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Leserstimmen (93)

Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel

Mein Herz ist eine Insel Blick ins Buch

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7645-0593-6

Erschienen:  27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezension zu "Mein Herz ist eine Insel"

Von: Wunny WolleWuu Datum : 26.04.2018

https://m.facebook.com/MIRABILIAsBuecherregal/?ref=bookmarks

von: Anne Sanders
Verlag: blanvalet Verlag
Seitenzahl: 380
Preis: 14,99€ (Taschenbuch)
Kaufoption: https://www.amazon.de/Mein-Herz-ist-eine-Insel/dp/3764505931/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1524735351&sr=8-1&keywords=mein+herz+ist+eine+Insel

Klappentext:
"Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … "

Cover:
Auf dem Cover ist ein sommerliches Plätzchen eines Strandhauses zu sehen. Man empfindet quasi die Wärme der Sonnenstrahlen. Da der Handlungsort eine Insel bei Schottland ist, ist das Wetter im Buch allerdings oftmals Kühl und unbeständig.
Dennoch lädt sowohl die Insel im Buch sowie das Bild auf dem Cover zum Verweilen ein.

Inhalt:
Isla wurde von ihrem Jahrelangen Partner verlassen. Das Problem, er war nicht nur ihr Freund, sondern auch Arbeitgeber und der Besitzer der gemeinsamen Wohnung. So landet sie ohne Job und Wohnung auf ihrer Heimatinsel, dem von ihr ungeliebtesten Ort der Welt.
Auf der kleinen Insel sind Klatsch und Tratsch vorprogrammiert und eine Privatsphäre ist quasi unmöglich. Außerdem ist sie nicht bei jedem willkommen seitdem sie vor Jahren nicht schnell genug die Flucht von der Insel ergreifen konnte und damit so manchen vor den Kopf stieß.
Wird sie erneut von der Insel flüchten?

Meine Meinung:
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Nicht zu viele Details, sodass man nicht gelangweilt oder überladen wird mit Informationen und noch genug Freiraum für die eigene Fantasie bleibt. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Die Geschichte liest sich fließend und man kommt immer mal wieder ins Schmunzeln bei der älteren Dame Shona. Sie ist die gute Seele der Insel und eine absolut liebenswerte Person.
Leider hat mir das Ende nicht so zugesagt. Es war in meinem Empfinden zu abrupt und die Gefühlswelt der beiden Protagonisten war nicht mehr ganz so klar zu empfinden.
Alles in Allem ist es aber ein sehr gelungener Roman für entspannte Lesestunden.

Fazit:
Ein schöner entspannender Roman, mit tollen Charakteren.

Klappentextquelle: https://www.amazon.de/Mein-Herz-ist-eine-Insel/dp/3764505931/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1524735351&sr=8-1&keywords=mein+herz+ist+eine+Insel

Eine Hauptfigur störisch, die andere zu nachgiebig - und dennoch fesselnd bis zur letzten Seite

Von: Anne Datum : 26.04.2018

https://leipzigermama.de

**Über „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders**

Isla Grant bricht nicht so schnell zusammen. Doch es ging ihr schon mal deutlich besser. Von heute auf morgen steht sie ohne Freund, Wohnung und Job da. Was bleibt ihr also anderes übrig als nach so vielen Jahren wieder nach Hause zurück zu kehren? Nach Bailevar. Eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands.

Dabei hat sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Und als sie dann noch ihrer Jugendliebe Finn über den Weg läuft muss sich Isla mit all den unliebsamen Erinnerungen auseinander setzen. Aber es gibt für sie einen Lichtblick. Die alte Dame Shona. Für Isla ist sie das Herz der Insel. Der Fels in der Brandung, welcher mit seinen Geschichten rund um die verschwundene Insel immer wieder zu begeistern weiß.

Doch schon bald ereignen sich auf der Insel ungewohnte Dinge. Isla muss erkennen, dass Shona ein tragisches Geheimnis verbirgt und wird auch selbst von ihrer Vergangenheit eingeholt.

**Meine Meinung zu „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders**

Wie ich schon oben schrieb: Ich liebe Schottland und könnte immer wieder dorthin reisen. Die raue Natur, das zum Teil urige Volk und einfach diese Freundlichkeit, die einem überall begegnet. Mit Schottland verbinde ich einfach einige der schönsten Erinnerungen meines Lebens. Da passte „Mein Herz ist eine Insel“ einfach perfekt und ich musste es unbedingt lesen. Dabei stellte ich mir dank des mir bekannten Plots eigentlich etwas anderes darunter vor. Nicht weiter schlimm, denn meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen.

Isla ist störrisch, ein wenig egozentrisch und eben durch ein tragisches Ereignis aus ihrer Kindheit stark gezeichnet. Dennoch ist sie einfach sympathisch. Denn ihr Herz sitzt am rechten Fleck. Auch wenn ihre Rückkehr zu ihrer Familie recht holprig erfolgt und sie es irgendwie nie schafft lässt sie sich nie unterkriegen. Und es muss wohl irgendeinen unterschwelligen Grund geben warum sie es nie schafft die Fähre zu erreichen, um die Insel wieder zu verlassen.

Dann ist da auch Finn, dessen Sicht in dem einen oder anderen Kapitel wiedergegeben wird. An der Stelle möchte ich unbedingt die Tomatenszene hervorheben. Ich habe Tränen gelacht. Aber weiter im Text. Finn ist so fest mit der Insel verwachsen, dass ihm die Entscheidung zwischen Isla und Bailevar förmlich das Herz bricht. Doch wenn Isla die Insel wieder verlässt steht ebendiese Entscheidung für ihn schon fest. Dabei ist er so zurückhaltend, so verständnisvoll, dass ich ihn manchmal schütteln wollte und schreien „Kämpfe!“.

Ich fieberte hier einfach mit.

Dann ist da auch Shona. Die liebe Großtante von Finn, die für Finn sowie Isla eigentlich vielmehr wie eine Großmutter ist. Sie hält irgendwie alles zusammen und gibt ihr Bestes, um den beiden zu ihrem Glück zu verhelfen. Dabei kommt Stück für Stück heraus, dass auch Shona ein Geheimnis umgibt, welches einfach nur tragisch und traurig ist.

Insgesamt gibt es hier tatsächlich gut vier Geschichten, die die Hauptfiguren auf Trab halten und für reichlig Unterhaltung sorgen. So klein die Insel ist, allein durch die Rückkehr von Isla wird es eben nicht langweilig und ich würde zu gern weiter lesen. Doch leider war das Buch viel zu schnell zu Ende.

**Über die Autorin Anne Sanders**

Anne Sanders ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie lebt in München und war als Journalistin tätig, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, bevor sie sich der Schriftstellerei widmete. Ihr Cornwall-Roman „Sommer in St. Ives“ landete auf Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste. Unter anderem Namen veröffentlicht die Autorin Bücher für jugendliche Leser.

Mein Herz ist eine Insel

Von: Chrissi die Büchereule Datum : 07.03.2018

bella2108.blogspot.com

Ein perfekter Sommer-Liebesroman, der denn Leser zum Träumen einlädt.

Darum geht es:
Isla eine 32-jährige Frau verliert von einem Tag auf denn anderen alles, Mann , Job, Wohnung. Also muss sie zurück in ihren Heimatort und sich erstmal wieder fangen und ein neues Leben beginnen. Aber ob ihr das gelingt? Sie ist damals gegangen ,weil sie sich eingeengt gefühlt hat auf der Insel.

Meine Meinung:
Der Leser ist mittendrin im Geschehen wir gehen Isla auf die Insel zurück und lernen viele tolle Charaktere kennen. Mein Lieblingscharakter war eine ältere Dame, die einfach nur cool war, ihre Meinungen und Aussagen waren sehr jugendlich und offen.

Isla mochte ich nur teilweise manchmal hat sie mich echt genervt, sie kam auf die Insel zurück und hat immer was dagegen gehabt. Aber warum, ich habe schnell gemerkt das sie Angst hat, Angst sich hier wohlzufühlen. Die Insel so auf sich wirken zu lassen wie die anderen Leute die hier gerne wohnen und sich zu Hause fühlen. Das war nur mein Eindruck und meine Gedanken dazu.

Als Isla auf ihre Jugendliebe traf, merkte man immer mehr das Isla sich hier wohlfühlt. Die beiden sind einfach nur traumhaft miteinander.

Ich weiß nicht was ich sagen soll ich war einfach verzaubert, verzaubert von der Insel und ihren Bewohnern. Auch die Geschichte verzauberte mich, es ist ein perfekter Wohlfühlroman. Denn man immer wieder lesen kann.

Der Autorin ist ein spannender emotionalen und romantischer Roman mit viel Liebe gelungen, mit vielen Wendungen und Schicksalen, die man am Anfang des Romanes noch nicht erahnt hätte.

Klare Leseempfehlung!

