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Leserstimmen (24)

Nicci French: Blutroter Sonntag (Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin) (7)

Blutroter Sonntag Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-10316-6

Erschienen:  30.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Total Spannend

Von: Luise8286 Datum : 30.06.2018

https://alifeforbooksblog.wordpress.com/

Verlag: C.Bertelsmann Verlag

Seitenanzahl (Print): 448

Zitat aus dem Buch ( Seite 400 )

" Das ist schrecklich! Ganz schrecklich! Unsere Cloe!"

"Denk nicht daran" sagte Frieda " Entscheidend ist für uns jetzt, ob auf diesen Foto irgendwas zu finden ist, dass uns helfen kann."

Klappentext:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? 

Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ... 

Das Cover:

Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Rechts das Gebäude und links der vorbei fahrende Bus, der uns zeigt wie schnell die Zeit doch vergeht. Dann die dicke Gewitterwolkedie auch bedeuten kann, dass nicht alles schön ist auf dieser Welt. Das Cover passt in meinen Augentotal zur Geschichte. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

Mein Fazit:

Auch wenn ich die Bände 1-6 nicht gelesen habe fand ich diesen Teil echt Interessant und Spannend und es steht für mich fest das ich auch noch mir die anderen Bände holen werde. Es interessiert mich sehr wie alles begann. Zu diesem Band kann ich sagen das man recht schnell rein kam und es sehr interessant war wie die Geschichte sich entwickelt. Sehr gutes Buch und auch empfehlenswert.

Ich vvergebe 5 von 5 Sterne


Dieses Buch habe ich von Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen und es hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Dean is Back

Von: Bine Datum : 20.06.2018

beautyglace.blogspot.co.at/

Okay, also das Ende von Böser Samstag ist praktisch der Beginn bei "Blutroter Sonntag".

Die im Boden gefundene Leiche des beauftragten Detektivs sorgt natürlich für einiges (auch mediales) Aufsehen in Friedas Leben. Der Polizeichef, der Frieda nie glaubte, dass Dean am Leben ist, muss seinen Job hinschmeißen. Die Presse ist natürlich ständig vor Friedas Haus und Frieda flüchtet zu Reuben, der an Krebs leidet. Josef hat seinen Sohn nach England gebracht und jetzt wohnt auch noch Frieda bei Reuben.

Dean tritt hier ins Licht, er gibt mit dem Mord an den Privatdetektiv praktisch seine Existenz preis. Dummerweise führen alle Spuren ins Nichts und schon bald wird der Fall liegen gelassen.... (was für mich nicht besonders schlüssig war, da die Presse ja sehr wohl interessiert daran ist und er nicht nur einen Mord begangen hat...).

Für mich war vieles einfach etwas unrealistisch. Frieda bleibt in jeder Situation super cool... da wird eine Leiche in ihren Dielen gefunden und sie bleibt ruhig...

Mir hat das Buch leider, wie das letzte Buch, nicht besonders gefallen. Die ersten Bücher fand ich richtig toll und langsam verliert das ganze an Fahrt. Ich dachte, dass das Buch um Dean wieder den Faden des ersten Buchs aufnimmt und wieder so toll wie das erste wird...aber leider...

Total begeistert!

Von: Cocolinchen Datum : 18.05.2018

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Unter den Dielen in dem eigentlich so gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche des Privatermittlers Bruce Stronger gefunden. Alles deutet darauf hin, dass Friedas langjähriger Feind Dean Reeves der Täter ist.
Doch kurze Zeit später passieren Dinge, die die Psychoanalytikerin daran zweifeln lassen, dass es sich bei dem Mörder um Reeves handelt. Ihre Nichte Chloe wird entführt und nach zwei Tagen auf einem Friedhof ausgesetzt gefunden. Was mit ihr geschehen ist, weiß sie nicht mehr.
Und damit nicht genug. Friedas krebskranker Freund wird bei sich zuhause von einem Maskierten überfallen und krankenhausreif geschlagen.
Journalist Daniel Blackstock erhält unterdessen per Post ein Foto von der entführten Chloe? Wie passt all das zusammen und was hat das zu bedeuten?


Meine Meinung:
Das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French, Nicci French, hat wieder ganze Arbeit geleistet. Blutroter Sonntag ist nicht das erste Buch, dass ich von den beiden lese und bisher haben mir alle ihre Werke sehr gefallen!
Auch bei diesem Thriller ist wieder Spannung vom Anfang bis zum Ende angesagt!

Blutroter Sonntag ist der siebte Band der achtteiligen Reihe um Frieda Klein. Man kann den siebten Teil für sich lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, es dauert aber eine Weile bis man mit den Personen vertraut ist und weiß, wer wie zusammenhängt. Es stoßen auch irgendwie immer Personen zum Geschehen dazu, die man auch erstmal wieder einordnen muss. Einfacher wäre es also, wenn man die Serie von Anfang an verfolgt.

Mich hat der siebte Teil jetzt so fesseln und begeistern können, dass ich die Vorgänger auch unbedingt alle lesen muss! Ich weiß gar nicht, wie mir diese Thriller vorher entgehen konnten?!
Auch auf den letzten Teil freue ich mich jetzt schon. Ich bin so gespannt und neugierig darauf, wie es mit Frieda und ihren Freunden und ihrer Familie weitergeht.

Das liegt unter anderem auch an der Protagonistin Frieda Klein. Die Psychoanalytikerin lebt und arbeitet in London. Sie hat einen großen Freundeskreis und einige sehr gute Kontakte zur Polizei, die ihr schon in der Vergangenheit bei ihren Fällen nützlich gewesen sind. Über ihre Arbeit und ihre Patienten erfährt man auch einiges.
Sympathisch fand ich, dass man ihre Familie und Freunde nach und nach immer mehr kennenlernt. Im Laufe des Thrillers tauchen sie immer mal wieder auf und man erfährt so auch immer etwas aus ihrem Privatleben und ihrer Vergangenheit.
Frieda hat zu allen ein sehr gutes Verhältnis, ist im Grunde so etwas wie der Mittelpunkt von allen. Die Fäden laufen bei ihr zusammen. Sie hat für jeden von ihnen immer eine offene Tür und ein offenes Herz.
Genau das alles hat mir Frieda sehr schnell sympathisch gemacht. Sie ist eine Person mit der ich mich sofort auf einen Kaffee treffen würde. Sie hätte sicherlich auch viel Interessantes zu berichten.


Also, wieder ein wunderbarer Thriller von Nicci French, den ich allen Fans von dem Autorenduo wirklich nur ans Herz legen kann. Und wer Nicci French noch nicht kennen sollte, bitte ändert das unbedingt so schnell wie möglich!!! Es lohnt sich! :-)



Lass mich verschwinden

Von: wal.li Datum : 10.05.2018

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Endlich glaubt die Polizei Friedas Worten, doch um welchen Preis. Der ehemalige Polizist Bruce Stringer wurde tot unter Friedas Dielen gefunden. Es kann nur Dean Reeve gewesen sein, er ist in Friedas Leben, in ihrer Wohnung. Fieberhaft sucht die neue Ermittlerin Petra Burge gemeinsam mit Chief Inspector Karlsson nach Reeve. Der erweist sich wie gewohnt als gewieft und unauffindbar. Doch dann verschwindet Friedas Nichte Chloe. Zwar taucht sie bald unversehrt wieder auf, aber ihr fehlt die Erinnerung an ein paar Tage. Frieda ist schockiert und versucht der jungen Frau zu helfen.

