Leserstimmen zu
Blutroter Sonntag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (7)

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Dean is Back

Von: Bine

20.06.2018

Okay, also das Ende von Böser Samstag ist praktisch der Beginn bei "Blutroter Sonntag". Die im Boden gefundene Leiche des beauftragten Detektivs sorgt natürlich für einiges (auch mediales) Aufsehen in Friedas Leben. Der Polizeichef, der Frieda nie glaubte, dass Dean am Leben ist, muss seinen Job hinschmeißen. Die Presse ist natürlich ständig vor Friedas Haus und Frieda flüchtet zu Reuben, der an Krebs leidet. Josef hat seinen Sohn nach England gebracht und jetzt wohnt auch noch Frieda bei Reuben. Dean tritt hier ins Licht, er gibt mit dem Mord an den Privatdetektiv praktisch seine Existenz preis. Dummerweise führen alle Spuren ins Nichts und schon bald wird der Fall liegen gelassen.... (was für mich nicht besonders schlüssig war, da die Presse ja sehr wohl interessiert daran ist und er nicht nur einen Mord begangen hat...). Für mich war vieles einfach etwas unrealistisch. Frieda bleibt in jeder Situation super cool... da wird eine Leiche in ihren Dielen gefunden und sie bleibt ruhig... Mir hat das Buch leider, wie das letzte Buch, nicht besonders gefallen. Die ersten Bücher fand ich richtig toll und langsam verliert das ganze an Fahrt. Ich dachte, dass das Buch um Dean wieder den Faden des ersten Buchs aufnimmt und wieder so toll wie das erste wird...aber leider...

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Unter den Dielen in dem eigentlich so gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche des Privatermittlers Bruce Stronger gefunden. Alles deutet darauf hin, dass Friedas langjähriger Feind Dean Reeves der Täter ist. Doch kurze Zeit später passieren Dinge, die die Psychoanalytikerin daran zweifeln lassen, dass es sich bei dem Mörder um Reeves handelt. Ihre Nichte Chloe wird entführt und nach zwei Tagen auf einem Friedhof ausgesetzt gefunden. Was mit ihr geschehen ist, weiß sie nicht mehr. Und damit nicht genug. Friedas krebskranker Freund wird bei sich zuhause von einem Maskierten überfallen und krankenhausreif geschlagen. Journalist Daniel Blackstock erhält unterdessen per Post ein Foto von der entführten Chloe? Wie passt all das zusammen und was hat das zu bedeuten? Meine Meinung: Das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French, Nicci French, hat wieder ganze Arbeit geleistet. Blutroter Sonntag ist nicht das erste Buch, dass ich von den beiden lese und bisher haben mir alle ihre Werke sehr gefallen! Auch bei diesem Thriller ist wieder Spannung vom Anfang bis zum Ende angesagt! Blutroter Sonntag ist der siebte Band der achtteiligen Reihe um Frieda Klein. Man kann den siebten Teil für sich lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, es dauert aber eine Weile bis man mit den Personen vertraut ist und weiß, wer wie zusammenhängt. Es stoßen auch irgendwie immer Personen zum Geschehen dazu, die man auch erstmal wieder einordnen muss. Einfacher wäre es also, wenn man die Serie von Anfang an verfolgt. Mich hat der siebte Teil jetzt so fesseln und begeistern können, dass ich die Vorgänger auch unbedingt alle lesen muss! Ich weiß gar nicht, wie mir diese Thriller vorher entgehen konnten?! Auch auf den letzten Teil freue ich mich jetzt schon. Ich bin so gespannt und neugierig darauf, wie es mit Frieda und ihren Freunden und ihrer Familie weitergeht. Das liegt unter anderem auch an der Protagonistin Frieda Klein. Die Psychoanalytikerin lebt und arbeitet in London. Sie hat einen großen Freundeskreis und einige sehr gute Kontakte zur Polizei, die ihr schon in der Vergangenheit bei ihren Fällen nützlich gewesen sind. Über ihre Arbeit und ihre Patienten erfährt man auch einiges. Sympathisch fand ich, dass man ihre Familie und Freunde nach und nach immer mehr kennenlernt. Im Laufe des Thrillers tauchen sie immer mal wieder auf und man erfährt so auch immer etwas aus ihrem Privatleben und ihrer Vergangenheit. Frieda hat zu allen ein sehr gutes Verhältnis, ist im Grunde so etwas wie der Mittelpunkt von allen. Die Fäden laufen bei ihr zusammen. Sie hat für jeden von ihnen immer eine offene Tür und ein offenes Herz. Genau das alles hat mir Frieda sehr schnell sympathisch gemacht. Sie ist eine Person mit der ich mich sofort auf einen Kaffee treffen würde. Sie hätte sicherlich auch viel Interessantes zu berichten. Also, wieder ein wunderbarer Thriller von Nicci French, den ich allen Fans von dem Autorenduo wirklich nur ans Herz legen kann. Und wer Nicci French noch nicht kennen sollte, bitte ändert das unbedingt so schnell wie möglich!!! Es lohnt sich! :-)

