Leserstimmen zu
Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald

(33)
(42)
(33)
(8)
(1)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

"Wow!" Das dachte ich, als ich heute früh das Buch zuschlug. Ich war ganz außer Atem über den rasanten Schluss. Seit seinem Erscheinen in der deutschen Übersetzung von Christoph Göhler im Jahr 2017 liegt das Buch nun hier auf meinem HUB. (Zur Erinnerung: Ich habe vor Jahren den unter Bloggern und Book Tubern verwendeten Begriff SUB (Stapel Ungelesener Bücher) für mich in HUB (Haus Ungelesener Bücher) umbenannt, weil HUB deutlich besser zu den Mengen ungelesener Bücher in unserem Haus passt.) In Zeiten der Corona-Krise stöbere ich nun immer mal durch meine Bibliothek und dabei fiel mir dieses Buch in die Hände. Als ich den Klappentext einmal mehr las, nahm ich es direkt mit ins Schlafzimmer und begann zu lesen. Zum ersten Mal seit längerer Zeit, habe ich ein Buch wieder einfach so weggelesen, weil ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Eines Tages erhält Cassandra Blackwell ein kleines Päckchen. Absender unbekannt. Unter anderem befindet sich darin ein Photo ihrer verstorbenen Mutter, die auf diesem eine Robe der Oxford Universität trägt. Die Nachricht, die dem Päckchen beiliegt, lautet: "Du kannst dich nciht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende." Überrascht und verwirrt darüber, dass Cassies Mutter einst in Oxford studiert zu haben scheint, gelingt es Cassandra eines der begehrten Auslandsstipendien für die Universität zu ergattern und nimmt sich vor, die verborgenen Geschichte ihrer Mutter aufzudecken. Denn da Cassie ihre Mutter schon früh verlor und auch zuvor nur wenig über die schwierige Frau wusste, sieht sie zum ersten Mal die Möglichkeit mehr über die Mutter und sich selbst zu erfahren.  So siedelt Cassie für die Zeit des Stipendium von Amerika nach England um. In Oxford angekommen, spürt sie schnell, dass das sagenumwobene Oxford nicht nur voller aller und strenger Tardtionen steckt, sondern auch, dass die Studenten oftmals sehr priviligiert sind und über Generationen bereits diese Universität besucht haben. So auch ihre Mitbewohnerin Evie und deren Freunde. Und während Evie mit der Clique teure Parties feiert, ist Cassandra in den Bibliotheken Oxfords damit beschäftigt, nach ihrer Mutter zu suchen. Die Suche gestaltet sich unerwartete schwierig. Nach und nach beginnt Cassie zu begreifen, dass ihre Mutter nicht freiwillig nach Amerika zurückkehrt war. Es war eher eine Flucht. Etwas Undurchdringliches und Gefährliches schien sie umgeben zu haben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf einen Geheimbund, der sich "Die Schule der Nacht" zu nennen scheint. Gleichzeitig lernt Cassie Evies Clique besser kennen. Und auch diese sind von etwas Unheimlichen und Geheimnisvollen umgeben, das Cassandra gleichzeitig fasziniert und abstößt... Ann McDonald ist es ganz großartig gelungen, die Kulisse zu beschreiben, in der die Geschichte sich ereignet. Schon nach wenigen Seiten war ich Teil der Szenerie, konnte die Gebäude sehen, das Wetter fühlen und die Nacht riechen. Gleichzeitig hat sie ganz wundervolle Charaktere erschaffen. Selbst solche, denen kleinere Rollen zugedacht waren, erschienen in meinem Kopf klar und vielschichtig, ohne dass sich die Autorin in zuvielen Details verloren hätte. Der Spannungsbogen der Geschichte nahm wirklich stetig zu. Ich war heute Früh irgendwann ganz außer Atem, weil sich das Tempo zum Schluss hin so steigerte, dass ich immer schneller las... Die Auflösung der Geschichte war unerwartet ins Magische eingetaucht. Ich finde das nicht schlimm, da ich gerne Fantasy lese bzw. sehr gerne Bücher aus dem Magischen Realismus. Allerdings waren mir vorher die magischen Elemente beim Lesen nicht aufgefallen und daher war ich kurz irritiert über die Wendung der Geschichte und auch darüber, wie unbekümmert alle Charakteren die Tatsache, dass es eine Art von böser Magie in der Welt gibt, für sich annahmen, ohne sie in Frage zu stellen. Dennoch ist "Die Schule der Nacht" ein Roman, der mir richtig viel Lesefreude gebracht hat und ich hoffe auf mehr Romane der Autorin. Erinnert fühlte ich mich etwas an "Die amerikanische Nacht" von Marisha Pessl, falls das jemand von Euch kennt.

