Leserstimmen zu
Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald

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Auf dieses Buch wurde ich vor allem wegen des Covers aufmerksam. Diese dunkel blaue fast schon schwere verleiht dem Titel etwas mystisches und spannendes. Man möchte selbst den Zaun passieren und auf dieses fantastische alte Gebäude zu, um seine Geheimnisse zu erforschen und vielleicht auch ganz brisante Details aus der Vergangenheit aufdecken. Die Schrift ist verschnörkelt und passend zum Buchthema ausgewählt. Der dekorative, antike Zaun mit den Blumen und Blumenranken versperrt den Zutritt auf eine Parkanlage mit einem uralten Gebäude im Hintergrund. Auch auf der Rückseite wird der Klappentext umrahmt von Ausläufern des Zauns und dem düsteren mystischen Gebäude im Hintergrund. Der Klappentext ist sehr gut gewählt. Man erfährt schon in den ersten paar Sätzen, wie wichtig und geheimnisvoll die ganze Sache ist. Meinung Nahezu magisch hat sich mir dieses Buch präsentiert und ich war richtig euphorisch, als ich endlich gestartet habe. Leider wurde ich auch recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Anfangs erscheint der Einschiebt etwas zu plötzlich, man hat Schwierigkeiten der Handlung zu folgen und der Schreibstil trägt durch die komplexe Satzstruktur auch erstmal nichts zur Hilfe bei. Tatsächlich habe ich sogar nach 20 Seitenüberlegt, ob ich nicht abbrechen soll. Aber Gottseidank habe ich es nicht gemacht. Innerhalb der nächsten Kapitel baut sich zunehmend die Spannung auf. Nach und nach werden teilweise kleinste Hinweise entdeckt, die den Leser fesseln undicht mehr loslasse. Tatsächlich konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Durchgehend wird Spannung aufgebaut, die sich aber keineswegs stückchenweise entleert, sondern wächst und gedeiht, bis sich am Ende der große Showdown nähert und über den Leser wie eine Dampfwalze drüber rollt. Man begleitet die Amerikanerin Cassie bei ihrem Austauschjahr in Oxford. Rätselt mit und drückt immer wieder die Daumen, dass sich doch dieser Hinweis als wichtig entpuppt. Nach und nach erfährt man wichtiges über die einzelnen Personen und über Cassie Vergangenheit. Bis zum Schluss wird das Geheimnis gewahrt und bleibt im Hintergrund. Auch wenn man als Leser immer wieder Vermutungen anstellt und Handlungsstränge weiter spinnt kann man doch nicht so richtig erraten in welche Richtung die Handlung geht. Zu vieles bleibt versteckt. Cassie lernt wichtige Leute kennen, von denen man nicht einmal Ansatzweise erraten könnte, welch wichtige Position sie eigentlich in der ganzen Geschichte spielen. Nur wem kann sie eigentlich wirklich trauen? Je näher sie der Schule der Nacht kommt, umso brenzlicher wird es für sie und ihren einzigen Verbündeten. Die letzten Seiten rauschen nur so vorbei und nach dem letzten Wort wird erst einmal die Luft angehalten bis sie doch ruckartig entweicht und man das Ausmaß dieser Geschichte überblickt. Fazit Eine Story, die mich anfangs nicht fesseln konnte, es aber dann in den nächsten Seiten ruckartig geschafft hart, so viel Spannung und Mystik aufzubauen, dass man als Leser nicht anders kann, als zusammen mit Cassie und Charlie die Geheimnisse der Geheimgesellschaften zu ergründen. Durchgehend bleibt die Spannung erhalten und entlädt sich dann innerhalb ein paar Seiten zu schnell, dass man auf den ersten Blick nicht begreift, was eigentlich geschehen ist. Man lernt eine faszinierende alte Welt kennen, die anziehend und spannend gestaltet ist. Ich würde euch raten, fangt an und lest die ersten Seiten, dann lasst euch nicht von dem komplexen Schreibstil einschüchtern und überwindet die Grenze zwischen Fiktion und Realität und taucht vollkommen in die Geschichte ein. Vielleicht gelingt es euch ja, Cassie zu helfen und wichtige Hinweise zwischen den Zeilen zu finden.

