Leserstimmen zu
Frag nicht nach Sonnenschein

Sophie Kinsella

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Meine Meinung Als langjähriger Fan von Sophie Kinsella musste ich mir natürlich auch wieder dieses Buch lesen und bin ehrlich gesagt dieses Mal etwas enttäuscht. Die Romane von Sophie Kinsella garantieren eigentlich gute und humorvolle Unterhaltung mit etwas chaotischen Protagonisten. Bei "Frag nicht nach Sonnenschein" ist der Humor überzogen und zu gewollt. Zur Geschichte Katie Brenner hat einen Job in ihrer Traumstadt London ergattert. Doch in London kann Katie nicht sie selbst sein. Sie legt ihr altes Leben für ihren Traum von sich ab, um es dort zu schaffen. In London zu Leben gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach. In ihrer Traumstadt kann sie nur in einer kleinen Wohnung leben, aufgrund der teuren Mieten. Diese muss sie sich auch noch mit zwei Mitbewohnern teilen. Zu allem übel hat Katie eine absolute Tyrannin als Chefin, für die sie alles Mögliche machen muss, was eigentlich nicht zu ihren Aufgaben gehört. Völlig unerwartet wird Katie auch noch von ihrer Chefin gefeuert und steht plötzlich vor dem nichts. Was soll sie nur machen? Da kommt schon bald die Lösung ihr Vater, der auf einem Bauernhof auf dem Land lebt, braucht Katie`s Hilfe. Katie`s Vater möchte aus seiner Farm einen luxuriösen Glampingplatz machen und Katie stürzt sich hierbei ganz in die Arbeit, bis eines Tages ihre alte Chefin aus London anreist. Ich hatte von Anfang an etwas Probleme in die Geschichte einzusteigen. Das Buch lässt sich am Anfang gewohnt flüssig lesen, bis man zum Mittelteil kommt. Ab diesem Teil zog sich das Buch sehr in die Länge. Zum einen kam dies daher, dass die Geschichte nie richtig Fahrt aufnahm und die Protagonistin in der zweiten Hälfte des Buches Sachen machte, die absolut nicht nachvollziehbar und zu kindisch waren. Zweitens lies mich die Lovestory, die in den Büchern von Sophie Kinsella immer unter die Haut gehen und die schon mit der Begegnung der Protagonisten Romantik und prickeln versprechen, kalt. Man hat kein prickeln, keine Spannung und keine Chemie zwischen Katie und Alex gespürt. Protagonisten Katie Brenner ist Mitte zwanzig und ein Mädchen vom Land, mit einem großen Traum. Sie möchte London für sich erobern und dort ein scheinbar "perfektes" Leben leben. So präsentiert sie sich auch nach außen, über Instagram mit Bildern, die ihr perfektes Leben zeigen. Am Anfang des Buches war mir Katie noch sympathisch, entwickelte sich dann eher negativ. Zum Ende hin hat sie mir als Protagonistin wieder gefallen. Ich konnte mich jedoch überhaupt nicht mit ihr als Protagonistin identifizieren und ab der Mitte der Geschichte konnte ich über ihre Handlungen nur noch den Kopf schütteln. In diesem Teil der Geschichte verhält sie sich absolut kindisch und übertrieben rachsüchtig. Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte einen Traummann. In dieser Geschichte ist dies Alex Astalis, Katie`s Chef. Alex kommt in dieser Geschichte viel zu kurz, man erfährt nicht viel über ihn. Besonders im Mittelteil von dieser Geschichte, der sehr viel Platz einnimmt und sich sehr zieht, kommt Alex überhaupt nicht vor. Somit nahm die Liebesgeschichte kaum Raum ein, was auch nicht unbedingt schlecht ist. In diesem Fall passte es aber überhaupt nicht, dass diese so knapp gehalten wurde. Fazit Im Grunde hat die Geschichte alles was sonst die Geschichten von Sophie Kinsella beinhalten, doch dieses Mal entwickelte die Geschichte sich ab dem Mittelteil kaum mehr. Die Protagonistin entwickelte sich ab diesem Zeitpunkt eher negativ und die Liebesgeschichte kam zu kurz. Diese Geschichte konnte mich leider kaum bis gar nicht berühren. Was mir gefallen hat war, dass die Autorin einige Sachen die, die heutige Gesellschaft betreffen in diesem Buch von ihrer Protagonistin, kritisch betrachten lässt. Das Buch lädt zum Nachdenken ein und ist eine nette Sommerlektüre, mehr aber auch nicht. Trotz allem bin ich auf das nächste Buch der Autorin gespannt und werde dieses auch wieder lesen. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen.

