Leserstimmen zu
Blutroter Sonntag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (7)

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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den siebten und vorletzten Band rund um die Psychotherapeutin Frieda Klein. Für mich war es das erste Buch von Nicci French. Insofern habe ich es ganz unbefangen gelesen. Das Buch wird vom Verlag angekündigt als ein „atemloser Thriller“. Nun, als atemlos habe ich ihn nicht empfunden. Spannend, das ja, aber nicht zum Nägelkauen spannend. Worum geht es? Der Verlag beschreibt es so: „In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?“ Eigentlich ist der Plot durchaus so angelegt, dass er die versprochene atemlose Spannung auslösen könnte. Aber mir scheint, dass das Autorenduo (Nicci French = Nicci Gerrard und Sean French) sich selbst ausbremst, indem es sich immer wieder verliert in detailverliebte, fast ausufernd zu nennende Beschreibungen der Personen, ihrer Persönlichkeiten und der Örtlichkeiten. So gewinnt man einerseits sehr plastisch-lebendige Kopfbilder, verliert aber andererseits streckenweise den packenden Drang, weiter- und weiterzulesen, wie ich es mir eigentlich von einem Thriller erwarte. Psychologisch präzise wird die Psyche eines Täters gemalt, dessen Hybris auf dem Boden fehlenden Selbstbewusstseins ins Irreale gewachsen war. Dieses Thema hat mir gut gefallen. Und so habe ich das Buch gern und zügig gelesen. Geschickt ist das Ende des Buches so angelegt, dass man unbedingt auch den 8. Band rund um die Psychotherapeutin Frieda Klein lesen möchte. Fazit: Ein professionell geschriebener Thriller mit gutem Plot, aber nur mäßiger Spannung.

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Laut Wikipedia diagnostizieren und behandeln Psychotherapeuten psychische Krankheiten im Allgemeinen nach wissenschaftlichen Methoden. Grins ☺, aber was hat das mit meinem neuesten Thriller zu tun? Das verrate ich euch gern, denn in „Blutroter Sonntag“ von Nicci French, geht es um die Psychologin Frieda Klein, die auch als Ermittlerin tätig ist. Allein das Cover ist meines Erachtens ein echter Eye-Catcher. Der broschierte Thriller hat es in sich und fängt auch schon blutrünstig mit einer Leiche an. Die Protagonistin Frieda Klein wird unfreiwillig von den Ereignissen heimgesucht und geradezu überrollt. Die Ereignisse überschlagen sich und Seite um Seite wird es spannender. Der Schreibstil des Autoren-Duos ist ungewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach lese ich mich ein und lasse ich mich auf die Geschichte ein. Die Charaktere sind gut beschrieben und sehr detailreich. Ich bin fasziniert und schockiert zugleich von den menschlichen Abgründen, die sich vor mir, beim Lesen, auftun. Ein Sog aus fein gesponnenem Psycho, Crime und einem gutem Gespür für kleine Puzzlestücke, die erst später einen Sinn ergeben, zeichnen meine „Ermittlerin“ aus. Besonders gut gefällt mir dabei, das die Geschichte in London spielt, da ich diesen Ort und seine Menschen dort besonders gerne mag. Und ich als Leser/in den Eindruck bekomme, mich auf einigen Streifzügen und ausgedehnten Fußtouren dort gedanklich sofort hinbegeben kann und es dadurch für mich glaubhaft wirkt. Wenn ich mich bei meinen Besuchen vor Ort, allerdings eher nicht in heruntergekommenen und abgelegen Vierteln aufgehalten habe. Der Thriller baut sich nach und nach auf. Ich empfehle daher mit Band 1 zu starten, um die Geschichte um Frieda richtig genießen zu können. Man kann es aber auch gut alleine lesen, dann muss man sich allerdings einige Dinge gedanklich selber zusammenstricken. Und dazu habe ich meist keine Lust und mag daher Hintergrundinformationen bei Fortsetzungen. Grins, auch die Psychologie der Wochentage, ist meines Erachtens vortrefflich gewählt. Ich stelle es mir jedenfalls so vor... Montags und Mittwochs fällt die Stimmung bei den meisten Menschen in den Keller. Am Wochenende steigt sie dann schlagartig wieder. Ob es wirklich so ist, wie ich mir das selbst zusammencrime/reime? Jedenfalls Blauer Montag, Eisiger Dienstag, Schwarzer Mittwoch, Dunkler Donnerstag, Mörderischer Freitag, Böser Samstag, das hat doch etwas! Und der Bestseller um Frieda ebenfalls ;-), vielleicht habt ihr nun ebenfalls Lust, euch auf das Psychospiel einzulassen.... Lest mal! Inhalt: In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ... Die Autorin /Der Autor : Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands. Weitere Bücher: Der achte Tag: Thriller - Frieda Klein: das fesselnde Finale (Psychologin… Böser Samstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd 6 Mörderischer Freitag: Thriller - Frieda Kleins härtester Fall Bd. 5 Dunkler Donnerstag: Thriller - Der neue Fall für Frieda Klein Bd.4… Schwarzer Mittwoch: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.3… Eisiger Dienstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.2 (Psychologin… Blauer Montag: Thriller - Ein Fall für Frieda Klein Bd.1 (Psychologin Frieda… Fazit: 4 Sterne**** Der broschierte Thriller hat 448 packende Seiten und ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen.