Lesen Sie weiter

Auf dieses Buch wurde ich vor allem wegen des Covers aufmerksam. Diese dunkel blaue fast schon schwere verleiht dem Titel etwas mystisches und spannendes. Man möchte selbst den Zaun passieren und auf dieses fantastische alte Gebäude zu, um seine Geheimnisse zu erforschen und vielleicht auch ganz brisante Details aus der Vergangenheit aufdecken. Die Schrift ist verschnörkelt und passend zum Buchthema ausgewählt. Der dekorative, antike Zaun mit den Blumen und Blumenranken versperrt den Zutritt auf eine Parkanlage mit einem uralten Gebäude im Hintergrund. Auch auf der Rückseite wird der Klappentext umrahmt von Ausläufern des Zauns und dem düsteren mystischen Gebäude im Hintergrund. Der Klappentext ist sehr gut gewählt. Man erfährt schon in den ersten paar Sätzen, wie wichtig und geheimnisvoll die ganze Sache ist. Meinung Nahezu magisch hat sich mir dieses Buch präsentiert und ich war richtig euphorisch, als ich endlich gestartet habe. Leider wurde ich auch recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Anfangs erscheint der Einschiebt etwas zu plötzlich, man hat Schwierigkeiten der Handlung zu folgen und der Schreibstil trägt durch die komplexe Satzstruktur auch erstmal nichts zur Hilfe bei. Tatsächlich habe ich sogar nach 20 Seitenüberlegt, ob ich nicht abbrechen soll. Aber Gottseidank habe ich es nicht gemacht. Innerhalb der nächsten Kapitel baut sich zunehmend die Spannung auf. Nach und nach werden teilweise kleinste Hinweise entdeckt, die den Leser fesseln undicht mehr loslasse. Tatsächlich konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Durchgehend wird Spannung aufgebaut, die sich aber keineswegs stückchenweise entleert, sondern wächst und gedeiht, bis sich am Ende der große Showdown nähert und über den Leser wie eine Dampfwalze drüber rollt. Man begleitet die Amerikanerin Cassie bei ihrem Austauschjahr in Oxford. Rätselt mit und drückt immer wieder die Daumen, dass sich doch dieser Hinweis als wichtig entpuppt. Nach und nach erfährt man wichtiges über die einzelnen Personen und über Cassie Vergangenheit. Bis zum Schluss wird das Geheimnis gewahrt und bleibt im Hintergrund. Auch wenn man als Leser immer wieder Vermutungen anstellt und Handlungsstränge weiter spinnt kann man doch nicht so richtig erraten in welche Richtung die Handlung geht. Zu vieles bleibt versteckt. Cassie lernt wichtige Leute kennen, von denen man nicht einmal Ansatzweise erraten könnte, welch wichtige Position sie eigentlich in der ganzen Geschichte spielen. Nur wem kann sie eigentlich wirklich trauen? Je näher sie der Schule der Nacht kommt, umso brenzlicher wird es für sie und ihren einzigen Verbündeten. Die letzten Seiten rauschen nur so vorbei und nach dem letzten Wort wird erst einmal die Luft angehalten bis sie doch ruckartig entweicht und man das Ausmaß dieser Geschichte überblickt. Fazit Eine Story, die mich anfangs nicht fesseln konnte, es aber dann in den nächsten Seiten ruckartig geschafft hart, so viel Spannung und Mystik aufzubauen, dass man als Leser nicht anders kann, als zusammen mit Cassie und Charlie die Geheimnisse der Geheimgesellschaften zu ergründen. Durchgehend bleibt die Spannung erhalten und entlädt sich dann innerhalb ein paar Seiten zu schnell, dass man auf den ersten Blick nicht begreift, was eigentlich geschehen ist. Man lernt eine faszinierende alte Welt kennen, die anziehend und spannend gestaltet ist. Ich würde euch raten, fangt an und lest die ersten Seiten, dann lasst euch nicht von dem komplexen Schreibstil einschüchtern und überwindet die Grenze zwischen Fiktion und Realität und taucht vollkommen in die Geschichte ein. Vielleicht gelingt es euch ja, Cassie zu helfen und wichtige Hinweise zwischen den Zeilen zu finden.

