Leserstimmen zu
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

JP Delaney

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eBook
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Das Cover spiegelt den Ort des Geschehens schon recht gut wieder. Anfangs war es etwas verwirrend ein Kapitel mit Emma in der Vergangenheit und dann ein Kapitel mit Jane in der Gegenwart. Das Buch ist aber sehr gut geschrieben, und so kommt der Spannungsaufbau und der psychische Druck, die die Bewohner von diesem „tollen“ Haus belastet, sehr gut rüber. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, oftmals kann mich sich toll in die Gedanken reinversetzen und die Situationen nachvollziehen. Gegen Ende hin, wird es spannender, und es kommt dann zu einem Ende, dass man vielleicht nicht gerade so oder doch erwartet hat. Irgendwie ist es für mich schon komisch, wenn ich so über das Buch nachdenke, wie wir im Leben manipuliert werden können! Den Genre Thriller würde ich nicht vergeben, aber ein guter Krimi ist es allemal.

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Den Anfang von „The Girl Before“ von JP Delaney fand ich zunächst recht undurchsichtig. Es werden bereits auf den ersten Seiten zwei parallele Handlungsstränge geschaffen: einmal die Kapitel, welche Emmas Leben in dem Haus zeigen und aus ihrer Sicht erzählt werden, und dann eben jene, die aus Janes Sicht erzählt werden. Doch durch etwas Einlesen und mit Hilfe der Titel der einzelnen Kapitel (Damals: Emma/ Heute: Jane) kann man die ständig wechselnden Perspektiven gut auseinanderhalten und findet letztendlich in die Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht. Größtenteils – aber nicht vollständig – beschränkt sich der Erzählort auf das Haus, die Folgate Street Nr. 1, welches sehr detailreich und interessant beschrieben wird. Das Haus ist zwar luxuriös, aber beschränkt sich ausschließlich auf das Nötigste und Wesentliche. Es stellt gewisse Anforderungen an seine Bewohner, nämlich ebenso minimalistisch zu leben, wie das Haus selbst ist. Die Regeln, welche unbedingt eingehalten werden müssen, und das Haus selbst sind derart bildhaft dargestellt, dass man sich selber darüber Gedanken macht, ob man minimalistisch leben könnte oder nicht. Die Spannung steigt intensiv sobald Jane von dem Tod ihrer Vormieterin in dem Haus erfährt. Zuvor hat sie sich sicher und geborgen dort gefühlt, doch dann wird ihr die bedrohliche Stille des Hauses immer unheimlicher, zumal immer neue Fragen und Vermutungen über Emmas Tod auftauchen und sie mittlerweile und offensichtlich in ihre Rolle schlüpft. Dem Leser wird ein bestimmtes Bild von den Charakteren vorgegaukelt, so dass man später erstaunt die Wahrheit erfährt, die richtige Realität, ein umgekehrtes Spiegelbild. Erscheinen einige Charaktere anfangs als „normal“, so wird man bald feststellen, dass der Schein trügt. Da wäre einmal Jane, sie ist ruhig und berechnend. Emma ist eher impulsiv und attraktiv. Beide haben ein tragisches Ereignis hinter sich. Dann Simon, der nette, gute und hintergangene Freund. Und Edward Monkford – exzentrisch, gutaussehend, ein kreatives Genie und zwanghafter Perfektionist. Die Wendungen, welche hier eintreten, sorgen erfreulicherweise immer wieder dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es Mord, Selbstmord oder einfach nur ein Unfall gewesen ist. Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Fragen auf, die Jane bzw. Emma während ihres Wohnens in der Folgate Street 1 beantworten müssen – eine Umfrage, sozusagen, die aufzeigen soll, inwiefern die Bewohner sich an die Regeln halten bzw. wie ein minimalistisches Dasein ihr Leben bis jetzt verändert hat. Darunter gibt es absolut merkwürdige Fragen, die eine Beantwortung recht schwierig machen können. Das Ende war zwar spannend verbunden mit Nervenkitzel, war aber etwas kraftlos und ziemlich schnell beendet, dennoch zu all der ungewöhnlichen Handlung recht passend. Fazit: Außergewöhnlicher Psychothriller, der mit geringem Aufwand und Präzision regelrecht zum Weiterlesen zwingt und eine atemlose Spannung erschafft.

