Leserstimmen zu
Die Perlenfrauen

Katie Agnew

(22)
(25)
(12)
(1)
(0)
Hörbuch Download
€ 9,95 [D]* inkl. MwSt. (* empf. VK-Preis)

Die ganze Geschichte gliedert sich in drei unterschiedliche Handlungen. Zum einen begleitet der Leser Sophia in der Gegenwart. Dort erlebt er die Probleme, die sie mit ihrer Familie hat. Zum anderen bewegt sich der Leser in den Memoiren Tillys. In ihnen erfährt der Leser unter anderem, wie Tilly zu der Perlenkette kam. Und zu guter letzt, und dies überraschte mich, erfährt der Leser die Geschichte der Perlentaucherinnen. Der Hauptteil der Geschichte wird von einem Mann gelesen, das überraschte mich zunächst, aber wohl eher, weil ich bislang überwiegend Frauen gehört habe und die Protagonisten weiblich sind. Dennoch soll das kein Kritikpunkt sein. Die Erinnerungen Tillys werden wiederum von einer weiblichen Stimme zum ausdruck gebracht. Der Wechsel der Stimmen sorgt auf jeden Fall immer wieder zu einem "Aufwacherlebnis" und sagt mir persönlich sehr zu. Sophia hat eine eher schwierige Beziehung zu ihrer Familie, besonders zu ihrem Vater. Kontakt besteht kaum noch und in dem Fall habe ich sogar Verständnis für sie gehabt. Ich finde es gibt der Geschichte einen Schub an Glaubwürdigkeit, dass der Grund wieso Sophia sich von ihrer Familie entfernt hat, glaubhaft ist. Immer wieder hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben und ich hatte meine Probleme damit permanent Aufmerksam zu sein, weshalb ich nicht ausschließen kann, dass ich auch tatsächlich etwas verpasst habe. Dennoch tauchten Personen auf, die einfach da waren, als seien sie es schon die ganze Zeit. Ich selber fragte mich dann 'Wer ist das und seit wann ist die Person schon da?', aber wie gesagt, dass kann auch alles nur an mir gelegen haben. Die Suche nach den Perlen geht für meinen Geschmack zu spät los und gestaltet sich dann auch zu einfach. Tillys Erinnerungen, die ich am interessantesten fand, fallen zum Ende hin weg. Schade eigentlich, aber es ist der Geschichte nicht abträglich. Fazit: Die Geschichte ist im Gesamten ganz süß, hat mich emotional aber absolut nicht abgeholt. Dies habe ich eben auch daran gemerkt, dass ich weder völlig darin versunken bin und Probleme mit der Aufmerksamkeit hatte. Für mich selber war es allerdings die richtige Entscheidung das Ganze als Hörbuch zu hören. Denn zum Lesen hätte ich wohl zu wenig Motivation gehabt. Mehr als eine ruhige, sommerliche Geschichte für Zwischendurch war es für mich leider nicht, aber manchmal sucht man ja genau das.

Lesen Sie weiter

Inhalt Sophia wird von ihrer todkranken Großmutter beauftragt ein verschollenes Perlencollier zu finden. Doch wo soll sie anfangen, zumal sie nicht auf die Hilfe ihrer Eltern hoffen kann, da der Kontakt zu ihnen schon lange frostig ist. Eigene Meinung Diese Geschichte ist einfach nur toll. Die Suche nach dem Collier hat mich von Anfang an gefesselt. Sophia und ihre Oma sind so liebe Menschen und Hugo ist ebenfalls ein Goldstück. Vor allem diese drei Personen trugen dazu bei, dass ich mich voll in dem Familiendrama verloren habe. Es gibt mehrere Erzählstränge die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken. So erinnert sich Aiko an die Wurzeln ihrer Familie und wie es ihnen als Perlentaucher ergangen ist. Dominik hat sich gerade von seiner Frau scheiden lassen und muss nun um seinen Job fürchten. Und natürlich haben wir den von Sophia, in dem es auch immer wieder um die Erinnerungen ihrer Großmutter geht. Am Ende werden alle Stränge zusammengewebt und man erlebt ein paar Wendungen die man geahnt hatte, aber genau so oft wurde ich auch überrascht. Fazit Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so rundum zufrieden zurück gelassen hat. Perfekt für kalte Wintertage unter der Decke. Vielen, vielen Dank!

