Leserstimmen zu
Der achte Tag

Nicci French

Psychologin Frieda Klein als Ermittlerin (8)

(6)
(3)
(0)
(0)
(0)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Frieda ist untergetaucht um den grausamen Taten von Dean Reeve endlich ein Ende zu setzen. Zu viele Menschen sind seinetwegen gestorben. Niemand weiss wo Frieda sich aufhält. Aber als die übereifrige Studentin Lola Frieda ausfindig macht bringt sie damit nicht nur sich in Gefahr. Es geschehen mehrere Morde die die Polizei im Dunkeln tappen lassen. Nur Frieda kann daraus etwas deuten. Dean gibt ihr mit den Morden und den Platzierungen der Leichen ein Zeichen, er lässt sie wissen das auch ihre Zeit bald gekommen ist.... Mein Fazit: Wow! Einfach nur wow 😱🤩 Das ist ein wirklich grandioses Finale der gesamten Reihe um Frieda Klein. Der Anfang begann zwar recht langsam und mit einigen Längen und auch die altbekannten Protagonisten tauchen erstmal nicht auf. Aber irgendwann führte das alles natürlich zu Frieda und man erkannte die Hintergründe. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen 😍 Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und es wahr so wahnsinnig spannend und fesselnd 😱 Als Leser konnte man einige Sachen schnell durchschauen und ich wäre fast verrückt geworden weil die handelnden Personen es nicht gleich durchschaut haben 😄 Es war der pure Nervenkitzel 🤩 Was aber nicht heisst das das Buch vorhersehbar ist 😊 Es kommen so einige krasse Wendungen mit denen ich absolut nicht gerechnet habe und die mich teilweise total geschockt haben! Das war wirklich grandios umgesetzt. Natürlich ist der Schreibstil wieder sehr flüssig, detailreich und schlüssig. Alles ergibt Sinn und man bleibt nie verwirrt zurück. Das Spannung und Wirrungen nicht zu kurz kommen brauche ich wohl nicht nochmal erwähnen 😱😄 Hier haben die beiden Autoren echt nochmal alles gegeben 😍 Natürlich sind auch wieder alle altbekannten Charaktere am Start und es wird natürlich auch ein wenig über deren Situation geschrieben. Dies steht in diesem Teil aber mehr im Hintergrund und ist nicht so präsent wie in den Teilen davor. Augenmerk liegt wirklich auf der Polizeiarbeit, Frieda und der Jagd nach Dean Reeve. Als dann der Showdown begann lagen meine Nerven blank 🙈😄 Es war so so mega gut gemacht und gemeinerweise durch wiederholende Unterbrechungen geschickt in die Länge gezogen. Immer wieder kamen verschiedene Abschnitte zu den anderen Charakteren und ich kam dadurch aus dem mitfiebern nicht raus 😱😄 Ich wollte einfach nur wissen wie es endet. Das Ende war echt richtig richtig gut 🤩 Aber für mich kam es nicht zu 100% überraschend. Ich hatte schon so etwas in der Richtung geahnt. Das mindert aber nicht die Qualität dieses grandiosen Buches!!! Besonders toll fand ich, dass man zu allen überlebenden Beteiligten der letzten 7 Bände nochmal ein paar kurze Sätze erfährt 😊 Das war wirklich ein rundum gelungenes und absolut grandioses Finale 🤩 Ich vergebe selbstverständlich die total verdienten ⭐⭐⭐⭐⭐ und gebe euch den Tipp: LEST DIESE REIHE 🤩

