafür hat, geheimnisse in ihre Geschichte einzubinden und dadurch ihre Storys spannend zu machen. Auch das Cover sieht wieder wunderschön aus, aber man sollte sich davon wie schon geschrieben, nicht täuschen lassen. Aber trotzdem finde ich das Cover passend gewählt, den durch die Beschreibung von Bailevar, träumt man einfach nur von dieser Insel und man kann sich gut vorstellen, wie es dort wohl aussieht. Man fühlt sich so, als ob man selbst ein Spaziergang auf der Insel macht.

Ein schöner Sommerroman

Von: Catlovebooks Datum : 07.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCEBYqBSGO7jddY9s9p-WOpw

ZUM INHALT:

Der neue Sommer-Wohlfühlroman von Bestsellerautorin Anne Sanders – charmant, witzig und mit ganz viel Herz!
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …


MEINE MEINUNG:

Ich habe im letzte Jahr schon ein Buch von dieser Autorin gelesen und fand es großartig, umso mehr freute ich mich nun auf ihr neues Werk.

Und oh Gott ist dieses Cover hübsch gemacht, als es bei mir ankam, habe ich es erstmal nur angschaut, weil es einfach so wunderschön aussieht und Lust auf Urlaub macht.

Aber auch die Geschichte muss sich nicht verstecken, denn auch der Inhalt hat mich wieder komplett überzeugt.
Anne Sanders hat einfach einen wundervollen leichten und bildhaften Schreibstil, so dass ich mich schon auf den ersten Seiten total wohlfühlte und mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte.

Wir begleiten Isla auf ihren Weg, am Anfang läuft es gar nicht gut für sie und sie muss wieder nach Hause, auf eine winzige Insel, obwohl sie gar kein gutes Gefühl hat, weil sie mit ihrer Familie nicht viel zu tun hat und als sie dann auch noch ihre Jugendliebe wiedertrifft, ist das Chaos perfekt.

Es war wieder ein seichter und schöner Roman, wo sie die Protagonistin wiederfindet, ihrem Leben neuen Sinn einfüllt und die Liebe entdeckt und dazu so schön erzählt, dass ich das Buch in einem Rutsch weggelesen habe.

Die Bücher von Anne Sanders sind einfach Wohlfühlbücher und gerade jetzt wo es wieder warm draußen wird, absolut geeignet.


5/5 Sterne

Die perfekte Urlaubslektüre

Von: Home is where the boys are Datum : 06.05.2017

https://homeiswheretheboysare.com

Mit dem Scheitern ihrer Beziehung verliert Isla Grant nicht nur ihren langjährigen Partner, sondern auch ihren Job und ihre Wohnung. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als zurück nach Hause zu kehren. Auf die winzige Insel Bailevar, an der Westküste Schottlands, hat sie seit sechs Jahren keinen Fuß mehr gesetzt. Immer wieder ist sie vor ihrer Vergangenheit davongerannt. Doch nun scheint die Zeit gekommen, sich schmerzhaften Erinnerungen zu stellen. Isla kämpft mit sich und die Begegnung mit ihrer Jugendliebe bringt sie zusätzlich durcheinander. Sie fühlt sich immer noch zu Finn hingezogen. Einzig Shona, die eine Art Ersatzgroßmutter für Isla ist, gibt ihr Trost und Halt. Aber auch Shona, die andere immer wieder mit ihrem sonnigen Gemüt und frechen Sprüchen bezaubert, hütet ein Geheimnis.

Ich habe mich fast ein bisschen zu Hause gefühlt in Bailevar, an diesem rauen Ort, an dem das Leben einfach ist und an dem man im Einklang mit der Natur lebt. Hier sprechen mürrische alte Männer nicht über ihre Gefühle und den jüngeren fällt es auch nicht unbedingt leichter. Dennoch haben sie ihr Herz am rechten Fleck. Alte Damen sind kauzig, aber stets selbstbestimmt und ziemlich liebenswert. Ob sie nun in Neoprenanzügen im eiskalten Ozean schwimmen oder sich als Kupplerin betätigen, weil sie an die erste Liebe glauben.

Es ist ein Buch, in dem es nicht nur um jene erste leidenschaftliche Liebe geht, sondern auch um das, was aus ihr hervorgeht. Es ist ebenso ein Buch über Mütter, über jene, die nie Mutter werden wollten und ihre Kinder im Stich ließen und jene, die so gern Mutter sein wollten und es nicht durften. Die Autorin hat sich gut eingefühlt in die verlassenen Kinder, die ihr Leben lang damit zu kämpfen haben, nicht gewollt worden zu sein. Es ist ein trauriges Thema, aber Anne Sanders handhabt es mit mit Takt und Zartgefühl.

Für mich hat dieses Buch alles, was einen wunderbaren Schmöker ausmacht: Sehnsüchte, leidenschaftliche Liebe, Geheimnisse, Hindernisse, Legenden, markante Figuren mit Tiefe, einen fantastischen Schauplatz, Heimeligkeit und Wohlfühlcharakter. Es ist keine Heile-Welt-Geschichte, die wie rosa Zuckerguss klebt. Es tauchen Probleme auf, die unlösbar sind. Mutterliebe lässt sich von keiner Tochter erzwingen. Erst die Akzeptanz des inzwischen erwachsenen Kindes schafft es, dass sich scharfkantige Steine im Herzen auflösen dürfen.

Ganz nett

Von: Sarah Datum : 04.05.2017

https://disturbiasarah.blogspot.de

Informationen:

Erscheinungsjahr: 2017

Seiten:384

Verlag: Blanvalet

Preis: 14,99€

Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur

ISBN: 9783764505936



Inhalt:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …


Meine Meinung:

Das Buch hat von Anfang an eine sehr düstere Stimmung, dies habe ich nicht erwartet. Das Cover sieht so unbeschwert und leicht aus, daher war ich sehr über den Anfang überrascht.


Von Isla war ich auch überrascht, sie meckerte sehr oft rum was sehr nervig war. Sie konnte manche Sachen einfach nicht akzeptieren,dabei ging ihr nichts an. Bis zum Ende konnte ich mich leider nicht mit Isla anfreunden, deswegen fiel mir insgesamt das weiter lesen sehr schwer. Insgesamt ist Isla eine "merkwürdige" Person, wie kann man ständig schlecht gelaunt sein und vor allem immer so egoistisch sein ?


Zum Glück gab es noch Shona, Shona ist der Sonnenschein in der Geschichte. Sie fand ich von Anfang an einfach nur hinreißend und habe mich direkt in sie verliebt.


Die Geschichte wird aus die Perspektive von Isla und Finn erzählt, außerdem wird zwischendurch von der Eilean O Shean Geschichte erzählt. Der Perspektivewechsel hat mir sehr gut gefallen und glücklicherweise habe ich nichts verwechselt.


Das Ende hat mich überrascht.

Mein Herz ist eine Insel schöne Sommergeschichte

Von: Yvonne Datum : 01.05.2017

https://www.lovelybooks.de/eingeloggt/Yvonne23/

Titel: Mein Herz ist eine Insel
Autor: Anne Sanders
Seiten:380 Seiten
Verlag: blanvalet
Preis: 14,99 Euro

Klappentext:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Famiele hat . Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, weich tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein...


Meinung:

Das ist das erste Buch von der Autorin Anne Sanders das ich gelesen habe. Ich muß sagen für mich ist das Buch schon was ganz besonderes gewesen weil mir das Cover einfach super gefallen hat. Ich kam gleich in Urlaubsstimmung und Träume von Strand und Erholung. Daher wenn Ihr ein Buch sucht für den Urlaub ist das genau das Richtige. Der Schreibstil war locker und leicht zulesen , mit den Namen musste ich mich erst noch anfreunden, was sich aber Seite für Seite gebessert hat. Es ist eine schöne Geschichte die genau nach mein Geschmack gewesen ist.