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Es gibt einfach Autoren, deren Bücher ich blind kaufen würde. Dazu gehört neben Samantha Young und Kerstin Gier auch Sophie Kinsella. Titel: Frag nicht nach Sonnenschein Autor: Sophie Kinsella Verlag: Goldmann Verlag Preis: € 9.99 Seitenanzahl: 542 Seiten Erster Satz: „Erstens: Es könnte schlimmer sein.“ Klappentext Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf … Es beginnt bereits beim Cover: Es gefällt mir richtig gut. Ich selbst bin ein totaler Fan von grün und pink in Verbindung, schon allein deshalb hat es mich von Anfang an angesprochen. Und natürlich steht ganz groß Sophie Kinsella darauf, also musste ich es einfach lesen! Sophie Kinsella gehört eindeutig zu meinen liebsten Autorinnen, sie schreibt mit viel Witz und Charme und in jeder ihrer Protagonistinnen erkenne ich mich ein Stück weit wieder. So auch in ‚Frag nicht nach Sonnenschein‘. Cat, Katie Brenner ist ein Landei, das sich nach der großen Stadt sehnt – schon immer. Und tatsächlich hat sie es geschafft und einen Job in London ergattert. Der Rest ihres Lebens ist allerdings eher trist, nur würde sie das niemals zugeben. Nicht vor ihrer Familie, ihren Freunden, nicht einmal vor sich selbst. Katie Brenner ist ein durch und durch authentischer Charakter, der eine große Entwicklung durchmacht, sich aber nie komplett selbst vergisst. Sobald ich sie kennengelernt hatte, konnte ich vorausahnen, wie sie in bestimmten Situationen handeln würde und das hat keineswegs etwas mit Voraussehbarkeit zu tun. Ich bin eher der Meinung, dass dieser Fakt für die Autorin spricht, da sie es schafft, einem einen Charakter von Hacke bis Nacke vorzustellen. Komplett von Innen und Außen, dass man den Charakter kennt, mit ihm fühlt, ihm auf die Schulter klopft oder sich denkt: Das war jetzt blöd, aber ich wusste, dass sie so handeln würde. Es gibt zwar Bücher von Sophie Kinsella, bei denen ich eindeutig mehr und öfter laut aufgelacht habe, doch möchte ich das jetzt gar nicht so vergleichen. Denn auch hier gab es Szenen, die mich zum Lachen, zum Schmunzeln oder zum Lächeln brachten, das reicht mir. Sonst bemängel ich es bei Frauenromanen oft, wenn sie so lang sind. Dieses Buch ist für mich schon beinahe ein fetter Schinken, mit seinen ca. 550 Seiten – immerhin gibt es auch genau so tolle Frauenromane, die gerade einmal halb so dick sind. Allerdings wüsste ich jetzt nicht, was man hier herausnehmen könnte, irgendwie reihen sich hier Schlüsselszenen an Schlüsselszenen. Was mir bei Kinsellas Romanen auch immer wieder gefällt, ist der UK-Flair! Ich kann mir immer so gut vorstellen, wie sich durch die vollen Bahnen gequält, durch volle Supermärkte oder auch durch volle Büros gekämpft wird. Fazit Ich für meinen Teil finde an diesem Frauenroman keinen Minuspunkt. Er hat mich wunderbar unterhalten und der Schreibstil ist so, wie ich ihn von Sophie Kinsella gewöhnt bin: pfiffig, frech, klug. Ich vergebe 5 von 5 Feivels und eine klare Leseempfehlung.

