Leserstimmen zu
Ein Sommer und ein ganzes Leben

Kristina Valentin

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Ich danke dem Diana Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Ich gebe zu, dass das Genre Roman eher Neuland für mich ist und ich (falls wirklich) eher die klischeehaften Standard-Liebesgeschichten lese. Aber das Buch hat mich von außen schon sehr angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes war ich gespannt auf die Geschichte. Die Autorin will mit diesem Buch dem Leser das Thema Behinderung näherbringen und dabei vor allem auch auf den Alltag eingehen. Katharina ist ein wirklich sehr realistischer Charakter, der mir anfangs aber etwas zu sehr in Selbstmitleid verfallen ist. Aber das änderte sich schnell im Laufe des Buches und man merkt, dass sie nicht perfekt ist. Sie hat einen Verlust erlebt und hat neben ihrer Arbeit noch den Teilzeitjob als Mutter. Da läuft nicht immer alles rund und oftmals etwas aus dem Ruder. Nachdem ihre Freundin in den Urlaub fährt und sie auf ihre Unterkunft aufpasst, erhofft sie sich davon etwas Entspannung oder Erleichterung. Doch als sie auf David, ihren neuen Nachbarn, trifft, ist es mit der Entspannung vorbei. Denn David ist querschnittsgelähmt und auf seinen Rollstuhl angewiesen. Wobei Katharina wohl wie ich in ihrer Situation auch ganz unbeholfen auf seine Behinderung reagiert und nichts Falsches sagen oder machen will, kontert David mit Charisma. Er ist ein humorvoller und erfolgreicher Mann, der mit seinem Handicap lebt. Und trotz seiner guten Laune und dem Verständnis gegenüber anderen Menschen, spürt man dennoch seine tiefe Trauer. Auch David ist kein perfektes Mensch, der dennoch versucht klarzukommen und etwas aus seinem Leben zu machen. Die zwei harmonieren super und trotz der anfänglichen Ungewissheit finden sie zusammen und öffnen sich dem jeweils anderem Stück für Stück. Man merkt ihre Zerrissenheit und ihre Verletzlichkeit und dennoch bietet das Buch so viel Wortwitz und vor allem Wärme. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht und trotzdem spürt man die Ernsthaftigkeit der Thematik dahinter. Die Autorin schafft es das Thema Behinderung mit Humor und Ernsthaftigkeit auf den Tisch zu bringen ohne dabei Mitleid oder eine falsche Ansicht zu erzeugen. Wer sich hier also einen schönen Sommerroman erträumt hat, den muss ich enttäuschen. Trotz all der vorhandenen Liebe behalte ich das Buch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und auch etwas Trauer im Kopf.

