Leserstimmen zu
Steve McCurry Lesen

Paul Theroux

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Mein Herbst-Schmöker-Tip!

Von: Fotobuch-Ecke

06.10.2019

Beim Lesen ist man oft ihn sich gekehrt, sitzt ruhig irgendwo und versinkt in der Welt des Lesestoffes. Steve McCurry fängt mit seinen Fotografien diese Stimmung ein, und spiegelt durch die Umsetzung mit Bildaufbau und Lichtstimmung dieses Gefühl wider. Die Fotografien sind sehr gefühlvoll, teilweise wirken die Blicke auf den abgebildeten Lesenden intim. Der Bildband ist ein herausragendes Beispiel wie man eine einfache Szene in Form eines Projektes in einen grandiosen Bildband umwandeln kann.

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Diese Buch stammt von einem ganz großartigen Fotografen. Die Bilder sind wirklich beeindruckend und wahnsinnig inspirierend. Und doch zeigt dieses Buch so viel mehr, so dass es sich guten Gewissens auch allen empfehlen lässt, denen der fotografische Aspekt weniger wichtig ist.

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Du willst mehr Leben leben als nur das Eine... … denn es gibt so viel zu entdecken, als man es nur mit einem einzigen Leben, das sowieso vollgepackt ist mit Verpflichtungen und der Realität, jemals erleben könnte. Du möchtest in nahe und ferne Orte reisen, du willst lieben, leiden, weinen, lachen und die ganze bandbreite an Gefühlserlebnissen erfahren, auf Drachen reiten und auf Wolken schlafen, du willst wissen was auf dem Kontinent nebenan so abgeht und wie die Menschen vor 500 Jahren gelebt haben. Dann lies.. GEORGE R. R. MARTIN (G.O.T) SAGTE MAL, DASS EIN LESER TAUSEND LEBEN LEBT BEVOR ER STIRBT UND DER MENSCH, DER NIE LIEST, NUR EIN EINZIGES LEBT. Welch grandioser Gedanke, nicht wahr? Und auch die Hirnforschung besagt, dass die Gefühle und Gedanken die wir beim Lesen spüren und erleben, unser Gehirn tatsächlich als wahres Erlebnis wahrnimmt, also ich finde das mehr als beeindruckend. Denn das bedeutet doch auch, dass wir aus einer beliebigen Zeit ein Werk (genauso auch bei der Musik und der Kunst) lesen können und dabei eine Art Zeitreise in unserem Kopf stattfindet; wir blicken damit in die Welten von Kafka und Jane Austin, Shakespeare usw. rein und können ihre Gedanken auch hunderte Jahre später noch nachvollziehen, mit ihnen leiden, mit ihnen freuen, mit ihnen denken. Lesen bedeutet Wissen, Leben und Erfahren zugleich... …egal ob Alleine, mit Freunden, oder auch zusammen mit der Familie.Ob in den heißen Sommermonaten am Strand oder im Winter gemütlich eingekuschelt auf der Couch. Ob in der Bahn, im Flieger oder im Park, egal wo, lesen kannst du überall und zu jederzeit und solange du möchtest, ohne Angst haben zu müssen, dass der Akku leer geht. Nun hast du noch die Qual der Wahl bei aktuell 129.864.880 Büchern die es auf der Welt gibt. Wir lesen Bücher nur aus einem einzigen Grund, ob das nun Fantasy, Sci Fi, Thriller, ein Liebesroman oder auch ein Klassiker ist. Um zu „fühlen“. Andere Gefühle, andere Leben und andere Seelen. Also auf das wir uns mehr trauen und Bücher unsere stetigen Wegbegleiter werden. Der Fotograf Steve McCurry hat für uns leidenschaftliche Leser genau das richtige Bildband kreiert. Er ist 50 Jahre lang um die Welt geflogen und konnte grandiose Fotos, von Menschen, die lesen schießen. Es beginnt mit einem Vorwort von Paul Theroux. Er schreibt sehr interessant warum Menschen lesen und weshalb das Lesen einen so besonderen Stellenwert hat. Nach diesem tollen Vorwort (also ich bin wirklich von dem gesamten Werk begeistert) geht es mit den ausdrucksstarken Bildern los, die Fotos sind sehr groß und lassen viel Spielraum für Interpretationen, da es keine Beschreibungen zu diesen gibt – lediglich der Ort, an dem das Foto geschossen wurde ist angegeben. Dieses Buch ist im Prestel Verlag erschienen, die mich bisher noch nie mit einem ihrer Bildbände enttäuscht haben. Die Gestaltung ist klassen, das Buch hochwertig gebunden und das Cover lädt ein zum träumen und reinblättern – es geht gar nicht anders. Ich bin wirklich beeindruckt von diesem Bildband, ich schaue immer wieder gerne rein und lasse mich inspirieren von der Schönheit und Aussagekraft der Fotos. Liebe Grüße Feyza

