Leserstimmen zu
Die Rätselhaften

Claudia Niklas, Andreas Niklas

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Das wichtigste Buch

Von: Anke Saurbier

15.06.2019

Ich fand das Buch bei der Suche nach Informationen über Hochsensibilität. Damit wollte ich den wiederkehrenden Problemen meines Sohns im, aus seiner Sicht, rauen Schulalltag auf den Grund gehen. Das Thema HB hatte ich bereits mit anderer Literatur versucht zu ergründen, jedoch nie eine Konsequenz daraus gezogen. Die wiederkehrende Aufzählung von Merkmalen und die Beschreibungen aus rein wissenschaftlicher Perspektive hatten niemals die Motivation in Gang gesetzt, dem Verdacht wirklich nachzugehen wie es letztlich durch "Die Rätselhaften" geschah. Der große Vorteil des Buches liegt in der Einnahme der persönlichen Sicht, begünstigt durch eigene Erfahrung. Die Auseinandersetzung mit den Studien finde ich ebenfalls wichtig, zeigt sie doch wie widersprüchlich und unzulänglich das Thema in der Gesellschaft noch immer gesehen wird. Ohne dieses Buch hätten wir wahrscheinlich den Test nicht einmal angedacht. Die Erklärung ist gefunden und die innere Haltung, sich mit den adaptiven Möglichkeiten aus dem letzten Teil auseinanderzusetzen ist da. Vielen Dank für dieses Buch! Es hat unser Leben nachhaltig verändert.

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gute ballance und konkrete lösungsansätze

Von: martin aus schweiz

09.07.2018

die ballance zwischen verständnis/erklärung der ausgangslage einerseits, und dem aufzeigen von konkreten lösungswegen ist den autoren meines erachtens sehr gut gelungen & für mich persönlich eine grosse hilfe. davon abgesehen ist auch der wissenschaftliche teil fundiert & erklärt grundsätzlich die schwierigkeiten der definition, was intelligenz überhaupt ist, welche umstände sie nach aussen in erscheinung treten lässt (oder auch nicht), und auch die fragestellungen helfen sich selbst (oder jemand nahestehendes) bezüglich der thematik näher zu erfassen.

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Das Buch ist eine Schatzkiste

Von: Geiger J. aus Dachau

15.04.2018

In der Zeit wo ich den Verdacht auf eigene Hochbegabung bekommen habe, entdeckte ich das Buch von Ehepaar Niklas "Die Rätselhaften - wie Hochbegabte besser mit sich und anderen leben ". Der Name des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In diesem Buch habe ich mich gefunden und auf eine sehr persönliche und klare Art Antworten und Aufklärungen bekommen. Ich habe Bestätigungen bekommen dass ich in die richtige Richtung gegangen bin, was ich immer bezweifelt habe. Beim lesen habe ich mehr Klarheit über mich und mein Leben gewonnen. Dieses wunderbarer Werk gab mir viele Anregungen welche Möglichkeiten ich noch habe und nützen kann um mein Leben so zu gestalten wie es meiner Persönlichkeit entspricht. Das Buch ist eine Schatzkiste für alle hochbegabten Erwachsenen und diejenigen die vermuten Hochbegabt zu sein, für diejenigen die einen Hochbegabten Partner/in oder Kind/er haben und auch für alle die sich für das Thema Hochbegabung interessieren um in dieser "anderen Welt" einen Blick zu werfen. Einen großen Dank an das Ehepaar Niklas für dieses Geschenk!!! Sehr empfehlenswert!

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Obwohl ich mich schon länger mit dem Thema auseinander setze, habe ich viele tolle Tipps in die Praxis umsetzen können. Insbesondere der Abschnitt über die Auseinandersetzung mit Träumen hat mir neue Erkenntnisse gebracht. Einiges davon wurde mir retrospektive klar - auch das ist wohltuend. Aus meiner Sicht eignet sich das Buch sowohl am Anfang einer inneren Suche wir auch mitten auf dem Weg, da es genügend greifbare Punkte in der Lektüre aufweist, wo man einhaken kann.

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Bausteine zur Selbsterkenntnis für Hochbegabte

