Leserstimmen zu
Das Museum der Pflanzen

Katie Scott, Kathy Willis

Eintritt frei! (5)

(7)
(2)
(1)
(0)
(0)
Hardcover
€ 24,99 [D] inkl. MwSt. | € 25,70 [A] | CHF 34,90* (* empf. VK-Preis)

Ein ganz besonderes Buch über den Ursprung der Pflanzen, der verschiedenen Pflanzenfamilien und ihre Besonderheiten. Ein Buch, dass schon von seiner Größe her sehr imposant erscheint. Mit wundervollen, sehr detailgetreuen Zeichnungen, die dem Buch etwas Altes, Vintage-Stil gibt. Es gibt, nur vom Aussehen her, schon das Gefühl in einem verstaubten, alten Ort einzudringen. Wie in einem Museum. Und das ist es tatsächlich auch. Der Leser tritt mit jeder neuen Seite in einem neuen Museumsraum, indem Wissenswertes über die verschiedenen Pflanzenfamilien geschildert wird. Von den Algen, zu den Farnen, Bäume, Blumen und Gewächse ist alles vertreten. Das Buch ist zum Anschauen und Durchblättern ein wahres Schmuckstück und gibt einen kostbaren Eindruck. Der Text, die Beschreibungen fand ich als Erwachsene sehr interessant. Knapp und kurz gehalten, aber trotzdem sehr komplex und für mich mit sehr vielen informativen Informationen. Meine Tochter (9 Jahre) wollte gerne mitlesen. So stand es auch auf dem Klappentext:" Für jedes Alter geeignet". Doch für Ihr Verständnis war der Text viel zu kompliziert mit den vielen lateinischen und deutschen Fachbegriffe, die sie erstens kaum entziffern konnte, geschweige denn aussprechen, wie auch verstehen. Sehr schnell war sie frustriert und enttäuscht, da es sie von Thema her sehr interessiert hätte und die Bilder sie angezogen haben. Mich hat persönlich die Größe des Buches ein wenig gestört. Es war sehr groß und damit auch relativ unhandlich. Das Buch schnell und kurz zwischenzeitlich zu greifen, war bei der Größe nicht möglich. Einerseits gut, wenn man sich die Zeit nehmen möchte es zu zelebrieren und zu genießen, aber ich, die sehr gerne unterwegs liest oder auch kurz für Zwischendurch wenn ich Zeit habe, unpraktisch. Alles in einem, war die Idee ein besonderes Buch über Pflanzen zu schreiben, indem man in einem Museum tritt und verschiedene Räume betritt, fanden wir genial und sehr originell. Zum Lesen war das Buch aber recht unhandlich und ein wenig zu wissenschaftlich mit zu vielen Fachbegriffe. Für Kinder nicht geeignet. Erst für etwas ältere Jugendliche und Erwachsene ist es sehr informativ und interessant. Note: 3/5

Lesen Sie weiter

Kinder und Erwachsene können in diesem Buch viel entdecken, ohne jeden Text lesen zu müssen. Je nach Interesse kann man sich wie in einem guten Museum einzelne Räume rauspicken, ohne von der Fülle an Informationen erschlagen zu werden. Die detailgetreuen Illustrationen machen dieses Museum lebendig.

Lesen Sie weiter

Durch unseren Urlaub am Anfang des Monats und die Themenwoche Spaß am Lernen ist die Kür zum Sachbuch des Monats ein wenig nach hinten gerutscht – aber noch haben wir Januar und deshalb freue ich mich, Euch ein wunderschönes Sachbuch zu präsentieren, das diesen Titel wahrhaftig verdient hat. Von meiner Liebe zu Das Museum der Tiere und dem dazugehörigen Posterbuch habe ich ja bereits erzählt, nun hat Katie Scott nachgelegt und öffnet für uns die Türen zum Museum der Pflanzen. Was soll ich sagen: Maria Sibylla Merian hätte ihre helle Freude an dem Buch gehabt. Gemeinsam mit der Biologin Kathy J. Willis gibt Katie Scott auf 112 großformatigen Seiten einen Überblick über die Großartigkeiten der Pflanzenwelt. Ob Orchideen oder Obstbäume – die atemberaubenden, detailverliebten Naturillustrationen zeigen wie auch schon im Museum der Tiere, wie faszinierend und wunderschön unsere Welt ist.

