Leserstimmen zu
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

JP Delaney

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Meine Meinung: Dieser Thriller, hat mir regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lassen! Was für eine fesselnde Geschichte. Ich wurde von Anfang an mitgerissen und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Kein Wunder, dass ich die Story nach wenigen Stunden schon beendet hatte. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ... Eine Frau namens Jane, darf ein Haus beziehen und muss sich an einen strengen Vertrag und dessen Regeln halten. Diese Regeln/Gesetze haben es in sich! Sie hat praktisch keine Privatsphäre mehr und muss gelegentlich ein paar Bewertungen abgeben. Durch einen Zufall, findet diese heraus, dass ihre Vormieterin aufgrund eines Unfalls in diesem Haus gestorben ist und beginnt daraufhin zu recherchieren ... Charaktere: Jane ist eine Frau, die einen harten Schicksalsschlag zu verkraften hat. In dem neu gemieteten Haus, möchte sie von vorne anfangen und lernt zudem ihren attraktiven Vermieter kennen. Auf der einen Seite, ist sie tough und selbstbewusst. Auf der anderen Seite, lässt sie sich von ihrem neuen Lover herumschubsen und scheint nicht mehr Herr ihrer Sinne zu sein. Edward, der Vermieter ist sehr bestimmend und hat ebenfalls einiges zu verarbeiten. Dieser Typ ist total unheimlich, direkt und dominant. Zu dominant. Er scheint einige Geheimnisse zu haben und verhält sich auch dementsprechend. Ich wurde aus ihm nicht so richtig schlau. Seine Prinzipien sind nicht ganz nachvollziehbar. Die Nebencharaktere haben sehr viel Screentime bekommen und einen großen Einfluss auf die gesamte Handlung. Der Schreibstil war super gut! Spannend, fesselnd und nervenaufreibend. Ich habe mit den Charakteren gerätselt und mitgefühlt.Ihre Ängste sind quasi auf mich übergegangen, denn die Atmosphäre war sehr schaurig und düster. Schon alleine das Haus und seine Regeln waren schon zu viel für mich. Dann ist da auch noch jemand gestorben! In so ein Haus, würde ich niemals einziehen! Ich lege großen wert auf meine Privatsphäre und die gibt es da nicht. Während des Lesens war mir öfter mulmig zumute, weil ich Panik hatte, dass bald etwas schlimmes passiert. Dieser Roman ist überhaupt nicht vorhersehbar. Bis zum Schluss, habe ich mich täuschen lassen und war sehr überrascht. "The Girl Before" wird aus der Sicht von Emma und Jane erzählt. Also einmal in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Beide haben dasselbe mitmachen müssen (Aussehen, Haus, Vermieter ...) Durch ihre Erzählperspektive, konnte ich mich mehr in die beiden Frauen einfühlen und habe mir ein genaues Bild von ihnen machen können. Ihre Gedankengänge und Handlungen waren für mich mehr nachvollziehbar. Das Ende hat mich wirklich sprachlos gemacht. Vor allem Janes Entscheidung ... Diese Frau ist wohl doch diabolischer, als ich dachte. Ich weiß auch noch nicht so ganz, ob ich die Story so ganz verstanden habe. Bin etwas verwirrt, aber auch total begeistert! Ich liebe solche Thriller! Fazit: Ich bin immer noch nervös, wenn ich die Story Revue passieren lasse. Also, wenn ihr auf der Suche nach einem Nervenkitzel seid, dann kauft euch dieses Buch! Es ist total gelungen und so schnell werde ich es wahrscheinlich nicht vergessen.