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In “The Girl Before” geht es um zwei Frauen - Emma und Jane - und um eine ganz spezielle Wohnung. Beide ziehen (in zeitlichem Abstand) in die Folgate Nr. 1 in London ein (und beginnen eine Beziehung mit ihrem Vermieter, dem Architekten des Gebäudes). Um dort wohnen zu dürfen, müssen sie sich an einige zum Teil sehr strenge Regeln halten. Die Wohnung selbst ist sehr minimalistisch eingerichtet und zudem vollgestopft mit Technologie - man stellt zum Beispiel das Wasser in der Dusche nicht selbst an, sondern trägt ein Armband, mit dem das Haus einen erkennt und dann selbstständig die bevorzugte Wassertemperatur einstellt. Auch gibt es keine Lichtschalter oder einen Türschlüssel - alles wird über Apps und das Armband vollautomatisch und elektronisch gesteuert (ich könnte so nicht wohnen...). Ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass die Wohnung und das dazugehörige Programm “Housekeeper” eigentlich selbst ein Hauptcharakter im Buch sind - im Nachhinein war mir dann aber klar, wieso es manchmal so rüber kam, als wäre das Haus trotzig und würde Fehlverhalten “bestrafen”. Besonders gefallen haben mir die kleinen Plot Twists, die manchmal recht plötzlich kamen. Die haben mich jetzt zwar nicht unbedingt vom Hocker gerissen, waren aber ganz nett. Vor allem haben sie dazu geführt, dass sich die Meinung, die ich mir zu den einzelnen Personen gebildet hatte, komplett geändert hat. Niemand war der, für den man ihm Anfangs gehalten hat und auf jeden hatte die Wohnung eine andere Wirkung. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt!

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Meine beiden (mit einem sehr ähnlichen Lese-Geschmack wie ich) ausgestatteten Freundinnen haben dieses Buch gelesen und waren begeistert, da musste ich es natürlich auch lesen. . Jane verarbeitet die Folgen einer Totgeburt und ist auf der Suche nach einer neuen , vorallem bezahlbaren Wohnung. . Mitten in London in einem noblen Viertel findet sie tatsächlich eine geeignete Wohnung. Es scheint zu schön um wahr zu sein, die Wohnung ist sehr günstig und dazu noch hochmodern ausgestattet. Allerdings ist der Einzug in diese 4 Wände an eine Vielzahl von obskuren Regeln gebunden, die das Architekten Team aufgestellt hat. . Es darf nichts auf dem Boden herumliegen, es gibt keine Papierkörbe, keine Wäscheleinen und keine Sofakissen – Treppengeländer und Absicherungen stehen genauso auf der Verbotsliste wie natürlich Haustiere und Kinder. . Trotzdem überlegt Jane nicht lang, da sie sowieso ihr Leben ändern möchte und einen kompletten Neuanfang wünscht und willigt ein. . Parallel zu Janes Geschichte lesen wir immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit von der direkten Vormieterin Emma die auf tragische Weise in eben diesem Haus ums Leben gekommen ist. . Auch Jane ist auf das Mysterium um Emmas Tod gestoßen und beginnt zu forschen. Sie findet heraus, dass die beiden Frauen sich nicht nur sehr sehr ähnlich sehen, sondern auch, dass ihre Geschichten um die Folgate Street 1 auch exakt gleich abgelaufen sind! . Bedeutet das nun etwa, dass auch Jane diesem Haus zum Opfer fallen wird? Und was hat überhaupt der verschrobene, perfektionistische aber gutaussehende Architekt Edward Monkford mit der ganzen Sache zu tun? Dieses Buch hat es geschafft, mich von der ersten bis zur Letzten Seite zu fesseln. Zwar war mir Emma nicht durchweg sympathisch, aber sie war authentisch und das ist das wichtigste! Ich habe total mitgerätselt wie das alles nun zusammenhängt und bin durch viele Wendungen gegangen die ich so nicht erahnt hätte, das Ende war sehr überraschend aber es passte perfekt und erschien nicht konstruiert. Klare Leseempfehlung von meiner Seite aus wenn ihr auf Psychothriller steht!

