Leserstimmen zu
Das Scherbenhaus

Susanne Kliem

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Von Anfang an war mir Carla sympathisch. Daher habe ich auch immer mitleiden müssen. Es fängt allein schon damit an, dass sie aus ihrer idyllischen Heimat "vertrieben" wird, weil ein unbekannter Stalker in ihr Leben eindringt. Und als sie dann glaubt, in Berlin ein wenig Sicherheit zu finden, wird alles noch viel schlimmer und sie muss sogar den Tod ihrer Halbschwester ertragen. Und damit nicht genug, das Wohnhaus Save Haven scheint auch immer bedrohlicher zu werden. Mit dieser Protagonistin musste ich wirklich mitleiden. Man fragt sich natürlich auch immer, was würde ich an ihrer Stelle unternehmen? Und auch die Thematik "Stalking" nimmt einen mit. Die Opfer stehen dem Ganzen im Grunde hilflos gegenüber. Man weiß nicht, von wem die furchtbaren Briefe kommen, man weiß nicht, was diese Person von einem will, man kann gegen dieses Phantom nichts unternehmen, sogar die Polizei ist machtlos. Also was machen? Der Thriller an sich ist wirklich spannend und mitreißend. Ich habe viel mitgerätselt und versucht Verbindungen herzustellen. Man spürt genauso wie Carla, dass im Safe Haven nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Trotzdem stellt man sich immer die Frage "Warum?". Die Idee von Safe Haven finde ich sowieso sehr interessant. Sehnt sich nicht jeder mal nach einem Gebäude, das die vollkommene Sicherheit garantiert? Auf der einen Seite hätte das viele Vorteile, doch sicher auch einige Nachteile, wie ständige Kontrolle?! Über dieses Wohnhaus habe ich auch eine Weile nachdenken müssen. Und genauso wie Carla verspricht man sich Sicherheit und genau in diesem Umfeld passiert dann doch so etwas Schreckliches. Trotzdem zieht sie nach der Beerdigung ihrer Schwester in die Wohnung ein. Das sollte ich vielleicht noch erwähnen, das Haus gehörte Ellen. Sie hat es nach ihren Vorstellungen entwickelt und bauen lassen. Auch das Verhalten der Bewohner ist sehr merkwürdig. Man merkt schnell, dass in diesem Haus eigene Gesetze gelten. Milan Wagner, wohnt auf der gleichen Etage wie Ellen, ist der erste Mitbewohner, den Carla kennenlernt. Es scheint, als wäre der 67-Jährige die gute Seele des Hauses. Er kennt jeden, weiß über vieles Bescheid und kümmert sich. Milan geht praktisch überall ein und aus. Eine interessante Person. Für die Sorgen der anderen hat er immer ein offenes Ohr. Auch Carla nimmt seine Hilfe an. Gerade nach Ellens Tod ist er eine Stütze für Carla. Sie hat ja sonst auch niemanden in Berlin. Ihre beste Freundin lebt in Stade. Doch wem kann man trauen im Safe Haven? Die Frage habe ich mir ständig gestellt. Ellens rätselhaftes Verschwinden und ihr plötzlicher "Unfalltod" werfen jede Menge Fragen auf. Carla ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ellens letzte Worte, vor ihrem Verschwinden, waren "Kümmere dich um das Haus!". Außerdem wollte ihre Schwester ihr noch etwas anvertrauen. Vor irgendetwas musste Ellen Angst gehabt haben. Doch was ihre Schwester so bewegt hat, das erfährt Carla von ihr nicht mehr. Sie bleibt mit jeder Menge Fragen zurück und muss herausfinden, was wirklich passiert ist. Ich selbst habe mich auch ständig gefragt, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. Man rätselt und fiebert wirklich mit. Der Fall ist sehr gut aufgebaut. Gemeinsam mit Carla tappt man im Dunkeln und kämpft sich mit ihr aus dieser Dunkelheit heraus. Versucht es zumindest! Und so wächst einem die Protagonistin noch mehr ans Herz. Es ist wieder diese typische "Ich allein gegen die Welt"-Erfahrung und obwohl ich schon viele Fälle mit Hauptpersonen gelesen habe, die vollkommen auf sich allein gestellt den Kampf aufnehmen müssen, ist dieser Thriller anders! Es gibt mehrere Gründe, warum mich dieser Psychothriller so mitgerissen hat und ich ihn am liebsten gar nicht mehr zur Seite gelegt hätte. Das macht aber auch der sehr gute Schreibstil der Autorin aus. Man kann das Buch einfach nur so weglesen! ;-) Keine langatmigen Passagen, einfach ein sehr angenehmer Stil. Die Autorin beschreibt sehr anschaulich und schafft es, Emotionen zu wecken. Und am Ende bleibt dieses furchtbare Gefühl. Kennt Ihr das vielleicht? Man will ja das Ende unbedingt lesen, weil man herausfinden muss, was denn nun wirklich geschehen ist, doch dann stellt sich auf einmal mit den letzten Seiten, Zeilen des Buches eine gewisse Traurigkeit ein. Man hätte einfach noch ewig weiterlesen wollen und dann ist es einfach so vorbei. Daher bitte noch mehr dieser Psychothriller!!!!