Von: gedankenbuecherei Datum : 16.01.2018

gedankenbuecherei.wordpress.com

Eine geheimnisvolle Legende, eine abgelegene Insel und eine große Liebesgeschichte
Mein Herz ist eine Insel beginnt aus der Perspektive von Isla Grant, auf der Flucht vor ihrem aktuellen Leben. Ihr Ex-Freund Eric hat sie nach einer zehnjährigen Beziehung für eine Andere verlassen und Isla weiß keinen anderen Ausweg, als wieder in ihren Heimatort zurückzukehren, den sie als junge Frau nicht schnell genug hinter sich lassen konnte. Sie hat das Gefühl, plötzlich vor dem Nichts zu stehen und auch ihr Vater empfängt sie nicht gerade mit offenen Armen. Nachdem Isla sich in all den Jahren kaum um ihre Familie auf Bailevar gekümmert hatte, ist dies wohl nur allzu verständlich. Mit ihren beiden Brüdern Kyle und Will hat sie es etwas leichter, auch wenn die beiden sich ebenfalls distanziert halten.
Etwas weniger als die erste Hälfte des Buches dreht sich im Großen und Ganzen um Isla Grants Rückkehr nach Bailevar, eine kleine schottische Insel, abgelegen vom Rest der Welt, auf der die Bewohner leben, wie eine einzige, große Familie. Vor allem war dies ein Grund für Islas Flucht in jungen Jahren – zu sehr sehnte sie sich nach Anonymität, nach der großen weiten Welt und wollte Abstand zu dem langweiligen Fischerörtchen und dem Klatsch und Tratsch der Bewohner. Isla lässt kein gutes Haar an dem kleinen, verträumten Fleck, was sie mir anfangs auch etwas unsympathisch erscheinen ließ. Sie war stets auf der Suche nach ihrer eigenen Freiheit, fühlte sich eingeengt und erstickt. Zu Beginn scheint ihre starke Abneigung gegen ihren Heimatort allein aus Langeweile und Fernweh zu resultieren, allerdings erkannte ich schnell, dass dahinter mehr stecken sollte, auch wenn die Autorin es nicht offensichtlich zu Papier brachte.
Die Protagonistin Isla Grant wirkt zu Beginn zu pessimistisch und schlecht gelaunt, mehr und mehr bekommt der Leser jedoch Gründe dafür geliefert, die durchaus nachvollziehbar sind. Anne Sanders zeichnet mit Isla einen Charakter, der schwer zu durchschauen ist, was der ganzen Geschichte jedoch auch ihren Reiz verschafft. Immer wieder konnte mich die Protagonistin durch ihre Handlungen und Gefühlsausbrüche überraschen, wo sie doch eigentlich eher kühl und in sich gekehrt wirkt. In erster Linie kämpft sie für sich selbst, zu viele Enttäuschungen haben sie zu der gemacht, die sie jetzt ist. Auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück, erkennt sie es jedoch nicht und es war sehr interessant, sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Eine etwas andere Liebesgeschichte – kompliziert und doch so einfach!
Im vierten Kapitel wechselt die Perspektive das erste Mal zu Finn, der Jugendliebe Islas, Sternekoch und Besitzer des einzigen Pubs auf der Insel. Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein, denn Finn liebt das Leben auf der Insel und kann sich nicht vorstellen, die Menschen dort zurückzulassen. Das bringt eine erfrischende Abwechslung in die Geschichte, wo doch der Leser nun eine ganz andere Seite Bailevars kennenlernt und sich von Finns Schilderungen verzaubern lässt. Mit seiner gefühlvollen und fürsorglichen Art, gelang es Finn direkt sich in mein Herz zu schleichen. Anne Sanders schafft es durch die beiden Protagonisten ein Szenario zu kreieren, das zugleich düster und beengend, als auch sehnsuchtsvoll und wunderschön wirkt. Finn weckte das Fernweh in mir, die Sehnsucht nach Strand und Meer und einem kleinen verträumten Ort. Was mir an Finn besonders gut gefiel, war die Tatsache, dass er selbstverständlich ein Traummann ist, das allerdings nicht so offensichtlich dargelegt wird, wie man es von einem Liebesroman sonst gewohnt ist. Das Klischee des perfekten Mannes mit dem Körper eines Gottes greift hier nicht und lässt die Geschichte authentisch und realistisch wirken. Die Autorin lässt hier genug Spielraum, sich seinen eigenen Finn auszumalen.
Beide Charaktere bieten immer wieder Einblicke in ihre gemeinsame Vergangenheit, eine Jugendliebe, einfach und unkompliziert, die jedoch abrupt endete, als Isla beschloss die Insel zu verlassen. Es scheint vom ersten Moment, als empfinden die beiden immer noch etwas füreinander, allerdings werden ihnen natürlich auch viele Steine in den Weg zueinander gelegt.
Auch die anderen Inselbewohner haben ihren eigenen Charme, vor allem die ältere Dame Shona, Finns Großtante und Islas wohl engste Freundin auf Bailevar, konnte mich überzeugen. Die alte Dame besitzt einen ausgezeichneten Sinn für Humor und einen gesunden Optimismus. Shona ist besessen von der Legende der verlorenen Insel und auch diese mystische Geschichte lädt zum Träumen ein. Auch ein geheimnisvoller Fremder wirft Rätsel auf, zumal die Inselbewohner Touristen nicht gewohnt sind. Diese Mischung machte Mein Herz ist eine Insel zu einem spannenden Liebesroman, mit einem kleinen Familiendrama und einem großen Geheimnis. Die Handlung an sich wurde zu keiner Zeit langweilig, dazu musste auch nicht immer etwas Gravierendes passieren.
Anne Sanders erzählt in einem leichten, lockeren Ton, der den Lesefluss erleichtert. Es wirkt zu keinem Zeitpunkt überzogen und dennoch herrlich romantisch, gewitzt durch klug platzierte Ironie. Jedem Charakter verlieh sie einen eigenen Wesenszug, was mir besonders gut gefallen hat. Ihre Art zu schreiben lässt die Dinge lebendig wirken und die Beschreibungen der Insel konnten mich verzaubern und mich an einen mir unbekannten Ort entführen.
FAZIT:
Mein Herz ist eine Insel handelt von Verzweiflung, dem Gefühl verloren zu sein, von einem Mythos, der die Inselbewohner in seinen Bann zieht und einer großen Liebe, für die man sich ein Happy End wünscht. Ich habe die Charaktere gerne begleitet, vor allem Isla mit ihrer sturen, ironischen Art und dem Gefühlschaos. Aber auch Finn, dessen herzliches und mitfühlendes Wesen mich begeistern konnte. Die Geschichte eignet sich perfekt zum Abschalten und hält Spannung und große Gefühle bereit, die zu jeder Zeit authentisch wirken. Somit vergebe ich eine klare Leseempfehlung.

Ein vergnüglicher Zeitvertreib

Von: Kyra Cade Datum : 09.01.2018

www.stage-reptiles.com

An einem gewissen Tiefpunkt in ihrem Leben angelangt, muss Isla Grant zurück zu ihrer Familie an die raue Küste Schottlands. Der Kontakt war abgebrochen und anfänglich gestaltet sich das neue Zusammenleben reichlich schwierig. Als Isla dann auch noch auf ihre Jugendliebe Finn trifft, möchte sie nur noch weg. Doch da ist auch noch Shona, eine alte Dame, die ein Geheimnis hat und Isla ungnädig in ihre Vergangenheit schleudert…

Was braucht ein gutes, kurzweiliges Buch? Eine spannende Story, viel Liebe, Leidenschaft, ein bisschen Grusel und vor allem ein verborgenes Geheimnis. Mit Mein Herz ist Insel schafft es Anne Sanders von der ersten Seite an, ihre Leser zu packen. Mit einem leichtfüßigen Erzählstil trägt sie durch eine Geschichte und eine raue Landschaft. Gewissermaßen kann in der ungastlichen Umgebung eine gut gewählte Metapher zu den Menschen und den inneren Unruhen der Hauptfigur gesehen werden. Doch auch die raue Küste wird schnell lieb gewonnen. Mit feinen Worten zeichnet Sanders ihre Charaktere, gibt ihnen Macken und Eigenheiten, die sie einem näherbringen und sie so herrlich lebendig machen. So kann man gut nachempfinden, wie sich Isla fühlt, vor dem scheinbaren Trümmerfeld ihres bisherigen Lebens stehend und verdammt dazu, in eine Heimat und zu Menschen zurückkehren zu müssen, die ihr entfremdet und mit wenig Schönem verbunden sind.

Zu viel von der Geschichte mag man natürlich nicht vorwegnehmen, aber so viel sei gesagt: Aus der Tristesse der Verzweiflung wird eine spannende Liebesgeschichte, die das Leben für Isla gehörig durcheinanderwirbelt. Ein herzlicher Roman zum vergnüglichen Zeitvertreib.

Mein Herz ist eine Insel

Von: Denise Otten Datum : 31.12.2017

kitsunebooks.de

Meinung
Geschichten, in denen die verlorene Tochter zurück in ihr Städtchen/Dorf zurückkehrt und mit ihrer einstigen große Liebe konfrontiert wird, gibt es wie Sand am Meer. Gelesen habe ich selbst davon bereits schon ein paar. Die Handlung dieser Romane ähnelt sich dabei oft frappierend, enthält einen überdurchschnittlich hohen Kitschfaktor und kratzt dennoch meist nur an der Oberfläche. Meine Erwartungen an den Roman lagen in etwa bei solch einem Inhalt, der allerdings einen sommerlichen „Wohlfühlroman“ versprechen könnte. Glücklicherweise lag ich mit dieser Vermutung falsch.

Es gibt in meinen Augen nur wenige Ausnahmen in denen der Präsens fließend eine Geschichte erzählt, ohne hölzern zu wirken. Mein Herz ist eine Insel würde ich zu diesen Romanen zählen. Die Gefühle der beiden Protagonisten, die jeweils aus der 1. Person die Handlung wiedergeben, kommen dabei gefühlvoll, jedoch realistisch zur Geltung. Besonders Islas Widerwillen, mit dem sie ihrem ehemaligen Zuhause entgegentritt entfaltet ein Gefühl der Beklemmung, welches auf mich als Leser übergesprungen ist. Die rauen Landschaften der Inseln Bailevar und Iona tragen ihr Übriges dazu bei. Diese unerwartete Tiefe hat mich positiv überrascht.

Die zentralen Figuren des Romans wurden recht bildlich geschaffen. Ihre Charaktereigenschaften wurden klar gezeichnet und ihre Handlungen damit nachvollziehbar. Ich würde Isla nicht als eine Protagonistin einschätzen, die jeder sofort ins Herz schließen würde. Dafür ist sie zu temperamentvoll und die ihr mitgegebenen negativen Eigenschaften kommen doch mehr als häufig zum Vorschein. Meinen Geschmack hätte Anne Sanders damit in jedem Fall fast getroffen, da ich Figuren mit sog. Ecken und Kanten immer bevorzuge. Lediglich Islas fragwürdiger Humor, bzw. der Versuch eines solchen, ging mir bereits nach den ersten Seite ziemlich auf die Nerven. Insgesamt kann man die meisten Charaktere, sofern sie nicht ein Klischee bedienen, schnell ins Herz schließen. Allein Shona, eine der Heldin nahestehende ältere Dame, ist doch recht überzogen dargestellt und vorhersehbar in ihren Handlungen. Die Figur der penetranten „Kupplerin“ war mir sowohl in Romanen, als auch in Filmen schon immer ein Dorn im Auge. Finn hingegen ist ein sympathischer und bodenständiger Charakter, der einen frischen Wind in die von Bad Boys verseuchte Liebesromanluft bringt. Die Geschichte der beiden, die sich erneut ausrollt, braucht ihre Zeit und die sollte man ihr in diesem Roman auch einräumen.

Man muss schon damit klarkommen, dass einige der Figuren ein altertümliches Rollenbild im Kopf haben. Da es zu der erzählten Geschichte passt und genau das darstellen soll, gegen was Isla all die Jahre vor ihrer Abwesenheit gekämpft hat, würde ich dem keine tiefere Bedeutung beimessen und dem mehr Aufmerksamkeit schenken, als es verdient hat. Ein Augenrollen meinerseits, wenn die „echten“ Männer auf keinen Fall ein vegetarisches Menü zu sich nehmen konnten, war dann leider doch nicht zu vermeiden.

Das Ende passt leider nicht so recht zu den vielen vorangeschrittenen Seiten. Es ist natürlich eine Frage des Geschmacks, ob man es besonders herzig und romantisch, oder gefühlvoll jedoch realistisch mag. Allerdings hatte ich mir bei Figuren wie Isla und Finn ein etwas kitschbefreiteren Schluss gewünscht.

Fazit
Den „sommerlichen Wohlfühlroman“ der mir versprochen wurde, konnte ich in Mein Herz ist eine Insel nicht entdecken. Dafür allerdings einen interessanten Entwicklungsroman vor wunderschöner Kulisse der Figuren enthält, die ihre Macken besitzen und sich dadurch abzuheben wissen. Auch wenn der Ausgang und ich keine großen Freunde werden konnten, war die Lektüre von Mein Herz ist eine Insel doch eine recht angenehme.

Für Fans von Liebesbekundungen nach dem ersten Treffen und glatten Figuren ist es sicher keine Empfehlung. Für alle anderen, die gerne einmal andere Pfade von Liebesromanen einschlagen wollen, lohnt sich der Blick ins Buch mit Sicherheit.

unterhaltsamer Roman mit viel Gefühl.....

Von: Lesezauber Datum : 29.12.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Meinung
Nachdem ich ja von Anne Sanders Vorgängerroman „Ein Sommer in St. Ives“ so begeistert war, musste ich natürlich auch „Mein Herz ist eine Insel“ lesen. Und da ich Schottland als Kulisse eh recht gerne mag und der Klappentext auch vielversprechend klang, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Das Cover finde ich sehr ansprechend und einfach sommerlich-verträumt, was auch gut zum Inhalt passt. Denn auch die Geschichte selbst entpuppt sich als leichte Lektüre für zwischendurch, aber durchaus mit viel Charme und zum Verlieben.

Kitsch und Witz reichen sich genau richtig dosiert die Hand und zwischendurch sind auch ein paar schön spannende Szenen eingebaut, die nochmal für etwas Pepp sorgen, auch wenn der Großteil der Geschichte schon ziemlich vorhersehbar ist und es eher wenige Überraschungen gibt. Dabei ist die Handlung aber trotzdem gut durchdacht und logisch aufgebaut und regt an manchen Stellen auch zum Nachdenken an. Isla´s ausführlich erzählte Lebensgeschichte ist stimmig, die Sage der Insel bietet einige recht interessante Geheimnisse und ab und an gibt es auch mal etwas düstere und bedrückende Einschübe, die ich sehr passend fand.