Lesen Sie weiter

Dies ist der letzte Teil und rundet die Reihe sehr gut ab. Es ist wenig sinnvoll dieses Buch zu lesen ohne vorher die anderen Teile gelesen zu haben. In London herrscht eine neue mysteriöse Mordreihe. Keiner kann sich die Taten genau erklären. Frieda ist untergetaucht, selbst ihre Freunde wissen nicht wo sie ist. Dies macht Frieda aus Schutz, sie hat Angst, dass ihren wenigen Freunden etwas zustößt. Lola hat sich Frieda zur Aufgabe gemacht sie zu finden um über sie ihre Seminararbeit zu schreiben. Sie findet sich und begibt sich damit in große Gefahr. Am Anfang jeden Buches passiert ein Kriminalfall. In diesem letzten Teil ist es wieder besonders interessant und spektakulär. Ich konnte mir selber nicht erklären was das passiert sein sollte. Hat es was mit Dean Reeve zu tun? Das passte mir nicht ins Bild. Neben des Kriminalfalls lernt man eine junge Studentin Lola kennen. Sie möchte ihre Seminararbeit über Frieda Klein schreiben und sucht diese. Hier stellte ich mir gleich zu Anfang die Frage: Was hat sie vor? und was wird sie herausfinden? Die ersten 100 Seiten sind sehr spannend aber es geht nichts vorwärts. Vielleicht war ich zu ungeduldig, weil ich so gespannt war. Aber meine allergrößte Sorge war: Wo bleibt Frieda? - SPOILER FOLGEN - Dann endlich taucht Frieda auf. Am Anfang passiert aber meiner Meinung nach etwas ganz untypisches für sie. Sie nimmt ein fremdes Mädchen mit und lässt sie sich begleiten. So hätte ich Frieda nicht eingeschätzt. Wenige Zeit später erfährt sie von den Morden und versucht sich darauf einen Reim zu machen. Und wie wir unsere Frieda kennen, schafft sie das auch. Doch die Polizei macht ihr mal wieder einen Strich durch die Rechnung und mischt sich ein. Und wer hat es der Polizei gesteckt? -Lola. Schon da ging sie mir das erste mal auf die Nerven. Dieses Gefühl zieht sich leider durch das ganze Buch. Sie jammert nur rum und ist eine Belastung für Frieda. Aber Frieda sieht das nicht so. Sie nimmt sie gerne von Ort zu Ort mit. Es passieren weitere Morde, Frieda bleibt versteckt aber ist Dean auf der Spur. Es ist wieder eine super spannende Geschichte. Nach den ersten Stolpersteinen am Anfang war ich dann extrem gefesselt. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können. Das Ende ist sehr gut aufgeklärt. Es bleiben keine Fragen offen. Ich hätte mir vielleicht ein kleines bisschen mehr Wow-Effekt gewünscht bzw eine große Wendung. Allerdings kann ich sehr gut mit diesem nicht übertriebenen Ende leben. - FAZIT - Nachdem mich der 6. Teil so enttäuscht hat, hatte ich eine hohe Erwartung an diesen finalen Teil. Es musste einfach gut werden - und das ist es! Absolut empfehlenswert und ein klasse Ende für diese tolle Reihe!

Lesen Sie weiter

Nachdem wir mit Frieda klein durch sie Woche gegangen sind - alleine das hat mir schon sehr an der Reihe gefallen - kommt am achten Tag ihr letzter Fall. Ich denke es macht wenig Sinn dieses Buch ohne die Vorgänger zu lesen, aber als Fan der Serie wird man hier definitiv nicht enttäuscht. Ohne zu viel verraten zu wollen, Firda, die Psychoterapeutin, die ich in den letzten sieben Büchern richtig liebgewonnen habe, ist untergetaucht. Nicht mal ihre engsten Freunde wissen wo sie ist und hoffentlich auch nicht ihr größter Feind. Ich wurde definitiv nicht von diesem Buch enttäuscht, doch leider ist eine klasse Serie nun vorbei. Höchste Zeit noch mal von vorne anzufangen, oder?

