Leserstimmen zu
Der kleine Laden in Bloomsbury

Annie Darling

Die Bloomsbury-Reihe (1)

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Die Liebe zu finden, wo man sie am allerwenigsten erwartet, ist so erstaunlich wie die Liebe selbst. by lesehungrig Zur Handlung: Posy Morland erbt nach dem Tod ihrer geliebten Chefin die heruntergekommene Buchhandlung Bookends, über deren Räumlichkeiten sie mit ihrem jüngeren Bruder Sam wohnt. Sollte sie es im Laufe von zwei Jahren nicht schaffen, die Buchhandlung in die schwarzen Zahlen zu führen, fällt ihr Erbe an den einzigen Enkel ihrer verstorbenen Chefin; an Sebastian. Dieser gibt sich alle Mühe, Posy das Leben so schwer wie möglich zu gestalten. Ihre Angestellten halten fest zu ihr und sie alle versuchen, auf herzerfrischende Art und Weise, das Ruder herumzureißen. Das alleine fordert Posy schon alles ab, doch dann schleichen sich Gefühle in ihr Herz, die sie gänzlich verunsichern. Die Figuren: Posy Morland ist 28 Jahre alt und hat zusammen mit ihrem Bruder Sam vor sieben Jahren ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Ihr Charakter ist von sonniger Natur mit gelegentlicher Wolkeneintrübung. Posy liebt es, gute Lovestorys zu lesen, Kunden adäquat zu beraten und die Schaufenster liebevoll zu dekorieren, aber von Geschäftsführung hat sie keine Ahnung. Für ihren Bruder ist sie immer da und mit ihren Angestellten, die längst ihre Freunde sind, verbindet sie ein enges Band. Posy war schon als Dreijährige in Sebastian verliebt, bis er sie sich als zehnjährige zum Feind gemacht hat. Sebastian Castillo Thorndykes ist 33 Jahre alt und IT-Experte. Er ist der unverschämteste Kerl Londons, der die Klatschblätter mit den schönsten Frauen an seinem Arm füllt. Posys Becken bezeichnet er als gebärfreudig und auch sonst hält er sich nicht mit charmanten Floskeln auf. Posy gegenüber tritt er frech und ungehobelt auf und irgendwie gefällt es mir, wenn beide sich in ihrem Schlagabtausch vergessen. Mit pappsüßen Schmonzetten kann er nichts anfangen und er gibt sich redlich Mühe, Posys Sicht über Liebesschnulzen, zurechtzurücken. Die Umsetzung: Der Schreibstil ist locker und leicht und ich lerne Bookends mit seinen liebenswerten Menschen kennen und fühle mich in Bloomsbury sofort zuhause. Beim Lesen lache ich häufig und inhaliere begeistert den immer währenden Schlagabtausch zwischen Sebastian und Posy. Hautnah erlebe ich, wie aus Bookends das Happy Ends wird. Posy habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sebastian macht mich sprachlos, ratlos, bringt mich zum Lachen und ich will durch sein dichtes Haar wuscheln und das alles auf einmal. Eine Figur die mich fordert und es ebenso in mein Herz schafft. Die Entwicklung, die dieser Story zugrunde liegt, ist zauberhaft. Beim Lesen erlebe ich alles aus Posys Sicht in der 3. Person und die Autorin lässt Feinheiten einfließen, die mir deutlich signalisieren, das Sebastian Gefühle für Posy hegt, obwohl sein Verhalten etwas anderes zeigt. Vieles lese ich zwischen den Zeilen und genau das liebe ich. Am Ende lässt mich das Buch glücklich zurück. Mein Fazit: Der humorvolle warmherzige Schreibstil schenkt mir erfüllte stimmungsvolle Lesestunden in Bloomsbury und ich bin froh, schon den 2. Teil hier zuhaben, weil ich mehr Zeit mit den eindrucksvollen Charakteren des entzückenden Buchladens verbringen möchte. Am Ende wartet ein leckeres Lieblingsbackrezept der Autorin auf den Leser. Was für ein mitreißendes Wohlfühlbuch. Der kleine Laden in Bloomsbury erhält von mir 5 begeisterte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Rezension:

Von: Becci5997

07.12.2019

Buch-/Reihentitel „Der kleine Laden in Bloomsbury“ ist der Auftakt der „Lonely Hearts Bookshop“-Reihe über eine kleine Londoner Buchhandlung. Dementsprechend passt der Titel sehr genau zu dem, was der Klappentext dem Leser für eine Story verspricht. Sehr passend gewählt und macht auf jeden Fall neugierig. Cover und Design Das Cover ist ziemlich gemütlich gestaltet. Man sieht die Front eines kleinen Buchladens mit fröhlichen und hellen Farben. Der Titel des Buches ist in strahlendem rosa in den hellblauen Himmel aufgedruckt. Im rechten Bereich kann man noch einen kleinen Imbissstand mit Kuchen und Eis erkennen. Es wirkt harmonisch, wie in einer Kleinstadt. Ich finde es sehr hübsch. Charaktere Posy Morland musste schon früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Als ihre Eltern starben ist sie mit ihrem kleinen Bruder Sam zurückgeblieben und musste auf ihn aufpassen und für ihn sorgen. Und auch die Zukunft ist nicht einfach, denn neben Geldsorgen muss sie sich nun auch mit der Buchhandlung rumschlagen und sie wieder auf Kurs bringen. In Posy stecken viele Unsicherheiten, was sie mir aber umso sympathischer machte, denn nichts und niemand ist perfekt. Sie und Sebastian Thorndyke sind schon seit Kindertagen sowas wie ‚Freunde‘ und können sich absolut nicht ausstehen. Als er sich dann auch noch ständig bezüglich des Ladens einmischt wird das Chaos immer größer, denn er ist überweis unverschämt und arrogant und ist es gewöhnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen. Zusätzlich zu den beiden Hauptcharakteren gibt es auch noch einige an Nebenfiguren, die sehr individuell und lebendig gestaltet sind. Sie unterscheiden sich gänzlich, bis auf die Tatsache, dass sie alle Bücher lieben. Schreibstil Direkt auf den ersten Seiten bekommt man einen wundervollen und detaillierten Einblick in den kleinen Laden und seine Geschichte, was mir einen sehr gemütlichen Eindruck vermittelt hat und im weiteren Verlauf auch sehr viele Informationen über den Alltag im Leben eines Buchhändlers gegeben hat. Da ich die Reihe aus Versehen in der falschen Reihenfolge gelesen habe, Band 3 zuerst, wusste ich schon, was mich erwartete. Allerdings war das nicht schlimm, denn die einzelnen Geschichten kann man unabhängig voneinander lesen und der einzige Nachteil war, dass mir so die Buchhandlungsinformationen fehlten. Der Schreibstil selbst ist sehr angenehm und flüssig, wenn auch an manchen Stellen etwas ausschweifend und zu detailliert. Dadurch hatte ich auch öfter mal das Gefühl, dass die Story etwas langatmig bzw. die Handlung selbst sich dadurch sehr gezogen hat. Handlung Manchmal ist mir leider die Liebesgeschichte zwischen Posy und Sebastian etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt. Von Anfang an war offensichtlich, dass zwischen den beiden irgendwann etwas laufen wird, aber meiner Meinung nach finden sie sich erst viel zu spät und dann wirkte alles leicht hektisch. Sehr viel Spaß haben mir die Ausschnitte aus Posys Geschichte bereitet, denn diese Teile waren überaus humorvoll und teilweise sehr kitschig, haben alles andere auf jeden Fall wieder wett gemacht. Fazit Grundsätzlich ist „Der kleine Laden in Bloomsbury“ ein sehr schönes Buch zum Abschalten. Neben vielen humorvollen Szenen bekommt man auch einige emotional tiefergehende Momente geboten, was dem Ganzen einen guten Rahmen verpasst. Bewertung: 4  von 5 Sternen