Die Charaktere sind alle realistisch dargestellt. Jeder hat so seine normalen Macken und sie wirken oft auch nicht ganz gefestigt und gerade das verleiht ihnen die benötigte Tiefe. Ich fand es zwar etwas schade, dass Isla immer etwas an der Insel auszusetzten hatte, aber trotzdem konnte ich mich mit ihr identifizieren und ihre Sicht nachvollziehen. Aber am liebsten war mir die alte Shona. Sie ist einfach wie eine nette, alte Oma und man kann sie nur lieb haben.

Wie erwartet, ist das Setting absolut toll und wird auch sehr bildgewaltig beschrieben. Ich liebe das raue und doch so malerische Schottland einfach und diese Liebe wurde auch durch die lebendigen Beschreibungen noch bestärkt. Insgesamt ist der Schreibstil einfach wunderbar leicht, flüssig und sehr lebhaft, weshalb sich die Geschichte sehr schnell lesen lässt.

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Isla, aber es gibt auch einige Kapitel vom Pub-Betreiber Finn. Ich mag es ja gerne, wenn man Geschichte aus verschieden Perspektiven erzählt bekommt, da dies zumeist für eine bessere Gesamtübersicht sorgt und auch hier fand ich diese Lösung sehr gelungen.

Das Ende ist eher typisch für solch einen Roman, hinterlässt aber ein gutes und zufriedenes Gefühl.

Fazit
Insgesamt ist „Mein Herz ist eine Insel“ ein unterhaltsames Buch mit viel Gefühl, Charme, Witz, einigen düsteren und auch ein paar spannenden Momenten. Da ist es auch nicht so schlimm, dass die Grundgeschichte eher etwas vorhersehbar ist. Das tolle und lebhafte Setting und das Wohlfühlgefühl beim Lesen überwiegen, weshalb ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

Perfekt für regnerische Tage

Von: Vanessas Bücherecke Datum : 27.12.2017

vanessasbuecherecke.wordpress.com

Rezension Anne Sander - Mein Herz ist eine Insel

Klappentext:
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Meinung:
Vor 10 Jahren brach Isla mit ihrer Heimat, der kleinen Insel Bailevar, und wünschte sich, diese nie wieder sehen zu müssen. Nun steht sie vor den Trümmern ihres Lebens und der heimischen Haustür. Doch die Wiedersehensfreue ihres Vaters ist nicht so groß, wie sie erhofft hat und auch ihre Brüder müssen ihr Auftauchen erst mal verdauen. Und dann lebt auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wieder auf der Insel. Alles scheint sich gegen Isla verschworen zu haben, wäre da nicht Shona, Finns Großtante und das Herz und die Seele der Insel. Islas Auftauchen setzt eine Reihe von Ereignissen in Kraft, die die Insel und seine Bewohner nachhaltig ändern wird.
Ohne große Vorreden startet Anne Sanders ihre Geschichte und lässt den Leser auf der Insel Bailevar ankommen. Ihre Szenen weiß sie dabei gekonnt zu beschreiben, so dass man sich förmlich auf die Insel versetzt fühlt und meint, den Wind und das Meer auf der Haut zu spüren.
Dieses Geschick kann sie auch für ihre Figuren aufbringen, die entsprechende Tiefe und charakterliche Eigenheiten mit sich bringen. Das sorgt für genügend Schwung und Authentizität in der Geschichte, um einen schönen Lesefluss beizuhalten. Islas eigenwilliger, zum Teil sturer Charakter findet in Finn den perfekten Gegenpart.
Auch der Plot weiß zu gefallen und die einzelnen Geheimnisse löst die Autorin gut auf. Zwar habe ich so manche Handlung absehen können, der Weg zur Auflösung war aber durchaus unterhaltsam.

Fazit:
Mein Herz ist eine Insel enthält ein wundervolles, etwas raues Setting, das dieses Buch perfekt für stürmische Lesetage macht. Die Geschichte kann mit interessanten Charakteren aufwarten und ist einfühlsam erzählt.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

Herzschmerz

Von: Nicole Katharina Datum : 26.12.2017

www.goldkindchen.blogspot.com

Meine Meinung zum eBook:

Mein Herz ist eine Insel



Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken.



Inhalt in meinen Worten:

Isla verlor alles. Somit bleibt ihr nur eine einzige Möglichkeit, zurück nach Hause, wo man sie nicht gerade erwartet, denn sie ist fortgegangen und das unter sehr unschönen Bedingungen.

Isla versucht sich wieder einzuleben, den Stacheln die ihr begegnen auszuweichen und gleichzeitig wieder neu zu starten,dass das aber mit ihrer Vorgeschichte nicht ganz leicht fallen wird, liegt auf der Hand.

Als sie auch noch Finn trifft, mit ihrem besten Freund, wo mehr daraus geworden ist, macht die Situation nicht wirklich einfacher, im Gegenteil, sie muss sich Dingen stellen, vor denen sie lieber weglaufen würde.

Wird ihr Neuanfang vielleicht ihr größtes Fiasko?



Wie ich das Buch empfand:

In dieses Buch kann man leicht hineinfinden, jedoch wird es dann zunehmend schwieriger der Geschichte zu folgen, weil manche Dialog, Gedankengänge und Sätze etwas schwer formuliert waren, so kam ich mir zwischendrin eher wie bei einem Drehbuch vor, als bei einem Buch. Denn Schnalzgeräusche oder anderes mag ich nicht.

Die Atmosphäre im Buch ist jedoch gut umgesetzt und ich konnte mich in das Inselleben hineinfühlen. Eine eigene Welt für sich.



Isla dagegen hätte ich zehntausend mal gerne an die Wand gepresst und sie gerne von ihrem arroganten Erwartungsstil herunter geholt. Das mit Finn dagegen war ein Eigentor für ihn und hier hätte die Autorin so viel mehr heraus holen können.



Charaktere:

Neben Finn, Isla und der Familie von Isla gibt es noch einige andere Charaktere, die mir teilweise aber blind vorgekommen sind und selten für anderes offen waren, als für ihre Dinge.

Hier fehlte mir einfach wirklich viel mehr Charakterausbildung.



Gefühl:

Der Roman verspricht Spannung, Romantischen Flair und vieles andere, gehalten hat er nur, dass das Buch düster und schwer zu durchschauen war, am Ende war ich unzufrieden zurückgelassen worden und dachte mir, was will mir diese Geschichte mitteilen, was vor allem will mit die Autorin in dieser Geschichte mitteilen.



Autorin:

Was ich entdecken durfte, das die Autorin schon Jugendbücher geschrieben hat, welche das sind weiß ich nicht, war mir aber nach dem Buch auch nicht mehr wichtig, eher dachte ich mir, das sie vielleicht lieber bei der Jugendbuchrichtung geblieben wäre, so hätte sie mir persönlich Kummer erspart.

Dennoch fand ich manche Gedankengänge im Buch und auch manche Nebenhandlung interessant gestaltet, was mich dann doch wieder etwas neugierig gemacht hat, wer hinter dem Pseudonym stecken mag.



Empfehlung:

Wenn ihr erwartet, dass das Buch euch Liebe, Spannung und Gefühl schenkt, dann könnte das Buch euch enttäuschen, wenn ihr einfach nur eine wirklich leichte Kost lesen möchtet, dann sag ich ech eines, ihr müsst euch in das Buch hineinfinden und manchen Stil der Autorin schlucken. Es kann sich vielleicht aber lohnen.



Bewertung:

Das Buch ist bei mir leider nicht so angekommen, wie ich es persönlich erwartete. Der Schreibstil war Mittelgut, die Geschichte fand ich irritierend und weniger spannend und das einzige was mir gut gefallen hat, war die Insel, auf der ich selbst gerne ein paar Schritte gehen würde.



Letztlich bewerte ich deswegen diese Buch mit schlechten drei Sternen. Für zwei Sterne war das Buch zu gut, für mehr Sterne langte es jedoch nicht.

Eine wirklich tolle Geschichte

Von: Valarauco Datum : 24.12.2017

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover
Das Cover hat es mir persönlich sehr angetan. Es weckt richtig sommerliche Gefühle und das selbst im größten Winter, bei den kältesten Temperaturen. Jedes mal wenn ich das Cover sehe, kann ich beinahe das Salz auf meinen Lippen spüren.

Meine Meinung
Obwohl sie vor Jahren von Bailevar geflohen ist, scheint die Insel im Atlantik nun ihr einziger Rückzugsort. Nachdem ihr Ex-Freund entschieden hat, das er sie nicht mehr genug liebt, hat Isla alle Zelte abgebrochen und ist regelrecht davon gelaufen. Sie ärgert sich darüber, dass ihr ganzes Leben auf dem ihres Partners aufgebaut war. Tatsächlich kann ich das sehr gut verstehen und hoffe auch, dass sie für den Rest der Geschichte aus diesem Fehler gelernt hat.

Auf ihrer Heimatinsel angekommen ist es wie erwartet, der Empfang ist sehr kühl und der Wind der über die Insel jagt noch viel eisiger. Dann gibt es da auch noch Finn ihre Jugendliebe, von der auch heute noch die halbe Insel spricht. Jeder kennt jeden und selbstverständlich kann man sich auch nicht aus dem Weg gehen. Die Häuser werden nicht abgeschlossen und der Briefträger bringt die Post direkt auf den Küchentisch.
Bei vielen dieser Beschreibungen musste ich sehr schmunzeln. Sie haben mich sehr stark an meine Heimat erinnert. Dort schließt man zwar die Häuser ab, allerdings kenne ich die Postbotin mein ganzes Leben lang. Jeder weiß gefühlt alles und der Dorftratscht geht rum, das kann man sich kaum vorstellen. Vieles kam mir wirklich bekannt vor, auch wenn es auf der Insel noch viel krasser ist, als in meinem Dorf. Die Bewohner mischen sich nämlich wirklich sehr in Islas Leben ein und wollen sie unbedingt wieder mit Finn verkuppeln.
Als es dann auch noch zu seltsamen Einbrüchen auf der Insel kommt, spielt beinahe alles verrückt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gefallen und obwohl ich am Anfang etwas Angst hatte, das die Geschichte zu plump werden könnte, hat die Autorin mich doch überzeugt. Ihr ist es gelungen, eine wirklich kitschige Geschichte auf eine schöne Art und Weiße zu erzählen.
Isla hat eine schwierige Vergangenheit mit ihrem Vater und auch ihrer Mutter. Diese hat die Familie verlassen, als Isla drei Jahre alt war und eine tiefe Wunde geschlagen. Islas Freiheitsdrang hat sich wie ein Keil zwischen sie und ihren Vater getrieben.
Diese Beziehung wurde wirklich realistisch dargestellt und man konnte Islas Schmerz und Verzweiflung sehr gut verstehen.

Meiner Meinung nach ist es der Autorin wirklich gut gelungen, die Figuren realitätsnah darzustellen und ihre Probleme und Sorgen zu verständlich zu machen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Stück verschlungen habe. Gerade das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Von mir gibt es für diese Idee und die gelungene Umsetzung vier von fünf Monstern.

Ein Inselbuch mit Herz

Von: Sonja Datum : 21.12.2017

kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/

Die Rezension zu diesem Buch nimmt an der Anzeigenkampagne "Hello Sunshine" des Verlages teil. Es wurde jedoch selbst gekauft und nicht durch den Verlag zur Verfügung gestellt.

INHALT:
Isla Grant war froh, ihrer Heimatinsel Bailevar an der Küste Schottlands zu entkommen. Doch nach 10 Jahren geht ihre Beziehung in die Brüche und ihre Familie auf der Insel ist das Einzige was übrig bleibt.

