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Leserstimmen (9)

Hannes Jaenicke: Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche

Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-08668-2

Erschienen: 15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Genau so ist es!

Von: Die Lnkshänderin Datum : 23.09.2017

die-linkshaenderin.blogspot.de

Das Buch ist leicht und schnell zu lesen. Bei fast jedem Satz in diesem Buch habe ich gedacht: "Ja, genau! So ist es!" Ein paar Mal bin ich auch anderer Meinung. Und der genervte Ton, vor allem auf den ersten Seiten des Buches, ging mir schon sehr auf die Nerven. Aber Hannes Jaenicke geht derzeit vielen auf die Nerven, egal ob er versucht, der Kanzlerin eine Petition zu überreichen oder via Change.org Unterschriften gegen eine Umweltsauerei oder Ungerechtigkeit zu sammeln. Und ich bin dankbar, dass er diese Energie hat, uns alle zu nerven, denn er hat schließlich Recht!
Also, lest dieses Buch! Es lohnt sich!
(Ich bin übrigens kein Fan von Hannes Jaenicke, aber nach dieser Lektüre finde ich ihn doch schon irgendwie ganz gut.)

Herdentrieb

Von: StMoonlight Datum : 06.09.2017

https://gedankenteiler.blog/category/bucher-rezensionen/

Der Mensch ist kein Individuum, sondern ein Herdentier. Zumindest, wenn es nach Hannes Jaenicke geht. An Hand vieler Beispiele zeigt er auf, wie sich ein Einzelner in mitten einer Gruppe verhält. Oft ist es tatsächlich so, dass diese Menschen sich an den anderen orientieren. Wer hätte geglaubt, dass fast alle in einem Raum sitzen bleiben, der völlig verraucht ist, nur weil eben alle anderen das eben auch tun. Die vielen, teils kuriosen Beispiele, sind wirklich sehr interessant.

Der herrlich lockere, leicht satirische und doch sachliche Schreibstil lässt sich flüssig lesen und regt dazu an die Seiten nur so zu verschlingen. Der Autor gibt hier keine Tipps wie der Leser sein Leben anders gestalten kann, sondern zeigt (Negativ-)Beispiele auf. Aber genau das ist es, was etwas bewirkt, denn man fragt sich beim Lesen zwangsläufig „Bin ich auch so?“.

Ein Buch das zur Selbstreflektion und damit zum Nachdenken anregt.

Sei einfach Mensch

Von: Chrissi66 Datum : 13.08.2017

chrissisbuntelesecouch.wordpress.com

Hannes Jaenicke, Schauspieler, Dokumentarfilmer und Autor, hat mal wieder ein Buch geschrieben. Es ist das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche“ ist im Gütersloher Verlagshaus als Hardcover-Buch mit 186 Seiten erschienen. Auf dem Cover ist Hannes Jaenicke abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Hannes Jaenicke befasst sich mit dem menschlichen Herdentrieb. Er ist in seinem Leben schon viel gereist und hat dementsprechend einiges erlebt. Aus seinen Erfahrungen, aber auch mit Statistiken und Forschungsergebnissen „belegt“, hat er hier ein Buch geschrieben, das zwar im ersten Teil viel Allgemeines hervorbringt, das aber auch Menschen vorstellt, die sich gegen die „Herde“ stellen oder gestellt haben, seinen „Helden“.

Mein Leseeindruck:
Meistens fange ich in einem Buch „hinten“ an und lese die Danksagung. Hier fiel mir folgendes ins Auge „ohne dessen Begeisterungsfähigkeit und Leidenschaft ich bis heute nägelkauend dasitzen und überlegen würde, worüber zu schreiben sich lohnen würde.“
Ich weiß, Verlage treten oftmals an bekannte (Autoren) heran und wünschen sich ein Buch zu einem vorgegebenen Thema, aber - wenn ich doch etwas zu sagen habe, dann muss mir doch niemand ein Thema vorgeben? Oder?

Trotz der anfänglichen Skepsis, fand ich das Buch recht gelungen. Es ist aufgeteilt in „Die Herde“ und „Der Held“. Während Hannes Jaenicke im ersten Teil anprangert, dass wir Menschen oftmals einfach nur der Herde folgen ohne nachzudenken und hier zahlreiche Beispiele benennt, die er selbst auf seinen Reisen erlebt oder durch Lesen, Zuhören und Zusehen wahrgenommen hat, berichtet er im zweiten Teil von seinen „persönlichen Helden“.

Während ich das Buch las, habe ich Hannes Jaenickes Stimme im Ohr gehabt. Sein Schreibstil ist sehr authentisch, er verbiegt sich nicht, wenn er von den „Quasselshows“ im Fernsehen spricht. Er schreibt so wie er spricht.