Lesen Sie weiter

Ich muss zugeben, dass ich mich dieses Buch nicht wegen meines ungebändigten Interesses für Pflanzen angesprochen hat. Ganz im Gegenteil- ich habe Bio mit Freude abgewählt und das einzig Interessante, was ich normalerweise an Pflanzen finden kann, ist es, sie zu essen. „Das Museum der Pflanzen“ hat natürlich nur zu mir gefunden, weil es so schön illustriert ist! Und ich muss zugeben, dieses Buch, das eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht ist, hat es geschafft, mich für Rotkohl, Roggen und Schwammkürbisse zu begeistern. Aufbau Das ziemlich große Buch (eine Doppelseite entspricht A3) ist aufgebaut wie ein Museum. Die unterschiedlichsten Pflanzenarten und Unterkategorien zum Thema „Pflanzenreich“ sind in einem Rundgang durch einzelne „Säle“ angeordnet. Jeder neue Saal wird mit einer thematisch gestalteten, schlichten Musterseite, die sich auch wunderbar als Geschenkpapier machen würde, eingeläutet. Diese Doppelseiten sind stilvoll und schlicht gehalten, mit einer einzelnen Abbildung unter der Saalüberschrift (z.B.„Bäume“). Die nächsten Seiten beschäftigen sich mit leicht verständlichen, aber trotzdem nicht mager vorhandenen Texten mit dem jeweiligen Unterthemen (in unserem Fall z.B. „Nadelbäume“). Wie man es aus dem Tier-und Pflanzenführer aus dem Regal kennt, sind die sehr realistischen Zeichnungen durch Zahlen mit ihrem Namen und Vorkommen verbunden. Ganz besonders mag ich aber die Themenseiten, die eine Besonderheit aus der Pflanzenwelt beschreiben. Die Seite zum „Riesenmammutbaum“ hat es mir besonders angetan. Für diese verblüffende Laune der Natur musste man mich nicht bitten, den dazugehörigen Text durch zu lesen. Aus meiner Sicht Sie Illustrationen in diesem Buch sind wirklich wunderschön und detailgetreu. Es macht wirklich Spaß, sich die unterschiedlichen Blumen, Pilze, Farne oder Bäume anzusehen, obwohl man eigentlich denkt, Pflanzen sind als Motiv schrecklich langweilig. Da das Buch wie ein Museum aufgemacht ist und die Illustrationen sich wohl geordnet auf ihrem Arial der Seite befinden, kommt man sich beim Lesen wunderbar wissenschaftlich vor. Das Buch ist zwar für Kinder- aber für sehr interessierte Kinder. Ich denke nicht, dass sich der Durchschnittspflanzenbetrachter die Texte unbedingt durchlesen würde. Für den Liebhaber von schönen Zeichnungen ist das Buch jedoch mehr als lohnenswert. Was illustrierte Bücher angeht, sollte man sich also nicht davon abschrecken lassen, dass sie für Kinder ausgelegt sind. Kinder lieben eben schöne, bunte Bilder und haben die Zeit, sie ganz lange zu betrachten. Genau das gleiche gilt auch für mich, obwohl ich mir die Zeit manchmal bewusst nehmen muss. Aber es lohnt sich – nichts geht über eine gute Stunde Bilder angucken!