Doch die empfangen Sie nicht nur mit offenen Armen. Schnell wird klar; Isla muss herausfinden, was sie wirklich will vom Leben. Ob da die Begegnung mit ihrer Jugendliebe Finn hilfreich ist?


FAZIT:
Da ich das Meer, kleine Inseln und die dazugehörige maritime Einrichtung sehr liebe, hat mich das Buchcover und der Titel magisch angezogen.

Der Schreibstil eignet sich für einen Tag am Strand (oder alternativ aufgrund des Wetters auf der Couch). Leicht und locker ist der Erzählfluss gestaltet und man ist schnell im Geschehen.

Anne Sanders schafft es, eine kleine idyllische schottische Insel zu kreieren auf der allerhand schrullige Insulaner zu Werke sind. Hier passt jeder auf jeden auf und weiß bestens über seinen Nachbarn Bescheid. Diese Nähe war Isla bislang zuviel und floh vor über 10 Jahren nach Edinburgh. Doch aufgrund ihrer persönlichen Krise muss sie sich eingestehen, dass die Insel mit ihrer Familie doch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt.

Besonders ein Insulaner, ihre Jugendliebe Finn, hat ihr Herz nicht vergessen. Und dieses Herz ist im Buchtitel gemeint, warum es eine Insel ist? Lest unbedingt selbst, welche Entwicklungen Isla durchmachen machen muss, um zur Ruhe zu kommen.

Wer aber denkt, dass auf dieser kleinen Insel nichts los ist, der irrt: ein Einbrecher treibt sein Unwesen, die alte Dame Shona versucht Isla mit Finn zu verkuppeln, Islas Brüder und ihr Vater haben mit Isla einiges Aufzuarbeiten, eine Oma paddelt mit einer Harpune im Meer und dann gibt es noch eine Geschichte um eine verschwundene Insel.

An einigen Stellen hätte ich Isla am liebsten in den Hintern getreten und gesagt: "Nu reiß dich mal zusammen!" Aber das hat meist der heimliche Star des Buches Shona gemacht. Die alte Dame war meine Lieblingsprotagonistin im ganzen Buch.

Bei den vielfältigen Dialogen merkt man, dass die Autorin ihr Herzblut in das Inselbuch mit Herz gesteckt hat und das ein "okay" inzwischen ein echter Dialogklassiker geworden ist.

Ich würde gern mal einen Ausflug auf diese kleine Insel machen, um ein Krabbenbrötchen in Finns Pub zu essen: Volle Punktzahl!

https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/12/anzeige-rezension-anne-sanders-mein.html

Die Insel ist mein Herz

Von: Marie's Salon du Livre Datum : 20.12.2017

mariessalondulivre.at

Isla kommt nach knapp 10 Jahren wieder nach Hause auf die Insel Bailevar. Sie hat damals ihren Vater, ihre zwei älteren Brüder und ihre Jugendliebe zurück gelassen und es niemals bereut. Aber in ihrer Not sieht sie keinen anderen Weg, als zu ihrer Familie.

Dort angekommen, trifft sie auch unerwarteter Weise Finn wieder. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit überrollen Isla und vor allem Shona freut sich sehr die junge Frau wieder in die Arme zu schließen.

Shona, die seit jeher gerne die Geschichte der „verschwundenen Insel“ erzählt, die nicht mehr die jüngste ist und auch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Wie hat es mir gefallen?

Ich lese das Buch im Rahmen der Aktion „Hello Sunshine“ vom Bloggerportal und habe das Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.

Mit dem Cover und dem Klappentext waren meine Erwartungen auf einen lockeren leichten Liebesroman gelenkt. Bekommen habe ich eine weitaus tiefer gehende Geschichte.

Isla ist eine junge Frau, die an einem Scheideweg in ihrem Leben angekommen ist. Sie ist verwirrt und daher zickig. Sie floh von der Insel, die sie als einengend und provinziell empfand. Nun ist sie wieder hier und die Menschen haben sich kaum verändert. Meine Sympathie für sie hielt sich in Grenzen, denn sie strapazierte oft meine Geduld. Ich brauchte eine Zeit lang, um mich mit ihr anzufreunden.

Finn dagegen hat mich sofort für sich eingenommen, vor allem seine freundliche Art und seine Leidenschaft fürs Kochen. Er kann auch mit Islas Gefühlschwankungen umgehen, auch wenn ihn ihr Auftauchen überrascht.

Bereichert wird die Story durch ein paar äußerst charmante Figuren. Allen voran Shona, die das Herz der Insel ist. Ihre Geschichten sind allseits bekannt, wenn auch nicht alle daran glauben, hören sie ihr sehr gerne zu.

Louise, eine knapp 90jährige Frau, die noch täglich im Meer schwimmt und ihren wundervollen „gefakten“ französischen Akzent lebt.

Die Altherrenband, der Postbote/Müllmann und noch einige andere schrullige Figuren.

Diese Insel im rauen schottischen Meer rundet bildet den perfekten Schauplatz, um die Geschichte zu erzählen.

Der Schreibstil der Autorin war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig. Ich kann nicht genau festmachen, woran das lag. Es war womöglich ein Zusammenspiel aus einer für mich eher ungewohnten Schreibweise und meiner leichten Abneigung gegenüber Isla. Aber man muss die Hauptfigur nicht unbedingt mögen, um eine Geschichte gut zu finden.

Und ich fand sie gut. Sie war tiefgründiger als erwartet, sie war spannend und voller großer Gefühle, die alle Menschen in sich haben.
Es ist eine Geschichte über Familie, Freundschaft, über Herkunft, Vergangenheit und Zukunft. Als ich mich voll darauf eingelassen habe, riss sie mich mit.

Viva Rubia

Von: Janine Datum : 13.12.2017

https://www.vivarubia.ch/

Meine Meinung zum Buch:
Die Story hat mich von den ersten Seite an gepackt und ich habe es genossen, in meinem Kopfkino auf die schottische Insel Bailevar zu reisen, um Islas turbulenten Aufenthalt dort zu begleiten. Das Buch enthält sowohl traurige, ernsthafte und nachdenklich stimmende, als auch lustige und heitere Komponenten. Alles in allem ein Must-read und eigentlich perfekt sowohl für den Strand, als auch für die Couch oder das Bett in den eigenen vier Wänden, mit einer Tasse Tee oder Kaffee und am Liebsten noch mit einem selbstgebackenen Insel-Keks von Shona - oder wie ich; Mit einem Halloween-Schoko-Keks hihi ;)

Eine unglaublich süße Liebesgeschichte

Von: misshappyreading Datum : 11.12.2017

misshappyreading.blogspot.de/

Anne Sanders erzählt eine unglaublich süße Liebesgeschichte, gespickt mit Familie, Freundschaft und Freunden die Familie sind. Das Buch ist eine verträumte Lektüre die einen von der zerklüfteten, mystischen und faszinierenden Natur Schottlands träumen lässt.

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Isla konnte nicht schnell genug von der Insel ihrer Kindheit flüchten. Doch als alles über ihr zusammenbricht fliet sie aus Mangel an Alternativen in das Einöd im Atlantik zurück. Die Insulaner begrüßen sie mit gemischten Gefühlen. Und dann ist da noch ihre Jugendliebe Finn.

***

Ich habe mir das Buch als Urlaubslektüre mit in die Emirate genommen. Anne Sanders entführt den Leser auf eine kleine schottische Insel (die übrigens fiktional ist, sich aber an der schottischen Insel Iona orientert).

Isla (eine grandiose Namenswahl!) kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück um dort ihre Trennung zu verarbeiten. Wobei sie nicht genau weiß warum sie in ihre Heimat zurück geht, schließlich warten dort nur weitere Probleme auf sie. Auf Anhieb war sie mir nicht besonders sympathisch, Finn hingegen umso mehr.

***

Die kleine Insel im Atlantik ist für mich die heimliche Haupt-Protagonistin des Buches. Auch wenn es viel um die Sage der "verschwundenen Insel" geht, ist Bailevar, Islas Heimat, mein persönlicher Star. Eine Insel auf der jeder jeden kennt, Menschen noch altmodisch sind und im Einklang mit den Naturgewalten leben. Und doch ist Bailevar nicht eine Perle vergangener Zeiten.

Wie gerne würde ich Finns Restaurant, das "Old Man's Inn", besuchen. Ein alteingesessener Pub welcher mit fancy Gerichten und stylischem Flair aufwartet und ein absoluter Geheimtipp auf dem Festland oder den größeren Inseln ist. Lieben gerne würde ich mich zu Isla setzen und Finns veganen Shepherd's Pie kosten.

***

Neben der niedlichen Storyline machen die Details das Buch aus. Familien-Rezepte die man förmlich in der Nase hat, egal wo man gerade liest. Heimatverbundene Menschen die einen an den eigenen Fels in der Brandung erinnern. Und listige alte Damen welche so charmant sind dass man selbst einen fiktiven Charakter am liebsten ganz fest an sich drücken möchte.

***

Bei einem so liebenswerten Roman lassen sich nicht so einfach drei interessante Fakten herausarbeiten. Ich bin denoch fündig geworden auf den Seiten. Wie diese Fakten mit der Geschichte zusammen hängen müsst ihr allerdings selbst heraus finden:

- Selkies: Der Mythos stammt aus Schottland - Robben welche ihr Fell ablegen und sich auf dem Land als Menschen bewegen - die Frauen sollen in Menschengestalt wunderschön sein (Girlpower!)
- Inselgeburten gibt es tatsächlich, zum Beispiel entstand 1963 die Insel Surtsey vor der Küste Islands - spiegel online Artikel
- Und weil ich es immer wieder vergesse: Was ist Haggis? - Es besteht aus dem Magen eines Schafes, welcher mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Das ganze wird Pfeffer scharf gewürzt.

Die Autorin hat mich hier auf eine Achterbahn der Gefühle geschickt, die mich einfach mitgerissen hat. Ich hoffe, dieses Buch wird eines Tages verfilmt.

Von: MoneP Datum : 28.11.2017

rezensionenmitherz.blogspot.de/

Dies ist das erste Buch das ich von Anne Sanders lese. Ihr Schreibstil ist so wunderbar das ihre Geschichte, wie ein Film vor meinem inneren Augen ablief. Man kann sich einfach fallen lassen und ist selber auf dieser Insel. Ich saß im Pub oder sah von den Klippen auf das Meer hinaus. Ich konnte mich richtig gut in die Protagonisten hineinversetzen, so das ich oft schlucken musste, wenn ich mit ihnen fühlte. Ich fühlte ihre Beklemmungen, wenn sie jemandem begegneten, dem sie noch nicht gewachsen waren. Ich fühlte ihren Schmerz, ihre Leidenschaft und ihre Liebe füreinander. Ich musste lachen und weinen. Die Autorin hat mich hier total bei meiner Empathie gepackt und mitgerissen.Ich denke, die Menschen, die mich außerhalb meiner Wohnung beim Lesen sahen, hatten auch viel Freude. Oft konnte ich mir ein Lachen einfach nicht verkneifen oder ich verzog meinen Mund so sehr, das andere dachten, ich hätte womöglich schmerzen. Doch das Buch brachte mich auch zum weinen. Ich erlebte hier eine Achterbahn der Gefühle.

Das Buch ist unterteilt in Islas und Finns Sicht. Es ist dann aber auch dementsprechend gekennzeichnet. Das einzige was dazu überhaupt nicht passte war, als plötzlich Shonas Gedanken dort zu lesen waren. Das ganze Buch war so gut durchdacht, man spürte Emotionen und Gedanken und dann kommt etwas, das nicht wirklich hineinpasst. Es war für die Geschichte zwar wichtig, allerdings hätte man dies besser in einem Gespräch verpacken können. Doch dieses Buch ist so toll, dass selbst dieser Patzer verziehen wird.

