Leserstimmen zu
Ein Sommer und ein ganzes Leben

Kristina Valentin

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Ich habe "Ein Sommer und ein ganzes Leben" von Kristina Valentin als Rezensionexemplar erhalten und gelesen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Seiten gebraucht habe, um so richtig in die Handlung reinzufinden, was vor allem daran lag, dass Katharina als Hauptfigur zunächst ein wenig zu sehr in Selbstmitleid zerfließt. Klar hat ihr das Leben etwas schlecht mitgespielt, allerdings ruht sie sich zunächst darauf aus. Erst der Umzug in das Haus ihrer Freundin bewirkt in ihr einen Sinneswandel, der noch dadurch verstärkt wird, als sie auf ihren neuen Nachbar David trifft, der im Rollstuhl sitzt. Zwischen den beiden sprühen direkt die Funken, auch wenn sie es sich aufgrund ihrer schmerzhaften Erfahrungen nicht eingestehen wollen. Dies ist ein Roman, der von den abwechslungsreichen Dialogen seiner Figuren lebt. Mehr als einmal musste ich beim Lesen laut auflachen. Gleichzeitig leidet man auch mit Katharina und David als Hauptfiguren. Man bewundert insbesondere Davids Stärke, auch wenn man gleichzeitig spürt, dass er innerlich in Wahrheit zerrissen ist. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Und genau dies macht ihn realitätsnah und lesenswert. Kristina Valentin begegnet dem Thema Behinderung und Verlust meiner Ansicht nach mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Tiefe, ohne jedoch zu stereotyp oder Mitleid heischend daher zukommen. Der Schreibstil der Autorin ist gleichzeitig locker leicht und tiefgehend emotional. Man fliegt förmlich durch die Handlung und fiebert mit den Figuren. Das ist ein Buch fürs Herz, der neben einer interessanten Liebesgeschichte auch noch eine Portion Lebenswirklichkeit mit einbezieht. Fazit: "Ein Sommer und ein ganzes Leben" von Kristina Valentin ist ein wirklich toller Roman, der auch nicht davor scheut sensible Themen ungeschönt zu behandeln. Interessante Charaktere! Von mir bekommt er in jedem Fall eine unbedingte Leseempfehlung. Note: 2 (💗💗💗💗)

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Kurzbeschreibung Katharina denkt an ihre Kinder, sie denkt an ihre Kunden, und viel zu selten denkt sie an sich selbst. Bis sie ihren neuen Nachbarn David kennenlernt, der sie charmant und schlagfertig zum Lachen bringt. David sitzt im Rollstuhl und schweigt über seine Vergangenheit genauso hartnäckig wie Katharina über ihren großen Schmerz. Immer wieder begegnen sich die beiden im Garten unter der alten Kastanie. Und für Katharina beginnt der überraschendste Sommer ihres Lebens … (Quelle: Diana Verlag) Meine Meinung Der Roman „Ein Sommer und ein ganze Leben“ stammt von der Autorin Kristina Valentin. Ich selbst kenne die Autorin bereits unter einem anderen Namen und war daher auch entsprechend gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover gefiel mir auf jeden Fall sehr gut und der Klappentext machte mich neugierig. Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich richtig gut gezeichnet. Als Leser bekommt man einen guten Draht zu den beiden, kann ihre Handlungen immer gut nachvollziehen. Katharina ist eine tolle Frau. Sie ist eine liebevolle Mutter und wirkte charmant und witzig auf mich. Manches Mal mag sie richtig chaotisch sein, doch das passt zu ihr, macht sie in meinen Augen sehr authentisch und glaubhaft. Für andere tut sie wirklich alles, dabei vergisst sie sich aber gerne mal selbst. David sitzt im Rollstuhl aber er lässt sich davon nicht unterkriegen. Eher im Gegenteil, er zeigt anderen das es sich trotz Behinderung lohnt zu leben. Er hat sein Leben trotz allem im Griff und zudem ist er ziemlich ordentlich. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Durch die tollen Beschreibungen erwacht hier alles zum Leben, wird es lebendig und somit vorstellbar. Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Es ist eine doch leichte Sommerlektüre, die man mal eben zwischendrin lesen kann. Die Autorin hat hier zudem ein doch ernstes Thema eingebaut, sie versucht hier auch Vorurteile abzubauen. Das ist nicht immer einfach, vor allem auch weil die Vergangenheit der Protagonisten immer wieder im Weg ist. Die eingebaute Liebesgeschichte gefiel mir gut, sie passt vom Tempo her sehr gut zu dem, was sonst noch passiert. Allerdings ab und zu hat mir leider doch der letzte Funke gefehlt, mir hat dennoch irgendwie irgendwas gefehlt. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, dieser Kick war einfach nicht da. Das Ende ist dann passend zur Geschichte gehalten. In meinen Augen passt es sehr gut zur hier erzählten Geschichte, schließt sie gut ab und macht sie rund. Fazit Zusammengefasst gesagt ist „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ von Kristina Valentin ein leichter Sommerroman, der sich gut für zwischendurch eignet. Sehr gut beschriebene Charaktere, ein leichter gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mir von der Idee her und von der eingebauten Liebesgeschichte sehr gut gefallen hat, in der mir aber doch dieser letzte Funke gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Ich finde es toll wenn Autoren über Themen schreiben, die man so nicht in jedem Roman liest. Hier geht es zum Beispiel um einen Rollstuhlfahrer, dieses Thema finde ich sowieso immer sehr interessant. Durch meinen Schwager kenne ich schon das ein oder andere Hindernis, die Tücken des Alltags so gesehen. Aber auch Katharina mit ihren beiden Kindern hat es im Leben, als alleinerziehende Mama, nicht leicht. Der Roman ist locker und leicht geschrieben, ich hatte ihn sehr schnell zu ende gelesen, aber irgendwie der letzte Funke wollte nicht ganz überspringen. Ich hatte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, gerade bei so einem nicht alltäglichen Thema. Trotzdem ist es ein Roman den man gerade jetzt im Sommer auf der Picknick decke lesen kann.,Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Ich finde es toll wenn Autoren über Themen schreiben, die man so nicht in jedem Roman liest. Hier geht es zum Beispiel um einen Rollstuhlfahrer, dieses Thema finde ich sowieso immer sehr interessant. Durch meinen Schwager kenne ich schon das ein oder andere Hindernis, die Tücken des Alltags so gesehen. Aber auch Katharina mit ihren beiden Kindern hat es im Leben, als alleinerziehende Mama, nicht leicht. Der Roman ist locker und leicht geschrieben, ich hatte ihn sehr schnell zu ende gelesen, aber irgendwie der letzte Funke wollte nicht ganz überspringen. Ich hatte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, gerade bei so einem nicht alltäglichen Thema. Trotzdem ist es ein Roman den man gerade jetzt im Sommer auf der Picknick decke lesen kann.