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Endlich glaubt die Polizei Friedas Worten, doch um welchen Preis. Der ehemalige Polizist Bruce Stringer wurde tot unter Friedas Dielen gefunden. Es kann nur Dean Reeve gewesen sein, er ist in Friedas Leben, in ihrer Wohnung. Fieberhaft sucht die neue Ermittlerin Petra Burge gemeinsam mit Chief Inspector Karlsson nach Reeve. Der erweist sich wie gewohnt als gewieft und unauffindbar. Doch dann verschwindet Friedas Nichte Chloe. Zwar taucht sie bald unversehrt wieder auf, aber ihr fehlt die Erinnerung an ein paar Tage. Frieda ist schockiert und versucht der jungen Frau zu helfen. In diesem angekündigt vorletzten Band der Reihe um die Psychologin Frieda Klein bekommt man den Eindruck, dass Dean Reeve immer mehr in ihr Leben eindringt. Er scheint Zugang zu ihrem Haus zu haben, zumindest schafft er es die Leiche unbemerkt dort zu verstecken. Kann Frieda in ihrem Refugium und Rückzugsort überhaupt noch wohnen, nachdem es von diesem Verbrecher kontaminiert wurde? Möglicherweise ist Frieda auch in großer Gefahr, schließlich scheint sie nirgends vor Reeve sicher zu sein. Aber Frieda ist nicht jemand, der klein beigibt. Sie nimmt ihre Wanderungen durch London wieder auf. Sie versucht, den Gedanken des Killers zu folgen, um so vielleicht seine Spur zu finden. Man möchte von Frieda Kleins eigentümlicher aber auch einnehmender Persönlichkeit überhaupt nicht Abschied nehmen müssen. Immer näher kommt ihr Dean Reeve und man fragt sich, was das Autorenduo Nicci French für das Finale in petto hat. Dieser vorletzte Band besticht wie seine Vorgänger mit einer durchdachten Story, die Frieda ein letztes Mal auf Abwege führt. Ihr sympathisches Grüppchen von Freunden, die einen wunderbaren Familienersatz bilden, bleibt ihr in jeder Situation gewogen und sie alle sind bereit, sich für sie einzusetzen. Und so haben Nicci French einen tollen Krimi-Cosmos geschaffen, in dem eigentlich noch viel mehr Geschichten stecken als die zu erwartende Letzte. Ein ausgesprochen packender Kriminalroman, in dem Frieda Klein und ihre Freunde die Kräfte für den Showdown sammeln. 4,5 Sterne

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Der Schreibstil von der Autorin wie gewohnt Flüssig und spannend von der ersten Seiten an bis zum Ende. Am Anfang der Story macht die Autorin es einem schwer den Täter und Grund herauszubekommen und man kann richtig schön miträtseln , aber der Mitte der Geschichte kristallisiert sich der Täter heraus was der Story in keiner weise Schadet . Die Charaktere sind seht bildlich dargestellt und ihre Eigenschaften somit kann man siech diese wunderbar vorstellen. Das Ende überrascht den Leser mit einem Cliffhanger, was einen hippelig auf das nächste Band warten lässt. Zum Inhalt Im Haus der Londoner Psychoanalytikerin Frieda Klein wird unter Fußbodendielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Frieda ist sich ziemlich sicher, dass ihr "alter Bekannter" und Erzfeind Dean Reeve dahintersteckt, der durch die Tat eine an sie gerichtete Botschaft übermitteln will.

