Leserstimmen zu
Das Versprechen der Wüste

Katherine Webb

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Ein Roman, der viel versprochen hat, aber doch einiges an Potential hat liegen lassen. Katherine Webb bleibt sich bei vielem treu. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und auch ihre (Landschafts)Beschreibungen sind wie immer sehr schön und ausführlich. Man kann sich alles sehr gut vorstellen. Auch die Darstellung des Lebens bzw Überlebens in der Wüste ist sehr plastisch dargestellt. Normalerweise spielen die Geschichten der Autorin in England, dieses Mal beginnt sie aber nur dort und führt die junge, unerfahrene Joan auf die Spuren ihres Idols Maude in den fernen und geheimnisvollen Oman. So wird schon durch den Klappentext eine gewisse Erwartung geweckt. Nun ja, an einigen Stellen war dieses Buch doch sehr langatmig, denn teilweise hatte ich kein Interesse am Fortgang der Geschichte und habe Seiten nur überflogen. Das machte es zäh und hat den Lesefluss gestört. Auch wurde kaum Spannung aufgebaut, was ein Vorankommen erschwert hat. Ich kann noch nicht mal genau sagen, woran das genau lag. Aber unter anderem hat mir die Darstellung der Maude nicht ganz so gefallen mit ihrem Zoo an Tieren und ihrer übertrieben kauzigen Art. Auch Joan hat mich nicht richtig packen können, sodass ein Mitfiebern mit ihrer Geschichte, ihrer Entwicklung mich wenig berühren konnte. Sehr schade, denn eigentlich ist Das Versprechen der Wüste ein guter und solider Roman.

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Das Versprechen der Wüste von Katherine Webb Als treuer Fan von Kathrin Webb habe ich bereits viele Bücher von ihr gelesen. Dieses Mal entführt sie uns nicht nach England, sondern in den geheimnisumwobenen Oman. Die Handlung spielt auf zwei Zweitebenen, was ich bei solchen Büchern besonders mag. Ab 1909 begleiten wir die Forscherin Maude Vickery, die als erste weiße Frau den Oman erkundete. Auf der zweiten Zeitebene ab 1958 erleben wir alles ringsum Joan Seabrook, die ein großer Fan von Maude Vickery ist, hat sie doch schließlich alles von dieser beeindruckenden Frau gelesen, nein sogar regelrecht verschlungen. Wird die Begegnung mit der Forscherin für Joan ein einschneidendes Erlebnis sein? Der Leser wird auf eine wirklich schöne orientalische Reise mitgenommen und taucht in ein Land ein, mal ganz anders als in ihren Werken die in England spielten. Die Geschichte entfaltet sich in zwei Erzählsträngen. Die Leser folgen Joans Reise von England in den Oman, sie bildet die umfangreiche Haupthandlung. Aus der Perspektive der jungen Frau wird erzählt, was sie erlebt, denkt und fühlt. Man erfährt ihre Familiengeschichte, ihren Plänen und die Entwicklung, die sie im Oman durchläuft. Gleichzeitig dient dies als Rahmen für den zweiten Erzählstrang, der Maude in den Fokus stellt. Eingeschobene Kapitel erzählen aus Maudes Sicht die Geschehnisse, die fünfzig Jahre vorher ihr Schicksal geformt haben. Dadurch gewinnen die Leser Wissensvorsprung vor Joan, die nur sehr allmählich mehr vom Leben ihres großen Vorbild erfährt. Natürlich sind beide Handlungsstränge miteinander verknüpft. Es handelt sich um einen sehr schönen bildhaften historischen Roman, der einem lange im Gedächtnis bleibt und mal in noch unbekannte historische Welten eintaucht. Grandios!!!! 5 Herzen

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Noch nie habe ich laut bei einem Katherine Webb Roman gelacht. Diesmal schon, allerdings nur 1x, aber dann richtig gut. Da ich mich selbst mit alleinreisenden Frauen und besonderen Frauenleben beschäftige, hat mich dieser Roman von Katherine Webb besonders begeistert. Leider in viel zu kurzer Zeit auch gelesen. Die Geschichte umfasst 2 Lebensgeschichten von 2 besonderen und mutigen Frauen. Jede ist mutig auf ihre ganz besondere, einmalige Art. Wie immer gelingt es Katherine Webb die Eigenart ihrer Protagonisten mit viel Feingespür und diesmal auch Humor und Leichtigkeit zu weben. Absolut empfehlenswert, gerade jetzt im Winter.

