Leserstimmen zu
Kleinhirn an alle

Otto Waalkes

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Otto Waalkes - wer kennt ihn nicht? Ein Urgestein der Comedy-Geschichte, Kultfigur, Erfinder der Ottifanten, (Ost)Friesenjung und Meister seines Fachs. 70 Jahre jung und immer noch nicht erwachsen. Nun legt er seine Ottobio... äh, Autobiografie vor. Da mich Otto auch schon sehr lange begleitet, war es mir eine große Ehre, seine Biografie zu lesen und nun auch zu hören und sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen.

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Otto Waalkes feierte am 22. Juli seinen 70sten. Kolumnist Sören Heim hat die Autobiografie Kleinhirn an alle gelesen. _________________________________________________________________ Kleinhirn an alle, die Autobiografie von Otto Waalkes, hätte ich wahrscheinlich links liegen lassen, hätte die Zeit darin nicht „eine Kulturgeschichte des bundesrepublikanischen Humors“ entdeckt. Und dass Otto ein helles Köpfchen ist, sollte ja mittlerweile bekannt sein. Falls nicht, dann erteilt vielleicht die Lektüre des ebenfalls in der Zeit erschienenen Interviews von 2014 Nachhilfe. Auf eine Besonderheit Ottos zumindest legte die Biografie dank der Zeit-Rezension den Finger, noch ehe ich das Buch überhaupt gelesen hatte. Auch dank entsprechender Hinweise in den Kommentaren: Otto ist als Komiker erfolgreich, ohne sich je direkt über irgendjemanden lustig zu machen. Ziel der Witze ist in erster Linie Otto. Dann folgen typische Situationen und Rollen (zB der „Minister“, wie in dem auch in Kleinhirn an alle abgedruckten Sketch mit Harry Hirsch, der einen Typus von Politiker karikiert, der von der krassen Übertreibung zur Alltäglichkeit zu werden droht) und immer: Die Sprache in ihrem Gebrauch. Einfach muss nicht niveaulos sein Die Öffentlichkeit dürfte Otto als eher einfachen Komiker auf dem Schirm haben, und Einfachheit, das heißt Heute nicht selten: Aufzählen, wen und was man alles nicht leiden kann und wie im Kindergarten noch ein dürftiges „haha“ (oder „kennste, kennste?“) hinterher schieben (wobei Otto selbst für Mario Barth noch relativ nette Worte findet). Obwohl ich als Kind und Jugendlicher eine Art Otto-Fan war, fällt mir von ihm nicht ein Gag ein, der Menschen oder Gruppen in einer Weise beleidigt, die darauf abzielt, diese absichtlich herabzuwürdigen. Daran, dass Otto mal von Helmut Schmidt zur Entschuldigung aufgefordert wurde, wegen eines Witzes über den Papst (wieder: das Amt, nicht die Person), musste mich das Buch erst dran erinnern. Was natürlich nicht heißen soll, dass es keine misslungenen Otto-Witze gibt. Kleinhirn an alle selbst ist eine kurzweilige und spaßige Lektüre, obwohl die Zeit mit der „Kulturgeschichte des bundesrepublikanischen Humors“ vielleicht etwas zu hoch gegriffen hat. Ja, Otto beleuchtet seine Beziehungen zu deutschen und internationalen Komikergrößen, findet auch den ein oder anderen Unterschied zwischen den Traditionen deutscher und englischer Komik, doch da wird wenig gesagt, was nicht anderswo auch schon gesagt wurde. Wie die eigene Komik funktioniert, durchblickt Otto messerscharf, auch wenn er fast ein wenig zu oft darauf hinweist, wie planlos er anfangs gewesen sei und wie viele Entscheidungen er bis heute aus dem Bauch treffe. Tatsächlich ist, was das Selbstbild betrifft und auch was das Vorgehen des Komikers Otto betrifft, der lange erste Teil über die Kindheit vielleicht der Instruktivste. Puppentheater, Kasperltheater, Überlegungen dazu, wie man Kinder zum Lachen bringt – da drin steckt die ganze Ottosche Spontanität in einfache Gedanken gefasst, die dann von den reichlich gewürdigten späteren