Lesen Sie weiter

Museumsbesuche als Kind und mit Kindern oder auch als Erwachsene sind etwas Großartiges, aber leider hat man nicht immer Zeit für einen solchen Ausflug, oder das Geld für den Eintritt. Das Museum der Pflanzen kommt - wie auch schon sein Vorgänger Das Museum der Tiere - in Buchform daher, hat 24/7 geöffnet und kostet einen einmaligen Eintritt von 24,99€ (den Buchpreis). Man kann es besuchen, wann immer man möchte, kann sich die ganze Ausstellung oder nur Ausschnitte ansehen, kann bei einer Pflanzenart hängen bleiben oder rasch hindurchgehen und sich einen Überblick verschaffen. Man kann die Infotäfelchen lesen oder lediglich die Pflanzen selbst bestaunen. Darunter Pflanzen, die man vielleicht noch nie gesehen hat. Es ist, als würde man die ganze Welt bereisen, während man gleichzeitig aufs Sofa, in sein Bett oder einen Sessel gekuschelt ist. Dieses 2D-Museum ist in 7 Räume oder 'Säle' unterteilt. Saal 1 zeigt uns die ersten Pflanzen, die je auf der Erde gelebt haben. Darunter Algen und Moos, Pilze und Flechten, Schachtelhalme und Urfarne. Habt ihr gewusst, wie vielfältig Moos sein kann? Dass es nicht nur ein nasser, feuchter Teppich im Wald ist, sondern dass es ganz sonderbare Farben und Formen annehmen kann und sogar Sporenkapseln hat? Saal 2 macht einen im wahrsten Sinne gigantischen Sprung: vom Moos zum Baum. Von Ziersträuchern über Obstbäume, Laubbäume, Gingko und Nadelbäume bishin zu Tropenbäumen und den gigantischen Riesenmammutbäumen ist alles dabei. Wusstet ihr, dass der Riesenmammutbaum bis zu 2.500 m hoch werden kann und jährlich rund 11.000 Zapfen produziert? Unfassbar, oder? Ebenso erstaunlich geht es auch in den anderen Sälen weiter. Saal 3 zeigt uns die Vielfalt der Palmen und Palmfarne, Saal 4 entführt uns in die Welt der krautigen Pflanzen und in Saal 5 können wir Gräser sowie Rohrkolben-, Riedegras- und Binsengewächse entdecken. Hier wird beispielsweise erklärt, wie die Ägypter schon im vierten Jahrhundert vor Christus eine Art Papier aus Papyrus herstellen konnten, wann der Hopfen das erste Mal in der Bierherstellung erwähnt wurde und dass eine Löwenzahnblüte eigentlich aus sehr vielen kleinen Zungenblüten besteht. In Saal 6 wird es mit Orchideen und Bromeliengewächsen herrlich exotisch. Während Orchideen einfach nur schön anzusehen sind mit all ihren filigranen Formen und ihren Farben, gibt es unter den Bromeliengewächsen tatsächlich essbare Pflanzen: die Ananas beispielsweise. Und wusstet ihr, dass es auch eine rote Ananas gibt? Der siebte und letzte Saal beschäftigt sich mit der Fähigkeit von Pflanzen, sich an extreme Lebensräume anzupassen. Hier können wir Kakteen und Sukkulenten entdecken, parasitische und fleischfressene Pflanzen, riesige Seerosen und Wasserpflanzen. Wusstet ihr, dass die Blätter der Amazonas-Riesenseerose so schwimmfähig sind, dass sie ein 45 kg schweres Kind tragen können? Oder dass viele parasitische Pflanzen eine Gefahr für den Getreideanbau darstellen? Das Museum der Pflanzen ist einfach zauberhaft, großartig, wunderbar, besonders, atemberaubend. Ein Museum, das jeder einmal besucht haben sollte und in dem es viel zu lernen und zu entdecken gibt.

