Leserstimmen zu
Das Erbe des Magierkönigs - Der Aufbruch

Silvana De Mari

Die Erbe des Magierkönigs-Reihe (1)

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Hania ist nicht ganz einfach. Als Säugling weigert sie sich schon Muttermilch zu trinken und körperliche Nähe zu ihrer Mutter gefällt ihr schon gar nicht. Allerdings weiß sie, dass sie von ihrem Vater, dem Dämon, alles Wissen bekommen hat. Dadurch ist sie durchaus in der Lage ihrer Mutter und anderen Menschen zu helfen. Teilweise darf man auch an den Gedanken Hanias teilhaben. Das ist praktisch, da sie nicht spricht. Und es sind die witzigen Momente, da sie nicht viel von ihrer Mutter hält. Sie bekommen auch noch Hilfe von anderer Seite, geraten aber auch immer wieder in gefährliche Situationen. Es ist überaus spannend geschrieben und durch die Gedankengänge der kleinen Hania auch sehr witzig. Die Hauptpersonen, vor allem Hania, sind gut gezeichnet. Es macht Spaß, ihnen zu folgen und man leidet und bangt mit ihnen. Fazit: Absolut gute Unterhaltung

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In den rund 300 Seiten von Das Erbe des Magierkönigs begleiten wir Mariel auf der Reise zum anderen Welt, an den Rand der Wüste, wo sie plant ihre Tochter Hania aufzuziehen. Fern von jeder Zivilisation soll die Tochter des Herrn der Finsternis keinen verletzten können und ein friedliches Leben führen. Doch überall im Land verbreitet sich die Nachricht, dass der Herr der Finsternis ein Kind gezeugt hätte, dass die Welt zerstören sollte und ein Geburtsmal am Handgelenk trägt. Auf ihrer Flucht muss Mariel sich nicht nur vor Räubern retten, sondern auch vor Verfolgern und Hungersnot. So gestaltet die Autorin die Reise als abwechslungsreich und spannend. Das tolle und interessante an diesem Buch ist jedoch Hania. Als „dämonisches“ Kind, unterscheidet sie sich sehr von anderen Kleinkindern. Sie hasst Muttermilch und empfindet einen extremes Unwohlsein, wenn ihre Mutter sie berührt oder gar ansieht. Bald schon kommt ihr Drang zum Töten zum Vorschein und ihre dunklen Kräfte, mit der sie Tiere manipulieren kann. Hania empfindet Freude beim sterben anderer und das trotz ihres jungen Alters. Dieser ungewöhnliche Charakter, lässt das Buch hervorstehen und einerseits mag man Hanias Sarkasmus und direkte Art, andererseits schreckt man vor ihrer Skrupellosigkeit zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Hania hasst sie, empfindet Mariel als schwach und gelegentlich als Mittel zum Zweck. Interessant ist jedoch, dass wir die Geschichte aus beiden Sichten erzählt bekommen und so einen Einblick in beide Gefühlswelten bekommen. Mariel ist fromm und sieht es als ihr Schicksal die Menschheit zu retten, indem sie Hania fort bringt. Sie hat Angst vor Hanias Kräften und ihrer Blutrünstigkeit. Doch trotz ihrer Gefühle, baut sich eine Beziehung zwischen den beiden auf, denn auf der langen und gefährlichen Reise müssen sie lernen miteinander klar zu kommen. Doch nicht nur die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung, auch die der einzelnen Charaktere ist interessant mitzuverfolgen. Die Sprache ist hier teils sehr anspruchsvoll für ein Kinderbuch, aber ich finde, dass können wir jungen Lesern schon zutrauen. Anfangs kommt man allerdings etwas schwer in die Handlung hinein und es macht nicht wirklich Lust, dass Buch zu lesen (erst mit der Zeit wird es besser). Von der Handlung her ist das Buch ganz klar nichts spektakuläres, und teils leider etwas einfallslos. FAZIT Trotz einfacher Handlung, liest man hier eine außergewöhnliche Geschichte, die mit ihre interessanten Charakteren hervorsteht. Wer sich für Protagonisten anderer Art interessiert ist hier genau richtig und findet ein teil grausames und spannendes Abenteuer vor. -> 3,5/5 ❤