Lesen Sie weiter

Frieda lag auf ihrem Bett, noch voll bekleidet und mit offenen Augen. Ihr schwirrte der Kopf. Da sie wusste, dass sie in dieser Nacht keinen Schlaf finden würde, stand sie auf, trat ans Fenster und lehnte die Stirn an die kühle Scheibe. Im schwachen Licht vor dem Morgengrauen sah sie unter sich den Kanal dahinströmen und ließ sich in sein sanft fließendes grau hineinziehen. Es war windstill und ruhig, als würde draußen alles den Atem anhalten. (Seite 140) „Der Achte Tag“ ist der finale Abschluss rund um Dr. Frieda Klein und ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Ich habe die Serie wirklich gern gehabt und am Ende des Buches lies sie mich ein wenig traurig zurück, in der Gewissheit, dass es keine weitere Fortsetzung geben wird. Aber auch erleichtert, dass alles aufgeklärt wurde und alle losen Fäden verwoben wurden. Was erwartet den Leser in diesem Abschlussband? Frieda Klein ist untergetaucht, um sich, aber hauptsächlich auch ihre Freunde zu schützen. Denn ihr ständiger Widersacher Dean Reeve verfolgt sie immer noch. Die Studentin Lola Hayes möchte für ihre Studienarbeit Frieda Klein analysieren und kennenlernen. Immer weiter dringt sie vor, bis sie diese endlich gefunden hat. Aber was bedeutet das für die beiden? Dean Reeve hat längst die Fährte aufgenommen und will Frieda aus der Reserve locken. Nun steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch Lolas. Außerdem erschüttert London eine Mordserie, die nicht sofort als solche erkannt wird. Alles deutet anfangs auf Unfälle hin. Was hat diese Mordserie mit Frieda zu tun? Wie passt das alles zusammen? Ein Ermittlerteam macht sich auf die Spuren, tappt aber lange Zeit im Dunkeln. Mir hat ja immer besonders dieser ruhige, unaufgeregte Schreibstil gefallen und bis zu diesem letzten Band bleiben sich Nicci French treu. Frieda geht sehr analytisch vor. Wir lernen wieder viel von London kennen, wenn Frieda (und Lola) wieder einmal lange Spaziergänge machen. Das hat mir immer sehr gut gefallen. Es ist nicht wirklich durchgängig spannend, immer wieder kommen Momente, die sich ein wenig dahin ziehen. Aber ich habe auch wieder genossen, von Friedas Familie und Freunde zu lesen. So zum Beispiel von Josef, der mich wieder überrascht hat. Allerdings sind diese alle ein wenig mehr in den Hintergrund gerückt. Allerdings fand ich ein paar Kritikpunkte am Ende, das war mir doch zu konstruiert und kam mir stellenweise unüberlegt vor. Als müsste auf Biegen und Brechen die Serie beendet werden. Da hätte sich bestimmt ein anderer Weg gefunden. Die Serie um Frieda Klein war immer eine recht ruhige Thrillerserie, und genau das mochte ich so daran. Und für mich war es ein toller Weg über die letzten Jahre. Ich kann sie empfehlen.

Lesen Sie weiter

Ein Mann rast mit seinem Auto den Hügel hinunter in ein Schaufenster. Erst bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Mann bereits tot war. Nur wenig später wird in einer Feuerstelle eine Leiche gefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Frieda Klein dagegen ist verschwunden. Ihre Freunde Josef, Reuben, Karlsson, ihre Nichte Chloë und sogar ihre Katze warten. Frieda ist einfach nicht da. Die Kriminologie-Studentin Lola sucht nach einem Thema für ihre Prüfungsarbeit. Gemeinsam mit ihrem Professor kommt sie darauf, dass Frieda Klein ein gutes Thema abgeben würde. Von diesem Thema ist Lola eigentlich eher gelangweilt, bis sie bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens trifft. Der lange erwartete Showdown zwischen Dr. Frieda Klein und dem Mörder Dean Reeve. Es ist eines dieser Bücher, die man lange erwartet und die man dann kaum lesen möchte, um den Abschied von Frieda Klein noch etwas hinauszuzögern. Natürlich überwiegt irgendwann die Neugier, was das Autorenteam für Friedas letzten Auftritt in petto hat. Zunächst einmal ist Frieda verschwunden. Die Polizei wird mit einer Mordserie konfrontiert, die nicht unbedingt auf einen Zusammenhang mit Reeve hindeutet. Würde sich Lola nicht auf die Suche nach Frieda machen, bliebe die Frage, ob Frieda überhaupt auftauchen würde. Doch Lola hat ihr Studienfach schon richtig gewählt. Man wartet eine Weile auf Friedas Auftritt, man beschäftigt sich mit den Morden und fragt, wo bleibt sie nur. Und wenn sie da ist, dann ist auch ihre trockene, aber doch äußerst feinfühlige Art wieder da. Frieda, die alleine bleibt, die sich nicht anvertraut, um ihre Freunde zu schützen. Die lieber selbst aus der Deckung kommt, ehe einer ihrer Lieben, von denen sie das nie zugeben würde, in Gefahr gerät. Doch wie will sie gegen den scheinbar übermächtigen Reeve bestehen, der sie schon seit Jahren nicht loslässt. Gebannt inhaliert man dieses Buch, liest jeden Satz in der Hoffnung, die Polizei möge schneller sein, Frieda möge ihre Freunde, aber auch sich selbst retten. Friedas Wanderungen zu den vergessenen Flüssen Londons werden unvergessen bleiben. 4,5 Sterne