Schon lange habe ich nicht mehr so viele Ecken in ein Buch gemacht, wie in dieses. So sind mir besondere Sprüche aufgefallen, wie z.B. „“Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ (von Francis Picabia) oder Ergebnisse aus Hirnforschungen wie z.B. dass unser „Genörgel“ den Cortisolspiegel erhöht und damit das Risiko an Diabetes zu erkranken. – Ich kenne Menschen, die eigentlich fast nur am Nörgeln sind – und die im Alter an Diabetes erkrankten. Zwar eine gewagte Theorie, aber vielleicht sollte man sich ab und an vergegenwärtigen, dass Nörgeln alleine nichts bringt. Dass man sich einsetzen muss, um Dinge zu verändern, um dann vielleicht glücklicher durchs Leben zu gehen.

Was ich aus dem Buch noch herausgelesen habe: Manchmal hilft es, wenn man Dinge gesehen und erlebt hat, um eine vermeintliche Angst vor dem Unbekannten loszuwerden. Diese Angst wird nur leider oft von der Politik geschürt und hilft nicht, die Umstände zu ändern, sondern eher noch Hass aufzubauen.

Und - das Reisen erweitert den Horizont und lässt einen manches eigene Problem viel kleiner aussehen, wenn man sich das Leben in anderen Ländern anschaut.

Fazit
Das Buch rüttelt auf den Hintern zu bewegen, damit sich etwas tut. Nicht das Hinterherlaufen ist gefragt, sondern den Kopf einzusetzen und Mensch zu sein.

Wer ist schon gerne das Schwarze Schaf? Die Hoffnung, dass es immer mehr Menschen auf diesem Planeten gibt, die sich das trauen, spricht hier aus jeder Zeile. Wer nicht „umgefärbt“ herumlaufen will, der bekommt durch dieses Buch nochmals den passenden Anschub. Und das ist nicht nur so ein sachter Schubser …

Kein schöner Anblick

Von: Patno Datum : 20.06.2017

www.nichtohnebuch.blogspot.de

"Irgendjemand schwärmt von einem Buch, das ich unbedingt lesen muss? Schon stehe ich an der Kasse im Buchladen und kaufe es." Ups, da bin ich wohl nicht der Herde gefolgt, denn ich habe dieses Buch ganz allein gefunden. Irgendwann las ich einen Post von Hannes Jaenicke auf Facebook. Seine Meinung fand ich interessant. Also markierte ich die Seite mit "Gefällt mir!" So erfuhr ich auch von seinem Buch "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche." Ich fand den Buchtitel echt originell und wollte wissen, was dahintersteckt, den Autor Hannes Jaenicke kennenlernen und herausfinden, ob ich seine Ansichten teilen kann. Gleich zu Beginn des Buches hatte ich - Die Wahl der Qual - Herde oder Held? Keine einfache Frage! Sind wir Helden, wollen wir überhaupt als solche in Erscheinung treten, oder besser mit dem Strom mitschwimmen? Was antwortet Ihr, wenn man Euch fragt, welche Person euer Vorbild ist? Natürlich sind wir beeindruckt von Menschen, die Haltung bewahren, Rückgrat zeigen. Aber mal Hand aufs Herz, es ist doch mitunter auch ganz schön in der Herde mitzutrotten, sich führen und leiten zu lassen. Und doch möchten wir manchmal ausscheren und querdenken. Aber es könnte auch sein, dass die Herde uns schnell als Querulant abstempelt, uns vielleicht sogar ausgrenzt. Wollen wir das wirklich? Hannes Jaeneckes Buch zeigt die "Für" und "Wider" auf, macht Mut zum Vor-, Nach- und Querdenken. Einmal den Erwartungen trotzen und eigene Wege gehen! Ausscheren aus dem System und Individualität an den Tag legen! Im Epilog gibt es schließlich noch eine Anleitung - Wie man Held wird - Be a Mensch! Mit seinem charmant-kritischen Schreibstil, der von einer humorvollen Note durchzogen ist, hat mich der Autor schnell in seinen Bann gezogen. An einem Abend habe ich die 182 Seiten verschlungen. Nun ja, hier teilt schon jemand ziemlich deutlich aus, zeigt jedoch auch auf, wie es seiner Meinung nach besser gehen kann. Doch bezieht er sich durchaus mit ein und kommt dabei gar nicht neunmalklug rüber. Zwischen den Zeilen versteckt sich ein ziemlich großer Haufen Gesellschaftskritik und es lohnt sich, einfach einmal über einige Dinge genauer nachzudenken, ohne dass man zwangsläufig alle Gesichtspunkte genauso betrachten muss. Es geht wohl im Kern darum zu sensibilisieren, wachzurütteln und einfach mal Traute zu zeigen! Das Buch liest sich nicht wie ein reines Sachbuch, denn Hannes Jaenicke lässt auch viel Persönliches einfließen. So erzählt er z.B, dass es in seiner Kindheit keinen Fernseher gab, weshalb er selbst viel gelesen hat, besonders Abenteuerbücher. Offensichtlich hat ihn das geprägt, denn ferne Länder scheinen eine magische Anziehungskraft auf ihn auszuüben. Übrigens, Hannes Jänicke verschenkt gern das Buch "Man's Search for Meaning" "...trotzdem Ja zum Leben sagen" von Viktor Frankl und ich werde künftig "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche" als kleines Mitbringsel für gute Freunde verschenken. Ein interessantes Buch, dass nicht nur nachdenklich stimmt, sondern auch super unterhaltsam ist (Ich sage nur Götz George)! Meine 5 Sterne-Leseempfehlung! P.S. Falls ich Hannes Jänicke irgendwo in einem Restaurant begegnen sollte, so wie er einst Bruce Springsteen, werde ich auf ihn zugehen und ihm sagen, dass er ein interessanter Mensch ist, der es versteht mich zu unterhalten, ob als Schauspieler oder Buchautor.