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Als Kerstin, die Freundin von Katharina, für 3 Jahre nach Barcelona geht, bittet sie Katharina in der Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Das entpuppt sich als Glücksfall für Katharina, denn ein Häuschen im Grünen hat sie sich für sich und ihre Kinder, den neunjährigen Lukas und die vierjährige Hanna, schon lange gewünscht. Das neue Leben schient perfekt, als sie auch noch den attraktiven Nachbarn, David kennen lernt. Er beeindruckt sie, mit seiner witzigen und unkomplizierten Art. David sitzt im Rollstuhl und geht sehr offen damit um. Nur wie es dazu kam, dass er im Rollstuhl sitzt, darüber schweigt er sich aus. Da ich mit Menschen mit einer Beeinträchtigung arbeite, bin ich bei Geschichten, in der diese Beeinträchtigungen thematisiert werden, stets besonders skeptisch. Oft wird entweder die Behinderung verklärt oder aber mit Jöh Effekt dargestellt. "Ein Sommer und ein ganzes Leben" hat meiner Meinung nach mit Bravour diese Klippe gemeistert. Kristina Valentin hat genau das richtige Mass gefunden, damit man als Aussenstehender die Probleme der Rollstuhlfahrer versteht und nachvollziehen kann. Bauliche Grenzen im öffentlichen Raum, das Starren der Leute, der öffentliche Nahverkehr für Menschen mit Behinderung werden thematisiert. Aber auch Situationen, in der Ängste, Wünsche, Träume aber auch Grenzen von Menschen im Rollstuhl aufgezeigt werden. Dies alles ist in eine wunderbare Geschichte verwoben. Katharina hat die Rolle der offenen Nachbarin, die den Menschen David und nicht den Rollstuhlfahrer sieht, inne. Lukas und Hanna, die der unverkrampften Kinder, die ohne Scheu nachfragen. So wie es im realen Leben auch oft ist. Dann ist da noch die Schwiegermutter von Katharina, die auch schon mal lauter spricht, weil sie denkt, dass ein Mensch im Rollstuhl auch schwerhörig sein muss. Genau diese Charakterisierungen sind absolut authentisch und mit Szenen, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Meiner Meinung nach ist mit den Figuren der Autorin ein grosser Wurf gelungen. Dieses Buch beinhaltet auch eine romantische, zu keiner Zeit kitschige Liebesgeschichte. Man sieht die Schmetterlinge regelrecht fliegen, ist sich jedoch bis zum Schluss nicht sicher, wie denn die Geschichte ausgeht. Immer wieder hat es die Autorin geschafft, dass ich schmunzeln musste. Doch ich habe auch mitgezittert, als David sich plötzlich zurückzieht und Katharina nicht weiss weshalb. Dieses Buch hat mich bis ins Herz berührt und die Botschaft "Menschen sind nicht trotz Rollstuhl, sondern mit Rollstuhl glücklich, erfolgreich und erfüllt " finde ich wunderbar und hier gut umgesetzt. Sehr eindrücklich auch die Sätze von David (Seite 159): Ich bin nämlich gar nicht behindert. Ich werde nur ständig behindert. Von Menschen, Treppen und Häusern." Ich hoffe und denke, dass dieses Buch ein Denkanstoss sein kann, damit man sich als Leser in Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben, hineinversetzen kann.

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Ich glaube, Frau Valentin/Steffan/Günak könnte sich zu einer neuen Lieblingsautorin für mich entwickeln! Klar, das ist keine große Literatur, sondern spritzig-unterhaltsam geschriebene Sommerlektüre (ja, ich denke, das ist wieder so ein Buch, dass Du unbedingt im Sommer lesen solltest): Es spielt im Sommer, allerdings ist der Garten mit der Kastanie nicht die "Hauptperson", wie der Klappentext vielleicht glauben machen könnte. Es geht eher um die Liebesgeschichte zwischen Katharina und David und um den "Rucksack", den beide mit sich herumtragen. Der ist halt bei David durch den Rollstuhl sichtbarer als bei Katharina. Ich finde, Frau Valentin gelingt es sehr gut, David nicht als "den Behinderten" darzustellen, sondern um einen ganz normalen berufstätigen Mann, der eben auch im Rollstuhl sitzt. Die Behinderung ist aber nie das große Thema im Buch, sondern nur ein Aspekt von David, so wie andere Menschen vielleicht eine Narbe haben oder einen krummen Zeh oder eine auffällige Haarfarbe oder sowas. Die Autorin sagt auch im Nachwort, dass es ihr darum ging, dass ein paar "diversere" Figuren in einem Roman vorkommen, ohne dass ihr "Anderssein" das Hauptthema des Romans ist. Das ist ihr aus meiner Sicht definitiv gelungen und mit diesem Buch ist sie definitiv auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen gewandert!