Lesen Sie weiter

Rezension zu

Von: Mareike L.

28.09.2018

Was wäre, wenn du dich auf Nachforschungen über das Leben deiner Mutter begibst? Was wenn, du erfährst, dass deine Mutter unzählige Geheimnisse hatte? Was wäre, wenn du unbedingt herausfinden willst wer deine Mutter wirklich war? Und was wäre, wenn du dich auf der Suche nach Antworten immer weiter in einem Wald aus immer neuen Fragen bewegst ? Was wenn du dich entscheiden musst? Was würdest Du tun?? Nun aber ersteinmal ab zum Inhalt: Es geht um Cassie, welche ein ominöse Paket bekommt und sie auf Amerika nach England, genauer gesagt nach Oxford, zieht. Sie gibt vor eine Auslandsstudentin zu sein, auf dem Papier ist sie dies auch, doch ihren wahren Beweggrund hält sie vor allen geheim. Ihre Mutter scheint etwas mit Oxford zu verbinden, dass ihre Mutter damals dazu gebracht hatte ihren Namen zu ändern und England fluchtartig zu verlassen und diese Zeit nie wieder eines Wortes zu würdigen. Doch Cassie, möchte diesen Teil ihrer Mutter erfahren und wissen was genau damals passiert ist. Dabei verstrickt sie sich immer tiefer in alte Jahrbücher, Artikel und Verschwörungstheorien über Geheimbündnisse. Eines davon nennt sich `die Schule der Nacht`. Wird Cassie, dass wonach sie sucht am Ende selbst zum Verhängnis werden?? Wem kann sie wirklich trauen und wer benutzt sie nur für seine Zwecke?? Meine Meinung: Ich habe mir beim Lesen wirklich Zeit gelassen und mich einfach von der Stimmung in diesem Buch mitnehmen lassen. Ich persönlich finde, man kann sich Oxford wirklich gut und bildhaft vorstellen. Ich persönlich hatte sofort Bilder, aus meinem Besuch in Cambridge- und ja mir ist bewusst, dass diese beiden Unis Rivalen sind- vor den Augen gehabt. Anfangs war die Spannung im Handlungbogen durchwachsen, was vermutlich daran liegt, dass zunächst viel beschrieben wurde und sich Cassie ja dort auch ersteinmal zurecht finden musste. Dies heißt jedoch nicht, dass mir der Anfang nicht gefallen hat, sondern hier lernen wir Cassie kennen und sie lässt den Leser, wie ich finde, nah an sich heran und an ihren Gedanken nachvollziehbar teilhaben. Die 2. Hälfte, in der sich `Die Schule der Nacht´immer dichter auf Cassie zu bewegt, habe ich unglaublich mitgefiebert und mitgefühlt. Was mich wirklich beeindruckt hat, war dass mich der gesamte Schlussteil und eigentlich auch die gesamte 2. Hälfte mit ihrem Handlungsverlauf wirklich von den Socken gehauen hat! Meine Spekulationen haben sich alle samt als falsch bewiesen und dennoch haben mich die Ereignisse bewegt, mitgenommen und erschüttert. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass Cassie am Anfang - so wie vermutlich jeder- Vorurteile gegenüber ihren Mitstudenten hat. Nachdem sie einige jedoch näher kennenlernt freundet sie sich teilweise mit Ihnen an oder aber baut ihre Vorurteile teilweise ab, dies lässt Cassie glaubwürdig und real wirken. Auch ergeben die kryptischen Bemerkungen am Ende Sinn und auch der Leser bekommt ein Bild über das angerissene Ausmaß dieser Geheimgesellschaft. Zum Ende hin war die Spannung wirklich greifbar und kaum noch auszuhalten ( im positiven Sinne). Am Ende war ich wirklich traurig, dass das Buch zu Ende ist. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, was sowohl die Handlung; den Schreibstil als auch den Spannungaufbau angeht und ich würde es jeder Zeit wieder lesen.