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Ein guter Einstieg für einen Thriller. Emma ist nach einem Einbruch in der gemeinsamen Wohnung auf der Suche nach einem neuen Zuhause für sich und ihren Freund Simon. Nach unendlich vielen Wohnungspleiten schlägt die Maklerin ein ganz besonders eigentümliches Mietverhältnis vor. Dieses entpuppt sich als ein vollkommen durchgestyltes und hochmodernes freistehendes Haus. Die Nachbarn sind gut betucht und die Gegend ist ruhig und teuer. Allerdings ist der Mietvertrag an über zweihundert Bedingungen und Regeln geknüpft. Emma lässt das Haus auf sich wirken und beschließt, dass ebenfalls etwas spezielle Bewerbungsverfahren auf sich zunehmen. Sie schindet Eindruck mit ihrem dezenten Widerwillen bei dem markanten Vermieter und Bauherren Monkford, der dem Pärchen schließlich das Haus zu seinen Bedingungen vermietet. Jahre später begibt sich Jane, nach der Totgeburt ihrer Tochter, auf Wohnungssuche und gerät ebenfalls an Edward Monkford. Jane findet erstmals zu sich selbst. Doch dann beginnt sie eine Affäre mit Edward, der sich als meisterhafter Liebhaber herausstellt. Ein Strauß Lilien vor der Haustüre lässt Jane jedoch aus ihrem scheinbar unglaublich wahrgewordenen Traum aufwachen. Diese Geste hätte Sie von Edward gar nicht erwartet. Als sie die Wahrheit über diesen Blumenstrauß herausfindet, gerät sie selbst in höchste Gefahr. Sie gräbt zu tief in der Vergangenheit. J. P. Delaney ist mittlerweile ein Garant für Spannung. Emma und Jane verbinden einzig Edward Monkford und der gibt sich als nobler und großzügiger Liebhaber, wenn die Bedingungen stimmen. In welche Art von Leben begeben wir uns mit Jane und Emma? Diese vollständige Kontrolle des Hauses über das eigene Leben scheint heute nicht mehr so abwegig. Es scheint beiden Frauen schwer zu fallen, in der Realität aufzuwachen und für eine ist schon viel zu spät. Emma, gelesen von Anneke Sim Sarnau, zeigt sich als kleine Rebellin, die ganz genau weiß, was sie will. Doch ihre Zukunft ist bereits besiegelt. Jane, hier gelesen von Petra Schmidt-Schaller, geht vollständig in dem neuen Haus und der neuen Lebenssituation auf, bis die Vergangenheit sie einholt. Ein wirklich ausgezeichneter Thriller, bei dem man dank seiner vielen Wendungen und den parallelen Sichtweisen von Emma und Jane, die bis zur letzten Seite die Spannung halten erst nach dem letzten Ton ausatmen kann.

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Nachdem ich den zweiten Roman von JP Delaney gelesen habe, musste natürlich auch der Erste her. Dieser hatte für weit mehr Aufsehen gesorgt, als 'Believe me' und daher war ich sehr neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. Da ich niemanden spoilern möchte, werde ich meine Rezension kurz und bündig halten. Die Geschichte wird aus zwei Sichten, Emma und Jane, und zwei Zeitabschnitten erzählt. Zwei Frauen, zwei Zeiten, zwei Geschichten, ein Haus. Der Schreibstil ist wie gewohnt super schnell zu lesen und fesselt einen von der ersten Seite an. Das war schon bei seinem zweiten Roman der Fall. Man ist sofort in der Geschichte drin und legt das Buch nur weg, wenn es sein muss. Das Ende kam überraschend und ließ einen mit einem offenen Mund zurück. Zugegeben, sehr oberflächlich, aber ich möchte nicht Gefahr laufen, etwas zu verraten. Bewertung: Fesselnd, mitreißend und wahnsinnig gut. Bei weitem besser als 'Believe me', dennoch bin ich froh den zweiten Roman zuerst gelesen zu haben. 'The Girl before' bekommt eine klare Kaufempfehlung von mir. 5 von 5 Sternen.