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Susanne Kliem: Das Scherbenhaus Clara wird seit Monaten von einem Stalker belästig. Sie flüchtet deshalb zu ihrer Halbschwester nach Berlin. Ellen ist Architektin und das das Haus "Safe Haven" entworfen. Doch die Sicherheit ist für Clara nur von kurzer Dauer. Denn kurze Zeit später wird ihre Halbschwester tot gefunden. Ein Unfall? Clara glaubt nicht daran und forscht selbst nach. Schon bald stellt sich heraus, dass selbst das Safe Haven nicht so sicher ist, wie es scheint.... Ich fand diesen Psychothriller sehr raffiniert und spannend. Als Leser will man unbedingt wissen, was passiert ist. Unheimlicher Psychothriller mit purem Nervenkitzel von der ersten bist zur letzten Seite.

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D.Wilke

Von: Deborah Wilke

10.09.2017

Cover: Das Cover verrät über das Buch nur sehr wenig. Ich finde es toll. Es zeigt ein Haus aus Glas. Was sich dahinter verbirgt, erfährt man in der Geschichte. Schreibstil: Mal was ganz anderes und ich muss sagen, der Schreibstil war echt toll. Meinung: Ich habe von Susanne Kliem noch nie etwas gehört. Doch habe ich mich entschlossen, als ich das Buch gesehen habe, ich werd es lesen. Und ich muss sagen, ich hab es nicht bereut. Das Buch gefiel mir sehr gut, hätte ich nie gedacht, dass ich so vernarrt in das Buch sein werde. Die Protagonistin Carla fand ich sehr authentisch. Ich mochte sie sehr gerne. Sie ist so wie man sich jemanden vorstellt. Kopflos und Naiv. Ich hätte in ihrer Situation nie so gehandelt. Das besondere an diesem Buch finde ich, man kann sich die Gefühle von Carla gut vorstellen, da sie so unbeschreiblich geschrieben wird und man versteht auch die wichtigen Hintergrunde des Umgebung, die sie neu bezogen hat. Man bekommt einfach auch beim Lesen eine Gänsehaut. Es ist so düster und angespannt geschrieben, dass man denkt, man ist Carla selber und muss miterleben was sie selber gerade miterlebt. Einfach nur perfekt für ein Buch. Die Autorin weis eben, wie man sowas schaffen kann. Auch das man nicht nur Carla genau kennenlernt, sondern auch die anderen Charaktere, die wie ich sage immer eine Rolle in Bücher spielen. Ich finde diesen Psychothriller ist echt lesenswert, da man sich in eine andere Welt befinden kann, wenn man es liest. Es macht die Realität unscharf. Ich war so in das Buch vertieft, dass ich sagen muss, dass ich nicht mehr weis wie lange ich an dem Buch saß und ob meine Empfindungen vom Buch kamen oder von meiner Atmosphäre. So fesselnt fand ich das Buch. Ich rate jedem, der Thriller und Psychothriller liebt, sollte auch diesen Psychothriller lesen. 5 von 5 Sternen

