Leserstimmen zu
Schon wieder!? Weihnachten bei Familie Thalbach

Charles Dickens, Theodor Storm, Herbert Rosendorfer, Hermann Löns, Joachim Ringelnatz, Marie Luise Kaschnitz, Franz Hohler, Hanns Dieter Hüsch, Kurt Tucholsky

(3)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 9,99 [D]* inkl. MwSt. | € 10,30 [A]* | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Auf dem Cover des Hörspiels sind Pierre Besson, Katharina, Anna und Nellie Thalbach zusehen. Das Cover verspricht schon ein amüsantes Weihnachts-Hörspiel. Die Geschichten waren, wie kaum anders zu erwarten war, auf eine sehr amüsante Art und Weise gesprochen. Trotz dieser Gestalltung, gab es auch einige Szenen die einen zum Nachdenken gebracht haben. Ich fand es sehr gut das auch ein Hund fast durchgängig in den Geschichten vertreten war. Also hat der Titel "Weihnachten bei Familie Thalbach ... Geschichten mit Mann und Hund" seine Wirkung erfüllt :) !! Ich sehe Katharina und Anna Thalbach sowie Benno besson auch sehr gerne in den Zahlreichen Filmen wo sie schon überall mit gewirkt haben, denn durch Sie werden diese Filme ganz bestimmt nicht Langweilig!!

Lesen Sie weiter

Die Familie Thalbach (Katharina, Anna und Nelli Thalbach, sowie Pierre Besson) erfreut mit Gedichten und Geschichten rund ums Weihnachtsfest. Texte von Charles Dickens, Theodor Storm, Marie Luise Kaschnitz, Joachim Ringelnatz und Herbert Rosendorfer werden zu Gehör gebracht - und wie, da macht das Zuhören Spaß. Jede Geschichte, jedes Gedicht beginnt zu leben wenn die Thalbachs es lesen. Besonders gefällt mir Katharina Thalbach als Sprecherin. Die Geschichte "Der Weihnachtsdackel" ist wie geschaffen für dieses Stimme. Auch die Auswahl der nicht so bekannten Geschichten und Gedichte gefällt mir. Hier passt einfach alles zusammen und das Cover setzt dem ganzen das Krönchen auf. Die Grimassen der Thalbachs passen zu den so gar nicht rührlseligen Texten. Mein Fazit: Bei mir wird die CD bis Weihnachten einen festen Platz zwischen Keksen und Kerzen einnehmen.

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt : 1. Marie Luise Kaschnitz: Alle Jahre wieder ... gelesen Anna Thalbach 2.-3. Herbert Rosendorfer : Der Weihnachtsdackel ... gelesen Katharina Thalbach 4. Joachim Ringelnatz: Am Weihnachtsabend... Nellie Thalbach 5. Charles Dickens : Weihnachten bei Bob Cratchit... Pierre Besson 6. Hanns Dieter Hüsch: Engel gefällig ?... Anna Thalbach 7. Theodor Storm : Unter dem Tannenbaum ... Nellie Thalbach 8. Kurt Tucholsky: Großstadt-Weihnachten .... Pierre Besson 9. Hermann Löns: Der allererste Weihnachtsbaum ... Anna Thalbach 10. Franz Hohler : Weihnachten- wie es wirklich war .... Katharina Thalbach Mein Fazit : Es ist eine wahre Freude diesen Gedichten und den Geschichten zu lauschen . Wie auch bei der 1. CD wollte ich keine Sekunde verpassen . Mir hat sie sehr gut gefallen . Das Zuhören war durch die angenehmen Stimmen wirklich ein Genuss . Sich für ein paar Minuten in eine schöne adventliche Stimmung entführen zu lassen, macht wirklich Spaß . Die Geschichte vom Weihnachtsdackel muss man einfach mal gehört haben . Die Stimme von Katharina Thalbach passt so was von gut , einfach genial . Die anderen sind natürlich auch klasse ... aber man merkt einfach das Frau Thalbach hier wieder mit Leib und Seele in ihrem Element ist . Sie schafft es auf eine unglaubliche Weise den Charakteren einen eigenen Charakter zu geben , das es eine Freude ist ihr zu zu hören . Große klasse . Was mir noch besonders gefallen hat , mal ganz anderes als das schon bekannte zu hören . Und nicht nur die üblichen schon bekannten Stücke Daher vergebe ich für diese Hör-CD sehr gerne 5 ***** und eine Kaufempfehlung

