Leserstimmen zu
Sau am Brett

Oliver Kern

Fellinger-Serie (2)

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Unterhaltsam

Von: nightsister

06.08.2019

Mit Leichtigkeit und Spass habe das Buch gelesen . Es war sehr kurzweilig und spannend zum Lesen

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~ Zitat ~ Soku-Schweinsbraten! ~ Die Geschichte ~ Fellingers zweiter Fall beginnt mit einem Mann, der im Wirtshaus an seinem Schweinsbraten erstickt. Natürlich juckts dem Berthold wieder heimlich zu ermitteln, schließlich wird er selbst verdächtigt, seine Hand im Spiel zu haben. Das kann und will der Hygiene-Inspector auf keinen Fall auf sich sitzen lassen. Er hat seine Arbeit gut gemacht... nicht's mit Vertuschung oder dergleichen. Was ist da also geschehen bzw. was war in der Sau, die als Mordwaffe entlarvt wurde. Berthold Fellinger verstrickt sich wie gewohnt, durch seine Helfernatur und nicht minder durch seine erbitternde Neugier, in Machenschaften, die ihm selbst an den Kragen wollen. Edgar Hansen. ~ Meine Meinung ~ Witzig, spaßig und uuuuuuuhrigkomisch. :D Wiedereinmal hat es der Autor Oliver Kern geschafft, seine Leser bzw. Zuhörer kriminell in seinen Fall zu ziehen. Es war toll dem Hörbuchsprecher Michael Schwarzmaier dabei zuzuhören, wie er den verkorksten Alltag vom Protagonisten, Berthold Fellinger, erzählt. Sein bayrischer Akzent und die typischen Schimpf- und Fluchwörter runden alles perfekt ab. Den schwarzen Humor und vor allem den bayrischen Sarkasmus muss man mögen, sonst vergisst man vor lauter Kopfschütteln das herzhafte Lachen. :D Auch a wenig Liebeleien erlebt der Protagonist diesmal. Er kommt endlich mal zum Schuss! Möchte man meinen. Und dann passieren wieder Dinge, die zum Haare raufen sind. Gruzifix... herrschaftszeiten... Auf einer Seite tat er mir mächtig leid aber eigentlich hats der Berthold net anders verdient. ^^ Er is und bleibt ein Trottel. Liebenswürdig und ehrlich, aber ein Trottel. :) Zum Glück, sonst wäre es ja auch langweilig. Die Geschichte ist wunderbar verzwickt. Alleine schon wie sie beginnt... --> An einem Schweinsbraten erstickt! :D Was ja laut Statistik gar nicht so unüblich ist. Es sterben tatsächlich mehr Menschen an im-Hals-steckengeblieben-Lebensmittel, als bei einem Terroranschlag! Also nichts außergewöhnliches. Wäre da nicht der toxikologische Bericht, der leider Gottes, und zum Unmut des Gastwirts, positiv ist. Das Drama nimmt seinen Lauf. Man weiß tatsächlich bis fast zum Schluss nicht, wer nun mit wem, und wer nun was, und wie nun überhaupt alles zusammen passt. So viel sei verraten... Am Ende ist es ein Tier, das Leben rettet. Ach ist das nicht schön? :D ~ Gedanken über den Sprecher ~ Michael Schwarzmaier hatte mich ja sofort mit seinem Bayrisch eingefangen. Ich kannte diese Stimme, wenn auch nicht in diesem schönen Dialekt. Also musste ich nachschauen und siehe da, er hat einige Synchronrollen in der Serie Doctor Who. Welch schöner Zufall. :D Ich war sehr angetan wie er Fellingers erster Fall "Eiskalter Hund" erzählt. Es war klar, dass ich auch "Sau am Brett" als Hörbuch brauche. ~ Fazit ~ Sakrisch guat und definitiv süchtigmachend! Auch im zweiten Fall hat der Autor, Oliver Kern, einen witzigen und spritzigen Krimi gezaubert, der in jeder Hinsicht mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Da der erste Fall und vor allem das Hörbuch genau meine Stimmung getroffen hat, war klar, dass ich unbedingt weiterhören muss, was der Fellinger so treibt. Und er hat mir wieder wundervolle lachende Stunden geschenkt. So machen Ermittlungen a'Mordsgaudi. :D

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Auch wenn der Markt von so genannten "Heimatkrimis" nur so geflutet wird, gibt es doch hin und wieder den ein oder anderen, der mich doch noch reizt. In diesem Fall war das "Sau am Brett" von Oliver Kern. Der zweite Fall um Fellinger, wobei ich den ersten nicht kenne. Wie ich feststelle, tut das dem Lesevergnügen zum Glück keinen Abbruch. Fellinger, seines Zeichens Lebensmittelkontrolleur, wird zufällig Zeuge eines merkwürdigen Todesfalls. Mitten im Essen bricht ein Gast des Löffelmachers zusammen, den er kurz zuvor noch dienstlich unter die Lupe genommen hatte. Sofort befürchtet er, etwas übersehen zu haben oder am Ende selbst Opfer einer Intrige zu sein. Das Opfer, eine Größe am Hamburger Kiez, soll ordentlich Dreck am Stecken haben, doch galt der Anschlag auch wirklich ihm oder wurde er nur versehentlich das Opfer eines Anschlags? Natürlich ermittelt hier auch die Polizei, von der Fellinger aber so rein gar nichts hält, weswegen er sich selbst auf die Suche nach Motiv und Opfer begibt. Währenddessen planen seine Eltern daheim aus seinem Jugendzimmer und dem angrenzenden Raum eine Ferienwohnung zu machen und auch hier sieht er dringenden Handlungsbedarf. Und dann wären da auch noch die holden Weiblichkeiten, die das Aufsehen Fellingers erregen, wobei das ein oder andere Haferl vor, während und nach Dienstschluss Fellingers Urteilsvermögen durchaus leicht beeinflusst... Ein sehr spezieller Hobbydetektiv, der kein Blatt vor den Mund nimmt und in derbstem Bayrisch den Herren von der Polizei zu Verstehen gibt, was er von ihnen hält - hier passt alles und man hat definitiv Spaß. Wobei ich ganz ehrlich zugebe, dass ich nicht jedes Fluchen so richtig übersetzen kann beziehungsweise bei jedem dialektalen Begriff eindeutig weiß, was er bedeutet. Da würde an der ein oder anderen Stelle ein kleines Wörterbuch helfen ;) Für mich aber ein gelungenes Werk, bei dem ich mir sicher die folgenden Bände und das Erstlingswerk auch zu Gemüte führen werde. 