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Frieda Klein, die unsympathischste Hauptfigur ever VonUlrikeam 20. Oktober 2018 Format: Broschiert Ich habe bisher alle Bände gelesen. Am besten gefallen hat mir bisher der Samstag, den ich wirklich sehr spannend fand und ihn regelrecht verschlungen habe. Man sollte die Reihe allerdings nacheinander lesen weil die Geschichte doch irgendwie fortlaufend ist und sich auch immer wieder auf vorhergehende Bände bezieht. Beim Sonntag bin ich grad auf Seite 225 und bisher finde ich dass er so dahin plätschert.... richtig gefesselt bin ich nicht. Und leider ist mir Frieda Kleins komische Art und ihr Charakter mittlerweile total unsympathisch, so dass ich ihr fast schon wünsche, dass ihr mal irgendwas passiert, was sie aus der Fassung bringt. Sie nervt mich und das ist natürlich blöd weil sie die Hauptfigur ist. Trotzdem werde ich wohl noch den letzten Teil lesen. Ich bin dann aber froh wenn es geschafft ist.

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Frieda ist von Unbehagen erfüllt wenn sie in ihrer ,sonst so geliebten und heimeligen Wohnung ist. Und ein Geruch ... sie bittet Joseph um Hilfe ,da machen sie einen grausamen Fund.Die Leiche des von ihr beauftragten Detektivs,Bruce Springer,liegt tot unter ihren Bodendielen. Frieda ist eigentlich Psychotherapeutin ,hat aber schon oft mit der Polizei zusammen gearbeitet und war auch selbst schon auf der Flucht vor der Polizei.Immer wieder gerät sie in Gefahr ,aber dieses mal ist es sehr Persönlich,denn auch ihre Nichte Chloe wird entführt.Damit nicht genug,gerät ihr ganzes Umfeld ins Visier eines Mörders.Aber ist es Daniel Blackstock ,der Serienmörder,von dem die Polizei behauptet das er tot ist ? Frieda geht mal wieder ihre eigenen Wege und ermittelt auf eigene Faust,was der neuen Kommissarin Petra Burke so gar nicht passt. Spannend und mit psychologischer Finesse vermittelt die Autorin mir ein Gefühl der Zugehörigkeit.Die Figuren sind so vielschichtig und jeder auf seine Art gut beschrieben ,das ich sie buchstäblich vor Augen hatte beim lesen. Ich lese die Reihe nicht hintereinander weg,das macht aber nichts ,denn jede Story ist für sich und nur einzelne Figuren haben eine Vorgeschichte. Ich mache mich jetzt gleich an den nächsten :-)

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Dean is Back

Von: Bine

20.06.2018

Okay, also das Ende von Böser Samstag ist praktisch der Beginn bei "Blutroter Sonntag". Die im Boden gefundene Leiche des beauftragten Detektivs sorgt natürlich für einiges (auch mediales) Aufsehen in Friedas Leben. Der Polizeichef, der Frieda nie glaubte, dass Dean am Leben ist, muss seinen Job hinschmeißen. Die Presse ist natürlich ständig vor Friedas Haus und Frieda flüchtet zu Reuben, der an Krebs leidet. Josef hat seinen Sohn nach England gebracht und jetzt wohnt auch noch Frieda bei Reuben. Dean tritt hier ins Licht, er gibt mit dem Mord an den Privatdetektiv praktisch seine Existenz preis. Dummerweise führen alle Spuren ins Nichts und schon bald wird der Fall liegen gelassen.... (was für mich nicht besonders schlüssig war, da die Presse ja sehr wohl interessiert daran ist und er nicht nur einen Mord begangen hat...). Für mich war vieles einfach etwas unrealistisch. Frieda bleibt in jeder Situation super cool... da wird eine Leiche in ihren Dielen gefunden und sie bleibt ruhig... Mir hat das Buch leider, wie das letzte Buch, nicht besonders gefallen. Die ersten Bücher fand ich richtig toll und langsam verliert das ganze an Fahrt. Ich dachte, dass das Buch um Dean wieder den Faden des ersten Buchs aufnimmt und wieder so toll wie das erste wird...aber leider...