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Nachdem ich "Schau mir in die Augen, Audrey" von Sophie Kinsella gelesen hatte, wollte ich unbedingt noch weitere Titel der Autorin lesen und habe dann von "Frag nicht nach Sonnenschein" erfahren, welches damals noch nicht erschienen war. Mit ihrem humorvollen Schreibstil, den witzigen Dialogen und liebenswerten Charakteren konnte mich schon das erste Jugendbuch von Sophie Kinsella überzeugen (Rezension hier); dementsprechend war ich gespannt, ob das bei ihrem neusten Werk auch der Fall sein würde - und ich wurde nicht enttäuscht. "Frag nicht nach Sonnenschein" wurde mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag und dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar zugeschickt, vielen Dank dafür! Der Roman startet direkt mit Katie, deren Träume endlich in Erfüllung zu gehen scheinen: sie hat den Job, auf den sie so lange hingearbeitet hat, lebt in London und hat ihr altes Ich hinter sich gelassen. Dass dabei nicht alles in ihrem Leben perfekt ist, blendet sie aus und vertuscht es durch viele fröhliche Instagram-Postings. Allgemein spiegelt das Katies Persönlichkeit ziemlich gut wider. Sie ist ein sehr positiver Mensch und versucht, das Beste aus ihrer Situation rauszuholen; zudem hat sie die Fähigkeit "so zu tun, als ob" mittlerweile perfektioniert - ob sie dabei jetzt ihrem Vater oder ihrer besten Freundin vorspiegelt, das Leben in London wäre vollkommen ideal, oder ihrer Chefin gegenüber vorgibt, in viel elitäreren Kreisen zu verkehren, als sie es tatsächlich tut. Zunächst fand ich das ein wenig komisch, aber je mehr man in Katies Gedankenwelt eintauchte, je mehr man über sie erfuhr und je näher man sie kennenlernte, umso besser konnte ich sie verstehen. Tatsächlich konnte ich mich stellenweise sogar mit ihr identifizieren, denn wer möchte sich schon gerne anmerken lassen, dass etwas, worauf man ewig gewartet und hingearbeitet hat, doch nicht so ideal ist, wie man dachte? Vor Allem hat mich hier aber überzeugt, in welche Richtung sich das dann für Katie entwickelt hat und wie sie gegen Ende des Buches einen neuen Blickwinkel auf ihre Situation und einen neuen Umgang mit den Gegebenheiten in ihrem Leben hatte. Die Geschichte an sich war unglaublich witzig - die Dialoge der Charaktere und auch die komischen Situationen, in die Katie immer wieder verwickelt wurde, ließen mich die ganze Zeit hindurch schmunzeln und haben nicht nur dafür gesorgt, dass es nie langweilig wurde, sondern auch dafür, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Dennoch fand ich ein paar Szenen auch zu skurril und zu gezwungen; hier hätte ich mir stellenweise ein wenig mehr Ernst gewünscht. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung von Katies Arbeitsweg in der Londoner Underground - wer schon einmal in einer überfüllten U-Bahn mitgefahren ist, kann das definitiv nachvollziehen und schon auf den ersten paar Seiten wurde für ein paar richtige Lacher gesorgt. Schon lange habe ich mir schon von keinem Buch mehr so sehr gewünscht, dass es verfilmt wird, wie von diesem hier. Auch die Liebesgeschichte hier hat mir wirklich gut gefallen, dennoch möchte ich nicht zu viel darüber verraten. Sie spielt keine riesige Rolle, was ich so zunächst nicht erwartet hatte, aber auch nicht schlecht fand. Denn stattdessen gab es mehr Gelegenheiten, den Fokus auf Freundschaft und Familie zu legen, wobei es der Autorin wirklich gut gelungen ist, auch hier immer wieder für interessante Entwicklungen zu sorgen. Ein tolles Extra war für mich auch das Setting: zum Teil spielt die Geschichte in London, zum Teil in Somerset, aber immer hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und beim Lesen dieses Buches hatte ich solches Fernweh nach England, dass ich am liebsten sofort dorthin geflogen wäre. Alles in Allem hat mir "Frag nicht nach Sonnenschein" unglaublich gut gefallen und ich kann es jedem, der auf der Suche nach einer unterhaltsamen Lektüre für jede Jahreszeit ist, nur empfehlen. Lediglich die handvoll Stellen, die mir ein wenig zu übertrieben wirkten, haben dafür gesorgt, dass ich vier anstelle von fünf Sternen vergebe.