Von: Multicolor aus München

07.01.2018

Der Titel „Die Rätselhaften“ macht neugierig und der Untertitel „Wie Hochbegabte besser mit sich und anderen leben“ zeigt eine Perspektive auf. Und diesem Anspruch wird das Buch über weite Strecken gerecht. Ein Glücksfall ist die Kombination der Sicht- und Erlebnisweisen des Ehepaars Niklas – sie selbst hochbegabt, er psychologischer Experte für Hochbegabung. Sprachlich ist das Buch eine Freude: sehr sorgfältig formuliert und dabei lebendig im Sprachstil mit vielerlei überraschenden Nebengedanken. Nicht nur aus der Danksagung geht hervor, dass diese Darstellung das Ergebnis intensiver Diskussionen mit einer ganzen Gruppe von Menschen ist! Bei aller Formulierfreudigkeit erschweren die oft sehr bildhaften Kapitelüberschriften manchmal die Orientierung bezüglich der Sachthemen. Der Selbsttest und die daraus hervorgehende Analyse ermöglicht eine persönliche Einordnung mit der Erkenntnis, dass nicht alle Hochbegabten gleich sind, sondern dass es durchaus verschiedene persönliche Probleme gibt (wie schön! Nicht Jede/r muss alle angeführten Probleme haben!), sowie auch unterschiedliche Teilbegabungen. Das wird auch aus den eingestreuten kurzen Erfahrungsberichten deutlich, die den Sachtext sehr sinnvoll ergänzen. Das Buch lässt sich flüssig als „Erkenntnisreise“ lesen und wer es an einigen Stellen genauer wissen will (und das trifft wohl auf viele Hochbegabte zu!), der wird mit sorgfältigen ausführlichen Anmerkungen und weiterführenden Literaturhinweisen versorgt. In diesem Zusammenhang wären ein paar mehr Hinweise zu benachbarten Themen aus dem Bereich der Neurodiversität wie Hochsensibilität oder Synästhesie schön gewesen. Die Anregungen zum Umgang mit Hochbegabung sind einmal für Eltern hochbegabter Kinder interessant, zum anderen als (rückwirkende) Hilfe zur Selbsterkenntnis für erwachsene spät erkannte Hochbegabte. Der Fokus richtet sich dabei auf die berufliche Entwicklung und den Umgang mit anderen Menschen in Gruppen. Leider gibt es kaum Hinweise für die Gestaltung einer Paarbeziehung, in der entweder beide oder nur einer hochbegabt sind. Ich hatte mich auf das Kapitel über Träume gefreut, das sich unter der Überschrift „Wach werden“ am Ende des Buche verbirgt, da ich mich selbst schon seit vielen Jahren mit großem persönlichen Gewinn mit meinen Träumen beschäftige – auch das ein schönes Gegengewicht zur rein intellektuellen Beschäftigung! Leider geht es hier aber ausschließlich um Albträume; soll das etwa für Hochbegabte spezifisch sein? Da fehlt mir doch ein großer und interessanter Teil dieses Universums! Insgesamt aber ein sehr geeignetes Buch sowohl für Hochbegabte, um sich selbst endlich ernst zu nehmen und sich den Mitmenschen gegenüber klarer zu positionieren, als auch für die Anderen, die mit dieser Spezies zurechtkommen möchten oder müssen – das könnte ja bei besserem Verständnis auf beiden Seiten durchaus Freude bereiten!

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Es ist eine reizende Lektüre sowohl für nicht Erfahrene als auch Erfahrene in diesem Bereich. Ich bin davon überzeugt, dass sich mehr Menschen in ihr wiederfinden, als so mancher vermuten würde.. Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, gleichzeitig hat es mich motiviert und inspiriert. Und ein kleiner Beitrag meinerseits: Die Welt ist umso schöner, je bunter und vielfältiger wir Menschen uns zeigen !

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Schön, dass es wieder ein Buch gibt, dass sich hochbegabten Erwachsenen widmet. Das Buch hat mein Interesse geweckt, weil es das Phänomen Hochbegabung gleich aus mehreren Perspektiven heraus beleuchtet. Da wäre die Sichtweise des praktizierenden Psychologen, der Einbezug aktueller empirischer Forschung sowie die Sichtweise verschiedener hochbegabter Personen, die jeweils zu bestimmten Problemen Stellung beziehen. Ein großer Teil des Buches bezieht sich dabei auf eine Studie, die die Persönlichkeitsmerkmale hochbegabter Erwachsener, alle samt Mitglieder der Hochbegabtenvereinigung Mensa, in den Blick genommen hat. Auf dieser Studie basieren umfassende Erläuterungen, wie die vorgestellten Testergebnisse sich auf Verhaltensweisen im täglichen Leben auswirken und wie mögliche Reaktionen aus der Umgebung der Personen aussehen können. Ich empfinde das Buch als sehr gutes Hilfsmittel auf dem Weg zum Erkennen und Verstehen von Problemen. Gleichzeitig wird vermittelt, dass die bloße Feststellung, „ich bin hochbegabt und habe daher Problem x oder y“ zu kurz fasst. Wichtig ist die Erkenntnis, dass man selbst an den Schräubchen für mögliche Änderungen in seinem Leben drehen muss. Doch auch hiermit wird der Leser nicht alleine gelassen, sondern es gibt Lösungsvorschläge. Daher wirkt „Die Rätselhaften“ in sich schlüssig, rund und abgeschlossen. Das Buch war angenehm zu lesen. Es lässt Empirie einfließen und ist dennoch auch für Laien verständlich d. h. nicht hoch wissenschaftlich abgefasst ist. Von mir eine klare Empfehlung.

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Betriebsanleitung

Von: Daniel Pein aus Enger

19.07.2017

Sog. Hochbegabte tragen dieses 'Label' nicht täglich vor sich her. Mitunter denke ich jahrelang nicht drüber nach. Das war falsch. Ich bin bereits in frühen Jahren ausgetestet worden. In den Mittsiebzigern war da dann einfach ein Ergebnis, aber es wurde nichts daraus entwickelt. Im April diesen Jahres schenkte mir meine Frau u.a. dieses Buch von den NIKLASes. Es wurde binnen Kurzem zu einer Betriebsanleitung für mich selbst. Es ist so, als würden die beiden Autoren in meinen Kopf hineinsehen können. Und endlich habe ich auch die Möglichkeit, mein Leben so in die Hand zu nehmen, wie ich es mir wünsche. Ohne diese Anleitung wäre mir das verwehrt geblieben. Und zahlreiche Optionen für immer verschlossen. Mein Selbstverständnis ist zum Positiven geändert. Das Buch hilft. Dankesagen ist eigentlich zu wenig. Ich habe mich schon bei den Autoren gemeldet.

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