Lesen Sie weiter

“Der achte Tag” ist der krönende Abschluss der Reihe um die eigenwillige Psychologin Frieda Klein. Sehr pointenreich erzählt das das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French alias Nicci French den finalen Showdown zwischen Frieda und ihrem Stalker Dean. Dabei bekommen auch alle Mitstreiter der Psychologin noch einmal einen Auftritt, und auch den langen Spaziergängen Friedas, die schon in den Vorgängerkrimis eine entscheidende Bedeutung hatten, räumen die beiden Autoren wieder viel Platz ein. Dabei lernen wir einiges über die unterirdischen Flüsse Londons. Zusätzlich bekommt die Story mit der jungen Studentin Lola einen besonderen Kick. So ist “Der achte Tag” kein klassischer Krimi, sondern das große Finale einer grandiosen, psychologisch fein abgestimmten Krimireihe.

Lesen Sie weiter

Hier ist er also nun, der Abschluss der Frieda Klein-Reihe des englischen Autorenpaares Nicci Gerrard und Sean French. Seit 2011 verfolgen wir das Katz-und Maus Spiel zwischen Frieda, der Londoner Psychotherapeutin, und dem von ihr besessenen Psychopathen Dean Reeve. Er geht buchstäblich über Leichen, um an Frieda heranzukommen, und so ist es für jeden lebensgefährlich, sich bloß in ihrer Nähe aufzuhalten. So rücken immer wieder völlig Unbeteiligte in den Fokus des Killers, wie in diesem Fall Lola Hayes, die Studentin, die es sich nach dem Vorschlag ihres Dozenten in den Kopf gesetzt hat, ihre Seminararbeit über Frieda zu schreiben. Dazu muss sie aber mit ihr in Kontakt kommen. Gar nicht so einfach, den Frieda ist abgetaucht, um Reeves Nachstellungen zu entgehen. Aber dieser weiß schon, welche Knöpfe er drücken muss, um die Therapeutin aus ihrem Versteck zu locken, auch wenn dabei Menschen ihr Leben verlieren. Frieda ist die Einzige, die ihn stoppen kann, auch wenn sie dafür ihr eigenes Leben in den Ring werfen muss. Wie bereits in den vorherigen Bänden der Reihe entwickelt sich die Handlung langsam und bedächtig. Verschiedene Handlungsstränge und eine Vielzahl von Personen, die, wie es scheint, auf den ersten Blick keinen Bezug zu den zugrunde liegenden Ereingissen haben, entwickeln sich allmählich zu einer komplexen Story. Und hier kommt die Qualität des Autorenpaars deutlich zum Vorschein, die dadurch, dass sie jeder Figur eine entsprechende Hintergrundgeschichte mit auf den Weg geben, für Stimmigkeit sorgen und dem Leser das Gefühl vermitteln, zu keinem Zeitpunkt den Überblick zu verlieren. Auch wenn man das Gefühl hat zu wissen, wohin die Geschichte führt, gibt es doch genügend Überraschungsmomente, die keine Langeweile aufkommen lassen. Alles hat einmal ein Ende, und so gilt es, etwas wehmütig Abschied von einer spannenden Reihe zu nehmen, die mich über die Jahre begleitet hat. Wer Frieda noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen. Aber bitte nicht mittendrin einsteigen, sondern mit “Blauer Montag”, dem ersten Band beginnen und sich dann chronologisch durch die Wochentage lesen. Spannende Unterhaltung ist garantiert!

Lesen Sie weiter

Das große Finale!