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Rezension zu

Von: Mareike L.

28.09.2018

Was wäre, wenn du dich auf Nachforschungen über das Leben deiner Mutter begibst? Was wenn, du erfährst, dass deine Mutter unzählige Geheimnisse hatte? Was wäre, wenn du unbedingt herausfinden willst wer deine Mutter wirklich war? Und was wäre, wenn du dich auf der Suche nach Antworten immer weiter in einem Wald aus immer neuen Fragen bewegst ? Was wenn du dich entscheiden musst? Was würdest Du tun?? Nun aber ersteinmal ab zum Inhalt: Es geht um Cassie, welche ein ominöse Paket bekommt und sie auf Amerika nach England, genauer gesagt nach Oxford, zieht. Sie gibt vor eine Auslandsstudentin zu sein, auf dem Papier ist sie dies auch, doch ihren wahren Beweggrund hält sie vor allen geheim. Ihre Mutter scheint etwas mit Oxford zu verbinden, dass ihre Mutter damals dazu gebracht hatte ihren Namen zu ändern und England fluchtartig zu verlassen und diese Zeit nie wieder eines Wortes zu würdigen. Doch Cassie, möchte diesen Teil ihrer Mutter erfahren und wissen was genau damals passiert ist. Dabei verstrickt sie sich immer tiefer in alte Jahrbücher, Artikel und Verschwörungstheorien über Geheimbündnisse. Eines davon nennt sich `die Schule der Nacht`. Wird Cassie, dass wonach sie sucht am Ende selbst zum Verhängnis werden?? Wem kann sie wirklich trauen und wer benutzt sie nur für seine Zwecke?? Meine Meinung: Ich habe mir beim Lesen wirklich Zeit gelassen und mich einfach von der Stimmung in diesem Buch mitnehmen lassen. Ich persönlich finde, man kann sich Oxford wirklich gut und bildhaft vorstellen. Ich persönlich hatte sofort Bilder, aus meinem Besuch in Cambridge- und ja mir ist bewusst, dass diese beiden Unis Rivalen sind- vor den Augen gehabt. Anfangs war die Spannung im Handlungbogen durchwachsen, was vermutlich daran liegt, dass zunächst viel beschrieben wurde und sich Cassie ja dort auch ersteinmal zurecht finden musste. Dies heißt jedoch nicht, dass mir der Anfang nicht gefallen hat, sondern hier lernen wir Cassie kennen und sie lässt den Leser, wie ich finde, nah an sich heran und an ihren Gedanken nachvollziehbar teilhaben. Die 2. Hälfte, in der sich `Die Schule der Nacht´immer dichter auf Cassie zu bewegt, habe ich unglaublich mitgefiebert und mitgefühlt. Was mich wirklich beeindruckt hat, war dass mich der gesamte Schlussteil und eigentlich auch die gesamte 2. Hälfte mit ihrem Handlungsverlauf wirklich von den Socken gehauen hat! Meine Spekulationen haben sich alle samt als falsch bewiesen und dennoch haben mich die Ereignisse bewegt, mitgenommen und erschüttert. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass Cassie am Anfang - so wie vermutlich jeder- Vorurteile gegenüber ihren Mitstudenten hat. Nachdem sie einige jedoch näher kennenlernt freundet sie sich teilweise mit Ihnen an oder aber baut ihre Vorurteile teilweise ab, dies lässt Cassie glaubwürdig und real wirken. Auch ergeben die kryptischen Bemerkungen am Ende Sinn und auch der Leser bekommt ein Bild über das angerissene Ausmaß dieser Geheimgesellschaft. Zum Ende hin war die Spannung wirklich greifbar und kaum noch auszuhalten ( im positiven Sinne). Am Ende war ich wirklich traurig, dass das Buch zu Ende ist. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, was sowohl die Handlung; den Schreibstil als auch den Spannungaufbau angeht und ich würde es jeder Zeit wieder lesen.