Mitstreitern ausgebaut und verfeinert wird und auch von Otto zur Maxime umgebaut: Besser improvisiert wirken als zu viel improvisieren. Friesenbeat. Die frühen 60er auf dem flachen Land Die interessantesten Passagen im Buch berichten dann von der Zeit mit der überraschend erfolgreichen Beatband Die Rustlers. Wie viel früher als ’68 die Jugendbewegung selbst in der hintersten Provinz begann, welche repressiven Strukturen Jugendliche wie Otto zum Rebellieren brachten – wenn Otto von den Rustlers erzählt, wird der Unpolitische zwischen den Zeilen überraschend politisch. Ich hätte gern mehr über das Schwanken zwischen ernster Musik und Komik gelesen, denn noch in der Otto-Show zeigte Otto ja auch die ein oder andere wirklich starke Aufnahme aus dem ernsteren Repertoire (Mein Favorit: Fool on the Hill), aber laut Otto gibt es da nichts zu berichten. Die kleinen Witze zwischen den Liedern funktionierten, und so wurden bald daraus kleine Lieder zwischen den Witzen und endlich witzige Lieder. Witzig will natürlich auch die Autobiografie selbst sein. Das klappt nicht immer. Der Eröffnungs-Gag zündet am besten, auch jetzt, wo ich dran denke, muss ich schmunzeln: Wer eine Autobiografie schreibt, hat etwas zu verbergen – Kurt Tucholsky Wer nun aber eine Ottobiografie schreibt, lässt praktisch alles raus – Otto Waalkes Das ist genau die Kombination von Einfachheit und Hintersinn, die Otto bis heute groß macht. Noch manchmal drängt der Text in der Folge zum lauten Lachen, doch gibt es auch nicht wenige Rohrkrepierer, über die man eher den Kopf schütteln muss. Kein Wunder: Otto ist Bühnenkomiker, und vielleicht hätten weniger, besser gesetzte, Pointen dem Buch sogar gut getan. Allerdings stören die misslungenen Witze auch nicht wirklich. Unterhaltsam mit treffenden Geistesblitzen Unterm Strich bleibt Kleinhirn an alle ein unterhaltsames Buch mit einigen wirklichen Höhepunkten, und für Otto-Fans sicher ein Muss. Die entdecken dort einen vergleichsweise ernsthaften Otto, der sich relativ selbstkritisch über seine späteren Filme äußert und auch größere Fehler im Privatleben thematisiert. Und für andere Leser ist Kleinhirn an alle zumindest nicht uninteressant. Schon allein, weil man über Otto-Perlen stolpert, die man vielleicht nicht kennt. So wie dieses Zeit im Bild Interview mit Ingrid Turnher oder diese kurze Faust Inszenierung. Lehrreich sollte auch die immer wieder aufgegriffene Betonung sein, wie viel Glück eigentlich zusammenkommen muss, um einen Star wie Otto zu machen. Otto spricht durchaus gern über die Talente, die er hat, aber er erinnert mindestens ebenso gerne daran: Unzählige ebenfalls talentierte Menschen sind nicht zur rechten Zeit am rechten Ort, lernen vielleicht nicht diese eine Person kennen, die sie groß rausbringt, sind vielleicht sogar einfach in der falschen Zeit geboren. In der steten Absage an die Ideologie, dass Leistung, was immer man darunter fasst, in der Regel zum Erfolg führe (was immer man darunter wiederum fasst) ist Otto in Kleinhirn an alle vielleicht effektiver „politisch“, als all die Humorprediger, die sich immer schon an die eigene Gefolgschaft wenden. Und das soll’s gewesen sein. An dieser Stelle erwartet der Leser vielleicht einen witzigen Einfall oder eine Abwandlung eines Otto-Zitates, am Besten eine Anspielung auf das im Titel zitierte „Milz an Großhirn.“ Doch Otto zeigt sich in Kleinhirn an alle mit Recht verstört über den Drang der Kritiker komischer Kunst, diese zwingend „komisch“ zu besprechen. Man käme ja auch nicht auf die Idee, Rilke in Sonettform zu kritisieren. Da hat er Recht. Wer einen Komiker will, lese Kleinhirn an alle oder schaue sich ein paar alte Auftritte Ottos an.