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Katharina ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und schlägt sich eigentlich ganz gut durch ihr Leben. Allerdings ist finanziell nicht mehr als eine kleine Stadtwohnung für die drei drinnen. Als Ihre beste Freundin ihr ein außergewöhnliches Angebot macht, kann sie es nicht ausschlagen: Katharina soll für 3 Jahre die Villa auf dem Lande hüten und darf dort kostenlos wohnen. Als Sie den Nachbarn David kennenlernt erlebt sie das erste mal seid einer Ewigkeit wie es sich anfühlt verliebt zu sein. Aber David sitzt im Rollstuhl und hat auch seine eigene schlimme Vergangenheit. Mit einem flüssigen Schreibstil hatte ich das Buch an einem Tag durch. Es ist ein leichter Roman, aber dieser behandelt wor allem das Thema Behinderungen, weswegen er anders war als die Bücher die ich sonst lese. Durch Kleinigkeiten erleben wir die Sichtweise wie ein Rollstuhlfahrer zurecht kommt. Sei es auf Gehwegen, im Einkaufsladen oder nur auf dem Weg zum Restaurant. Katharina und David waren wunderbare Protagonisten. Beide hatte ich in kürzester Zeit in's Herz geschlossen. Mit einer herzlichen Art und den Argumenten von David, warum ein Rollstuhl keine Belastung ist, kann er eigentlich jedem Mut machen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch sich hinauszieht, durch die vielen detaillierten Beschreibungen aber wiederum konnte man es sich besser vorstellen. Fazit: Ein gefühlvoller Roman, der anderen Mut macht und einen selber zum nachdenken bringt.

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Gut aber zu viele Metphern

Von: Jasmin Neidi

20.04.2018

Das Buch lässt sich fantastisch lesen und hat mich mitgerissen. wollte es nicht mehr weg legen. Fragen die man sich auch stellt werden zum Schluss aufgeklärt und somit spannend gehalten. Was mich ein wenig gestört hat waren die ständigen Metaphern es war einfach zu viel lieber direkt auf den Punkt kommen. Trotzdem würde ich es jedem weiterempfehlen.

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Für schöne Sommertage

Von: Sanvei

08.04.2018

Ein sehr schönes Buch über zwei Menschen mit hochgezogenen Mauern nach Schicksalsschlägen, die mit- und füreinander diese Mauern aufreißen. So warmherzig und mit einer Leichtigkeit erzählt, dass es mich total in seinen Bann gezogen hat und ich es in einem Tag ausgelesen habe.

