Leserstimmen zu
Bis ans Ende der Ewigkeit

Deborah Harkness

(1)
(3)
(0)
(0)
(0)
€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

"Zuhause" ist ein großes Wort, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Buch handelt. Dennoch werden mich alle verstehen, die auch schon oft mit ihren liebsten Buchcharakteren gelitten, geweint und gelacht und vor allem "gelebt" haben. Tatsächlich war es wirklich wie ein nach Hause kommen als ich die ersten Seiten las. So viel Wiedersehen, so viele tolle Charaktere, die man schrecklich vermisst hat und nun wieder "in die Arme" schließen kann. Alles war sofort vertraut und das liegt nicht zuletzt an dem grandiosen Schreibstil der Autorin. Nun aber zum Buch *hihi* In erster Linie geht es hier um Pheobe und Marcus. Wer die drei vorherigen Bände gelesen hat, kennt die beiden schon. Erzählt wird aus drei Perspektiven. Einmal von Pheobe, die langsam "erwachsen" wird. Dann von Diana (Gott, wie ich sie vermisst habe :'(), die den kleinen Kampf IN Marcus sieht und die familiäre Situation drumherum erzählt. Am beeindruckendsten fand ich aber tatsächlich die Perspektive von Marcus in der er immer wieder in seine Vergangenheit springt und uns damit seine bewegende Geschichte erzählt. Darin kommen natürlich seine Großeltern und sein Vater Matthew vor und wieso die Beziehung der Familie öfter mal schwierig war. Im Großen und Ganzen etwas Biographisch, dennoch bewegend und vor allem Lehrreich! Ich habe sehr viel gelacht! War manchmal tatsächlich etwas schockiert, brachte Verständnis auf und habe mit allen gelitten, die ich so schmerzlich jetzt wieder gehen lassen musste. So viel Geschichte, wie in den Büchern von Deborah Harkness, hatte ich noch in keinem Buch. Es passt einfach perfekt! Die Verknüpfungen, die hier gezogen werden, die Fäden, die hier zusammengeknüppert werden, sind einfach phänomenal! Ich bin sehr froh, auch dieses Buch gelesen zu haben! Außerdem hoffe ich trotzdem weiterhin, dass es ein Wiedersehen geben wird. Die Geschichte KANN einfach noch nicht vorbei sein...

Lesen Sie weiter

Ich habe mich auf dieses Buch gefreut. Es ist nunmal das Spin-Off meiner Lieblingsbücher. Doch nicht die Aussicht auf mehr von Marcus und Phoebe haben mich dazu verleitet dieses Buch zu lesen, sondern wieder auf Matthew und Diana zu treffen. Es war mir von der ersten Seite an klar das man "Bis ans Ende der Ewigkeit" nicht als Band 4 betrachten kann, sondern als "Sonderband". Es hat nunmal nicht den Verlauf und die Ziele die man in den früheren Büchern kennen und lieben gelernt hat. Doch hat es sein ganz eigenen Charme und es ist für mich persönlich besser gelungen als ich es erwartet hätte. Ich war nicht gerade euphorisch als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, ich hatte mir erhofft einen weiteren Band mit Diana als Hauptcharakter von Deborah Harkness zu bekommen. Oder vielleicht über Becca und Philip, ihren Kindern. Besonders angesprochen haben Marcus und Phoebe als Paar mich schon in der Trilogie nicht. Doch da man nun Phoebe´s Charakter kennen lernen kann, dies auch unabhängig von Marcus und man auch Marcus Lebensgeschichten erfährt, versteht man ihn besser und wächst einem auch sehr ans Herz. Marcus war schon in den anderen Büchern, immer etwas außen vor. Er hat sich zwar mit den Traditionen der de Clemonds abgefunden und auch mit der Hierarchie in dieser Vampirfamilie lebt er. Doch sein wahres bestreben liegt in dem Leitsatz und den Zielen der Amerikanischen Revolution, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nach diesen Grundsätzen will er leben, lieben und handeln. Das er diesem Ziel, mit seiner Verwandlung zum Weahr, nicht einen Schritt näher gekommen ist wird ihm in der Vergangenheit und in der Gegenwart deutlich klar. Der Aufbau des Buches ist interessant, es gibt Kapitel in denen Phoebe von ihren ersten Tagen als Vampir berichtet, dann wiederum gibt es die Kapitel in denen Diana über ihre Familie wacht und die überwiegenden Kapitel in denen Marcus von seinem Leben und seiner Wiedergeburt berichtet. Deborah Harkness hat so eine spannende Art Historische Ereignisse und auch Schriften aus der jeweiligen Zeit in ihre Geschichten einzubauen. Ich glaube sie macht sich da auch viel mehr Arbeit, als viele andere Autoren machen würden. Und genau das reizt mich immer wieder zu ihren Büchern zugreifen. Ich entdecke jedesmal was neues oder auch einen neuen Zusammenhang oder eine Parallele. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein Roman denn man mal eben so durchliest und ihn dann im Regal verstauben lässt. Er ist zugleich unterhaltsam und lehrreich.