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Amüsant

Von: Stine

06.06.2019

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Den ersten Fellinger-Fall kenne ich nicht, werde ich aber sicher noch nachholen. Das Buch begeistert mit Wortwitz und tollen Charakteren. Ich persönlich kam aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus. Sehr dankbar war ich für das kleine Lexikon am Ende, das mir als Preuße doch das ein oder andere Mal sehr geholfen hat. Eine ganz klare Leseempfehlung

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Ein Krimi der etwas anderen Art

Von: Blanco

13.05.2019

Fellinger ist eigentlich Lebensmittelkontrolleur. Als er nach der Kontrolle beim Löffelmacher noch ein Bier trinken will, stirbt ein Gast. Fellinger selbst wird verdächtigt korrupt zu sein. Das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und fängt an zu ermitteln. Fellinger ist ein Einzelgänger und ein wenig verschroben. Der Krimi ist spannend und hat auch einen derben Humor. Für die bayrischen Ausdrücke gibt es am Ende eine Übersetzungshilfe. Mich hat dieser Krimi gut unterhalten.

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Sau am Brett

Von: Ute Christine

10.05.2019

Ich war von dem Krimi zunächst begeistert. Aber die Schreibweise fand ich etwas umständlich und mit den Charakteren bin ich nicht recht warm geworden. Spannung wollte sich nicht einstellen.

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Lebensmittel- und Gaststättenkontrolleur Fellinger genießt sein Feierabendbier in einer Kneipe, als ein Gast tot über seinem Schweinebraten zusammenbricht - vergiftet. Da der Wirt ihm gerade Bargeld über die Theke geschoben hat um seine Spielschulden bei ihm zu begleichen, gerät Fellinger unter Bestechlichkeitsverdacht. Das kann der natürlich nicht auf sich sitzen lassen und da er sowieso gerne Polizist geworden wäre, nimmt der Hobbyermittler sich des Falles an. Es gibt nämlich so einiges zu klären: Das Opfer war z. B. kein harmloser unbescholtener Tourist, und warum ist der Tatort die Gaststätte des Bruders vom Toten des Sautrogrennens im vergangenen Jahr? Fellingers versucht Zusammenhänge zu finden. Mir hat bei dem Buch vor allem der interessante Hauptcharakter gefallen. Seine Ermittlungen in den Gasthöfen der bayrischen Prozinz sind mit originellen Dialogen gespickt. Die Handlung könnte zwar etwas spannender sein, dafür hat die Geschichte aber viel Charme und Witz, so dass sie mich gut unterhalten hat.

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Vorab: Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine ganz persönliche Meinung wieder, die ich zu einem Buch habe, und was ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist. Das Print-Exemplar wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Hörbuch habe ich selber erworben. Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen . Nach Lesen der Kurzbeschreibung, wusste ich, dass ich diesen Krimi unbedingt lesen muss. Der Einstieg in die Story fiel mir überhaupt nicht schwer, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt den Vorgänger noch nicht kannte. Die ersten Zeilen und Seiten schafften es, mir ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Allein schon die Schreibweise, die ich sehr gut passend für Berti Fellingers Art finde. Hatte sofort ein Bild im Kopf, wie ich mir den Ich-Erzähler Fellinger vorstelle, Haferlschuh und Lederhos hab ich mir aber gespart. Zufällig bin ich dann über eine Hörprobe des Hörbuches gestolpert und ich war so begeistert, daß ich mir das Hörbüch besorgt habe und abwechselnd gelesen und gehört habe. Der Sprecher ist ein Genuß. Er haucht dem gemächlichen Krimi richtig Leben ein. Die Situationen und deren Komik bekommen dadurch richtig Fahrt. Seine Aussprache und seine Betonung, eingefärbt mit dem passenden niederbayerischen Dialekt bei Fellinger und den anderen örtlich beheimateten Figuren, ebenso alle weiteren Protagonisten werden mit einem passenden Sprachmuster und Betonen hörbar gemacht, einfach göttlich. Den Schreibstil des Krimis um Fellinger fand ich sehr passend zur Story und der angesiedelten Örtlichkeit. Es unterstreicht die sarkastische, leicht grantlige und muffelige Art des Ich-Erzählers, die über die eine und andere Länge in der Story hinweggeholfen hat. Der Krimi um Fellinger lebt von den Eigenheiten der Figuren, die vom Sprecher noch zusätzlich perfekt hörbar und greifbar gemacht wurden. Das Gimmick die kleine Übersetzungshilfe für die bayerischen Worte hätt ich zwar nicht gebraucht, ist aber sicher für den einen und anderen Leser fürs Verständnis hilfreich. Fazit: „Sau am Brett“ ist trotz der einen und anderer Länge sehr gelungen, ein unterhaltsamer und gemächlicher Krimi, gemächlich wie Fellinger halt, der auch Nichtbayern (Preissn ;-)) gut unterhalten kann. © JM-MS 05-2019

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