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Leserstimmen (60)

Katie Agnew: Die Perlenfrauen

Die Perlenfrauen Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42029-8

Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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ein Roman wie eine warme Decke

Von: Caröchen Datum : 12.10.2017

foodmeetsbooks.blogspot.com

Inhalt
Sophia wird von ihrer todkranken Großmutter beauftragt ein verschollenes Perlencollier zu finden. Doch wo soll sie anfangen, zumal sie nicht auf die Hilfe ihrer Eltern hoffen kann, da der Kontakt zu ihnen schon lange frostig ist.

Eigene Meinung
Diese Geschichte ist einfach nur toll. Die Suche nach dem Collier hat mich von Anfang an gefesselt. Sophia und ihre Oma sind so liebe Menschen und Hugo ist ebenfalls ein Goldstück. Vor allem diese drei Personen trugen dazu bei, dass ich mich voll in dem Familiendrama verloren habe.

Es gibt mehrere Erzählstränge die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken. So erinnert sich Aiko an die Wurzeln ihrer Familie und wie es ihnen als Perlentaucher ergangen ist. Dominik hat sich gerade von seiner Frau scheiden lassen und muss nun um seinen Job fürchten. Und natürlich haben wir den von Sophia, in dem es auch immer wieder um die Erinnerungen ihrer Großmutter geht.

Am Ende werden alle Stränge zusammengewebt und man erlebt ein paar Wendungen die man geahnt hatte, aber genau so oft wurde ich auch überrascht.

Fazit
Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so rundum zufrieden zurück gelassen hat. Perfekt für kalte Wintertage unter der Decke.
Vielen, vielen Dank!

Von: Christel Brügge aus Heusweiler-Holz Datum : 28.06.2017

Buchhandlung: PVS Pressevertrieb Saar

Das Buch ist gut und flüssig zu lesen.