Lesen Sie weiter

Bei Weihnachten mit Familie Thalbach mußte ich sofort an Loriots Familie Hoppenstedt denken, da konnte ich einfach nicht nein sagen, das Hörbuch mußte bei uns Einzug halten! Nun habe ich auch die völlig unbedeutende Frage geklärt, ob es nach Katharina und Anna noch eine weitere Generation gibt (ja, Anna’s Tochter Nellie) und gelernt, daß Pierre Besson der Bruder der unvergleichlichen Katharina Thalbach ist. Den Hund konnte ich mir in dieser Hörbuchkonstellation mit Texten von Herbert Rosendorfer, Charles Dickens, Joachim Ringelnatz, Theodor Sturm und Marie Luise Kaschnitz nicht so ganz vorstellen. Den Schimmelreiter kenne ich ja, aber einen Weihnachtshund? Außerdem heißt es bei uns alle Jahre wieder: Dani hast Du nicht mal wieder eine schöne Weihnachtsgeschichte, die der Papa auf dem Adventskaffee der Nachbarschaft vortragen kann? Ganz klar, ich brauchte dringend diese CD. Was da wohl auf uns zu kam? CD an: Also, mit Familie Hoppenstedt haben die Thalbachs nichts gemein. Hundsgemein ist die Geschichte des Weihnachtsdackels von Herbert Rosendorfer schon. Wer den Humor von dessen Ballmanns Leiden, oder Lehrbuch des Konkursrechts mag, der mag auch den Weihnachtsdackel. Auch „Engel gefällig“ von Hans Dieter Hüsch ist ein Gedicht mit einem Augenzwinkern auf die Verkitschung und Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes. Alles in Allem sind die Texte aber durchaus besinnlich und unkitschig. Bis auf den Auszug aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte sind sie übrigen Texte auch nicht so bekannt, wobei man auch die Schilderung des Weihnachtsfestes im Hause Cratchit nicht als abgedroschen bezeichnen kann. Am besten gefielen mir die erste (Alle Jahre weider von Marie Luise Kaschnitz) und die vorletzte Geschichte (Der allererste Weihnachtsbaum von Hermann Löns), wobei letztere etwas märchenhaft war und sicher auch Kindern gefallen könnte. Da einige der Texte schon ein paar Jährchen alt sind, stellte sich bei mir auch die Frage nach Weihnachtsbräuchen und wie es zu diesen kam. Das fand ich sehr interessant und regte mich zum Nachforschen an. Man muß wirklich sagen, Familie Thalbach sind Vollblutschauspieler. Sie beherrschen ihr Handwerk und sprechen die Texte mit der jeweils passenden Betonung. Anders als es das Cover vielleicht vermuten läßt, handelt es sich nicht um Klamauk zur Weihnachtszeit. Über Weihnachten als Fest der Liebe wird sich nicht lustig gemacht, aber bisweilen schon über die Leute, die es zu irgendetwas verkommen lassen, was mit Weihnachten nichts mehr gemein hat. Es sind durchaus weihnachtliche Texte, allerdings eher für Erwachsene, des intellektuellen Anspruchs wegen, nicht wegen einer etwaigen Schlüpfrigkeit. Wer übrigens auf Hund Ziggi wartet, muß sich ein wenig gedulden, denn er bellt den Abschlußweihnachtsgruß, wenn ich sein Gebell richtig verstanden habe. Für den Adventskaffee hat mein Vater jedoch eine andere Geschichte gewählt, deren Länge er passender fand, diese hier waren ihm zu kurz oder zu lang. Doch stellt dies für mich kein Bewertungskriterium dar. Die CD mit einem Bild von Hund Ziggi im blinkenden Stoffgeweih ist wirklich schön gestaltet (Tiere und Kinder ziehen immer!). Allerdings wäre es schön gewesen, wenn bei der Trackliste auch die Dauer der Titel angegeben wesen wäre. So mußte ich die CD in den Computer legen, um meinem Vater dies als Richtschnur für seine Textauswahl zur Hand zu geben. Die Papphülle ist in weihnachtlichen tannengrün gehalten und faßt im Klappdeckel die Familienmitglieder ohne Hund und ihre bekanntesten Auftritte zusammen. Bei Nellie Thalbach unterlief leider ein kleiner Tippfehler. So gehe ich entgegen des Klappentextes davon aus, daß sie 2016 unter der Regie ihrer Großmutter in dem Stück „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams mitspielte. Aufgrund der Buchstabendreher mußte ich kurz nachdenken ;) Dem Hörgenuss tat das aber keinen Abbruch, es weckte nur meine Hirnzellen. Eine durchaus nicht ganz gewöhnliche Mischung aus heiteren, besinnlichen und schwarzhumorigen Weihnachtsgeschichten. Hervorragend vorgetragen vom Thalbach-Clan dem ich gerne 4 von 5 Sternen verleihe. Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses leicht schräge Vorweihnachtsrezensionsexemplar beim Bloggerportal.

Lesen Sie weiter