Lesen Sie weiter

Mit diesem Hörbuch, mein viertes bisher, habe ich mein erstes Lieblingshörbuch bekommen. Hier hat wirklich vieles gepasst, dass ich an anderen Hörbüchern zuvor bemängelt habe. Aber lest selbst. Zum Inhalt: 1947 bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont zu ihrem 18. Geburtstag eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre Karriere und zierte sie auf den glamourösesten Partys – bis es auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat? Meine Meinung: Bei dem letzten Hörbuch, das ich gehört habe, habe ich besonders bemängelt, dass mich die Stimme der Vorleserin gestört hat und ich die verschiedenen Charaktere des Buches schwer unterscheiden konnte, da diese ziemlich identisch gelesen wurden. Bei den Perlenfrauen war dem nicht so. Die beiden Vorleser Angelika Thomas und Sascha Rotermund machten es mir sehr angenehm, zuzuhören, und auch zu verfolgen, wer gerade spricht. Besonders da es verschiedene Handlungsstränge und Zeitabschnitte gab, war es sehr nützlich, dass diese von zwei verschiedenen Personen gelesen wurden. Beide Vorleser haben wirklich passende Stimmen! Insgesamt erzählt die Perlenfrauen von drei verschiedenen Schicksalen dreier Frauen, die alle durch eine sehr wertvolle Perlenkette miteinander verbunden sind. Die Abwechslung hatte einen ganz besonderen Reiz und war eine perfekte Mischung. Nicht nur werden Familiengeheimnisse aufgedeckt, sondern auch Liebe hat ihren Stellenwert. Meiner Meinung nach ein sehr tollen Hörbuch, von dem ich gerne noch mehr gehört hätte! Kurz und knapp: #Familiengeheimnisse #Liebe #Geschichte #Frauen Für 14,99 Euro beim Verlag erhältlich.

Lesen Sie weiter

Die Geschichte dreht sich um Tilly Beaumont, die kurz vor ihrem Tod ihre Enkeltochter Sophia bittet, für sie nach einer alten Perlenkette zu suchen. Diese hat einen enormen Wert und ist der alten kranken Frau sehr wichtig. Sophia macht sich auf die Suche- ob sie die Perlenkette findet? Der Hörer erfährt einiges über die Geschichte der Perlentaucher in Japan und Agnew schreibt immer wieder aus einer anderen Sicht, was für mich anfangs schwierig war, auch da häufig von Gegenwart zu Vergangenheit gewechselt wird. Die Stimmen von Sascha Rotermund und Angelika Thomas sind toll, besonders Rotermund hat es mir angetan. Seiner Stimme kann man besonders gut zuhören, er synchronisierte Omar Sy in "Ziemlich beste Freunde" :-) Das Cover ist schlicht, ein bisschen zu pink für meinen Geschmack und hat nichts mit dem Thema zu tun, was ich schade finde. Ansonsten hat mir das Hörbuch gut gefallen, ich kann es weiterempfehlen, würde es aber nicht noch einmal hören. Es bekommt von mir 3 Sterne.

Lesen Sie weiter

PVS Pressevertrieb Saar

Von: Christel Brügge aus Heusweiler-Holz

28.06.2017

Das Buch ist gut und flüssig zu lesen.

Lesen Sie weiter

Bei diesem Hörbuch handelt es sich mal wieder um ein gekürztes Hörbuch, was der Geschichte an sich keinen Abbruch getan hat. Hauptprotagonistin des Buches ist Sophia, die durch Sex- und Drogenskandale ihre Familie vergrault hat und nur noch als Z*-Sternchen gesehen wird. Sie hat eine schreckliche Beziehung zu ihren Eltern, die sie ganz schön belastet. Aktuell wohnt sie in einem zerwohnten Haus auf pump ihrer Eltern. Eines Morgens erfährt sie völlig verkatert, dass ihre Großmutter, die bekannte Schauspielerin Tilly Beaumont im Sterben liegt. Bei einem Besuch im Krankenhaus erhält sie den Auftrag, ihr verlorenes Collier zu suchen. Aber wo ansetzten? Schnell wird klar, dass Tilly ganz andere Absichten hat. Will sie wirklich das Collier wieder finden oder gibt es vielleicht ein Familiengeheimnis? Mir hat die Geschichte gut gefallen, da 5 ganz verschiedene Frauen mit ganz verschiedenen Leben über die Perlenkette miteinander verwoben werden. Am meisten interessiert hat mich die Story um Aiko und Ama, die Perlentaucherinnen, welche die Kette herstellen. Sehr traurig und erschütternd, wie manche Menschen heute leben müssen. Die Vorleser Sascha Rotermund und Angelika Thomas haben sehr gut zu der Geschichte gepasst. Während Rotermund alle männlichen Beiträge liest, verkörpert Thomas die weiblichen Figuren.