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Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover zog mich sofort an, ich finde es wunderschön. Doch auch der Klappentext konnte mich sofort begeistern. Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen. Ich hatte keinerlei Probleme in die Story rein zu kommen. Schon nach wenigen Seiten war ich völlig gefesselt und konnte somit das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch beginnt mit einem spannenden und erschreckenden Prolog, der mich sprachlos machte. Ich muss gestehen ich kannte die Autorin noch nicht deshalb war ich gespannt ob sie mich überzeugen kann. Genau das hat sie getan. Ihr Schreibstil ist sehr locker und flüssig gehalten. Gleichzeitig schreibst sie voller Herzblut und sehr bildhaft. Die Kapitel sind kurz und knackig dadurch lesen sie sich sehr zügig aus. Erzählt wird die Story aus Mariels und Hanias Sicht. Das gefiel mir richtig gut denn so bekam ich einen tollen Überblick über die Gedanken und Gefühle der beiden. Zum Inhalt will ich gar nicht viel verraten, nur so viel: Mariel muss fliehen, denn in ihr wächst ein Kind welches auf unnatürliche und magische Weise entstanden ist. Dieses Kind, Hania, dürfte es nicht geben, und selbst die Königin selbst will nur den Tod des Kindes sehen. Aus diesen Grund flieht Mariel, die ihr Kind nicht einfach töten kann und will. Die Charaktere hier finde ich toll gestaltet. Mariel schloss ich schnell in mein Herz, denn sie ist eine starke Protagonistin die genau weiß was sie will. Hania fand ich als Charakter sehr faszinierend, in ihr schlummern ungeahnte Kräfte und das ganze zu entschlüsseln und aufzudecken begeisterte mich. Von der Handlungs an sich geschieht eigentlich nicht viel, denn die Handlung dreht sich einzig und allein um die Flucht von Mariel. Doch genau das machte dieses Buch aus, und in meinen Augen fand ich das ganze sehr spannend, fesselnd und magisch. Dieses Buch zeigt auf beeindruckende weise wie stark die Liebe einer Mutter sein kann, es zeigt den Kampf zwischen gut und böse. Zusammenfassend kann ich sagen ist dieses Buch ein gut durchdachtes und toll gestaltetes Jugendbuch welches mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Das Erbe des Magierkönigs" ist der Autorin ein tolles Jugendbuch gelungen welches seinen Leser packt und nicht mehr los lässt, ein Buch voller Magie und Liebe. Ein tolles Buch für und alt gleichermaßen. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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»[…] die Menschen sind schwach, die Menschen haben Angst, und die Angst bringt sie dazu, Dinge zu tun, die sie nicht tun sollten […]« Autorin: Silvana de Mari – Verlag: cbj (03. April 2017) – Format: gebundene Ausgabe – Buchlänge: 320 Seiten – Preis: 14,99 € – ISBN: 978-3570174036 – Empfohlene Altersstufe: ab 11 Jahren (Erwerben ♥) ÜBER DIE AUTORIN: Silvana De Mari lebt mit ihrer Familie und einem riesigen Hund in der Nähe von Turin. Sie arbeitete als Ärztin in Italien und Afrika, bevor sie sich zur Psychotherapeutin ausbilden ließ. Nachdem sie schon kürzere Texte in Zeitschriften veröffentlicht hatte, gelang ihr mit ihrem ersten Kinderbuch »Der letzte Elf« und den drei Folgebänden ein sensationeller weltweiter Bestseller-Erfolg. (Quelle) KLAPPENTEXT: Die kleine Hania ist die Tochter der blutjungen Kronprinzessin Mariel und damit ebenso wie diese Nachkommin des mächtigen legendären Magierkönigs. Dessen Geschlecht kämpft seit Generationen gegen die Übernahme des Landes durch den Dämonenkönig. Und dessen nahender Herrschaft scheint nicht mehr allzu viel im Wege zu stehen. Der alte König ist tot und seine Tochter bekommt mit Hania ein Kind, das von Geburt an unter dem Einfluss des Dämons steht. Damit ist sie eigentlich zum Tode verurteilt. Doch Mariel liebt ihr Kind und flieht mit dem magisch begabten Mädchen quer durchs Land. Wird es ihrer Liebe gelingen, das Böse in seine Schranken zu weisen und das Königreich zu bewahren? (Quelle) MEINE MEINUNG: Ein magisches Jungendbuch genau nach meinem Geschmack! Direkt zu Beginn wird man ins Geschehen geworfen, denn Mariel muss mit ihrem Kind fliehen. Ein Kind, das auf unnatürlicher, magischer Weise in Mariel ihr Leben findet. Tatsächlich stimmt etwas mit Hania nicht, denn sie ist irgendwie anders… kein gewöhnliches Kind, vielleicht eher etwas unmenschlich? »Töten war eine Lust. die höchste alle Lüste: Im Tod des anderen verspürte Hania ihre Macht.« Die Perspektiven von Mariel und Hania wechseln sich kapitelweise ab, wodurch ein guter Einblick in beide Persönlichkeiten gegeben wird. Hierbei gefällt mir besonders die Sichtweise von Hania, denn obwohl sie alles andere als liebenswert erscheint, bin ich total fasziniert von ihr und ihren Kräften. In Hania schlummert Magisches, was sehr spannend aufgedeckt wird. Ein aufregender Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen beginnt… Von der Haupthandlung her passiert eigentlich wenig. Es geht allein um die Flucht aus dem Königreich mit eben vielen Zwischenfällen. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten, was unter anderem an der sarkastischen und durchtriebenen Hania liegt. An einigen Stellen finde ich es für ein Kinder-/Jungendbuch etwas grausam, aber das ist Geschmackssache. BEWERTUNG: Ein tolles und spannendes Jugendbuch, welches die Mutterliebe und den Kampf zwischen Gut und Böse wunderbar zeigt. Oft wird gut dargestellt, wie ungerecht das Leben und vor allem die Menschen sein können. Ich bewerte das Buch mit einer 2. Zum Schluss gibt es wieder eine Leseprobe für euch. Vielen lieben Dank an den cbj Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt natürlich stets unverfälscht! ♥

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