Leserstimmen zu
Ungebremst leben

Heidi Hetzer

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Die über 70 Jahre alte Unternehmerin und Rallyefahrerin Heidi Hetzer unternahm mit einem Hudson Great Eight aus dem Jahre 1930 eine Weltreise. Der Start erfolgte am 27. Juli 2014 in Berlin, die Fahrt dauerte 960 Tage und führte durch den gesamten Erdball. Die Fahrt führte über Osteuropa nach Teheran, anschließend über China Richtung Australien. Am 4. April 2015 kam sie in Neuseeland an. Nach der Überführung auf den amerikanischen Kontinent fuhr sie durch Kanada und erreichte Ende August 2015 bei Emerson die Grenze zu den Vereinigten Staaten. Sie fuhr weiter durch die USA und Südamerika und erreichte nach der Atlantiküberführung im August 2016 Südafrika, von wo aus sie Afrika durchquerte und etwa 2 ½ Jahre nach dem Start wieder in Europa ankam. Ihre Erfahrungen auf dieser gigantischen Tour wurden vom Autor Marc Bielefeld protokolliert und in Buchform gebracht. Zwischendurch hat sie es durchgehalten, keinen Abstecher in ihre Heimatstadt Berlin zu machen. Sie beschreibt voller Energie, Kraft und Begeisterung von ihren unzähligen Erlebnissen auf ihrer ungewöhnlichen Reise. Ihr uraltes Auto hatte viele Macken und Pannen, blieb immer wieder mal stehen, aber hielt nach Reparaturen durch, genauso wie sie. Die Reiseberichte sind etwas knapp gehalten, dafür steht die Beziehung zu ihrem Hudson Great Eight mehr im Mittelpunkt. Die Sehnsucht nach der Familie, den Freunden und natürlich ihrer Heimatstadt schimmern immer wieder durch die Erlebnisberichte. Hier wird eine Frau porträtiert, die in hohem Alter den Mut und die Hartnäckigkeit besitzt, ihre Ziele zu erreichen und sich einen Lebenstraum zu erfüllen. Ihre starke Persönlichkeit und ihr Interesse an fremden Menschen und Kulturen halfen ihr, auch bittere Augenblicke zu überstehen. Sie gibt mit ihrem Reisebericht älteren, aber auch jüngeren Menschen Mut, sich ihren Lebenstraum zu erfüllen.

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Mut und Selbstvertrauen

Von: albiorix

19.02.2019

Das Buch hat mir richtig gut gefallen, vor allem bewundere ich Heidi Hetzer für ihren Mut und ihr Selbstvertrauen. Heidi Hetzer schreibt die Dinge so auf wie sie passiert sind und beschönigt nichts. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Langeweile kommt nicht auf, wenn man in Heidi Hetzers Oldtimer Hudo Platz nimmt, um sie auf ihrer Reise durch die Kontinente zu begleiten. Auf dem Beifahrersitz versteht sich, denn trotz ihrer 77 Jahre gibt die ehemalige Ralleyfahrerin das Steuer nicht aus der Hand. Neben einem Rückblick bis in ihre frühe Kindheit gibt sie immer wieder Einblicke in ihr Leben, Erfolge aber auch Niederlagen. Eben alles, was sie zu der Persönlichkeit werden ließen, die ihre Firma verkauft und statt den Ruhestand zu genießen, ihren Kindern und Enkelkindern auf Wiedersehen winkt. Lieber verwirklicht sie einen lange gehegten Traum, per Auto um die Welt. Der Leser bangt mit um Hudo, Baujahr 1930, der wegen defekter Zylinderköpfe, zu heiß gewordener Holzspeichen etc. viel Zuwendung braucht, um weiter zu kommen und die Reise nicht zu gefärden. Ich hätte gerne mehr erfahren über Land und Leute. Da Heidi stets private Unterkünfte den Hotels vorgezogen hat, gab es interessante Begegnungen. Diese Passagen haben mir besonders gut gefallen. Aber Heidi Hetzer ist eine Mechanikerin aus Leidenschaft und Hudo, den sie auch liebevoll ihren Gefährten nennt, spielt die Hauptrolle. Nach 960 Tagen durch 46 Länder endet die Reise da, wo sie begann, in Berlin am Brandenburger Tor. Bravo Heidi Hetzer! Und danke für's Mitnehmen. Das Buch zeigt, dass es auch mit fortgeschrittenem Alter nicht zu spät ist, Träume zu verwirklichen. Es enthält viele Fotos, die einem die Autorin näher bringen.

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Ein unaufgeregtes, abgeklärtes Buch über eine lange Fahrt mit einem Oldtimer - welches einem eine Weltreise als letztendlich kein großes Ding erscheinen lässt. Heidi Hetzer lässt hier und da auf ihr Leben blicken, immer im Bezug auf Autos oder Reisen, und man lässt sich gerne von ihrer Standhaftigkeit, Offenheit und Abenteuerlust (stets mit Hirn) anstecken. Erst mit der Zeit entwickelt sich eine Art Rhythmus in und zwischen den Kapiteln. Außerdem habe ich mir des öfteren detailreichere Kartenabschnitte der gefahrenen Route gewünscht, da man auf der Weltkarte nicht den besten Einblick bekommt, besonders wenn im Text über 10 Städtenamen nacheinander beschrieben werden. Aber um eine beeindruckende Persönlichkeit und ihr Leben näher kennenzulernen, lohnt es sich definitiv dieses Buch zu lesen. Ich hänge jetzt erstmal ein paar Träumen nach - überzeugt, dass sie nicht unerreichbar sind.