Lesen Sie weiter

Als ich dieses wunderschöne Cover sah, war mein erster Gedanke: Liebe, positive Gefühle, Glück und Romantik. Es stimmt zum Teil auch mit dem Buch überein, aber mir hat dabei noch etwas mehr Ausdruck gefehlt. Natürlich war ich gespannt auf diese Geschichte und begann voller Erwartung mit dem lesen. Das Buch wurde dabei in drei Teile gegliedert, was ich wirklich auch als nötig erachte. Der Einstieg war jedoch zunächst gar nicht so einfach. Man wechselt dabei immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man wandelt dabei in den unterschiedlichsten Epochen. Sei es die Kriegzeit, die achtziger oder die sechziger Jahre. Der Autorin gelang es unheimlich toll, mich an diesem Lebensgefühl teilhaben zu lassen, ohne das der Hintergrund die eigentliche Geschichte überdeckt hätte. Zunächst jedoch hatte ich einen etwas schwierigen Start. Denn hier erfährt man die Lebensgeschichten, Schicksale verschiedener Personen. Ich hatte dabei zunächst Schwierigkeiten mich immer wieder umzugewöhnen. Am herausragensten ist jedoch die einer Familie, die drei Generationen überdauert. Automatisch denkt man dabei an Schuld, Liebe, Verlust, Geheimnisse. Womit man auch ganz richtig liegt. Was mir unheimlich toll gefiel, daß das Setting immer wieder wechselte. Man verweilt u.a. in Japan, England und Italien. Orte die das pure Lebensgefühl und auch die Energie dessen verströmen. Das hat dem ganzen immer mehr Leben und Seele verschafft und gerade das , habe ich so sehr genossen. Die wohl wichtigsten Personen hierbei sind Sophia und Tilly Beaumont. Zwei wirklich ausdrucksstarke Persönlichkeiten. Besonders Sophia hatte mein ganzes Interesse. Während ich sie noch am Anfang abschätzig musterte, so mauserte sie sich doch im Laufe des Buch auf sehr gewaltige und eindrucksvolle Art und Weise. Am Ende hätte ich sie einfach nur liebend gern an mich gedrückt. Natürlich spielen noch viel mehr Personen hier eine Rolle. Ich möchte dem jedoch nicht vorgreifen, denn ich würde dadurch schon zuviel verraten. Einige habe ich sofort in mein Herz geschlossen, anderen bin ich mit Abneigung begegnet. Aber dann gab es auch wieder Personen, die taten mir einfach nur leid. Doch alle hatten sie etwas gemeinsam, sie haben mein Herz berührt , aiuf sehr eindringliche Art und Weise. Bei diesem Buch erfahren wir auch die verschiedensten Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das fand ich unheimlich schön. Gerade weil man im Laufe der Zeit alle ihre Geschichten erfährt. Erfährt wer sie sind, wer sie sein möchten und zu wem sie letztendlich geworden sind. Es ist ein Reise voller Träume, Entbehrungen und Zerwürfnisse. Es ist von Romantik begleitet, mit tiefer Traurigkeit und unsagbaren vielen ungeweinten Tränen belegt. Und über alles liegt die Liebe. Aber Liebe verbindet das Ganze nicht so, wie man erwarten würde. Es sind Perlen. Wunderschöne Perlen. Immer wenn ich die Zeilen über sie las. Habe ich dies aufgesogen, war von Glück und Liebe umnebelt und bekam ein Gefühl dafür, was es heißt, diese Perlen zu besitzen. Sie zu bewundern, sich an ihrer Schönheit zu erfreuen. Sie sind wahrlich das pure Glück. Aber sie verbinden noch so viel mehr. Die Perlen sind das magische Bindungsmitglied und doch ist jeder für das eigene Schicksal verantwortlich. Ich habe tiefen Schmerz, Verzweiflung, Tränen gespürt. Aber ich habe auch unsagbare und bedingungslose Liebe erfahren. Ein Roman der unheimlich komplex ist. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen. Sich den Charakteren öfffnen, ihre Schicksale erleben und dann , erst dann kann man sich auch fallen lassen. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten, ich war schlichtweg etwas überfordert, bei dem was alles auf mich zukam. Aber irgendwann hat es Klick gemacht und ich begann die Zusammenhänge zu begreifen, zu verinnerlichen und dann gab es auch kein Halten mehr. Die Wendungen die dabei eingewoben wurden, waren sehr gut platziert und fördert Sprachlosigkeit, als auch Ensetzen. Am Schluss musste ich mir vor Rührung dann doch nochmal über die Augen wischen. Die Autorin hat dabei eine wundervolle Art zu schreiben. Es ist fließend, einnehmend und dabei auch noch sehr bildgewaltig. Sie legt viel Wärme und Gefühl hinein, so das ich mich vollkommen in die unterschiedlichsten Szenarien hineinfühlen konnte. Es ist kein einfacher Roman, aber er ist unfassbar schön, romantisch, tragend. Voller Hoffnungen und Träume. Voller Dramatik, Tragik , verpassten Chancen. Aber er erzählt auch viel über das erwachsen werden, das sich selbst finden und vor allem den Mut, niemals den Glauben an die Liebe zu verlieren. Daneben bringt er noch so viel mehr zum Vorschein. Mir hat er außerordentlich gut gefallen, gerade weil ich nie wusste, wohin mich diese Reise führen würde. Eine Story die einfach fesselt und nicht mehr loslässt. Fazit: "Die Perlenfrauen" ist ein ganz eindrucksvoller, romantischer, tränenreicher und sehr komplexer Roman. Er umschließt nicht nur 3 Genrationen einer Familie. So viel mehr Schicksale sind damit verwoben. Perlen: Sie spielen eine sehr wichtige Rolle. Sie machen glücklich und zaubern so viel mehr hervor. Er ist geheimnisvoll, voller Dramatik und Tragik und über allem schwebt die Liebe. Ein Roman dem man viel Zeit widmen muss, um sich ihn hinzugeben, es zu fühlen und zu begreifen. Ein Roman, der es wert ist gelesen zu werden.

