Leserstimmen zu
Das Herz ist ein gutes Versteck

Ranka Keser

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Rezension von Diane Jordan Klassentreffen .... Da werden Erinnerungen wach und man trifft Freunde von einst. Jeder kennt so eine Situation. Es wird gelacht, erzählt, geflirtet, lustige Anekdoten werden zum Besten gegeben und über alte Lehrer gelästert. Ruckzuck wird man übermütig und heckt die verrücktesten Dinge aus. Ähnlich ist es auch in dem vorliegenden Taschenbuch-Roman „Das Herz ist ein gutes Versteck“ von Ranka Keser. Humorvoll und witzig werden die Protagonisten, Rieke und Werner, dem Leser vorgestellt. Locker und leicht „die Idee“ auf dem langfristig geplanten Event ausbaldowert. Zum Brüllen komisch und teilweise sind mir die Tränen vor Lachen gelaufen. Endvierziger in Balzlaune ;-). Inspirierende Sprüche und Lebensweisheiten, die gerade jetzt bei ein wenig Sonnenschein, Lust auf ein Eis und diese Lektüre machen. Kurzweilig und an einem Wochenende verschlungen. Meine Lachmuskeln tun mir immer noch weh. Das Cover ist ansprechend und recht hübsch gestaltet. Die Leichtigkeit und die humorige Geschichte des Taschenbuches wird meines Erachtens so gut transportiert und verlockt den Leser zum Kauf. Lest bitte selber: Inhalt: Liebe ohne Schmerz gibt es nicht, das weiß Rieke aus Erfahrung. Deshalb genießt sie ihr unabhängiges Leben. Bis sie auf einem Klassentreffen Werner wiederbegegnet, der ihr ein überraschendes Angebot macht: Wenn sie vor seiner Familie die Frau an seiner Seite spielt, beteiligt er sie an seinem umfangreichen Erbe. Rieke willigt ein und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz nicht so fest verschlossen ist, wie sie glaubt. Die Autorin: Ranka Keser wurde 1966 in Kroatien geboren und zog als Kind mit ihrer Familie nach München. Diese Stadt mag sie so sehr, dass sie heute noch dort lebt. Sie begann als Autorin für Kinder- und Jugendbücher und schreibt heute auch Romane für Erwachsene. Fazit: 4 Sterne**** Der Roman »Das Herz ist ein gutes Versteck« von Ranka Keser ist im Diana Verlag erschienen. Das humorvolle Buch hat 384 Seiten und kostet 9,99 Euro.