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Katherine Webb hat einen tollen Schreibstil, der einen tolle Bilder in den Kopf zaubern kann. Es war mein erstes Buch in der arabischen Welt und es hat mir sehr gut gefallen. Wir haben zwei Hauptcharaktere, von denen ich einen ein wenig lieber mochte. Eine dramatische Geschichte mit einem spannenden Ende und noch spannendere Rückblicke!

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Mein 5. Hörbuch von Katherine Webb, die zu meinen Lieblingsautoren zählt. Dies ist nicht gerade ihr bestes Buch. Die anderen haben mir wesentlich besser gefallen. Die Geschichte wird in zwei Zeit Ebenen, wie von Katherine Webb gewohnt, erzählt. Die Hauptperson ist Joan Seabrook die mit ihrem Verlobten Rory nach Oman reist um ihren Bruder, der dort stationiert ist, zu treffen. Sie hat ein faible für Arabien und trifft dort die verkannte Entdeckerin Maude Vickery. Gerne würde sie in ihre Fußstapfen treten. Doch als Frau ist dies im Jahre 1958 in Arabien, wo alle Frauen nur verschleiert auf die Straße dürfen, nicht so leicht. Die zweite Geschichte spielt um 1909 und beschreibt die Entdeckungsreise von der etwas verbitterten Maude, die als junge Frau versucht die Wüste zu durchqueren. Irritierend ist, warum Joan und Rory so lange verlobt sind. Eigentlich sind sie mehr Bruder und Schwester. Man merkt, dass der zündende Funke zwischen den Beiden fehlt. Was genau dahinter steckt wird im Laufe des Hörbuches erzählt. Auch Maude Vickery war sehr unglücklich verliebt, auch ihre Liebes bzw. Leidensgeschichte erfährt man so nach und nach. Besonders gut hat mir die Beschreibung der Menschen und der Landschaft in Arabien gefallen. Das Hörbuch macht neugierig auf ein Land das ich bisher noch gar nicht im Blick hatte. Man kann sich sehr gut in die Atmosphäre der Kolonialzeit einfühlen. Gut gelöst finde ich, dass für zwei Erzählstränge unterschiedliche Sprecherinnen gewählt wurden. So lassen sich die Zeitepochen leicht unterscheiden. Anna Thalbach ist für mich eh die beste Hörbuchsprecherin. Ich mag ihre leicht raue Stimme. Für die Sprecherinnen vergebe ich 5 Sterne, der Geschichte 3.5 Sterne, so dass ich das Hörbuch insgesamt mit 4 Sternen bewerte.

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"Das Versprechen der Wüste" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Katherine Webb gelesen habe und ich muss sagen, ich bin restlos begeistert. Sie entführt uns ihrem abenteuerlichen Roman in den arabischen Oman. Und hier tauchen wir in eine völlig andere Welt ein. Die Geschichte: Oman 1958: Voller Erwartungen bricht die britische Archäologin Joan Seabrook mit ihrem Verlobten Rory in die arabische Welt auf. Endlich wird sie ihr großes Idol, die betagte Entdeckerin Maude Vickery, treffen. Doch die Ankunft ist ernüchternd: Das Land befindet sich im Krieg, Maude reagiert abweisend und auch Rory zieht sich zunehmend von Joan zurück. Erst der britische Kommandant Charles Elliot nimmt sich ihrer an und legt ihr die prächtige Welt des Orients zu Füßen. Bis sie ein folgenschweres Versprechen gibt. Ein Versprechen, das Joan mitten hineinzieht in die gefährlichen Geheimnisse der Wüste … Von der ersten Zeile an hat mich die Geschichte gefangengenommen. Ich bin mit Joan in Arabien angekommen und war beeindruckt von dieser Welt, in der andere Gesetze herrrschen. Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, sogar die Hitze war förmlich zu spüren. Und dann unsere äußerst sympthatische Protagonistin Joan. Ich war beeindruckt, wie sich sich im Lauf der Zeit in diesem Land verändert hat. Sie ist eine mutige junge Frau geworden, die alles daran gesetzt hat, ihren Traum zu erleben. An manchen Stellen hatte ich ja richtiges Gänsehautfeeling. Es waren schon sehr waghalsige Unterfangen auf die Joan eingelassen hat. Und dann ihr Verlobter Rory. Irgendwie kam er mir nicht so abenteuerlustig vor und ständig hat ihn auch irgendetwas bedrückt. Er schien sich in seiner Haut einfach nicht wohlzufühlen. Besonders spannend fand ich auch die Zeitreise, die wir mit Maude machen durften. Ihre Wüstenabenteuer waren ja etwas wirklich außergewöhnliches. Aber auch Maude wird von einem Geheimnis umgeben. Und es dauert fast mehr als ein halbes Jahrhundert bis Maudes Geheimnis ans Tageslicht kommt. Bis dahin gibt es jedoch einige Hindernisse zu überwinden, bei denen es um Leben und Tod geht. Eine wirklich abenteuerliche,spannende und bewegende Geschichte, die mir äußerst unterhaltsame und aufregende Lesestunden beschert hat. Ein absolutes Traumbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite restlos begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne. Das wunderbare Cover ist für mich auch ein echter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte

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Die Archäologin Joan Seabrook reist mit ihrem Verlobten Rory nach Oman um Maude Vickery kennenzulernen, eine Pionierin und Entdeckerin und Joans großes Vorbild. Zu Joans großer Enttäuschung entpuppt sich die betagte Maude zunächst als verbitterte Eigenbrötlerin. Nach und nach lernen die beiden Frauen sich besser kennen und Joan ahnt den Grund für Maudes Zurückgezogenheit. Auf Maudes Drängen hin erweist Joan ihr einen gefährlichen Gefallen, durch den Joans Leben immer mehr aus den Fugen gerät. Als Sie dann noch den attraktiven Charles Elliot kennenlernt, und sie sich Kopf über in ein großes Abenteuer stürzt, ist nichts mehr, wie es war. Der historische Roman „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb ist im Diana Verlag erschienen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, die einen ganz besonderen Schreibstil hat. Sie ist eine Meisterin der Beschreibungen. Das hat mir bei den Charakteren sehr gut gefallen, die Landschaftsbeschreibungen waren mir manchmal etwas zu ausführlich. Allerdings muss ich gestehen, dass dadurch eine ganz besondere Nähe zum Ort der Erzählung entstand. Die Geschichte, die Webb erzählt lebt für mich durch ihre interessanten Frauenfiguren. Allen voran natürlich Maude Vickery, eine für ihre Zeit ganz außergewöhnliche Person, dann Joan, die im Laufe der Geschichte durch das Erlebte wächst und zu einem neuen Verständnis ihrer Selbst gelangt. Fazit: Eine schöne Mischung aus Frauen-, Abenteuer- und historischem Roman der für mich manchmal seine Längen hatte, aber durch die interessante Erzählweise der Autorin besticht. Die Geschichte über unerwiderte Liebe und Selbstfindung ist absolut lesenswert. Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezi-Exemplar.

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Zuzerst möchte ich mal sagen, dass ich selten ein Cover gesehen habe, dass so gut die Stimmung in seinem Buch ausdrückt wie dieses hier. Die Frau könnte gut und gerne Protagonistin Joan sein, die sehnsüchtig in die Wüste schaut und ihren Verlobten Rory vermisst, der sich immer mehr von ihr zurückzieht. Joan ist eine tolle Protagonistin, die zu Anfang der Geschichte ein wenig zurückhaltend ist, sich aber zu einer offenen und mutigen Frau mausert. Hier konnte man ganz besonders gut die Entwicklung einer Figur beobachten, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Auch Maude macht eine gewisse Entwicklung/Veränderung durch. Zu Anfang ist sie eine sehr verbitterte und abweisende Frau, die sich zurückzieht aber auch das ändert sich im Laufe der Geschichte. Die beiden Frauen sind ähnlicher, als man auf den ersten Blick erkennt, außerdem teilen sie eine Leidenschaft. Das Setting spricht für sich, es ist die arabische Wüste mit all ihren Gefahren. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft, sodass ich mich wunderbar habe in die Szenen fallen lassen können. Gerade die Szenen, in denen Charles beginnt, Joan die Wüste zu zeigen. Der Plot beschäftigt sich hauptsächlich damit, hinter die heile Fassade zu schauen und die Probleme heraus zu kristallisieren, die dort vorherrschen. Das übliche Schema solcher Romane, das allerdings nach wie vor gut zu funktioniert. Fazit: Ein Unterhaltungsroman mit einem spannenden Setting und tollen Figuren.

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