Leserstimmen zu
Billy Marvins Wunderjahre

Jason Rekulak

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Hardcover
€ 23,00 [D] inkl. MwSt. | € 23,70 [A] | CHF 32,50* (* empf. VK-Preis)

Jason Rekulak Billy Marvins Wunderjahre Beschreibung: "Drei beste Freunde, die erste Liebe und die Frage, wie man einen ›Playboy‹ klaut ... Es ist der Mai des Jahres 1987, und vom Cover des ›Playboy‹ lächelt Vanna White. Im amerikanischen Fernsehen dreht sie das "Glücksrad", und bei 14-jährigen Jungs wie Billy, Alf und Clark drehen bei ihrem Anblick die Hormone durch. Wenn es den dreien gelänge, eine Ausgabe des Magazins zu ergattern, könnte das ihr ganzes Leben verändern. Für immer. Auf legalem Weg ist die Zeitschrift für sie unerreichbar, also schmieden sie einen genialen Plan. Sie ahnen nicht, welche Gefahren, Gegner und Abfalltonnen ihnen im Weg stehen – und wie ein Mädchen namens Mary tatsächlich Billys ganzes Leben verändern könnte. Für immer." Meine Meinung: Bei diesem Buch hat mich das wunderschöne Cover, hauptsächlich die Farben zu allererst angesprochen.#coveropfer Aber auch der Inhalt konnte mich wirklich überzeugen. Billy und seine beiden besten Kumpels Alf und Clark wünschen sich nichts sehnlicher als den aktuellen Playboy in ihre Hände zu bekommen. Sie sind 14 und es ist einfach mega witzig die drei Jungs in den 80er Jahren zu begleiten. Die Freundschaft der drei Jungen mitzuerleben war wirklich schön. Auch fühlt man sich in seine eigene Kindheit zurück versetzt. Ich bin zwar 1986 geboren, und für mich waren die 90er eher "meine Kindheit" doch man erinnert sich plötzlich wieder an Vieles. Billy ist ein Computernerd, und wer in den 80ern geboren wurde, der hat ja hautnah miterlebt, wie wir vom Atari Tennis über Windows zu Smartphones gelangt sind. Die Geschichte ist schön und kommt ohne große Spannung sehr gut aus. Dieses Buch ist eine Ode an die 80er, Freundschaft und die erste Liebe. Es ist gebunden und mit Lesebändchen versehen. Es ist wirklich sehr hübsch und eine Empfehlung für alle, die ihr Leben in den 80er Jahren liebten.

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Du bist ein Kind der 1980er Jahre und du liebst diese verrückte Zeit bis heute ? Herzlichen Glückwunsch, dann ist dieses Buch die perfekte Lektüre für dich, denn mit "Billy Marvins Wunderjahre" schafft Autor Jason Rekulak eine Reise zurück in die Vergangenheit und eine Liebeserklärung an die grandiosen 80er !!! Dieses Buch war von Anfang an mein Favorit unter den Neuerscheinungen des Wunderraum Verlags. Ich möchte hier gar nicht so sehr auf den großartigen Inhalt eingehen, der mich wahnsinnig gut unterhalten hat, sondern vielmehr möchte ich schildern, wie grandios es dem Autor gelungen ist, hier die Stimmung und Atmosphäre der 80er Jahre einzufangen und die Gedanken und Verhaltensweisen von 14-jährigen Jungs rüberzubringen. Alles war so authentisch und deshalb einfach nur herrlich zu lesen. Ich bin selbst Mutter eines Teenagers und ich kann wohl behaupten, das sich im Verhalten von Jungs nicht so wahnsinnig viel verändert hat. Noch heute haben Videospiele, Kumpels und Musik oberste Priorität. Schule läuft da eher nebenbei. Nur die Bedingungen drumherum haben sich verändert, denn früher wars einfach cooler ;) Die Geschichte war wirklich wahnsinnig toll und locker erzählt und die kleinen Feinheiten in den Umgebungsbeschreibungen, die Musik und Videospiele die Jason Rekulak hier eingebracht hat, sorgten dafür, das ich mich fühlte, als hätte man mich in der Zeit zurück in meine eigene Kindheit und Jugend katapultiert. Doch auch damals war nicht immer alles nur rosarot und easypeasy und das der Autor hier auch ernstere Töne anschlägt, gefiel mir sehr. Im Fokus steht allerdings zu jederzeit eine starke und innige Freundschaft, in der man füreinander einsteht und in der man zueinanderhält wie Pech und Schwefel. Ein wahrlich großartiges Buch, eine tolle Geschichte über Freundschaft, die beste Zeit aller Zeiten und über die erste große Liebe. Unbedingt Lesen !!!