In diesem angekündigt vorletzten Band der Reihe um die Psychologin Frieda Klein bekommt man den Eindruck, dass Dean Reeve immer mehr in ihr Leben eindringt. Er scheint Zugang zu ihrem Haus zu haben, zumindest schafft er es die Leiche unbemerkt dort zu verstecken. Kann Frieda in ihrem Refugium und Rückzugsort überhaupt noch wohnen, nachdem es von diesem Verbrecher kontaminiert wurde? Möglicherweise ist Frieda auch in großer Gefahr, schließlich scheint sie nirgends vor Reeve sicher zu sein. Aber Frieda ist nicht jemand, der klein beigibt. Sie nimmt ihre Wanderungen durch London wieder auf. Sie versucht, den Gedanken des Killers zu folgen, um so vielleicht seine Spur zu finden.

Man möchte von Frieda Kleins eigentümlicher aber auch einnehmender Persönlichkeit überhaupt nicht Abschied nehmen müssen. Immer näher kommt ihr Dean Reeve und man fragt sich, was das Autorenduo Nicci French für das Finale in petto hat. Dieser vorletzte Band besticht wie seine Vorgänger mit einer durchdachten Story, die Frieda ein letztes Mal auf Abwege führt. Ihr sympathisches Grüppchen von Freunden, die einen wunderbaren Familienersatz bilden, bleibt ihr in jeder Situation gewogen und sie alle sind bereit, sich für sie einzusetzen. Und so haben Nicci French einen tollen Krimi-Cosmos geschaffen, in dem eigentlich noch viel mehr Geschichten stecken als die zu erwartende Letzte.

Ein ausgesprochen packender Kriminalroman, in dem Frieda Klein und ihre Freunde die Kräfte für den Showdown sammeln.

4,5 Sterne

Blutroter Sonntag

Von: Büchernerds Datum : 30.04.2018

https://www.facebook.com/Buechernerds/

Der Schreibstil von der Autorin wie gewohnt Flüssig und spannend von der ersten Seiten an bis zum Ende.

Am Anfang der Story macht die Autorin es einem schwer den Täter und Grund herauszubekommen und man kann richtig schön miträtseln , aber der Mitte der Geschichte kristallisiert sich der Täter heraus was der Story in keiner weise Schadet .

Die Charaktere sind seht bildlich dargestellt und ihre Eigenschaften somit kann man siech diese wunderbar vorstellen.

Das Ende überrascht den Leser mit einem Cliffhanger, was einen hippelig auf das nächste Band warten lässt.

Zum Inhalt
Im Haus der Londoner Psychoanalytikerin Frieda Klein wird unter Fußbodendielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Frieda ist sich ziemlich sicher, dass ihr "alter Bekannter" und Erzfeind Dean Reeve dahintersteckt, der durch die Tat eine an sie gerichtete Botschaft übermitteln will.

Ein emotional brutaler Fall

Von: Little Shamrock Library Datum : 05.03.2018

littleshamrocklibrary.blogspot.de/?m=1

Danke dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Der sechste Fall von Frieda Klein, Böser Samstag, endete mit einem gnadenlosen Cliffhanger.
Der siebte Fall nun, beginnt genau an der Stelle an der Band 6 geendet hat. Es geht nahtlos über. Es ist also ein leichtes hier den Einstieg zu finden.
Bei Band sechs war das für mich nicht der Fall. Deutlich besser gelungen bei Band sieben, würde ich hier sagen, ist es ein leichtes für den Leser, in die Geschichte zu finden. Auch für die Leser, die bisher noch kein Buch aus der Serie gelesen haben.

In diesem Buch wird es emotional. Frieda Klein zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. Das hat mir gut gefallen. Denn in der vorangegangenen Geschichte, war sie mir zu distanziert, zu abgebrüht, ja einfach zu cool.
Es geht aber auch richtig zur Sache. Zunächst wird einen Leiche in ihrem Hause gefunden. Ihr Anker, nämlich ihr zu Hause, gerät ins Wanken. Sie selbst gerät in den Fokus der Ermittlungen und der Presse. Frieda steht schwer unter Druck.
Die Spannung in dem Buch wird weiter aufgebaut, das sich plötzlich immer mehr Übergriffe auf nahestehende Personen von Frieda ereignen.
Plötzlich ist keiner in ihrer Nähe mehr sicher, selbst erfahrene Polizisten nicht.

Die Spannung bleibt im ganzen Buch erhalten. Auch bekommt man später Einblicke in die Gedanken des Täters, was die Spannung auch nochmal steigert.

Friedas Geister der Vergangenheit werden in dem Buch, ganz präsent. Es stört aber nicht, ganz im Gegenteil, diesmal steigert es die Spannung.
Die Serie des Autorenpaares Nicci French wird wohl acht Teile umfassen. Also können wir uns auf ein grande Finale freuen.

Die Emotionalität und der wirklich gut durchdachte und spannend aufgebaute Fall, konnte mich eindeutig mehr überzeugen als Band sechs.

Dieses mal vergebe ich gerne 4 von 5 Kleeblättern.

vorhersehbar. platt. phantasielos.

Von: Ben Vart Datum : 01.03.2018

www.autor.ws

Blutroter Sonntag - da könnte es um einen knalligen Sonnenaufgang gehen. Oder einen romantischen Sonnenuntergang. Aber weit gefehlt. Es handelt sich um einen Krimi mit Mord und Totschlag. Also meint blutrot genau das, was es meinen soll: Blut und rot eben. Und der ?Blutrote Sonntag" stellt das Ende einer Wochenserie dar, die mit "Blauer Montag" beginnt, als "Eisiger Dienstag" fortgesetzt wurde, über den "Schwarzen Mittwoch" zum "Dunklen Donnerstag" führte, der wiederum vom "Mörderischen Freitag" abgelöst wurde um Platz zu schaffen für den "Bösen Samstag".
Und ganz ehrlich - ich bin froh, dass die Woche nicht noch mehr Tage hat.
Auch wenn ich Montag bis Samstag nicht gelesen habe, so reicht der Sonntag, mir die gesamte Woche zu vergällen.

Abgesehen von Plot, der derart wirr ist, dass man als Leser eigentlich nur den Kopf schütteln möchte. Am liebsten den des Autoren. Und ja - den der Übersetzerin gleich mit.
Unter den Wohnzimmerdielen von Frieda Klein, ihres Zeichens Psychoanalytikerin, findet sich eine Leiche. Hä?
Und wie bitte, kam die dorthin? Das fragt sich nämlich keiner. Zumindest nicht auf den ersten 100 Seiten, die mir mehr Pein bereiteten als ein veganes Frühstück. Es scheint auch niemand zu interessieren. Ist halt so. Dann ist es ausgerechnet auch noch der Privatdetektiv, den die Klein beauftragt hatte, ihren Widersacher Dean Reeve ausfindig zu machen. Obwohl der nach herkömmlicher Auffassung längst tot ist. Einzig Frieda - weiß Gott, einen langweiligeren Namen zu finden, war wohl nicht möglich. Und dann noch Klein! - hält ihn am Leben. Im Denken, Fühlen, Handeln.