Lesen Sie weiter

Titel: Die Schule der Nacht Autor: Ann A. McDonald Verlag: blanvalet Sprache: Deutsch Seiten: 448 Seiten ∞ Hardcover Preis: D 19,99∞ € A ∞ € Genre: Roman ∞ Mistery ∞ Fantasy ∞ Reihe: In den heiligen Hallen der Oxford University ist eine mysteriöse Macht am Werk, die vor nichts zurückschreckt ... »Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … Meine Meinung: Ich muss sagen das hier mein Interesse definitiv zuerst vom Cover geweckt wurde. Aber auch der Klappentext konnte mich überzeugen! Der Schreibstil der Autorin ist besonders zu Anfang gut und flüssig, auch konnte mein Interesse sehr schnell geweckt werden. Jedoch hatte ich hohe Erwartungen, die leider nur zum Teil erfüllt wurden. Ich dachte mir eigentlich eher das dies eine Mischung aus "Night School, Shadowfalls Camp und Silber Schwingen" wird. Was nicht ganz so hin kam. Die Story an sich ist wirklich gut, und die ganze Idee dahinter find ich sehr spannend. Auch gab es einige Szenen die wirklich Spannend/Gruselig und vielleicht sogar etwas verstörend waren. Zu Anfangs etwas zu langwierig wird es gegen Ende fast etwas zu viel bzw. geht alles etwas zu schnell. Die Protagonisten blieben mir leider alle zu oberflächlich, und somit viel es mir nicht so leicht mich in der Geschichte fallen zu lassen. Man erfährt sehr wenig von den einzelnen Personen und sogar die Hauptprotagonistin bleibt für mich sehr Blass. Für mich eine wirklich gute Idee, die Umsetzung aber nicht ganz so reibungslos. An einigen Stellen ist es zu viel und an anderen wieder rum zu wenig. Auch wusste ich nie beim lesen "Ist es jetzt Fantasy? Thriller? Jugendbuch? Roman ?" Ich glaub die Autorin war sich dahingehend selbst nicht ganz so klar was es werden wird. (Was an sich ja nichts schlechtes wäre) Mich hat es leider nicht ganz so gefesselt, aber ich kann mir vorstellen, dass es einigen gut gefallen könnte, die ohne viel Erwartungen an die Sache heran gehen und das Buch vielleicht auch nur so zwischendurch lesen wollen. Das Cover fand ich absolut genial, mystisch und geheimnisvoll. Jedoch hat die Story dazu nicht ganz so gepasst. Für mich ein Buch in das ich ganz andere Erwartungen gesetzt habe. Der Anfang war zwar etwas spannend, aber für mich doch sehr schwammig. Und gegen Ende hin fehlte mir einfach etwas. Ich kann mir vorstellen wenn einer das Buch liest ohne große Erwartungen, dem könnte es gefallen. Daher gibts von mir 3 von 5 Masken