Die Protagonisten waren sehr unterschiedlich und doch harmonierten sie perfekt miteinander. Da ist Isla, die eine regelrechte Abneigung vor dieser Insel hat. Was ist es, das sie so sehr hasst an diesem wunderbaren Ort?
Die Männer in ihrer Familie wirken etwas ruppig und verloren und sind doch so liebenswert.
Finn ist ein wahrer Gentleman. Er ist zuvorkommend und humorvoll. Immer zur Stelle, wenn man ihn braucht. Doch Isla bringt ihn einfach auf die Palme und man muss einfach schmunzeln, wenn man die beiden gemeinsam erlebt.
Und dann ist da Shona. Meine Lieblingsprotagonistin in diesem Buch. Selten habe ich eine Person, die mir besonders ans Herz wächst. Aber diese spritzige, flippige alte Dame war so unterhaltsam und herzerwärmend das es so kommen musste. So eine Großmutter wünscht sich einfach jeder. Sie ist der Grund für die Geschichte in der Geschichte, in der es um eine verlorene Insel geht. Auch diese ist hier sehr gut gelungen, obwohl ich gerne noch mehr von der Geschichte gelesen hätte. Doch irgendwann war sie erzählt und es ging nicht weiter. Oder endet diese Geschichte vielleicht trotzdem nie?!

Dieser Roman entführt an die raue Westküste von Schottland

Von: Susanne Edelmann Datum : 25.11.2017

www.susanne-edelmann.de/

Dieses Buch hatte ich schon seit längerem daheim auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen. Als ich nun die Nachricht bekam, dass der Blanvalet-Verlag im kommenden Jahr eine große Kampagne namens „hello SUNSHINE“ plant, zu der auch dieser Roman gehört, war dies der perfekte Anlass für mich, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Um die sommerlich-leichten Romane dieser Kampagne perfekt in Szene zu setzen, wird es vom Verlag aufwändig gestaltete Booklets geben, die den Zeitschriften „Brigitte“ und „flow“ beiliegen werden und die natürlich auch im Buchhandel erhältlich sind. Dazu kommen Social Media-Aktionen, Gewinnspiele und Veranstaltungen. „Mein Herz ist eine Insel“ erscheint aus diesem Anlass im Mai 2018 noch einmal neu als Taschenbuch.

Worum geht es: Nachdem Islas Freund sich von ihr getrennt hat und sie auch ihren Job und die gemeinsame Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als nach Hause zurückzukehren, auf die Insel Bailevar vor der rauen schottischen Westküste. Vor Jahren hat sie die Insel verlassen, um in die Welt hinaus zu ziehen, seitdem wurde der Kontakt zu ihrem Vater und ihren Brüdern immer seltener. Kein Wunder also, dass sie zuhause nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird – zumal die Familie noch immer unter ihrer Vergangenheit leidet. Denn als Isla drei Jahre alt war, hat ihre Mutter die Familie verlassen. Seitdem werden Isla und ihre beiden älteren Brüder von Schuldgefühlen gequält. Und Islas Vater hat es nie verwunden, dass auch seine Tochter ihn und die Insel verlassen hat.

Am liebsten würde Isla also gleich die nächste Fähre zurück zum Festland nehmen, wenn sie denn wüsste, wohin sie gehen könnte. Zum Glück gibt es aber noch die alte Shona, die für Isla schon immer wie eine Großmutter war, und die viele alte Geschichten rund um Bailevar und eine verschwundene Insel auf Lager hat. Und dann ist da auch noch Finn, Shonas Großneffe und Islas erste große Liebe. Die Gefühle zwischen den beiden sind noch nicht erloschen, allerdings stehen auch sehr viele Verletzungen zwischen ihnen, schließlich hat Isla damals, als sie die Insel verlassen hat, auch Finn zurückgelassen.

Doch dann taucht ein Fremder auf Bailevar auf, der den Alltag der Inselbewohner gehörig durcheinander bringt. Shona wird überfallen, in Finns Büro wird eingebrochen und natürlich liegt der Verdacht nahe, dass der Fremde etwas damit zu tun hat. Aber stimmt das?

Isla muss sich auf Bailevar endlich ihrer eigenen Geschichte stellen und sich mit ihrer Familie aussprechen. Aber ausgelöst durch den Überfall kommt es auch zu einer dramatischen Enthüllung aus Shonas Vergangenheit. Den härtesten Kampf jedoch muss Isla gegen sich selbst ausfechten, indem sie lernt, endlich ehrlich zu sich selbst zu sein und ihre Gefühle zuzulassen.

Der Autorin ist ein schwieriger Spagat gut gelungen: Einerseits kann man als Leser Islas Widerwillen gegen die Insel gut nachvollziehen, gegen den Dorfklatsch, das vermeintlich Kleinbürgerliche, Einengende. Andererseits wächst beim Lesen die Faszination für dieses raue Eiland und seine liebenswert-schrulligen Bewohner. Dazu trägt auch bei, dass einzelne Kapitel aus Finns Sicht geschildert werden, der somit Islas Ansichten eine andere Perspektive anfügt. Islas innerer Kampf wurde für mein Empfinden sehr gut und anschaulich geschildert, man leidet wirklich mit ihr, möchte sie andererseits aber auch manchmal kräftig durchschütteln, um ihre Verbohrtheit zu durchbrechen.

Meiner Meinung nach ist „Mein Herz ist eine Insel“ kein ausgesprochener Sommerroman, die Lektüre lohnt sich das ganze Jahr über. Eine Geschichte mit Tiefgang, die jedoch ein wenig langsam in Schwung kommt, deshalb gibt es einen kleinen Punktabzug. Alles in allem aber ein sehr lesenswerter Roman.

Sommerlich leichter Roman mit Tiefgang

Von: Magische Farbwelt Datum : 23.11.2017

https://magischefarbwelt.blogspot.de/

Bei diesem Buch hat mich ja sogleich das wunderbar gemütliche, ja, beinah maritime Cover gefesselt. Und ich bin ja persönlich sowieso ein Küstenfan, da ich die Rauheit des Meeres sehr mag. Das ist eben Natur pur, wie ich finde. Und ja, ein Küstenfreund kommt in dem Roman „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders voll auf seine Kosten. Als Leser kann ich mich wunderbar in die Szenen hineinversetzen, als wenn ich dort vor Ort wäre. Die Protagonistin im Roman ist Isla – welch passender Name übrigens. Sie kehrt nach 10 Jahren und einer gescheiterten Beziehung an ihren Heimatort zurück, eigentlich nur Übergangsweise. Aber was sind Pläne, wenn sie nicht über den Haufen geworfen werden? Die Autorin Anne Sanders beschreibt in wunderbar liebevoller Art und Weise, wie sich Isla mehr oder weniger auf der kleinen Insel Bailevar, auf der jeder jeden kennt und jeder alles über jeden weiß, wieder zurecht findet. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle. Und so, wie ich es mag, hat mir insbesondere die Liebesgeschichte Gänsehaut und auch hier und da ein Ziehen in der Magengegend bereitet, als wenn mir das als Leserin fast selbst passieren würde. „Mein Herz ist eine Insel“ ist ein wunderbarer Sommerroman, bei dem sich der ein oder andere Leser sicherlich selbst wieder finden wird.

Stürmische See beim Kaminfeuer

Von: Frau Goethe Datum : 15.11.2017

https://fraugoetheliest.wordpress.com

Isla Grant lebt seit zehn Jahren mit ihrem Freund in Edinburgh. Aus heiterem Himmel erklärt er ihr, dass er sich in eine andere Frau verliebt habe. Es ist nur zu verständlich, dass Isla erstmal Abstand braucht. So kehrt sie nach jahrelanger Abwesenheit zurück in ihr Elternhaus auf Bailevar, wo ihr Vater nach dem Verschwinden ihrer mit ihren beiden Brüdern lebt. Die Bewohner sind auf den ersten Blick so schroff wie die Felsen auf der westlichen Insel Schottlands, lassen aber nach und nach immer mehr Gefühl zu. Isla trifft auf ihre Jugendliebe Finn und dann ist da noch der Tourist Jared, der scheinbar Interesse an Isla hat.

Anne Sanders zeichnet in ihrem zweiten Roman eine Liebesgeschichte vor der wildromantischen Kulisse einer fiktiven schottischen Insel. Vergleichbar mit den einsetzenden Septemberstürmen ist das Seelenleben der Protagonistin. Empfand sie ihr Leben eben noch in ruhigen Bahnen, wird sie mit dem Ende ihrer langjährigen Beziehung vor große Probleme gestellt. Als einzigen Ausweg sieht sie die Rückkehr nach Hause, wo ihr mürrischer Vater keineswegs erfreut ist, seine Tochter wiederzusehen. Nach und nach erfährt man, dass es vor Jahren Differenzen gegeben hat und offenbar beide Sturköpfe sind.

Etwas Wärme bekommt Isla nur bei der 88jährigen Shona, einer Verwandten von Finn. Auch er hatte einige Turbulenzen in seinem Leben, bevor er dem aufregenden Leben in London als Sternekoch den Rücken gekehrt hat und nun wieder auf der einsamen Insel lebt. Um das Beziehungsgeflecht aber nicht ganz so vorhersehbar zu gestalten, taucht noch der Tourist Jared auf, der sich für alles auf der Insel interessiert. Auf Bailevar sind ansonsten nur Tagesgäste und nur bei schlechtem Wetter gibt es ein paar Notunterkünfte. Jared macht sich also schon dadurch verdächtig, dass er eine unbestimmte Zeit bleiben will. Leider werden ihm nicht allzu viel sympathische Eigenschaften angehängt, sodass ich immer froh war, wenn Isla sich nicht zu lange mit ihm beschäftigte.

Das Leben auf der Insel wird mit den Einflüssen des Wetters durch die Zeilen spürbar. Die raue Natur hat auch seine Bewohner geprägt. Zum leichten Schmöker wird der Roman, da kein Herz eine Insel aus unerreichbarem Feld und Stein ist, und sich die Wärme ganz von allein entwickelt. Je mehr Einblick angeboten wird, desto mehr Verständnis bringt man für das Verhalten der Figuren auf. Die angedeuteten Ängste und Konflikte sind nachvollziehbar. Außerdem überrascht am Ende ein langgehegtes Geheimnis. Von daher eignet sich das Buch ganz ideal für ein Lesewochende auf der Couch.

Heimat

Von: Frau Kochlese Datum : 21.10.2017

www.fraukochlese.blogspot.de

Isla Grant kehrt auf die winzige Insel Bailevar zurück. Ihre Heimatinsel, mit der sie jedoch keine lobenswerten Erinnerungen verbindet und vor zehn Jahren fluchtartig verlassen hat. Doch ohne Job und vom Freund verlassen, sieht Isla keinen anderen Weg, als zu ihrer Familie zurückzukehren. Ihre Familie, die sie in den zehn Jahren kaum besucht hat und wenig Kontakt hatte. Als sie dann auch noch auf der Insel ihrer Jugendliebe über den Weg läuft, sind alle unerwünschten Erinnerungen zurück und das emotionale Chaos erreicht. Nur in der alten Dame Shona, die schon damals wie keine andere gerne Geschichten, besonders die von der verschwundenen Insel, erzählte, findet Isla eine Vertraute. Doch die alte Dame verbirgt ein tragisches Geheimnis, welches Isla langsam erkennt. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein...


Vom Cover war ich sofort begeistert und habe mich geradewegs verliebt. Die geschwungene Schrift, die leicht ins Cover gestanzt wurde, mit dem bronzefarbenen Glanz - dazu das harmonische Bild mit dem Blick aus dem wunderschönen großen Strandhausfenster auf das Meer. Das Cover harmoniert. Ich fragte mich oft vor dem Lesen, wie der Titel zur Geschichte passt. Jetzt weiß ich es und bin positiv überrascht.