Ich möchte mich beim Blanvalet Verlag und bei Randomhouse bedanken , für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar, bedanken und ebenso Danke an Anne Sanders für die schöne Geschichte .
Fazit: Das Buch bekommt von mir natürlich 4 von 5 Sterne

Mein Herz ist eine Insel

Von: Piglet Datum : 28.04.2017

pigletandherbooks.de

Nach "Sommer in St. Ives" war ich wirklich gespannt auf den zweiten Roman von Anne Sanders, die meist in den wunderbaren, stürmischen und naturbelassenen englischen Landschaftsterritorium eindringt. Und auch dieses Mal hat mich die Autorin wirklich nicht enttäuscht. Erneut konnte sie mich durch ihren Schreibstil, ihre Beschreibungen der Landschaft und konstantem Spannungsbogen begeistern

Erneut finden wir uns am Meer wieder, dieses Mal auf einer kleinen Insel vor der schottischen Küste, nahe bei Fionnphort. Es ist windig, urig und die Luft steht vor salzigem Geruch. Und genau von dort stammt Isla, die vor 10 Jahren von diesem Fleck Erde geflohen ist, und nun gezwungen war wiederzukommen. Denn ihr Freund Eric hat ihr nach langjähriger Beziehung gestanden, dass er in eine andere Frau verliebt ist und sie verlässt. Isla, die nur Eric und seinen Bekanntenkreis hat, sieht keinen anderen Ausweg und kehrt zurück in ihre Heimat und damit in ihre Vergangenheit.

Isla Gant ist eine sture, starke und liebenswerte Person und Protagonistin. Durch ihre spezielle Art und ihr manchmal schwieriges Auftreten hat sie es relativ schnell in mein Leserherz geschafft. Vor allem ihr Zwiespalt zwischen Vergangenheit und Gegenwart war stark greifbar für mich. Und der Schatten der Vergangenheit ist allgegenwärtig für Isla, denn ihre Jugendliebe Finn ist ebenfalls wieder auf der Insel, und die Gefühle fahren Karusell. Das Auf und Ab zwischen den Beiden war wirklich interessant und eine echter Spannungsfolter.


Fazit:
Insgesamt lebt die Geschichte vor allem durchdie Landschaftsbilder, den tollen Schreibstil und die besonderen Charakter. Ich war wirklich begeistert vom Verlauf der Geschichte, und war teilweise genauso schockiert vom Handlungsverlauf wie Isla, Finn und die Anderen.

Eine Wohlfühlgeschichte mit Fernweh

Von: Judikos Welt Datum : 28.04.2017

https://www.facebook.com/Judikoswelt/

Eine Geschichte, wie ein Fels in der Brandung –beständig, rau, und trotzdem einfach schön!

Nach „Sommer in St. Yves“, der wochenlang auf der Spiegelbestsellerliste war, habe ich nun auch endlich Anne Sanders neuestes Werk „Mein Herz ist eine Insel“ lesen dürfen. Im Gegensatz zu St. Yves handelt es sich aber dieses Mal um eine fiktive Insel - die Insel Bailevar. Die Inspiration dazu hat sie sich auf der Insel Iona geholt, die ebenfalls in Schottland liegt.

Isla Grants Leben scheint in Scherben zu zerfallen, als ihr Freund sie wegen einer anderen verlässt. Nun steht sie vor dem Nichts. Keine Arbeit, keine Wohnung und eine gescheiterte Beziehung. So landet sie dort, wo sie einst zu Hause war. Auf Bailevar. Die Insel hat gerade mal 60 Einwohner und jeder weiß alles über Jeden. Das war auch eines der Gründe, warum Isla vor Jahren geflüchtet ist. Dabei hat sie Menschen verletzt. Ihre Familie, ihren damaligen Freund Finn und Shona, eine alte Dame und Urherz der Insel. Die Anreise fällt Isla deswegen nicht leicht und was sie dort erwartet ist auch alles andere als das.

Anne Sanders Schreibstil ist wieder sehr angenehm. Ich sage immer, zum Wohlfühlen. Man bekommt immer Fernweh, weil sie die Orte, die sie beschreibt, zum Leben erweckt. Nicht zum ersten Mal habe ich gegoogelt, wie es dort tatsächlich aussieht.

Ganz besonders gut an dieser Geschichte hat mir die Sage von der verschwundenen Insel gefallen und die damit zusammenhängenden Umstände.

Wer also wissen möchte, ob Isla herzlich Willkommen ist, auf Bailevar und was es mit der verschwundenen Insel auf sich hat, dem kann ich diese Geschichte nur wieder wärmstens ans Herz legen…

…denn jeder hat ein Herz wie eine Insel – unberührbar, unerreichbar, aus Fels und Stein. (S. 271)

Ich möchte mich ganz herzlich beim Blanvalet Verlag und bei Random House, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar, bedanken und ebenso
Danke an Anne Sanders, für diese schöne Wohlfühlgeschichte.

Mein Herz ist eine Insel

Von: Tiara Datum : 26.04.2017

https://www.facebook.com/karin.schranner.7A

Inhaltsangabe:
Mit 32 Jahren steht Isla von heute auf morgen vor dem Nichts. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Da sie bei ihm wohnte und auch arbeitete, hat sie somit auch keine Wohnung und keinen Job mehr. Daher sieht sie sich gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Vor 10 Jahren hat sie die Insel verlassen, weil sie sich dort eingeengt fühlte. Dort angekommen überfällt sie auch sofort das gewohnt ungute Gefühl, denn auch ihre Familie ist über ihre Rückkehr nicht gerade begeistert.

Meine Meinung:
Anhand des schönen, luftigen Sommercovers hatte ich eigentlich an eine eher leichte Lektüre gedacht. Doch die Grundstimmung ist eher düster. Auch mit Isla konnte ich mich gar nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch, was sich auch leider bis zum Schluß nicht gelegt hat. Mich nervte ihr ständiges schimpfen auf die Insel, sie kann einfach nicht akzeptieren, dass es auch Leute gibt, die schon ewig dort wohnen und niemals weggehen würden. Auch mir ging es so, ich habe mich anhand der Beschreibungen ebenfalls sofort in Bailevar verliebt.
Isla ist zudem fast immer schlecht gelaunt, egoistisch und hat sich oft verhalten, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.
Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Das düstere hat mich jetzt gar nicht mal so gestört, gibt es doch die 88 jährige Shona, die den Sonnenschein in die Geschichte brachte.
Shona würde ich sofort als Großmutter haben wollen, sie ist natürlich sehr lebenserfahren, aber trotz ihres hohen Alters allem gegenüber aufgeschlossen und denkt auch sehr modern.
Zudem gibt es als Nebengeschichte ein Familiengeheimnis, was mir sehr gefallen hat und auch noch etwas Spannung reinbrachte.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen, kann sie weiterempfehlen und möchte zum Schluß das wunderschöne Cover lobend erwähnen. Ich habe es vor mir auf dem Schreibtisch stehen, schaue es ständig an und träume mich in den Urlaub, den ich gerne auf Bailevar verbringen würde.

Rezension "Mein Herz ist eine Insel"����

Autor: Anne Sanders

380 Seiten

Flexibler Einband

Verlag: blanvalet

Gerne: Roman


Isla Grant verlässt ihre Insel, Bailevar, für zehn Jahre. Sie lernt Eric kennen, doch das ist jetzt vorbei. Wo soll sie, ausser nach Hause zurück, auf diese schreckliche Insel, hin? Den Kontakt zu ihrer Familie besteht kaum. Doch kaum ist sie Zuhause begegnet sie ihrer alten Jugendliebe, Finn, wieder. Ihre einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die für ihr Leben gerne Geschichten und Legenden erzählt. Besonders gerne erzählt sie die Geschichte von Eilean O Shean, vor langer, langer Zeit. Als ob das nicht genug wäre taucht auch noch ein Tourist, Jared, auf und lässt sich nicht von der Insel vertreiben. Was hat dies alles mit ihrer Familie und Shona zu tun? Wozu sollte sie auf dieser Insel bleiben?


Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen! Es war eine Mischung aus Drama, Familiengeheimnisse und Selbstfindung. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, die von Isla's Seite und von Finn's Seite. Dazwischen wird immer ein Stück von der Eilean O Shean Geschichte erzählt. Obwohl es Perspektivwechsel gab, kam man immer noch sehr gut mit. Die Gedanken jeder einzelnen Charaktere konnte man sich genau vorstellen und gut nachvollziehen warum man es macht. Am Schluss gab es ein ziemlich überraschendes Ende, das man nicht gerade vermutet hätte.


Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vorallem da ich in einer längeren Leseflaute steckte und schon lange kein Buch mehr beendet habe. Ich habe es regelrecht durchgesuchtet, so gut fand ich es! Das Cover finde ich auch ein Traum. Ich kann es jedem weiter empfehlen, der nach etwas "leichtem" sucht und Familiengeheimnisse liebt.


Fazit: Das Buch bekommt von mir natürlich 5/5 Sternen und lege es jedem ans Herz!



Eine herzerwärmende Geschichte

Von: Buchtippsperlen Datum : 21.04.2017

https://buchtippsperlen.blogspot.de/

Klappentext

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … Quelle


Autorin

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.


Cover

Ein wunderschön gestaltetes Cover. Von außen, wie von innen einfach zum verlieben ❤ Mit soviel Liebe zum Detail und einem tollen Bezug zur Geschichte.


Meine Meinung

Anne Sanders hat mich mit auf eine Reise zu einer kleinen Insel inmitten Schottlands genommen, welche man sich bildlich nur zu schön vorstellen kann.
Anfangs tat ich mich etwas schwer mich einzulesen, nach ein paar Kapitel verflog das aber schnell. Den Schreibstil empfand ich doch als sehr flüssig und schön zu lesen.
Isla und Finn zählen zu den Hauptcharakteren ( Ich würde Shona auch noch dazu zählen ) Was mir als erstes sehr gefiel, dass die Geschichte aus Isla´s und Finn´s Sicht erzählt wird. Die Kapitel wechseln zwischen den beiden ( jedoch nicht abwechselnd).
Ich muss sagen am Anfang habe ich Isla als nicht sehr sympatischen Charakter empfunden, da sie mir sehr egoistisch und kleinlich rüberkam. Finn und Shona dagegen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Im Laufe der Geschichte konnte ich mich dann aber immer mehr mit Isla anfreunden, da man später auch gut nachvollziehen konnte, warum sie sich so verhalten hat.

Isla und Finn sind das komplette Gegenteil zueinander. Isla die nur gezwungenermaßen wieder zurück auf die Insel gekommen ist und Finn, der die Insel und ihre Bewohner liebt und sich kaum vorstellen kann sie zu verlassen.
Es geht aber nicht allein um die Liebesgeschichte zwischen den beiden, sondern viel mehr um Shona und dem Geheimnis "Der verlorenen Insel". Dazu hat sich die Autorin wie ich finde eine sehr schöne Idee einfallen lassen. Zwischendurch bekommen wir nach und nach die Geschichte der Insel in eigenen, kurzen Kapiteln erzählt, was eine schöne Abwechslung mit sich brachte.

Meiner Meinung

nach ein sehr schöner, gelungener Roman. Das Setting läd zum träumen ein. Die Geschichte hat einen schönen Mix aus Familie, Liebe und auch etwas leicht mystisches. Die Charaktere, besonders Islas Bruder Will wie ich finde, sich durchweg sympatisch und auch wenn es vohersehbar war, was als nächstes passieren würde, kam das ganze Buch über nie langeweile auf. Besonders am Ende konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen ��

Lieblingszitat : " Wenn du mir sagst, wie ich mich verhalten soll, dann ist es schon zu spät für mich, es zu tun. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist absolut. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür was er sein könnte.." ( S. 273 )

Fazit

Mein Herz ist eine Insel war mein erstes Buch von Anne Sanders, aber ganz sicher nicht das letzte ❤ Ich hatte ein paar wirklich schöne Lesestunden und kann euch das Buch uneingeschränkt, sehr gerne weiter empfehlen.

Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne ★★★★

Inselliebe

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum : 19.04.2017

derachentaler.de

Isla Grant, die vor zehn Jahren fluchtartig die Insel und ihre Familie verlassen hat, kehrt vollkommen unerwartet nach Hause zurück. Ihr Freund hat sie wegen einer anderen sitzen gelassen und in ihrer ersten Verzweiflung fällt ihr keine bessere Lösung ein. Doch sie fühlt sich unwillkommen. Daran kann auch die achtundachtzig jährige Shona, zu der sie eine besondere Beziehung hat, nichts ändern. Im Gegenteil, diese versucht sie mit ihrer alten Jugendliebe Finn zu verkuppeln und bringt Islas Gefühlsleben damit restlos durcheinander. Finn und Isla kreisen wie zwei Satelliten umeinander die sich gleichzeitig anziehen und abstoßen. Als es einen jungen und attraktiven Tourist auf die Insel verschlägt verkompliziert sich die Lage zunehmend. Der Fremde hat etwas Geheimnisvolles an sich und seine neugierigen Fragen wirken auf Isla zunehmend irritierend. Doch nicht nur der junge Mann hat etwas zu verbergen, auch Shona trägt ein Geheimnis mit sich herum.

Fazit
Eine Mischung aus Liebesgeschichte, Familiengeheimnissen und etwas Mystik, die für unterhaltsame Lesestunden sorgt und Lust auf eine Reise nach Schottland macht.

Tolle Geschichte auf einer wunderschönen Insel!

Von: nanas Bücherwelt Datum : 19.04.2017

nanasbuecherwelt.blogspot.de/?m=1

Inhalt:
Isla Grant weiß nicht mehr wohin und was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihr Exfreund mit dem sie 10 Jahre zusammen war, hat sie eine andere Frau verlassen. Jetzt steht Isla mit nichts als ihrem Koffer vor der Türe und ihr bleibt auch nichts anderes übrig als zurück auf die verhasste Insel Bailevar zurückzukehren und das, obwohl sie in den zehn Jahren kein Kontakt zu ihrer Familie hatte. Dort trifft sie dann auch auf ihre Jugendliebe, Finn, der sie völlig aus der Bahn wirft.

Das was sie dann dort hält ist Shona, eine alte Dame, die wie eine Großmutter für Isla ist. Doch Shona erzählt von einer Legende einer verschwundenen Insel. Shonas Vergangenheit und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla ein. Was das für eine Vergangenheit ist und was es mit der Legende wohl auf sich hat....

Meine Meinung:
Dieses Cover ist wunderschön. Immer wenn ich es anschaue, bekomme ich Fernweh. Ich möchte ans Meer fahren. Ich möchte nach Schottland zu diesem wunderschönen Setting fahren und dort alles erkunden. Das Cover passt absolut perfekt zum Inhalt.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Man kommt sehr schnell durch das Buch durch und kann in die Welt auf der Insel eintauchen. Die Insel wurde sehr gut und ausführlich beschrieben. Es ist eine sehr schöne kleine Insel, wo jeder jeden kennt. Mir hat die ausführliche Beschreibung sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Insel bildlich vorstellen und mich dort auch orientieren.

Isla ist teilweise eine schwere, aber andererseits auch eine liebenswerte Protagonistin. Als Leser hat man ständig das Gefühl sie ist immer auf der Flucht vor allem. Das macht es dem Leser schwer sich in Isla hinein zu versetzten. Man kann außerdem nie vorhersagen, was sie als Nächstes tut. Wird sie wieder einfach verschwinden? Bleibt sie dieses Mal für immer? Lässt sie ihre Gefühle endlich zu? Diese Fragen schweben immer Kopf rum. Aber Islas Handlungen sind begründet und deshalb auch nachvollziehbar. Sie wurde als Kind von ihrer Mutter verlassen. Sie und ihre beiden anderen Brüder geben sich die Schuld an diesem Vorfall. Seitdem ist ihre Beziehung nicht mehr wie es war und Isla verlässt wie ihre Mutter es getan hat die Insel. Das verschlimmert die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Doch dann erfährt Isla, dass hinter der Geschichte ihrer Mutter eine andere Geschichte steckt.