Lesen Sie weiter

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam Tilly Beaumont von ihrem Vater eine außergewöhnlich schöne und teure Perlenkette geschenkt. Schon als Kind hatte Tilly die Perlen beim Juwelier bewundert. Später schenkte Tilly die Perlenkette ihrer eigenen Tochter zu deren 18. Geburtstag. Doch nun ist Tilly Anfang 80, schwer krank und möchte vor ihrem Tod noch einmal die Perlen sehen, doch die sind spurlos verschwunden. Tilly bittet ihre Enkelin Sophie, die Kette zu suchen. Meine Meinung: Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven mit diversen Charakteren und zu verschiedenen Zeiten geschrieben. Die Geschichte beginnt mit Sophia, Tochter aus reichem Haus, die ihr Leben als Party-Girl mit Drogen und Alkohol vertut und ständig in den Schlagzeilen ist. Nachdem ihre Eltern den Geldhahn zugedreht und den Kontakt abgebrochen haben, lebt sie mit ihrem besten Freund in einem heruntergekommenen Haus. Auch zu ihrer Großmutter hat sie den Kontakt abgebrochen, aber die schreibt Sophia so lange Briefe und bittet sie um einen Besuch, bis Sophia endlich einwilligt. Sophia war mir von Anfang an unsympathisch, genauso wie ihre Eltern und wahrscheinlich hat mir darum auch die Geschichte in der Gegenwart nicht so gut gefallen. Die Geschichte ihrer Großmutter, die schon in deren Kindheit beginnt, hat mich wesentlich mehr gefesselt. Auch die Kapitel, in denen es um eine Perlentaucherin („Ama“ genannt) ging, und später um deren Tochter Aiko, fand ich wesentlich interessanter. Ich hatte mir bisher keine Gedanken darüber gemacht, wie schwer es ist, Perlen zu finden. Gegen Ende des Buches verbinden sich dann alle Handlungsstränge und vieles wird aufgeklärt und ergibt einen Sinn. Auf die überhastete Liebesgeschichte auf den letzten Seiten hätte die Autorin besser verzichtet. Die fand ich völlig unrealistisch. Fazit: Leider konnte mich dieses Hörbuch nicht wirklich fesseln, der Großteil der Geschichte war mir zu langgezogen.

Lesen Sie weiter