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Zurück in die Vergangenheit - ab in die 80er Jahre

Von: Kristall86 aus Butjadingen

17.05.2018

Billy, Alf und Clark sind ein eingeschworenes Jungstrio. Jeden Blödsinn stellen sie gemeinsam an. Wir schreiben das Jahr 1987 irgendwo in einem kleinen Village im nirgendwo der US-Staaten. Es ist Sommer, es ist heiß und es wurde den dreien noch heißer als sie bei Zelinsky’s Kiosk die neuste Ausgabe des Playboys gesehen hatten. „Glücksrad-Fee“ Vanna White ist auf dem Cover und auch im Innenteil. Und das heißeste ist, sie ist nackt. Für die 14-jährigen Jungs der größte Traum! Jeder soll ein Exemplar bekommen. Das Problem ist nur, sie sind eben noch keine 18 Jahre alt...das Projekt „Playboy“ beginnt! Dadurch lernt Billy Zelinsky‘s Tochter Mary näher kennen. Sie ist ebenfalls so Computerverliebt wie er und in diesem Gebiet auch recht pfiffig. Sie wollen an einem Wettbewerb für ein Computerspiel teilnehmen und erarbeiten nun das „Siegerspiel“. Dabei tauchen nur allerlei Problemchen auf und der Plan mit dem Playboy will auch erfüllt werden. Die Jungs geraten dabei nicht nur mit dem Gesetz in Konflikt sondern auch an ihre Grenzen. Aber es gibt eben Dinge, die nicht so sind wie sie scheinen... Jason Rekulak hat mit „Billy Marvins Wunderjahre“ einen absolut genialen Roman geschrieben! Es wird aus der Sicht von Billy erzählt. Dieser Ich-erzählstil ist so urkomisch das ich mich ganz oft richtig weggeschmissen habe vor lachen. Es ist einfach nur herrlich wie er seine Freunde beschreibt, sein Verhältnis zu seiner Mutter oder auch Sal Zelinsky. Die Story hat mich von der ersten Seite gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Hier sei noch gesagt, das die Haptik ein kleines Highlight ist! Vom bedruckten Lesebändchen bis hin zum Leineneinband...hier stimmt die komplette Ästhetik des Buches! Die klare unverformte Schreibweise ist großartig! Nichts wirkt zuviel oder zu wenig. Alles ist wohldosiert. Das Beste ist aber, der kleine gedankliche Roadtrip zurück in die 80er Jahre. Für alle die in dieser Zeit aufgewachsen sind kann ich nur sagen, lest dieses Buch, ihr werdet euch darin wiederfinden! Es ist soooo schön zu lesen das es damals auch ohne Social-Media ging. Man musste sich „richtig“ treffen um miteinander in Kontakt zu treten. Ebenso die ganzen Blödelein...habe wir doch auch alle gemacht. Wir haben uns doch auch auf den nächsten Starschnitt in der Bravo gefreut und darauf hingefiebert. Oder die Jungs bewundert die BMX-Räder hatten und auch noch gut damit fahren konnten. Es ging zu dieser Zeit auch noch um Idole die man hatte...für die einen war es Box-King „Rocky Balboa“ für die anderen war es Elle Mc Pherson. Der Tenor dieser Story ist unglaublich schön. Wir kannten uns als Freund, haben miteinander Quatsch gemacht, waren füreinander da, hatten, wie schon gesagt, Idole und hatten eben unsere kleinen Geheimnisse. Um sich bei jemanden zu entschuldigen musste man noch hingehen und nicht wie heute einfach nur eine plumpe Whats-App schreiben...es war schön damals....und aus diesem Grund gibt es für dieses Buch auch eine spitzenmäßige Bewertung! Dieser kleine Trip in die Vergangenheit hat richtig gut getan! Klare und absolute Leseempfehlung!

