Leserstimmen zu
Und morgen das Glück

Franziska Stalmann

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Ich denke, dass kein Moment, den ich diesem Buch gewidmet habe, verschwendet war. Dieses Buch transportiert so viele wichtige Werte und Botschaften und ist alles in allem total gelungen. Man trifft im Laufe der Geschichte auf die unterschiedlichsten Personen und am Ende schließt man sie als Leser alle ein wenig ins Herz. Dieses Buch lässt mich an das gute glauben und daran, dass nicht immer alles nur schlecht ist. In so ernsten Situationen wird trotz allem enorm viel Lebensfreude transportiert und das hat mich einfach total geflasht. Dieses Buch war wunderschön zu lesen und echt schwer aus der Hand zu legen. Zudem fand ich das offene Ende prima gewählt, denn ich schwelge jetzt noch immer in Fantasien, was alles noch gutes passieren könnte.

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Mir gefällt dieser Buchdeckel. Er passt: Der Tod ihres Lebensgefährten Robert reißt Ninas sorgenfreies Leben in Stücke. Was darunter zum Vorschein kommt, ist kein Luxus mehr. Nina muss kämpfen. Der Stiefsohn wirft sie aus dem Haus, die sogenannten Freunde von Robert lassen sie alle im Stich. Arbeit zu finden ist schwer, wenn man die letzten zehn Jahre Hausfrau gewesen ist. Wir folgen Nina durch das erste Jahr der Trauer. Es geht bergauf und bergab zwischen Vorstellungsgesprächen, neuen Freundschaften und Familiensorgen. Franziska Stalmann schreibt klar und schön, mit genau der richtigen Menge an Details. Die Hauptfigur war mir sympathisch ab der zweiten Seite. Die erste Seite ist ein bisschen verkrampft, ab dann fließt die Geschichte. Und morgen das Glück liest sich fast von selbst. Ein aufmunterndes Buch. Danke, Frau Stalmann.

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Zu wenig Tiefgang

Von: Maddie

27.12.2017

Gerade eben habe ich dieses Buch beendet und muss gleich zu Beginn sagen, dass es nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat. Leider. Ich hätte es wirklich gern mehr gemocht. Im Buch geht es um Nina. Eine Frau, die Ende vierzig ist, und gerade eben ihren langjährigen Lebensgefährten Robert durch einen Unfall verloren hat. Und damit stürzt ihre sonst so heile Welt ins Chaos. Nach dem Tod von Robert gerät alles aus dem Gleichgewicht und sie steht am Ende vollkommen allein da. Dennoch lässt sie sich davon nicht unterkriegen und nimmt ihr Leben wieder in die Hand. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr lobenswert und aufmunternd. Nina arbeitet hart für das, was ihr wichtig ist. Sie strengt sich an, gut zu sein. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das nicht immer leicht ist und auch sehr viel Kraft verlangt, aber sie schafft es. Durch ihren nun neuen Lebensweg lernt sie viele neue Menschen kennen und auch lieben. Es war schön mit anzusehen, wie sich die Geschichte entwickelt und was sie dabei alles erlebt. Leider hat mir der nötige Tiefgang gefehlt und manchmal auch das Feingefühl. Es war mir oft zu plump daher geredet. Als wäre die Dinge zwar so wie sie sind, aber man lebt doch daran vorbei. Auch kam keine richtige Ruhe in die Handlung. Von einem Erlebnis wurde man ins nächste gestürzt. Es war zu viel los auf zu wenig Seiten. Das Ganze hätte man ein wenig glätten können. Im Großen und Ganzen kann ich aber dennoch sagen, das es ein Buch ist, was vielen Menschen Kraft geben kann. Die Kraft, sich nicht von seinen Träumen abhalten zu lassen und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. Dadurch macht man vielleicht Erfahrungen, auf die man am liebsten verzichtet hätte, aber am Ende wird es dennoch gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch nicht das Ende :-)

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Nina verliert ihren langjährigen Partner Robert. Sie verlässt sich drauf, dass Robert schon alles geregelt hat...... und dann verliert sie ihr Daheim, Ihre finanzielle Sicherheit und steigt ganz weit ab....... von der Freundin des Millionärs zur Putzfrau! Sie stürzt sich kopfüber in eine Bettgeschichte und quält sich dann mit einem schlechten Gewissen, ob sie das heute und jetzt schon so darf. Aber sie schlägt sich durch, begegnet den alten "Freunden" mit hocherhobenem Kopf und findet trotzallem ganz viele neue Menschen, die ihr Leben bereichern und ihr viel mehr bedeuten, wie Geld auf dem Konto. Das Buch hat mich berührt. Das Buch führt uns durch das 1. Jahr nach dem Unfalltod von Robert und zeigt die Achterbahn von Nina auf dem Weg aus der Trauer zurück in ein Leben, dass zu ihr passt.