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Ich habe "Ein Sommer und ein ganzes Leben" von Kristina Valentin als Rezensionexemplar erhalten und gelesen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Seiten gebraucht habe, um so richtig in die Handlung reinzufinden, was vor allem daran lag, dass Katharina als Hauptfigur zunächst ein wenig zu sehr in Selbstmitleid zerfließt. Klar hat ihr das Leben etwas schlecht mitgespielt, allerdings ruht sie sich zunächst darauf aus. Erst der Umzug in das Haus ihrer Freundin bewirkt in ihr einen Sinneswandel, der noch dadurch verstärkt wird, als sie auf ihren neuen Nachbar David trifft, der im Rollstuhl sitzt. Zwischen den beiden sprühen direkt die Funken, auch wenn sie es sich aufgrund ihrer schmerzhaften Erfahrungen nicht eingestehen wollen. Dies ist ein Roman, der von den abwechslungsreichen Dialogen seiner Figuren lebt. Mehr als einmal musste ich beim Lesen laut auflachen. Gleichzeitig leidet man auch mit Katharina und David als Hauptfiguren. Man bewundert insbesondere Davids Stärke, auch wenn man gleichzeitig spürt, dass er innerlich in Wahrheit zerrissen ist. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Und genau dies macht ihn realitätsnah und lesenswert. Kristina Valentin begegnet dem Thema Behinderung und Verlust meiner Ansicht nach mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Tiefe, ohne jedoch zu stereotyp oder Mitleid heischend daher zukommen. Der Schreibstil der Autorin ist gleichzeitig locker leicht und tiefgehend emotional. Man fliegt förmlich durch die Handlung und fiebert mit den Figuren. Das ist ein Buch fürs Herz, der neben einer interessanten Liebesgeschichte auch noch eine Portion Lebenswirklichkeit mit einbezieht. Fazit: "Ein Sommer und ein ganzes Leben" von Kristina Valentin ist ein wirklich toller Roman, der auch nicht davor scheut sensible Themen ungeschönt zu behandeln. Interessante Charaktere! Von mir bekommt er in jedem Fall eine unbedingte Leseempfehlung. Note: 2 (💗💗💗💗)

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Es geht um die alleinerziehende Katharina und den humorvollen Rollstuhlfahrer David. Beide sind ganz liebenswürdige und liebgewonnene Charaktere! Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll, sarkastisch. Es ist viel mehr als nur eine Liebesgeschichte und die Thematik Rollstuhlfahrer wird einmal ganz anders behandelt - mit Humor, ohne Leid, im positiven Sinne mit einem durch und durch positiv gestimmten Charakter. Absolute Leseempfehlung von mir!!!

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Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Es ist perfekt, einzigartig. Die Autorin hat mit diesem Buch etwas ganz besonderes geschaffen! Es war eine wunderschöne Sommer-/Romantikgeschichte, die einem selbst am Strand sehr nahe ging. Ich war oft den Tränen nahe, da dieses Buch sehr emotional ist, aber gleichzeitig wunderschön! Wie einige von euch wissen, bin ich kein Fan von irgendwelchen Liebesromanen etc., da sie meistens langweilig oder zu kitschig sind. Aber bei dem Buch hat mich der Klappentext sofort in den Bann gezogen und wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben! Der Schreibstil, die Charaktere, das gesamte Buch - man merkt sehr, wie viel Arbeit in dieses Buch geflossen ist und dies möchte ich ganz groß loben! Bei diesem Roman hat die Autorin die Perspektiven gewechselt, was dieses Buch sehr authentisch macht. Während ich gelesen habe sind die Charaktere zum Leben erwacht und einen voll und ganz durch ihr Wechselbad der Gefühle mitgenommen. Man spürt jeden Schmerz, jedes Leid, jede Liebe so intensiv. Das ist das, was mir an Büchern am besten gefällt! Der Schreibstil ist flüssig und einzigartig, sodass man ihm sehr gut folgen kann. Abgesehen davon ist man schnell mit dem Buch durch, da es einen so sehr in den Bann reißt, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!