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Ein gelebter Traum

Von: Bücherwurm

24.10.2018

Nach der Verpachtung ihres bekannten Berliner Autohauses steht der Unternehmerin Heidi Hetzer mit 77 Jahren nicht der Sinn nach Ruhestand. Nein, sie möchte nochmal ein ganz besonderes Abenteuer erleben. Also macht sie sich auf, die Welt zu entdecken und nimmt den Leser mit durch 46 Länder in einem alten Hudson, den sie liebevoll "ihren Gefährten" nennt. Das Buch ist eine Mischung aus Biographie und Reisebericht einer ungewöhnlichen Frau. Sehr lesenswert und interessant geschrieben. Besonders haben mir die vielen Bilder im Mittelteil des Buches gefallen, welche die Reise für den Leser noch anschaulicher machen. Leider erfährt der Leser nicht viel über die einzelnen Länder, aber das war auch nicht das Ziel der Reise, wie im Buch auch geschrieben steht : " Die Sehenswürdigkeit lasse ich fast alle links liegen. Heidis Leben ist der Highway." Endlose Kilometer mit ständigen ungeplanten Unterbrechungen, viele technische Schwierigkeiten, Hitze, Kälte und bürokratische Hindernisse können Frau Hetzer aber nicht davon abhalten ihren Traum zu leben und sie bekommt so viel zurück. Mit immer wieder neuem Mut und ganz viel Vertrauen und Offenheit kommt sie durch die Welt und bekommt in den verschiedenen Ländern viel unerwartete Hilfe und Unterstützung. Besonders das Interesse und die Freundlichkeit der Menschen beeindrucken. Das Buch macht Lust auch einfach mal loszufahren und sich einzulassen auf andere Kulturen.

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Heidi und ihre Traumreise um die Welt

Von: Bücherhexe

21.10.2018

„Heidi Hetzer“, ein Name der unweigerlich mit Berlin verbunden ist. Das Buch „Ungebremst Leben“ zeigt, auf beeindruckender Weise, eine Heidi Hetzer losgelöst von allen Verpflichtungen des Alltags auf der Reise mit „Hudo“ durch sechsundvierzig Länder rund um die Welt. Wer sie nicht kennt bekommt einen schönen Einblick in ihr Leben und ihren Werdegang. Das Buch ist schön geschrieben und unterhaltsam. Durch Bildmaterial aus jüngeren Tagen und die Bilder der Reise lernt man Heidi und auch Hudo besser kennen. Die Geschichten ihrer Begegnungen, die Erfolge und Misserfolge.... Ein schönes Buch das Menschen Mut macht etwa Neues in Angriff zu nehmen und Träume zu leben. Mein einziger Kritikpunkt! Durch Heidis großes Wissen im Automobilbereich und ihr Leben für ihre Autos ist es für den Leser ,als Laien in diesem Bereich, zeitweise etwas langatmig.

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Ein Reisebericht der anderen Art

Von: Solevita

21.10.2018

Eine 'Berliner Göre' im fortgeschrittenen Alter, packt ihren Odtimer und ihren Mut zusammen und wagt eine Reise auf den Spuren ihrer Heldin. Es ist aber nicht nur Reisebericht, sondern auch Lebensbericht, über eine Frau und ihren Platz in der Autobranche. Der gesprochene Schreibstil ist nicht für jedermann etwas, passt aber zu der Lebensart der Heidi Hetzer, den er beschreibt. So versucht sie auch den Laien ihr Gefühl für die Motorenwelt näher zu bringen und es versteht sich wie eine Art Rechtfertigung, dass Heidi mit ihrem Lebenslauf so eine Reise eigentlich antreten musste. Eine Reise, die Menschen genauso wie Maschinen in den Vordergrund rückt und dabei nicht ihre Heimat Berlin vergisst.

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Ich fand die Geschichte der Heidi Hetzer sehr interessant und habe Hochachtung vor dem Mut, eine solche Reise zu bewältigen. Man steigt sofort mit in die Geschichte ein und bangt immer mit, wenn der gute alte Hudo mal wieder kränkelt. Mir waren die Rückblenden in Heidis früheres Leben stellenweise etwas zu lang. Es ist zwar sehr informativ auch davon zu erfahren, aber man hätte einiges etwas kürzer fassen können und dafür etwas mehr auf die Begegnungen mit den hilfsbereiten Menschen und auch die Ländern eingehen können. Gerade die Länder am Anfang der Reise kommen im Schnelldurchlauf, was aber natürlich auch ein bisschen an unserer Heldin liegt, die am Anfang der Reise einfach immer nur schnell weiter will, was sich zum Glück gibt und sie die Vielfalt der Welt immer mehr wahrnimmt. Beim Lesen hat sich bei mir eine Hochachtung vor der Frau Hetzer entwickelt, da sie trotz vieler widriger Umstände an ihrer Tour festhält. Es ist für mich eine Bereicherung gewesen, dieses Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen. Das Fazit für mich ist: einfach mal die Komfortzone verlassen und raus ins Leben.

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