Ich konnte sie obwohl sie unvorhersehbar ist, verstehen und nachvollziehen. Ihre Handlungen sind begründet. Ansonsten ist Isla eine tolle Protagonistin. Sie ist nett und liebenswert.

Finn ist auch ein toller Protagonist. Er ist das genaue Gegenteil von Isla. Er liebt die kleine Insel und möchte sie nie mehr verlassen. Er ist ruhig. Ihre Vergangenheit verbindet sie noch immer und keiner ist je über ihre gemeinsame Vergangenheit hinweg gekommen. Doch Finn lebt ständig mit der Angst wieder von Isla verlassen zu werden und nochmal mit gebrochenem Herzen zurückzubleiben. Doch das hindert beide nicht daran, sich ihren Gefühlen hinzugeben, auch wenn es ein paar Mal echt wackelt.

Auch Shona spielt eine überaus wichtige Rolle in diesem Roman. Als Großmutterersatz für Isla und als Tante von Finn, spielt sie eine wichtige Rolle in ihrem Alltag. Sie ist eine lustige alte Frau und hat Farbe in den Roman gebracht. Ihre Erzählungen der Legende waren sehr unterhaltsam. Doch dann tauchen dunkle Geheimnisse ihrer Vergangenheit auf und nichts ist mehr so wie es scheint.

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Finn und Isla geschrieben. Immer wieder tauchen aber auch Kapitel von der verschwundenen Insel auf, was mir sehr gut gefallen hat, denn das hat Abwechslung in die Geschichte gebracht.

Mein Lieblingszitat ist: " Das werde ich, gleich nachdem ich deine Frage beantwortet habe, denn weißt du, nicht jeder hat ein Herz wie eine Insel- unberührbar, unerrichbar, aus Fels und Stein. Ich habe dich damals gehen lassen, und zwar nur aus dem Grund, weil ich dich selbstverständlich..." (S. 271).

Meine Bewertung:
Eine tolle spannende Geschichte auf einer der schönen Insel Schottlands. An dieser Stelle bekommt "Mein Herz ist eine Insel" 5 von 5 Blümchen.

Von: Heidi Haspinger aus Meran Datum : 18.04.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Gott, wie ich es hasse, wieder hier zu sein, auf dieser kleinen, abgeschiedenen Insel mit ihren schroffen,

sturen Bewohnern. Wo jeder alles über den anderen weiß und glaubt, sich überall einmischen zu müssen.

Und dieser Geruch nach Meer, Fischen und Krabben und der Geschmack nach Algen in der Luft. Aus all diesen Gründen

und mehr habe ich die Insel vor zehn Jahren verlassen und nicht mehr zurückgeblickt. Und jetzt, wo ich nicht weiß wohin,

haben meine Füße und mein Herz mich fast automatisch wieder hierher geführt. Ob das so eine gute Idee war?

Wo hier doch schon lange nicht mehr mein Zuhause ist!

So beginnt Islas Geschichte, mit ihrer Rückkehr an ihren Geburtsort, wo sie nicht von allen mit offenen Armen willkommen geheißen

wird. Wo sie sich mit ihrer Lebenskrise und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss und mit der Tatsache, dass ihr Herz wie eine

Insel ist. Unberührbar und schwer erreichbar, aus Fels und Stein. Wird Isla die Mauern um ihr Herz einreißen und es für die Menschen

und die Liebe öffnen? Oder wird sie weiterhin vor dem Leben davonlaufen?

Anne Sanders ist mit diesem Roman ein kleines Juwel gelungen, das von einer eingeschworenen Gemeinschaft erzählt und einem harten

und entbehrungsreichen, in seiner Einfachheit aber auch sehr glücklichen Leben. Berührende Unterhaltung mit viel Humor und

liebenswerten Charakteren, die Ihnen ans Herz wachsen werden!

Strandluft für das Leserherz

Von: Geschichtensammlerin Datum : 17.04.2017

deinegeschichtensammlerin.blogspot.de/

Buchrückseite:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Lieblings Zitat:

"Weißt du, nicht jeder hat ein Herz wie eine Insel - unberührbar, unerreichbar, aus Fels und Stein. Ich habe dich damals gehen lassen, und zwar nur aus dem einen Grund, weil ich dich selbstverständlich..."

Handlung:

Isla Grant weiß nicht mehr wohin. Ihr jetzt Exfreund hat sie nach zehn Jahren Beziehung für eine andere sitzen lassen. Es bleibt keine Wohnung, kein Job, keine Freunde. Alles steht beziehungsweise stand irgendwie mit Eric in Verbindung. Also setzt sich Isla in den Zug und dann in die Fähre, bis sie schließlich auf der kleinen Insel Bailevar landet, auf der sie zufällig aufgewachsen ist.
Sie ist selbst überrascht das sie letztendlich dort gelandet ist, denn sie verbindet nichts gutes mit diesem winzigen Stück Land, umgeben vom wilden, rauen Pazifischen Ozean und welches nicht viel mehr zu bieten hat, als ein paar Schafe, Strände und die selben Bewohner, wie seit je her.
Auch die dortigen Insulaner, eingeschlossen ihr Vater und ihre beiden Brüder Will und Kyle, sind geschockt Isla wieder zu sehen. Zehn Jahre nachdem sie es ihrer Mutter gleich getan hat und einfach so verschwunden ist. Für Isla scheint sich nichts verändert zu haben. Ihr Vater gibt ihr deutlich zu erkennen, das nach der langen Abwesenheit ohne das kleinste Fünkchen Kontakt, hier nicht mehr ihr Zuhause ist und immer wieder steht Isla kurz davor, wieder von dieser beengenden Insel zu verschwinden.
Doch da ist Shona, die einzigartige alte Frau, die für Isla wie eine Großmutter ist und die Geschichten und Legenden über eine herzzerreißende Liebesgeschichte erzählt und über verschwundene Inseln. Auch Finn, Islas erste große Liebe und nun Besitzer des einzigen Pubs auf der Insel, hält Isla irgendwie dort fest.
Es häufen sich zudem Vorkommnisse auf der Insel, mit denen Isla Shona nicht alleine lassen will. Denn da ist Jared Campell, der einzige Tourist auf Bailevar, der ungewöhnlich lange dort bleibt und der ungewöhnlich viele Fragen stellt und Isla wird klar, dass sogar auf dieser winzig kleinen Insel eine ganze menge Geheimnisse im Verborgenen liegen.

Protagonisten:

Isla ist ein sehr eigenwilliger Charakter. Sie ist sehr stur, eigensinnig und irgendwie egoistisch. Man hat das Gefühl sie ist stehts auf der Flucht, vor was aber, weiß der Leser nie genau. Trotzdem kann man ihre Handlungs- und Argumentationsweise meistens gut nachvollziehen, denn auf ihren Schultern liegt die Last ihre Vergangenheit. Als Isla drei Jahre alt war, ist ihre Mutter verschwunden,wodurch sich sie und auch ihre Geschwister sich immer irgendwie die Schuld daran gegeben haben. Seitdem ist auch das Verhältnis zu ihrem eigenbrötlerischen Vater eingeschlafen und unterkühlt. Denn der hat seinen Kindern nie erzählt, was damals wirklich geschehen ist und sich hinter seiner Trauer versteckt.
Dadurch ist Isla so geworden, sie lässt Gefühle nur sehr schwer an die Oberfläche und rennt davon, sobald diese sie übermannen.
Finn, der zweite Hauptcharakter der Geschichte, ist das komplette Gegenteil. Er ist bodenständig, hat seinen Platz gefunden. Eine gute Seele, die nichts lieber tun würde, als Isla vor sich selbst zu retten. Doch auch sein Herz hängt an dieser Sache und immer wieder muss er sich daran erinnern, dass es in Islas Händen in ständiger Gefahr schwebt gebrochen zu werden.