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Lesenswert

Von: Katharina Leuchter aus Nettetal

04.10.2017

Die 48-jährige Nina lebt mit ihrem Lebensgefährten Robert (64) seit elf Jahren glücklich zusammen. Robert ist sehr wohlhabend, so dass Nina vor zehn Jahren ihren Job als Journalistin aufgegeben und das Leben einfach nur gemeinsam mit Robert genossen hat. Doch dann stirbt Robert nach einem schlimmen Unfall, und plötzlich ist alles anders. Ein Testament ist nicht zu finden, und Nina verliert fast alles. Ein paar Einrichtungsgegenstände und ihren Schmuck darf sie behalten, doch sie muss sich eine neue Bleibe suchen und auch wieder Arbeit. Als Journalistin ist kein Job zu bekommen, also muss sie sich etwas anderes einfallen lassen... Mein Leseeindruck: Die Protagonistin Nina war mir zeitweise zwar nicht sonderlich sympathisch und wirkte etwas zwiegespalten und nicht nachvollziehbar, aber dennoch habe ich mit ihr mitgefühlt. Sie musste ihr Leben wieder von Grund auf neu beginnen und dazu auch noch die Trauer um ihren geliebten Lebensgefährten. Ich fand es sehr interessant, diese Geschichte zu lesen und Ninas Weg aus der Trauer in ein neues Leben mitzuerleben. Manches war dann wiederum nicht so glaubwürdig, wie zum Beispiel die Ernsthaftigkeit von Sofie, Ninas sechsjährige Enkeltochter. Für ihr Alter war sie dann doch etwas zu erwachsen. Aber dennoch waren die Charaktere, die Geschichte und der Schreibstil hervorragend und für den Leser sehr interessant zu lesen. Das Buch hat mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten können und es hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen. Das Buch ist sehr zu empfehlen für Leser die sich nicht mit dicken Schmökern aufhalten wollen, sondern gerne mal ein Buch verschlingen wollen, da sich das Buch sehr leicht weglesen lässt.

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Ein tolles Buch zum Abtauchen und Entspannen. Die Autorin hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Der Leser fiebert mit, wie und ob sich alles zum Guten wendet. Das erste Buch, dass ich von ihr gelesen habe, aber bestimmt nicht das Letzte.

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Was tun, wenn man auf einmal alles verliert? Liebe, das zu Hause, finanzielle Unabhängigkeit, Freunde. Das Buch schildert die Geschichte einer Frau, die nach dem Tod ihres Partners vor dem Nichts steht. Von dem Sohn ihres Partners mittellos vor die Tür gesetzt, von Freunden verlassen, muss Nina ganz von vorne anfangen. Vorher in der Welt der Reichen zu Hause muss sie mehrere Putz-Jobs annehmen, um sich über Wasser zu halten. Das Buch handelt von einer starken Frau, die trotz dieses harten Schicksalsschlags nicht aufgibt und sich Stück für Stück ein neues Leben aufbaut, während sie bei anderen aufräumt. Gut geschriebenes Buch, das einen zum Weinen, zum Lachen und zum Nachdenken anregt.

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Die Handlung spielt in der absoluten Gegenwart. Es geht um eine echt starke und bezaubernde Frau namens Nina, die ihr hartes Leben so ziemlich alleine (Sie denkt, sie ist alleine, im Laufe des Geschehens gewinnt Sie immer mehr Freunde dazu, die ihr helfen auf ihrem Lebensweg) versucht auf die Reihe zu bringen. Man lernt aus dem Buch das Geld auf jeden Fall nicht alles ist, sondern die Liebe, Freundschaft und die Gefühle doch im Vordergrund stehen und dies doch das einzige Wahre ist, was zählt im Leben. Die Zeit mit ihrer Enkelin ist schön geschildert, die zahlreichen Männerbekanntschaften finde ich eher ein bisschen übertrieben (vor allem, dass sie gleich so oft mit jedem ins Bett steigt), wo doch Robert angeblich ihre große Liebe war. Zentral ist hierbei, wie Nina über den Tod ihres Lebensgefährten versucht hinwegzukommen und welche Hindernisse sie dabei bewältigen muss. Ihr Stiefsohn Alex wird ihr dabei das Leben ganz schön schwer machen. Am Schluss kommt sie zu der Erkenntnis, dass Robert, ihr Lebensgefährte, anscheinend doch nicht so beliebt bei Freunden/Verwandten und Bekannten war, wie anfangs von ihr gedacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und mit seinen 350 Seiten schnell gelesen. Für mich ist das Buch auf jeden Fall einen Kauf wert. Was für mich ein gutes Buch ausmacht: Es entführt mich aus der Realität.

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