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Das Cover stellt eine Fensterwand dar und passt perfekt zum Wohnhaus in dem das Meiste der Geschichte geschieht. Der Roman ist vom Sprachstil in der Alltagssprache geschrieben und in 22 Kapitel unterteilt, wobei immer aus der auktorialen Erzählperspektive berichtete wird. Das Buch ist von Anfang an spannend geschrieben und leitet einen zum dauerhaften Weiterlesen. Zum Ende hin wird es nochmal besonders spannend. (Achtung Spoileralarm!) Carla wird in ihrem kleinen Dorf von einem Stalker heimgesucht und bekommt Drohbriefe mit Fotos von Wunden und Sprüchen wie "Hab nur noch ein wenig Geduld, bald lernen wir uns kennen." Sie wird von Angstattacken geplagt und mag nicht mehr alleine sein. Zur selben Zeit meldet sich ihre Halbschwester Ellen bei ihr, mit welcher sie kaum Kontakt hat und bittet sie dringend zu ihr nach Berlin. Aufgrund der Panik in Ellens Stimme fährt Carla hin und fühlt sich in der Masse von Menschen sicherer. Ellen verrät ihr, dass sie ein Geheimnis über jemanden aus ihrem nagelneuen und hochmodernen Wohnhaus herausgefunden hat. Sie bangt um ihr Leben und versichert Carla, dass wenn sie tot aufgefunden wird, es kein Unfall war. Als Carla und Ellen dann mitten in Berlin in einem Restaurant sitzen und Ellen einen Anruf bekommt, rausgeht und nie wieder kommt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ellen wird tot aufgefunden und Carla zieht nach ein paar Überlegungen in Ellens Wohnung des Smart Homes, welches Carla nun geerbt hat. Sie versucht selbst, nachdem die Polizei den Fall zu den Akten gelegt hat, weiter zu forschen. Es ereignen sich alarmierende Vorfälle im hochkomplexen Wohnhaus. Neben einer sich entwickelnden Liebe wird die Unterdrückung und Abhängigkeit eines im Wohnhaus lebenden Sadisten mitreißend erzählt. Fazit Die Geschichte ist von Anfang an spannend geschrieben und lässt einen kaum noch los. Es scheint nicht vorhersehbar, wer der Täter ist. Auch ist die sich entwickelnde Beziehung zwischen Carla und einem Mann aus dem Wohnhaus perfekt eingebaut. Denn man weiß bis knapp vor dem Ende nicht, was man von dem Mann und somit von der Beziehung halten soll. Besonders schön fand ich das abschließende Happy End. Susanne Kliem hat es wirklich geschafft eine "hintergründige Psychospannung" aufzubauen und diese schön zu verpacken! Ich fand das Buch super und kann es jedem empfehlen, der Thriller mag und bis zum Schluss überlegen möchte, wie es ausgehen könnte.

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Carla Brendel wohnt in einem kleinen Reetdachhaus in einer Kleinstadt in Norddeutschland. Zusammen mit ihrem Schwager führt sie dort ein Restaurant. Seit einigen Monaten wird sie von einem Stalker belästigt, der ihr beängstigende Fotos schickt, so dass sie total verunsichert wird. Von ihrer Halbschwester Ellen hat sie schon sehr lange nichts mehr gehört. Plötzlich meldet sich Ellen, die in Berlin in einer Wohnanlage "Safe Haven" lebt. Sie möchte, dass Carla zu ihr nach Berlin kommt, weil sie ihr etwas dringendes sagen möchte. Zum Gespräch kommt es nie, Ellen verschwindet und ihr Leiche wird in der Spree gefunden. Carla beschließt in "Safe Haven" zu bleiben , weil sie sich dort sicher fühlt. Sie stellt den Hausbewohnern Fragen und bekommt keine ausreichenden Antworten auf ihre Fragen. Als sie nicht aufhört zu ermitteln, gerät sie in tödliche Gefahr. Susanne Kliem baut die Spannung in diesem Psychothriller langsam auf. "Safe Haven", eine hochmodernes Sicherheitshaus, wirkt auf mich wie ein Hochsicherheitstrakt. Ich wollte in einem solchen Haus, das sehr genau beschrieben ist, nicht wohnen. Carla Brendel ist eine ängstliche Frau, durch den Stalker total verunsichert, die auf der Suche nach Antworten über sich hinauswächst. Die Bewohner von "Safe Haven" haben alle irgendein Geheimnis, das es aufzudecken gilt und im Laufe der Story auch aufgedeckt wird. Die eingeschworene Hausgemeinschaft scheint durch Intrigen, Machtspielchen und Manipulationen voneinander abhängig zu sein. Mir hat diese Story total gut gefallen, da dieser Psychothriller von seiner beklemmenden Atmosphäre, starken Dialogen und von seiner unterschwelligen Spannung lebt.