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The Girl Before erinnerte mich sofort an den kürzlich von mir gelesenen Roman Scherbenhaus von Susanne Kliem. Ein Haus, das einem die totale Kontrolle vermittelt und in das Personen ziehen, die mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen haben. In The Girl Before geht es aber nicht nur um das Gedankenexperiment, was die Folge von solch einer absoluten Kontrolle sein kann, sondern auch um menschliche Abgründe und Machtausübung. Das unterscheidet diesen Thriller dann auch recht deutlich vom Scherbenhaus. ..:: Das Haus ::.. Der angespannte Wohnungsmarkt in Europas Großstädten ist hinlänglich bekannt. Wie weit würden wir gehen, um bezahlbaren Wohnraum zu beziehen? Die Protagonistinnen Emma und Jane in diesem Buch gehen sehr weit, um in London eine Wohnung zu finden. Sie lassen sich auf einem Mietvertrag ein, der nur so vor Regeln strotzt und das Privatleben massiv einschränkt. Beiden Protagonistinnen ist gemein, dass sie ein Schicksal zu verarbeiten haben. Aber nicht nur das, denn der Leser erfährt im Laufe der Geschichte, dass es noch mehr Gemeinsamkeiten gibt. Und dann doch wieder mehr Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. ..:: Damals und heute ::.. Die Erzählperspektive wechselt kontinuierlich von damals nach heute. Dem Leser wird schnell klar, dass nicht viel Zeit zwischen den beiden Geschichten liegen kann, am Ende erfährt der Leser dann auch die exakte Zeitspanne. Das besondere an diesem Wechsel liegt darin, dass das, was der einen Frau damals widerfahren ist, in ähnlicher Weise auch der anderen heute passiert. Das ist ein sehr interessantes Stilelement, dass mir sehr gefallen hat. Dadurch wurde die Geschichte nicht nur rasant, sondern auch zugleich sehr abwechslungsreich erzählt. Kein Thriller ohne Wendungen in der Geschichte. So auch in diesem. ..:: Charaktere ::.. Aber auch hier zeigt er eine Besonderheit. Mit jedem neuen Detail, das über das Leben der Protagonisten bekannt wird, ändert sich die Sympathie für sie. Steht man anfangs noch auf der Seite der einen, kann sich das bis zum Ende des Buchs ins Gegenteil umkehren. Ein kleiner Tipp: Wer für gewöhnlich die Danksagungen der Autoren am Ende nicht liest, sollte zumindest für den letzten Satz in diesem Buch eine Ausnahme machen. ..:: Fazit ::.. Es ist nicht unbedingt die Authentizität, die dieses Buch kennzeichnen. Ganz im Gegenteil ist das Setting leicht unglaubwürdig, ob ein solcher Vertrag überhaupt machbar wäre. Lässt sich der Leser auf das Gedankenspiel ein, so kann er durchaus in der Geschichte aufgehen. Der wechselnde Erzählstil, der gleichzeitig die Geschichte in zwei Zeiten wiedergibt, hat zumindest für mich den Reiz bei dieser Geschichte ausgemacht. Zusammen mit der wendungsreichen und spannenden Geschichte kann ich ohne Bedenken diesem Thriller eine Empfehlung aussprechen.