Lesen Sie weiter

Bei manchen Büchern werden wir ja mit unvorhergesehenen Fortsetzungen überrascht. „Bis ans Ende der Ewigkeit“ ist so ein Buch, mit dem ich nicht gerechnet habe, das aber eine riesige Vorfreude in mur geweckt hat, gehört doch die All Souls-Trilogie zu meinen Lieblingen im Regal. Sie ist so erfrischend anders und auf leise Art magisch und bezaubernd. So freute ich mich darauf, in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf viele alte Bekannte zu stoßen und neue Charaktere kennen zu lernen. Wie bereits die All Souls-Trilogie, die vor kurzem sogar in eine Serie umgesetzt wurde, bedient dieses Buch nicht nur das Young Adult-Publikum, sondern eher ältere Leser, die -wie ich – auch auf ältere Protagonisten und eine unverkitschte Handlung stehen. Wir begleiten als Leser hier verschiedenen Erzählperspektiven. Zum einen dürfen wir Phoebe bei ihrer Geburt zur Vampirin begleiten, wir blicken mit Marcus in seine düstere Vergangenheit zurück und wir lernen Dianas und Matthews Kinder besser kennen. Alle drei Perspektiven laufen lose zu einem Gesamtbild zusammen. Hier wird es sicherlich einige kritische Stimmen geben, denen einfach zu wenig passiert. Dem kann ich bedingt zustimmen, da das Buch jetzt nicht Non stop-Action für seine Leser bereit hält. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt und was man zu erwarten hat, enttäuscht „Bis ans Ende der Ewigkeit“ auf keiner Linie. Für meinen Geschmack hätte es allerdings ebenfalls etwas „mehr“ sein können – das Buch fühlte sich an wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, von denen man sich dann doch sehr schwer wieder lösen kann. Obwohl hier viele Schauplätze eröffnet werden, ergeben alle Handlungsstränge ein stimmiges Gesamtbild. Den Rahmen bildet dabei auch die Geschichte der Wiedergeburt von Phoebe zur Vampirin. Ich muss sagen, dass mir diese Story mit am besten gefallen hat, da die Autorin es wie bereits in den Vorgängern schafft, eine erwachsene Art von Fantasy zu Papier zu bringen, fernab von kitschigen Glitzervampiren und rotwangigen Teenies oder blutrünstigem Splatter. Mir gefällt die erschaffene Welt von Diana und Matthew sehr gut, gehört sie doch auch bereits vor der großen Diskussion zu den ersten Werken, in denen ich bewusst Diversität in Büchern wahrgenommen habe. Natürlich kommt hier auch die Romantik nicht zu kurz, wobei weniger Diana und Matthew im Mittelpunkt stehen als Marcus und Phoebe. Hier hätte ich mir neben der gegenseitigen Sehnsucht etwas mehr Drama gewünscht, zumal Marcus Background, der so intensiv in „Bis ans Ende der Ewigkeit“ beleuchtet wird, sicherlich genügend Konfliktpotential bereitgestellt hätte. Dieses wurde allerdings leider nicht genutzt, sodass ich mich als Leser am Schluss schon gefragt hatte, worauf die Geschichte von Marcus denn jetzt hin gearbeitet hatte. Bereits in der All Souls-Trilogie wurden die Vorkommnisse in New Orleans thematisiert, sodass ich hier irgendwie mehr erwartet habe. Ich hatte leider den Eindruck, dass die Autorin vorher zu sehr abgeschweift ist und nun auf die schnelle das Buch fertig bringen musste. Deshalb hier entsprechend Punktabzug in der B-Note. Insgesamt ist das Buch für alle Fans der Reihe ein absolutes Muss. Es ist aber auch für jeden geeignet, der in die Reihe hineinschnuppern möchte. Ich kann es trotz der Kritikpunkte als kurzweiliges Lesevergnügen empfehlen, insbesondere wenn ihr auf erwachsene Fantasy und einen wirklich wundervollen Schreibstil voller historischer Hintergrundinfos steht.

Lesen Sie weiter

Das Cover passt wunderbar perfekt zur Reihe und auch wenn dieses Buch als " Bonusbuch /Zusatzbuch) gehandelt wird, kann man es meiner Meinung nach auch vollkommen solo lesen. Hier geht es in erster Linie um Marcus und Phoebe, zwei die in den drei Vorgänger eine Nebenrolle besetzt haben. Wer diese drei gelesen hat, der trifft auch auf alte Bekannte wieder und kann sich über das Wiedersehen freuen, jedoch für alle Neueinsteiger ist dieses nicht relevant und stört den Lesefluss in keiner Weise. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven und Zeitebenen, oft befindet man sich mit Marcus in der Vergangenheit und lernt ihn und sein Leben kennen, dann wieder huscht man ab in die Gegenwart. Der Schreibstil ist gewohnt durchgehend fließend, geschmeidig, spritzig und völlig fokussiert. Besonders gut gelungen sind auch die Zeitsprünge, ich wusste zu jeder Sekunde in welcher Epoche ich mich gerade befand. Die Protagonisten werden facettenreich, charismatischen und individuell beschrieben. Jeder einzelne Charakter konnte überzeugen und wird mit Lebendigkeit behaftet. Mir persönlich hätte es besser gefallen wenn ich mehr Szenen zwischen Marcus und Phobe hätte lesen dürfen. So wie die Autorin hier die Geschichte niedergeschrieben hat, hat es einen kleinen Biographie Touch. Da mich der Roman jedoch recht gut unterhalten hat vergebe ich auch vier Sterne.

Lesen Sie weiter