Nach dem Leichenfund, der die kleine Frieda keinesfalls davon abhält, wieder in ihr Haus zurückzukehren, werden ihre Angehörigen und Freunde drangsaliert und bedroht. Ach Gottchen. Tausendmal gelesen, tausendmal ist's gleiche passiert. So vorhersehbar. So platt. So phantasielos.

Was Nicci French da zusammengeschustert haben, tut in der Übersetzung manchmal richtig weh. Die Übersetzerin scheint manche Formulierungen eins zu eins ins Deutsche übertragen zu haben. Statt sich an das heilige Motto der Schreiberlinge aller Genres zu halten: "Bilder müssen stimmen", vergewaltigt sie die deutsche Bildsprache. Da "blitzen Kameras" ? NEIN! Kameras blitzen nicht. Es sind die Blitzgeräte.

Aber dann. Dieser Satz: "Hinter ihr folgten mehrere Anzug tragende Männer mit grimmigen, ernsten Mienen . . ." Bei so einem Satz gräbt sich mir die grimmige Miene einem Minenfeld gleich ins Gesicht.

Ist die Frau nicht in der Lage, einen vernünftigen deutschen Satz zu formulieren? Wenn jemand folgt, dann befindet derjenige sich . . . na sagen wir mal ganz vorsichtig . . . in 100 Prozent der Fälle HINTER demjenigen, dem er folgt. Und "Anzug tragende Männer. . ." da tragen also Männer Anzug. Mal unterstellt, jeder der Männer trägt jeweils einen und nicht alle habe sich in ein einziges Exemplar gezwängt, dann stellt sich die Frage: Woher haben sie ihn? Haben sie den Anzug von der Wäscherei geholt? Tragen sie ihn über dem Arm, der Schulter, in der Einkaufstüte?

Was die Autoren und auch ihre Übersetzerin sagen möchten, ist, dass die Männer mit Anzügen bekleidet sind. Aber, verdammt noch mal, warum sagen sie es dann nicht? Das sind nur einige Beispiele, deren Liste sich durchaus fortführen ließe.

Nicci French ist ein Autorenehepaar, deren Pseudonym sich aus dem Vornamen von Nicci Gerrard und dem Nachnamen von Sean French zusammensetzt. Beide sind studierte Literaturwissenschftler. Aber warum lieber Schuster, bist du nicht bei deinen Leisten geblieben?

Auf der Website des Goldmann Verlags wird ihre Arbeitsweise angerissen: "Jeder der beiden schreibt für sich allein." Danach, so heißt es weiter, überarbeite der Partner die Kapitel seines Co-Autors.
Ehrlich gesagt merkt man davon nicht sehr viel. Vielmehr scheinen die Kapitel häufig aneinander geklatscht, ohne dass jemand auf Zusammenhänge achtete. Es stockt, es stottert; ein Lesefluss oder gar eine Leselust will bei diesem "Blutroten Sonntag" nicht aufkommen.

Es wird gefährlich für Friedas Freunde

Von: Martinas Buchwelten Datum : 29.01.2018

martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

Meine Bewertung: 3 1/2 Sterne

Band 7 rund um Psychotherapeutin Frieda Klein startet fulminant. Unter den Dielen von Friedas Wohnzimmer wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote ist ein Privatdetektiv, den Frieda auf ihren alten Erzfeind Dean Reeve angesetzt hatte. Kurze Zeit später wird ihre Nichte Chloe entführt und unter Drogen gesetzt. Als noch weitere Freunde überfallen und verletzt werden, ist sich Frieda sicher, dass hinter diesen Anschlägen eine andere Person stecken muss. Doch wer kommt auf die verrückte Idee Dean Reeves nachzuahmen, den viele in Friedas Umkreis nur als Hirngespinst der Psychotherapeutin halten?

Im Gegensatz zu den letzten Büchern der Reihe haben Nicci Gerard und Sean French, die unter dem Pseudonym Nicci French schreiben, den Spannungsbogen wieder etwas angehoben. Mit dem grausamen Fund der Leiche in Friedas Haus beginnt die Story sofort rasant. Bald folgen weitere Überfälle und Frieda ist sich bald klar, dass hier jemand versucht Dean Reeves nachzuahmen. Doch dieser Unbekannte scheint andere Motive zu haben und ist vorallem eine große Gefahr für ihre Freunde. Er erscheint blutrünstiger und vorallem immer mehr Gefallen am Morden zu finden...
Wie üblich begleiten wir die kauzige Frieda bei ihren Nachforschungen durch die vorwiegend nächtlichen Spaziergänge durch London. Eine größere Rolle spielen diesmal die Journalisten, die wieder eine interessante Story wittern. Frieda ist ja bereits bei ihnen bekannt wie ein bunter Hund. Bei den Ermittlungen der Polizei kommt es diesmal zu einigen Änderungen, die Leser, die die Reihe seit Anbeginn verfolgen, gefallen wird. Frieda`s Freunde Josef, Reuben, Jack und Chloe sind mir nach sechs Bänden ans Herz gewachsen und man freut sich alte Bekannte wiederzutreffen. Die einzelnen Charaktere sind hervorragend skizziert und sie entwickeln sich auch diesmal weiter. Neu hinzu kommt Josefs jüngster Sohn

Diesmal weiß der Leser allerdings etwas zu früh, wer der Täter ist, was dem Krimi (obwohl hier Thriller außen drauf steht, ist die Reihe eher mehr englischer Krimi als eine Thrillerreihe) etwas die Spannung nimmt. Es kommt zwar danach zu einem spannenden Finale, bei dem man dem Katz-und-Maus-Spiel des Täters gebannt folgt, trotzdem ist leider die Frage wer dahinter steckt bereits geklärt. Auch diesmal endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, der bereits einen Ausblick auf den kommenden letzten Band gewährt.

Obwohl mich dieser Band wieder gut unterhalten hat, bin ich nun froh, dass die Reihe zu Ende geht und wir mit Band 8 definitiv das letzte Buch in den Händen halten werden. Eigentlich dachte ich ja mit "Blutroter Sonntag" wäre sie bereits abgeschlossen, da wir alle Wochentage durch haben. Doch ich habe mich getäuscht! Das Katz und Maus Spiel von Reeves wird langsam etwas nervtötend und ein würdiger Abschluss würde der Reihe nun gut tun.

Schreibstil:
Wie schon in den anderen Bänden sind die Kapitel eher kurz gehalten. Dafür schreibt das Autorenehepaar sehr detailliert und legt den Fokus auf ihre Charaktere. Diese sind alle sehr individuell und sind dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen. Die Atmosphäre des nebelvergangenen und regnerischen Londons ist wieder wunderbar eingefangen.

Fazit:
Im bereits siebenten Band der Reihe rund um die kauzige Psychotherapeutin Frieda Klein geht es diesmal um einen Nachahmungstäter von Dean Reeve. Für Frieda ein sehr persönlicher Fall, da ihre Freunde in große Gefahr geraten. Wieder ein interessanter Fall, der ins düstere London führt. Trotzdem finde ich, dass Nicci French die Reihe bereits genug ausgereizt hat und bin gespannt auf den finalen achten Band.