Geheimnisvoll, voller Dramatik und Tragik und über allem schwebt die Liebe

Von: Magische Momente Datum : 15.06.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Als ich dieses wunderschöne Cover sah, war mein erster Gedanke: Liebe, positive Gefühle, Glück und Romantik.
Es stimmt zum Teil auch mit dem Buch überein, aber mir hat dabei noch etwas mehr Ausdruck gefehlt.
Natürlich war ich gespannt auf diese Geschichte und begann voller Erwartung mit dem lesen.
Das Buch wurde dabei in drei Teile gegliedert, was ich wirklich auch als nötig erachte.
Der Einstieg war jedoch zunächst gar nicht so einfach. Man wechselt dabei immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man wandelt dabei in den unterschiedlichsten Epochen. Sei es die Kriegzeit, die achtziger oder die sechziger Jahre.
Der Autorin gelang es unheimlich toll, mich an diesem Lebensgefühl teilhaben zu lassen, ohne das der Hintergrund die eigentliche Geschichte überdeckt hätte.
Zunächst jedoch hatte ich einen etwas schwierigen Start. Denn hier erfährt man die Lebensgeschichten, Schicksale verschiedener Personen.
Ich hatte dabei zunächst Schwierigkeiten mich immer wieder umzugewöhnen.
Am herausragensten ist jedoch die einer Familie, die drei Generationen überdauert.
Automatisch denkt man dabei an Schuld, Liebe, Verlust, Geheimnisse.
Womit man auch ganz richtig liegt.
Was mir unheimlich toll gefiel, daß das Setting immer wieder wechselte. Man verweilt u.a. in Japan, England und Italien.
Orte die das pure Lebensgefühl und auch die Energie dessen verströmen. Das hat dem ganzen immer mehr Leben und Seele verschafft und gerade das , habe ich so sehr genossen.
Die wohl wichtigsten Personen hierbei sind Sophia und Tilly Beaumont. Zwei wirklich ausdrucksstarke Persönlichkeiten. Besonders Sophia hatte mein ganzes Interesse. Während ich sie noch am Anfang abschätzig musterte, so mauserte sie sich doch im Laufe des Buch auf sehr gewaltige und eindrucksvolle Art und Weise. Am Ende hätte ich sie einfach nur liebend gern an mich gedrückt.
Natürlich spielen noch viel mehr Personen hier eine Rolle. Ich möchte dem jedoch nicht vorgreifen, denn ich würde dadurch schon zuviel verraten.
Einige habe ich sofort in mein Herz geschlossen, anderen bin ich mit Abneigung begegnet. Aber dann gab es auch wieder Personen, die taten mir einfach nur leid.
Doch alle hatten sie etwas gemeinsam, sie haben mein Herz berührt , aiuf sehr eindringliche Art und Weise.
Bei diesem Buch erfahren wir auch die verschiedensten Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das fand ich unheimlich schön. Gerade weil man im Laufe der Zeit alle ihre Geschichten erfährt. Erfährt wer sie sind, wer sie sein möchten und zu wem sie letztendlich geworden sind.
Es ist ein Reise voller Träume, Entbehrungen und Zerwürfnisse.
Es ist von Romantik begleitet, mit tiefer Traurigkeit und unsagbaren vielen ungeweinten Tränen belegt.
Und über alles liegt die Liebe. Aber Liebe verbindet das Ganze nicht so, wie man erwarten würde.
Es sind Perlen. Wunderschöne Perlen. Immer wenn ich die Zeilen über sie las. Habe ich dies aufgesogen, war von Glück und Liebe umnebelt und bekam ein Gefühl dafür, was es heißt, diese Perlen zu besitzen. Sie zu bewundern, sich an ihrer Schönheit zu erfreuen.
Sie sind wahrlich das pure Glück. Aber sie verbinden noch so viel mehr.
Die Perlen sind das magische Bindungsmitglied und doch ist jeder für das eigene Schicksal verantwortlich.
Ich habe tiefen Schmerz, Verzweiflung, Tränen gespürt.
Aber ich habe auch unsagbare und bedingungslose Liebe erfahren.
Ein Roman der unheimlich komplex ist. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen. Sich den Charakteren öfffnen, ihre Schicksale erleben und dann , erst dann kann man sich auch fallen lassen.
Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten, ich war schlichtweg etwas überfordert, bei dem was alles auf mich zukam.
Aber irgendwann hat es Klick gemacht und ich begann die Zusammenhänge zu begreifen, zu verinnerlichen und dann gab es auch kein Halten mehr.
Die Wendungen die dabei eingewoben wurden, waren sehr gut platziert und fördert Sprachlosigkeit, als auch Ensetzen. Am Schluss musste ich mir vor Rührung dann doch nochmal über die Augen wischen.
Die Autorin hat dabei eine wundervolle Art zu schreiben. Es ist fließend, einnehmend und dabei auch noch sehr bildgewaltig. Sie legt viel Wärme und Gefühl hinein, so das ich mich vollkommen in die unterschiedlichsten Szenarien hineinfühlen konnte.
Es ist kein einfacher Roman, aber er ist unfassbar schön, romantisch, tragend.
Voller Hoffnungen und Träume.
Voller Dramatik, Tragik , verpassten Chancen.
Aber er erzählt auch viel über das erwachsen werden, das sich selbst finden und vor allem den Mut, niemals den Glauben an die Liebe zu verlieren.
Daneben bringt er noch so viel mehr zum Vorschein. Mir hat er außerordentlich gut gefallen, gerade weil ich nie wusste, wohin mich diese Reise führen würde.
Eine Story die einfach fesselt und nicht mehr loslässt.

Fazit:
"Die Perlenfrauen" ist ein ganz eindrucksvoller, romantischer, tränenreicher und sehr komplexer Roman.
Er umschließt nicht nur 3 Genrationen einer Familie. So viel mehr Schicksale sind damit verwoben.
Perlen: Sie spielen eine sehr wichtige Rolle.
Sie machen glücklich und zaubern so viel mehr hervor.
Er ist geheimnisvoll, voller Dramatik und Tragik und über allem schwebt die Liebe.
Ein Roman dem man viel Zeit widmen muss, um sich ihn hinzugeben, es zu fühlen und zu begreifen.
Ein Roman, der es wert ist gelesen zu werden.

Eine Perlenkette mit vielen Geheimnissen

Von: Lisa's Büchereck Datum : 03.05.2017

lisasbuechereck.blogspot.de/

[REZENSION] Die Perlenfrauen | Katie Agnew

Verlag: Heyne | Erschienen: 13.02.2017 | Seiten: 560 | Preis: Taschenbuch 9,99€ | ISBN: 978-3-453-42029-8


