Leserstimmen zu
Pubertät war erst der Vorwaschgang

Claus Koch

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Dieses Buch setzt sich, wie man dem Titel schon entnehmen kann, mit der Zeit nach der Pubertät auseinander. Es gibt solche Art von Ratgeber langsam wie Sand am Meer. Dieses Buch ist inhaltlich an manchen Stellen recht gut ausgeführt aber an anderen leider wieder nicht. Ich finde dieses Buch gut geschrieben, auch wenn es recht schwer geschrieben wurde, denn Claus Koch benutzt manchmal nicht die Umgangssprache sondern eher "höheres Deutsch" oder eben "Beamtendeutsch". Aber das ist überhaupt kein Problem, denn er drückt sich dennoch gut aus. Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen, einfach weil mir ein paar Ansätze nicht so gut gefallen haben. Aber es ist ein sehr gutes Sachbuch, was ich jedem zwischen 18 und 30 empfehlen kann, der nicht weiß, was er nach der Schule/Ausbildung/ect machen soll

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Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Besonders weil ich mich auch in dieser Altersspanne befinde und mir viele Dinge auch so gehen. Ich gehe aber in meiner Rezension noch genauer darauf ein!

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"Pubertät war erst der Vorwaschgang" von Claus Koch ist 2016 beim Gütersloher Verlagshaus erschienen. Der Autor setzt sich hier mit der Zeit des Erwachsenwerdens, der Zeit nach der Pubertät auseinander. Habe ich bisher geglaubt, die Pubertät wäre das Nonplusultra, was mich mit meinen Kindern erwartet und ich wäre durch mit dem Thema, wenn die beiden 18 sind, werde ich hier anscheinend eines besseren belehrt. So hört - laut Koch - meine Erziehungsaufgabe nicht auf, wenn die Kids aus dem elterlichen Heim ausgezogen sind, sondern einem Leuchtturm gleich darf ich den "Odysseuskindern" leuchten und den Weg weisen. Sind diese doch immer noch auf der Suche und zudem vor das Problem gestellt, nunmehr Verantwortung für ihr Leben außerhalb des Elternhauses übernehmen zu müssen. Gleichzeitig sehen sich die jungen Erwachsenen nun, im Gegensatz zur Pubertät, in der man nur für den Augenblick lebt, ernsthaften Fragen gegenüber gestellt "Was will ich?" und "Wo will ich hin?" Dies beschreibt Koch klar strukturiert und recht verständlich. Immer wieder gespickt mit Aussagen und Interview-Ausschnitten von Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Einiges von dem, was Koch beschreibt, kenne ich tatsächlich auch aus meiner Zeit. Dieses sich-finden-wollen und die Angst vor der Verantwortung. Diese Erwartung der Erwachsenen, dass man auf einmal wissen soll, was man will, sich für etwas entscheiden zu müssen, obwohl mn sich doch dafür Zeit lassen will. Und auch die Frage "Ab wann ist man eigentlich erwachsen?" - Und die Erkenntnis, dass das tatsächlich nur jeder für sich selbst beantworten kann. Koch ist hier ein informatives Sachbuch gelungen, was nicht vorgibt Ratgeber zu sein, sondern sich als spannende Lektüre vorwiegend an Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtet, allerdings auch für jede andere Altersgruppe interessant sein kann.

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