Lesen Sie weiter

Der Prestel Verlag gehört mit zu meinen Lieblingsverlagen, wenn es um schöne und besondere Bücher geht. Auch „Das Museum der Pflanzen“ gehört in diese Kategorie. Ein 37x27cm großes und schweres Buch mit einem wunderschönen floralem Cover. Auch das „Innenleben“ zieren detailverliebte Illustrationen aus der Botanik. Das Buch ist wie ein Museum aufgebaut und der Eintritt ist frei, wie rechts oben in der Ecke zu lesen ist. Wie im „Museum der Weltkulturen“ ebenfalls aus dem Prestel-Verlag ( ) gibt es verschiedene Säle, durch die man streifen und entdecken kann. Eingang Saal 1: Die ersten Pflanzen Saal 2: Bäume Saal 3: Plamen und Palmfarne Saal 4: Krautige Pflanzen Saal 5: Gräser, Rohrkolben-, Riedgras- und Binsengewächse Saal 6: Orchideen und Bromeliengewächse Saal 7: Anpassung an den Lebensraum Am faszinierendsten empfand ich die ersten Pflanzen in Saal 1, die unter anderem in Algen, Moose, Pilze, Flechten, Farne und Schachtelhalme gegliedert wurden. Diese oft seltsamen Pflanzen-Illustrationen die wie von einem anderen Planeten stammend könnten. Die Bärlappgewächse, Schachtelhalme und Urfarne werden auch als „lebende Fossilien“ bezeichnet. Vor ca. 400 Millionen Jahren riesig (bis zu 40m hoch), erreichen sie heute nur noch höchstens einem Meter. Im Saal 2 wird zum Thema Bäume über eine Doppelseite hinweg der Riesen-Mammutbaum abgebildet. Diese werden bis 80m hoch und können einen Umfang von 11m erreichen. Beheimatet sind sie überwiegen in Kalifornien/USA. Auch der Ginko darf als besonderer Baum nicht fehlen. Zudem werden Laubbäume wie wir sie kennen, aber auch tropische Bäume gezeigt. Interessant sind die besonderen Obstbäume, hier wird der Kakaobaum, Cashewbaum, Bergkaffee, Zwergbananenstaude, Pfirsichbaum und Durianbaum vorgestellt. Letzterer hat einen sehr eigenen, wenn nicht sogar unerträglichen Geruch für uns Europäer. Das ist bei weitem noch nicht alles, was es hier in Saal 2 zu sehen gibt. Zu Saal 4 gehören Wildblumen, Kulturblumen (Sonnenblume), Zwiebel und Knollen, essbare Pflanzen und und und. Etwas fürs Auge gibt es in Saal 6, Orchideen und Bromeliengewächse, auch die ein oder andere unbekannte Pflanze, wie zum Beispiel der „Stern von Madagaskar“. Die „Anpassung an den Lebensraum“ ist in Saal 7 Thema. Das kann man sich logisch erklären, wenn Sukkulenten und Kakteen Strategien zum überleben in Trockengebieten entwickelt haben. Oder umgekehrt, welche Pflanzen Wege gefunden haben, im Wasser zu überleben. Dann gibt es noch Parasitische Pflanzen, eine besondere kennt jeder, sie wird gerne in der Weihnachtszeit im und am Haus aufgehängt, die Mistel. Nicht zu vergessen die fleischfressenden Pflanzen. Ich muss gestehen, dass ich beim ersten Durchblättern als allererstes nur die Illustrationen angeschaut habe, und die großen Überschriften wurden mit den Augen gestreift. Beim zweiten durchblättern fing ich dann an, die Namen für verschiedene bekannte und unbekannte Pflanzen zu erraten und nachzulesen. Beim dritten und vierten Mal … also, man wird irgendwie immer mit irgendwas fündig. Zudem gibt es auf einer der ersten Seiten einen zweiseitigen Überblick über die Pflanzenarten. Alle Pflanzen auf den darauffolgenden Seiten sind durchnummeriert, so dass man sie genau zuordnen kann (Bildlegende). Es gibt Informationen über das Alter der Pflanzen, besondere Eigenschaften oder die Herkunft. Die lateinischen Namen stehen auch dabei. Kurz und knapp gibt es zudem eine kleine Einführung in das jeweilige Thema der Seite, zum Beispiel Obstbäume, Getreide, Ölpalme, Pilze und Flechten, Orchideen usw. Das ist alles sehr strukturiert. Der Hersteller gibt als empfohlenes Alter ab 8 Jahren an. Da dieses Buch auf seine Weise sehr speziell ist, sollte das Kind auch sehr an Botanik interessiert sein. Am schönsten ist es sicherlich, wenn man das Buch zusammen mit seinem Kind anschaut um ins Gespräch zu kommen. Fazit: Ich finde, das Herz dieses Buches sind die wunderschönen Illustrationen in warmen Farben und gedeckten Tönen. Das ist so beruhigend wie gleichermaßen interessant, so dass man automatisch in Versuchung geführt wird, auch den Text zu lesen. Dieser ist kurz und knapp gehalten, beschränkt sich auf relevante und außergewöhnliche Details, wie zum Beispiel der Geruch der Früchte des Duriansbaums. Überall werden auch die lateinischen Namen genannt. Das Buch hat eine außergewöhnliche Größe (37x27cm), durch die es nochmal prächtiger wirkt. Alles in allem: Ein hochwertiger und wunderschöner Bildband der sich ideal zum Verschenken eignet. Link zum Buch/Verlag: https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Museum-der-Pflanzen/Kathy-Willis/Prestel/e502231.rhd https://buecherfuellhorn.wordpress.com/2016/02/08/wilkinson-richard-und-nelson-jo-das-museum-der-weltkulturen/