Inzwischen ist es nichts Neues & kein Geheimnis mehr, dass mich Inselromane seit geraumer Zeit magisch anziehen. Auch diese Geschichte, die auf der fiktiven Insel Bailevar, die an der Westküste Schottlands fantasiert wurde, hat mich ungemein gefesselt und emotional berührt. Isla Grant kehrte aus notgedrungenen Beweggründen auf die Insel und zu ihrer Familie zurück. Schon bei der Beschreibung der Anreise und dem Kennenlernen des Charakters Isla Grant - temperamentvoll, energisch, überstürzend und eine unheimlich verletzte Seele - , empfand ich den Schreibstil wunderbar angenehm, leicht und verständlich, sodass ich mir die beschriebenen Kulissen als auch Isla direkt vor Augen führen konnte. Ein Schreibstil, der eine gewisse Atmosphäre schafft und dem inneren Auge vieles bietet. Ich konnte quasi den salzigen Inselwind spüren. Erzählt wird aus zwei Sichten. Isla Grant & Finn Taylor. Auch Islas Jugendliebe, Finn Taylor, ein Hauptcharakter in dieser Geschichte, konnte ich von Anfang an ins Herz schließen, war mitunter viele Male seiner Ansicht und hätte mit ihn am Liebsten gemeinsam Isla wachrütteln wollen. Es war ein stürmisches Auf und Ab an Emotionen. Islas Vater und Brüder, die ich mit ihren großen, gewaltigen Gestalten und starken, geprägten Arbeiterhänden vor mir sah, unterhielten die Story immer wieder passend und liebevoll. Shona, die Isla schon seit der Geburt kennt, war mir mehr als sympathisch. Ihre liebe, fröhliche und verschmitzte Art, immer und allen einen Schritt voraus, nur das Beste wollend, machte sie zu Shona, die man als Leser nur liebgewinnen konnte. Die Legende der verschwunden Insel wird während des ganzen Trubels stimmig eingebunden, erzählt und unterstreicht den ganzen Roman.

Ein Roman, der vieles an Emotionen hervorruft, eine Spannung und Liebe aufbaut, bei der mir die eine oder andere Träne über die Wange lief. Einige Geheimnisse und ein traurig-schönes Ereignis, das zur Erkenntnis führte, unterhielten mich mitfühlend und fesselnd auf knapp 380 Seiten.

Lesenswert
In diesem Roman begegnet der Leser Charaktere, mit einigen schmerzlichen Geheimnissen und vielen unausgesprochenen Worten - und alles sehr gefühlvoll mit einem Hauch Melancholie.

Überraschend gut

Von: Bloggin' Hinkenpinken Datum : 19.10.2017

https://blogginhinkenpinken.com

Darum geht es:

Nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebenspartner Eric steht Isla mit nichts da. Sie hat keinen Mann, keinen Job und keine Wohnung mehr. In ihrer Verzweiflung fällt ihr nichts anderes ein, als heimzukehren nach Bailevar, einer winzigen schottischen Insel. Doch alles in ihr sträubt sich dagegen. Kontakt zu ihrer Familie hatte sie nämlich seit Jahren nicht mehr und außerdem erwartet sie auf der Insel auch noch Finn, ihre Jugendliebe. Einziger Lichtblick ist ihre Ersatz-Großmutter Shona, die wunderbare Geschichten erzählen kann und fest an die Legende von der verschwundenen Insel glaubt.

Ich sage dazu:

Es hat lange gedauert, bis mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, denn ich fand ihn irgendwie hölzern und trocken. So ganz ohne Wärme. Trotzdem ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Emotionen sowohl von Isla, als auch von Finn zu transportieren. Irgendwann hatte sie mich dann doch und ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen.

Erzählt wird die Geschichte aus Islas Sicht und manchmal aus der von Finn jeweils in der ich-Form. Ab der Mitte des Buches kommen noch einzelnen Kapitel zur Legende der verschwundenen Insel hinzu.

Mit der Protagonistin Isla wurde ich allerdings bis zum Schluß nicht warm. Sie ist eine Getriebene, deren sehnlichster Wunsch schon immer war, von ihrer Heimatinsel zu verschwinden. Sie mag weder die Insel, noch deren Bewohner. Einzig Shona scheint ihr am Herzen zu liegen.

Islas Verhältnis zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrem Vater, ist angespannt. Ihre Brüder und sie geben sich die Schuld am Verschwinden der Mutter vor über zwanzig Jahren. Der Vater hat es – bis jetzt – nicht für nötig befunden, den Kindern diese Schuldgefühle zu nehmen.

Finn dagegen war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich sagen muss, dass sein Charakter schon fast ein bisschen zu gut war. Egal, was Isal macht oder sagt, Finn nimmt es mit fast stoischer Ruhe hin. Frei nach dem Motto: Lass frei was du liebst, wenn es dich auch liebt, kommt es zu dir zurück.

Ein Lichtblick hingegen war die alte Dame Shona. Auf kluge und verschmitzte Weise erreicht sie immer, was sie erreichen will. Sowohl für Isla, als auch für Finn stellt sie so etwas wie eine Ersatz-Großmutter und somit ein Bindeglied dar.

Fazit:

Ein Buch, das mich überraschen konnte.

Große Emotionen, lesenswert verpackt

Von: Dataha Datum : 11.10.2017

Isla kehrt nach 10 Jahren in Edinburgh auf ihre Heimatinsel Bailevar vor der schottischen Westküste zurück, um ihrem langjährigem Lebensgefährten zu entfliehen. Eric ist fremdgegangen und das muss Isla erst einmal verdauen. Kaum angekommen fühlt sie wieder diese Enge der kleinen Inselgemeinschaft, von der sie eigentlich für immer weg wollte.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Isla erzählt, hin und wieder auch aus der Perspektive von Finn.

Zunächst werden uns einige Einwohner von Bailevar vorgestellt: Islas Familie, die von ihrer Mutter vor vielen Jahren verlassen wurde und dies noch nicht verkraftet hat; die liebenswerte, ältere und etwas unkonventionelle Dame Shona, die einen kleinen Laden betreibt und eine schwere Last zu tragen hat; der Pubbetreiber und Koch Finn, Islas Jugendliebe, den sie eigentlich in London vermutet hat; der Amerikaner und Tourist Jared, von dem niemand so genau weiß, was er eigentlich so lange auf der Insel will. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, mit der er zurechtkommen muss. Und auch Isla muss nach der Trennung von Eric erst einmal wieder zu sich selbst finden, dadurch ist sie oft sehr hin- und hergerissen. Sie weiß eigentlich gar nicht, was sie will und würde am liebsten vor allem weglaufen, vor allem aber vor Finn. Finns Großtante Shona versucht die beiden jedoch mit Humor und Augenzwinkern zusammenzubringen.
Obwohl Bailevar eine fiktive Insel ist, könnte sie so durchaus existieren mit ihren typisch schottischen und ein wenig mystischen Ecken. Sogar eine passende Legende, die in mehreren kurzen Kapiteln erzählt wird, hat die Autorin in ihre Geschichte mit eingebaut.

Anne Sanders hat es geschafft, aus einer Liebesgeschichte einen unterhaltsamen, flüssig zu lesenden, einfühlsamen und durchaus positiven Roman zu schreiben. Die Verwirrungen der Gefühle der einzelnen durchaus sympathischen Protagonisten sind gut nachvollziehbar ohne übertrieben zu wirken. Das Cover des Buches ist wunderschön, es erinnert mich sehr an nordische Gemütlichkeit. Obwohl ich nur bedingt ein Freund von Liebesromanen bin, hat mir dieser hier gut gefallen.

Schöne Geschichte über Selbstfindung, Liebe und Freunschaft

Von: Sara Datum : 09.10.2017

https://diebuchstabenstadt.wordpress.com/

Die Geschichte der verschwundenen Insel zieht sich durch das ganze Buch. Am Ende des Buches angekommen, finde ich, dass auch der Titel ganz hervorragend zur Geschichte passt. Aber nun etwas konkreter. Das Buch ist spannend aufgebaut, und nachdem man als Leser immer wieder rätselhafte Andeutungen erhält, will man natürlich unbedingt wissen was sich hinter den einzelnen Geheimnissen verbirgt. Ich konnte zwar das ein oder andere erahnen, das Buch hielt aber trotzdem noch einige Überraschungen bereit.
Die Charaktere sind alle gut und realistisch dargestellt, wobei mir die alte Dame Shona und Finn richtig gut gefallen haben. Mit der Hauptprotagonistin Isla konnte ich hingegen nicht ganz so viel anfangen, weil sie für meinen Geschmack zu zerrissen und unentschlossen war. Auch das ewige hin und her zwischen ihr und Finn aufgrund der Missverständnisse fand ich etwas nervig.
Alles in allem muss ich sagen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und flüssig gelesen werden kann. Ich habe bereits auch ein anderes Buch („Sommer in St. Ives“) der Autorin gelesen, das mir persönlich ein klein wenig besser gefallen hat.

Grundsätzlich ist „Mein Herz ist eine Insel“ ein schönes Buch, das eine tolle Geschichte von Selbstfindung, Liebe und Freundschaft erzählt. Ich kann das Buch deswegen jedem empfehlen, dem auch schöne Liebesromane mit einer Prise mehr gefallen. Gerade die Landschaftsbeschreibungen laden zu einer Reise in der eigenen Fantasie ein.
Das Buch wurde mir von der Randomhouse Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Deswegen ein herzliches Dankeschön an den Verlag. Diese Tatsache hat jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung und bleibt dadurch unverfälscht.

Schönes Buch

Von: Olga Matika Datum : 27.09.2017

https://olgamatika.blogspot.de

Das Buch war wie ein heller Strahl. Heimkehr.

Die Beschreibung des Lebens auf der Insel hat mich erinnert, wie ich als Kind während des Sommers bei meiner Großeltern gelebt habe und wie man sich frei fühlt.
Das Buch passt wirklich gut für Herbstzeit. Es ist guter Auswahl für Urlaub und gemütliche Abend zu Hause mit Tasse Tee und kuschelige Decke. Das wurde mit schöner ,leichter, angeregender Sprache geschrieben. Es wurde ganz schnell und fesselnd verschluckt. HauptPersonen haben so schöne und nette Charaktere, dass ich sofort in den beiden gemögt habe.
Das Buch ist voll von Gut. Von dem wird sehr warm in der Seele.
Ich freue mich sehr, dass ich das Buch in Instagram von @insiderandomhouse und @annesamdersautorin gewonnen. Ich habe noch ein Buch von diese Autorin und werde ganz gerne das lesen.

...einfach nur toll...

Von: Lesebegeisterte Datum : 26.09.2017

www.thalia.at/shop/home/rezensent/?rezensent=29879

Einfach nur wundervoll. Ein perfekter Roman für den Urlaub. Ich war sehr gefesselt und konnte das Buch nur schwer zur Seite legen wie auch schon bei dem ersten Teil. Als Leser taucht man sofort in diese Geschichte ein und ist verzaubert. Alle Zutaten enthalten, was ein gutes Buch braucht: Liebe, Humor, Leidenschaft und eine tolle Landschaft.

Viele Kritikpunkte, aber an sich wirklich schön!

Von: _darkbooks_ Datum : 10.09.2017

dark-books.blogspot.de/

>>gekürzte Rezension<< .

Titel: Mein Herz ist eine Insel
Autor: Anne Sanders
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 14.99€
Bewertung: 3/5 ⭐ .

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! .

Eigene Meinung: ��
Die Handlung der Geschichte hat mir relativ gut gefallen. Ich mochte es einfach wie sich die Geschichte nach und nach entwickelt hat und man mehr über alles und jeden erfahren hat. Jedoch muss ich sagen, dass die Geschichte für mich an manchen Punkten vorhersehbar war.