Grandioses Finale

Von: Corisbuchwelt Datum : 14.01.2018

www.corisbuchwelt.de

Blutroter Sonntag ist der finale Teil der Krimireihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein. Und er beginnt mit einem Alptraum - im Fußraum ihres Hauses wird eine Leiche gefunden. Die Leiche eines Mannes, der für sie den Mörder Dean Reeve finden sollte. Der Fall ist klar - Dean Reeve hat ihn zuerst gefunden. Und Frieda ist in Lebensgefahr.



Diesen Thriller zu lesen, wenn man die anderen Teile nicht kennt, macht wenig Sinn, so viel vorab. Hier überschlagen sich die Ereignisse, alles baut auf den vorherigen Teilen und der merkwürdigen Beziehung zwischen Frieda und Dean auf. Sie wird verfolgt und unter Druck gesetzt - doch ist es wirklich Dean alleine? Frieda sieht Anzeichen für einen anderen Täter, doch die Polizei möchte ihr nicht glauben. Als die Personen, die ihr nahe stehen in Gefahr geraten, muss Frieda die Sache selbst in die Hand nehmen. Ein für alle Mal muss Frieda kämpfen gegen das Böse in der Welt, bevor alles zu spät ist.



Wieder zeigt das Autorenduo Nicci French hier, was sie können. Der Thriller ist spannend von der ersten Seite an und zeigt eine ganz andere Seite von der so beherrschten Frieda - es zeigt sie verletzlich, ängstlich und voller Sorge. All die Charaktere, die die Leser dieser Reihe durch ihre Eigenheiten lieben gelernt haben, versuchen, Frieda zu helfen - auf ihre eigene Art.



Erneut dürfen die Leser eigene Vermutungen anstellen, wer hinter den Ereignissen steckt und Theorien darüber anstellen, was mit Frieda geschehen wird, nur um überrascht zu werden. Das Finale hat alles, was die Fans von Frieda Klein lesen möchten und noch mehr. Die verwundbare Seite der Psychotherapeutin lässt sie in einem ganz neuen Licht erscheinen und übermittelt gerade dadurch das Gefühl, dass es tatsächlich das Finale ihrer großen Reise ist.



Mich hat der Thriller definitiv überzeugt und kein Leser der ersten Bände darf sich diesen entgehen lassen.

Geruchsintensiver Leichenfund

Von: StMoonlight Datum : 13.01.2018

https://gedankenteiler.blog

Bei „Blutroter Sonntag“ handelt es sich um den siebten Teil einer Reihe. Ich kenne keinen der Vorgänger, hatte jedoch keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben. Vorwissen ist demnach nicht nötig.
Frieda Klein ist Psychotherapeutin in London. Als ein strenger Geruch durch ihre Wohnung zieht, stellt sich die Frage was sich da unter ihren Dielen verbirgt. Die Wahrheit ist schockierend: Die Leiche eines Privatdetektives. War Dean Reeves, einem Verbrecher, der Frieda immer wieder aufgelauert hat. Ist er jetzt zurück oder gibt es einen Trittbrettfahrer am Werk? Nicht nur die Polizei beginnt zu ermitteln, sondern auch Frieda selbst – und bringt damit Familie und Freunde in große Gefahr.
Die Protagonisten sind sympathisch, manchmal aber ein wenig zu naiv (und damit teils unglaubwürdig). Die Handlungen sind meist nachvollziehbar, teils aber irgendwie überzogen. (Als würden Privatpersonen quasi „einfach so“ auf Verbrecherjagd gehen.) Ein spannendes Buch, wenn auch nicht wirklich ein packender Thriller, dafür fehlt mir einfach die „Tiefenspannung“.

klasse Fortsetzung. Tolle Reihe

Von: Melanie Berg Datum : 06.01.2018

ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Rezension von Melanie zu Blutroter Sonntag: Thriller Bd.7 (Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin Band 7) von @Nicci French

4,5 von 5 �� klasse Fortsetzung. Tolle Reihe

Inhalt:
In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ...

Allgemeine Informationen vorab:
Hinter dem harmlosen Verfassernamen Nicci French, den viele Leser und Kritiker für eine weitere geniale weibliche Autorin der britischen Kriminalliteratur halten, verbirgt sich etwas anderes als erwartet: Nicci French - das ist das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Beide sind Briten, beide haben in Oxford Englische Literatur studiert und als Journalisten gearbeitet und beide sind verantwortlich für so außergewöhnliche und spannende Romane wie Der Sommermörder, Höhenangst und Das rote Zimmer.

Meinung:
Dies ist nicht mein erster Tag dieser Reihe, eine Woche voll Spannung mit der charismatischen Ermittlerin Frieda Klein.

Auch dieser Teil reiht sich auch optisch in die Serie ein. Frieda ist einfach ein toller Charakter, den ich, wenn auch nicht auf Anhieb lieb gewonnen habe. Sie ist jemand der mehr Ecken und Kanten hat als gut für sie ist und sie zelebriert dies auch hier wieder eindeutig. Es ist eigentlichder passende Charakter einer Hassliebe.

Im Haus der Londoner Psychoanalytikerin Frieda Klein wird unter Fußbodendielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Frieda ist sich ziemlich sicher, dass ihr "alter Bekannter" und Erzfeind Dean Reeve dahintersteckt, der durch die Tat eine an sie gerichtete Botschaft übermitteln will.

Als wenig später ihre Nichte Chloë entführt und unter Drogen gesetzt wird, ist klar, dass jemand die Psychologin einschüchtern will. Kurz darauf überfällt jemand ihren krebskranken Freund und einstigen Mentor Reuben in dessen Wohnung und schlägt ihn brutal zusammen. Spätestens als auch noch der Sohn ihres guten Bekannten Josef bei einem Spaziergang mit seinem Vater spurlos verschwindet, hat Frieda ernsthafte Zweifel, dass Dean Reeve hinter den Übergriffen steckt.

Aber wer könnte der Täter sein? Sie sieht weitere Menschen, die ihr etwas bedeuten, gefährdet, will schnell Klarheit bekommen und mischt sich intensiv in die Polizeiarbeit ein.

Trotz erhöhter Vorsichtsmaßnahmen wird eine weitere Person aus ihrem engsten Umfeld überfallen und schwer verletzt. Die Zeit drängt, doch obwohl schließlich ein Verdächtiger im Fokus steht - Frieda ist sogar fest von dessen Täterschaft überzeugt - gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig, denn es fehlt an eindeutigen Beweisen.

Aber neben Frieda treffen wir auch hier wieder alte bekannte und bewährte Protagonisten auf. Welche mich gleich wieder auf die bekannte Reise mitnehmen, da wäre z.B.
• Inspektor Malcolm Karlsson, der aktuell durch einen Beinbruch gehandicapt ist, und überrascht aus seinem Krankenstand geholt wird.
• Hal Bradshaw, psychologischer Berater der Polizei und Intrigant, für mich wesentlich schlimmerer Mensch als wie Frieda immer dargestellt wird.
• Josef der liebenswürdige Handwerker und ein guter Freund von Frieda, außerhalb des Polizeiapparates. Und finally ihre Nichte Chloë.
Und dann natürlich der srupellise Dean Reeve, welcher immer latent vorhanden ist, wie ein Damoklesschwert über allem schwebt.