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Nach dem Tod ihrer Freundin Lavinia erbt Posy Morland die kleine Buchhandlung Bookends in Bloomsbury, in der sie seit ein paar Jahren arbeitet. 25 ihrer 28 Lebensjahre verbrachte sie in Bookends und ist zu ihrem Zuhause geworden. Doch so, wie die Buchhandlung derzeit läuft, kann und will Posy ihn nicht übernehmen. Da sie selbst Liebesgeschichten verschlingt, beschließt sie, den Laden unter einem neuen Namen zu eröffnen und zukünftig nur noch Liebesromane zu verkaufen. Auch ihre Kollegen sind begeistert und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Doch leider hat Lavinia ihren Enkel Sebastian als Testamentsvollstrecker eingesetzt, der seine ganz eigenen Pläne mit dem kleinen Laden hat... Posy ist ein interessanter Charakter, der mir sehr gefallen hat. Seit ihre Eltern bei einem Unfall starben, kümmert sie sich rührend und so gut sie kann um ihren mittlerweile 15-jährigen Bruder Sam. Man merkt, wie sehr sie ihn liebt und versucht, alles zu seinem Wohl zu tun. Posy ist nicht auf den Kopf gefallen, weiß genau was sie will und hat einen wunderbaren Humor. Sebastian dagegen ist ein wahrer „Wüstling“ und arroganter Kerl. Posy und er kennen sich seit ihrer Kindheit, doch seit er Posy im Alter von zehn Jahren im Kohlenkeller einsperrte, sind die Fronten verhärtet. Er nennt Posy nur bei ihrem Nachnamen und auf das Wort „Nein“ hört er nicht. Dieses scheint er regelrecht aus seinem Wortschatz gestrichen zu haben, was zu Spannungen zwischen Posy und ihm führt. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es beginnt mit Lavinias Trauerfeier, dem eine Traueranzeige aus dem Gazette vorausgeht. So erfährt der Leser die kleine, aber feine Geschichte von Bookends, die im Laufe der Geschichte immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch die Liebesgeschichte wurde gut mit der Geschichte rund um die Neugestaltung der Buchhandlung verwebt. Auch die Einarbeitung von Posys Roman hat mir sehr gefallen und ich habe die Geschichte ihrer Protagonistin sehr gerne gelesen. Das brachte eine gewisse Abwechslung zur Hauptgeschichte und ich hatte des Öfteren das Gefühl, eine Geschichte von Jane Austen zu lesen. Man merkte sehr, dass nicht nur Posy, sondern auch die Autorin selbst, diese Autorin sehr gerne liest. Auch in mir wurde der Wunsch geweckt, mal zu einem Buch von Jane Austen zu greifen. Auch Posys Kollegen, die in den weiteren Romanen eine Hauptrolle spielen werden, fand ich sehr sympathisch und ich freue mich sehr darauf, ihre Geschichten zu lesen. In Band 2 wird die Geschichte von Verity erzählt, Band 3 beschäftigt sich mit Nina und Band 4, der im November 2018 auf Englisch erschien, wird die Geschichte von Tom erzählen. Das Cover erinnert an einen warmen Sommertag und spiegelt viel aus der Geschichte wieder. Auch die Cover der Bände 2 und 3 passen sehr gut zum Cover des ersten Buches. Im Buchumschlag findet man außerdem ein Rezept der Autorin für gebrochene Herzen.

