Leserstimmen zu
Das Ende

Richard Laymon

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2,5 von 5 🌟 mich kann der neue Laymon leider nicht mehr so überzeugen, wie seine ersten Werke Inhalt Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende! Meinung Ich bin ein echter Fan von dem Autor, und es ist traurig, das er schon so lange verstorben ist. Seine alten Werke waren wunderbar. Leider werden nach und nach neue Übersetzungen veröffentlicht. Und sind auch nicht mehr so Horror mäßig. Trotzdem hat mich der Klappentext gereizt. Seine Brust Fixierung ist auch nicht so ausgeprägt wie früher. Ich bin im Laufe des Lesens gut voran gekommen, aber irgendwas hat mir gefehlt..... Aber ich kann es nicht benennen, es ist nur so ein Gefühl. Es gibt verschiedene Persönlichkeiten, die aber wenig bis gar nicht ausgearbeitet sind. Was ich sehr schade finde. Denn eigentlich wäre da mehr Potential drin. Im Einzelnen sind da das mal / mal nicht Pärchen Faye und Bass die heiraten möchten, aber sie war nicht immer treu. Nach dem Motto : drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was besseres findet, aber sie ist sich mittlerweile sicher, daß sie Bass will! Klassisch gibt es keine richtigen Protagonisten, da auch die Figuren nicht wirklich Tiefe haben. Gleich zu Beginn findet besagtes Pärchen die kopflose Leiche einer nackten Frau. Und sehen sogar den Täter fliehen mit seiner "Beute". Und auch sie geraten ins Fadenkreuz des Killers. Verständlich, schließlich haben sie ihn flüchtig gesehen! Während Bass regelmäßig auf den folgenden Seiten auftaucht, während Faye im Nirvana verschwindet. Interessant ist auch der Sheriff Rusty, ein absoluter Waffennarr. Das aber in der Öffentlichkeit nicht zugibt, da sich das nicht gehört. Er würde am liebsten ein Parfüm mit dem Duft einer frisch gereinigten Waffe benutzen und vertreiben. Das sagt alles. Er ist schon etwas älter, aber er ist ein Schlawiner! Er ist ein Polizist, dem Regeln nicht viel bedeuten, sondern das Ergebnis zählt. Ich musste oft schmunzeln über seine Herangehensweise und Ansichten. Bei ihm hätte ich mir mehr Abschnitte im Buch gewünscht. Hätte meines Erachtens der Geschichte gut getan. Das übliche Klischee in einem kleinen County, wo jeder jeden kennt oder gar verwandt ist über 10 Ecken ist auch hier zu finden. Bestes Beispiel die Polizistin Pac, sie ist die Schwiegertochter vom Sheriff. Als die Leiche gefunden wird ist es ihr Hochzeitstag, und sie soll die Beweismittel sichern und Photos machen, da kommt nicht wirklich Feierlaune auf. Sie war als einziges gut beschrieben. Es gibt auch Figuren, die nicht erwähnenswert sind. Meine Meinung Es ist auffällig bei den späteren Werken von Laymon, das der Klappentext eine gewisse Erwartung schürt, die dann der Story nicht gerecht wird. Ich habe echt mehr erwartet. Auch wenn der Anfang blutig ala Laymon war. Dann aber vor sich hinplätschert. Ehe es noch einmal interessant wurde als der Möder sich entschließt die Zeugen auszuschalten. Sein typischer schonungsloser, bestialischen und verrückter Stil blieb auf der Strecke. Auch sein genialer schwarzer Humor hat mir diesmal auch gefehlt. Positiv finde ich die knappen Kapitel und den klaren Schreibstil, der dann doch zu einem netten Thriller führt. Horror sehe ich hier nicht an erster Stelle. Das "Ende" konnte dann aber noch einmal überraschen. Eine Leseempfehlung für Einsteiger ins Laymon Universum, da es kaum blutig ist! Fakten 320 Seiten TB 9,99 € Ebook 8,99 € Erschienen im Heyne Hardcore & Heyne Encore Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier: https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453677145/ref=cm_cr_srp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8 Ich möchte mich bei der RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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Schreibstil Richard Laymon gehört für mich schon seit Jahren zu meinen allerliebsten Autoren und seine größten Werke habe ich bereits gelesen. Nach und nach erscheinen noch immer Bücher, die bereits im englischen erschienen sind - wir dürfen uns als Fans aber nichts vormachen: Das Beste haben wir bereits gelesen! Dennoch freue ich mich immer wieder aufs neue, wenn ein weiteres Buch herauskommt und natürlich hoffe ich dann auch jedes Mal, dass es wieder an seine früheren Werke anknüpft. Das tut es in diesem Fall zwar nicht, aber dennoch konnte