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Cover & Titel Auf dem Cover ist „Folgate Street 1“ zu sehen, das Haus, in dem Emma gelebt hat. Das Haus, in dem nun Jane lebt. Oberhalb des Schriftzugs ist eine Treppe zu sehen, vermutlich die Treppe, die Emma hinunterstürzte. Unterhalb des Schriftzugs ist die Silhouette einer Frau zu sehen, die sowohl Emma, als auch Jane darstellen könnte. Das Cover vermittelt schon eine etwas düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, was ausgezeichnet zum Buch passt. Auch den Titel finde ich sehr gut gewählt, da es sowohl in Emmas, als auch in Janes Situation eine vorherige Frau gibt, die wie sie war und die nun tot ist. Inhalt Damals: Emma Nachdem Emma nachts in ihrer Wohnung von zwei Einbrechern überrascht und anschließend mit einem Messer bedroht wurde, fühlt sie sich dort nicht mehr wohl. Gemeinsam mit ihrem Freund Simon ist sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung, doch sie merken schnell, dass zwischen ihren Wünschen und den Möglichkeiten bezüglich ihres Budgets ein großer Unterschied liegt. Schließlich schlägt ihr Makler vor, ihnen ein ziemlich ausgefallenes Objekt zu zeigen. Folgate Street 1. Heute: Jane Jane braucht einen Neuanfang. Nach der Totgeburt ihrer Tochter hält sie es in ihrer alten Wohnung nicht mehr aus. Sie beauftragt eine Maklerin, doch die muss ihr schließlich mitteilen, dass sie entweder ihre Anforderungen an eine Wohnung senken, oder das Budget erhöhen müsse. Doch da kommt der Maklerin eine Idee und so zeigt sie Jane eine ziemlich außergewöhnliche Immobilie. Folgate Street 1. _________________________ Beide Frauen sind sofort von dem Haus begeistert, welches vom Vermieter, einem sehr bekannten Architekten, erbaut worden ist und mehr ein Kunstwerk, als ein Wohnort zu sein scheint und lassen sich auch nicht von den ca. 200 Ge- und Verboten abschrecken, deren Verstoß einen Vertragsbruch bedeuten würde. (Ein Auszug aus den Verboten: Keine Teppich, keine Bilder, keine Pflanzen, keine Vorhänge, keine Haustiere, keine Kinder, keine Gegenstände dürfen auf dem Boden liegen,…) Sie beschließen also, das Bewerbungsformular auszufüllen, welches ebenfalls sehr außergewöhnlich ist und dem noch drei Fotos beigelegt werden müssen. Beide Frauen werden zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen, nachdem sie ihre Chancen auf das Haus nicht mehr so gut einschätzen, doch entgegen ihrer Befürchtungen, bekommen sie die Zusage und dürfen fortan Folgate Street 1 bewohnen. Doch der gleiche Wohnort soll nicht die einzige Gemeinsamkeit bleiben, die die beiden Frauen verbindet… Meine Meinung Dieses Buch hat mich einfach durchgehend gefesselt. Einige Male habe ich das Buch kurz beiseitelegen müssen, um meine Gedanken zu sortieren. Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus Emmas und Janes Sicht geschrieben sind und man schon durch den Klappentext (auf der Innenlasche) erfährt, dass Emma damals gestorben ist, wirkt die Geschichte wie eine Art Countdown. Einerseits wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was Emma damals zugestoßen ist, andererseits wollte ich nicht weiterlesen, weil ich wusste, dass sie sterben wird.. Meine Neugier hat natürlich gesiegt. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sie alle eigene Charakterzüge haben, die wunderbar mit ihrer Vergangenheit und ihrem Verhalten zusammenpassen und somit sehr authentisch wirkten. Ich habe mit den beiden Protagonistinnen mitgefiebert und gelitten. Das Gefühl der Frauen, sich durch das Haus beobachtet zu fühlen wurde so gut dargestellt, dass ich mich selbst ein wenig beklemmt gefühlt habe. Zwischendurch sind einige der Fragen, die bei der Bewerbung für das Haus ausgefüllt werden mussten, zwischen die Kapitel gedruckt, sodass man selbst grübeln kann, wie man in der jeweiligen Situation antworten kann (Ich hasse solche (ethischen) Fragen eigentlich, seit wir einige davon damals im Philosophieunterricht besprochen haben… ) Dieser Thriller hat mir wirklich sehr gut gefallen! (*****) Zitate „Wussten Sie, dass es eine Sorte von Haien gibt, die so grausam ist, dass ihre Embryonen einander im Mutterleib auffressen? Sobald ihnen die ersten Zähne wachsen, stürzen sie sich aufeinander, bis nur noch der größte übrig ist, und der wird dann geboren. Genauso ist Edward. Er ist machtlos dagegen. Wer ihn herausfordert, wird von ihm zerstört.“ (S. 231)

