Leserstimmen zu
Der Name Gottes ist Barmherzigkeit

Papst Franziskus

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Taschenbuch
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Gestaltung: Die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Es spiegelt für mich den Papst wieder wie ich ihn mir vorstelle und zwar schlicht. Inhalt: Das Buch beinhaltet ein Interview mit dem Papst und zeigt das Thema Barmherzigkeit die auch das Motto des Weltjugendtages war, den ich Besucht habe. Meine Meinung: Das Buch gefällt mir sehr gut. Es zeigt noch einmal sehr deutlich wohinter der Papst steht und an was genau er glaubt. Das schöne an diesem Interview ist das der Papst sehr offen über alles spricht und auch ein paar Beispiel aus seinem Leben mit uns teilt. Mir gefällt es sehr gut was er sagt den ich stimme ihm in sehr vielen Dingen zu, jedoch sind ein paar Dinge etwas umständlich erklärt und so musst ich manchmal ein paar Absätze doppelt lesen was in meinen Augen auch nicht wirklich schlimm ist. Wie einige die mir schon was länger folgen sicher wissen war ich selber auch auf dem Weltjugendtag und ich finde das ich da sehr viel Barmherzigkeit entfangen durfte. Wir haben uns sehr mit dem Thema auseinander gesetzt und all dies Spiegelt sich in diesem Buch wieder. Bewertung: ∞∞∞∞

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Das Interviewbuch des Papstes ist eine Fundgrube zur Barmherzigkeit. Man lernt darin eine Menge über Gott und über sich selbst. Der Papst hat ein Interview gegeben! Dieser Satz macht im Vatikan in der Regel schweißnasse Hände. Wie man hört, ist die Antwortpraxis des Papstes in Zeitungsinterviews nicht jedem Recht. Und man muss schon sagen: Die Kurie war in den Jahren Papst Benedikts verwöhnt, der druckreif formulieren konnte … und nebenbei wohl auch nicht auf die Idee gekommen wäre, einfach ein Interview zu geben, über dessen Inhalt seine engsten Berater keine Kenntnis gehabt hätten. Und so geht der Streit auch innerkirchlich ab und zu hoch her, ob der Papst das denn dürfe oder dürfen solle, ob es nicht besser wäre, wenn er sich zurückhielte, anstatt das am Ende immer irgendjemand etwas klarzustellen habe. Die moderne Medienwelt verzeiht keinen Formulierungspatzer, was der Papst gerade wieder bei seiner Äußerung über die „islamische Invasion Europas“ lernen musste, in der etwas ganz anderes gemeint war als die Mehrheit der Journalisten und Kommentatoren daraus gemacht haben. Da ist ein Interviewbuch schon weniger dramatisch, weil man dabei vorher korrigierend eingreifen kann. Und doch wird es auch mit „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“ absehbar Kritiker geben, die das Papstwort auf die Goldwaage legen werden und analysieren, ob die päpstlichen Ansichten zur Barmherzigkeit Gottes, besonders zur Beichte, eigentlich kirchlicher Lehre entsprechen oder nicht. Denn der Papst belässt es hier nicht bei Andeutungen – im wiedergebebenen Interview macht er mehr als deutlich, dass es im Charakter Gottes sowas wie den Primat der Barmherzigkeit gibt. Dabei ist es vielleicht ein kleiner Kniff, der mit dem Titel des Buches angewandt wurde: Dass Gottes Name Barmherzigkeit wäre, diese These stammt nämlich nicht zuerst von Papst Franziskus, das hat bereits Papst Benedikt so formuliert. Das mag dem einen oder anderen konservativen Katholiken die Schnappatmung verschlagen, der bereits im Titel des Buches auf einen Widerspruch zwischen BXVI und F lauerte. Aber wie seit drei Jahren des Pontifikats: Kein Widerspruch, höchstens eine andere Schwerpunktsetzung. Weiter hier: http://papsttreuerblog.de/2016/03/11/wie-man-barmherzigkeit-durchdekliniert/

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Ein Gespräch mit Andrea Tornielli. Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und einen Weg des Friedens, der Besinnung und Versöhnung gehen wollen. Das erste Buch des Papstes geriet zu einem Appell – zu einem Appell für mehr Barmherzigkeit. Ein Appell zuerst an seine katholische Kirche, aber auch an alle, ob gläubig, atheistisch oder agnostisch. Nur eine Kirche, die gegen den Strom schwimme, sei eine glaubwürdige Kirche. Nur eine unbequeme Kirche könne Barmherzigkeit in einer unbarmherzigen Welt vorleben – meint Franziskus. Die Kirche sei ein „Feldlazarett“, in der alle Leidenden versorgt werden müssten – vor allem die, um die sich sonst niemand kümmere. Franziskus betont immer wieder, dass er eine „Kirche der Armen und Entrechteten“ wolle. Christen, die an einen barmherzigen Gott glauben, könnten nicht unbarmherzig leben. Das sei Heuchelei und Scheinheiligkeit. „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“ ist nicht nur ein starker Titel, er ist vielmehr Ausdruck seines Gottvertrauens. In diesem Buch, das im Gespräch mit dem Vatikan-Journalisten Andrea Tornielli im letzten Juli zustande kam, macht Franziskus deutlich, dass er nicht für eine komplizierte und feinsinnige Theologie steht, sondern in der konkreten Nachfolge Jesu. Franziskus warnt in klaren Worten vor Selbstgerechtigkeit, Korruption, Anmaßung und Scheinheiligkeit. Dabei müsse jeder Christ bei sich selbst anfangen, sich gegen diese Übel aber auch in Politik und Gesellschaft engagieren. Wieder einmal zeigt sich der Papst als ein „homo politicus“ mit klarer Kante. Franziskus macht deutlich, dass er sich Häftlingen und Flüchtlingen besonders verbunden fühle. Jeder Mensch, auch er, so der Papst, sei auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen, weil auch er ein Sünder sei. Die weit verbreitete Selbstgerechtigkeit sei – auch in der Kirche – eine der schlimmsten Sünden. Die Kirche sei nicht auf dieser Welt, um „zu verurteilen“, sondern um „den Weg zu bereiten, für die ursprüngliche Liebe, die die Barmherzigkeit Gottes ist“. Franziskus erzählt in diesem bemerkenswerten Buch ohne klerikalen Schnickschnack und in einfacher Sprache viele persönliche Erfahrungen als Seelsorger in Argentinien. Er erinnere sich an eine „Frau, die ihren Körper verkaufen musste, um ihre Kinder zu ernähren“. Sie dankte dem zukünftigen Papst dafür, dass er sie immer mit „Frau“ ansprach. Und wieder plädiert der Papst dafür, „die Homosexuellen nicht auszugrenzen“. Das neue Buch von Franziskus ist zugleich in 86 Ländern erschienen. Die Rezension ist auf der www.sonnenseite.com veröffentlicht.

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