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Achtung! Bitte lest nicht den kompletten Klappentext, denn der verrät viel zu viel und nimmt dem Buch einen Teil der Spannung. Katie ist ein sehr unterhaltsamer Charter, wie auch das gesamte Buch. Anders hatte ich es von der Autorin auch nicht erwartet, denn bisher haben mir alle ihre Bücher sehr gut gefallen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber so viel man bekommt in diesem Buch gleichermaßen etwas fürs Herz und die Lachmuskeln, eine sehr schöne Mischung. Daher kann ich das Buch sehr empfehlen.

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ZUM INHALT: Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf ... MEINE MEINUNG: Dies ist das neue Buch von der Autorin Sophie Kinsella und da ich ein großer Fan von ihr bin, musste natürlich ihr neuestes Werk auch bei mir einziehen. Zum Inhalt werde ich gar nicht so viel sagen, da der Klappentext doch schon reicht und ich denke, man weiß was man für ein Buch bekommt, wenn man die anderen Bücher der Autorin gelesen hat;) Und genau so ist es auch, schon auf den ersten Seiten war ich gefangen in der Story und da ich den Schreibstil über alles liebe und er sich leicht lesen lässt, kam ich wahnsinnig schnell voran und es macht einfach soviel Spaß. Es ist ein unterhaltsamer, lockerleichter und witziger Liebesroman, der aber nicht kitschig und zu dick aufgetragen ist, sondern mich als Leser begeistert hat und ich muss sagen, er war auch ziemlich spannend und allein dieser Mix aus all diesen Komponenten macht dieses Buch so verdammt gut. Gerade für dieses Jahreszeit, wo man einfach mal abschalten möchte, ist dieses Buch genau richtig, hier kann man die Seele baumeln lassen. 5/5 Sterne

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London sollte es sein! Schon immer träumt Katie Brenner davon in dieser Stadt zu leben. Nach ihrem Studium verlässt sie den Bauernhof ihres Vaters, um endlich Großstadtluft zu schnuppern. Exklusive Restaurants, schicke Abendevents und die dazu passenden Menschen – so stellt sich Katie ihre Traumstadt vor. Und tatsächlich bekommt sie einen Job in einer Marketingfirma. Doch nicht als Designerin wie erhofft, sondern lediglich als Praktikantin, weswegen sie nichts anderes tut als den lieben langen Tag Umfragebögen auszuwerten. Und die Wohnung, in der sie hausen muss (übrigens gemeinsam mit zwei ganz komischen Mitbewohnern) ist kaum größer als ein Schuhkarton. Das Leben ist gar nicht so glamourös wie Katie das gerne nach außen über ihren Instagram-Account vorgibt. Doch immerhin ist sie in London und kann dort arbeiten und leben. Auch wenn es nicht perfekt ist, so kann Katie doch kleine Rückschläge einstecken. Bis zu dem Tag, an dem sie gekündigt wird und ihr Traum zu platzen droht. Ehrlich zu sich selbst zu sein kann manchmal schwieriger sein als es sich anhört. Solange man nur ein perfektes Bild nach außen abgibt scheint alles in Ordnung zu sein. So sieht das auch Katie. Solange sie nur bei Instagram großartige Bilder posten kann, die ein perfektes Leben vortäuschen, hält das wacklige Gebilde, das ihr Leben ist, sich noch irgendwie aufrecht. Man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür, wie Katie denkt und tickt. Und irgendwie kann man sie verstehen. Wer will denn nicht nach Außen hin das Bild eines perfekten Lebens aufbauen? Doch anstatt einer tatsächlichen Verbesserung, liefert das Leben für Katie einige Knüppel, die es ihr zwischen die Beine