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Den Anfang von „The Girl Before“ von JP Delaney fand ich zunächst recht undurchsichtig. Es werden bereits auf den ersten Seiten zwei parallele Handlungsstränge geschaffen: einmal die Kapitel, welche Emmas Leben in dem Haus zeigen und aus ihrer Sicht erzählt werden, und dann eben jene, die aus Janes Sicht erzählt werden. Doch durch etwas Einlesen und mit Hilfe der Titel der einzelnen Kapitel (Damals: Emma/ Heute: Jane) kann man die ständig wechselnden Perspektiven gut auseinanderhalten und findet letztendlich in die Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht. Größtenteils – aber nicht vollständig – beschränkt sich der Erzählort auf das Haus, die Folgate Street Nr. 1, welches sehr detailreich und interessant beschrieben wird. Das Haus ist zwar luxuriös, aber beschränkt sich ausschließlich auf das Nötigste und Wesentliche. Es stellt gewisse Anforderungen an seine Bewohner, nämlich ebenso minimalistisch zu leben, wie das Haus selbst ist. Die Regeln, welche unbedingt eingehalten werden müssen, und das Haus selbst sind derart bildhaft dargestellt, dass man sich selber darüber Gedanken macht, ob man minimalistisch leben könnte oder nicht. Die Spannung steigt intensiv sobald Jane von dem Tod ihrer Vormieterin in dem Haus erfährt. Zuvor hat sie sich sicher und geborgen dort gefühlt, doch dann wird ihr die bedrohliche Stille des Hauses immer unheimlicher, zumal immer neue Fragen und Vermutungen über Emmas Tod auftauchen und sie mittlerweile und offensichtlich in ihre Rolle schlüpft. Dem Leser wird ein bestimmtes Bild von den Charakteren vorgegaukelt, so dass man später erstaunt die Wahrheit erfährt, die richtige Realität, ein umgekehrtes Spiegelbild. Erscheinen einige Charaktere anfangs als „normal“, so wird man bald feststellen, dass der Schein trügt. Da wäre einmal Jane, sie ist ruhig und berechnend. Emma ist eher impulsiv und attraktiv. Beide haben ein tragisches Ereignis hinter sich. Dann Simon, der nette, gute und hintergangene Freund. Und Edward Monkford – exzentrisch, gutaussehend, ein kreatives Genie und zwanghafter Perfektionist. Die Wendungen, welche hier eintreten, sorgen erfreulicherweise immer wieder dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es Mord, Selbstmord oder einfach nur ein Unfall gewesen ist. Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Fragen auf, die Jane bzw. Emma während ihres Wohnens in der Folgate Street 1 beantworten müssen – eine Umfrage, sozusagen, die aufzeigen soll, inwiefern die Bewohner sich an die Regeln halten bzw. wie ein minimalistisches Dasein ihr Leben bis jetzt verändert hat. Darunter gibt es absolut merkwürdige Fragen, die eine Beantwortung recht schwierig machen können. Das Ende war zwar spannend verbunden mit Nervenkitzel, war aber etwas kraftlos und ziemlich schnell beendet, dennoch zu all der ungewöhnlichen Handlung recht passend. Fazit: Außergewöhnlicher Psychothriller, der mit geringem Aufwand und Präzision regelrecht zum Weiterlesen zwingt und eine atemlose Spannung erschafft.

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In den Buch geht des um Jane die in ein Hochmodernes Haus zieht. Was sie nicht weiß: vor ihr lebte dort Emma, sie sieht Jane erschreckend ähnlich, liebt den gleichen Mann wie Jane, lebt das gleiche Leben. Doch Emma wurde umgebrachg und auch Jane schwebt in großer Gefahr. Mir hat das Buch so gut gefallen es ist sehr spannend geschrieben vorallem das es immer die Person je Kapitel wechselt hilft die Parallelen zu erkennen. Von mir eine große Leseempfehlung !

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Schon beim Lesen des Klappentextes wusste ich, ich lasse mich auf ein Buch ein, dass mir unter die Haut gehen wird. Und so war es auch - ich habe es dann sogar tagsüber gelesen, weil es mir abends vor dem Einschlafen zu heftig war. Das lag aber nicht an viel Blut, Mord oder Brutalität. Die Spannung wird hier eher sehr subtil aufgebaut. Erzählt wird das Buch abwechselnd aus der Sicht Janes (heute) und Emmas (damals) erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so hatte man immer beide Perspektiven im Blick. Außerdem erfährt man alles nur stückchenweise, man hat also ganz viele kleine Cliffhanger im Thriller selbst. Die Kapitel sind auch immer sehr kurz gehalten. Man denkt, "Eins geht noch" - und schon hat man das Buch zur Hälfte gelesen, kann es aber trotzdem nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war sehr angenehm. Man erfährt viel über das Innenleben der Protagonistinnen und bekommt viele Emotionen mit. Creepy fand ich die Fragen, die zum Fragebogen der Bewohnerinnen gehörten. Sie kamen immer am Ende der einzelnen Kapitel und haben auch mich zum Nachdenken gebracht, was meine Antwort wäre. Die Idee, ein Haus mit vielen Regeln für den Mieter in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich außergewöhnlich, aber sehr spannend. Wer möchte nicht in einem Hightec-Haus wohnen? Ich bin ehrlich: Nach dem Lesen wird man es sich zweimal überlegen. Gut fand ich, dass man die Technik in einfachen Worten erklärt bekam und es nicht zu viel Raum einnahm, sodass die eigentliche Handlung immer im Vordergrund stand. Anfangs war ich von beiden Frauen total begeistert, doch das änderte sich mit der Lesezeit. Ich möchte hier nicht spoilern, aber es ist toll, wie still manche Wasser sind und was am Ende alles ans Tageslicht kommt. Man ist verwirrt und trotzdem wirkt alles super logisch. Letztendlich kann ich einfach nur sagen: Wow! Ein tolles Buch! 5 Sterne!