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Nach dem Tod ihrer Freundin Lavinia erbt Posy Morland die kleine Buchhandlung Bookends in Bloomsbury, in der sie seit ein paar Jahren arbeitet. 25 ihrer 28 Lebensjahre verbrachte sie in Bookends und ist zu ihrem Zuhause geworden. Doch so, wie die Buchhandlung derzeit läuft, kann und will Posy ihn nicht übernehmen. Da sie selbst Liebesgeschichten verschlingt, beschließt sie, den Laden unter einem neuen Namen zu eröffnen und zukünftig nur noch Liebesromane zu verkaufen. Auch ihre Kollegen sind begeistert und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Doch leider hat Lavinia ihren Enkel Sebastian als Testamentsvollstrecker eingesetzt, der seine ganz eigenen Pläne mit dem kleinen Laden hat... Posy ist ein interessanter Charakter, der mir sehr gefallen hat. Seit ihre Eltern bei einem Unfall starben, kümmert sie sich rührend und so gut sie kann um ihren mittlerweile 15-jährigen Bruder Sam. Man merkt, wie sehr sie ihn liebt und versucht, alles zu seinem Wohl zu tun. Posy ist nicht auf den Kopf gefallen, weiß genau was sie will und hat einen wunderbaren Humor. Sebastian dagegen ist ein wahrer „Wüstling“ und arroganter Kerl. Posy und er kennen sich seit ihrer Kindheit, doch seit er Posy im Alter von zehn Jahren im Kohlenkeller einsperrte, sind die Fronten verhärtet. Er nennt Posy nur bei ihrem Nachnamen und auf das Wort „Nein“ hört er nicht. Dieses scheint er regelrecht aus seinem Wortschatz gestrichen zu haben, was zu Spannungen zwischen Posy und ihm führt. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es beginnt mit Lavinias Trauerfeier, dem eine Traueranzeige aus dem Gazette vorausgeht. So erfährt der Leser die kleine, aber feine Geschichte von Bookends, die im Laufe der Geschichte immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch die Liebesgeschichte wurde gut mit der Geschichte rund um die Neugestaltung der Buchhandlung verwebt. Auch die Einarbeitung von Posys Roman hat mir sehr gefallen und ich habe die Geschichte ihrer Protagonistin sehr gerne gelesen. Das brachte eine gewisse Abwechslung zur Hauptgeschichte und ich hatte des Öfteren das Gefühl, eine Geschichte von Jane Austen zu lesen. Man merkte sehr, dass nicht nur Posy, sondern auch die Autorin selbst, diese Autorin sehr gerne liest. Auch in mir wurde der Wunsch geweckt, mal zu einem Buch von Jane Austen zu greifen. Auch Posys Kollegen, die in den weiteren Romanen eine Hauptrolle spielen werden, fand ich sehr sympathisch und ich freue mich sehr darauf, ihre Geschichten zu lesen. In Band 2 wird die Geschichte von Verity erzählt, Band 3 beschäftigt sich mit Nina und Band 4, der im November 2017 auf Englisch erschien, wird die Geschichte von Tom erzählen. Das Cover erinnert an einen warmen Sommertag und spiegelt viel aus der Geschichte wieder. Auch die Cover der Bände 2 und 3 passen sehr gut zum Band des ersten Buches. Im Buchumschlag findet man außerdem ein Rezept der Autorin für gebrochene Herzen.

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In dem Buch geht um Posy Morland. Sie hatte es immer schwer im Leben. Doch als Posy einen kleine Buchhandlung erbt, scheint es so als Sie ihr Glück überkommen. Posy möchte den Laden neu eröffnen und möchte dort nur Liebesromane mit einem Happy Ends verkaufen. Posy ist nämlich der Meinung das es zu viele traurige Geschichten im wahren Leben gibt. Und auch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden seiner Oma und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Das blöde daran ist, dass Sebastian auch schrecklich attraktiv ist und der unverschämteste Kerl in ganz London, wie Posy es findet. Ob es zwischen Sebastian und Posy gut ausgehen wird? • Meine Meinung! Als erstes möchte ich das Cover loben, die kleine Buchhandlung links sieht wunderschön aus. Ich wurde dort gern selbst viele Stunden verbringen, da er auch im Buch sehr toll beschrieben wird. Die Eisdiele rechts in der Mitte ist auch ein toller Ort von dem Buch. Die Charaktere fand ich auch richtig gut, vorallem Posy ist ein sympathischer Charakter. Ich wurde mich auch gern mit Ihr über Bücher unterhalten. Posy hat ein sehr tollen Buchgeschmack. Ich finde es auch gut das es in dem Buch überhaupt um Bücher geht. Auch die Liebesgeschichte kommt super gut rüber. Ich kann das Buch jemanden Empfehlen der etwas über Bücher und etwas über Liebe lesen möchte. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne.