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Über den Autor: Otto Waalkes, geb. 1948 in Emden, Ostfriesland, lebt in Hamburg und ist einer der erfolgreichsten Komiker Deutschlands. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Otto wird rund! 70. Geburtstag am 22.07.2018 Darauf haben Generationen von Fans gerade noch gewartet: Otto erzählt aus den ersten 70 Jahren seines Lebens - einem märchenhaften Aufstieg vom Deichkind zum Alleinunterhalter der Nation. Seine Sketche und Figuren haben unser kollektives Gedächtnis und unseren Witzwortschatz bereichert. Harry Hirsch (übergibt sich ins Funkhaus), Robin Hood (der Stecher der Entnervten), Susi Sorglos (föhnt ihr goldenes Haar), Louis Flambée (Kocht Pommes im Bordell) Peter, Paul and Mary (are planning a bank robbery) und der "Schniedelwutz" (hat´s bin in den Duden gebracht). Aber: Wer waren eigentlich Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis? Jetzt erzählt Otto freiwillig von Höhe- und Tiefpunkten, von den glücklichsten und den glanzvollsten Momenten, ohne die peinlichsten und traurigsten auszulassen. Nicht zu vergessen einige noch unveröffentlichte Fotos und selbstgemalte Bilder. Meine Meinung: Ich war supergespannt auf das Buch. Mit Otto sind wir aufgewachsen und er hat uns schon immer zum Lachen gebracht. Jetzt gibt er uns hier sehr private Einblicke. Von seiner Kindheit, seinem Sohn, seinen Eltern und seinem Bruder und wie er überhaupt zum Komiker wurde. Sehr interessant zu lesen, wie manchmal alles kommt und sich ergibt. Er erzählt uns von sehr glücklichen, aber auch von sehr traurigen Momenten in seinem Leben. Ein überaus sympathischer Mensch mit Herz und Witz. Seinen Erzählungen zu folgen, ist ungemein unterhaltend und es ist spannend zu lesen, was er schon alles erlebt hat und wem er in seinen 70 Jahren schon alles begegnet ist. Was mich sehr beeindruckt hat ist, wie respekt- und liebevoll er in in diesem Buch über seine beiden Ex-Frauen redet. Er drückt Dankbarkeit und Zufriedenheit aus und das macht ihn nur noch sympathischer. Auch hat er für seine Fans immer Zeit, was ich großartig finde. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Ein Künstler, der in jeder Hinsicht polarisiert. Cover: Der Meister himself, perfekt in Szene gesetzt. So kennen und lieben wir ihn. Fazit: Ein großartiger Ausnahmekünstler, der mich seit meiner Kindheit zum Lachen bringt. Vielen Dank dafür, lieber Otto, und HAPPY BIRTHDAY!!!

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Otto Waalkes weiß, wie Komik funktioniert und vor allem wie man richtige Pointen setzt. Sein Können hat ihm schon riesige Erfolge beschert. Wer Otto schon einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist mit seinem albernen, energiegeladenen und unkonventionellen Auftreten besten vertraut. Er hüpft wild herum, pfeift vor sich her, .... Insgesamt herrscht ein großen Durcheinander. Dies macht ihn aus und begeistert seine Fans. Was auf der Bühne bestens gelingt, klappt auch hervorragend in Buchform. Genauso sprunghaft wie auf der Bühne gibt er hier sein aufregendes Leben wieder. Den Leser erwartet ein Hin und Her, das wunderbar unterhält. Auf rund 416 Seiten erzählt Otto sehr sachlich über seine Eltern, Großeltern, Beziehungen, ... Natürlich kommen auch die ostfriesischen Traditionen und die Komik nicht zu kurz. Aber es ist immer etwas Wehmut mit dabei, vor allem wenn es um seine Beziehungen und seine beiden gescheiterten Ehen geht. Fotos aus den Familienalbum und selbstgemalte Bilder runden die Biografie gekonnt ab. Alles im allen hält diese Biografie - auch für eingefleischte Fans - einige Neuigkeiten und Bekenntnisse parat. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das stetig zwischen Ernst und Lustig schwankt. Beim Lesen lernte ich Otto auf jeden Fall besser kennen.