Lesen Sie weiter

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Es sollte ein Jugendbuch sein, was ich aber nicht in diese Kategorie einreihen kann. Die Protagonisten sind um und über 25 Jahre alt und ich fand die Story auch etwas schwieriger als für ein Jugendbuch. Den Anfang der Story fand ich noch toll und danach ging es nur bergab. Ich musste das Buch sogar öfters aus der Hand legen, obwohl ich dachte, dass es doch noch spannend wird. Cassandras Mutter musste vor 25 Jahren etwas Schlimmes und Prägendes gestoßen sein, denn sie begann sich seltsam zu benehmen. Nach ihrem tragischen Tod wurde die kleine Cassandra von einer Pflegefamilie zur nächsten Pflegefamilie weiter gereicht. Nie hatte sie diese Unwissenheit loslassen können. Als sie eines Tages diese geheime Nachricht in den Händen hält, beschließt sie, endlich Klarheit zu schaffen und gerät dabei in Gefahr. Die Protagonistin Cassandra beziehungsweise Cassie war in meinen Augen ziemlich launisch und auch sehr zickig. Sie ist auch ziemlich aufgeladen und ich konnte sie dadurch nicht wirklich symphatisch finden. Ich fand Cassie einfach zu oberflächlich und sie war auch nicht wirklich authentisch. Es mangelt allgemein an den authentischen Charakter in der Story. Ich konnte keiner der Charakter wirklich symphatisch finden. Ich empfand sogar alle Charakter recht oberflächlich. Da gab es noch die reiche und divenhafte Olivia und die aufgedrehte Evie, die mir als einzige Charakter in der Story nur ein wenig ins Herz gewachsen ist. Aber dennoch wirken alle flach und blass und einfach nur langweilig und aufmüpfig. Der Schreibstil war dennoch flüssig und leicht zu lesen. Aber von der anfänglichen Spannung spürt man nichts mehr, nach längerem lesen. Es gibt auch eine angehauchte Mystik in der Geschichte, die recht spät kommt. Die Idee der Autorin ist zwar fantastisch und erfrischend, es fehlt aber an der Umsetzung. Es konnte mich wirklich nicht fesseln und wurde mir sogar teilweise etwas nervig. Das Buch endet dann noch mit einem blutigen Kampf und vielen Toten. Das Ende kommt auch so plötzlich und hat mich nur noch mehr enttäuscht. Also dieses Buch hätte definitiv besser sein können und ich kann nicht wirklich eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

Lesen Sie weiter

Cassandra hat mich direkt gepackt und in ihre düstere und mysteriöse Welt mit hineingezogen. Zu Beginn war zwar alles sehr neu für mich und ich wusste nicht Recht was diese Schule der Nacht zu bedeuten hatte, jedoch wollte ich es herausfinden. Das ganze Ambiente von dieser Uni und ihrer Umgebung passt perfekt in diese Geschichte. Man durchblickt zwar nicht direkt um was es sich hierbei handelt. jedoch wurde dadurch bei mir die Neugierde geweckt. Cassandra ist total neu dort und nur durch eine geheimnisvolle Nachricht an diese Universität gelangt. Sie möchte etwas über ihre verstorbene Mutter erfahren und deckt dabei eine gefährliche Gruppe. Als ihre Mitbewohnerin tot ist, war ich kurz geschockt. Ich konnte gar nicht verstehen wieso und weshalb, dass jetzt sein musste. Trotz aller Schwierigkeiten geht Cassandra ihren Weg und trotz jeglicher Gefahr. Sie ist komplett alleine und hält trotzdem jeglichen Strapazen Widerstand, wodurch sie für mich zu einer sehr mutigen und bemerkenswerten Person wird. Am Ende finden wir dann den Höhepunkt der Geschichte. Sie stellt sich der gefährlichen Gruppe von Menschen und versucht durch den Einsatz ihres Lebens, dass der Anderen unwissenden Menschen zu schützen. Eine sehr gelungene, spannende und nerven zerreißende Geschichte.