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Danke dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar. Der sechste Fall von Frieda Klein, Böser Samstag, endete mit einem gnadenlosen Cliffhanger. Der siebte Fall nun, beginnt genau an der Stelle an der Band 6 geendet hat. Es geht nahtlos über. Es ist also ein leichtes hier den Einstieg zu finden. Bei Band sechs war das für mich nicht der Fall. Deutlich besser gelungen bei Band sieben, würde ich hier sagen, ist es ein leichtes für den Leser, in die Geschichte zu finden. Auch für die Leser, die bisher noch kein Buch aus der Serie gelesen haben. In diesem Buch wird es emotional. Frieda Klein zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. Das hat mir gut gefallen. Denn in der vorangegangenen Geschichte, war sie mir zu distanziert, zu abgebrüht, ja einfach zu cool. Es geht aber auch richtig zur Sache. Zunächst wird einen Leiche in ihrem Hause gefunden. Ihr Anker, nämlich ihr zu Hause, gerät ins Wanken. Sie selbst gerät in den Fokus der Ermittlungen und der Presse. Frieda steht schwer unter Druck. Die Spannung in dem Buch wird weiter aufgebaut, das sich plötzlich immer mehr Übergriffe auf nahestehende Personen von Frieda ereignen. Plötzlich ist keiner in ihrer Nähe mehr sicher, selbst erfahrene Polizisten nicht. Die Spannung bleibt im ganzen Buch erhalten. Auch bekommt man später Einblicke in die Gedanken des Täters, was die Spannung auch nochmal steigert. Friedas Geister der Vergangenheit werden in dem Buch, ganz präsent. Es stört aber nicht, ganz im Gegenteil, diesmal steigert es die Spannung. Die Serie des Autorenpaares Nicci French wird wohl acht Teile umfassen. Also können wir uns auf ein grande Finale freuen. Die Emotionalität und der wirklich gut durchdachte und spannend aufgebaute Fall, konnte mich eindeutig mehr überzeugen als Band sechs. Dieses mal vergebe ich gerne 4 von 5 Kleeblättern.

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Blutroter Sonntag - da könnte es um einen knalligen Sonnenaufgang gehen. Oder einen romantischen Sonnenuntergang. Aber weit gefehlt. Es handelt sich um einen Krimi mit Mord und Totschlag. Also meint blutrot genau das, was es meinen soll: Blut und rot eben. Und der ?Blutrote Sonntag" stellt das Ende einer Wochenserie dar, die mit "Blauer Montag" beginnt, als "Eisiger Dienstag" fortgesetzt wurde, über den "Schwarzen Mittwoch" zum "Dunklen Donnerstag" führte, der wiederum vom "Mörderischen Freitag" abgelöst wurde um Platz zu schaffen für den "Bösen Samstag". Und ganz ehrlich - ich bin froh, dass die Woche nicht noch mehr Tage hat. Auch wenn ich Montag bis Samstag nicht gelesen habe, so reicht der Sonntag, mir die gesamte Woche zu vergällen. Abgesehen von Plot, der derart wirr ist, dass man als Leser eigentlich nur den Kopf schütteln möchte. Am liebsten den des Autoren. Und ja - den der Übersetzerin gleich mit. Unter den Wohnzimmerdielen von Frieda Klein, ihres Zeichens Psychoanalytikerin, findet sich eine Leiche. Hä? Und wie bitte, kam die dorthin? Das fragt sich nämlich keiner. Zumindest nicht auf den ersten 100 Seiten, die mir mehr Pein bereiteten als ein veganes Frühstück. Es scheint auch niemand zu interessieren. Ist halt so. Dann ist es ausgerechnet auch noch der Privatdetektiv, den die Klein beauftragt hatte, ihren Widersacher Dean Reeve ausfindig zu machen. Obwohl der nach herkömmlicher Auffassung längst tot ist. Einzig Frieda - weiß Gott, einen langweiligeren Namen zu finden, war wohl nicht möglich. Und dann noch Klein! - hält ihn am Leben. Im Denken, Fühlen, Handeln. Nach dem Leichenfund, der die kleine Frieda keinesfalls davon abhält, wieder in ihr Haus zurückzukehren, werden ihre Angehörigen und Freunde drangsaliert und bedroht. Ach Gottchen. Tausendmal gelesen, tausendmal ist's gleiche passiert. So vorhersehbar. So platt. So phantasielos. Was Nicci French da zusammengeschustert haben, tut in der Übersetzung manchmal richtig weh. Die Übersetzerin scheint manche Formulierungen eins zu eins ins Deutsche übertragen zu haben. Statt sich an das heilige Motto der Schreiberlinge aller Genres zu halten: "Bilder müssen stimmen", vergewaltigt sie die deutsche Bildsprache. Da "blitzen Kameras" ? NEIN! Kameras blitzen nicht. Es sind die Blitzgeräte. Aber dann. Dieser Satz: "Hinter ihr folgten mehrere Anzug tragende Männer mit grimmigen, ernsten Mienen . . ." Bei so einem Satz gräbt sich mir die grimmige Miene einem Minenfeld gleich ins Gesicht. Ist die Frau nicht in der Lage, einen vernünftigen deutschen Satz zu formulieren? Wenn jemand folgt, dann befindet derjenige sich . . . na sagen wir mal ganz vorsichtig . . . in 100 Prozent der Fälle HINTER demjenigen, dem er folgt. Und "Anzug tragende Männer. . ." da tragen also Männer Anzug. Mal unterstellt, jeder der Männer trägt jeweils einen und nicht alle habe sich in ein einziges Exemplar gezwängt, dann stellt sich die Frage: Woher haben sie ihn? Haben sie den Anzug von der Wäscherei geholt? Tragen sie ihn über dem Arm, der Schulter, in der Einkaufstüte? Was die Autoren und auch ihre Übersetzerin sagen möchten, ist, dass die Männer mit Anzügen bekleidet sind. Aber, verdammt noch mal, warum sagen sie es dann nicht? Das sind nur einige Beispiele, deren Liste sich durchaus fortführen ließe. Nicci French ist ein Autorenehepaar, deren Pseudonym sich aus dem Vornamen von Nicci Gerrard und dem Nachnamen von Sean French zusammensetzt. Beide sind studierte Literaturwissenschftler. Aber warum lieber Schuster, bist du nicht bei deinen Leisten geblieben? Auf der Website des Goldmann Verlags wird ihre Arbeitsweise angerissen: "Jeder der beiden schreibt für sich allein." Danach, so heißt es weiter, überarbeite der Partner die Kapitel seines Co-Autors. Ehrlich gesagt merkt man davon nicht sehr viel. Vielmehr scheinen die Kapitel häufig aneinander geklatscht, ohne dass jemand auf Zusammenhänge achtete. Es stockt, es stottert; ein Lesefluss oder gar eine Leselust will bei diesem "Blutroten Sonntag" nicht aufkommen.

