Leserstimmen zu
Blutroter Sonntag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (7)

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Bei „Blutroter Sonntag“ handelt es sich um den siebten Teil einer Reihe. Ich kenne keinen der Vorgänger, hatte jedoch keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben. Vorwissen ist demnach nicht nötig. Frieda Klein ist Psychotherapeutin in London. Als ein strenger Geruch durch ihre Wohnung zieht, stellt sich die Frage was sich da unter ihren Dielen verbirgt. Die Wahrheit ist schockierend: Die Leiche eines Privatdetektives. War Dean Reeves, einem Verbrecher, der Frieda immer wieder aufgelauert hat. Ist er jetzt zurück oder gibt es einen Trittbrettfahrer am Werk? Nicht nur die Polizei beginnt zu ermitteln, sondern auch Frieda selbst – und bringt damit Familie und Freunde in große Gefahr. Die Protagonisten sind sympathisch, manchmal aber ein wenig zu naiv (und damit teils unglaubwürdig). Die Handlungen sind meist nachvollziehbar, teils aber irgendwie überzogen. (Als würden Privatpersonen quasi „einfach so“ auf Verbrecherjagd gehen.) Ein spannendes Buch, wenn auch nicht wirklich ein packender Thriller, dafür fehlt mir einfach die „Tiefenspannung“.

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Dean Reeve, die Nemesis Frieda Kleins, treibt auch im siebten Band („Blutroter Sonntag“) der Reihe des Autorenehepaars Nicci Gerrard und Sean French um die Londoner Psychotherapeutin sein Unwesen. Aber vielleicht dann doch nicht? Wer weiß… Als ein höchst unangenehmer Geruch sich in Friedas Haus ausbreitet, entdeckt ihr zu Hilfe gerufener Freund einen Leichnam unter den Bodendielen. Es ist der Privatdetektiv, den sie engagiert hat, um Reeve ausfindig zu machen. Es stellt sich die Frage nach dem Täter, und natürlich liegt die Vermutung nahe, dass Dean Reeve hier seine Finger im Spiel hat. Aber noch bevor die Ermittlungen der Polizei richtig in Fahrt kommen, werden Menschen in Friedas direktem Umfeld attackiert. Um sie zu treffen, nimmt sich der Täter nun offenbar ihre Freunde vor, einen nach dem anderen. Männer, Frauen, sogar Kinder werden zu Opfern und sind für das Leben gezeichnet. Aber kann es wirklich sein, dass Reeves seinen Modus Operandi so stark verändert hat? Zumindest Frieda ist davon nicht überzeugt, denn es sind zu viele Details in der Vorgehensweise, die sich von Reeves früheren Verbrechen unterscheiden. Und bald hegt sie den Verdacht, dass hier ein Nachahmer am Start ist. Wie bereits in den Vorgängerbänden spielen Gerrard/French auch in „Blutroter Sonntag“ ihre Stärken aus. Es sind die detaillierten Charakterzeichnungen, die aus den Personen fast schon liebenswerte Bekannte machen, sowie das stimmige Lokalkolorit, das man dann um so mehr schätzen kann, wenn man die beschriebenen Orte aus eigenem Erleben kennt. Das machen die beiden Autoren richtig gut. Aber es gibt leider auch zahlreiche Wermutstropfen. Die Reihe um Frieda Klein neigt sich dem Ende zu. Mit den titelgebenden Wochentagen, beginnend mit „Blauer Montag“ und endend mit „Blutroter Sonntag“, ist das Duo mittlerweile am Ende angelangt. Und auch die Stories rund um Frieda und deren persönliches Umfeld scheinen nun endgültig ausgereizt, zumindest vermitteln die beiden letzten Bände der Reihe diesen Eindruck. French schreibt routiniert, leicht und schnell konsumierbar durch die kurzen Kapitel, aber die Inhalte wirken so, als wären sie zum wiederholten Mal recycelt worden. Auch der Spannungsfaktor hält sich diesmal durch das frühzeitige Präsentieren der Auflösung sehr im Rahmen - leider. Zu allem Überfluss endet auch dieser Band, wie gehabt, mit dem entsprechenden Cliffhanger, der auf den achten Teil der Frieda Klein-Serie verweist – im Original ist dieser bereits mit dem Titel „The Day of the Dead“ für Mitte nächsten Jahres angekündigt und soll/wird die Reihe abschließen. Und das ist auch gut so.

