Leserstimmen zu
Krankheitsursache Atlaswirbel

Dr. med. Siegbert Tempelhof

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in ganzes Buch über nur einen Wirbel? Schon da wird einem klar, welch große Bedeutung dieser eine Wirbel für den Menschen haben muss. Der Atlaswirbel ist das Bindeglied zwischen Körper und Kopf. Er trägt auf nur wenigen Quadratzentimetern 1/13 des Körpergewichts (5 - 6 kg), leistet also enorm viel. Sehr ausführlich beschreibt Dr. med. Siegbert Tempelhof wie, etwa durch ein Schleudertrauma - das System aus den Fugen gerät. Das Zusammenspiel des Kopfgelenkes mit Nerven und Muskeln, die Beziehung zur Kau- und Kiefermuskulatur, diese komplexe Zusammenspiel wird sehr anschaulich und auch für den Laien verständlich erklärt. Genaue Zeichnungen unterstützen beim erkennen und verstehen. In einem gesonderten Kapitel wird auf Schmerzen und Psyche im Allgemeinen eingegangen. Wodurch werden Schmerzen ausgelöst und wie wirken Schmerzen und Psyche zusammen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Krankheitsbildern mit Bezug zu Kopfgelenksstörungen, deren Untersuchung und schließlich deren Therapiemöglichkeiten. Dieses Kapitel bietet Anleitung zur Selbsthilfe mit vielen sehr anschaulich beschriebenen Übungen, die man leicht nachmachen kann. Sie nehmen kaum Zeit in Anspruch und können praktisch überall gemacht werden - im Büro, beim Warten auf den Bus, ... Kurz wird noch auf das für Patienten oft frustrierende Erlebnis der Begutachtung nach einem Schleudertrauma eingegangen. Den Rahmen des Buches bildet der Leidensweg des Peter M. nach einem eher harmlosen Auffahrunfall. So beginnt das Buch mit der Beschreibung "Wie alles aus dem Lot geriet" und endet mit " Wie es mit Peter M. weiterging. Im Anhang findet sich ein sehr hilfreiches Glossar, das die wichtigsten Fachbegriffe beschreibt. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, konnte ich doch viel neues über den Atlaswirbel, der mich phasenweise wirklich sehr plagt, erfahren. Besonders dankbar bin ich für die vielen Übungen, die ich, ob der Leichtigkeit nun auch wirklich täglich mache. Kann ich nur weiterempfehlen.

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Unser Atlaswirbel ist ein wahres Wunderwerk, auf kleinster Fläche balanciert der oberste Halswirbel unsren Kopf und gibt ihm Bewegungsfreiheit. Schnell kann es aber auch durch ein Schleudertrauma, und andere Erkrankungen zu einer Störung der Atlasstellung und seiner umfangreichen Nervenverbindungen kommen.“ Neben vielen anderen Symptomen können Kopf-, Halswirbelsäulen und Gesichtsschmerzen auftreten, aber auch Gleichgewichts- und Sehstörungen sowie Müdigkeit, Gedächtnisschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen. In seinem Buch „Krankheitsursache Atlaswirbel“ beleuchtet Dr. med. Siegbert Tempelhof die Beschwerden von allen Seiten und gibt den Lesern zusätzliche Übungen mit „auf den Weg“. Meinung: Sehr anschaulich beschreibt der Autor, was dieser kleine Wirbel alles kann und was für ein „Wunderwerk“ unsere Natur er eigentlich ist. Erstaunlich ist dabei aber auch welche Vielzahl an Beschwerden er hervorrufen kann. Was mich an diesem Buch neben der Komplexität besonders anspricht ist, dass der Autor zusätzlich zu den Krankheitsbildern auf Therapieformen aber auch auf die Begutachtung bei einem Schleudertrauma und auf die Rechtsprechung ja selbst auf die Entschädigung nach einem Unfall eingeht. Ein umfangreiches Glossar und hilfreiche Adressen lassen dieses Buch zu dem zu einem wertvollen Ratgeber werden.