Lesen Sie weiter

hr Lieben, heute habe ich wieder einen Buchtipp für euch. Kürzlich habe ich schon über unseren Neuzugang in den Freitagslieblingen berichtet und euch versprochen, dass ich das Buch noch etwas näher vorstelle. Ich bin ein großer Fan der Illustrationen von Katie Scott. Nach dem Museum der Tiere: Eintritt frei!, welches bereits 2014 im Prestel-Verlag erschien, ist nun Das Museum der Pflanzen: Eintritt frei! veröffentlicht worden. Das Buch hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Schon von außen ist dieses Buch einfach etwas Besonderes. Im A3-Format, etwas über 100 Seiten stark und mi einem farblich sehr ansprechend gestaltetem Hardcover ist es eine Augenweide für groß und klein. Innen wie Außen überzeugt uns Katie Scott, die an der University of Brighton Illustration studiert hat, wieder einmal mit ihren einzigartigen Illustrationen. Bei dem „Rundgang“ durch das Museum der Pflanzen werden wir durch sieben verschiedene Säle geführt. Im ersten Saal treffen wir auf die ersten Pflanzen. Algen, Moose, Farne und vieles mehr begegnen uns. In anderen Sälen werden wir später auf Gräser oder auch Orchideengewächse treffen. Katie Scott hat all diese Pflanzen wieder sehr detailgetreu gezeichnet. Die Hintergrundtexte stammen von Kathy Willis, die seit 25 Jahren an den Universitäten von Cambridge und Oxford forscht und derzeit am Royal Botanic Gardens Kew wissenschaftliche Direktorin ist. Dieses Buch wird nicht nur Kinder begeistern, sondern es ist auch ein optimales Geschenk für alle Freunde der Natur. Die Zeichnungen sind so schön und mit so viel Liebe zum Detail, dass man sich immer wieder in Gedächtnis rufen muss, dass es keine Fotos sind, die wir hier vor uns sehen. Empfehlen würde ich das Buch für Kinder ab 8 Jahren. Auch für den Sachkundeunterricht in den Grundschulen sowie für den Biologieunterricht in den weiterführenden Schulen eignet sich dieses Buch. Gerade dann, wenn auch eigene Zeichnungen angefertigt werden sollen oder das Kind einen ersten Einstieg in die Thematik sucht. Ich kann euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen und gerade diejenigen, die bereits Liebhaber des Buches: Das Museum der Tiere. Eintritt frei! sind, sollten auch dieses Buch zu ihrer Sammlung hinzufügen, weil es genauso schön daherkommt, die Bücher optisch eine Einheit bilden und es thematisch eine wunderbare Ergänzung ist.

Lesen Sie weiter

"Das Museum der Pflanzen" von Katie Scott und Kathy Willis ist 2016 im Prestel Verlag erschienen. Zum Inhalt: Katie Scott ist die Meisterin der Naturillustrationen. In diesem außergewöhnlichen Buch präsentiert sie uns die prächtigsten Pflanzen unserer Erde, die sie fast fotografisch detailliert gezeichnet hat. Über Bäume und Sträucher, Algen, Pilze, Blumen und Gräser kann man hier alles mögliche entdecken. Die Biologin Kathy Willis liefert dazu passende Hintergrundinformationen. „Tritt ein und erforsche das Königreich der Pflanzen mit all seiner Blütenpracht!“ (Klappentext) Allein das große Format beeindruckt inklusive der beeindruckenden Illustrationen, die einem schon auf dem Buchdeckel entgegen springen. Dies ist nicht nur ein Bildband, sondern gleichzeitig ein Buch über die Entstehungsgeschichte der Pflanzen. Wie in einem richtigen Museum betritt man „Säle“ (Kapitel), in denen man einer Zeitreise gleich, zunächst zu den Anfängen des pflanzlichen Lebens reist und erkundet, wie sich welche Pflanzen verändert haben. „Dies ist kein gewöhnliches Museum. Stell dir vor, du könntest durch alle Felder, Wälder und Blumenwiesen dieser Welt streifen. Wie wäre es, wenn du die schönsten, exotischsten und eigenartigsten Pflanzen an einem einzigen Ort bewundern oder auf eine Zeitreise zu den Anfängen des Lebens auf unserem Planeten gehen könntest? All das kannst du erleben – auf den Seiten des Museums der Pflanzen!“ Unterteilt in gut strukturierte Kapitel findet man jeweils auf einer Seite wunderschöne Illustrationen von Katie Scott und auf der anderen Seite Informationen zu diesen. Scott schafft es, ihren Illustrationen Leben einzuhauchen. Farbenfroh und verspielt und doch real und detailgetreu kommen sie daher. Das ganze Buch lebt von diesen Illustrationen. Die Informationen von Willis erschlagen nicht, sondern sind knapp und informativ gehalten. Auch zu den Lebensräumen der jeweiligen Pflanzenarten und -familien finden sich Informationen. Ein traumhafter Bildband und ein perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Pflanzen- und Naturliebhaber, zum Schmökern, Blättern, Versinken, auf-sich-Wirken-lassen. Ich bin restlos begeistert!

Lesen Sie weiter