wirft. Und wieder kann man als Leser nicht anders, als Mitleid mit der jungen Frau zu haben. In der ersten Hälfte des Buches schafft Kinsella es wieder einmal, eine Protagonistin zu schaffen, wie sie einem tatsächlich über den Weg laufen könnte. Doch leider verliert sich dieses Verständnis im zweiten Teil des Buches. Wieder einmal bringt Sophie Kinsella es fertig, ihre Hauptdarstellerin so zu entwickeln, dass man als Leser nur noch kopfschütteln vor dem Buch sitzen kann. Katie wird rachsüchtig und zwar dermaßen, dass sie Aktionen bringt, bei denen einem wirklich jegliche Identifizierung abhandenkommt. Na gut, aber in ihren Büchern laufen ja auch immer gutaussehende Traummänner rum. Und auch dieses Mal musste man nicht lange danach suchen. Alex, Katies Chef, ein attraktiver Jetsetter mit einem Haufen Geld und Lachfältchen, in die man sich natürlich verlieben muss. Nur leider hat Alex gar nicht so den großen Raum eingenommen. Im Mittelteil spielt er gar keine Rolle und wird erst wieder zum Ende hin präsent. Aber es muss ja nicht immer die klassische Love-Schmalz-Story sein. Warum also nur eine durchschnittliche Bewertung für dieses Buch? „Frag nicht nach Sonnenschein“ muss zwei Punkte einbüßen, was allerdings nicht nur an der Geschichte lag. Zum einen zieht sich das Buch im Mittelteil wirklich hin. Es passiert wirklich wenig für diese vielen Seiten. Außerdem stürzt Katies Charakter ein wenig in den Keller. Sie war mir stellenweise wirklich unsympathisch und ihr Handeln war einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dieser Umstand gepaart mit diesen inhaltsleeren Längen nimmt einem irgendwie den Spaß. Ein weiterer Minuspunkt hat der Verlag zu verantworten. Denn leider offenbart der Klappentext viel – zu viel. Eigentlich erfährt man fast alles! Und das ist wirklich ungünstig. Denn ein wenig entdecken möchte man als Leser dann schon noch selbst, oder? Wer sich also überraschen lassen will, sollte den Klappentext wirklich nicht lesen. Ein Lichtblick war wiederum das Ende der Story. Endlich war Katie wieder ein Mädel, mit dem man sich identifizieren kann und auch die Spannung kommt wieder. Es kommt auch wieder Tempo rein und wenn das ganze Buch so gewesen wäre, dann wäre das wirklich gut geworden. Davon hätte ich sehr gerne mehr gelesen. Vom Schreibstil her war Sophie Kinsella auf jeden Fall sofort wiederzuerkennen. Wobei man zwischen ihren ChickLit- und ihren Jugendromanen unterscheiden muss. „Schau mir in die Augen, Aufrey“ hat durch einen wunderschönen, einfühlsamen Schreibtil bestochen, der es einem schwer gemacht hat, das Buch auch nur aus der Hand zu legen. Wenn man sich die Schnäppchenjägerin-Romane anschaut, dann fühlt man sich mit diesem Buch direkt daran erinnert. Es wirkt immer ein wenig so, als würde hier jemand gezwungen witzig sein wollen, nur leider geht das meistens voll nach hinten los. Dafür muss man Kinsella zu Gute halten, dass der Schreibstil dafür sehr leicht lesbar ist und die Seiten dann trotz aller Kritikpunkte an einem vorbeirauschen. Sophie Kinsella kann es wirklich besser! Mit ihrem ersten Jugendroman hat sich mich vergangenes Jahr wirklich umgehauen, aber jetzt geht es wohl wieder auf eine Talfahrt zu. Und ich verstehe es nicht! Kinsella kann schreiben, sie hat es schon bewiesen. Doch immer wenn sie versucht, ihre Protagonistin witzig und spritzig erscheinen zu lassen, geht das irgendwie schief. Denn so schafft sie es einfach nicht, so vom „Durchschnittsbuch“ abzuheben.