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Inhalt: Der Atlas... unser erster Halswirbel hat weitreichende Nervenverbindungen ins Gehirn, dadurch erklärt sich vielleicht auch manche Beschwerden die bei Störungen auftreten können. Beispiele dafür sind: Kopf, Hals und Gesichtsschmerzen, Muskelverspannungen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus, Gehen wie auf Watte, Sehstörungen, Schleier oder Flusen sehen, Müdigkeit, Erschöpfung u.v.m. Autor: Dr. Med. Siegbert Tempelhof ist Facharzt für Orthopädie, Manualmediziner, Osteopath und Buchautor. Er absolvierte eine osteopathische Ausbildung in den USA und ist ein Mitbegründer der Zeitschrift "Osteopathische Medizin" im Elsevier Verlag. Eines seiner Fachgebiete ist die Behandlung von Muskel und Skelettsystem, insbesondere des Atlaswirbels bei Kindern und Erwachsenen. Rezension: Das Buch ist in mehrere Kapitel aufgeteilt. Es führt einen schrittweise an die Anatomie, Entstehung, Ursachen, Symptome und Folgen heran. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich trotz Fachbegriffen, so das sich durchaus auch Laien mit diesem Buch auseinandersetzen können. Begonnen wird mir einem Fallbeispiel anhand eines Schleudertraumas ( was sich etwas zieht...), danach wird auf andere Traumata und  Krankheiten eingegangen, sowie eine detaillierte Erklärung des Atlaswirbels mit Bezug auf das Nervensystem Muskel, ausstrahlende Schmerzen und Zusammenhänge bezogen auf die Psyche. Es werden Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten aufgelistet und zum Schluss  findet man eine Anamnese und einen Übungsteil. Im Anhang werden die Fachbegriffe super verständlich erklärt. Fazit: "Das nenn ich ein Sachbuch" (Fachbuch) Als gelernte Physiotherapeutin hat mich dieses Buch regelrecht angesprungen.... und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Es ließ sich  angenehm leicht lesen und gab mir all die Informationen (auch Neues) die ich brauchte. Ich habe mich schon viel über dieses Thema informiert und habe mir hier und da einzelne Stücke zusammengepuzzelt. Mit diesem Buch brauche ich nicht mehr puzzeln nun aber ich etwas Ausführliches ohne das der Kopf zu qualmen beginnt. Besonders gefallen hat mir der Teil der sich auf die Psyche bezog, was allein nur  durch die Körperhaltung entstehen kann und was Atlasstörungen/Verschiebungen mit ausstrahlenden Schmerzen zu tun haben. Für jemanden der neu ist auf diesem Gebiet, gibt es auch zahlreiche anatomische Abbildungen zur Verständlichkeit. Einige Übungen habe ich schon getestet und muss sagen, ich habe es am nächsten Tag gemerkt. Da ich selbst ab und zu an Tinnitus, knackender HWS  und  fliegenden Punkte vor dem Auge leide werde ich die Übungen natürlich weiter ausprobieren und das Resultat  später hier ergänzen. Meiner Meinung nach  sollten Laien ohne Befund/Untersuchungen aber nicht einfach leichtfertig anfangen täglich diese Übungen durchzuführen, denn  ohne das man weiß in welche Richtung sich die Verschiebung des Atlaswirbels befindet, trainiert man eventuell in eine Weiterverschiebung hinein. Da ja schon Dysbalancen bestehen. Dieses Buch hätte ich in meiner Ausbildung so nötig gebraucht, es hätte mir bei sehr vielen HWS Syndromen (oder Wirbelsäulensyndromen allgemein ) die Augen geöffnet. Ich kann es wirklich allen angehenden Physiotherapeuten und Ausgelernten die sich noch nicht auf diesem Gebiet spezialisiert haben wärmstens ans Herz legen.

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