Meine Meinung:

Dieser Roman hat mich wirklich überzeugt. Zunächst einmal finde ich das Cover passt hervorragend zur Geschichte und zur Stimmung, die in dem gesamten Buch herrscht. Die Atmosphäre der Story ist wie die wilde, raue See und man hat allein durch die Beschreibungen der Autorin die salzige Seeluft in der Nase und spürt den Wind in den Haaren. Davon bin ich total begeistert. Ich hab mich zwischenzeitlich gefühlt, als würde ich zwischen den Dünen sitzen und aufs Meer hinausschauen. Also wirklich fünf Sterne für diese überaus gelungene Stimmung, die im gesamten Buch aufrecht erhalten wird.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Legende, die innerhalb der eigentlichen Geschichte immer wieder weiter erzählt wird. Ich weiß nicht, ob es die Legende bereits gibt, oder ob sie von Anne Sanders erfunden ist, aber irgendwie ist sie der Teil, der dem Buch das gewisse etwas verleiht.
Auch die Haupthandlung konnte mich überzeugen. Durchweg wurde Spannung erzeugt und gehalten. Erst sehr weit gegen Ende finden die Handlungsstränge zusammen und lösen alle Fragen auf. Trotzdem fand ich die Geschichte nicht zu 100 Prozent zufrieden stellend und zwar aus dem Grund, dass ich einige Zeit einfach nur noch genervt von Isla war. Ich konnte einfach nicht mehr aushalten, wie stur und wie blind sie gegenüber allem war, was um sie herum geschehen ist. Es war wirklich teilweise so, um es mit Finns Worten zu beschreiben, dass man sie einfach nur schütteln wollte, damit sie endlich aufwacht.
Das Ende hat mir jedoch wieder sehr gut gefallen. Zwar sind die Umstände irgendwie tragisch, aber das macht dieses Buch eben nicht zu einem total kitschigen Liebesschnulzroman. Es konnte mir sogar ein paar Tränchen entlocken.



Fazit:

Dieser Roman ist Urlaub für die Seele. Er überzeugt mit Spannung und echter Seeluft-Atmosphäre. Eine nervenaufreibende Liebesgeschichte, Familiendrama und ein bisschen Zauber alter Legenden, lassen einen tief in das Inselherz schauen.

Wohlfühlroman für entspannte Lesestunden

Von: Conny G. Datum : 12.04.2017

fanti2412.blogspot.de

In "Mein Herz ist eine Insel" entführt uns die Autorin auf die fiktive schottische Insel Bailevar. Diese winzige Insel bildet eine schöne Kulisse für diese Geschichte und spielt selbst aufgrund ihrer Abgeschiedenheit auch eine wichtige Rolle. So schön die Landschaft dort auch sein mag, die die Autorin schön und bildhaft beschreibt, das Leben dort ist relativ ruhig, ländlich und fast ereignislos. Deshalb konnte ich die Protagonistin Isla gut verstehen, dass sie nach Verlust von Partnerschaft, Wohnung und Job nur mit Widerwillen und notgedrungen dorthin und damit in ihr Elternhaus zurückkehrt. Schon als Jugendliche war ihr das Leben dort zu eintönig, weshalb sie Jahre zuvor die Insel verlassen hatte.
Auch innerhalb ihrer Familie scheint es in früheren Zeiten Unstimmigkeiten gegeben zu haben, denn Islas Empfang ist nicht gerade herzlich.
Und so merkt man Isla ihren Unwillen über ihre Situation deutlich an, auch an ihrem Verhalten gegenüber den Inselbewohnern. Das hat sie mir anfangs nicht sehr sympathisch gemacht. Aber im Laufe der Geschichte verändert sich Isla zu ihrem Vorteil und ich konnte erkennen, wie sie die Vergangenheit mehr und mehr verarbeitet.
Dass sie irgendwann beginnt, sich auf der Insel doch wohlzufühlen, liegt nicht nur am Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Finn. Es war vorhersehbar, dass es zwischen den beiden erneut knistern würde. Dennoch hat mir die langsame Entwicklung gefallen, denn beide haben noch einiges aus der Vergangenheit aufzuarbeiten.
Da die Geschichte abwechselnd aus Islas und Finns Sicht erzählt wird, konnte man gut die Gedankengänge von beiden nachvollziehen und erleben, wie sie sich langsam wieder annähern. Dabei fand ich Finn sehr sympathisch, denn er ist warmherzig, ein Familienmensch und auch der Gemeinschaft auf der kleinen Insel verbunden.
Meine Lieblingsfigur war aber eindeutig Shona. Die alte Dame ist nicht nur sehr liebevoll im Umgang mit Isla und kann gut alte Geschichten und Legenden erzählen. Sie hat einen ganz besonderen Charme und wirkte auch ein bisschen geheimnisvoll. Aber noch geheimnisvoller ist der Tourist Jared, der mit seinen Fragen und seinem Verhalten sehr rätselhaft ist und auf diese Art Spannung in die Geschichte bringt.

Mir hat die Lesezeit auf Bailevar mit Isla, Finn und den anderen Bewohnern gefallen. In einem lockeren und flüssigen Schreibstil erzählt die Autorin eine Geschichte von Vergangenheitsbewältigung, Neuanfang, Geheimnissen und Liebe.
Die schöne Mischung aus romantischen, humorvollen, nachdenklichen und auch traurigen Momenten macht das Buch zu einem unterhaltsamen Wohlfühlroman für entspannte Lesestunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Unberührbar und unerreichbar - wie eine Insel

Von: Marlis Heimbuch aus Weimar Datum : 10.04.2017

Buchhandlung: Thalia Weimar

… das ist Isla Grants Herz. Aber es gibt jemanden der die sture und stolze Isla fühlen lassen kann, was Nähe und Liebe bedeuten.

Isla Grant kehrt nach über 6 Jahren Abwesenheit und einer gescheiterten Beziehung auf ihre Heimatinsel Bailevar zurück und stößt dabei nicht nur auf Verständnis. Aus einem Gefühl der Enge heraus, hatte sie die Insel, ihren Vater und ihre Brüder damals verlassen, um in Edinburgh ein “neues” Leben mit einem Fotografen zu führen. Als sie nun vor den Scherben ihres bisherigen Lebens steht sieht sie sich nicht nur mit ihrem gegenwärtigen Kummer konfrontiert, sondern auch mit der Vergangenheit. Und wäre das nicht schon schlimm genug trifft sie auf der Insel auch noch ihre erste große Liebe Finn wieder...

Anne Sanders hat mir mit diesem Buch gezeigt, dass sie mit mehr als liebevollen Emotionen umgehen kann. Ich fand es erfrischend, dass sie an diese Geschichte anders als in “Sommer in St. Ives” rangegangen ist. Die Geschichte wirkt reifer und konturierter. Die Charaktere durchleben ein breites Spektrum an Gefühlen, werden hie und da erschüttert, aber das Gute an der kleinen Insel Bailevar (oder das schlechte wenn man Isla glaubt :) ) ist, dass alle einander kennen und zusammenhalten.
Dabei gelingt es Anne Sanders auch ihren Nebencharakteren eine Geschichte zu geben. Lilian ist so süß in ihrer Schüchternheit und wie sich zwischen ihr und Will diese zarte Zuneigung entwickelt ist einfach zauberhaft. Und natürlich kommt auch der spitzbübische Humor nicht zu kurz in Form von Shona, der leicht verrückten, aber einfach warmherzigsten Insel-Großmutter überhaupt. Oder Islas Freund Mac, der für meinen Geschmack weitere Auftritte verdient gehabt hätte, der durch sein lockere Art den Leser einfach zum schmunzeln bringt.