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Otto begegnete oder besser gesagt erlebte ich zum ersten Mal beim Hören einer Kassette, die unser Ferienlagerkoch, weit vor der Wende heimlich aufgenommen hatte und wir nachts heimlich hörten. Sein Witz und seine Komik begeisterten mich sofort. Das war in den Siebziger Jahren...inzwischen ist Otto einer der berühmtesten Komiker in Deutschland und begeisterte schon viele Generationen. Nun zu seinem 70. Geburtstag kommt seine umfangreiche Biographie in die Buchhandlungen. Sie zeigt alle Abschnitte seines schaffensreichen Lebens - von der Kindheit, über die Jugendjahre, seine Anfänge auf der Bühne, seine größten Erfolge bis heute. Er zeigt dabei auch den Menschen hinter der Kunstfigur Otto, mit all seinen Problemen, Freuden, seinen Alltag. Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, illustriert mit privaten, teils noch unveröffentlichten Fotos. Besonders gefällt mir, dass es auch Texte seiner 8 Versionen von Hänsel und Gretel enthält. Auch die Abbildungen von mehreren von ihm geschaffenen Gemälden und Zeichnungen haben mich begeistert. Am Ende des Buches gibt er 10 Ratschläge an Komiker und solche die es werden wollen. Er listet auf, welche Komiker ihm zum Vorbild geworden sind. Auch der Text von seiner unvergeßlichen Nummer "Kleinhirn an Großhirn", die wohl jeder Otto Fan kennt, beinhaltet das Buch. Ottos Erzählweise ist in diesem Buch sehr unterhaltsam und wie man es von ihm gewohnt ist, auch witzig. Er hat es nicht immer leicht gehabt im Leben, aber seinen Traum auf der Bühne zu stehen und die Menschen zu unterhalten und zum Lachen zu bringen, nie aus den Augen verloren. Sein großes Vorbild ist Heinz Erhardt, durch den er gelernt hat, Humor im Alltag zu entdecken und auf die Bühne zu bringen. Er ist durch seine Erfolge aber immer der Mensch geblieben, der er war und ist - ein "Friesenjung". Unterhaltsam erzählt er von seiner Heimat, von seinem künstlerischen Werdegang und dem Alltag auf Tourneen. Man erfährt Interessantes über seine Arbeit an dem Film"Schneewittchen und die sieben Zwerge" und von seiner Synchronarbeit an Filmen wie "Ice Age " und "Mulan". Man erfährt auch viel Persönliches über seine zwei Ehen. Mit viel Humor und mit lustigen Episoden beschreibt er Schauspielkollegen, Tourneen, Goldene Schallplatten und wichtige Filmrollen. Durch die Biographie ist mir der Mensch Otto Waalkes vertrauter geworden. Ich wünsche mir noch viele lustige Auftritte von ihm und seiner Biographie begeisterte Leser.

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Da mich der Humor dieses Mannes eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet hat und ich mich noch gut an seine Anfänge auf Schallplatte und natürlich auch im Fernsehen erinnern kann, was lag da näher, als mal aus seinem Munde bzw. seiner Feder zu erfahren wie sich sein Leben und seine Karriere entwickelt haben. Der Erzählstil des Buches ist eigentlich so, als ob man dem Künstler gegenübersitzt und ein nettes „Pläuschen“ hält. Besonders interessant fand ich, wie früh doch schon in seinem Leben ein Ottifant eine Rolle spielte... Dem geneigten Leser, erzählt er davon was in seinem ersten Schulzeugnis vermerkt wurde... Auch über seine Vorbilder gibt es einiges zu lesen. Er spricht über die Gründung seiner ersten Band und beantwortet die Frage Beatles oder Stones? Allerdings muss man beim Lesen auch gut aufpassen, der Schelm Otto Waalkes lauert an jeder Ecke… Neben reichlich viel Text sind Bilder aus dem privaten Fotoalbum in der großen Ottobiografie zu finden. Nachdem ich nun alles gelesen habe, kann ich nur sagen, dieses Buch ist ein charmanter Einblick in das Leben eines großen vielseitigen Künstlers, der auch nach so vielen Jahren des Erfolgs immer noch der etwas scheue, bodenständige Friesenjungen Otto Waalkes geblieben ist, was ihn nur noch sympathischer macht. Fazit: Wo Otto draufsteht ist auch Otto drin, was hier heißt „harte Fakten“ treffen auf den typischen Otto-Humor! Nicht nur für Fans unterhaltsam und lesenswert!