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Meine Bewertung: 3 1/2 Sterne Band 7 rund um Psychotherapeutin Frieda Klein startet fulminant. Unter den Dielen von Friedas Wohnzimmer wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote ist ein Privatdetektiv, den Frieda auf ihren alten Erzfeind Dean Reeve angesetzt hatte. Kurze Zeit später wird ihre Nichte Chloe entführt und unter Drogen gesetzt. Als noch weitere Freunde überfallen und verletzt werden, ist sich Frieda sicher, dass hinter diesen Anschlägen eine andere Person stecken muss. Doch wer kommt auf die verrückte Idee Dean Reeves nachzuahmen, den viele in Friedas Umkreis nur als Hirngespinst der Psychotherapeutin halten? Im Gegensatz zu den letzten Büchern der Reihe haben Nicci Gerard und Sean French, die unter dem Pseudonym Nicci French schreiben, den Spannungsbogen wieder etwas angehoben. Mit dem grausamen Fund der Leiche in Friedas Haus beginnt die Story sofort rasant. Bald folgen weitere Überfälle und Frieda ist sich bald klar, dass hier jemand versucht Dean Reeves nachzuahmen. Doch dieser Unbekannte scheint andere Motive zu haben und ist vorallem eine große Gefahr für ihre Freunde. Er erscheint blutrünstiger und vorallem immer mehr Gefallen am Morden zu finden... Wie üblich begleiten wir die kauzige Frieda bei ihren Nachforschungen durch die vorwiegend nächtlichen Spaziergänge durch London. Eine größere Rolle spielen diesmal die Journalisten, die wieder eine interessante Story wittern. Frieda ist ja bereits bei ihnen bekannt wie ein bunter Hund. Bei den Ermittlungen der Polizei kommt es diesmal zu einigen Änderungen, die Leser, die die Reihe seit Anbeginn verfolgen, gefallen wird. Frieda`s Freunde Josef, Reuben, Jack und Chloe sind mir nach sechs Bänden ans Herz gewachsen und man freut sich alte Bekannte wiederzutreffen. Die einzelnen Charaktere sind hervorragend skizziert und sie entwickeln sich auch diesmal weiter. Neu hinzu kommt Josefs jüngster Sohn Diesmal weiß der Leser allerdings etwas zu früh, wer der Täter ist, was dem Krimi (obwohl hier Thriller außen drauf steht, ist die Reihe eher mehr englischer Krimi als eine Thrillerreihe) etwas die Spannung nimmt. Es kommt zwar danach zu einem spannenden Finale, bei dem man dem Katz-und-Maus-Spiel des Täters gebannt folgt, trotzdem ist leider die Frage wer dahinter steckt bereits geklärt. Auch diesmal endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, der bereits einen Ausblick auf den kommenden letzten Band gewährt. Obwohl mich dieser Band wieder gut unterhalten hat, bin ich nun froh, dass die Reihe zu Ende geht und wir mit Band 8 definitiv das letzte Buch in den Händen halten werden. Eigentlich dachte ich ja mit "Blutroter Sonntag" wäre sie bereits abgeschlossen, da wir alle Wochentage durch haben. Doch ich habe mich getäuscht! Das Katz und Maus Spiel von Reeves wird langsam etwas nervtötend und ein würdiger Abschluss würde der Reihe nun gut tun. Schreibstil: Wie schon in den anderen Bänden sind die Kapitel eher kurz gehalten. Dafür schreibt das Autorenehepaar sehr detailliert und legt den Fokus auf ihre Charaktere. Diese sind alle sehr individuell und sind dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen. Die Atmosphäre des nebelvergangenen und regnerischen Londons ist wieder wunderbar eingefangen. Fazit: Im bereits siebenten Band der Reihe rund um die kauzige Psychotherapeutin Frieda Klein geht es diesmal um einen Nachahmungstäter von Dean Reeve. Für Frieda ein sehr persönlicher Fall, da ihre Freunde in große Gefahr geraten. Wieder ein interessanter Fall, der ins düstere London führt. Trotzdem finde ich, dass Nicci French die Reihe bereits genug ausgereizt hat und bin gespannt auf den finalen achten Band.