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Endlich glaubt die Polizei Friedas Worten, doch um welchen Preis. Der ehemalige Polizist Bruce Stringer wurde tot unter Friedas Dielen gefunden. Es kann nur Dean Reeve gewesen sein, er ist in Friedas Leben, in ihrer Wohnung. Fieberhaft sucht die neue Ermittlerin Petra Burge gemeinsam mit Chief Inspector Karlsson nach Reeve. Der erweist sich wie gewohnt als gewieft und unauffindbar. Doch dann verschwindet Friedas Nichte Chloe. Zwar taucht sie bald unversehrt wieder auf, aber ihr fehlt die Erinnerung an ein paar Tage. Frieda ist schockiert und versucht der jungen Frau zu helfen. In diesem angekündigt vorletzten Band der Reihe um die Psychologin Frieda Klein bekommt man den Eindruck, dass Dean Reeve immer mehr in ihr Leben eindringt. Er scheint Zugang zu ihrem Haus zu haben, zumindest schafft er es die Leiche unbemerkt dort zu verstecken. Kann Frieda in ihrem Refugium und Rückzugsort überhaupt noch wohnen, nachdem es von diesem Verbrecher kontaminiert wurde? Möglicherweise ist Frieda auch in großer Gefahr, schließlich scheint sie nirgends vor Reeve sicher zu sein. Aber Frieda ist nicht jemand, der klein beigibt. Sie nimmt ihre Wanderungen durch London wieder auf. Sie versucht, den Gedanken des Killers zu folgen, um so vielleicht seine Spur zu finden. Man möchte von Frieda Kleins eigentümlicher aber auch einnehmender Persönlichkeit überhaupt nicht Abschied nehmen müssen. Immer näher kommt ihr Dean Reeve und man fragt sich, was das Autorenduo Nicci French für das Finale in petto hat. Dieser vorletzte Band besticht wie seine Vorgänger mit einer durchdachten Story, die Frieda ein letztes Mal auf Abwege führt. Ihr sympathisches Grüppchen von Freunden, die einen wunderbaren Familienersatz bilden, bleibt ihr in jeder Situation gewogen und sie alle sind bereit, sich für sie einzusetzen. Und so haben Nicci French einen tollen Krimi-Cosmos geschaffen, in dem eigentlich noch viel mehr Geschichten stecken als die zu erwartende Letzte. Ein ausgesprochen packender Kriminalroman, in dem Frieda Klein und ihre Freunde die Kräfte für den Showdown sammeln. 4,5 Sterne

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Danke dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. Der sechste Fall von Frieda Klein, Böser Samstag, endete mit einem gnadenlosen Cliffhanger. Der siebte Fall nun, beginnt genau an der Stelle an der Band 6 geendet hat. Es geht nahtlos über. Es ist also ein leichtes hier den Einstieg zu finden. Bei Band sechs war das für mich nicht der Fall. Deutlich besser gelungen bei Band sieben, würde ich hier sagen, ist es ein leichtes für den Leser, in die Geschichte zu finden. Auch für die Leser, die bisher noch kein Buch aus der Serie gelesen haben. In diesem Buch wird es emotional. Frieda Klein zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. Das hat mir gut gefallen. Denn in der vorangegangenen Geschichte, war sie mir zu distanziert, zu abgebrüht, ja einfach zu cool. Es geht aber auch richtig zur Sache. Zunächst wird einen Leiche in ihrem Hause gefunden. Ihr Anker, nämlich ihr zu Hause, gerät ins Wanken. Sie selbst gerät in den Fokus der Ermittlungen und der Presse. Frieda steht schwer unter Druck. Die Spannung in dem Buch wird weiter aufgebaut, das sich plötzlich immer mehr Übergriffe auf nahestehende Personen von Frieda ereignen. Plötzlich ist keiner in ihrer Nähe mehr sicher, selbst erfahrene Polizisten nicht. Die Spannung bleibt im ganzen Buch erhalten. Auch bekommt man später Einblicke in die Gedanken des Täters, was die Spannung auch nochmal steigert. Friedas Geister der Vergangenheit werden in dem Buch, ganz präsent. Es stört aber nicht, ganz im Gegenteil, diesmal steigert es die Spannung. Die Serie des Autorenpaares Nicci French wird wohl acht Teile umfassen. Also können wir uns auf ein grande Finale freuen. Die Emotionalität und der wirklich gut durchdachte und spannend aufgebaute Fall, konnte mich eindeutig mehr überzeugen als Band sechs. Dieses mal vergebe ich gerne 4 von 5 Kleeblättern.