Die Charaktere haben mir an sich gefallen, vor allen Shona und Finn! Shona war einfach so lustig und liebenswürdig, dass ich mich gerne mal in Wirklichkeit mit ihr unterhalten würde. Sie hatte einfach eine Art an sich die sie besonders machte und Finn war einfach nur umwerfend!
Isla, die Hauptprotagonistin, dagegen hat mir nicht zugesagt. Sie hat nur an sich gedacht, hat kaum auf die Gefühle anderer geachtet oder auch nur daran gedacht wie es ihnen gehen könnte und die Spitze von allem war, dass sie immer sofort ihre Koffer packen wollte, sobald mal ein kleiner Gegenwind aufkam.... Für mich war sie einfach nur feige und so wurde sie mir im laufe des Buches unsympathischer.

Eine schöne Reise auf eine Insel

Von: hope23506 Datum : 25.08.2017

https://www.instagram.com/hope23506/?hl=de

Hier meine Rezension zu "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders. Vielen Dank an das @bloggerportal und den @blanvalet.verlag für das Bereitstellen des Buches
Titel: "Mein Herz ist eine Insel"
Autor: Anne Sanders
Seiten: 378
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: 27.03.2017
Preis: 14.99 ( broschierte Ausgabe)

COVER:
Es ist ein wirklich schönes Cover, das zum Träumen einlädt. Aufgrund des Covers verspricht es, ein sommerlich leichtes Buch zu werden. Es ist in romantischem blau gehalten, was die Nähe zum Meer verdeutlicht.
KURZER INHALT OHNE SPOILER:
Isla kehrt auf ihre Heimatinsel zurück, nachdem sie ihre Familie und Jugendliebe Finn dort vor Jahren fluchtartig verlassen hat. Von ihrem Vater wird sie sehr kühl empfangen. Natürlich trifft sie auf einer solch kleinen Insel auch ihre Jugendliebe wieder. Sie merkt, dass sich an der Enge der Insel und den Bewohnern nichts verändert hat und fühlt sich gleich wieder wie gefangen. Von Shona, der guten Seele der Insel, wird sie herzlich aufgenommen. Sie finden schnell wieder zueinander und Isla erkennt, dass auch Shona ein schweres Schicksal erlitten hat.
MEINE MEINUNG/FAZIT
Der Schreibstil ist locker und angenehm gehalten. Man kommt schnell in die Geschichte rein und sie lässt sich flüssig lesen. Das Buch ist aus den Perspektiven von Isla und Finn geschrieben. Dadurch kann man ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Dadurch, dass viele Handlungsstränge nebeneinander laufen, lernt man die Bewohner der Insel gut kennen. Die Protagonistin Isla fand ich sehr kühl und unnahbar. Sie ist sehr verschlossen. Viele Handlungen von Isla konnte ich nicht nachvollziehen, daher war sie mir auch weniger symphatisch. Finn dagegen ist viel offener und hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht. In diesem Buch wird sehr viel Handlung beschrieben und für mich fand zu wenig wörtliche Rede statt. Auch hat es mir etwas an Spannung gefehlt und ich fand es vorhersehbar. Die Geschichte um die versunkene Insel hätte noch etwas ausgebaut werden können. Zusammengefasst ist es doch eine Wohlfühlgeschichte, die gute 4 Sterne verdient hat. Durch die letzten 200 Seiten hat das Buch ein wenig an Spannung dazugewonnen.
Ich gebe gute ��������.

Rezension zu "Mein Herz ist eine Insel"

Von: antje.moments Datum : 23.08.2017

https://antjemoments.blogspot.de/

Autorin: Anne Sanders

Verlag:blanvalet

Seiten: 378

ISBN: 978-3-7645-0593-6

Preis: 14,99€


Inhalt:



Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …





Meinung:



Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag.

Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, da ich den 1. Roman von Anne Sanders "Sommer in St. Ives" gelesen habe und total verzaubert war.


Schön das es nun einen neuen Roman von Ihr gibt.


Das Cover des Buches ist einfach wieder supi! Es fällt einem sofort ins Auge.


Der Schreibstil von Anne Sanders ist flüssig und ich kam schnell in die Geschichte rein. Ich war beim lesen "dabei" und gerade auf das Ende hin hat es mich richtig gefangen genommen.


Die Protagonisten Isla und Finn sind sehr sympathisch, wenn auch Isla manchmal etwas anstrengend, nervig war.


Im mittleren Teil hat sichs etwas gezogen, aber am Ende wurde es richtig spannend und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.





Fazit:




Ein super tolles Buch, was ich auf jeden Fall weiter empfehlen möchte.

Das Buch bekommt 5/5 Sternen.



Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)


Mein Herz ist eine Insel-Anne Sanders

Von: buecher_liebhaber Datum : 19.08.2017

https://buecherliebhaberblog.wordpress.com/

Eckdaten:
Autorin: Anne Sanders
Verlag: Blanvalet Verlag
Label: Broschiert
Preis: 14,99€ [D] 15,50€ [A]
Seiten: 384
ISBN-13: 978-3764505936

Inhalt:
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Das Cover:
Finde ich sehr gelungen und sieht sehr nach Urlaub aus. Ich finde, wenn man dieses Cover sieht kommt in gleich Urlaubsstimmung auf. Die Schrift sieht auch sehr edel aus, da sie so schön schimmert. Die Aussicht aus dem Fenster ist als hätte man ein Ferienhaus am Strand. Sehr gelungen!

Meine Meinung:
Der Einstieg fiel mir richtig leicht und auch den Anfang der Geschichte fand ich super. Meiner Meinung nach fiel mir der Einstieg so leicht da die Geschichte richtig schön ausformuliert war und man sehr gut mitfühlen konnte.

Die Geschichte fand ich den Hammer da ich den Hintergrund sehr cool finde und auch alles ganz in ganz sehr Ansprechend.

Die Ausformulierung fand ich sehr gut da man sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen konnte und auch sehr gut mitgekommen ist. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war der ständige Wechsel zwischen zwei verschiedenen Zeitpunkten und zwei Personen. Auch die Namen der Protagonisten fand ich nicht so toll aber das muss jeder selbst wissen.

Das Ende war genauso wie ich es mir vorgestellt habe, zwar ein bisschen traurig aber trotzdem irgendwie schön. Ich finde auch das Buch wurde sehr schön abgerundet und das Ende passt gut zur Geschichte.
Fazit:
Mein Fazit fällt sehr gut aus da ich die Geschichte eine sehr gelungene Geschichte finde und wie gesagt den Hintergrund sehr Ansprechend finde. Das Buch bekommt verdiente 4,5/5 Sternen.

Rezension zu " Mein Herz ist eine Insel"

Von: isi.bookworld Datum : 15.08.2017

isibookworld.blogspot.de/

Autorin: Anne Sanders
Verlag: blanvalet
Seiten: 378
ISBN: 978-3-7645-0593-6
Preis: 14,99€




Inhalt:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …



Meinung:

Dieses Buch habe ich vom Bloggerportal bekommen. An dieser Stelle noch einmal Vielen lieben Dank! Auch ein herzlichen Dank an den blanvalet Verlag!:)

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Anne Sanders gibt, war mir sofort klar, dass ich das lesen muss. Der Klappentext hat mich sofort wieder angesprochen. Auch das Cover ist wunderschön. Der Titel passt perfekt zu dieser tollen Geschichte.
Ich habe mich sehr gefreut, als das Bloggerportal mir dieses Buch zugeschickt hat.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob dieses Buch mit dem Vorgänger mithalten kann. Aber das kann dieses Buch definitiv!

Anne Sanders hat mit diesem Buch wieder ein Meisterwerk geschaffen. Der Schreibstil von ihr ist so so schön. Das Buch hat sich super lesen lassen. Ich war Teil der Geschichte und mittendrinn dabei. Nach den ersten paar Seiten , wusste ich das ich ein Buch von Anne Sanders lese. Das erkennt man sofort an ihrem Schreibstil. Gerade das ende war für mich richtig unerwartet. Das hat mir richtig gut gefallen. Meistens ist es ja so, dass man sich vieles vorneweg bzw mitten in der Geschichte denken kann. Die Idee zu dieses Geschichte finde ich sehr gut. Die Umsetzung ist dabei sehr gut gelungen.

Nicht nur "Sommer in St. Ives" war ein sehr sehr schönes Buch ( wenn ihr das noch nicht gelesen habt, müsst ihr das unbedingt noch nachholen. Es lohnt sich!) , sondern auch dieses hier.

Ich bin wirklich wieder sehr begeistert. Anne Sanders hat mich definitiv wieder überzeugt!:)



Fazit:

Natürlich bekommt dieses Buch von mir 5/5 Sterne!!!:)
Schaut es euch unbedingt mal an und lest es. Gerade jetzt noch für die letzten Sommertage perfekt!

Ein schönes Buch für den Urlaub

Von: Svanny Datum : 07.08.2017

svannysbuecherwelt.blogspot.de/?m=1

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach. Ich muss zugeben, ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem lesen. Mir war die Hauptperson Isla ziemlich unsympathisch. Sie war in meinen Augen eine Zicke, die sich vor ihren Problemen verschlossen hat. So etwas kann ich auch im richtigen Leben überhaupt nicht leiden, wenn jemand so unglaublich launisch ist und nicht mit anderen Menschen über die Probleme reden möchte. Aber so viel schon mal vorweg: es wird zum ende besser und die große Aussprache erfolgt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut beschreibend. Ich habe mich während des Lesens in die Welt auf der Insel flüchten können und hatte das Gefühl, als beobachtende Person dabei zu stehen.
Durch dieses ganze Gefühlschaos von Isla und den anderen betroffenen Personen wie ihren Vater oder Finn, ist das Buch stellenweise richtig spannend. Gerade zum Ende hin konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten an einem Stück verschlungen. Schade, dass es dann schon zu Ende war. Auch wenn ich gern noch mehr über das Leben von Isla erfahren hätte, war das Ende sehr gut gewählt und ich hatte sogar ein paar Tränchen in den Augen.
Inhaltlich lässt sich das Buch schnell zusammenfassen, denn so unglaublich viel Handlung gibt es nicht. Allerdings sind die Gefühle der Personen unglaublich gut geschrieben und daher bin ich der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Stellenweise möchte man Isla oder auch Finn einfach nur nehmen und schütteln. Dass sich die Aussprache der zwei so lange hinzieht, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, aber zum Glück tun sie es noch, so viel nehme ich schon mal vorweg.

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da mir wie gesagt der Anfang etwas schwer viel und ich stellenweise am überlegen war, dieses Buch aus der Hand zu legen und ein anderes zu wählen. Durch das schöne Ende hat sich das Buch aber seine 4 Sterne verdient. Es ist ein ideales Buch für die Urlaubszeit oder wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und durch das lesen Urlaub machen möchte.

Eine mysteriöse Familiengeschichte

Von: Missi Datum : 23.07.2017

www.himmelsblau.org

Die Geschichte rund um Bailevar, Isla, Finn und natürlich Shona hat sich erst genauso rau und widerspenstig erwiesen wie das schottische Wetter. Isla war erst einmal nur am Jammern und Zetern, was es mir schwer gemacht hat, mir ihr warm zu werden. Erst nach und nach ist sie zum Glück aufgetaut (nach den ersten 100 Seiten…) und wurde etwas umgänglicher. Die anderen Charaktere, vor allem Finn und Shona, sind mir gleich ans Herz gewachsen. Und die Geschichte reißt einen dann doch mit, vor allem in der zweiten Buchhälfte, als es immer spannender wird.

Etwas schade finde ich nur, dass einige Unklarheiten im Buch offen bleiben (etwa die Beziehung zu ihrer Mutter und ob da noch etwas passiert), aber für die eigentliche Geschichte ist das nicht weiter wichtig. Insgesamt war es dennoch spannend, diese Reise nach Bailevar zu unternehmen – eine Empfehlung für laue Sommerabende!