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Nicci French " Blutroter Sonntag " 🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫🔫 Inhalt: Im Haus der Psychoanalytikerin Frida Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. War Fridas Erzfeind Dean Reeve der Mörder? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse... Meinung: Dies war mein erstes Buch der Autorin. Dem geschuldet hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten der Story zu folgen. Die Protagonisten waren mir sympathisch, aber nicht interessant genug. Für mich war das Buch eher ein unkonventioneller Krimi als ein Thriller, da die Handlung einen Kriminalfall beschreibt. Der Gänsehauteffekt und der Thrill, fehlten mir gänzlich. Die Handlung zog sich ein wenig wie Kaugummi, so dass ich mich stellenweise durch das Buch quälen musste. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Fazit Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen.Mir fehlte einfach dieser "Wow-Effekt" und mein gewohntes Kopfkino beim lesen 🤔 Geschmäcker sind eben verschieden ! Von mir gibt's 3 ☆☆☆

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Katz und Maus

Von: Harakiri

11.11.2017

Frieda Klein hat einen persönlichen Feind. Alles beginnt als eine Leiche unter Frieda Kleins Wohnzimmerfußboden gefunden wird. Frieda ist sicher: ein für tot erklärter Serienmörder lebt und will sie das mit diesem „Gruß“ wissen lassen. Als jedoch nach und nach Freunde von Frieda bedroht werden ist ihr klar, dass der Täter jemand anderes sein muss. Fieberhaft beginnt sie mit der Suche aber erst ein kleiner Fehler des Mörders bringt sie auf seine Spur. Gelingt es ihr, das nächste Opfer rechtzeitig zu retten? Dies war mein erstes Buch aus der Reihe um Frieda Klein und ich hatte keine Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Man kann diesen Band also auch lesen, ohne die vorhergehenden Bände zu kennen. Allerdings nimmt die Handlung auch etwas Bezug auf die Vorgänger, so dass es sicher Sinn macht, diese vorher gelesen zu haben. Die Spannung ist gegeben, beginnt aber erst spät. Und zwar erst dann, als Frieda das Katz- und Maus-Spiel erkennt. Leider wird dem Leser zu dem Zeitpunkt auch schon der Täter verraten, was dann wiederum ein wenig Spannung herausnimmt. Leider bleibt das Motiv des Täters unklar. Was mir aber an dem ganzen Buch sehr gut gefallen hat war seine Vorgehensweise und wie raffiniert er es schafft, alle zu täuschen. Die Krönung fand ich jedoch etwas ganz anderes: da der Täter den Serienmörder kopiert, muss dieser sich wehren und tut das auf ganz raffinierte, allerdings auch sehr böse, Art. Sprachlich ist an dem Buch nichts auszusetzen, inhaltlich zieht sich die Jagd leider manchmal etwas hin. Blutroter Sonntag ist der siebte Teil einer achtteiligen Reihe und ich denke und hoffe, dass der 8. Band der finalen Jagd auf den Serienmörder gewidmet ist.

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Rezi zu "Blutroter Sonntag" von Nicci French Danke an RandomHouse und den Bertelsmann Verlag 🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡 Meine Meinung: Dies war mein 1.Buch von Nicci French, der 7.Teil sozusagen,dadurch war es zwischendurch ein bisschen kompliziert für mich in der Story durchzublicken. Ich kann aber sagen,sehr spannend und süchtig machend. Ich liebe in England spielende Bücher und war somit fasziniert davon. Zum Inhalt möchte ich nicht viel preisgeben,da es Spoilern würde,der Klappentext sagt viel über den Inhalt aus. Zum Cover: Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut,es verwirrt mich irgendwie. Aber es kommt ja auf den Inhalt an. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben,so kann man auch als nichtkenner der Reihe gut einsteigen und verstehen um was es geht. Frieda Klein und ihr riesiges Umfeld werden ziemlich gut beschrieben,so das man immer wusste Wer in welchem Zusammenhang mit wem steht. Der Schreibstil ist recht flüssig und lässt sich gut lesen,sie Kapitel nicht zu lang. Ich hatte entspannte Lesestunden,jedoch hat mir das absolute Gänsehautfeeling gefehlt. 🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡 Mein Fazit: Das Buch hat mir recht gut gefallen,jedoch haben mir die richtigen Gänsehaut Momente gefehlt. Ich hatte auch nicht das typische abtauchen in der Story,wie Ich es sonst kenne,auch fehlte mir diesmal das Kopfkino. Dennoch war es entspannt zu lesen und unterhaltsam. Von mir dafür 3* 🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡🗡

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