Leserstimmen zu
Mord im Badehaus

Andrea Schacht

Myntha, die Fährmannstochter (4)

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Der vierte Myntha-Band

Von: Lerchie

24.04.2019

In Bademeister Juppes Badehaus war die Bademagd Molly ermordet worden. Juppes wollte dies Reemt, dem Fährmeister, melden, denn der war nicht da gewesen und konnte Molly somit nicht ermordet haben. Ein Schöffe bearbeitete den Mord und nahm kurzerhand alle Männer fest, die an dem vorangehenden Tag im Badehaus waren. Nur durch eine Bürgschaft konnten auch Mynthas Brüder wieder freikommen. Und der Schöffe ließ sich das gut bezahlen. Henning, des Rabenmeisters Frederic Gehilfe, sann immer noch auf Rache an dem Mann, der seinen Herrn ermordet hatte. Als sein Meister ihn einem Ritter schickte, nahm er das zum Anlass, nach dem Mörder, dessen Namen er kannte, zu forschen. Doch damit begab er sich in große Gefahr. Dann gibt es noch den Müller Rickel, der unter dem Pantoffel seiner Schwester Swintje stand und um Myntha warb. Doch die Unterschrift unter dem Vertrag verzögerte sich immer wieder, weil Swintje nichts gut genug war. Meine Meinung Dies ist der vierte Band um die Fährmannstocher Myntha, die schon viel Schlimmes erlebt hatte, wie wir aus den Vorgängerbänden wissen. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Myntha schlafwandelte ab und zu und das legten ihr manche im Ort negativ aus. Doch ich denke, wenn Frederic Unholdin zu ihr sagte, so meinte er das nicht wirklich ernst. Natürlich ist es Myntha zu verdanken, dass der Mörder der Bademagd (und noch anderer) gefasst wurde. Doch sie selbst geriet dabei wieder mal in Lebensgefahr. Leider müssen wir Leser die Geschichte nun selbst weiterspinnen, denn die großartige Autorin Andrea Schacht ist ja im Oktober 2017 verstorben. Dabei hätte ich so gerne gewusst, ob Myntha und Frederic ein Paar werden, denn wie heißt es so schön? Was sich liebt, das neckt sich. Nun müssen wir Leser uns das Happyend selbst ausdenken. Ich denke auch Frederic hatte ein Auge auf Myntha geworfen, auch wenn er das nicht (noch nicht?) zugeben konnte. Frederic trauerte immer noch um Seine Frau und sein Kind, die beide elendiglich verbrannt sind. Und er ist auf der Suche nach dem Täter. Auch das werden wir nicht mehr erfahren, ob er ihn gefunden hat, und wer es war. Aber nichtdestotrotz hat mir das Buch wieder vergnügliche Stunden beschert, denn es hat mich gut unterhalten. Ich war richtig gefesselt und konnte es kaum aus der Hand legen. Von mir daher eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl. Soeben habe ich gerade gesehen, dass die Autorin Julia Freidank den Abschlussband um die Fährmannstochter Myntha schreibt, so dass er Im November 2019 erscheint: Das Erbe der Kräuterfrau ist der Titel.

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Sehr gut, mit wenigen Abstrichen

Von: lorelei aus Hofgeismar, 34369

28.09.2018

Ich habe alle Bände der "Kölschen" Reihe und lese sie immer wieder gern. Dass Frau Schacht verstorben ist hat mich sehr bestürzt - sie war doch viel zu jung und hätte noch soviel schreiben können! Ich hoffe dennoch dass es einen letzten Band geben wird, obwohl schon klar ist, dass Myntha und ihr Rabenmeister sich finden. Dass die Autorin jedem ihrer Figuren ein Happy End wünscht macht zwar den Charme ihrer Bücher aus, aber die Gassengöre Lore hätte sie doch besser ungefreit gelassen. Der Verehrer aus Jugendtagen der sie nach 15 Jahren wiederfindet und hinreißend findet obwohl sie sich wie ein Reibeisen aufführt ist ein bisschen sehr aufgesetzt und eigentlich unnötig. Lore war auch so ganz glücklich und viel authentischer. Aber seis drum - das ist nur am Rande kritisiert. Ansonsten - beste Unterhaltung!