Ich fand diesen Band auch wesentlich besser als z.B. Schwarzer Mittwoch. Dieser hier hat nicht zu viele verwirrende Handlungsstränge ist aber trotz allem vielschichtig ausgelegt.

Die Spannung ist permanent auf einem hohen Level und fesselt einen, man will einfach wissen wann und wie die Leiche unter die Dielen kam! Und das, obwohl man nach ungefähr der Hälfte der Geschichte den Mörder kennt.

Der Schreibstil ist flüssig und dynamisch und lässt einen über die Zeilen fliegen.

Es ist eine abgeschlossene Story und kann auch ohne die 6 vorherigen Bände gelessen werden. Ich finde diese Reihe abereits von den Charakteren aufbauend.

Klare Leseempfehlung!

Fakten
448 Seiten
TB 15,00 €
Ebook 11,99 €

Erschienen im @C. Bertelsmann

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :
https://www.amazon.de/gp/aw/d/3570103161/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1515232626&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=blutroter+sonntag&dpPl=1&dpID=51Uy7AL02mL&ref=plSrch

Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Die Ereignisse rund um Frieda Klein, gehen in eine weitere Runde.

Von: Kaisu Datum : 04.01.2018

life4books.de

Ob Frieda jemals zur Ruhe kommen wird? Zumindest solange nicht, wie alte Geister sprichwörtlich vor ihrer Nase herumtanzen und sie zu verhöhnen scheinen. Dean Reeve, ein Name, der allgegenwärtig ist, rückt erneut in den Fokus der Ermittlungen. Aber irgendetwas ist anders. Es hat die Optik von Reeve, aber schmeckt dennoch komplett anders. Hat sich da etwa ein Nachahmer eingeschlichen? Nur, wieso hasst er Frieda so sehr, dass er ihr komplette enges Umfeld in Lebensgefahr bringt? Man steht vor einem Rätsel.

Der Auslöser ist eine Leiche unter ihren Füßen. In ihrem eigenen Haus. Versteckt. Reingequetscht in den Boden unter ihren Bodendielen. Es ist der Privatdetektiv, den sie angeheuert hat, um nach Dean zu suchen. Anscheinend hat er sein Zielobjekt erfolgreich gefunden. Da ist sich Frieda sicher. Es muss Dean gewesen sein. Wer sonst? Das teilt sie selbstverständlich der Polizei mit und wie wir es schon kennen, will keiner der „Psychotante“ glauben, die sich gerne einmischt.

„Ich bin dafür verantwortlich, dass die Ermittlungen i Fall Dean Reeve eingestellt wurden. Ich wollte ihr keinen Glauben schenken. Jetzt hat mich Frieda Klein da, wo sie mich haben wollte. Ich wette nun lacht sie sich ins Fäustchen.“

„Commissioner, ich kann Ihnen wirklich versichern, dass sie nicht lacht und dass sie im Moment gar nicht in erster Linie an sie denkt.“

Crawford fuhr fort, als hätte er Karlssons Einwand nicht gehört.

„Sie kennen die Frau doch. Wir müssen uns überlegen, wie wir das handhaben wollen.“ (S.25)

Dummerweise müssen sie ihr irgendwie Glauben schenken, denn kurz darauf wird Chloe, die Nichte von Frieda entführt und mit Gedächtnisverlust ein paar Tage später gefunden. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie wirkt unversehrt. Doch dann tauchen bei einem Journalisten Fotos auf, die von einer Vergewaltigung zeugen. Wie kann das sein? Wo doch keinerlei Spuren an Chloe festgestellt werden konnten? Als dann auch noch Reuben brutal überfallen wird, ist es mit dem Däumchen drehen entgültig vorbei. Wer auch immer Rache übt, er muss schleunigst gefasst werden!

Kaum hat man die ersten Seiten sacken lassen, ist man sofort wieder drin und klebt wie ein zweiter Schatten an Friedas Fersen. Man hat in den vorherigen Bänden schon viele Hochs und Tiefs der Psychoanalytikerin gesehen. Hat mit ihr gelitten und sich gefragt, ob sie noch ganz knusper im Kopf ist. Diesmal ist das etwas anders. Man fragt sich, warum die Polizei ihr nie so recht geglaubt hat. Warum es erst zu einem Eklat kommen muss, bis man endlich reagiert. So, wie auch in der realen Welt.

„Verrückte Zeiten, wenn die Welt auf diese Weise ins rechte Lot kommt. Verrückte, gute Zeiten. Gut für ihn. Er schiebt die Hände in die Taschen und ballt sie zu Fäusten. Er kneift die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen und öffnet sie dann wieder. Vor Aufregung bekommt er kaum Luft.“ (S.210)

Ich liebe einfach Friedas kunterbuntes Umfeld! Neben Chloe ist es vor allem der Handwerker Josef, den ich ins Herz geschlossen hab. Auch er bekommt wieder seine eigene Geschichte, der er erleben darf und dennoch ist der stets an Friedas Seite. Genauso Reuben, mit dem man einfach leidet und ihm das Beste wünscht, was man einem krebskranken Mann wünschen kann. Es sind Freunde, die trotz Ecken und Kanten zu ihren Liebsten halten. Dabei bleibt es stets glaubhaft und man wünscht jeden solche Bekannten.

Vom Aufbau her, wird direkt an die Andeutung aus dem sechsten Band (Geruch) angeknüpft und entwickelt sich zu einem ersten großen Höhepunkt, der hoffentlich in einem turbulenten und aufklärenden Finale, im achten Abschlussband endet. Hinweise werden wieder dezent gelegt und erst kurz bevor die Charaktere selbst darauf kommen, erfasst man auch den Täter. Entsprechend werden sie Zwischenfrequenzen, wo er zu Wort kommen darf, auch deutlicher und verstecken sich nicht mehr hinter uneindeutigen Phrasen.

Mir hat dieser Band wieder sehr gut gefallen. Als besten Band würde ich ihn nicht bezeichnen. Noch nicht. Aber er hat eine Chance auf diesen Posten. Wer seichte Krimis mag, die auch ordentlich in die Tiefe bei ihren Charakteren gehen können, sollte zugreifen. Aber auch, wer London mag, sollte sich Friedas nächtliche Spaziergänge nicht entgehen lassen.

Bitte nicht mit diesem Band anfangen! Man versteht sonst die zahlreichen Hinweise & Andeutungen nicht!

Spannend

Von: Viola Hardel Datum : 04.01.2018

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Wieder einmal ist es ein Buch was mich sehr gut unterhalten hat, es war Spannend von der ersten bis zur letzten Seite .

Dadurch das es schon der 7. Teil ist kann man sagen das man schon ein bisschen zu Hause in dem Buch und man ein wenig mit der Protagnistin miterlebt und alles erlebt. 
Was ich aber anmerken muss das diese Serie auch langsam zu Ende gehen kann, denn es zieht sich ein wenig zwischen Frieda und Dean. 

Auch wenn ich gut unterhalten worden bin muss ich zugeben das es einer der schwächsten Teile war aus der Reihe und es endet mal wieder mit einem fiesen Cliffhanger wie bei den anderen Büchern auch schon was mich jedes mal in Wahnsinn treibt denn so möchte man doch gerne wissen wie das alles weiter geht.

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen!