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Wir schreiben das Jahr 1987, Falcon Crest und Dallas laufen im Fernsehen, genau wie das Glücksrad und da dreht die äußerst attraktive Vanna White die Buchstaben um. Als eines Tages im Playboy ein Artikel mit genau dieser Dame erscheint, können es Billy und seine Freunde Alf und Clarke kaum noch an etwas anderes denken, als daran, eine Ausgabe von diesem Playboy zu ergattern. Doch leider spielt da der Besitzers des Ladens einfach nicht mit und so müssen sie sich allerdhand einfallen lassen, doch noch eine der begehrten Ausgaben zu ergattern. Während einer ihrer Pläne zur Eroberung der Zeitschrift begegnet Billy Mary, der Tochter des Ladenbesitzers. Als die Dicke bleibt sie eigentlich eher im Hintergrund, aber Billy stellt fest, dass hinter Mary so einiges mehr steckt, als er je vermutet hätte. Meine Meinung Schon beim Schreiben der Inhaltsangabe stiehlt sich mein erstes Schmunzeln wieder ins Gesicht, denn mit seiner Geschichte rund um Billy ist dem Autor Jason Rekulak eine wunderbare Story gelungen. Allein das Cover ist, trotz seiner Schlichtheit, Aufmerksamkeit erregend und ansprechend und der Klappentext, der einen Rückblick in die Achtziger Jahre verspricht, klang vielversprechend. Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut, man begleitet Billy und seine Freunde ab dem Moment, wo sie mit allen Mitteln versuchen, eine Zeitschrift namens “Playboy” zu ergattern. Mit sehr humorvollen Details und Beschreibungen konnte der Autor mich direkt in das Jahr 1987 zurückversetzen und brachte mich damit mehr als nur einmal zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Geschichte wird beim Lesen sehr lebendig. Interessant sind hier vor allem die Rückblicke, wie es einmal war, als noch nicht jeder permanent auf sein Smartphone starrte. Die Anfänge der großen Computerspiele, deren Entwicklung und die Erinnerungen an den Atari, bei dem mir gleich einfiel, wie es war, als ich mich mit meiner besten Freundin ins Zimmer des großen Bruders schlich, weil dieser einen Atari hatte. Die Geschichte ruft auf alle Fälle Erinnerungen an die eigene Kindheit wach und hat dadurch ihren ganz eigenen Charme und Charakter. Jason Rekulak hat in seiner Geschichte aber auch an alles gedacht, um die achtziger Jahre ins Gedächtnis zu rufen, sei es die Einstreuung von Musiktiteln oder damals beliebter TV-Serien. Dieses Zusammenspiel ist absolut gelungen umgesetzt und gefiel mir sehr gut. Erzählt wird die Story aus der Sicht des vierzehnjährigen Billy, man erlebt mit ihm die typischen Teenagerprobleme, verliebt sich zum ersten Mal, macht sich zum ersten Mal Gedanken, was man einmal machen möchte, gerät zum ersten Mal in Schwierigkeiten. Man konnte hier wunderbar mit Billy mitfühlen. Billy ist auch ein sehr charmanter Charakter, der zwar auf den ersten Blick und vor allem in Begleitung seiner Freunde, durch und durch ein pubertierender, hormongesteuerter Jugendlicher ist, aber in dem auch ganz viel mehr steckt. Wie schon erwähnt, erlebt man seine Gedanken und Ideen mit und verbringt die Zeit mit ihm und wird Zeuge bei der Entstehung der kuriosesten Gedanken, nur um an diese Zeitschrift zu gelangen. Es war sehr schön, die Freundschaft der Jungs mitzuverfolgen und wie es war, mit ihnen Zeit zu verbringen, ohne dass die Technik im Vordergrund steht. Mein Fazit Wunderschön und hochwertig gestaltet, ist diese Geschichte nicht nur äußerlich ein Highlight, sondern bietet auch eine lustige, charmante Geschichte über die Teenagerzeit in den achtziger Jahren. Freundschaft wird hier groß geschrieben und die Technik rund um Computer und Handys steckte noch in Kinderschuhen. Es war wie eine Zeitreise in die Kindheitstage, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und mich so manches Mal zum Lachen brachte. Klare Leseempfehlung, vor allem an die, die selbst in den Achtzigern groß geworden sind.

