Leserstimmen zu
Das Herz ist ein gutes Versteck

Ranka Keser

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Autor: Ranka Keser Titel: Das Herz ist ein gutes Versteck Seitenanzahl: 380 Sprache: Deutsch Genre: Frauenroman Verlag: Diana ISBN: 978-3-453-35911-6 Bewertung: ✰✰ Inhalt Menschen verschließen ihr Herz, wenn Dinge geschehen, welche es unmöglich machen, etwas anderes als Schmerz zu fühlen. Rieke kann das nur allzu gut nachvollziehen, weshalb sie der Liebe abgeschworen und sich dem Singledasein verschrieben hat. Das war für sie nie als problematisch erwiesen, jedenfalls nicht bis ein alter Klassenkamerad ihr bei einem Klassentreffen ein unmoralisches Angebot macht. Sie solle vortäuschen seine Verlobte zu sein, damit er sein Erbe einheimsen und sie sich endlich einen ihrer Träume erfüllen kann. Doch auch wenn sich dieser Plan leicht anhört, trügt der Schein. Denn selbst bei den besten Schauspielern, können die Gefühle im Weg sein, die dann das ganze Leben auf den Kopf stellen. Charaktere Die Hauptcharaktere lassen sich eigentlich ziemlich schnell zusammenfassen. Rieke und Werner sind 46 Jahre alt. Aus Werners Familie ist allein sein Onkel übrig, während sich in Riekes Leben die gesamte Familie einmischt. Mit von der Partie, sind natürlich Riekes beste Freunde, welche eine große Rolle spielen und ein paar Freunde von Werner, welche aber nur oberflächlich und am Rande beschrieben werden. AutorIn Ranka Keser ist in Kroatien geboren, zog aber bereits als Kind zusammen mit ihrer Familie nach München. Anfangs schrieb sie Kinder- und Jugendbücher, stieg aber dann auf Frauenliteratur um. Meinung Nun ist es Zeit euch meine Meinung mitzuteilen … zu aller erst, ich bin 19 Jahre alt, also könnte man sich denken, dass es für mich schwierig war, mich in eine Frau hineinzuversetzen die dem Alter meiner Mutter ziemlich nahe ist. Einige ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und gewisse Szenen fand ich ein wenig unpassend bzw. nicht sonderlich spannend. Mein Problem lag darin, dass es für mich nur genau eine Szene gab, die wirklichen Tiefgang besaß. Doch sie endete so schnell, wie sie begonnen hatte. Der Schreibstil hat mich ebenfalls teilweise irritiert, vor allem die Dialoge. Den Inhalt fand ich angenehm zu lesen und es war trotzdem ein schnell-zu-lesendes Buch. Empfehlung Ob ich es wirklich empfehle, weiß ich nicht. Ich gebe diesem Buch zwei Sterne, was bedeutet, dass ich es okay fand. Weder sonderlich schlecht, noch sonderlich gut. Ich wünschte es wäre anders, weil ich mich wirklich darauf gefreut hatte. Es ist ein Buch für Zwischendurch und auch die Handlung kann man ziemlich schnell vorausahnen. Ob man es liest oder nicht, bleibt ja immer einem selbst überlassen. Ich bin froh es gelesen und dem Buch eine Chance gegeben zu haben.

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Wie lange kann man sich vor der Liebe verstecken? Liebe ohne Schmerz gibt es nicht, das weiß Rieke aus Erfahrung. Deshalb genießt sie ihr unabhängiges Leben. Bis sie auf einem Klassentreffen Werner wiederbegegnet, der ihr ein überraschendes Angebot macht: Wenn sie vor seiner Familie die Frau an seiner Seite spielt, beteiligt er sie an seinem umfangreichen Erbe. Rieke willigt ein und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz nicht so fest verschlossen ist, wie sie glaubt. Preis: 9,99€ Verlag: Diana Seiten: 380 Cover und Äußeres: Mir gefällt das Cover ganz gut, weil es mit der Kleidung und den Schuhen einen Bezug zur Geschichte hat und verspielt aussieht. Meinung: Die ganze Geschichte hat mich sehr an "Das Schicksal wartet beim Friseur" von Anna Jansson erninnert. Zwar ähneln sich die Geschichten kaum, dennoch war die Atmosphäre ähnlich. Zu Anfang hatte ich ziemliche Probleme mich mit den Charakteren warm zu laufen. Pierre ist mir von Anfang an auf die Nerven gegangen, weil er sich teils wie ein Teenager aufführt, obwohl er schon erwachsen ist. Er hat viele Prarallelen mit Ricky aus "Das Schicksal wartet beim Friseur", hat jedoch eine komplett andere Wirkung auf mich. Rieke ist in Ordnung, doch irgendwie sind einige der Witze, die sie macht, überhaupt gar nicht lustig und die Gespräche mit ihrer Freundin Saskia verwirrend und inhaltslos. Werner. Vielleicht liegt es an mir, aber ich kam zuerst gar nicht mit dem Namen klar und der Tatsache, dass er deutsche Musik hört, aber das ist in Ordnung. Er ist schließlich ein paar Jahrzehnte älter als ich. Dann gibt es da eine Geschichte aus Riekes Vergangenheit, die mit einem gewissen Gregor zu tun hat. Jedoch wird sie immer wieder angeschnitten und relativ zum Ende hin aufgelöst. Klar, man wollte hier die Aufmerksamkeit des Lesers behalten, aber irgendwie war die Situation ehrer wie diese: Jemand redet mit dir und sagt: "Ich muss dir da unbedingt etwas erzählen." Dann geht er weg. Diese wiederholt sich jeden Tag und du versuchst es zu ignorieren, aber irgendwann regt es dich nur noch auf. Mit den anderen Charakteren wie Riekes Familie und Werners Großonkel Wilfried kam ich ganz gut klar, auch wenn sie verwirrend waren und nicht immer nachvollziehend gehandelt haben. Wenn man sich ein wenig warmgelaufen hat, lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Jedoch habe ich das Gefühl, der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Werners Beleidigtsein am Ende war schon etwas kurios und es schien, als hätte es das Buch nur unnötig gestreckt. Gut gefallen haben mir die kleinen Lehren über Vergebung, Liebe und Enttäuschung.

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