Ein absolutes Muss für den Sommer und die kommenden Herbsttage!

Von: Annalena Henkel Datum : 21.07.2017

henkels-buch-stube.blogspot.de/

Allgemeines

Titel: "Mein Herz ist eine Insel"
ISBN: 9783764505936
Autor: Anne Sanders
Seitenanzahl: 384 Seiten
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 27.03.2017



Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert...
Ilas Grant kehrt auf ihre Heimatinsel Bailevar zurück und sieht sich vielen Erinnerungen gegenüber - Guten und Schlechten. Als sie dann auch noch ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft scheint alles auf dem Kopf zu stehen - Shona, eine alte Dame scheint ihr einzige Anker, schon seit Kindertagen. Doch ein Sturm naht und dieser Sturm wird alte Erinnerungen wecken, die niemand wach haben wollte.

Der perfekte Roman für den Sommer - auch für die kommenden Herbsttage ein Muss!



Meinung

Angefangen beim Schreibstil - ich habe ihn geliebt! Man kommt unheimlich schnell in die Geschichte rein und durchweg lässt es sich schön flüssig lesen. Die Protagonistin Isla - alles in allem fand ich sie super sympathisch und total amüsant! Mit ihr als Protagonistin bin ich so gerne durch das Buch gegangen, denn sie war authentisch und vorallem schlagfertig. Auf der anderen Seite habe ich teilweise Krisen bekommen - sie hat mir manchmal einfach zu viel gejammert und genörgelt (was natürlich auch amüsant war, teilweise aber auch nur anstregend). Finn - Finn ist Finn! Ich kann ihn nicht anders beschreiben - man muss ihn einfach gern haben. Die Szenen zwischen den beiden habe ich gefühlt alle markiert - ich musste so oft lachen! Obwohl die ganzen Charaktere älter waren als ich, hatte ich absolut kein Problem in die Geschichte abzutauchen - ganz im Gegenteil! Isla's Familie fand ich auch sehr schön und dann ist da ja auch noch eine kleine alte Dame - ich hab Shona sehr ins Herz geschlossen und sie ist halt, wie alte, neugierige Damen so sind. Trotzdessen, dass die Charaktere so liebenswert gestaltet waren, hat sich das Buch teilweise ein bisschen gezogen - was nicht am Plot selber lag, sondern an Isla und ihren Nörgeleien. Das Ende (und auch der Anfang) machen das aber alles wieder gut, denn ich hab geweint, als ob es kein Morgen mehr gibt. Generell finde ich es sehr bemerkenswert, wie Anne Sanders Gefühle erzeugt/hervorruft. Ich bin durch jede Emotion gegangen und habe teilweise so laut gelacht, dass die Leute um mich rum bestimmt dachten - die hat einen an der Klatsche!



Fazit

Egal wie kritisch ich nun an dieses Buch rangehe, es hat 4 von 5 Sterne absolut verdient! Die letzten 150 Seiten haben den Mittelteil absolut wettgemacht. Dieses Ende war einfach toll und ich denke, dass jeder zumindest mal in dieses Buch reinlesen sollte. Die Protagonisten sind zwar nicht im Teenager-Alter, aber ich hatte absolut kein Problem in die Geschichte einzutauchen - ich musste mich manchmal erinnern, dass sie nicht in meinem Alter sind. Denn ob jung oder alt, jeder scheint so seine Schwierigkeiten in Sachen Kommunikation zu haben.

Ganz tolles Buch - luftig, leicht, charmant und mit ganz viel Herz!

Das Debüt der Autorin hat mir um Längen besser gefallen!

Von: Sommerlese Datum : 06.07.2017

sommerlese.blogspot.de/

"Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist absolut. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür, war er sein könnte." Zitat Seite 273

Anne Sanders hat mich mit ihrem Debütroman "Sommer in St.Ives" regelrecht verzaubert. Ihr zweiter Roman wurde als neuer witziger Sommer-Wohlfühlroman angepriesen, ich habe ich daraufhin beim Blogger-Portal angefragt und hatte Glück.


Auch hier hat die Autorin wieder einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der dieses Mal auf die winzige schottische Insel Bailevar geht, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Doch die Schauplätze haben genau den wahren Charakter, den die spezielle schottische Landschaft und deren Bewohner ausmacht. Hier leben Fischer und Schafzüchter ein recht zurückgezogenes und karges Leben. Hier werden noch alte Legenden weiter erzählt und die Menschen sind erst einmal misstrauisch Fremden gegenüber. So präsentiert sich mir auch der Blick auf die Insel im Buch.


Es geht auch in diesem Buch um eine Familie, die vorherrschenden Themen sind Liebe, Vertrauen, das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Familie und die unausgesprochenen Wahrheiten.

Der flüssige Schreibstil mit den vielen emotionalen Nuancen liest sich unterhaltsam und man taucht in die Familie und deren Probleme ein. Doch dieses Mal erscheint mir die Protagonistin Isla doch etwas unnahbar, ihre Geschichte geht mir nicht so recht nah. Echte romantische Gefühle versagt sie sich teilweise und sie geht auch nicht so sehr auf ihre Familienmitglieder zu. Auch ihre Freundschaft mit Finn zieht sich sehr in die Länge und bei mir konnte kein Interesse für die beiden Figuren aufkommen. Für mich ist eher Shona meine Buchheldin, denn ihr Leben ist geprägt von ihrer Fröhlichkeit, ihrer herzlichen Hilfsbereitschaft und dem tragischen Geheimnis, das sie mit sich trägt. Allgemein hat sich kein Wohlfühlgefühl eingestellt und auch humorvolle Szenen habe ich vermisst.


Ein Roman, der in den kargen schottischen Norden führt, eine junge Frau auf ihrem Weg in ihre alte Heimat begleitet und letztendlich ein ungeahntes Familiengeheimnis lüftet.


Wer Familienromane liebt und Schottland bereisen möchte, findet hier die richtige Lektüre.

***Herzlichen Dank an das Blogger-portal von Randomhouse und an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

schöner Sommerroman

Von: Leni Datum : 30.06.2017

sinnessuche.de

Nachdem mich Anne Sanders Roman Sommer in St. Ives in seinen Bann gezogen hatte war ich überglücklich herauszufinden, dass es bereits einen Nachfolger gibt! Auch Mein Herz ist eine Insel führt uns wieder nach Großbrittanien, dieses Mal allerdings auf eine kleine, fiktive Insel in Schottland. Geprägt von, nun ja, Einsamkeit und Eintönigkeit ist Bailevar genau das Gegenteil von dem Ort, an den Isla nach ihrer Trennung von Eric zurückkehren möchte, aber sie hat keine andere Möglichkeit. Also stellt sie sich ihrer Vergangenheit, ihrer Familie und den restlichen Inselbewohnern.

Isla ist die mit dem Herzen, das eine Insel ist. Dem aufmerksamen Leser ist dies von Anfang an klar. Hier wird nämlich mit sprechenden Namen gearbeitet, Isla ist sowohl auf schottisch, als auch auf spanisch die Insel. Für uns Deutsche ist der Name eher ungeläufig, weshalb ich die verwendung hier im Buch besonders schön und passend finde.

Finn ist die Jugendliebe, die vielleicht auch gar keine Liebe war. Das weiß Isla gar nicht so genau. Vielleicht waren sie auch einfach nur zusammen, weil es auf einer winzigen Insel eben unausweichlich ist. Man nimmt, was man kriegen kann. Dass Isla sich damit selbst etwas vormacht wird allerdings mehr als schnell deutlich. Also dem Leser, ihr nicht so wirklich…

Nachdem Isla schon ein sprechender Name war hat mich interessiert, wie das bei Shona ist und ich habe Google gefragt, was Shona bedeutet. Auch dieser Name ist mir nämlich in dieser Schreibform nicht geläufig gewesen. Shona ist ebenfalls ein schottischer Name der soviel bedeutet wie Jahwe ist gnädig. Nachdem ich das Ende des Buches gelesen habe muss ich hier sagen, vielleicht ist der Name sprechender, als man es am Anfang vermuten würde.

Neben unseren drei Hauptakteuren treten noch andere Inselbewohner, natürlich Islas Familie aber auch ein Fremder auf. Und nicht nur die Konfrontation mit ihrer Familie macht ihren Aufenthalt um einiges schwerer, als Isla am Anfang gedacht hätte.

Anne Sanders Schreibstil gefällt mir auch in diesem Buch wieder sehr gut. Locker und leicht lässt sie ein Wort auf das nächste folgen und so die Seiten nur verfliegen. Aber auch das Thema ist wieder besonders schön. Wir begleiten eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst und finden dabei ein lange verborgenes Geheimnis, das nicht nur ihr Leben auf den Kopf stellt.

Fazit:
Auch der zweite Roman bei Blanvalet von Anne Sanders ist nur wärmstens zu empfehlen. Manchmal würde man der Protagonistin das Buch zwar auch gerne gegen den Kopf werfen um sie nur wieder zur Vernunft bringen zu können, aber alles in allem muss man sie ins Herz schließen.

Mein Herz ist eine Insel

Von: Michele.F Datum : 30.06.2017

https://www.instagram.com/buechereulen_/

Das Cover hat mich sofort angesprochen, da es nach einer Leichten Sommer Lektüre aussah und das Cover an sich sofort Sommer Gefühle ausgestrahlte. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen also habe ich es direkt angefragt, da ich auf der Suche nach einer leichten Sommer Lektüre war. Als das Buch kam wurde es auch direkt von mir gelesen und war ein klein wenig enttäuscht da ich etwas anderes erwartet habe. Die Geschichte an sich hat mir relativ gut gefallen, nur leider fand ich das Buch zwischendurch etwas langweilig, sodass sich die Geschichte Teilweise gezogen hat, was aber auch nicht lange angehalten hat.  Außerdem war der Schreibstil war auch nicht so meins.
Die Geschichte an sich war aber dennoch gut und auch gut durchdacht, nur kam ich leider nicht mit Isla klar, was sich leider auch bis zum ende nicht gelegt hat, da ich sie sehr unsympathisch fand und teilweise arrogant fand.
Ich Empfehle das Buch trotzdem weiter, da ich denke das anderen das Buch bestimmt gefallen würde.
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Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Rezension zu mein Herz ist eine Insel

Von: _booksouls_ Datum : 22.06.2017

booksoulsblog.wordpress.com/

Buch: Mein Herz ist eine Insel
Autor/in: Anne Sanders
Preis: 14.99€
Verlag: blanvalet/ Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Klappentext: Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert.
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …(laut dem Bloggerportal: https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/site/title/499596.html)

Meinung: Erst mal danke an das Bloggerportal und den blanvalet Verlag, für diese Rezensionsexemplar. Ich muss sagen, dass Buch hat mich am Ende echt zerstört und genau an dieser Stelle habe ich gemerkt wie vertieft ich in diese Geschichte war. Die Autorin hat so einen tollen Schreibstil, auch wenn es mir manchmal bestimmte Sachen richtig zu deute mochten ich ihn sehr. Sie hat einfach so tolle Charktere erfunden, die einem so sehr ans Herz gewachsen sind, dass man am Ende nicht anders konnte als so sehr mitzufühlen, als wäre man selbst betroffen. Ich hatte eine pure Gäneshaut und (Achtung !könnte einen minimalen Spoilern enthalten) ich habe die Traurigkeit der Charaktere einfach so sehr gespürt, dass sie zum "Greifen nah war" und trotzdessen konnte man auch wieder gut mitlachen und ahh...Ich glaube man merkt, dass das Buch echt gut war.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung von mir!!!Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen...

Insgesamt: 4,5/5��������1/2��



PS: ICH HABE DIESE REZENSION SCHON AM 11. JUNI HOCHGELADEN, WARUM ICH ES NOCHMAL TUN MUSS WEIß ICH LEIDER NICHT��