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Meine Bewertung: 3 1/2 Sterne Band 7 rund um Psychotherapeutin Frieda Klein startet fulminant. Unter den Dielen von Friedas Wohnzimmer wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote ist ein Privatdetektiv, den Frieda auf ihren alten Erzfeind Dean Reeve angesetzt hatte. Kurze Zeit später wird ihre Nichte Chloe entführt und unter Drogen gesetzt. Als noch weitere Freunde überfallen und verletzt werden, ist sich Frieda sicher, dass hinter diesen Anschlägen eine andere Person stecken muss. Doch wer kommt auf die verrückte Idee Dean Reeves nachzuahmen, den viele in Friedas Umkreis nur als Hirngespinst der Psychotherapeutin halten? Im Gegensatz zu den letzten Büchern der Reihe haben Nicci Gerard und Sean French, die unter dem Pseudonym Nicci French schreiben, den Spannungsbogen wieder etwas angehoben. Mit dem grausamen Fund der Leiche in Friedas Haus beginnt die Story sofort rasant. Bald folgen weitere Überfälle und Frieda ist sich bald klar, dass hier jemand versucht Dean Reeves nachzuahmen. Doch dieser Unbekannte scheint andere Motive zu haben und ist vorallem eine große Gefahr für ihre Freunde. Er erscheint blutrünstiger und vorallem immer mehr Gefallen am Morden zu finden... Wie üblich begleiten wir die kauzige Frieda bei ihren Nachforschungen durch die vorwiegend nächtlichen Spaziergänge durch London. Eine größere Rolle spielen diesmal die Journalisten, die wieder eine interessante Story wittern. Frieda ist ja bereits bei ihnen bekannt wie ein bunter Hund. Bei den Ermittlungen der Polizei kommt es diesmal zu einigen Änderungen, die Leser, die die Reihe seit Anbeginn verfolgen, gefallen wird. Frieda`s Freunde Josef, Reuben, Jack und Chloe sind mir nach sechs Bänden ans Herz gewachsen und man freut sich alte Bekannte wiederzutreffen. Die einzelnen Charaktere sind hervorragend skizziert und sie entwickeln sich auch diesmal weiter. Neu hinzu kommt Josefs jüngster Sohn Diesmal weiß der Leser allerdings etwas zu früh, wer der Täter ist, was dem Krimi (obwohl hier Thriller außen drauf steht, ist die Reihe eher mehr englischer Krimi als eine Thrillerreihe) etwas die Spannung nimmt. Es kommt zwar danach zu einem spannenden Finale, bei dem man dem Katz-und-Maus-Spiel des Täters gebannt folgt, trotzdem ist leider die Frage wer dahinter steckt bereits geklärt. Auch diesmal endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, der bereits einen Ausblick auf den kommenden letzten Band gewährt. Obwohl mich dieser Band wieder gut unterhalten hat, bin ich nun froh, dass die Reihe zu Ende geht und wir mit Band 8 definitiv das letzte Buch in den Händen halten werden. Eigentlich dachte ich ja mit "Blutroter Sonntag" wäre sie bereits abgeschlossen, da wir alle Wochentage durch haben. Doch ich habe mich getäuscht! Das Katz und Maus Spiel von Reeves wird langsam etwas nervtötend und ein würdiger Abschluss würde der Reihe nun gut tun. Schreibstil: Wie schon in den anderen Bänden sind die Kapitel eher kurz gehalten. Dafür schreibt das Autorenehepaar sehr detailliert und legt den Fokus auf ihre Charaktere. Diese sind alle sehr individuell und sind dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen. Die Atmosphäre des nebelvergangenen und regnerischen Londons ist wieder wunderbar eingefangen. Fazit: Im bereits siebenten Band der Reihe rund um die kauzige Psychotherapeutin Frieda Klein geht es diesmal um einen Nachahmungstäter von Dean Reeve. Für Frieda ein sehr persönlicher Fall, da ihre Freunde in große Gefahr geraten. Wieder ein interessanter Fall, der ins düstere London führt. Trotzdem finde ich, dass Nicci French die Reihe bereits genug ausgereizt hat und bin gespannt auf den finalen achten Band.

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