ich hier wieder ein paar sehr typische Laymon-Momente genießen - wenn auch vom Stil etwas abgeschwächt! Es gibt wieder jede Menge interessante Charaktere, die meisten sind in dieser Geschichte allerdings recht eindimensional gehalten, was schade ist, denn mit "Die Gang" oder auch "Das Teffen" hat Laymon ja bereits bewiesen, dass er es drauf hat, auch sehr vielschichtige Charaktere zu schaffen. In "Das Ende" ähneln sie sich alle ein wenig, was ich etwas schade fand! Charaktere Bass & Faye Es ist bei diesem Buch recht schwer, einen Protagonisten auszumachen, da die Geschichte eher wie ein Horrorfilm aufgebaut ist, bei dem wir als Zuschauer beziehungsweise Leser, das gesamte Geschehen aus der Ferne betrachten. Dennoch stelle ich hier kurz ein paar der wichtigsten Personen vor! Bass und Faye überraschen schon zu Beginn der Geschichte unseren "Mörder", der es sich mit einer enthaupteten Frauenleiche an einem Sandstrand gemütlich gemacht hat. Das Paar ruft dann die Polizei und es werden die Ermittlungen eingeleitet. Bald steht allerdings fest, dass auch Bass und Faye plötzlich gejagt werden - der Killer möchte die Zeugen ausschalten. Faye verschwindet relativ schnell von der Bildfläche, während wir Bass noch weiter verfolgen. Hier stößt auch noch eine Freundin von Faye namens Ina dazu, die allerdings nur eine recht kleine Rolle spielt. Sheriff Rusty Der Sheriff hat es trotz seines Alters faustdick hinter den Ohren. Ich mochte seine Herangehensweise, denn diese hebt sich deutlich von den 0815-Ermittlungen ab. Allerdings muss ich sagen, dass mir seine Abschnitte teilweise etwas zu unbedeutend waren - zum Beispiel die Suche nach den zwei Zeugen oder die Befragung verschiedener Leute. Pac Pac arbeitet auch bei der Polizei und ist Rustys Schwiegertochter. Natürlich passiert das alles gerade an ihrem Hochzeitstag und so kann sie diesen mit ihrem Mann gar nicht so recht genießen. Ich muss sagen, dass ich sie sehr tough fand und sie mir daher von Anfang an sympathisch war. Mit ihr konnte ich mitfühlen und auch mitermitteln! Meine Meinung Ja, erstaunlich finde ich bei den neuen Büchern von Laymon immer wieder, wie nichtssagend doch die Klappentexte gestaltet sind. Wer genau lauert denn hier in den Wäldern? Wer trachtet hier wem nach dem Leben? Ich möchte deswegen noch kurz etwas zum Inhalt sagen: Die Geschichte beginnt Laymon-typisch mit einem recht bestialischen Mord. Ein Mann ertränkt eine Frau und köpft sie, wird im Anschluss allerdings von einem Paar, das dort in der Gegend eine Kanu-Tour machen wollte, überrascht. Er flieht, entschließt sich dann, als die Polizei ihnen auf den Fersen ist, doch noch, die Zeugen auszuschalten. Richard Laymon hat sich mit "Das Ende" etwas von seinem herkömmlichen und recht verrückten Stil entfernt, denn streckenweise ließt sich das Buch tatsächlich wie ein Thriller. Es kommt, im Vergleich zu seinen anderen Büchern, recht wenig Blut und brutal ist es kaum. Leider bleibt dabei auch der Sarkasmus, den ich eigentlich an seinen Geschichten so brilliant finde, etwas auf der Strecke. Auch schwarzer Humor war hier fast kaum vorhanden. Dennoch konnte mich die Geschichte unterhalten. Die Kapitel sind kurz und knackig, Laymon hält sich auch hier nicht mit Nebensächlichkeiten auf und konstruiert doch eine Geschichte, die Spaß macht und sich locker und leicht lesen lässt! Wie bereits zuvor erwähnt, war "Das Ende" für mich fast mehr Thriller als Horror. Der Sheriff Rusty und seine Schwiegertochter Pac führen uns durch die Geschichte, wir begleiten allerdings auch kurzzeitig andere Personen, die in diesen ersten Mord verwickelt sind und es geht teilweise um ein paar recht erfolglose Mordversuche. Der Titel lässt bereits vermuten, welcher Teil des Buches hier am stärksten ist. Ja, am Ende gibt es hier tatsächlich noch eine kleine "Überraschung" was den Killer betrifft. Eine Wende, die ich gut gewählt fand und die schlussendlich sogar ein paar Logiklücken schließen konnte, wohl aber eingefleischte Thrillerfans nicht vom Hocker reißen kann. Fazit "Das Ende" ist mehr Thriller als Horror, es gibt kaum Blut und so wirkt die Geschichte im Gegensatz zu anderen Werken Laymons verhältnismäßig ruhig. Für meinen Geschmack etwas zu ruhig. Auch wenn es ein solides Leseerlebnis mit einer netten Unterhaltung war, so muss ich doch sagen, dass mir der typische Stil des Autoren hier ein wenig zu kurz kam ...