Mein Herz ist eine Insel war für mich ein facettenreiches Leseerlebnis, was mich zum Weinen, Nachdenken, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich wünsche mir unbedingt mehr von der Autorin!

Urlaubsgefühle vorprogrammiert

Von: booksandboksandotherstuff Datum : 09.04.2017

https://www.instagram.com/booksandbooksandotherstuff/?hl=de

Hallo allerseits ,
Ein bisschen was zum Inhalt:
Die etwa 30-jährige Isla Grant ist gerade von ihrem Freund nach 10 Jahren Beziehung verlassen worden und sucht nun einen Ort, an dem sie die nächste Zeit verbringen kann. Da nichts anderes in Frage kommt, muss sie gegen ihren Willen nach Bailevar, eine kleine schottische Insel, auf der sie aufgewachsen ist. Dieser Aufenthaltsort birgt aber so einige Probleme, da sich sowohl ihr Jugendfreund Finn, der Isla immer noch nicht kalt lässt, aber auch ihre Familie, mit der die junge Frau nicht die beste Beziehung führt, auf der Insel befinden. Isla weiß, dass dies nicht gut gehen kann, fasst sich aber dennoch ein Herz und macht sich auf den Weg…

Ich muss ehrlich sagen, dass mich schon das Cover alleine in den Bann gezogen hat und als ich gelesen habe, dass der Roman vor der Küste Schottlands spielt, war klar, dass ich dieses Buch anfragen muss. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich dies nicht bereut habe.
Anne Sanders stellt in „Mein Herz ist eine Insel“ Islas Situation gut dar, sodass ich für die Protagonistin durchaus Sympathien entwickelt habe. Auch die kleine erfundene Insel Bailevar hätte ich liebend gern besucht, weil sie einfach so idyllisch, wenn auch etwas abgeschieden, dargestellt wird.
Die Geschichte selbst fand ich gut verfasst, auch der Blickwinkelwechsel der Erzähler tut der ganzen Sache gut. Anne Sanders Schreibstil selbst fand ich größtenteils flüssig zu lesen, an manchen Stellen hatte ich wirklich das Gefühl, jemand würde mir die Geschichte erzählen.
Was mit diesem Roman auf jeden Fall garantiert ist, sind die Urlaubsgefühle, die beim Lesen aufkommen und sich durch die ganze Geschichte ziehen. Perfekt für den anstehenden Sommer!

Absolut wunderbares Buch für den Sommer.

Von: Lotti Datum : 03.04.2017

https://lottisbuecherwelt22.wordpress.com


Anne Sanders

Anne Sanders lebt in München , als Autorin und Journalistin. Cornwell beigeisterte sie so sehr, dass sie beschloss ein Buch darüber zu schreiben. So entstand ihr Bestseller Roman Sommer in St.Ives . Dies war allerdings nicht ihr erstes Buch, unter einem anderen Namen veröffentlchte sie bereits Kinderbücher. Mein Herz ist eine Seele ist ihr zweiter Roman, der bei Blanvalet erschienen ist.



Inhaltsangabe:
Isla Grant kommt nach 6 Jahren , wieder nach Hause. Nachdem ihr langjähriger Freund sie verlassen hat, weiß sie nicht, wo sie sonst hin kann. Bailevar ist eine kleine Insel , Jeder kennt jeden , genau aus diesem Grund ist Isla doch damals geflüchtet. Schon die ersten Minuten mit ihrer Familie zeigen, das sie nicht Willkommen ist. Zu allem überfluss begegnet sie ihrer Jugendliebe Finn, dieser eigentlich nicht mehr auf der Insel sein sollte. Shona, die alte Dame auf der Insel , erzählt gerne eine ganz besondere Legende der Insel. Isla wird klar, das sie einiges aufarbeiten muss. Nicht nur die Sache mit Finn, sondern auch mit ihrer Familie.

Schreibstil:
Anne Sanders , hat einen ganz besonders flüssigen Schreibstil, was einem das Buch einfach zu lesen macht. Besonders ausgezeichnet ist ihre knappe aber wunderschöne Beschreibung der Gegend. Man erfährt alles, was man wissen muss , um davon zu schweben. Mit viel Charme beschreibt sie die Einwohner der Insel und gibt jedem seinen ganz eigenen Charakter. Keiner der Charaktere war mir unsympathisch, jeder hatte das Gewisse etwas. Anne Sanders , macht aus einer doch recht einfachen Story etwa ganz tolles. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Isla und Finn erzählt , wobei meist ist es die Sicht von Isla. Allerdings gibt es auch immer wieder Abschnitte, in der die Legende der Insel beschrieben wird, dies macht das ganze nochmal etwas interessanter.

Meine Meinung
Das Cover des Buches passt Perfekt zu dem , was man geboten bekommt. Meer, Wind , einen sehr angenehmen Schreibstil und eine Geschichte zum loslassen.
Ich bin Relativ schnell in das Buch rein gekommen, es fängt damit an das Isla auf der Fähre nach Bailevar sitzt. Ihre beschriebenen Gedankengänge, haben einen schon dazu verleitet weiter zu lesen. Im laufe der Geschichte gab es hier und da, kleine Spannungstiefen, diese aber schnell wieder vorbei waren. Einiges konnte man sich im laufe der Handlun selber zusammen Reimen , anderes hat einen doch sehr Überrascht. Zum Schluss konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen . Anne Sanders, hat eine Geschichte geschrieben die viele Klischees enthält, doch widerum auch nicht.
Denn ein paar Dinge waren einfach abzusehen, was mich aber nicht gestört hat, denn genau auf so ein Buch habe ich mich gefreut. Ein Buch um die Seele baumeln zu lassen.
Das Buch ansich liegt ganz toll in der Hand, was mir immer besonders wichtig ist. Es ist griffig und hat eine wirklich schöne größe. Auch die Schriftgröße ist Perfekt.

njknjkn
Ein wirklich ganz tolles Buch , das mich Überrascht, gebannt und mit gerissen hat.
Es ein Absolutes Buch für den Sommer, ich kann es ohne schlechtes Gewissen, weiter Empfehlen . Es bekommt von mir 4 von 5 verdienten Sternen. Ich werde mir demnächst auch noch das erste Buch, von Anne Sanders zulegen.



Schottisches Feeling

Von: Lesendes Federvieh Datum : 02.04.2017

lesendesfedervieh.blogspot.de

Isla Grant steht vor einem Scherbenhaufen. Ihr Lebensgefährte hat sie verlassen, die Wohnung ist weg und schließlich steht sie auch noch ohne Job da. Was bleibt ihr anderes übrig, als zurück in ihre Heimat Bailevar zu gehen. Ausgerechnet auf diese winzige schottische Insel, die ihr schon als junges Mädchen zu eng war. Ihre Familie ist von ihrem Eintreffen auch nicht gerade begeistert, denn in den letzten zehn Jahren war der Kontakt nur noch sporadisch. Als sie dann unverhofft auf ihre Jugendliebe Finn trifft, werden die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wieder wach.
Ihr Lichtblick ist Finns Uroma Shona, die wunderbar Geschichten erzählen kann. Als schließlich der attraktive Autor Jared Campbell bei seinen Recherchearbeiten über Inselgeschichten Bailevar besucht, ist es plötzlich doch nicht mehr so eintönig auf der Insel, denn ist er wirklich nur ein gewöhnlicher Autor oder ist er etwas anderem auf der Spur? Und wie steht es mit Islas Gefühlen für Finn?

Anne Sanders hat nach "Sommer in St.Ives" wieder einen sehr kurzweiligen Roman vorgelegt. Diesmal ist eine kleine schottische Insel der Schauplatz der Geschichte. Sie hat Bailevar so authentisch und lebendig beschrieben, dass ich die tolle Landschaft und die Bewohner immer vor Augen hatte. Das ist mir natürlich leicht gefallen, da ich ein großer Schottlandfan bin.