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Wir schreiben das Jahr 1987, Falcon Crest und Dallas laufen im Fernsehen, genau wie das Glücksrad und da dreht die äußerst attraktive Vanna White die Buchstaben um. Als eines Tages im Playboy ein Artikel mit genau dieser Dame erscheint, können es Billy und seine Freunde Alf und Clarke kaum noch an etwas anderes denken, als daran, eine Ausgabe von diesem Playboy zu ergattern. Doch leider spielt da der Besitzers des Ladens einfach nicht mit und so müssen sie sich allerdhand einfallen lassen, doch noch eine der begehrten Ausgaben zu ergattern. Während einer ihrer Pläne zur Eroberung der Zeitschrift begegnet Billy Mary, der Tochter des Ladenbesitzers. Als die Dicke bleibt sie eigentlich eher im Hintergrund, aber Billy stellt fest, dass hinter Mary so einiges mehr steckt, als er je vermutet hätte. Meine Meinung Schon beim Schreiben der Inhaltsangabe stiehlt sich mein erstes Schmunzeln wieder ins Gesicht, denn mit seiner Geschichte rund um Billy ist dem Autor Jason Rekulak eine wunderbare Story gelungen. Allein das Cover ist, trotz seiner Schlichtheit, Aufmerksamkeit erregend und ansprechend und der Klappentext, der einen Rückblick in die Achtziger Jahre verspricht, klang vielversprechend. Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut, man begleitet Billy und seine Freunde ab dem Moment, wo sie mit allen Mitteln versuchen, eine Zeitschrift namens “Playboy” zu ergattern. Mit sehr humorvollen Details und Beschreibungen konnte der Autor mich direkt in das Jahr 1987 zurückversetzen und brachte mich damit mehr als nur einmal zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Geschichte wird beim Lesen sehr lebendig. Interessant sind hier vor allem die Rückblicke, wie es einmal war, als noch nicht jeder permanent auf sein Smartphone starrte. Die Anfänge der großen Computerspiele, deren Entwicklung und die Erinnerungen an den Atari, bei dem mir gleich einfiel, wie es war, als ich mich mit meiner besten Freundin ins Zimmer des großen Bruders schlich, weil dieser einen Atari hatte. Die Geschichte ruft auf alle Fälle Erinnerungen an die eigene Kindheit wach und hat dadurch ihren ganz eigenen Charme und Charakter. Jason Rekulak hat in seiner Geschichte aber auch an alles gedacht, um die achtziger Jahre ins Gedächtnis zu rufen, sei es die Einstreuung von Musiktiteln oder damals beliebter TV-Serien. Dieses Zusammenspiel ist absolut gelungen umgesetzt und gefiel mir sehr gut. Erzählt wird die Story aus der Sicht des vierzehnjährigen Billy, man erlebt mit ihm die typischen Teenagerprobleme, verliebt sich zum ersten Mal, macht sich zum ersten Mal Gedanken, was man einmal machen möchte, gerät zum ersten Mal in Schwierigkeiten. Man konnte hier wunderbar mit Billy mitfühlen. Billy ist auch ein sehr charmanter Charakter, der zwar auf den ersten Blick und vor allem in Begleitung seiner Freunde, durch und durch ein pubertierender, hormongesteuerter Jugendlicher ist, aber in dem auch ganz viel mehr steckt. Wie schon erwähnt, erlebt man seine Gedanken und Ideen mit und verbringt die Zeit mit ihm und wird Zeuge bei der Entstehung der kuriosesten Gedanken, nur um an diese Zeitschrift zu gelangen. Es war sehr schön, die Freundschaft der Jungs mitzuverfolgen und wie es war, mit ihnen Zeit zu verbringen, ohne dass die Technik im Vordergrund steht. Mein Fazit Wunderschön und hochwertig gestaltet, ist diese Geschichte nicht nur äußerlich ein Highlight, sondern bietet auch eine lustige, charmante Geschichte über die Teenagerzeit in den achtziger Jahren. Freundschaft wird hier groß geschrieben und die Technik rund um Computer und Handys steckte noch in Kinderschuhen. Es war wie eine Zeitreise in die Kindheitstage, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und mich so manches Mal zum Lachen brachte. Klare Leseempfehlung, vor allem an die, die selbst in den Achtzigern groß geworden sind.