Von: Kaisu

13.11.2018

“Es war ein schöner, warmer Montagmorgen – zu warm für den Spätherbst -, und Charlotte Beck würde gleich die einzige wirklich dramatische Erfahrung ihres Lebens machen. Bereit war sie dafür nicht. Im Grunde fühlte sie sich für gar nichts bereit.” (Buchbeginn) Für diese Erfahrung wird wohl niemand bereit sein und jeder, der sie bereits gemacht hat, möchte das Laster gerne wieder abgeben. Sie wird Zeuge eines heftigen Unfalls. Ein Kleintransporter rast einen Hang hinunter, hinein in ein Schaufenster. Ein Paar wird darunter begraben. Er ist sofort tot, sie dagegen lebt noch und Charlotte hält sie in den Händen. Versucht den Blutstrom zu stoppen. Auch wenn diese Geste sinnlos scheint. Blutüberströmt übergibt sie diese kurz darauf an die Sanitäter und kehrt zu ihren Kindern zurück, die neben dem Unfallort warten. Mit offenen Mündern, starrend auf das Ereignis. Szenenwechsel. Pathologie. Die Sezierung der Leiche des Fahrers steht an. Doktor Franklin lernt ihre Studenten ein und bläut ihnen ein, sich niemals auf einen Polizeibericht zu verlassen. Sie müssen Dinge sehen, die andere nicht sehen. Was sie in diesem Fall auch machen. Der Mann hat nicht geblutet. Nach dem Aufprall hätte er eine Menge Blut verlieren müssen. Das machte er nicht. Was sagt uns das? Er war bereits tot. Noch ein Szenenwechsel. Ab in die Schule. An das Guildhall College der Universität von London. Eine junge Studentin sucht Rat bei ihrem Dozenten. Sie findet einfach kein Thema für ihre Seminararbeit. Da mag die Kriminologie noch so spannend sein, nichts reizte sie. Man macht ihr also den Vorschlag über Frieda Klein zu schreiben. Nicht einfach eine Biografie, nein, es sollte schon tiefer gehen. Begeistert nimmt Lola den Tipp an und stürzt sich in die Recherche. “Ich wünschte Sie wäre hier. Ohne sie ist es nicht dasselbe.” (S.107) Der Stein beginnt zu rollen. Denn Frieda Klein, ist wie vom Erdboden verschluckt. Untergetaucht. Lebt irgendwo ohne Kontakt zu ihren Liebsten. Warum macht sie das? Wenn man die Geschehnisse und ihren Charakter kennt, weiß man warum sie echt macht. Trotzdem schmerzt es den Freunden in der Seele. Zeitgleich sucht nun die Studentin Lola nach ihr. Klappert alles ab, Besucht Kollegen, Bekannte, Verwandte und versucht ihnen Informationen zu entlocken. Die aber keiner hat. Bis Lola eine Idee hat. Denn ein Mensch kann nie alle Laster ablegen. Wir haben also einen Unfall, der keiner war, also nicht im herkömmlichen Sinn, dann eine verschwundene Psychotherapeutin und eine Studentin, die wie ein Bluthund nach ihr sucht. Mittendrin versuchen Friedas Freunde ihr Leben zu leben und bereiten alles für eine Rückkehr vor. Die Polizei rauft sich die Haare, da immer mehr Leichen auftauchen und plötzlich ist da dieser Name im Raum, mit dem alles begann: Dean Reeve. “Interessant, dass du das sagst. Mir ist Dean Reeve immer wie ein Geist vorgekommen.” (S.138) Seit acht Bänden, genauer gesagt, seit 2012 verfolge ich diese Reihe und warte sehnlichst auf den Abschluss. Man wollte einfach immer wissen, wie das Autorenpaar alles enden lassen wird. Viele Varianten gab es da nicht: Frieda stirbt + Reese lebt, Frieda lebt + Reese stirbt, beide sterben, beide überleben, Frieda sieht wirklich Geister + Reese existiert nicht. Natürlich legt man sich seine eigene Version zurecht. Schließlich sympathisiert man mit diversen Charakteren und so bin ich mit der Version, die wir hier bekommen, absolut zufrieden. Sie passt zum Buch und dem Komplettwerk. Wer diese Reihe noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall mit dem Auftakt starten. Abgesehen von der feinen Charakterentwicklung und dem Aufbau der Handlung, sollte man mit Frieda Klein zurechtkommen. Sie ist eigenwillig, stur und rechthaberisch. Gleichzeitig hat sie ein riesiges Herz und ist immer für ihre Familie da. Oh, und sie hat eine Katze! Die auch keinem Killer zum Opfer fällt. Dazu die kleinen biestigen Seitenhiebe auf Kriminalserien und Filme, die Nicci French hier einbauen. Perfekt. Denn wenn man glaubt, man weiß alles, kommt stets eine Frieda daher und belehrt einen des Besseren. Ein runder Abschluss, der die Geschichte um Frieda Klein absolut lesenswert macht!

Lesen Sie weiter