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Aufmachung des Buches Auf dem Cover von „Das Herz ist ein gutes Versteck“ sieht man verschiedene Gegenstände: eine Tasche, Damenschuhe, eine Brille, eine Kaffeetasse, ein Törtchen und Blumen. Dies sind alles Dinge, die irgendwie in der Geschichte vorkommen. Das Bild ist passend, aber es hätte auch sicher bei anderen Romanen verwendet werden können. Das Cover wäre nicht ausschlaggebend für mich gewesen diese Geschichte lesen zu wollen. Inhalt Bei einem Klassentreffen trifft Rieke nach dreißig Jahren auf ihren Klassenkamerad Werner wieder, den sie als unscheinbaren Jungen in Erinnerung hat. Aus ihm ist ein attraktiver Mann geworden. Werner geht bei dem Aufeinandertreffen gleich aufs Ganze in dem er Rieke um ein Gefallen bittet. Damit Werner ein Erbe von einem Großonkel, den er kaum kennt, erhält, muss er eine Partnerin vorweisen können. Kurzerhand bittet er Rieke seine Freundin zu spielen. Im Gegenzug würde sie eine enorme Summe des Erbteils erhalten. Rieke zögert kurz, doch sie liebäugelt mit einem Laden in dem sie gerne ihr Secondhand-Geschäft unterbringen möchte. So kommt es, dass sie mit Werner ein Liebespaar spielt, wobei Rieke in Wahrheit längst der Liebe abgeschworen hat. Kann dieses Lügenkonstrukt gegenüber Werners Großonkel und auch ihrer Familie bestehen? Und warum fühlt sich Rieke zu wohl in Werners Gesellschaft? Sie möchte schließlich keine Beziehung mehr haben. Das Gefühlschaos kann beginnen, dabei ist das Herz doch so ein gutes Versteck... Meine Meinung Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und so war ich sehr interessiert, die Geschichte um Rieke und Werner zu lesen. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Es lässt sich flüssig lesen und so kam ich in der Erzählung schnell voran. Der Roman beginnt zunächst mit einem Rückblick in Riekes Schulalter als ihr erster Freund sie enttäuscht hat. Anschließend gibt es einen Zeitsprung um dreißig Jahre. Rieke ist nun eine Frau in ihren Mittvierzigern, hat ein Secondhand-Laden und ist überzeugter Single. Sie möchte auch keine feste Beziehung haben. Zu sehr wurde sie in der Vergangenheit von der Liebe enttäuscht. Es gibt immer wieder Andeutungen auf einen Mann, aber als Leser erfährt man erst später, was genau passiert ist. Auf einem Klassentreffen trifft Rieke auf Werner wieder. Sie ist erstaunt, wie dieser sich entwickelt hat. Und dann ist er auch noch Chefkoch in Riekes Lieblingsrestaurant. Schade irgendwie, dass sie sich somit nicht schon früher begegnet sind. Als Werner Rieke darum bittet für ein mögliches Erbe seine Lebensgefährtin zu spielen, zögert diese nur kurz. Sie benötigt nämlich Geld um ein Ladengeschäft kaufen zu können. Was als eine Zweckspartnerschaft beginnt, entwickelt sich zu einem Gefühlschaos. Wie bereits erwähnt, hat Rieke der Liebe abgeschworen. Werner zeigt aber reges Interesse an Rieke. Es war für mich unbegreiflich, warum Rieke ihren Gefühlen einfach keinen freien Lauf lässt. Man erfährt aber auch, warum sie Angst hat, eine Beziehung einzugehen. Ihre Verlustängste sind aus bestimmten Gründen groß. So erlebt man als Leser ein Wechselbad der Gefühle zwischen den beiden. Wenn Rieke nicht bald eine Entscheidung trifft, könnte es zu spät für sie und Werner sein. Sonst ergreift dieser noch die Flucht. Rieke macht ihren Job im Secondhand-Laden mit Leidenschaft. Hier fühlt sie sich wohl. Gemeinsam mit Pierre, ihren schwulen und besten Freund, berät sie ihre Kunden über ihre Designer-Secondhand-Ware. Dabei werden sehr bekannte Namen von Modelabels der Extraklasse im Buch erwähnt. Pierre ist eine Klasse für sich. Er erzählt ganz gerne Lügengeschichten über sich. Da kann man schon mal schmunzeln. Doch irgendwann vertraut er seine Vergangenheit Rieke an. Hier erkennt man dann ihre tolle Freundschaft. Mir hat auch die Nebengeschichte von einem Kater gut gefallen. Eine anfängliche Feindschaft kann hier sich durchaus zur Freundschaft entwickeln. Unerwähnt lassen möchte ich auch nicht Werners Großonkel Wilfried. Zu Beginn dachte ich, er wäre ein Ekel, aber schnell wächst der alte Mann einen ans Herz. Rieke gewinnt ihn lieb, auch wenn er sie zu ihrem Leiden immer Fredi nennt. Rieke bekommt nun auch immer mehr Gewissenbisse ihn anzulügen. Wie soll sie sich nur verhalten? Riekes Verhältnis zu ihrer Familie finde ich schön, auch wenn ihre ältere Schwester Emma vom Charakter manchmal gewöhnungsbedürftig ist. Riekes Vater ist mit seinen Meinungen niedlich. Er sagt manchmal Dinge, die zum Schmunzeln sind. Das Buch hat mir gut gefallen mit allen Hindernissen, die Rieke überwinden muss um vielleicht doch mal aus ihrem Versteck im Herzen hervor zu kommen. Mit 46 Jahren sollte sie vielleicht doch mal die Liebe mit offenen Armen empfangen. Mein Fazit Ich habe mich in der Geschichte wohl gefühlt und es waren kurzweilige Lesemomente. „Das Herz ist ein gutes Versteck“ bekommt von mir vier Sterne.