Spannung von Anfang bis zum Schluss

Von: padmanpl.blog Datum : 05.12.2017

https://padmanpl.blog/

Mein erstes offizielles Rezensionsexemplar, das man mir zukommen ließ. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar.

„Blutroter Sonntag“ von Nicci French aus dem C. Bertelsmann Verlag. Der englische Originaltitel lautet „Sunday Morning Coming Down“. Übersetzt von Birgit Moosmüller.

Genre: Thriller, Krimi

Auf insgesamt 448 Seiten erstreckt sich diese spannungsgeladene Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Meine Lesedauer betrug ca. 10,5 Stunden. Wichtig ist zu sagen, dass dies der siebte Band um die Hauptfigur Frieda Klein ist, der aber unabhängig von den vorhergehenden Büchern gelesen werden kann. Erschienen ist es am 30.10.2017.

Übrigens ist Nicci French das Pseudonym für das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French.

Klappentext:

„In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt…“

Wie erwähnt, lässt sich dieser Thriller, auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, lesen. Zwar ist es sicherlich hilfreich, die Hauptfiguren in der Handlung bereits zu kennen, jedoch ist dies keine Voraussetzung, um sich schnell in dieses Buch mit ihren unterschiedlichen Figuren hineinzufinden. Diese werden optisch und charakterlich bereits zu Beginn sehr gut beschrieben, so dass es keine Unklarheiten gibt.

Die Story beginnt schon mal relativ heftig. Schließlich wird eine zu verwesen beginnende Leiche unter dem Fußboden in der Privatwohnung von Frieda Klein, der Hauptfigur, gefunden. Ab diesem Moment beginnen die Ermittlungen, insbesondere in Richtung eines gewissen Dean Reeve, der bereits in früheren Büchern für jede Menge Sorgenfalten und unruhige Nächte bei Friede Klein gesorgt hat.

In der Folge werden Freunde von Frieda entführt oder auch ins Krankenhaus geprügelt, selbst ein weiterer Mord bleibt nicht aus. Ist es erneut Dean Reeve, der sich auf diese obszöne Art und Weise in das Leben von Frieda Klein mischt, oder doch ein Nachahmungstäter? Das wird im Verlauf der Geschichte gelöst. Dabei spielen die Fähigkeiten von Frieda als Psychoanalytikerin eine entscheidende Rolle.

Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung, ist sehr gut und flüssig, was einem das Lesen der langen Geschichte erleichtert und nicht behäbig durch das Buch führt. Das ist sehr schön gelungen.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und knackig gehalten. Auf diese Weise wirkt die Geschichte auf mich schnelllebig und führt auch dazu, dass man auch mal nur ein paar Seiten lesen kann, wenn die Zeit knapp bemessen ist.

Es ist ein klarer Verlauf in der Geschichte festzustellen, die auf mehrere Schauplätze verteilt ist. So handelt natürlich der Großteil von Frieda Klein, aber auch die Polizeiarbeit, die Arbeit von Journalisten und auch das Leben der Freunde, werden in separierten Stücken abgehandelt. Dies rundet die gesamte Geschichte ab.

Auch das Spannungslevel ist prinzipiell permanent vorhanden, da immer wieder etwas Neues passiert und sich die Ermittlungen und Friedas Gedanken stets um den Fall, bzw. die Ereignisse, drehen.

Manche Ereignisse mögen zu erwarten sein, während andere unerwartet über den Leser einbrechen. Das Ende war für mich ein erwartetes Ereignis, wenngleich der Schlusspunkt mit einem sogenannten Cliffhanger gesetzt wurde, der ein weiteres, spannendes Buch versprechen sollte.

Insgesamt fand ich diesen Krimi sehr interessant, ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Es fiel mir leicht in die Geschichte herein zu finden und die agierenden Personen vor meinem geistigen Auge zu sehen. Selbst ein leichtes Hassgefühl gegenüber einer bestimmten Person im Buch konnte ich feststellen. Gelungen und lesenswert. Wie das wohl zu Ende gehen wird…?

Ausgereizt

Von: Elke Heid-Paulus Datum : 01.12.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Dean Reeve, die Nemesis Frieda Kleins, treibt auch im siebten Band („Blutroter Sonntag“) der Reihe des Autorenehepaars Nicci Gerrard und Sean French um die Londoner Psychotherapeutin sein Unwesen. Aber vielleicht dann doch nicht? Wer weiß…

Als ein höchst unangenehmer Geruch sich in Friedas Haus ausbreitet, entdeckt ihr zu Hilfe gerufener Freund einen Leichnam unter den Bodendielen. Es ist der Privatdetektiv, den sie engagiert hat, um Reeve ausfindig zu machen. Es stellt sich die Frage nach dem Täter, und natürlich liegt die Vermutung nahe, dass Dean Reeve hier seine Finger im Spiel hat. Aber noch bevor die Ermittlungen der Polizei richtig in Fahrt kommen, werden Menschen in Friedas direktem Umfeld attackiert. Um sie zu treffen, nimmt sich der Täter nun offenbar ihre Freunde vor, einen nach dem anderen. Männer, Frauen, sogar Kinder werden zu Opfern und sind für das Leben gezeichnet. Aber kann es wirklich sein, dass Reeves seinen Modus Operandi so stark verändert hat? Zumindest Frieda ist davon nicht überzeugt, denn es sind zu viele Details in der Vorgehensweise, die sich von Reeves früheren Verbrechen unterscheiden. Und bald hegt sie den Verdacht, dass hier ein Nachahmer am Start ist.

Wie bereits in den Vorgängerbänden spielen Gerrard/French auch in „Blutroter Sonntag“ ihre Stärken aus. Es sind die detaillierten Charakterzeichnungen, die aus den Personen fast schon liebenswerte Bekannte machen, sowie das stimmige Lokalkolorit, das man dann um so mehr schätzen kann, wenn man die beschriebenen Orte aus eigenem Erleben kennt. Das machen die beiden Autoren richtig gut.

Aber es gibt leider auch zahlreiche Wermutstropfen. Die Reihe um Frieda Klein neigt sich dem Ende zu. Mit den titelgebenden Wochentagen, beginnend mit „Blauer Montag“ und endend mit „Blutroter Sonntag“, ist das Duo mittlerweile am Ende angelangt. Und auch die Stories rund um Frieda und deren persönliches Umfeld scheinen nun endgültig ausgereizt, zumindest vermitteln die beiden letzten Bände der Reihe diesen Eindruck. French schreibt routiniert, leicht und schnell konsumierbar durch die kurzen Kapitel, aber die Inhalte wirken so, als wären sie zum wiederholten Mal recycelt worden. Auch der Spannungsfaktor hält sich diesmal durch das frühzeitige Präsentieren der Auflösung sehr im Rahmen - leider. Zu allem Überfluss endet auch dieser Band, wie gehabt, mit dem entsprechenden Cliffhanger, der auf den achten Teil der Frieda Klein-Serie verweist – im Original ist dieser bereits mit dem Titel „The Day of the Dead“ für Mitte nächsten Jahres angekündigt und soll/wird die Reihe abschließen. Und das ist auch gut so.

Ein spannender Thriller

Von: Annette Traks Datum : 25.11.2017

www.annette-traks.com

Im Haus der Londoner Psychoanalytikerin Frieda Klein wird unter Fußbodendielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Frieda ist sich ziemlich sicher, dass ihr "alter Bekannter" und Erzfeind Dean Reeve dahintersteckt, der durch die Tat eine an sie gerichtete Botschaft übermitteln will.