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Rezension Jason Rekulak - Billy Marvins Wunderjahre Klappentext: Es ist der Mai des Jahres 1987, und vom Cover des Playboy lächelt Vanna White. Im amerikanischen Fernsehen dreht sie das "Glücksrad", und bei 14-jährigen Jungs wie Billy, Alf und Clark drehen bei ihrem Anblick die Hormone durch. Wenn es den dreien gelänge, eine Ausgabe des Magazins zu ergattern, könnte das ihr ganzes Leben verändern. Für immer. Auf legalem Weg ist die Zeitschrift für sie unerreichbar, also schmieden sie einen genialen Plan. Sie ahnen nicht, welche Gefahren, Gegner und Abfalltonnen ihnen im Weg stehen – und wie ein Mädchen namens Mary tatsächlich Billys ganzes Leben verändern könnte. Für immer. Meinung: Schon beim Lesen des Klappentextes stand für mich fest: Dieses Buch will ich lesen. Als Kind der 80er hoffte ich natürlich auf ganz viel Nostalgie-Flair und eine witzig, spannende Geschichte. Der 14-jährige Billy steckt mitten in der Pubertät und natürlich dürfen da auch Traumfrauen nicht fehlen. Seine ist die Glücksradfee Vanna White, die nun die aktuelle Ausgabe des Playboys ziert. Für Billy und seine beiden besten Freunde Alf und Clark steht fest: Jeder von ihnen muss ein Exemplar des Playboys bekommen. Doch als 14-jähriger kann man natürlich nicht einfach mal ebenso in den örtlichen Kiosk spazieren und sich eine Ausgabe kaufen. Ein Plan muss her und die daraus resultierenden Ereignisse werden Billys Welt für immer verändern. Den erhofften 80er Flair habe ich definitiv in diesem Roman gefunden. Oft wurde ich an meine eigene Kindheit erinnert, die Zeit vor Handys und Smartphone, vor dem Internet und in den Kinderschuhen der Heimcomputer. Denn auch Computerspiele sind ein zentrales Thema im Roman und viele Anspielungen an Spielklassiker, Filme und Musik lassen richtig viel Nostalgie aufkommen. Zwar ist Billy Marvins Wunderjahre eher in die Kategorie Jugendbuch einzuordnen, richten sich die Belange doch eindeutig auf die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, doch gerade die Generation Ü-30 wird an diesem Buch viel Spaß haben, wenn man sich darauf einlässt. Billy und seine Freunde sind wunderbar kauzige Charaktere, die man mit ihren Problem, Ängsten und Sorgen einfach gern hat und die ausreichend Tiefe mitbringen, um sympathisch und realistisch rüber zukommen. Der kurzweilige Erzählstil und die abwechslungsreiche Geschichte lassen beim Lesen keine Langweile aufkommen und viel zu schnell ist man am Ende des Romans angekommen, mit ein wenig Wehmut an vergangene Tage und mit einem guten Gefühl, ein einfach schönes Buch gelesen zu haben. Fazit: Billy Marvins Wunderjahre versprüht ganz viel 80er Flair und Wohlfühlmomente. Kinder und Jugendliche der 80er werden hier in einen schönen Nostalgie-Modus versetzt und die warmherzige Geschichte berührt das Herz. Ein wenig nerdig wird die Geschichte auch und auch wenn es sich eher um eine Geschichte für Jugendliche handelt, so fühlt man sich doch auch als Erwachsener hier wunderbar aufgehoben und unterhalten. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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So verrückt wie der Klappentext klang, konnte ich mich gar nicht dagegen wehren in die 80er Jahre versetzt zu werden und dieses Buch zu lesen. In der Geschichte geht es um Billy, der eigentlich Will heißt und seine beiden besten Kumpels Clark und Alf. Alle drei Jungs haben nur einen Wunsch: den aktuellen Playboy in ihren Besitz bringen, um Vanna White anschmachten zu können. Doch sie leben in den 80ern, wo man mal nicht eben an ein Erwachsenenmagazin kommt. Schnell schmieden sie einen Plan, der ihr Leben schneller aus dem Ruder laufen lässt als ihnen lieb ist. Werden sie ihr Ziel erreichen und das Hochglanzmagazin in den Händen halten? Billy Marvin entführt uns als Ich- Erzähler in das Jahr 1987 und weiht uns in die Geheimnisse seiner Jungsclique ein. Dem Autor gelingt es sehr gut ein Bild der damaligen Zeit zu zeichnen und als jemand, der die 80er auch live miterlebt hat, schwelgt man beim Lesen immer wieder in Erinnerungen und genießt es von Videotheken, Disketten, Musikkassetten und ähnlichem zu hören, was heute ausgestorben ist. Das Besondere an dem Buch für mich war vor allem die Freundschaft der Jungs und dass alles was sie anstellen in der realen Welt stattfindet und nicht wie heutzutage digital. Durch Billy, der ein Computernerd ist, erleben wir noch einmal die Anfänge der digitalen Technik mit. Im Roman spielen vor allem Freundschaft, der Leichtsinn der Jugend und die erste große Liebe eine entscheidende Rolle. Selbst vor der irrwitzigsten Idee schrecken die Drei nicht zurück, um an ihr Ziel zu gelangen. Billy als Hauptcharakter konnte den Leser direkt für sich gewinnen, weil man durch seine Gedanken- und Gefühlswelt deutlich spürt, was ihn umtreibt und ihm nicht behagt. Wer gibt schließlich in dem Alter zu in jemanden verknallt zu sein, der nicht der Norm entspricht? Auch die Nebendarsteller wie Mary, Alf und Clark sind witzige Gestalten, über die man gern liest was sie so treiben. Die Wende am Ende des Buches hat mich enorm aus der Bahn geworfen, denn mit der Offenbarung hatte ich nicht gerechnet und sie auch nicht kommen sehen. Fazit: Wer Spaß daran hat sich in die Vergangenheit zu beamen, dem wird der Roman gefallen. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Zurück in die Vergangenheit - ab in die 80er Jahre