Ihre unterhaltsame Geschichte ist genau mit der richtigen Portion Liebe, Herzschmerz und einer Prise Romantik gewürzt. Dazu passt perfekt der lockere, flüssige Schreibstil der Autorin.
Nicht zu vergessen sind die mit viel Herzblut ausgearbeiteten Charaktere. Allen voran mein Liebling Shona, die alles für einen Sympathieträger mitbringt: Charme, Witz, Neugier und das Herz am rechten Fleck.

Sehr gefreut habe ich mich über das ansprechende und fröhliche Cover. Es passt zur Handlung und das ist ja keine Selbstverständlichkeit bei Büchern. Prima.

"Mein Herz ist eine Insel" habe ich sehr gerne gelesen. Es ist zum einen ein Buch für entspannte Schmökerstunden, einfach um mal den Alltag hinter sich zu lassen. Zum anderen weckt es die Reiselust auf Schottland, jedenfalls bei mir. Absolut zu empfehlen.

Rezension: „Mein Herz ist eine Insel“

Von: Unendliche Geschichte Datum : 31.03.2017

unendlichegeschichte2017.blogspot.de/

Inhalt
Bailevar, eine kleine Insel an der Westküste Schottlands, ist Isla Grants Heimat, die sie seit 6 Jahren nicht mehr besucht hat. Nachdem ihr langjähriger Freund sie für eine andere Frau verlassen hat und sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, kehrt sie schließlich nach Bailevar zurück.
Dort erwartet sie eine wenig begeisterte Familie, tratschende Inselbewohner und ihre alte Jugendliebe Finn, der als Koch das Pub der Insel übernommen und in ein angesehenes Restaurant verwandelt hat.
Schnell merkt Isla, dass sie nicht nur ihre schwierige Vergangenheit aufzuarbeiten hat, sondern sich auch darüber klar werden muss, wie ihre Zukunft aussehen soll. Doch das ist gar nicht so einfach.
Ist eine Versöhnung mit ihrer Familie überhaupt noch möglich? Was hat es mit den geheimnisvollen Geschichten der alten Shona auf sich? Und warum schlägt Islas Herz noch immer, wenn Finn in ihrer Nähe ist?

Meine Meinung
„Mein Herz ist eine Insel“ ist das erste Buch von Anne Sanders, das ich gelesen habe, und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist sehr sommerlich gestaltet und weckt Fernweh und Urlaubsgefühle.

Die Insel Bailevar wird mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass man sie sich direkt vorstellen und lieb gewinnen kann. Die einzelnen Figuren stellen das Für und Wider des Insellebens anschaulich dar.

Isla ist grundsätzlich sympathisch. Es spricht jedoch zunächst nicht für sie, wie arrogant sie sich den Inselbewohnern gegenüber verhält und wie offenkundig sie ihre Abneigung gegenüber Bailevar zum Ausdruck bringt. Nach und nach wird jedoch deutlich, dass Islas Verhalten ihrer schwierigen Vergangenheit und ihrer inneren Unruhe geschuldet ist. Ihr Heilungs- und Selbstfindungsprozess ist spannend zu beobachten.

Finn schließt man sofort ins Herz. Sein warmherziger Charakter und seine liebevolle Beziehung zu den Inselbewohnern machen ihn unglaublich sympathisch.

Die Beziehung zwischen Isla und Finn wirkt, durch ihre Höhen und Tiefen, realistisch, ohne dabei romantische und schöne Momente vermissen zu lassen.

Die angespannte Familiensituation und komplizierte Beziehung zwischen Isla, ihrem Vater und ihren Brüdern ist ein interessanter Handlungsstrang.
Auch Jared Campell, der rätselhafte Inseltourist, sorgt für einige Spannungsmomente.

Ein wirklicher Pageturner ist das Buch trotzdem nicht. Zeitweise fehlt es an Dynamik und Spannung.

Die Geschichte wird immer abwechselnd mal aus Islas und mal aus Finns Perspektive erzählt, wodurch man gleichermaßen in die Gefühlswelt beider eintauchen kann.

Das Buch ist von der Sprache her angenehm und flüssig zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. Es eignet sich perfekt als Sommer- oder Urlaubslektüre. Die Geschichte geht über eine reine Liebesgeschichte hinaus und unterhält gut.

Ich danke dem blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Ein traurig schöner Roman mit Fernweh Potential

Von: Books Inside Datum : 30.03.2017

https://www.facebook.com/Books-Inside-207662076265142/

Meine Meinung:
Ich war von Anfang an verliebt!
Als erstes besticht das Buch natürlich durch sein absolutes "wohlfühl Cover".
Da keimt in einem doch der Wunsch nach Ruhe, einem guten Tee und Urlaub auf.
Aber nicht nur das Cover hat mich in seinen Bann gezogen, nein! Außen wie innen war dieses Werk ein richtiges Highlight.
Der Schreibstil war, auch wenn anfangs etwas schwierig durch die Sprünge, überaus bildhaft ohne dabei überlagert zu wirken. Es lies sich nach kurzer Eingewöhnung wirklich sehr gut lesen und die Autorin hat einen mit ihrer Art zu schreiben förmlich in ihren Bann gezogen.
Auch den Charakteren hat sie super das Leben eingehaucht und auch die Landschaft, welche ein wesentlicher Bestandteil des Buches war, kam definitiv nicht zu kurz.
Zwischendurch ging mit leider die Protagonistin, Isla, ein wenig mit ihrer doch sehr speziellen Art auf die Nerven, aber so ist sie nun mal und wer weiß, wie ich in ihrer Situation wäre.
Die Story und die Schreibweise haben wirklich perfekt harmoniert.
Trauer, liebe und der Wunsch nach Mee(h)r können einiges in unseren Herzen und Köpfen auslösen und manchmal müssen wir gar nicht so genau wissen, wohin uns die Reise des Lebens führt.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungenes Werk mit Fernweh Potential!
Ich freue mich definitiv schon auf das nächste Werk aus Anne Sanders wortgewandter und kesser Feder ��

Ein schöner Sommerroman

Von: die.buecherdiebin Datum : 28.03.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Die 32-jährige Isla Grant hat vor zehn Jahren die kleine Insel Bailevar an der Westküste Schottlands, auf der sie aufgewachsen ist, verlassen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund und Chef, bleibt ihr erstmal nichts anderes übrig, als nach Hause zurückzukehren und sich ihren Erinnerungen zu stellen. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist sehr angespannt, denn er verübelt ihr ihre lange Abwesenheit. Doch zum Glück ist da noch Shona, Islas 88-jährige Freundin, die Isla sehr liebt und die seit langer Zeit ein Geheimnis hütet. Und auch Finn, ihre Jugendliebe, ist immer noch auf der Insel.
Meine Meinung: Der Einstieg in „Mein Herz ist eine Insel“ fiel mir sehr leicht, denn Anne Sanders schreibt sehr flüssig und ich war sofort in der Geschichte. Die Insel Bailevar ist zwar ein fiktiver Handlungsort, aber so bildhaft und mit besonderem Charme beschrieben, dass ich ihn mir ganz genau vorstellen konnte. Auch die Bewohner der Insel und die Haupt-Protagonisten werden überzeugend dargestellt. Einige sind auch sehr
skurril, wie zB. die alte Dame, die im Neoprenanzug, mit Schnorchel, Brille, Stirnlampe und Harpune tauchen geht. (Meine Lieblingsszene).
Vor allem Shona und Finn fand ich sehr sympathisch. Isla hat mir zwar auch ganz gut gefallen, aber manchmal war sie doch sehr schwierig und launisch und ich konnte ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen.
Da es Kapitel aus der Sicht beider Protagonisten in der Ich-Form gibt, erfährt man die Gedanken von beiden und wie sie zueinander stehen.
Trotz einiger trauriger, gefühlvoller und nachdenklicher Momente, gibt es doch auch jede Menge lockerer und humorvoller Passagen.
Über das Ende möchte ich nicht zu viel verraten, aber es war passend hat mir gefallen.
Fazit: Ein Buch ohne Längen und perfekt für den kommenden Sommer.