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Ranka Keser´s Schreibstil ist flüssig und eingängig. Da macht Lesen einfach Spaß und der Tiefgang kommt hier nicht zu kurz. Das Cover ist wie für einen typischen Frauenroman gehalten, der vielleicht denken lässt, dass da nicht viel dahintersteckt. Aber, das täuscht bei diesem Buch, denn, es wird zwar von Herzschmerz und Liebesreigen (also, hin und her, ob sie sich wohl kriegen etc.) erzählt, aber, der Tiefsinn mit allerlei Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen, wird über´s komplette Buch hinweg, in großer Vielzahl präsentiert. Die Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden authentisch dargestellt. Hierbei schafft es die Autorin, Vorurteile, die oftmals vorherrschen, gekonnt in Szene zu setzen und auch hier Denkanstöße zu geben. Desweiteren werden viele brisante Themen angesprochen und mit charmantem Witz und Humor unterhaltsam verpackt. Das Buch handelt von Rieke, die durch schlechte Erfahrungen in der Liebe ihr Herz verschließt und am liebsten ihr zukünftiges Leben alleine bestreiten will, um nicht wieder auf die Nase zu fallen. Ausserdem begegnet sie Ihren Schulkameraden Werner, der ihr ein ungewöhnliches Angebot macht. Mein Fazit: unterhaltsamer Frauenroman ohne Kitsch mit viel Tiefgang

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Ich hatte ziemliche schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, vorallem mich mit den Charakter warm zu werden. Rieke war in Ordnung, sie hat wenigstens versucht, die Geschichte etwas amüsanter zu machen. Sie leitet ein Secondhand shop und ich finde, das sie mir für ihr alter entsprechend, recht jung vorkam. Wilfred war recht süß, er hatte so seine Eigenarten, die ihn besonders machten. Pierre war für mich wie ein Teenager und das hat mich genervt. Er hätte sich mehr erwachsener aufführen können. Mit den anderen Nebencharaktere kam man gut klar. Ein wenig verwirrung über deren Handlungen gab es schon, aber darüber kann man hinweg sehen. Man bekommt immer wieder Riekes vergangenheit mit, indem ein gewisser Gregor mit zu tun hat. Mir waren die Vergangenheits Szene etwas komisch und verwirrend. Diese fangen immer wieder an und hören dann so aprupt auf, das man nur Fragen im Kopf hat. Man merkt sofort, das die Autorin die Idee hatte, hier die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten, dennoch war es sehr sehr verwirrend und enttäuschend. Mir haben die kleine Lehrungen über Vergebung und Liebe gut gefallen. Bei mir hat es etwas länger gedauert, bis ich mit der Geschichte klar kam und es locker und leicht lesen konnte. Das Ende war mir ein wenig suspekt, da Gregor beleidigt war. Ich habe es mir etwas besser vorgestellt. Das Cover ist aber sehr ansprechend und hat mich dazu geleitet, dieses Buch zu lesen.

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Sehr nett

Von: EvaMaria

20.02.2017

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht, denn ich fand die Rieke und ihre Umgebung sehr sympathisch. In dieser Geschichte geht es um Rieke, die auf ihrem Klassentreffen ein recht interessantes Angebot bekommt und zwar soll sie die Frau für Werner spielen, damit die beiden ein tolles Erbe bekommen. Die Idee fand ich irgendwie witzig, deswegen wollte ich auch das Buch auch lesen, denn bei solch einem Thema kann es zu witzigen Ereignissen führen. Und ja, die waren da, aber ich denke, man hätte mehr rausholen können. Aber ansonsten war es sehr nett zu lesen. Ich fand hier besonders witzig und unterhaltsam, wie die beiden zu Wilfried gehen und ihn hinters Licht führen. Die Hauptprotagonistin Rieke fand ich sehr sympathisch. Mir hat gefallen, wie sie in ihrem Job aufgeht. Sie führt einen Second Hand Laden für Designer Kleider und ich fand es sehr gelungen, wie sie sich in diesem Bereich auskennt. Werner fand ich ebenfalls recht gelungen, da er sehr sympathisch und zuvorkommend wirkt. Witziges Highlight waren für mich Riekes Vater und Wilfried. Die zwei sind absolut witzig und wirken mit ihren Macken, die oft ältere Männer haben. Da musste ich wirklich sehr oft Lachen. Pierre, Riekes Mitarbeiter, fand ich persönlich mitunter sehr anstrengend. Denn er wirkte für mich manchmal in seinen Aktionen etwas kindisch. So eine Person würde ich nicht aushalten. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Die Geschichte lässt sich locker, leicht lesen. Außerdem hat die Autorin hier einige sehr witzig gestaltete Charaktere mit in die Handlung eingebaut, die absolut gelungen waren. Fazit: 4 von 5 Sterne. Dieses nette Buch kann ich sicherlich weiterempfehlen, da es wunderbar für kurzweilige Unterhaltung sorg.