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Es sollte ein Jugendbuch sein, was ich aber nicht in diese Kategorie einreihen kann. Die Protagonisten sind um und über 25 Jahre alt und ich fand die Story auch etwas schwieriger als für ein Jugendbuch. Den Anfang der Story fand ich noch toll und danach ging es nur bergab. Ich musste das Buch sogar öfters aus der Hand legen, obwohl ich dachte, dass es doch noch spannend wird. Cassandras Mutter musste vor 25 Jahren etwas Schlimmes und Prägendes gestoßen sein, denn sie begann sich seltsam zu benehmen. Nach ihrem tragischen Tod wurde die kleine Cassandra von einer Pflegefamilie zur nächsten Pflegefamilie weiter gereicht. Nie hatte sie diese Unwissenheit loslassen können. Als sie eines Tages diese geheime Nachricht in den Händen hält, beschließt sie, endlich Klarheit zu schaffen und gerät dabei in Gefahr. Die Protagonistin Cassandra beziehungsweise Cassie war in meinen Augen ziemlich launisch und auch sehr zickig. Sie ist auch ziemlich aufgeladen und ich konnte sie dadurch nicht wirklich symphatisch finden. Ich fand Cassie einfach zu oberflächlich und sie war auch nicht wirklich authentisch. Es mangelt allgemein an den authentischen Charakter in der Story. Ich konnte keiner der Charakter wirklich symphatisch finden. Ich empfand sogar alle Charakter recht oberflächlich. Da gab es noch die reiche und divenhafte Olivia und die aufgedrehte Evie, die mir als einzige Charakter in der Story nur ein wenig ins Herz gewachsen ist. Aber dennoch wirken alle flach und blass und einfach nur langweilig und aufmüpfig. Der Schreibstil war dennoch flüssig und leicht zu lesen. Aber von der anfänglichen Spannung spürt man nichts mehr, nach längerem lesen. Es gibt auch eine angehauchte Mystik in der Geschichte, die recht spät kommt. Die Idee der Autorin ist zwar fantastisch und erfrischend, es fehlt aber an der Umsetzung. Es konnte mich wirklich nicht fesseln und wurde mir sogar teilweise etwas nervig. Das Buch endet dann noch mit einem blutigen Kampf und vielen Toten. Das Ende kommt auch so plötzlich und hat mich nur noch mehr enttäuscht. Also dieses Buch hätte definitiv besser sein können und ich kann nicht wirklich eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

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Cassandra hat mich direkt gepackt und in ihre düstere und mysteriöse Welt mit hineingezogen. Zu Beginn war zwar alles sehr neu für mich und ich wusste nicht Recht was diese Schule der Nacht zu bedeuten hatte, jedoch wollte ich es herausfinden. Das ganze Ambiente von dieser Uni und ihrer Umgebung passt perfekt in diese Geschichte. Man durchblickt zwar nicht direkt um was es sich hierbei handelt. jedoch wurde dadurch bei mir die Neugierde geweckt. Cassandra ist total neu dort und nur durch eine geheimnisvolle Nachricht an diese Universität gelangt. Sie möchte etwas über ihre verstorbene Mutter erfahren und deckt dabei eine gefährliche Gruppe. Als ihre Mitbewohnerin tot ist, war ich kurz geschockt. Ich konnte gar nicht verstehen wieso und weshalb, dass jetzt sein musste. Trotz aller Schwierigkeiten geht Cassandra ihren Weg und trotz jeglicher Gefahr. Sie ist komplett alleine und hält trotzdem jeglichen Strapazen Widerstand, wodurch sie für mich zu einer sehr mutigen und bemerkenswerten Person wird. Am Ende finden wir dann den Höhepunkt der Geschichte. Sie stellt sich der gefährlichen Gruppe von Menschen und versucht durch den Einsatz ihres Lebens, dass der Anderen unwissenden Menschen zu schützen. Eine sehr gelungene, spannende und nerven zerreißende Geschichte.

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Interessant...