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Handlung: Posy Morland kann es nicht glauben! Lavinia Thorndyke war wie eine Großmutter für sie und hat Posy nach ihrem Tod den kleinen, in die Jahre gekommenen Buchladen in Bloomsbury vererbt. Für Posy eine echte Herausforderung; Sie soll den Laden leiten und die Chefin ihrer Freunde sein? Um den Laden wieder zum Laufen zu bringen braucht Posy einen Plan. Sie beschließt den Laden zu renovieren und dort nach der Neueröffnung nur noch Liebesromane mit einem Happy End zu verkaufen. Doch Lavinias Enkel Sebastian Thorndyke hat andere Pläne für den Laden und ignoriert völlig, dass Posy die rechtmäßige Inhaberin ist. Er legt ihr Steine in den Weg, wo er nur kann. Dumm nur, dass Sebastian auch noch schrecklich attraktiv ist und Posys Gefühle verrückt spielen.. Ob es auch für Sebastian und Posy ein Happy End gibt? Charaktere: Ich habe mich mit den Charakteren sehr schwer getan. Posy ist eine junge Frau, die sich verhält, als wäre sie schon 60 Jahre alt. Es sind Sätze wie: „Unverschämt. Absolut Unverschämt.“ und „Sebastian“ […] „bekannt und berüchtigt als unverschämtester Kerl Londons.“, die Posy älter wirken lassen, als sie eigentlich ist. Posy war an vielen Stellen einfach nur naiv und das genaue Gegenteil einer starken, selbstbewussten Frau. Posy versinkt mir etwas zu oft im Selbstmitleid und hat Angst vor Veränderungen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie jemand so unsicheres einen Laden führen soll. Sebastian war ziemlich überrascht, als der Buchladen nicht an ihn überging, sondern an Posy. Obwohl er nie wirklich viel mit Büchern zu tun hatte, war er der festen Überzeugung, dass er der nächste Inhaber wird. Mir gefiel seine Art nicht, von oben herab mit den Menschen zu reden. Er fällt Posy ins Wort, übergeht sie in ihren Entscheidungen und ignoriert wirklich alles, was Posy sagt. Man bekam das Gefühl, dass Posy mit einer Wand redet. Er ist von sich selbst überzeugt, großspurig und einfach nur nervig. Oder einfacher ausgedrückt: Er ist ein arrogantes Arschloch. Schreibstil: Der Schreibstil von Annie Darling war eine Sache an dem Buch, die mir wirklich gut gefallen hat. Obwohl ich bei Posy das Gefühl hatte, sie ist eine 60-jährige alte Frau, war der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Man war direkt im Geschehen. Ich hatte allerdings Probleme mit Posys selbstverfassten Zeilen in ihrem Roman. Ich war anfangs etwas verwirrt, worüber das Kapitel „Der Wüstling, der mein Herz stahl“ handelt und was das für die Geschichte Der kleine Laden in Bloomsbury zu bedeuten hat. Ich muss zugeben, dass ich die späteren Seiten nur grob überflogen habe. Meinung: Die Idee zu dem Roman finde ich schön, nur leider die Umsetzung nicht ganz gelungen. Insgesamt war es zum Teil sehr langatmig und auch langweilig. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, ohne das etwas spanendes passiert. Das Ende war mir zu abrupt und schnell vorbei. Während man ca. 350 Seiten lang die Geschichte verfolgt, war das Ende in ca. 30-40 Seiten gequetscht. Das fand ich schade. Fazit: Der kleine Laden in Bloomsbury von Annie Darling konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Es fehlt an den richtigen Stellen an Spannung und die Charaktere waren zum Teil nervig. Insgesamt ist es eine nette Geschichte für zwischendurch, die ich aber kein weiteres Mal lesen würde. Auch den zweiten und dritten Teil dieser Trilogie werde ich nicht lesen.