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Zum Inhalt: Carla Brendel führt mit ihrem Schwager ein renommiertes Restaurant in ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland in der sie auch ein hübsches kleines Bauernhaus bewohnt. Seit dem Krebstod ihrer Schwester sind Familie und Freunde enger zusammengerückt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht der Stalker, der Carla seit Monaten das Leben zur Hölle macht und ihr bedrohliche Fotos schickt. Dann meldet sich aus heiterem Himmel ihre Halbschwester Ellen, die in Berlin lebt und Carla um ein Gespräch bittet. Doch kurz nach deren Ankunft in Berlin verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Carla beschließt in die luxuriöse Wohnanlage „Safe Haven“ zu ziehen, die mit dem Neuesten an Sicherheitstechnik ausgestattet ist. Hier fühlt sie sich sicher und beschützt. Die Frage, ob Ellens Tod ein Unfall oder ein Verbrechen war, lässt die junge Frau nicht zur Ruhe kommen und sie beginnt über die Bewohner der Hausgemeinschaft nach Antworten zu suchen. Je länger Carla in „Safe Haven“ lebt, desto seltsamer kommen ihr die Bewohner vor. Es scheint, als würden alle nach eigenen Regeln und Gesetzen leben und in Carla Brendel wächst die Vermutung, hinter dem Schweigen der Hausbewohner ein Geheimnis schlummert. Noch ahnt Carla nicht, wie recht sie damit hat und in welch tödlicher Gefahr sie sich befindet… „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ist neben „Trügerische Nähe“ das zweite Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Und wieder war ich absolut begeistert und gefesselt von Susanne Kliems klarem Schreibstil und die Art und Weise wie intelligent sie ihre Psychothriller schreibt und aufbaut. Je tiefer man in die Story eintaucht, „Safe Haven“ und seine Bewohner näher kennen lernt, desto mehr erfasst einem eine subtile Stimmung und absoluter Nervenkitzel. Sollte das moderne Haus mit all seiner Sicherheitstechnik doch ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, so bewirkte es bei mir – zu Recht wie sich herausstellt – das absolute Gegenteil. Auch wenn nicht wirklich viel passiert, so ist man doch permanent in Alarmbereitschaft und steht unter einer ganz besonderen Anspannung, so als wäre man selbst in „Safe Haven“ zu Hause. Susanne Kliem führt den Leser durch verschiedene Wendungen immer wieder in die Irre, so dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Zwar hatte ich einen Verdacht bezüglich des Täters, war mir aber nie wirklich sicher. Die Charaktere sind der Autorin für meine Begriffe perfekt gelungen. Sie sind vielschichtig, authentisch und überzeugend und alle sind miteinander verbunden durch ein Konstrukt von Macht, Intrige und Abhängigkeit. Auch wenn das Ende ein kleines bisschen konstruiert wirkt und ich im ersten Moment etwas enttäuscht zurückgelassen wurde, hat mich das Buch wirklich überzeugt. Geprägt von einer faszinierenden Kulisse, ist „Das Scherbenhaus“ von Susanne Kliem ein wirklich gelungener und hochspannender Psychothriller voller Atmosphäre, der durch seine permanent bedrückende Stimmung, auch ohne viel Action, für einen ganz besonderen Nervenkitzel sorgt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und habe mich aller bestens unterhalten gefühlt. Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung!

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Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Denn hier kann man mal sehen wie schnell sie Menschen manipulieren lassen und man sich abhängig macht. Wobei man auch sieht das man nicht jedem schnell vertrauen soll/ kann. Und durch die Erzählweise hat dieses Buch ein gewissen Nervenkitzel gehabt. Man fiebert so richtig mit von Seite zu Seite. Es wird von beginn an gleich Spannung aufgebaut und es wird immer besser und man weiß nicht so recht wo man dran ist, bis zum Ende hin bleibt alles ziemlich offen. Zumindest habe ich das so empfunden. Ich muss sagen das mich das Buch sehr beeindruckt hat und ich werde sehen das ich noch ein Buch von ihr lese um zu sehen ob die anderen Bücher da mithalten können.

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Ein Stalker macht Carla Brendel das Leben schwer. Er schickt ihr Fotos von menschlicher Haut, Wunden. Als sie kurz davor ist durchzudrehen, meldet sich ihre Halbschwester Ellen, die in Berlin in einem abgeschotteten Wohnhaus lebt. Sie bittet Carla inständig zu ihr zu kommen. Also macht sich Carla auf den Weg, so kann sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, ihrem Verfolger entkommen und Ellen helfen. Doch am Tag von Carlas Ankunft verschwindet Ellen spurlos aus einem Restaurant. Kurze Zeit später wird sie tot aufgefunden. Unfall? Mord? Carla beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Sie beginnt bei den anderen Bewohnern von Ellens Wohnhaus 'Save Haven'. Sehr schnell merkt sie, dass die Atmosphäre im Haus seltsam ist... Susanne Kliem ist mit "Das Scherbenhaus" ein intelligenter, sehr guter Psychothriller gelungen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich von der logisch und gut durchdachten Handlung begeistert. Dazu trägt natürlich auch der lockere, klare Schreibstil der Autorin bei. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Es gibt immer wieder neue Wendungen, so dass man wirklich bis zum Schluss im Unklaren gelassen wird, wie der Thriller endet. Die Autorin schafft es meisterlich einen stetigen Nervenkitzel zu erzeugen, man hat beim Lesen stets die allgegenwärtige Gefahr im Hinterkopf. Dieses Gefühl bleibt auch nach Ende des Thrillers erhalten. Zumindest bei mir. Gut ausgearbeitete Charaktere, beginnend mit Carla bis hin zu den undurchsichtigen Bewohnern des Safe Haven runden diesen absolut lesenswerten Psychothriller ab. Für mich war "Das Scherbenhaus" ein großes Lesevergnügen. Ich werde gewiss noch weitere Bücher von Susanne Kliem lesen.

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