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Das Ende

Von: Dunkles Kapitel

14.03.2018

Bass und seine Freundin Faye wollen den schönen Tag nutzen, um mit dem Kanu rauszufahren. Fern abgelegen und von Wäldern umzingelt, wollen sie ihre Ruhe genießen. Wie auch das Paar, welches am Strand liegt. Doch als Bass und Faye näher kommen, erkennen sie, dass die Frau nicht nur nackt, sondern enthauptet wurde. Der vermeintliche Täter nutzt den Schock der beiden um mit dem abgetrennten Kopf die Flucht über See zu ergreifen. Doch die Frau sollte nicht das einzige Opfer bleiben, denn die Zeugen sollen schnellstmöglich zum Schweigen gebracht werden. Ich habe sehnlichst auf dieses Buch gewartet, so sehr freute ich mich darauf. Sobald es ankam, hatte ich es auch schon in Händen und in einem Zuge durchgelesen. Der Klappentext verspricht jede Menge Spannung und auch das Cover finde ich gelungen. Laymon bietet uns eine wahrhaftige Jagd mit vielen spannenden Charakteren und Wendungen. „Das Ende“ kommt mit weniger Blut, Sex und Abartigkeiten aus, als andere seiner Werke. Hier steht mehr dieses spannende Katz- und Mausspiel im Vordergrund. Dies macht die Geschichte jedoch nicht weniger interessant oder gar langweiliger . Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und war von Anfang an gefesselt. Ich hoffe stark, dass der Titel nicht das wahre Ende bedeutet und wir noch jede Menge Nachschub bekommen. Tolles Buch von Anfang bis zum Ende. Titel: Das Ende Autor: Richard Laymon Genre: Roman Verlag: Heyne Hardcore Seitenanzahl: 320 Seiten Preis: 9,99€ (D) / 10,30€ (A) ISBN: 978-3-453-67714-2