Klapptext:
Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden
Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Meine Meinung:
„Verschiedene Leben durch eine Wertvolle Kette Verbunden“
So steht es auf dem Rückcover dieses Buches und das ist hier echt treffend. Wir haben hier 4 Protagonisten die Unterschiedlicher nicht sein können, dazu kommen einige Zeitsprünge und eine Perlenkette die alles miteinander verbindet. Klingt Kompliziert? Ist es auch, zumindest am Anfang. Ich hatte doch so meine Probleme mich in die Geschichte fallen zu lassen. Da wir von einem Zum Andren Charakter gesprungen sind und dann auch noch von der einen zur anderen Zeitebene. Das war Anfangs etwas anstrengend, aber mit der Zeit ging es ganz gut. Die Perlenfrauen war für mich eine Komplexe Geschichte die unter die Haut geht. Es war toll mitzuerleben wie sich diese vielen Handlungsstränge durch das Buch ziehen, um dann zu einem Großen Strang zusammen zu führen. Das war echt gut gemacht, auch wenn es etwas ausschweifend war. Es hat so gute 200 Seiten gebraucht, bis die Story in Fahrt gekommen ist. Es waren zwar auch Wichtige Informationen enthalten, aber man hätte es gut und gerne um die 150 Seiten verkürzen können. Doch an sich war es eine tolle Geschichte die zu Herzen ging. In diesem Buch haben wir nicht nur ein Familien Drama, nein es dreht ich direkt um mehrere Familien, die alle auf unterschiedlichste Art und weise ihren weg finden müssen. Und trotzdem führt es alles zu dieser Perlenkette.

Zu den Charakteren möchte ich gar nicht so viel sagen. Jeder einzelne von ihnen war auf seine Art was besonderes und es hat Spaß gemacht jeden für sich kennen zu lernen. Und das ist etwas das solltet Ihr auch tun. Lasst euch einfach in die Story fallen und lernt jeden für sich kennen, denn das hat dieses Buch ausgemacht. Alle sind Speziell und könnten unterschiedlicher nicht sein, aber sie sind alle super toll Ausgearbeitet. In jeder Figur steckt ein Spezieller Funke und sie konnten mich alle für sich einnehmen. Bein den Charakteren merkt man richtig die Liebe zum Detail. Sie sind wohlüberlegt und aufeinander abgestimmt. Perfekt.

Der Schreibstil ist ein Zwiespalt für sich. Auf der einen Seite hat es sich echt toll Lesen lassen. Ich kam echt gut durch die Seiten. Doch auf der anderen Seite war es echt anstrengend, weil es so ausschweifend war. Es war zwar immer noch leicht zu lesen, aber nervig wenn z.b eine Perle über 8 Seiten beschrieben wurde.

Das Buch hat mich vor allem sofort wegen seinem Cover angesprochen. Es ist Frühling. Das hat dieses Cover mir gesagt. Die Farbauswahl ist Perfekt aufeinander abgestimmt und es hat so einen Perlmutt Effekt, der wahnsinnig schön ist.

Bewertung:
Eine tolle Geschichte über mehrere Familien die ihren Weg finden müssen und trotzdem irgendwie zusammen hängen. Trotz einiger Längen hat es mir echt gut gefallen. Daher habe ich mich entschieden dem Buch 4 Sterne zu geben.

Ich danke dem Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Die genannten Fakten sind der Website vom Heyne Verlag entnommen

Vom Suchen und Finden....

Von: Yvonne Datum : 30.04.2017

https://yvonneschwarz.wixsite.com/wonnisbucherparadies

Titel: „Die Perlenfrau“
Autor: Katie Agnew
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 556

Cover:
Es ist ein traumhaft, schönes, fast schon Frühlinghaftes flexi-Cover. Es ist in den Farben sehr dezent und stimmig, wenn man die innen Seiten noch ein wenig gestaltet hätte wäre es nicht verkehrt gewesen.

Schreibstil:
Frau Agnew hat einen wunderschönen und leichten Schreibstil, dieses Buch ließ sich quasi von selbst und man hat es nicht einmal mitbekommen. Es ist unglaublich, aber anfangs dachte ich es würde mich verwirren durch die verschiedenen Zeiten zu reisen und Länder…aber nein schnell wird alles schlüssig und man fühlt sich mit den Protagonisten verbunden…Der Roman ist in 3. Teile eingeteilt wurden (1. Eintauchen, 2. Taucherkrankheit und 3. Auftauchen), keine Angst es bleibt eine Geschichte!