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Janes Leben ist nach einem Schicksalsschlag im Umbruch und sie ist mit wenig Geld auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. Sie findet eine - allerdings hat der etwas ominöse Vermieter das Anmieten der Hightech-Wohnung mit unzähligen Regeln versehen. Jane beugt sich dem, findet aber schnell raus, dass die Vormieterin Emma nicht nur in der Wohnung gestorben ist, sondern auch noch genauso aussah wie sie selbst. Jane bekommt Angst und das völlig zu Recht! JP Delaney hat ein packendes Buch geschrieben, das ich schon nach den ersten beiden Kapiteln nicht weglegen mochte. Erzählt werden die Geschichten von Jane und Emma jeweils abwechselnd in der Ich-Perspektive. Es gibt im Stil einen Unterschied, der mich zunächst irritiert hat - in Emmas Kapiteln ist die wörtliche Rede nicht gekennzeichnet. Das ist zuweilen anstrengend, wie Emma selbst. Wenn Emma und Jane sich auch äußerlich ähneln, so haben sie doch unterschiedliche Charaktere. Jane ist eine Kämpferin und will sich dem Wahnsinn in der Wohnung nicht einfach hingeben. Dad treibt die Handlung toll voran und macht sie spannend. Die kurzen Kapitel machen die Lektüre kurzweilig. Das Ende ist eins der besten, die ich im letzten Jahr gelesen habe. Empfehlung an alle Thriller-Fans!

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Folgate Street Nummer 1 Das Haus zieht sie praktisch an, denn nachdem Emma das Haus in der Folgate Street besichtigt hat, steht ihre Entscheidung fest, genau hier möchte sie leben. Trotz der vielen Regeln des Besitzers, dem Architekten Edward Monkford, der die Anwärterinnen gründlich prüft. Als Emma den Zuschlag erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch nicht lange soll diese Freude anhalten. Drei Jahre später muss auch Jane nach einem Verlust einen Neustart wagen. Mit dem Haus Folgate Street Nummer 1 scheint ihre Zukunft neu organisiert zu sein. Doch dann findet sie heraus, dass die frühere Mieterin unter ominösen Umständen ums Leben gekommen ist. Schwebt Jane vielleicht auch in Gefahr? Aus der Feder von JP Delaney entspringt dieser Psychothriller, der sich mit Emma und Jane beschäftigt. Bereits jetzt steht fest, dass dieses Buch auch verfilmt werden soll, Potenzial hat es jedenfalls genug. Wie bereits erwähnt, sind Emma und Jane die beiden Hautpakteure der Geschichte. JP Delaney hat es hervorragend geschafft, die zeitliche Diskrepanz durch den steten Wechsel zwischen damals und heute zu inszenieren. Dadurch bleiben beide Handlungsstränge undurchsichtig und mysteriös. Vor allem, da beide Damen dem gleichen Muster verfallen und sich viele Erlebnisse wiederholen. Jane ist die Frau im hier und jetzt. Sie ist sympathisch, da sie durch ihre noch nicht überwundene Trauer nach dem Verlust ihres Kindes, traurig und angeschlagen wirkt. Sie ist eine Person, der der Leser alles Glück wünscht und zu der es leichtfällt, eine gute Bindung aufzubauen. Emma hingegen macht einen etwas anderen Eindruck. Zwar ist sie auch nett, doch zeitgleich auch etwas durcheinander und konfus. Sie hat nach einem Einbruch in ihrer Wohnung Ängste, die sie nur durch den Umzug in die Folgate Street Nummer 1 zu überwinden scheint. Doch ihre Art ist dabei nicht so liebenswert und nachvollziehbar. Zu ihr fällt es schwerer, einen guten Bezug aufzubauen. Die Handlung selbst spiegelt sich durch beide Erzählstränge wider, da beide Frauen den gleichen Ablauf durchleben. Erst die Besichtigung, dann das Bewerbungsverfahren und anschließend der Einzug. Die Konfrontation mit Edward, die Verarbeitung von schrecklichen Erlebnissen und letztendlich auch ihre Verletzbarkeit. Beide verändern sich während ihrer Zeit in dem Haus, doch unterschiedlich. Wer den besseren Weg wählt, muss der Leser für sich entscheiden. Sehr langsam baut sich die Spannung auf. Mit langsam, meine ich auch wirklich langsam, denn erst nach gut 150 Seiten wird die Bedeutung der Geschichte bewusst. Bis dahin muss der Leser sich schon durchbeißen, denn gerade der Anfang beinhaltet nicht viel Suchtpotenzial. Doch dann wird es immer aufregender und dramatischer. Als Jane Nachforschungen anstellt, kommen schnell immer mehr Details ans Licht, die den Leser verunsichern und überraschen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hat Delaney die Leser am Haken, denn dann wird der Spannungsbogen immer größer, bis er sich in einem guten Finale ergießt. Ein Thriller, der sich erst nach und nach erschließt! Mein persönliches Fazit: Dieser Thriller hat mich überrascht, denn gerade zu Beginn erschien mir alles sehr übertrieben und wenig authentisch. Doch durch die lebendigen Worte, und die interessanten Ideen Delaneys, hat mich das Werk dann doch noch gepackt. Gerade zum Schluss konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Da es nicht hundertprozentig perfekt ist, doch den Leser fesselt und den Spannungsbogen hochhält, kann ich es dennoch empfehlen. Doch nur den Lesern, die bereit sind, sich durch die ersten Seiten zu quälen.