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Liebesromane sind eigentlich nicht so mein Genre... aber dieser hier ist wirklich entzückend! Dieser erste Teil ist der Beginn einer Reihe rund um den Buchladen in dem englischen Örtchen Bloomsbury. Posy Morland, die ihre Eltern sehr früh verloren hat und nun mit ihrem jüngeren Bruder alleine über einem Buchladen in Bloomsbury lebt, erbt eben diesen in die Jahre gekommenen Buchladen. Sie möchte ihn mit einem neuen Konzept wieder zum Leben erwecken und zum Erfolg führen. Dabei steht sie sich aber oftmals selbst im Weg und hat auch noch mit Sebastian, dem Enkel der Verstorbenen Erblasserin, immer wieder aufreibende und unschöne und seltsame Begegnungen. So nach und nach wird ihr dann aber doch bewusst... ... aber nein, mehr wird nicht verraten 😉. Es handelt sich hier keineswegs um eine schmalzige, triefende Liebesschnulze sondern vielmehr um ein durch und durch lustiges, fröhliches, kurzweiliges Lesevergnügen. Keine tiefgreifende Prosa, sondern eben einfach leichtfüßige Unterhaltung, die mich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Was sicher auch mit dem typischen englischen Humor zusammenhängt, den ich einfach sehr mag. Ich habe das Buch kürzlich einer meiner Kolleginnen ausgeliehen. Ihr Fazit nach der Hälfte des Buchs: "das ist soooo süß"! 😊 Für alle, die sich gern die Zeit mit einer leichtfüßigen, humorvollen, süßen Liebesgeschichte vertreiben, ist dieses Buch aus meiner Sicht wärmstens zu empfehlen.

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INHALT Zitat: Happy Ends. Egal, wie oft sie die zwei Worte aussprach, nie verloren sie ihre Bedeutung. Ihr Gewicht. Ihre Verheißung. Als Posy Morland an der Beerdigung ihrer guten alten Freundin Lavinia Thorndyke gesagt bekommt, sie erbe die Buchhandlung Bookend von der Verstorbenen, kann es Posy kaum fassen. Finanziell sieht es bei ihr privat, aber auch geschäftlich, laut den Büchern des Ladens, nicht rosig aus. Sie hat zwei Jahre Zeit, um sich einzufinden und den Laden wieder aufzubauen, wenn sie das nicht meistern sollte, wird der Laden an Lavinia’s arroganten Enkel Sebastian überschrieben. Posy beschließt die Chance zu nutzen und die Buchhandlung auf eine Nische zu spezialisieren. Weil ihr Herz für Liebesromane schlägt, will Posy künftig nur noch Bücher mit Happy Ends verkaufen. Leider gefällt Sebastian diese Idee nicht, denn er hat ganz andere Pläne für den Laden, weshalb er Posy auch immer wieder Steine in den Weg legt. BEWERTUNG Ich habe mich, bevor ich das Buch begonnen habe, schon mit ein paar Leuten darüber unterhalten, weshalb meine Erwartungen an diesen Roman recht schnell gesunken sind. Meiner Meinung nach, ist die Idee für die Geschichte eine gute Grundlage, aus der man so viel hätte machen können. Leider wurde das nicht genutzt. Ich hatte bei diesem Buch ständig das Gefühl ich würde auf der Stelle laufen und mich ständig im Kreis drehen. Die Geschichte hing knapp 250 Seiten lang an dem gleichen Standpunkt fest: Posy will eine Romantikbuchhandlung, Sebastian will etwas anderes. Es kamen einfach keine neuen Aspekte oder Wendepunkte dazu. Aus diesem Grund fand ich auch das Ende viel zu plötzlich und übertrieben. Wie kann man jemanden, den man durchgehen auf übelste Weise beleidigt, auf einmal lieben und heiraten wollen? Eine Art Anziehungskraft ging von ihm das gesamte Buch lang überhaupt nicht aus. Grundsätzlich ist es eine gute Idee in einem Roman den Protagonisten einen Roman schreiben zu lassen. Ich empfand es hier jedoch als störend, weil der Inhalt mir einfach zu kitschig war. Deshalb habe ich zum Ende dann auch die „Romanseiten“ übersprungen. Leider lag ich mit dem Gedanken, dieses Buch könnte mir Gefallen, total falsch. Es war einfach nicht meine Story und ich habe auch schon zu Beginn gemerkt, dass ich mit den Protagonisten nicht warm werde. Deshalb bekommt es von mir nur zwei Sterne

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