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Ich liebe die Bücher von Sophie Kinsella. Sie sind immer witzig und absolut unterhaltsam. Ok, fast immer. :) Der letzte Teil der "Shopaholic" Reihe hat mich schon ziemlich genervt. Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. Auch hier habe ich mich auf eine amüsante Story gefreut und sie auch bekommen. Cat/Katie ist nämlich ein absoluter Schatz als Protagonistin. Sie ist witzig und ich mochte sie von Anfang an richtig gerne. Ich konnte ihre Bemühungen sich in London zurecht zu finden so gut verstehen. Es ist schon ein Traum in so einer großen Stadt Fuß zu fassen. Doch ehrlich gesagt, mochte ich sie viel lieber, als sie dann wieder aufs Land zurückkehrte, um ihrem Vater zu helfen einen "Glamping-Platz" zu eröffnen. Und klar, kennt sie die anspruchsvollen Londoner am Besten. Sophie Kinsella konnte mich hier total mit ihrer ironischen und witzigen Art zu schreiben begeistern. Ich musste so oft zwischendurch grinsen und habe mir immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir die versnobten Menschen vor, die meinen "Landleben" sei "urban" und "authentisch". Was Katie mit ihrer Ex-Chefin Demeter veranstaltet hat mich über alle Maßen amüsiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht so hätte an mich halten können. Auch wenn die Story wirklich sehr amüsant ist und mich auch gut unterhalten konnte, so zog sie sich an manchen Stellen doch sehr. Da musste ich mich dann wirklich zwingen weiterzulesen. Dennoch denke ich, dass sich die Mühen wirklich gelohnt haben. Mal wieder ein amüsantes und gut gelungenes Buch von Sophie Kinsella. Lediglich ein paar Seiten Text hätte sie sich sparen können. Dann wäre das Buch perfekt gewesen. 4 von 5 Punkten

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»In jedem Leben scheint auch mal die Sonne, selbst wenn sie vorübergehend hinter den Wolken verborgen sein mag.« Originaltitel: My not so Perfect Life – Autorin: Sophie Kinsella – Verlag: Goldmann (15. Mai 2017) – Format: Taschenbuch (Klappenbroschur) – Buchlänge: 544 Seiten – Preis: 9,99 € – ISBN: 978-3442485505 (*Erwerben ♥) ÜBER DIE AUTORIN: Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers »Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin« wurde zum internationalen Kinohit. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln«, »Kennen wir uns nicht?«, »Kein Kuss unter dieser Nummer« oder mit ihren unter dem Namen Madeleine Wickham verfassten Romanen im Sturm. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London. (Quelle) Mehr Informationen findet ihr auf ihrer englischsprachigen Homepage. KLAPPENTEXT: Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin […] Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf … (Quelle) Ich habe den Klappentext bewusst gekürzt, da er meiner Meinung nach zu viel verrät. MEINE MEINUNG: Die 26-jährige Katie versucht einen Neustart in der begehrten Stadt London. Nicht nur äußerlich hat sich sich verändert, sondern auch ihr neuer Name Cat soll ihre neue Identität wiederspiegeln. Und obwohl Cat sich endlich ein neues Leben in ihrer Traumstadt verwirklicht hat, entpuppt es sich doch anders als erträumt… Die Geschichte von Katie zeigt uns, dass nicht alles immer unseren Vorstellungen entspricht und wir auch lernen sollten, mal hinter die Fassade zu blicken. Und damit ist nicht nur das Leben in einer Stadt wie London gemeint, sondern auch die Menschen sind vielleicht gar nicht so, wie wir sie zunächst eingeschätzt haben. An sich ist die Message hinter der Geschichte natürlich gut und kann zum Nachdenken anregen, allerdings konnte das Buch mich nicht überzeugen. An manchen Stellen stagniert die Handlung sehr, wogegen sie wieder an anderen Stellen in einem zu schnellen Tempo abläuft. Unglaublich, wie schnell sich ein Mensch doch verlieben kann! Und damit meine ich gar nicht, dass es kitschig wäre, sondern dass mir die Liebesgeschichte einfach zu platt ist. Mir hat der Pepp und die Leidenschaft dahinter einfach gefehlt. Zudem ist die Handlung auch noch sehr typisch und vorhersehbar (wozu der originale Klappentext auch noch beiträgt), wenn nicht an manchen Stellen sogar etwas lächerlich übertrieben. Der Schreibstil ist gut und die Autorin schreibt sehr humorvoll, was einige Schmunzler zulässt. Die Geschichte ist durchgängig aus Katies/Cats Perspektive beschrieben, wodurch einem gute Einblicke in die Persönlichkeit eröffnet werden. BEWERTUNG: Ein netter Sommerschmöcker, wobei mir die Liebe und Leidenschaft viel zu kurz gekommen ist. Auch wenn es mich nicht wirklich überzeugen konnte und ich es deshalb mit der Note 3 bewerte, wird das nicht mein letzter Roman von der Autorin gewesen sein. Schließlich lässt es sich super lesen und vielleicht ist die nächste Geschichte mehr nach meinem Geschmack. 🙂 Ich verlinke euch gerne wieder eine Leseprobe. ♥ Dankeschön lieber Goldmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt natürlich wie immer unverfälscht! ♥

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