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Jane musste einen furchtbaren Schicksalsschlag hinnehmen. Nun bekommt sie die Gelegenheit in ein modernes, sehr ungewöhnliches Haus in London einzuziehen. Als sie den Architekten des Hauses, Edward, kennenlernt, wird ihr bald klar, dass dieser sich zu ihr hingezogen fühlt. Später erfährt Jane, dass die Vormieterin Emma, die ihr sehr ähnlich sah, in diesem Haus ums Leben gekommen ist... Ich war mehr als gespannt auf diesen Thriller und habe mich sehr gefreut, als dieser endlich auf meinem Reader eingezogen war. Ich werde nicht lange um den heißen Brei herumreden, sondern euch gleich in meine Rezension zu diesem ungewöhnlichen Thriller schmeißen. Würdet ihr in ein Haus einziehen, bei dem es Voraussetzung ist, vorher dem Vermieter, sehr, sehr ungewöhnliche Fragen zu beantworten? Wo ihr euch mit der Unterschrift zu noch ungewöhnlicheren Dingen verpflichtet? Ihr verpflichtet euch, dass niemals etwas herumliegen darf, dass ihr keine Bilder oder Lampen aufhängen dürft, Teppiche gehen gar nicht und die Möbel, die ihr besitzt dürft ihr nicht mitbringen. Unheimlich, oder? Trotzdem unterschreibt Jane, wie auch ihre Vormieterin Emma, den Mietvertrag. Das Haus ist so hochmodern, dass es, mittels einses Armbandes, das die Mieter tragen, erkennt, wie ihr euer Wasser in der Dusche eingestellt haben wollt und um Himmels Willen, verstoßt ja nicht gegen eine der Regeln, denn dann könnte euch morgens, im wahrsten Sinne des Wortes, zur "Bestrafung" eine sehr kalte Dusche erwarten. Genauso ungewöhnlich und auch unheimlich ist der Architekt und Vermieter der Hauses, Edward. Er hat äußerst seltsame Ansichten, die mich beim Lesen den Kopf schütteln ließen. JP Delaney hat mich mit dem Thriller, der eine unheimliche Sogwirkung auf mich hatte, von Beginn an beeindruckt. Ich musste unbedingt wissen, was mit Emma geschehen ist, warum Edward so ein ungewöhnliches Haus konstruiert hat und was die Frauen dazu bewog, in dieses Haus einzuziehen und bereitwillig die abstrusesten Fragen zu beantworten. "The Girl Before" ist ein Thriller über Abhängigkeit, Obsessionen und Abgründe, der mich unwahrscheinlich gefesselt hat, mit einer Story, die immer bizarrer wird und Wendungen beinhaltet, mit denen ich so nicht gerechnet hatte! Ich liebe es mitzurätseln und am Ende überrascht zu werden! Das ist JP Delaney hervorragend gelungen! Wer denkt, dass sein Mietshaus oder sein Vermieter seltsam ist, sollte "The Girl before" unbedingt lesen und ich schwöre, dass ihr euren Vermieter danach mit ganz anderen Augen seht. Natürlich gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für diesen hochspannenden, mysteriösen und unheimlichen Thriller! Bitte mehr davon!

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