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"Ich ließ mich emotional auf nichts mehr ein, und ich hatte kein Problem damit, das zuzugeben." -Rieke (Zitat aus dem Buch) Inhalt: Rieke hat sich der Liebe abgeschworen und lässt sich somit auf keine langfristigen Beziehungen mehr ein. Mit ihren sechsundvierzig Jahren hat sie nur schlechte Erfahrungen in der Liebe gemacht und möchte nicht, dass sich solche Enttäuschungen, wie sie es in ihrer Vergangenheit hatte, wiederholen. Ihr Leben hat einen Wendepunkt, als sie Werner auf dem Klassentreffen, dreizig Jahre später, wiedertrifft und er ihr ein Angebot macht. Sie soll vor dem vermögenden Großonkel seine Partnerin spielen. Nur so ist Wilfried zufriedenzustellen und nur so bekommt Werner sein Erbe. Als Gegenleistung wird Rieke dann an dem Erbe beteiligt und somit könnte sie ihren Wunsch von dem neuen Ladengeschäft ermöglichen. Das Ganze stellt sich aber als schwierig dar, denn Wilfried ist sehr griesgrämig und möchte davon überzeugt werden, dass Werner der Richtige für sein Erbe ist. Meine Meinung zu dem Charakteren Rieke und Werner: Ich mochte Rieke von Anfang an und sie hat die ganze Geschichte über nicht an Sympathie verloren. Anfangs war ich skeptisch, da sie mir zynisch erschien, aber dem war nicht so und nach wenigen Seiten habe ich meine Meinung geändert. Etwas anders war es bei Werner. Ihn habe ich am Anfang gar nicht gemocht. So überhaupt nicht, kein bisschen. Er kam mir etwas verbittert und sehr unfreundlich vor. Zu meinem Glück, habe ich mich komplett geirrt gehabt und er ist voll in Ordnung. Beide Charaktere haben mich von sich überzeugen können. Meine Meinung: Da ich ein großer Liebesromanfan bin und schon einige Bücher dieses Genres gelesen habe, hatte ich einen Roman voller kitschiger Klischees erwartet, aber dem war nicht so! Nichts war, wie ich es erwartet hätte und im Endeffekt bin ich positiv überrascht worden. Zwar sind einige wenige Klischees vorhanden, aber diese wirkten weder aufgesetzt noch 0815. Auch, dass Rieke "beziehungsgestört" ist, erschien mir anfangs etwas vorhersehbar, aber dass sie einen guten Grund dafür hat, hätte ich nicht erwarten. Das sie nur wegen einer gescheiterten Beziehung so einen Aufstand macht kam mir oberflächlich vor, aber man erfährt, dass es nicht immer so ist, wie es scheint. Für mich war das Buch sehr spannend und ich habe es in einem Wochenende durchgelesen, was bei 380 Seiten für den Roman spricht. Mir fiel es schwer diesen Liebesroman aus der Hand zu legen. Mitunter da ich mich zu einem großen Fan von Wilfried entwickelt habe und das gerade wegen seiner griesgrämigen Art, die in liebenswürdig macht. Ich möchte sogar behaupten, dass er meine Lieblingsfigur aus dem Buch ist. Die Nebencharaktere waren voller Gefühle und so authentisch, wie ich es so noch nie erlebt habe! Jeder von ihnen hatte seine bestimme Rolle, die er ausleben durfte und so unwichtig sie vielleicht auch scheinen, haben sie eine wichtige Aufgabe gehabt. Jetzt, nach Beendigung des Buches, bin ich von meinen eigenen Gefühlen überwältigt. Da fällt mir nur ein Wort als Beschreibung ein -wunderschön! Mein Fazit: Dieses Buch bietet Spannung gepaart mit vielen humorvollen Dialogen. Unterhaltsame Lesestunden sind damit garantiert!