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Myntha, Teil 4

Von: Eliza

22.07.2018

Der letzte Roman aus der Feder von Andrea Schacht. Mit sehr viel Wehmut habe ich diesen Roman gelesen und doch wollte ich ihn in vollen Zügen genießen, auch wenn bereits zu Beginn klar war, dass dieser Roman nicht alle offenen Fragen beantworten würde, denn eigentlich war ja noch ein fünfter Teil (wie bei Alysses und Almut) geplant. Das Cover hat wiederum einen guten Erkennungswert für Fans der Reihe. Auch der Klappentext ist in altbekannter Weise gehalten und verspricht wieder einmal beste Unterhaltung. Auch in diesem Roman schafft es Andrea Schacht auf ihre einmalige und altbekannte Weise, das historische Köln wieder aufleben zu lassen. Es hat mir ganz großen Spaß gemacht wieder durch die Gassen zu laufen, vom Mühlheim nach Deutz überzusetzen. Neben Petra Schier fängt keine so gut das historische Köln ein wie Andrea Schacht. Diesmal gerät der Mordfall ein klein wenig aus dem Fokus, letztlich wird er natürlich aber trotzdem aufgeklärt. Dennoch sind es die Nebenschauplätze, die den Leser und die Leserin in den Bann ziehen. Besonders wird wohl der Ausflug nach Düsseldorf, zu der Zeit noch ein kleines Dorf, welches erst vor kurzem das Stadtrecht bekommen hat, im Gedächtnis bleiben, ebenso die Hochzeit von Mynthas Bruder und Bilke. Zudem geht das Werben um die Jungfer „Unholdin“ weiter und der Leser fragt sich, ob Mytha und ihr Rrrabenmeister endlich zueinander finden. Der Kriminalfall wird in altbekannter Weise von Mytha gelöst, wobei sie auch diesmal gerettet werden muss, um nicht dem Mörder auch ins Netz zu gehen. Der Schreibstil der Autorin ist auch diesmal locker und leicht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und der Roman wieder viel zu schnell zu Ende ist. Zudem werden in diesem Roman zwei „Geheimnisse“ von zwei Nebenfiguren aufgelöst und sie finden ihr privates Glück, welches man als eingefleischter Fan der Serie den beiden nur zu gerne gönnt. Vor allen Dingen Köln Fans und Fans der Reihe, kommen in diesem Roman auf ihre Kosten, zum Einstieg eignet sich dieser Roman weniger, da doch sehr viel „Vorwissen“ aus den vorherigen Romanen vorausgesetzt wird. Für mich ist Andrea Schacht immer wieder „Entspannungslektüre“, denn sie schafft es in kürzester Zeit, dass man sich ganz dem Geschehen des Buches widmet und die Welt um einen herum vergisst. Ich bin sehr froh, dass ich die Reihe um Almut und ihre Tochter noch im Regal stehen hab, sodass dieses Buch definitiv nicht das letzte Buch von Andrea Schacht für mich persönlich ist. Wiederum eine klare Leseempfehlung, vielleicht diesmal als Sommer-Urlaubslektüre? Ich bedanke mich herzlich bei der Verlagsgruppe Random House und dem blanvalet Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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Das ist nicht fair, nein ganz und gar nicht, wir werden weiter auf die Folter gespannt und dabei ist die Geschichte doch einmalig gut. Wieder einmal hat die Autorin Andrea Schacht es geschafft ein Meisterwerk zu Papier zu bringen. Wir bekommen al das geboten was wir uns in einem guten Buch wünschen, Liebe, Spannung, Intrigen, Mord und allerlei Nebenschauplätze die das ganze erst richtig rund machen. Nur leider wie bei allen guten Sachen ist es viel zu schnell zu Ende und so müssen wir uns in Geduld fassen um zu Erfahren wie die Geschichte um Myntha weitergeht.

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Myntha hat es gerade nicht leicht. Ihr Vater, der Fährmeister Reemt, liegt mit einer dicken Erkältung im Bett und will im Fieberwahn wieder nach dem Rheingold suchen. Nur mit Mohnsaft kann sie ihn einigermaßen ruhigstellen. Dabei könnte sie gerade jetzt seine Hilfe sehr gebrauchen. Die Bademagd Molly wurde nämlich ermordet und der mit dem Fall beauftragte geschäftstüchtige Schöffe Thyn hat nicht besseres zu tun, als alle Männer zu verhaften, die Molly „näher kannten“ – genauer gesagt, denen sie ihre Gunst schenkte. Leider waren das ziemlich viele und Thyn schreckt nicht davor zurück, sogar den Pfarrer und den Hauptmann der Wache zu verhaften. Auch Mynthas Brüder Witold und Haro waren Mollys regelmäßige Kunden und geraten in Thyns Fänge. Eins vorweg: „Mord im Badehaus“ ist schon der 4. Band der Mittelalterreihe um die Fährmannstochter Myntha und es ist ratsam, mit dem ersten Band anzufangen, sonst versteht man einiges sicher nicht. Leider ist die Autorin Andrea Schacht vor kurzem verstorben und so geht diese Reihe nun bald zu Ende. Es wird nur noch einen weiteren Band geben, dann ist Mynthas Geschichte auserzählt. Das merkt man dem Buch etwas an. Die bisher nur angedeuteten Vorleben der Protagonisten werden langsam aufgelöst und das eine oder andere Geheimnis bereits jetzt gelüftet. Andrea Schacht kann wunderbar erzählen. Obwohl das Buch als historischer Roman und nicht als Krimi ausgezeichnet ist, ist er sehr spannend. Sie zeichnet wieder ein sehr lebendiges Bild des Lebens im Mittelalter. Man erfährt, wie ein Hauswesen (Haushalt) organisiert war und verschiedene Handwerke funktionierten. Neben den Mordermittlungen, von denen sich Myntha natürlich nicht abhalten lässt, muss sie sich auch mit den verschiedensten Bewerbern um ihre Hand beschäftigen. Ihre Brüder haben es sich in den Kopf gesetzt, sie endlich unter die Haube zu bringen. Das ist bei ihrer Vorgeschichte als Mondsüchtige allerdings gar nicht so leicht. Die Bewerber waren zum Teil sehr erheiternd. Doch wenn sie ehrlich ist, gehört ihr Herz längst dem spröden Rabenmeister Frederic. Wird es im letzten Band endlich ein Happy End geben oder entscheidet sie sich doch für einen der anderen Kandidaten??? Ihre amüsanten Wortgefechte würden mir auf jeden Fall fehlen. „Mord im Badehaus“ ist ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Roman, der mit seinem etwas offenen Ende neugierig auf den letzten Band macht.