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Das Besondere ist die Art und Weise, wie und wo der Fotograf seine Protagonisten porträtiert. Er findet alte und junge, reiche und arme, gesunde und kranke Leser und Leserinnen nicht nur in Bibliotheken, sondern entdeckt sie in Klöstern, in Parks, auf der Straße, am Wasser und in der Luft. Lesestoff sind neben Büchern auch Zeitungen, Gebetbücher und heilige Texte. Manchmal reicht sogar schon ein Papierfetzen, um die stille Begeisterung und Konzentration in den Augen des Betrachters hervorzurufen. Steve McCurry gelingt es, nicht nur lesende Menschen in Bildern festzuhalten, sondern gleichzeitig die eigenartige Stimmung und Atmosphäre der Versunkenheit, Abgeschiedenheit und Selbstvergessenheit beim Lesen einzufangen. Das Buch wird eingeleitet mit Zeilen des Autors Paul Theroux, in denen er seine eigene Geschichte des Lesens erzählt. Damit endet bereits der Großteil des Textes im Buch. Im Folgenden liegt der Fokus klar auf den Fotografien, die jeweils eine Seite in Anspruch nehmen. Auf der gegenüberliegenden Hälfte der Doppelseite findet sich lediglich eine knappe Ortsangabe. Dadurch haben die Bilder viel Platz zum Atmen und stehlen sich nicht gegenseitig die Schau. Das ungewöhnliche Format des Bandes unterstützt die Wirkung der Aufnahmen. Freude beim Betrachten macht zudem das qualitativ hochwertige Fotopapier, das dem Standard guter Kunstbücher entspricht. Obwohl das Vorwort recht interessant von einer persönlichen Leseleidenschaft erzählt, wäre es noch schöner und passender gewesen, etwas mehr über den Fotografen und die Entstehung der Bilder zu erfahren. Für Fotografen, begeisterte Leser und alle Bücherliebhaber ist der Bildband dennoch eine eindrucksvolle Dokumentation einer der schönsten Tätigkeiten der Welt – des Lesens. Originaltitel: "On Reading" Seitenzahl: 144 Format: 22,1 x 29,7 cm, gebunden Verlag: Prestel

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Der Bildband „Steve McCurry – Lesen: Eine Leidenschaft ohne Grenzen“ von Paul Theroux (Autor) und Steve McCurry (Fotograf) ist 2016 im Prestel Verlag erschienen. Zum Inhalt: Für den renommierten und mit Preisen überhäuften Fotografen Steve McCurry zählen Fotografien von lesenden Menschen zu sehr eindringlichen Bildern. Was liegt also näher, überall auf der Welt die unterschiedlichsten Leser zu fotografieren – Kinder und Alte, Frauen und Männer, mit Zeitung, Schulbuch oder Roman. Der berühmte Gegenwartsautor Paul Theroux schrieb dazu eine Einführung. Hier halte ich ein sehr hochwertiges Buch in den Händen, das mit einem festen Einband daher kommt und schon mit dem Titelbild Lust auf mehr macht. Bevor ich mich jedoch auf die Fotografien stürze, lese ich die schönen Worte von Paul Theroux: „Lesen ist eine ernste Angelegenheit, doch einsam oder gelangweilt sind Leser selten, denn Lesen ist eine Zuflucht und eine Erleuchtung, eine Erfahrung, die zuweilen offen zutage tritt. Mir kommt es immer so vor, als ginge vom Gesicht eines lesenden Menschen etwas Strahlendes aus.“ Und dann schreibt Theroux, was die Fotografien von McCurry für ihn ausdrücken (und ich denke, dass er mit diesen Worten vielen Menschen aus der Seele spricht, die sich diesen Bildband anschauen): „… die Selbstvergessenheit des Lesers, der leuchtende Blick, die Vorstellung von Abgeschiedenheit, die entspannte Körperhaltung, die besondere Art von Leistung, der Entdeckungsdrang – und einen Eindruck purer Freude.“ Die Fotos sind auf hochglänzendem Papier gedruckt und nehmen jeweils eine Seite ein. Außer dem Ort, an dem das Bild entstanden ist, gibt es keine weiteren Angaben. Ich mag das – habe ich doch so die Möglichkeit, meine ganz eigene Interpretation zu den Fotografien zuzulassen. Und ich finde ganz wundervolle Fotos: da sind welche, die bewegen – andere, die mich zum schmunzeln bringen oder auch zum Nachdenken – bewegende Fotos oder solche, die man einfach genießt. Ich als bekennende Leserin weiß von diesem Augenblick, wenn die Realität um mich herum für einen Augenblick verschwindet. Und genau diesen Augenblick fängt McCurry mit seinen Bildern auf wundersame Weise ein. Ein wundervoller Bildband, den ich eigentlich jedem sehr ans Herz legen kann.

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Fremde Menschen überall auf der Welt scheinen plötzlich vertraut. Weil sie lesen. Die Bücher und Zeitungen in ihren Händen sind wie Türen, durch die der Betrachter in das Bild eintreten kann. Und plötzlich ist man in Südafrika, Kuba, Tibet, Kambodscha. Und liest. Herrlich unspektakulär, herrlich herzerwärmend.

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Der Fotograf Steve McCurry ist 50 Jahre lang um die Welt geflogen und konnte auf seiner Reise einige interessante und spektakuläre Bilder schießen, von Menschen die lesen. Die Idee find ich einfach nur toll. Besonders Menschen die gern lesen, tun dies ja oft aus Leidenschaft, und genau das kann man auf den Bildern von Steve McCurry sehen. Bevor es mit dem eigentlichen Buch beginnt, gibt es ein Vorwort von Paul Theroux. Sehr interessant geschrieben. Er beschreibt, warum Menschen lesen und was das besondere am Lesen ist. Das Buch ist im Prestel Verlag erschienen, dich sich meiner Meinung nach mit der Gestaltung echt ins Zeug gelegt haben. Das Buch ist sehr hochwertig gebunden, und das Cover läd zum träumen ein. Nach dem Vorwort geht es mit dem eigentlichem Bildband los. Die Bilder sind schön groß dargestellt, man kann wirklich der Fantasie freien lauf lassen und sich Geschichten zu den Bildern überlegen, denn Beschreibungen zu den Fotos gibt es nicht. Das einzige was wir erfahren, ist wo das Foto geschossen wurde. Für mich ein wundervolles Buch, wo man sich einem gemütlichen Nachmittag mit gestallten kann. Zum verschenken ist dieses Buch auch wunderbar geeignet.

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