Als wenig später ihre Nichte Chloë entführt und unter Drogen gesetzt wird, ist klar, dass jemand die Psychologin einschüchtern will. Kurz darauf überfällt jemand ihren krebskranken Freund und einstigen Mentor Reuben in dessen Wohnung und schlägt ihn brutal zusammen. Spätestens als auch noch der Sohn ihres guten Bekannten Josef bei einem Spaziergang mit seinem Vater spurlos verschwindet, hat Frieda ernsthafte Zweifel, dass Dean Reeve hinter den Übergriffen steckt.

Aber wer könnte der Täter sein? Sie sieht weitere Menschen, die ihr etwas bedeuten, gefährdet, will schnell Klarheit bekommen und mischt sich intensiv in die Polizeiarbeit ein.

Trotz erhöhter Vorsichtsmaßnahmen wird eine weitere Person aus ihrem engsten Umfeld überfallen und schwer verletzt. Die Zeit drängt, doch obwohl schließlich ein Verdächtiger im Fokus steht - Frieda ist sogar fest von dessen Täterschaft überzeugt - gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig, denn es fehlt an eindeutigen Beweisen.

Resümee:
Nach "Schwarzer Mittwoch", dem 3. Band (Rezension vom 02. Mai 2014), ist dies das zweite Buch aus der Frieda-Klein-Reihe, das ich gelesen habe.
Neben der Psychoanalytikerin treten etliche der dort agierenden Protagonisten auch hier wieder auf, z. B.
• Inspektor Malcolm Karlsson, der aktuell durch einen Beinbruch gehandicapt ist,
• Hal Bradshaw, psychologischer Berater der Polizei und Intrigant,
• Josef, Handwerker und Frieda Kleins guter Freund,
• Nichte Chloë.
• Einige Male wird Friedas ehemaliger Freund Sandy erwähnt,
• und natürlich ist im Hintergrund immer Dean Reeve latent vorhanden.

Insgesamt hat mir dieser Band wesentlich besser gefallen als "Schwarzer Mittwoch":
• Obgleich vielschichtig, enthält er nicht so viele Handlungsstränge und Akteure, dass man droht, den Überblick zu verlieren.
• Der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufrecht erhalten:
Es gibt keine Überlängen, die Handlung ist sehr dynamisch und nimmt oft neue Wendungen. Überdies ist sie raffiniert entwickelt, denn obwohl der Leser ab der Hälfte des Buches weiß, wer der Täter ist, fördert dies die Dramatik.

Auch ohne Kenntnis seiner Vorgänger ist dieser Thriller von Anfang an gut verständlich - notwendige Informationen zum Verständnis fließen an geeigneter Stelle in den Geschehensverlauf ein.

Fazit: ein spannender Thriller

Frieda Klein die VII

Von: Emma´s Bookhouse Datum : 13.11.2017

https://emmas-buecher.blogspot.de/

Blutroter Sonntag: - Nicci French
Band 7 - Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin
Verlag: C. Bertelsmann
Broschiert: 15,00 €
eBook: 11,99 €
ISBN: 978-3-570-10316-6
Seiten: 448
Inhalt:
In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Wie bei jedem anderen Band sehen wir einen Ausschnitt Londons auf dem Cover, was aber auch sehr schön passt.
Die Farben sind auch gut gewählt, das Cover ist sehr stimmig.
Zur Geschichte:
Dies ist der 7. Band um Frieda Klein, ich persönlich habe nur die letzten Drei gelesen . also Mörderischer Freitag, Böser Samstag und nun Blutroter Sonntag. Sie sind auch alle in sich abgeschlossen, somit muss man die Vorgänger nicht zwingend lesen.
Wer ist hinter Frieda her? Ist es Dean Reeve oder spielt ein anderer da sein Unwesen?
Die Geschichte ist von Anfang an spannend und fesselnd.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so kann man auch mal zwischendurch schnell ein Kapitel lesen.
Nicci French begeistert mich wieder aufs Neue, der Schreibstil ist flüssig und spannend.
Die komplette Geschichte nehme ich Ihnen so ab, sehr realistisch für mein Empfinden, das könnte überall passieren.
Einiges war vorhersehbar, nahm mir aber nicht die Lust am Lesen. Einige Raffinessen wurden eingebaut, was ich sehr interessant fand.
Ob ich die ersten Bände der Frieda Klein Reihe noch lesen werde kann ich so nicht beantworten, sollte aber noch ein achter kommen, lese ich den auf jeden Fall.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen
Ich danke dem C. Bertelsmann Verlag und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit

Mehr Krimi als Thriller

Von: Nici F. (Nici's WORT &Totschlag/ Facebook) Datum : 13.11.2017

https://www.facebook.com/NicisWortundtotschlag/



Nicci French " Blutroter Sonntag "

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Inhalt:

Im Haus der Psychoanalytikerin Frida Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden.
War Fridas Erzfeind Dean Reeve der Mörder?
Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse...

Meinung:

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Dem geschuldet hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten der Story zu folgen. Die Protagonisten waren mir sympathisch, aber nicht interessant genug. Für mich war das Buch eher ein unkonventioneller Krimi als ein Thriller, da die Handlung einen Kriminalfall beschreibt. Der Gänsehauteffekt und der Thrill, fehlten mir gänzlich.
Die Handlung zog sich ein wenig wie Kaugummi, so dass ich mich stellenweise durch das Buch quälen musste.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm.

Fazit

Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen.Mir fehlte einfach dieser "Wow-Effekt" und mein gewohntes Kopfkino beim lesen ��
Geschmäcker sind eben verschieden !

Von mir gibt's 3 ☆☆☆

Der siebte Fall für Frieda Klein

Von: jewi Datum : 12.11.2017

www.hochhorst.de/blutroter-sonntag-von-nicci-french/

„Blutroter Sonntag“ von Nicci French ist bereits der siebte Band um die Londoner Psychotherapeutin Frieda Klein. Das Buch schließt nahtlos an Band 6: „Böser Samstag“ an. Auch in diesem Roman geht es um Dean Reeve, der Frieda schlaflose Nächte bereitet. Aber nicht nur Frieda ist dieses Mal direkt bedroht, auch ihre Freunde sind dieses Mal großen Gefahren ausgesetzt.

Ich mag die Personen in den Frieda-Klein-Romanen. Ich vermeide hier absichtlich das Wort Thriller, obwohl dies auf dem Cover steht. Mit einem klassischen Thriller haben die Bücher meiner Meinung nach nichts zutun, ich hätte diese eher als unkonventionelle Krimis bezeichnet, da es in jedem Band um einen Kriminalfall geht. Außerdem macht die Atmosphäre der Bücher aus, dass Frieda durch London spaziert und sich mit unterirdischen Bächen & Flüssen beschäftigt.

Ich hab mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt Es ist beim lesen ein bißchen wie nach Hause kommen, weil man die Macken und Eigenarten der Protagonisten bereits kennt. Nichtsdestotrotz bin ich auch froh, dass die Reihe mit dem nächsten Buch endet. Ich bin der Meinung die Geschichte ist langsam aus erzählt, zudem frage ich mich, wer auf die Idee gekommen ist, die Bücher nach Wochentagen zu benennen und dann statt sieben acht Bücher herauszubringen. Wird Band 8 dann wieder Montag im Titel tragen? Außerdem zieht sich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Frieda und Dean nun schon recht lange hin und ich hoffe, dass auch dies langsam aufgelöst wird.