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Der vierte Band rund um die Fährmannstochter in Mühlheim ist in sich abgeschlossen, aber irgendwie seltsam abgehackt. Gut, vergnüglich und wie gewohnt mit zahlreichen Frotzeleien versehen, dreht sich alles um Rittertum, Aufklärung zweier Fälle und das typische turbulente Hauswesen im und um das Fährmannshaus herum. Ein mit gut 350 Seiten kurzer Schmöker, der viele Fäden aus den vergangenen Bänden verknotet. Wie immer dreht es sich nicht nur um die Geschichte an sich mit dem Mantel "Mittelalter". Schacht verstand es hervorragend ihren historischen Romanen die Quintessenz ihrer Recherchen so zukommen zu lassen, dass man sich mitten im Geschehen dieser Zeit wähnt: Sprache, Namen, Redewendungen, spezieller Wortschatz - auch mal saftig-derber Natur. Und immer mit einer gehörigen Portion Witz und Grips. Der Titel sollte eigentlich im November erscheinen, kam dann erst jetzt im Februar heraus. Im Schmutztitel steht, dass der "5. Band in Vorbereitung ist". Möglicherweise hatte die im Oktober verstorbene Autorin für den letzten Band eine Art Vorsorge getroffen und wir können noch auf ihn hoffen. Aber, falls es bei diesem 4. Band der Reihe bleiben sollte: Dranbleiben, es lohnt sich ihn zu lesen! . Möge Andrea Schacht in Frieden ruhen, in dem Wissen vielen Lesern jede Menge Vergnügen mit ihren Büchern bereitet zu haben!

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Meine Meinung: Ich habe die Bücher von Andrea Schacht immer mit Begeisterung gelesen und konnte es kaum erwarten, bis das nächste Buch erschien. Deshalb war ich sehr betroffen, als ich von ihrem Tod erfuhr. Viel zu jung ist sie von uns gegangen. Im vierten Band ging es um einen Mord im Badehaus und selbst wenn Myntha sich hätte zurück halten wollen, wäre es gar nicht möglich gewesen, denn ihre Brüder wurden verhaftet und das konnte Myntha ja nicht so einfach hinnehmen. Mit gewohntem Eifer kümmert sie sich um alles. Begeistert haben mich wieder die Dialoge mit dem Rabenmeister. Wobei ich mich sehr freute alte Bekannte aus anderen Büchern wieder zu treffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber am Ende diesen Buches waren einige Geheimnisse und Fragen gelöst. Wobei ich für weitere Fragen, die bei mir noch offen stehen, nun meine Fantasie in Anspruch nehmen muss und mir das Ende ausdenke, das ich mir in einem der nächsten Bücher gewünscht hätte. Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, mich für das Buch zu begeistern, ich habe weitere Einblicke in das Leben der damaligen Zeit bekommen. Obwohl ich ja eigentlich alles schon kannte, denn schließlich habe ich alle Serien gelesen, ob es nun die Begine Almut oder Alyss oder jetzt Myntha ging. Kennt Ihr die Serien? Etwas wehmütig war ich, als ich gelesen habe, was aus dem Päckelchenträger der ersten Stunde geworden ist, jaja, nicht nur wir Leser werden älter. Fazit: Für alle Serienfans ist dieses Buch ein Muss. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich würde nicht unbedingt damit starten, sondern wirklich mit Band 1 der Fährmannstochter. Leider kann ich der Autorin nicht mehr dafür danken, dass sie mir mit ihren ganzen Büchern so viel Lesevergnügen beschert hat.

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Wunderbare Fortsetzung

Von: Bettina Drexler

16.11.2017

Spannende und gut geschriebene Fortsetzung, die leider immer noch einige Handlungsstränge offen lässt. Wenn die Autorin ihrem Muster treu bleibt, müsste ein letzter Band folgen, der alle losen Enden der Handlung verknüpft und zu einem, hoffentlich, guten Ende bringt. Obwohl es sich ja schon abzeichnet, wie die Geschichte enden wird... das macht aber nichts. Für Fans der Autorin und ihrer Bücher ein Muss!

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