Von: Kristall86 aus Butjadingen

01.05.2018

Billy, Alf und Clark sind ein eingeschworenes Jungstrio. Jeden Blödsinn stellen sie gemeinsam an. Wir schreiben das Jahr 1987 irgendwo in einem kleinen Village im nirgendwo der US-Staaten. Es ist Sommer, es ist heiß und es wurde den dreien noch heißer als sie bei Zelinsky’s Kiosk die neuste Ausgabe des Playboys gesehen hatten. „Glücksrad-Fee“ Vanna White ist auf dem Cover und auch im Innenteil. Und das heißeste ist, sie ist nackt. Für die 14-jährigen Jungs der größte Traum! Jeder soll ein Exemplar bekommen. Das Problem ist nur, sie sind eben noch keine 18 Jahre alt...das Projekt „Playboy“ beginnt! Dadurch lernt Billy Zelinsky‘s Tochter Mary näher kennen. Sie ist ebenfalls so Computerverliebt wie er und in diesem Gebiet auch recht pfiffig. Sie wollen an einem Wettbewerb für ein Computerspiel teilnehmen und erarbeiten nun das „Siegerspiel“. Dabei tauchen nur allerlei Problemchen auf und der Plan mit dem Playboy will auch erfüllt werden. Die Jungs geraten dabei nicht nur mit dem Gesetz in Konflikt sondern auch an ihre Grenzen. Aber es gibt eben Dinge, die nicht so sind wie sie scheinen... Jason Rekulak hat mit „Billy Marvins Wunderjahre“ einen absolut genialen Roman geschrieben! Es wird aus der Sicht von Billy erzählt. Dieser Ich-erzählstil ist so urkomisch das ich mich ganz oft richtig weggeschmissen habe vor lachen. Es ist einfach nur herrlich wie er seine Freunde beschreibt, sein Verhältnis zu seiner Mutter oder auch Sal Zelinsky. Die Story hat mich von der ersten Seite gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Hier sei noch gesagt, das die Haptik ein kleines Highlight ist! Vom bedruckten Lesebändchen bis hin zum Leineneinband...hier stimmt die komplette Ästhetik des Buches! Die klare unverformte Schreibweise ist großartig! Nichts wirkt zuviel oder zu wenig. Alles ist wohldosiert. Das Beste ist aber, der kleine gedankliche Roadtrip zurück in die 80er Jahre. Für alle die in dieser Zeit aufgewachsen sind kann ich nur sagen, lest dieses Buch, ihr werdet euch darin wiederfinden! Es ist soooo schön zu lesen das es damals auch ohne Social-Media ging. Man musste sich „richtig“ treffen um miteinander in Kontakt zu treten. Ebenso die ganzen Blödelein...habe wir doch auch alle gemacht. Wir haben uns doch auch auf den nächsten Starschnitt in der Bravo gefreut und darauf hingefiebert. Oder die Jungs bewundert die BMX-Räder hatten und auch noch gut damit fahren konnten. Es ging zu dieser Zeit auch noch um Idole die man hatte...für die einen war es Box-King „Rocky Balboa“ für die anderen war es Elle Mc Pherson. Der Tenor dieser Story ist unglaublich schön. Wir kannten uns als Freund, haben miteinander Quatsch gemacht, waren füreinander da, hatten, wie schon gesagt, Idole und hatten eben unsere kleinen Geheimnisse. Um sich bei jemanden zu entschuldigen musste man noch hingehen und nicht wie heute einfach nur eine plumpe Whats-App schreiben...es war schön damals....und aus diesem Grund gibt es für dieses Buch auch eine spitzenmäßige Bewertung! Dieser kleine Trip in die Vergangenheit hat richtig gut getan! Klare und absolute Leseempfehlung!

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