Von: Lilja

30.11.2017

Eine Geheimgesellschaft im schönen Oxford? Ich bin dabei! Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt, wie weit sich diese Geschichte in sich selbst verstrickt. Für mich ist es immer interessant, wie die internen Gebilde in alt eingesessenen Gesellschaften sind. Vetternwirtschaft, Familienbesitze, Lügen, Intrigen, Geheimhaltung. Besonders das Setting in der Universitätsstadt Oxford gefiel mir sehr gut. Als ich begann zu lesen, war ich allerdings im ersten Moment ein bisschen enttäuscht. Ich dachte schon, dass mich der Schreibstil am Ende abschrecken würde, aber dann ging es doch relativ zügig in einen angenehmen Lesefluss über. Die Hauptfigur Cassie kommt nach Oxford an das alte, geschichtsträchtige Releigh-Collage, um etwas über ihre Mutter herauszufinden. Sie stößt schnell auf "Die Schule der Nacht" und betreibt Recherchen. Bei dieser Gemeinschaft handelt es sich offenbar um all die "Reichen und Schönen" Oxfords. Man taucht immer tiefer in die geheimen Machenschaften ab und nach und nach entwirrt sich das Knäul der ganzen Zusammenhänge. Ich fand allerdings, dass der "Showdown" dann auf einmal viel zu schnell da und auch vorbei war. Man hatte dann zwar die Auflösung von allem, aber ich blieb beim Zuklappen des Buches eher unbefriedigt zurück. Da wird die ganze Zeit ein so schönes Gerüst an Intriegen, Geheimnissen und gebaut und dann kommt eine plumpe "Erklärung" daher und reißt alles wieder ein. Das war tatsächlich enttäuschend. Hätte man hier eine andere Lösung gefunden, oder gar das Buch noch etwa 100 Seiten länger geschrieben, dann würde es von mir 5 Punkte bekommen. So reicht es leider nur für 4

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Meine Zusammenfassung: Cassie ist auf der Suche nach der wahren Vergangenheit ihrer Mutter. Gekannt hat sie sie als wütende, verbitterte Frau, die ihre Tochter dafür verantwortlich gemacht hat, dass sie ihr Leben als Poetin nicht leben konnte. Mit zwanzig schwanger und ohne den Vater des Kindes, ohne den sie laut ihr besser dran waren, auf sich alleine gestellt zu sein, war kein leichtes Unterfangen. Als ihre Mutter einen Mann gefunden hat, nachdem sie schon das fünfte Mal umgezogen waren, glaubte Cassie nun endlich ein glückliches Familienleben führen zu können. Doch auch Cassie, immer versucht das richtige zu tun, konnte ihre Mutter nicht vor ihrem Schicksal bewahren. Sie fand Joanna, mit aufgeschnittenen Pulsadern, in der Badewanne, als sie gerade einmal 14 Jahre alt war. Es dauerte nicht lange, bis auch ihr Stiefvater im Vollrausch, der mit dem Verlust seiner Ehefrau nicht klar zu kommen schien, starb, während das Haus um ihn herum bis auf seine Grundmauern niederbrannte. Cassie wurde dem Jugendamt übergeben, bis sie sich mit 16 von Ort zu Ort schlug und jegliches Wissen an den Schulen die sie besuchte ins sich aufsog. Mit dem Fälschen von Ausweisen, dem Verkauf von Pillen oder auch dem Schreiben von Prüfungen für ihre Kommilitonen hielt sie sich über Wasser. Bis eines Tages dieses mysteriöse Päckchen ankommt, indem sich persönliche Gegenstände ihrer Mutter und ein Foto von ihr und ihren Kommilitonen befindet, welches sie nach Oxford ans Raleigh College, führen. Von der Wucht dieses Ortes beeindruckt stürzt Cassie sich mit der Unterstützung von Elliot in die Recherchen, um alles über ihre Mutter in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus, fallen auch noch die ersten Hausarbeiten an und ihr wird bewusst, dass die Ansprüche an diesem College nicht zu unterschätzen sind. Professor Tremain macht ihr klar, dass sie ihr Stipendium genauso schnell wieder verlieren kann, wie sie es bekommen hat, wenn ihre Hausarbeiten auf dilettantischem Niveau bleiben. Da sie gerade mit ihren Recherchen voran gekommen ist, wäre das letzte was sie braucht einen Rausschmiss. Die Recherchen auf Eis gelegt, muss sie sich auf ihre Arbeiten konzentrieren. Doch was hat es mit diesem Hugo, den Freund ihrer Mitbewohnerin Evie, der sie förmlich mit seinen Blicken auszieht, seit sie sich in der Nacht nach ihrem Einbruch in den Archiven der College Bibliothek begegnet sind, und seinen genauso reichen Freunden und seiner Cousine Olivia auf sich? Meine Meinung: Eine sehr interessante Geschichte, die mich direkt mitgezogen hat. Ich rätselte und grübelte durchweg mit Cassie mit und wollte ebenfalls herausfinden, was es nun mit der Vergangenheit ihrer Mutter auf sich hat. Was mich ein wenig enttäuscht hat ist, dass die Geschichte dann doch zu vorhersehbar war. Ich wusste gleich, wer der Vater von Cassie ist und auch andere Dinge, konnte ich schnell erahnen. Außerdem hat es mir doch etwas an der versprochenen dunklen Macht gefehlt, da diese sich doch erst sehr spät zeigte. Dennoch habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und hätte am liebsten noch einiges mehr erfahren. Der Anfang hat sich etwas gezogen, sodass einige Themen für mich gefühlt zu kurz kamen, über die ich dann doch lieber mehr erfahren hätte. Schade drum. Nun denn; unterhalten hat es mich trotzdem und ich muss sagen, dass ich Sympathien für Hugo entwickelt habe, obwohl er doch ziemlich unscheinbar, ähnlich wie die anderen Charaktere, wirkte. Von ihm hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Mein Fazit: Ich hätte gerne einen zweiten Teil dieser Geschichte. Ich habe noch ein paar offene Fragen, die ich gerne geklärt wüsste. Dieses Buch hat mir, trotz seiner Vorhersehbarkeit, sehr gut gefallen und mich locker leicht durch die Geschichte und Oxford geführt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil und ihren detailreichen Beschreibungen leicht im Glauben lassen, ich wäre selbst schon einmal an diesem Ort gewesen. Da ich Spannung und Spaß an diesem Buch hatte, wäre ein zweiter Teil für mich sehr spannend. Jedoch gibt es Abzüge in der B-Note, da ich zu vieles erahnen konnte. Dieses Buch erhält von mir 4 von 5 Sternen.