Fazit

Solide Geschichte, die wieder mit einem Cliffhanger endet. Ich hoffe, dass Frieda und ihr Umfeld noch einen würdigen Abschluss bekommen.

Katz und Maus

Von: Harakiri Datum : 11.11.2017

harakirisleseecke.jimdo.com/

Frieda Klein hat einen persönlichen Feind.
Alles beginnt als eine Leiche unter Frieda Kleins Wohnzimmerfußboden gefunden wird. Frieda ist sicher: ein für tot erklärter Serienmörder lebt und will sie das mit diesem „Gruß“ wissen lassen. Als jedoch nach und nach Freunde von Frieda bedroht werden ist ihr klar, dass der Täter jemand anderes sein muss. Fieberhaft beginnt sie mit der Suche aber erst ein kleiner Fehler des Mörders bringt sie auf seine Spur. Gelingt es ihr, das nächste Opfer rechtzeitig zu retten?
Dies war mein erstes Buch aus der Reihe um Frieda Klein und ich hatte keine Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Man kann diesen Band also auch lesen, ohne die vorhergehenden Bände zu kennen. Allerdings nimmt die Handlung auch etwas Bezug auf die Vorgänger, so dass es sicher Sinn macht, diese vorher gelesen zu haben.
Die Spannung ist gegeben, beginnt aber erst spät. Und zwar erst dann, als Frieda das Katz- und Maus-Spiel erkennt. Leider wird dem Leser zu dem Zeitpunkt auch schon der Täter verraten, was dann wiederum ein wenig Spannung herausnimmt.
Leider bleibt das Motiv des Täters unklar. Was mir aber an dem ganzen Buch sehr gut gefallen hat war seine Vorgehensweise und wie raffiniert er es schafft, alle zu täuschen. Die Krönung fand ich jedoch etwas ganz anderes: da der Täter den Serienmörder kopiert, muss dieser sich wehren und tut das auf ganz raffinierte, allerdings auch sehr böse, Art.
Sprachlich ist an dem Buch nichts auszusetzen, inhaltlich zieht sich die Jagd leider manchmal etwas hin.
Blutroter Sonntag ist der siebte Teil einer achtteiligen Reihe und ich denke und hoffe, dass der 8. Band der finalen Jagd auf den Serienmörder gewidmet ist.

Lesenswert

Von: Susi's Leseecke Datum : 06.11.2017

https://www.facebook.com/susisleseecke/

Rezi zu "Blutroter Sonntag" von Nicci French
Danke an RandomHouse und den Bertelsmann Verlag

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Meine Meinung:

Dies war mein 1.Buch von Nicci French, der 7.Teil sozusagen,dadurch war es zwischendurch ein bisschen kompliziert für mich in der Story durchzublicken. Ich kann aber sagen,sehr spannend und süchtig machend. Ich liebe in England spielende Bücher und war somit fasziniert davon.

Zum Inhalt möchte ich nicht viel preisgeben,da es Spoilern würde,der Klappentext sagt viel über den Inhalt aus.

Zum Cover:

Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut,es verwirrt mich irgendwie. Aber es kommt ja auf den Inhalt an.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben,so kann man auch als nichtkenner der Reihe gut einsteigen und verstehen um was es geht. Frieda Klein und ihr riesiges Umfeld werden ziemlich gut beschrieben,so das man immer wusste Wer in welchem Zusammenhang mit wem steht.

Der Schreibstil ist recht flüssig und lässt sich gut lesen,sie Kapitel nicht zu lang. Ich hatte entspannte Lesestunden,jedoch hat mir das absolute Gänsehautfeeling gefehlt.

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Mein Fazit:

Das Buch hat mir recht gut gefallen,jedoch haben mir die richtigen Gänsehaut Momente gefehlt. Ich hatte auch nicht das typische abtauchen in der Story,wie Ich es sonst kenne,auch fehlte mir diesmal das Kopfkino. Dennoch war es entspannt zu lesen und unterhaltsam.

Von mir dafür 3*

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Frieda Klein wird mit jedem Band besser

Von: brigitta Datum : 05.11.2017

wunderbaregeschichten.blogspot.de/

Kurze Zusammenfassung:
Unter den Bodendielen in Frieda Kleins gemütlichen Wohnzimmer wird die Leiche des Privatdetektiv Stringer gefunden.
Stringer war eigentlich auf Reeve angesetzt und nun liegt er tot in Friedas Rückzugsort.
Für Frieda ist eigentlich sofort klar, das dahinter nur Dean Reeve stecken kann. Doch anscheinend geht es nicht um den Privatdetektiv, denn kurz darauf wird Friedas Nichte Chloe entführt und zwei Tage gefangen gehalten.
Leider ist das immer noch nicht das Ende der Übergriffe auf Friedas Leben. Reuben, ihr bester Freund wird brutal zusammengeschlagen und noch immer glaubt ihr keiner, dass Dean Reeve wieder da ist.
Als allerdings Alexej, Josefs Sohn, entführt wird, weiß Frieda, dass tatsächlich nicht Reeve hinter den anderen Taten steckt, sondern Jemand, der Reeve ebenbürdig werden will und der Frieda Klein immer näher kommt.
Als der Mörder noch nicht einmal vor Friedas Patienten halt macht, muss Frieda handeln ...


Fazit:
Hier hat Nicci French mal wieder einen klasse Krimi abgeliefert. Sehr spannend, sehr englisch und süchtig machend.
Leider, leider habe ich aus der Frieda Klein Reihe bisher nur "Böser Samstag" gelesen und blicke von daher noch nicht so ganz die Rolle, die Dean Reeve spielt. Die Geschichte war trotzdem sehr gut zu lesen und auch gut zu verstehen, allerdings glaube ich, wäre sie noch spannender, wenn ich etwas mehr verstehen würde, was es mit Reeve auf sich hat.
Mir kam hier Frieda Klein stiller und trauriger vor, als in "Böser Samstag", aber hier wird Frieda ja komplett bedroht. Also nicht nur sie selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld.
Sehr schön fand ich, dass sich die Figuren seit dem letzen Band sehr entwickelt haben und damit auch die Beziehungen gewachsen sind.
Dadurch hatte ich ein Gefühl des Voranschreitens, den Eindruck einer Dynamik, die von einem Buch zum nächsten Buch springt.
Ich muss tatsächlich die ersten 5 Bücher unbedingt und ganz dringend lesen, am besten noch, bevor der 8. und letzte Band der Frieda Klein Reihe erscheint.
Allerdings bin ich irgendwie strickt dagegen, dass diese Reihe enden soll, denn Frieda Klein ist eine ganz tolle Hauptfigur. Nachvollziehbar, lebendig, mit Ecken und Kanten hat sie mein Herz erobert.
Ich kann nur nicht so ganz nachvollziehen, warum sie immer marschieren, wandern und spazieren muss ;) ( Scherz ;) )
Auf jeden Fall hat Frieda Klein mit mir einen neuen Fan, der nun ungeduldig auf den nächsten Band wartet.