Rezension: "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders

Von: Verena Datum : 27.03.2017

www.flying-thoughts.de

Ich bin kein großer Fan vom Meer, egal welches. Wahrscheinlich, weil wir nie ans Meer gefahren und stattdessen in den Alpen gewandert sind. Dennoch lese ich erstaunlich viele Romane, die an einem Meer spielen - vorzugsweise an der englischen oder schottischen Küste.
"Mein Herz ist eine Insel" beginnt im September, das Meer ist bereits rau und es regnet, als Isla in die Fähre steigt, die sie auf die Insel bringt, von der sie vor 10 Jahren fortgegangen ist. Typisch schottisches Wetter.

Isla ist in meinem Alter, hat 10 Jahre lang in einer Beziehung mit einem Fotografen gelebt und zu ihrer Familie keinen Kontakt mehr. Warum genau, erfährt der Lese Stück für Stück und auch Isla lernt bald die ganze Wahrheit kennen. Nicht nur die ihrer eigenen Familie.
Natürlich geht es nicht nur um eine oder zwei Familiengeschichten, sondern auch um die Liebe. Denn Islas bester Freund aus Kindertagen und ihre Jugendliebe Finn, den sie in London vermutete, ist wieder nach Hause zurückgekehrt, um dort den Pub seiner Eltern weiterzuführen. Das Treffen der beiden führt zu Streitereien, Tränen und Wutausbrüchen.

Natürlich ist vorhersehbar, was mit Isla und Finn passiert. Schließlich wird die Geschichte abwechselnd aus deren Perspektiven erzählt. So kann man ihre Gedankengänge nachvollziehen und sich in ihre Lage versetzen. Anne Sanders' Schreibstil ist frisch und lässt auch gerne mal ein Schmunzeln zu.

Was mir beim Lesen aber aufgefallen ist: die Personen sagen oft den Namen des anderen. Also, zum Beispiel, wenn Isla und Finn alleine sind. Das fand ich etwas komisch, weil ich noch nie erlebt habe, auch nicht beim Streiten, dass ich den Namen meines Partners sage. Oder den ganzen Namen sagen. Wie zum Beispiel, "Ich dachte, wenigstens du wärst auf meiner Seite, Finn Taylor." (S. 234) Wisst ihr, was ich meine?
Die Sache mit Jared fand ich zum Teil etwas merkwürdig, hat das ganze aber noch etwas spannender gemacht. So drehte es sich schließlich nicht alles um Isla und ihre eigene Familie, sondern auch noch um Finns Familie.

Das Buch habe ich regelrecht verschlungen - und gleichzeitig wollte ich es gar nicht zu Ende lesen. Mir sind Isla und Finn sehr ans Herz gewachsen und schweren Herzens musste ich das Buch schließlich doch beenden. ��

Solltet ihr also eine leichte Unterhaltung suchen mit zwei Familiengeschichten und auch etwas Romantik, dann ist das Buch sicherlich etwas für euch. Allein das Cover lädt doch schon zum Lesen ein, oder?

Überzeugend vor allem durch seinen eigenwilligen Charme

Von: bookish-heart-dreams Datum : 26.03.2017

bookish-heart-dreams.blogspot.de/

Ich bin auf das Buch aufgrund seines Covers und seines Klappentextes aufmerksam geworden. Ich habe im letzten Jahr bereits "Sommer in St. Ives" von der Autorin gelesen und fand es ziemlich gelungen. Daher befand sich diese Buch auch auf meiner Wunschliste und ich war glücklich, als ich es als Rezensionsexemplar erhielt.
Als ich anfing zu lesen, war ich allerdings zunächst ein wenig enttäuscht, da ich starke Probleme mit Isla hatte. Sie war meiner Meinung nach anfangs ein wenig zu selbstverliebt und egoistisch. Sie bemitleidet sich die Ganze Zeit nur selbst und wiederholt ständig wie schrecklich sie die Insel und seine Bewohner findet. Das raue Wetter tat dann noch sein übriges, so dass zunächst bei mir keine echte Stimmung aufkommen wollte. Zum Glück wandelte es sich nach einer Weile dann doch noch, so dass ich die Möglichkeit hatte tief in die Geschichte einzutauchen.
Von den Charakteren haben mir Finn und seine Großtante Shona am Besten gefallen.
Finn ist ein sehr intelligenter und gut aussehender Mann, der sich jedoch nichts darauf einbildet. Er ist ein sehr bodenständiger Typ, der ein großen Gemeinschaftssinn besitzt. Finn war als Kind und Jugendlicher eng mit Isla befreundet, bis sie ihn und auch alle anderen plötzlich verließ. Deswegen ist er zunächst auch misstrauisch, als er sie wiedersieht, spürt aber gleichzeitig auch alte Gefühle in sich aufkommen.
Shona ist so etwas wie die gute Seele der Insel. Ihr Wort scheint Gesetz zu sein, auch wenn sie dies nicht mit Macht hervorbringt, sondern stattdessen immer heimlich in die Angelegenheiten der Inselbewohner und insbesondere bei Isla und Finn einmischt.

Dies ist ein Roman, der vor allem von dem rauen Charme der schottischen Insel lebt. Wobei ich hier gleichzeitig auch die Kritik anbringen muss, dass das Cover nicht die Stimmung des Romans wiederspiegelt. Wenn man nach dem Cover geht, müsste dies eher ein Roman sein, der im Sommer an der amerikanischen Ostküste spielt. Hier wäre ein etwas "realistischeres" Cover von Vorteil, um Enttäuschungen vorzubeugen.
Wenn man vom fehlerhaften Cover mal absieht, ist dies ein Roman, bei dem man sich in die Insel verliebt. Selbst wenn das Wetter nicht immer so mitspielt und die Charaktere auch mal ein wenig darunter leiden müssen, sorgt gerade dieser urige Charme der Insel, dass die Geschehnisse real wirken. Nichts wirkt gekünstelt, sondern spielt die Wirklichkeit wieder.
Anne Sanders schafft es mit einer sehr eingehenden Bildsprache, dass man das Gefühl live vor Ort zu sein und ein stiller Beobachter zu sein. Indem sie die Geschehnisse abwechselnd von Isla und Finn berichten lässt, bekommt man nicht nur einen tiefen Einblick in die beiden Hauptfiguren, die durchaus vielschichtig sind. Viel mehr gelingt es Anne Sanders dadurch die Ereignisse von verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, wodurch jeder sich sein eigenes Bild machen und eigene Schlüsse für sich ziehen kann.

Des Weiteren ist dies ein Roman voller Geheimnisse. Man versucht zum Einen zu ergründen, was der geheimnisvolle Tourist, der immer wieder Fragen über die Insel und seine Bewohner stellt und gleichzeitig auch noch mit Isla anbandelt (und Finn damit zur Weißglut bringt) beabsichtigt. Zum Anderen möchte man wissen, warum Isla die verbitterte Person ist, zu der sie geworden ist. Immer wieder werden alte Geschichten und Geheimnisse hervorgekramt, die alles letztendlich zu einem tollen Ganzen zusammenführen.
Gleichzeitig sorgt die geheimnisvolle Geschichte zur Insel, die immer wieder mit einzelnen Kapiteln in die Gesamthandlung mit eingewoben wird, dass sich alles letztendlich prima fügt und einen Sinn ergibt.

Insgesamt ist dies ein toller Roman, der zwar schwach und ziemlich missmutig startet, dann jedoch durch den eigenwilligen Charme der Insel und seiner Bewohner überzeugt.
Letztendlich habe ich diesen Roman wahrlich genossen und kann eine Leseempfehlung für alle aussprechen, die Bücher mit rauem Charme mögen und auf eine Menge an Gefühlen, Gemeinschaftssinn und dunklen Geheimnissen stehen!

Note: 2-