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Meine Meinung Der Epilog beschreibt eine immer wieder kehrenden Traum von Cassandra. Das 1. Kapitel beginnt mit einem geheimnisvollen Päckchen. Cassandra Blackwell erhält eine mysteriöse Nachricht und ein Foto ihrer verstorbenen Mutter, welches sie in einer schwarzen Robe der Oxford Universität zeigt. >>Du kannst dich nicht immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.<< Cassie schleicht sich in die Universität von Oxford ein, um das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften. Die Welt, in die sie nun eintaucht, scheint einem alten Klassiker entsprungen. Mich hat die Atmosphäre von Anfang an gefangen genommen. Auf dem Raleigh College fühlt man sich um Jahre zurückversetzt. Das Mobiliar und die Bibliotheken zauberten mir den Geruch von Staub und Büchern in die Nase. Das Verhalten sämtlicher Studenten mutet sonderbar an. Dort gibt es eine Elite. Viele möchten dazu gehören. Cassie spürt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie verbringt viel Zeit in den Bibliotheken um etwas über ihre Mutter zu erfahren. Vor 25 Jahren war sie am Raleigh College. Was hatte sie damals erlebt? Warum wurde sie stets von Stimmungsschwankungen geplagt? Warum setzte sie ihrem Leben ein Ende? Cassie fällt auf der Universität auf. Sie stellt viele Nachforschungen an und erkundet auch Räume, zu denen ihr der Eintritt normalerweise verwehrt ist. Cassies Mitbewohnerin Evie ist eine liebenswerte Frohnatur. Durch sie lernt sie die Elite auf der Uni kennen. Sie besucht Partys und spürt besonders bei Hugo eine starke Anziehungskraft. Vor allem "HUNGER!" Eine Sehnsucht, die Cassie sich nicht erklären kann. Die Geschichte wird aus der Sicht von Cassandra in der dritten Person erzählt. Die Umgebungsbeschreibungen geben einem das Gefühl, selbst in England zu sein. Was mir auffiel, dass viele männliche Protagonisten als rotwangig beschrieben wurden. Ich hatte oftmals das Bild von Lady Dianas Sohn Harry vor Augen. Cassie selbst ist eine blasse, einsame Frau, die sich auf der Suche nach der Wahrheit vielen Gefahren aussetzt. "Die Schule der Nacht!" Gab es sie wirklich? Wenn ja .... was passierte dort? Die Autorin baut die Spannung kontinuierlich auf. Nach dem spannenden Prolog kommt die Geschichte erst mal ruhig daher und lässt uns sämtliche Protagonisten kennen lernen. Leidere entstehen dadurch auch einige Längen. Cassie, die Transferstudentin, weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann. Sie kommt der Wahrheit Stück für Stück naher. Ihr Hunger wird immer größer. Sie stellt sich die Frage, ob "Die Schule der Nacht" keine alte Sage ist. Sie vermutet immer mehr, dass es sie auch heute noch gibt .... Mein Fazit Eine Geheimgesellschaft und das passende Setting hauchen der Geschichte Spannung ein. Man hat das Gefühl, selbst in England zu sein. Der Charme des Raleigh Colleges erinnerte mich ein bisschen an Hogwarts. Die Protagonisten vermitteln ein untypisches Bild der Studenten. Cassandra Blackwell hat HUNGER! Das Ende macht es einem unmöglich das Buch zur Seite zu legen. Alles andere kann warten. Erst wird der Hunger gestillt!!! Eine Fantasygeschichte mit mystischen Elementen, die zu überzeugen weiß. Trotz Längen eine klare Empfehlung von mir. Danke Ann A. MCDonald