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Blutroter Sonntag ist der finale Teil der Krimireihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein. Und er beginnt mit einem Alptraum - im Fußraum ihres Hauses wird eine Leiche gefunden. Die Leiche eines Mannes, der für sie den Mörder Dean Reeve finden sollte. Der Fall ist klar - Dean Reeve hat ihn zuerst gefunden. Und Frieda ist in Lebensgefahr. Diesen Thriller zu lesen, wenn man die anderen Teile nicht kennt, macht wenig Sinn, so viel vorab. Hier überschlagen sich die Ereignisse, alles baut auf den vorherigen Teilen und der merkwürdigen Beziehung zwischen Frieda und Dean auf. Sie wird verfolgt und unter Druck gesetzt - doch ist es wirklich Dean alleine? Frieda sieht Anzeichen für einen anderen Täter, doch die Polizei möchte ihr nicht glauben. Als die Personen, die ihr nahe stehen in Gefahr geraten, muss Frieda die Sache selbst in die Hand nehmen. Ein für alle Mal muss Frieda kämpfen gegen das Böse in der Welt, bevor alles zu spät ist. Wieder zeigt das Autorenduo Nicci French hier, was sie können. Der Thriller ist spannend von der ersten Seite an und zeigt eine ganz andere Seite von der so beherrschten Frieda - es zeigt sie verletzlich, ängstlich und voller Sorge. All die Charaktere, die die Leser dieser Reihe durch ihre Eigenheiten lieben gelernt haben, versuchen, Frieda zu helfen - auf ihre eigene Art. Erneut dürfen die Leser eigene Vermutungen anstellen, wer hinter den Ereignissen steckt und Theorien darüber anstellen, was mit Frieda geschehen wird, nur um überrascht zu werden. Das Finale hat alles, was die Fans von Frieda Klein lesen möchten und noch mehr. Die verwundbare Seite der Psychotherapeutin lässt sie in einem ganz neuen Licht erscheinen und übermittelt gerade dadurch das Gefühl, dass es tatsächlich das Finale ihrer großen Reise ist. Mich hat der Thriller definitiv überzeugt und kein Leser der ersten Bände darf sich diesen entgehen lassen.

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