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[REZENSION] Girl before – sie war wie du und jetzt ist sie tot |JP Delaney Cover: Ein passendes Cover. Es ist spiegelt den Minimalismus gut wieder. Man sieht eine Frau in einer fast leeren „Wohnung“. Es ist ein dunkles und düsteres Cover, welches super zum Buch passt, mir aber in einer Buchhandlung wahrscheinlich nicht aufgefallen wäre. Die Schriftart und Proportionen von Überschrift und Unterüberschrift ist perfekt gewählt und fällt einem sofort auf. Der Klappentext hingegen spricht mich total an. Sehr geheimnisvoll und wirft direkt Fragen zum Inhalt auf. Inhalt: Jane sucht nach einem Schicksalsschlag einen kompletten Neuanfang. Sie kriegt ein Wohnungsangebot in der Folgate Street, London. Dieser ist mit vielen Regeln verbunden, die fast alles verbieten. Dazu kommen noch die fragwürden Auswahlkriterien. Doch der Wohnungsmarkt sieht schlecht aus und so nimmt sie das Angebot gerne an. Schon nach dem Einzug erfährt sie das ihre Vormieterin, die ihr sehr ähnlich war in diesem Haus verstorben ist. Und es war kein Unfall. Kurz darauf geschehen seltsame Sachen in der Wohnung. Jemand scheint es auf Jane abgesehen zu haben. Meine Meinung: Ich muss zugeben, die Vorstellung über so ein minimalistisches aber hochtechnisierte Haus ist gleichzeitig faszinierend, wie stark beängstigend. Es bringt einem zum Nachdenken, denn wir sind wohl gar nicht so weit davon entfernt. Ich kann die beiden Frauen einerseits verstehen, wieso sie in dieses Haus ziehen. Zum einen ist es der krasseste Neuanfang den man nur machen kann. Und zweitens verspricht es absolute Sicherheit in dem Buch. Mich hätten wahrscheinlich die Fragen und dir Regeln komplett abgeschreckt. Ich denke aber auch, dass ich auf meine persönlichen Sachen und den persönlichen Touch in einer Wohnung nicht verzichten könnte. Die Charaktere ähneln sich vielleicht äußerlich und mit dem Grund wieso sie in dieses Wohnung ziehen, sind aber vom Charakter vollkommen unterschiedlich. Mir persönlich wurde eine der Protagonistinnen im Laufe des Buches sehr unsympathisch. (Ich verrate da mal nicht zu viel.) Der Schreibstil ist sehr packend. Allerdings unterschiedet sich die Scharenweise bei den beiden Frauen. Zum Beispiel wird bei Emma die wörtliche Rede nur kursiv geschrieben. Das hat mich am Anfang sehr verwirrt. Die Kapitel wechseln immer aus der Sicht von Jane aus der Gegenwart und von Emma aus der Vergangenheit. Wirklich klasse gemacht. Man lernt beide Protagonisten sehr gut kennen. Sie entwickeln sich und geben Sachen frei, die die Meinung über sie immer wieder ändert. Jedes neue Kapitel beginnt mit einer Frage aus dem Bewerbungsbogen, die wirklich seltsam sind. Es ist spannend, wie sich einiges aus der Vergangenheit wiederholt und Neu entdeckt wird. Es wurde nie langweilig, durch die rasante Erzählweise. Ich muss ehrlich sagen, ich bin absolut begeistert vom Buch. Die Spannung ist steht’s vorhanden. Die Wendungen habe ich nicht vorhergesehen und das Ende hat mich überrascht. Es ist alles anders gekommen, als ich es erwartet habe. Fazit: Ein klasse Buch. Ich kann nur sagen: Es war ein Fehler…, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe. Ich konnte mich nicht losreißen. Ich kann es gewissenlos weiterempfehlen. Fast jeder wird Freude mit diesem spannenden Buch haben. 5 von 5 Sternen

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