Inhalt:
Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden…
Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Meinung:
Es ist schon erschreckend wie schnell man ein Buch liest und sich hinterher fragt…Kenn ich meine Familiengeschichte?! Wer bin ich? Wo leben meine restliche verwandten insofern es noch welche gibt…und auch eine weitere Frage beschäftigte mich…wie weit würde ich für meine Oma gehen? Würde ich ihren letzten Wunsch erfüllen? Sicherlich kommt es auch auf die Bindung an, wie sehr man sich gegenseitig wertschätzt und vielleicht auch ob man eine Art Wiedergutmachung zu leisten hat…ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist, ist fantastisch und neigt zur Genialität hin…denn alle im Buch handelten Personen treffen sich irgendwann und jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte mit. So das sie nicht nur „da sind“, sondern auch etwas mitbringen. Das war sehr gut durchdacht und umgesetzt. Die Zeitreisen und Ortswechsel, waren immer stimmig und es passt. So verlor man nie den Anschluss oder es fehlt irgendetwas an Informationen.
Was ich auch sehr gut fand das die Ama beschrieben und erklärt wurden…ich hatte vorher keine Ahnung…

Eine Traumgeschichte

Von: zauberblume Datum : 26.04.2017

https://www.facebook.com/sonja.werkowski

Die Autorin Katie Agnew entführt uns in ihrem Roman "Die Perlenfrauen" nach London, New York und Tokio. Und in jeder dieser Stadt leben Menschen, deren Schicksal irgendwie miteinander verbunden ist.

Wir befinden uns im Jahr 2012. Sophia bekommt von ihrer Großmutter Tilly den Auftrag, eine verschollene Perlenkette zu finden. Diese bekam Tilly zu ihrem 18. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt. Und dieses Schmuckstück hat sie fast ein Leben lang begleitet. Doch eines Tages ist die Kette spurlos verschwunden. Und wie soll Sophia diese Kette wiederfinden. Die wertvolle Kette könnte ihre Probleme auf einen Schlag lösen. Und Sophia macht sich auf die Suche, denn sie will ihrer Großmutter gerne diesen letzten Wunsch erfüllen ......

Eine unglaubliche Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Ich bin eintaucht in Tilly Welt, habe ihre Kindheit und Jugend miterlebt. Lady Mathilda hat wirklich viel erlebt. Wer kann er da diesen letzten Wunsch verdenken. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes. Ich befinde mich mitten in der Geschichte. Bin bei Sophia in London. Sehe ihre Eltern, mit denen Sophia ja ihre Probleme hat und fühle ihren Ergeiz, diese traumhaft Perlenkette zu finden. Dann dürfen wir eine Reise nach Tokio machen und hier das Leben der Amas kennenlernen. Eine Zeitepoche, die den Menschen vieles abverlangt hat. Dann ist die arme Aiko, die wir als Kind kennerlernen dürfen. Diese begleiten wir auch auf ihrem Weg zum Erfolg, der wahrlich steil war. Und dann sind wir mitten in New York. Auch hier dürfen wir wunderbare Menschen kennenlernen. Und alle sind um dieses Geheimnis der Perlenkette miteinander verbunden. Ein wirklich unglaubliche Geschichte, die mich beim Lesen in Atem gehalten hat und mich wirklich auch sehr berührt hat. Man kann gar nicht alle Emotionen wiedergeben, die man beim Lesen des Buches empfindet.

Ein absolutes Lesehighlight- ein großes Geheimnis um 66 traumhafte Perlen - doch eine fehlt? Ob ihr Rätsel noch gelöst werden kann? Ich habe wunderbare Lesestunden mit diesem herrrlichen Buch verbracht. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne

Eine wunderschöne Geschichte

Von: Tiara Datum : 26.04.2017

Inhaltsangabe:
Sophias Großmutter hat nur noch wenige Wochen zu leben und schreibt ihrer Enkelin daher Briefe aus ihrem Leben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sophia sie besucht. Doch Sophia geriet auf die schiefe Bahn und hat mit ihren Eltern gebrochen. Um diesen nicht zu begegnen, legt sie die Briefe erstmal weg. Aber schließlich kommt sie doch zur Besinnung und besucht ihre Großmutter, deren größter Wunsche es ist, ihre verlorene Perlenkette wiederzufinden.
Diese bekam sie mit 18 Jahren von ihrem Vater geschenkt und hat sie wiederum an ihre Tochter Alice weitergegeben. Doch seitdem fehlt von der Kette jede Spur.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Strängen erzählt.
Zum einen haben wir Sophia's Leben, das von Anfang an nicht leicht war. Ihre Eltern sind zwar vermögend, doch sie gerät auf die schiefe Bahn und der Kontakt zu ihren Eltern bricht ab.
Obwohl sie ein Leben führte, was ich nicht gut heißen kann, sie läßt sich aushalten, arbeitet nichts, schafft Sophia es trotzdem, dass sie mir sympathisch wurde.
Ich fand es so toll, wie sie sich mit ihrem guten Freund Hugo auf die Suche nach der Kette machte und wirklich alles dafür gibt, diese auch zu finden.