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Meinung: Inhalt: Ein Sommer und ein ganzes Leben beschäftigt sich sehr intensiv mit einem Thema, welches sonst nie in Büchern wiedergegeben wird, dem Thema der Behinderungen. Ich fand das sehr gut, denn es ist ein Thema mit welchem Menschen auf der ganzen Welt alltäglich konfrontiert werden und welches einfach zu selten behandelt wird. So wie Davids Gefühle im Umgang mit seiner Behinderung dargestellt werden, es gibt mal eine andere Perspektive und löst mit Sicherheit Gedankengänge in vielen Menschen, die das lesen aus. (Da ich selbst mit behinderten Menschen gearbeitet habe, weiß ich wie das funktioniert und wie sich viele damit fühlen, von diesem Standpunkt aus kann ich mit Sicherheit sagen, dass ihre Darstellungen detailgetreu sind und mit vielen Gefühlen übereinstimmen) Im Allgemeinen behandelt das Buch Themen, welche selten behandelt werden aber doch an jeder Ecke existieren. So auch Katharinas Situation mit den zwei Kindern, natürlich passiert es nicht jedem Menschen, dass man einen Menschen durch einen Flugzeugabsturz verliert aber dennoch greift es einfach diese Themen auf und stellt diese deutlich dar. Es hat mir sehr gefallen weil es einfach mal den Ernst des Lebens einmal beschreibt ohne mit der Tür ins Haus zu fallen. Schreibstil: Das ganze verpackt sie in einen meiner Meinung nach schönen Schreibstil, der ab und zu Platz für eigene Überlegungen und Ausprägungen lässt. Er fesselt auf eine Art und Weise die schwer zu beschreiben ist. Zum einen erzeugt er ein paar Höhepunkte zum anderen bleibt er doch ruhig und fesselt einen. Cover: Das Cover gibt kleine Details aus dem Buch wieder, wie zum Beispiel die Rose, außerdem zeigt es eine Tisch, welcher bereits in die Jahre gekommen zu sein scheint, welcher durch viele Szenen im Garten auch eine gewisse Rolle spielt. Somit ist das Cover sehr passend gestaltet und ist durch knalligere Farben auch nicht langweilig gestaltet. Sternwertend: Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Cover: 5/5 Dringlickheit beim Lesen: 5/5 Durchschnitt der Wertung: 5/5

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Meinung: Das Buch hat mich beeindruckt, zum Weinen gebracht, zum Lachen und noch so viele andere Gefühle in mir aufwallen lassen. Trotz der niedrigen Seitenanzahl konnte mich das Buch von Anfang an mit sich reißen. Das erste was mir auch aufgefallen ist, ist dieses wunderschöne Cover. Ich habe mich wirklich sehr in dieses Cover verliebt <3. Der Schreibstill von Kristina Valentin hat einen fest gehalten, ich konnte das Buch auch gar nicht aus der Hand legen, deswegen habe ich es auch innerhalb von 5 Stunden vielleicht ausgelesen. Ihr Schreibstill ist sehr locker und leicht, trotzdem merkt man schon auf den ersten Seiten, dass sich die Autorin sehr mit dem Thema Querschnittlähmung auseinander gesetzt hat. Das Thema Querschnittlähmung hat mich von vornherein schon sehr angesprochen und sehr interessiert. Ich möchte jetzt noch einiges mehr wissen. David hat mir seine Behinderung sehr authentisch vermittelt und hat mit einer Sachlichkeit darüber gesprochen, die mich sehr beeindruckt hat. Das macht ihn, glaube ich auch, als Protagonisten sehr menschlich und sehr verankert im Leben. Auch Katharina hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Es war mal etwas anderes, dass sie schon Kinder hat und „voll“ im Berufsleben steht. Was ich an ihr besonders mochte, war ihre Zurückhaltung, sie hat David nie ausgequetscht, sondern ihn erzählen lassen. Das was er ihr erzählen wollte hat er ihr erzählt. Eine sehr beeindruckende Eigenschaft von Katharina. Auch Lukas und Hanna sind zwei sehr bezaubernde Kinder, die ich auf Anhieb in mein Herz geschlossen habe. Zum Schluss kann ich sagen, dass ich „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ sehr gut fand, eine super Story, mit starken Protagonisten und einem sehr einfühlsamen Schreibstill.

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