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Otto hat Generationen mit seinen witzigen Liedern, Gages, Schaupielereien unterhalten und zum Lachen gebracht. Ich hatte meine erste "Begegnung" mit ihm in einem Ferienlager vor der Wende, als unser damaliger Koch eine Kassette mit Mitschnitten aus dem Programm von Otto uns abends heimlich vorspielte... Die Begeisterung war groß... Um so mehr freute es mich, als jetzt zum 70. Geburtstag von Otto dieses Hörbuch erschien, noch dazu von ihm selber gesprochen. Es bringt für den Zuhörenden gute Laune über mehrere Stunden. Er erzählt seine Lebensgeschichte und es ist einfach ein Vergnügen ihm zuzuhören. Dabei lässt er auch immer wieder Witze miteinfließen, in seiner ganz besonderen Otto - Art. Außer den 5 CDs liegt ein Heftchen bei, mit einem Vorwort von Otto und einigen Fotografien aus seinem Leben, sowie Abbildungen einiger seiner bildnerisch künstlerischen Werke. Wir erfahren hier von ihm selbst vorgetragen, die wichtigsten Etappen in seinem Leben, von der behüteten Kindheit in Ostfriesland, über seine Jugendzeit bis zu seiner Entwicklung zu einem der bedeutesten deutschen Komiker. Sein großes Vorbild ist Heinz Erhardt, von dem er sich vieles für eine unterschiedliche Vortragskunst abgesehen hat. Anfang der 60iger tritt er mit seiner Bigband in Ostfriesland auf und feiert da schon große Erfolge. Seine Komikerkarriere beginnt er ua. mit Parodien auf bekannte Sänger. Er erzählt von seinem Leben in Hotels, macht den Hörer mit dem Tagesablauf während der Tourneen bekannt und wie Fans ihm begegnen. Man erfährt, dass er Student an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg war. Viel Interessantes erzählt er auch über die Entstehung der Schneewittchen und die 7 Zwerge - Filme. Auch über die Synchronisationarbeit an den Filmen "Mulan" und "Ice Age" berichtet er . Über seine Freundschaft zu Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen weiß er einiges zu berichten, genauso wie zu anderen Schauspielerkollegen. Auch über seine zwei Ehen erzählt er in seiner witzigen, aber auch gleichzeitig liebevollen Art. Ich kann dieses Hörbuch nur weiterempfehlen, an alle die Otto lieben und mehr über sein Leben erfahren möchten.

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Otto Waalkes hat schon immer die Geister geschieden: Entweder mag man seinen Humor oder aber eben nicht. Wer mit „OTTO“ aufgewachsen ist, ist vielleicht neugierig auf ein wenig mehr vom Komiker. Mit „Kleinhirn an alle“ verrät er so einiges über sich, z.B. wie er eigentlich auf die immer neuen Ideen kommt. Otto spricht über seine Erfolge ebenso wie über seine Misserfolge, verrät die eine oder andere Anekdote, bei der sich mancher Leser den Bauch vor Lachen halten muss. Doch bedenkt der Künstler auch andere Mitstreiter mit Respekt und Dankbarkeit. Das zeigt sehr deutlich, dass Otto „auf dem Boden der Tatsachen“ geblieben ist und keine Starallüren hat. - Außer vielleicht, dass er sich selbst in seiner eigenen Biographie auf die Schippe nimmt. Aber das ist es ja, was wir an ihm so lieben. ;)

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