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Meine Zusammenfassung: Katharina versucht als Witwe und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern alles unter einen Hut zu bringen. Der neunjährige Lukas und die vierjährige Hanna halten sie ganz schön auf Trab. Außerdem arbeitet sie zusätzlich noch als freiberuflicher Coach für besondere Lebenssituationen. Als allerdings ihre gute Freundin und gleichzeitige Kollegin ihr verkündet, dass sie die Praxis in der sie gemeinsam arbeiten nicht mehr halten kann, bricht für Katherina das Chaos aus. So hat sie doch gerade Lukas an einer Privatschule angemeldet, die sie monatlich 300 Euro kosten wird, wobei die Kosten für die Schulmaterialien noch nicht mit inbegriffen sind. Außerdem läuft es für sie auch nicht so gut mit ihren Aufträgen und wie soll sie weitere Aufträge bekommen, wenn sie nicht einmal ein berufliches Dach über dem Kopf hat, in dem sie praktizieren kann? Da kommt das Angebot ihrer besten Freundin Kerstin gerade rechtzeitig; diese hat von ihrer Firma ein Jobangebot bekommen, sodass sie für circa drei Jahre ins Ausland muss und sie bietet Katharina an, mietfrei in ihrer Villa zu wohnen, damit sie diese während ihrer Abwesenheit hütet. So etwas kann sie sich nicht entgehen lassen und nimmt sofort an. Allerdings fehlt ihr immer noch ein monatliches Einkommen um die Privatschule zu bezahlen, als Kerstin sie dem überaus attraktiven Nachbarn David vorstellt der nicht lange damit wartet, ihr einen Job anzubieten. Was Kerstin ihr allerdings nicht erzählt hat ist, dass David im Rollstuhl sitzt und sie erst einmal aus der Bahn wirft. Wie das passiert ist, muss sie jedoch selbst herausfinden. Zwischen irritierenden Coachings mit ihren Kunden in der freien Natur, einem riesigen Berg an Steuerunterlagen den es zu ordnen gilt und Schwiegereltern, die es ihr alles andere als leicht machen sich zwischen derem Anspruch auf Sommerferien auf Borkum mit ihren Enkelkindern, einem sexy Nachbarn und dem noch immer schmerzenden Verlust ihres Ehemannes zurecht zu finden. Es scheint ein Sommer der großen Gefühle zu werden und auf das Ziel hinauszulaufen, endlich loszulassen und sich vielleicht sogar neu zu verlieben … Meine Meinung: „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ hat mich ziemlich berührt. Es ist eine wundervolle, kleine Geschichte mit großen Emotionen. Es geht um Katharina, die zu sich selbst und ihrer Stärke als Mutter aber auch als Frau findet und dabei lernt, auch mal loszulassen. Seien es dabei ihre Kinder, oder ihre Ängste, sich auf neue Dinge einzulassen. Aber nicht nur sie findet ihren Weg sondern auch ihr Nachbar David. Seit er im Rollstuhl sitzt hat er mit einigen Dingen zu kämpfen, die uns „normalen“ Menschen im Traum nicht einfallen. Sei es der Transporter, der an der einzigen Bordstein-Senkung hält und damit den ebenfalls einzigen Weg für einen Rollstuhlfahrer über die Straße blockiert oder die ständigen Blicke der anderen, die ihn mitleidig anstarren. Dieses Buch ist eine liebevolle Geschichte um zwei Menschen, die das Leben bald zu leben lernen, indem sie sich aufeinander einlassen und damit umzugehen lernen, die Barrieren die ihnen im Weg sind zu umgehen. Es macht Spaß zu verfolgen, wie die beiden sich näher kommen und sich doch selbst immer wieder im Weg stehen. Mein Fazit: Ein Muss in jedem Bücherregal, da es ein herrliches Sommergefühl und prickelnde Emotionen in einem auslöst. 4 von 5 Sternen.

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Sie trauert seit neun Jahren und er will niemandem privat zu Last fallen. Dabei stehen beide fest im Leben und sind jeder für sich liebenswerte Gestalten, die sich langsam annähern. Es ist eine Liebesgeschichte und auch wieder nicht. Es geht um Neuanfänge und Hoffnungen, darum, auch mal schwach sein zu dürfen, wenn man immer der oder die Starke sein muss. Muss man? Feiner Roman, der tiefsinnig auch mal einen Rollstuhlfahrer mit unter die Hauptakteure nimmt und dennoch bodenständig bleibt. Seine Einschränkungen werden natürlich thematisiert auf klare, selbstverstsändliche Art ohne zu sehr in den Vordergrund zu geraten. Ein amüsanter Typ, der ebenso wie die zweite Hauptfigur Katharina eine dunkle Seite besitzt. Während sie den Ausbruch aus ihrem Hamsterrad plant und Angst vor dem Leben hat, kämpft er mit seiner Behinderung und doch auch wieder nicht. Sehr liebenswert - die zwei und auch die Geschichte, die darum herum gesponnen wurde!

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