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Inhalt: Rieke ist 46 und glaubt nicht an die Liebe. Sie hat in ihrer Vergangenheit einige schmerzhafte Erfahrungen gemacht und hält sich seitdem von Männern fern. Auf einem Klassentreffen trifft sie dann aber Werner wieder und der macht ihr ein Angebot: Sie soll vor seinem reichen Verwandten seine Freundin spielen, dann beteiligt er sie an seinem Erbe. Doch die Anfänglich nur vorgetäuschte Beziehung weckt bald tiefere Gefühle... Meine Meinung: Anfangs war ich mir nicht sicher wie ich mit einer etwas älteren Protagonistin zurechtkommen würde, da ich sonst eher Bücher mit jüngeren Protagonisten lese. Die ersten 100 Seiten waren auch noch etwas langsamer und man hat etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, aber dann konnte ich das Buch kaum noch weg legen. Rieke wirkt nicht alt und man kann sie sich oft auch jünger vorstellen was es für alle Altersgruppen ansprechend macht. Rieke leitet einen Highend Secondhand Shop womit ich das Buch auch Leuten die sich für Mode begeistern ans Herz legen kann, da sie sich somit in der Modewelt super auskennt. Wilfried und Pierre (Riekes Mitarbeiter) sind die besten Nebencharaktere und ich fand Wilfried von Anfang an super süß und er hat genau wie Riekes Vater seine Eigenarten die die beiden alten Männer besonders machen. Werner ist kein typischer männlicher Charakter, da er weder der absolute Traumboy noch Badboy ist sondern eigentlich ziemlich normal. Und genau das finde ich macht die Geschichte besonders. Sie ist sehr echt und herzerwärmend und sie kommt einem nie unrealistisch oder über dramatisch vor. Ich kann gar nicht genau sagen, was die Geschichte so besonders macht denn für mich war das eine der wenigen Geschichten in der die Hauptcharaktere nicht so im Vordergrund standen und somit eigentlich die Nebencharaktere die Geschichte mit gestaltet haben. Insgesamt habe ich einen Stern für den Anfang und die etwas längere Eingewöhnungsphase abgezogen aber der Rest hat mir super gefalle und somit gab es von mir 4/5 Sterne.

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Wie lange kann man sich vor der Liebe verstecken? Liebe ohne Schmerz gibt es nicht, das weiß Rieke aus Erfahrung. Deshalb genießt sie ihr unabhängiges Leben. Bis sie auf einem Klassentreffen Werner wiederbegegnet, der ihr ein überraschendes Angebot macht: Wenn sie vor seiner Familie die Frau an seiner Seite spielt, beteiligt er sie an seinem umfangreichen Erbe. Rieke willigt ein und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz nicht so fest verschlossen ist, wie sie glaubt. Preis: 9,99€ Verlag: Diana Seiten: 380 Cover und Äußeres: Mir gefällt das Cover ganz gut, weil es mit der Kleidung und den Schuhen einen Bezug zur Geschichte hat und verspielt aussieht. Meinung: Die ganze Geschichte hat mich sehr an "Das Schicksal wartet beim Friseur" von Anna Jansson erninnert. Zwar ähneln sich die Geschichten kaum, dennoch war die Atmosphäre ähnlich. Zu Anfang hatte ich ziemliche Probleme mich mit den Charakteren warm zu laufen. Pierre ist mir von Anfang an auf die Nerven gegangen, weil er sich teils wie ein Teenager aufführt, obwohl er schon erwachsen ist. Er hat viele Prarallelen mit Ricky aus "Das Schicksal wartet beim Friseur", hat jedoch eine komplett andere Wirkung auf mich. Rieke ist in Ordnung, doch irgendwie sind einige der Witze, die sie macht, überhaupt gar nicht lustig und die Gespräche mit ihrer Freundin Saskia verwirrend und inhaltslos. Werner. Vielleicht liegt es an mir, aber ich kam zuerst gar nicht mit dem Namen klar und der Tatsache, dass er deutsche Musik hört, aber das ist in Ordnung. Er ist schließlich ein paar Jahrzehnte älter als ich. Dann gibt es da eine Geschichte aus Riekes Vergangenheit, die mit einem gewissen Gregor zu tun hat. Jedoch wird sie immer wieder angeschnitten und relativ zum Ende hin aufgelöst. Klar, man wollte hier die Aufmerksamkeit des Lesers behalten, aber irgendwie war die Situation ehrer wie diese: Jemand redet mit dir und sagt: "Ich muss dir da unbedingt etwas erzählen." Dann geht er weg. Diese wiederholt sich jeden Tag und du versuchst es zu ignorieren, aber irgendwann regt es dich nur noch auf. Mit den anderen Charakteren wie Riekes Familie und Werners Großonkel Wilfried kam ich ganz gut klar, auch wenn sie verwirrend waren und nicht immer nachvollziehend gehandelt haben. Wenn man sich ein wenig warmgelaufen hat, lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Jedoch habe ich das Gefühl, der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Werners Beleidigtsein am Ende war schon etwas kurios und es schien, als hätte es das Buch nur unnötig gestreckt. Gut gefallen haben mir die kleinen Lehren über Vergebung, Liebe und Enttäuschung.

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