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Kurzbeschreibung Atmosphärisch, düster, spannend – perfekt für alle Fans von Deborah Harkness. »Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … (Quelle: Penhaligon Verlag) Meine Meinung Der Roman „Die Schule der Nacht“ stammt von Ann A. McDonald. Es ist das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe. Angesprochen vom Cover, das ich wirklich stimmig finde, und dem Klappentext habe ich mich hier ins Abenteuer gestürzt und war wirklich neugierig. Von den handelnden Charakteren war ich überrascht. Alle sind sie wirklich gut ausgearbeitet und man erfährt sehr viel über sie. So kann man die Handlungen dann auch gut nachempfinden. Als erstes lernt der Leser Cassie kennen. Ich gebe zu ich habe ein wenig gebraucht um wirklich warm mit ihr zu werden. Ds sie kaum Gefühle preisgibt hat es mir nicht leicht gemacht. Erst mit der Zeit wurde das Verhältnis besser und ich empfand Cassie als immer sympathischer. Auch die Nebencharaktere dieser Geschichte, wie die anderen Studenten oder auch die Lehrer, haben mir gut gefallen. Auch sie lernt man langsam aber stetig kennen und kann die Handlungen dann verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach. Es ist alles verständlich beschrieben und durch die Beschreibungen entstehen auch Bilder vor dem Auge, man kann sich alles vorstellen. Die Handlung selbst ist spannend und auch sehr fanstatisch. Der Prolog ist toll, als Leser wird man direkt mitgerissen und will wissen wie alles zusammenhängt. Auch danach wird alles schön erläutert, man erfährt einige Dinge über die Geheimgesellschaft, wie diese ihre Macht bekommt, doch irgendwie der „Wow-Effekt“ hat mir gefehlt. Ich kann gar nicht genau erklären was es war, ich hat einfach nicht „Klick“ gemacht. Auch zog es sich zwischenzeitlich doch immer wieder etwas, die Spannungskurve wurde nicht konstant das gesamte Buch über hoch gehalten. Diese eher langwierigen Passagen werden aber glücklicherweise immer wieder von besseren abgelöst. Das Ende konnte mich wiederum überzeugen. Es reißt doch noch einiges für mich heraus, ich empfand es wirklich gut und passend. Es schließt die Gesamtgeschichte dann doch gut ab. Fazit Insgesamt gesagt ist „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald ein Roman, der mich leider nicht vollkommen überzeugen konnte. Gut beschriebene Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar Spannung und viele fantastische Szenen aufweist, in der mir aber leider der „Wow-Effekt“ doch gefehlt hat, haben mich am Ende doch gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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