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Abartig gut

Von: Justine

13.03.2018

Für Freunde des seichten Horrors ist Laymon auf jeden Fall nichts. Schon zu Beginn des Buches erwartet einem Sex, Gewalt und ja - natürlich auch Mord. Jedoch ist der Ekelfaktor im Vergleich zu anderen Laymon Büchern nicht so extrem. Das ist aus meiner Sicht im übrigen kein negativ Punkt. Dennoch tauchen auch in diesem Buch wieder die klassischen Figuren auf: Der blutrünstige Killer, die heiße Frau ohne Hirn, das Opfer Paar. Was mich jedoch auch hier wieder überraschen konnte: Laymon tötet seine Protagonisten immer auf eine Art, die ich so nicht habe kommen sehen. Zu gerne würde ich mal einen Abstecher in sein Hirn machen und mir den kranken Wahnsinn den er sich von der Seele geschrieben hat genauer ansehen. Es ist heftig, es ist grausam - und ja es hat mich in den Bann geschlagen. Die Faszination des Abartigen in seiner reinen Form. Nicht schön, nicht einmal selten aber so erschreckend, dass es unmöglich ist dieses Buch aus der Hand zu legen.

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Kopflos

Von: Harakiri

13.03.2018

Ein grausamer Mord an einer Frau, der Täter scheint klar, doch ganz so einfach macht es uns Laymon mal wieder nicht. Bass und Faye entdecken beim Sonntagsausflug eine Leiche. Der Mörder entfernt sich und kann entkommen. Fortan beginnt eine Jagd auf die beiden Zeugen, denn sie haben sein Gesicht gesehen! Alles beginnt ganz harmlos: ein Liebespaar sucht sich ein kuscheliges Plätzchen um sich miteinander zu vergnügen. Doch wer Laymon kennt, weiß, dass das nicht lange so harmlos bleibt. Und tatsächlich: bereits nach wenigen Seiten schwenkt die Handlung um 180 Grad und es braucht einen starken Magen. Was dann beginnt ist ein eher ruhiger Krimi, der allerdings durch ein paar Sexszenen zu einem Laymon-Special wird. Laymon kreiert ein Szenario, wie es jeder andere Thrillerautor auch kann. Aber halt auf seine spezielle Weise und am Ende überrascht er den Leser dann noch mit einer irren Wendung. Seine Charaktere sind wie immer gut ausgearbeitet und machen Spaß zu lesen. Eine paar kleine Fragen bleiben für mich am Ende noch offen, schmälern aber nicht das Lesevergnügen. Fazit: wieder ein kleines Highlight, nachdem ich auch einige Bücher von ihm nicht ganz so gelungen fand.

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Hallo ihr Lieben, heute passend zum Release date, gibt es für euch die Rezension zum neuen Roman von Richard Laymon. (Quelle: Randomehouse) Basic Facts Name: Das Ende Autor/in: Richard Laymon Verlag: Heyne Hardcore Seitenanzahl: 329 Erscheinung: 12. März.2018 Format: Taschenbuch Preis:9,99€ Handlung Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... jagt euch ... bis zum Ende! (Quelle:Klappentext) Meinung Ich habe mehrere Richard Laymon Bücher in meinem Regal und das war jedoch erst das zweite was ich von ihm gelesen habe neben "Das Ufer" was ich euch auch mal Rezensiert hatte. Nach diesem Buch habe ich mir vorgenommen meine Richard Laymon SuB Leichen wegzulesen in naher Zukunft. Am Anfang war ich nicht sicher, ob ich das Buch wirklich haben wollte, denn schaut euch mal bitte den Klappentext an, der verrät so ungefähr null zur Handlung. Und doch konnte mich der Klappentext irgendwie Catchen und mich dazu bringen dieses Buch interessant und lese würdig zu finden. Mit 320 Seiten, ist dies wahrscheinlich eins der dünnen Bücher von dem guten Herr Laymon, denn wenn ich mich an das Ufer zurückerinnere mit rund 590 Seiten, war "Das Ende" schnell durchzukriegen bei der Seitenanzahl. Mir hat das Buch im ganzen richtig gut gefallen, die Handlung ist meiner Meinung nicht wirklich aus dem Klappentext zu entnehmen und trotzdem mega spannend und auch dieses Buch liest man locker in einem Rutsch durch, denn es fängt einen und lässt einen nicht mehr aufhören zu lesen! Bewertung 🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟 Hier kommst du zum Buch: Das Ende Liebe Grüße:*

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