Lesen Sie weiter

Allgemeines Titel: Die Schule der Nacht Autorin: Ann A. McDonald Genre: (Thriller) ? ISBN: 978-3-76-453177-5 Verlag: Pengalion Seitenzahl: 445 Seiten (Hardcover) Preis: 19,99 € Dieses Buch ist ein Einzelband und wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen dank an dieser Stelle dafür! Inhalt „Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück und bring alles zu einem guten Ende.“ Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, die in die schwarze Robe der Oxford University gekleidet ist. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Sie entdeckt eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … Meine Meinung Cassie ist eine sehr mysteriöse junge Frau, deren Geschichte sich mir nur sehr langsam erschloss. Der Großteil des Buches wird von einer Spannungs-behafteten, undurchsichtigen Düsternis bestimmt. Gerade diese Ungewissheit und die ständige Frage zu welchem Genre genau das Buch nun gehört, können die Spannung verstärken. Ich empfand es jedoch als sehr verwirrend und nervig. Durch die Oxford University wird die düstere Atmosphäre noch unterstützt. Man möchte wissen was Cassie denn nur mit der Uni verbindet und wie ihr Leben vor dem Erhalt des Päckchens aussah. Nach und nach lernt man viele dunkle Charaktere kennen, man begleitet Cassie auf der Suche nach der Wahrheit und wird genau wie sie noch tiefer in ein düsteres Netz aus Rätseln verstrickt. Als Cassie endlich jemanden gefunden hat dem sie trauen kann, kommt sie der Enthüllung der Geheimnisse und der Vergangenheit ihrer Mutter immer näher. Erst sehr sehr spät offenbart sich was „Die Schule der Nacht“ ist. Das erhält die Spannung bis zum Ende künstlich aufrecht, bevor es dann auf den letzten 100 Seiten noch einmal wirklich interessant wird. Mich hat das ziemlich gestört. Die Idee ist wirklich interessant und der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, aber die Umsetzung nimmt der Story an einigen Stellen ihr Potential. Zwischen den ersten und den letzten 100 Seiten war der Reiz des Ganzen einfach nicht greifbar genug und daher etwas langweilig. Das Ende war zwar aufschlussreich, aber nicht zu 100% abschließend. Leider haben mir ein paar Erklärungen gefehlt, auch wenn es keine wirklich losen Enden gab. Fazit Ein Thriller mit einer interessanten Idee und sicherlich ein gutes Buch wenn man das Ende nicht zu genau unter die Lupe nimmt und einen die gestreckte Spannung nicht allzu sehr stört. Bewertung Ich vergebe für „Die Schule der Nacht“ 2½/5 Sterne