Ein wundervolles Buch

Von: Sandra Datum : 18.06.2017

https://meinbuchuniversum.wixsite.com/meinbuchuniversum

Das Buch hat wirklich Spass gemacht. Es liest sich flüssig, regt aber auch zum Nachdenken an. Hannes Jaenicke schafft es, jeden zu ermutigen, auch einmal aus der Herde auszubrechen und dass wirklich jeder in seinem Umfeld ein Held sein kann. Denn schlussendlich macht die Summe der kleinen Dinge etwas Grosses.

Ich persönlich habe mir folgendes Zitat aus dem Buch an den Spiegel geklebt "Einstein weiter: " Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu sein. Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung." (Ebook S. 164) Und hoffe, dass ich in meinem Umfeld immer öfter ein "Held" sein kann.

Von: Christine aus 63683 Ortenberg Datum : 09.06.2017

Hallo Hannes Jaenicke,
tolles Buch, dass auch junge Leute anspricht! Ich habe es gekauft, weil der Titel mir gut gefallen hat und ich weiß, was Ihre Themen sind und für und gegen Was Sie kämpfen!
Nur wer in der Herde gelaufen ist, kommt zu dieser Erkenntnis - ich hoffe es zumindest. Ich werde es auf alle Fälle, mehrmals verschenken!!!
Am Wettbewerb habe ich mitgemacht und würde gerne zu den Auserwählten gehören.
Was mir gar nicht gefällt ist, dass hier auf der Seite für Amazon und Co. Werbung gemacht wird!
Es gibt ein Lied, fast 30 Jahre alt, von einem deutschsprachigen Sänger, der da singt: "wenn Du mich finden willst ......,dort wo die Herde läuft, werde ich nicht sein ....... und wenn Du mich gefunden hast, dann sag mir wer Du bist, auch ich bin auf dem Weg zu mir!"
LG
Christine

Ein tolles & sehr sinnvolles Buch

Von: Lena-Marie Datum : 01.06.2017

Ich hatte viel Freude an dem Buch und glaube, dass Hannes Jaenickes Kritik an der Gesellschaft zum größten Teil berechtigt ist. Dass wir so etwas wie einen "Herdentrieb" haben, sollten wir uns öfter bewusst machen, damit wir einfacher aus unseren gewohnten Strukturen ausbrechen können.
Am Helden Gewinnspiel habe ich auch teilgenommen und bin gespannt wie es ausgeht.

Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!

Von: Bea W. aus Hamburg Datum : 17.05.2017

Lieber Hannes Jaenicke,
vielen Dank für dieses Buch! Es hat mir so aus der Seele gesprochen, ich bin wirklich beeindruckt. Vieles was hier angesprochen wird, denkt man selbst so oft, aber so klar formuliert, bekommt es eine ganz andere Gewichtung! Letztendlich sind die meisten von uns Lemminge, die ohne nach links oder rechts zu schauen auf die Klippe zu rennen. Es ist Zeit sich umzudrehen und vielleicht einfach nur in eine andere Richtung zu gehen, aber schon das ist nicht einfach...
Ich sage noch einmal: Danke für dieses Buch. Hoffentlich findet es ganz viele begeisterte Leser, so wie mich. Liebe Grüße Bea W.