Lesen Sie weiter

Der Handlungsmittelpunkt der Geschichte liegt im heutigen Oxford und durch die detaillierten Beschreibungen und Ausführungen von McDonald hat man das Gefühl die beschriebenen Stadtteile förmlich im Reisekatalog vor sich zu sehen. Die Ausführungen der einzelnen Gebäude und die Details der Umgebungen sind unglaublich Umfangreich und geben dem Leser förmlich das Gefühl des "Dabeiseins". Zentraler Mittelpunkt der Geschichte ist die junge Amerikanerin Cassandra Rose Blackwell (ca. Mitte 20 - ein genaues Alter der Heldin wird nicht genannt). Nachdem sie eine wenig aufschlussreiche Nachricht bekommen hat, die eigentlich an ihre verstorbene Mutter gerichtet ist beschließt sie ihr Leben um zu krempeln. Die eigentliche Erzählung beginnt als Cassi bereits in Oxford ankommt. Zwischen diesem Tag und dem Erhalt des Päckchen müssen allerdings Jahre liegen, denn für den Erhalt des begehrten Stipendiums an der Elite Uni von Oxford musste sie den Schulabschluss nachholen und sich dann an einer renommierten amerikanischen Uni einschreiben und bestehen. Genau Jahresangaben werden von McDonald allerdings nicht gemacht, außer es geht um die Vergangenheit. Im Laufe der Geschichte taucht Cassi immer tiefer in die Geheimnisse und Klischees der High Society College Welt ein - schließt Freundschaften, stellt sich ihren Ängsten und springt über ihren Schatten. Sie kommt ihrem Ziel - raus zu finden wer Ihre Mutter wirklich war und was sie 1994 in Oxford gemacht hat und wieso sie selber nie davon erfahren hat - und damit auch der Schule der Nacht viel zu nah. Im Verlauf des Buches kann man eine eindeutige Wandlung der jungen Heldin erkennen. Das am Anfang doch eher verbitterte und verbissene Mädchen, was nur unter sich bleiben will und alles und jeden emotional von sich weg schiebt, muss lernen anderen Menschen zu vertrauen und das nicht jeder ihr etwas Böses will. Sie muss lernen, dass man eben manchmal nicht alleine zum Ziel kommt, sondern Unterstützung braucht. Dieser Lernprozess fällt ihr in Anbetracht ihres bisher Erlebten sichtlich schwer. Man bekommt im Verlauf immer mal nur kurze Einblicke in die Vergangenheit: eine unruhige Kindheit - Selbstmord der Mutter - Mobbing in der Schule - Verwaltung - Drogen und Alkohol usw. Das alles wird jedoch bis auf die Verbindung zu der Mutter immer mal nur nebenbei ausgeführt. Hierbei wird auch bereits der erste "mystische" Faden in die Geschichte gestrickt, welcher erst einmal nicht als solcher zu erkennen ist - dass das Buch eigentlich auch in den Bereich des Fantasy gehört kristallisiert sich doch erst im letzten viertel des Buches heraus. Und auch hier nur sehr zart. Da ich eigentlich sonst nur Fantasy lese war es für mich doch eher verwirrend - aufmerksam geworden bin ich, da ich nach Ankündigungen für ein neues Buch von Deborah Harkness (All Fouls Trilogie) Ausschau gehalten habe. Dabei wurde mir "Die Schule der Nacht" als Empfehlung vorgeschlagen. Am Ende haben McDonald und Harkness (vom Stil / Genre) allerdings nur gemein, dass beide unglaublich intensive Ausführungen zu lieben scheinen und beide in einem doch eher anspruchsvollerem Stil zu dem Leser "sprechen". Wer also "echte" und durch und durch verzehrende Fantasy möchte, wird mit der Schule der Nacht vielleicht nicht wirklich glücklich! Trotzdem ist "Die Schule der Nacht" ein ganz gelungenes und Wortgewandes Buch, welches es jedoch nicht in meine Bestenliste schaffen wird. Mir fehlte einfach immer wieder das Gefühl des "gefesselt sein". Natürlich gibt es eine Spannungskurve, dennoch kam bei mir nicht das Gefühl auf, dass ich das Buch nicht mehr weg legen kann. Das kann aber auch an den eher flach gestrickten Charakteren gelegen haben - bis auf Cassi hatte für mich keiner der aufgeführten Charakter eine emotionale Tiefe - es werden zwar Dinge wie "stechende Augen" erwähnt, dies führt jedoch nicht wirklich zu einem dreidimensional Charakter. Diese Tatsache lässt das Gesamtpaket eher oberflächlich erscheinen und wie oben beschrieben dazu dass eben eher das Gefühl hat man blättere in einem Katalog und sehe die Szene vor sich als dass man wirklich dabei wäre. Dennoch ist dieses Empfinden eher subjektiv und sollte euch die Trilogie von Harkness vor allem auch Stilmäßig angesprochen haben ist "Die Schule der Nacht" auf jeden Fall einen Blick wert.

Lesen Sie weiter