Im zweiten Erzählstrang geht es um die Perlentaucherin Manami und ihrer Tochter Aiko und wir erfahren, wie das schöne Collier überhaupt enstanden ist.
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, konnte ich doch soviel interessantes über diesen gefährlichen und aufregenden Beruf erfahren.

In einem Nebenstrang geht es auch noch um Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde und nach einer Auslandsreise eine leere Wohnung vorfindet. Er ist dabei, sich ein neues Leben aufzubauen.

Zum Schluß hin vereinen sich aber alle Teile und fügen sich zu einem wunderschönen Ende.

Ich kann von dem Buch nur aufs höchste schwärmen, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine wundervolle Geschichte erwartet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und mitreisend. Die Erzählstränge wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangheit ab und hören immer an spannenden Stellen auf, sodaß man einfach immer weiter lesen muß.
Die Geschichte ist rundum stimmig, die Protagonisten sind alle sehr lebendig und authentisch, ich habe mich von der ersten Seite an wohlgefühlt und ich möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

Die Perlenfrauen - Katie Agnew

Von: Letters&Life Datum : 21.04.2017

https://www.youtube.com/channel/UCRqEOiIfvWr-JWW_o1_rkGg

Sophia ist 30 Jahre alt und lebt in den Tag hinein. Eine richietge Berufung und Arbeit hat sie bisher nicht gefunden. Als wäre das nicht genug: Sophia steht auch noch mit ihrer Familie seid Jahren auf Kriegsfuß.
Doch nun erhält sie Briefe von ihrer Großmutter und beschließt, diese zu besuchen. Dabei erfährt sie von einer Perlenkette die einst in dem Besitz ihrer Großmutter war. Diese Kette ist seid Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden und Sophia wird gebeten nach dieser Perlenkette zu suchen.
Sobald Sophia zu suchen beginnt zeigt sich, dass hinter dem verschwundenen Collier noch ein weitaus größeres Geheimnis ihrer Familie lauert!
Soophia hat als Protagonistin eine wahninnige Entwicklung durchgemacht. War sie doch anfangs, ziellos, antriebslos und manchmal nervig - so hat sie sich im Laufe der Geschichte zu einer jungen Frau entwickelt, die weiß was sie will und mutiger wird. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war unglaublich authentisch und überzeugend und somit konnte ich hervorragend in die Geschichte eintauchen. Die Suche nach der Perlenkette und auch das Familiengeheimnis in der Story haben mir gefallen.
Ein LESETIPP und bekommt von mit 4 von 5 Sternen.

Die Perlenfrauen

Von: Keke Datum : 08.04.2017

kekesbuecher.blogspot.de/

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, besonders da es in echt auch noch schimmert und glitzert. Dennoch hätte man noch mehr Bezug zum Inhalt nehmen können.

Klappentext:
Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht. Er gibt nur einen Aspekt dieser vielschichtigen Geschichte wieder, wodurch man während dem lesen auf neue Erzählstränge trifft, die man so nicht erwartet hätte. Dennoch gibt er einen guten Einblick über die grobe Geschichte und ist wirklich gelungen.

Charaktere:
Sophia war mir zu Beginn sehr unsympathisch, was aber durchaus beabsichtigt von der Autorin schien. Im Laufe der Geschichte konnte ich mich immer mehr mit ihr anfreunden und schlussendlich ist sie mir wirklich ans Herz gewachsen. Sie kann zwar oberflächlich und egoistisch sein, dennoch macht sie sich die meiste Zeit Gedanken um ihre Liebsten und wie sie diesen und auch sich helfen kann.

Insgesamt sind alle Charaktere schön herausgearbeitet, man bekommt Einblicke in viele Facetten der Personen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge werden durch die Persönlichkeiten wirklich aufgewertet und bekommen die nötige Tiefe.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Katie Agnew hat mich wirklich gefesselt. Er ist leicht verständlich und klar. Sie beschreibt sehr präzise und dennoch nicht zu langatmig. Durch dezente Hinweise in den Erzählsträngen hat sie immer größer erdende Verbindungen geschaffen und man hatte am Ende eine schlüssige Gesamtgeschichte.

Gesamteindruck:
Es hat mich beeindruckt wie Katie Agnew es geschafft hat mich, trotz des relativ langen Vorlaufs der eigentlichen Geschichte, zu fesseln und die Einführung in die Charaktere auf mich wirken zu lassen. Dies war wichtig um sich wirklich auf die Geschichte einlassen zu können und sie mit allen Facetten zu verstehen. Die einzelnen Erzählstränge waren schön aufgearbeitet, auch wenn mir zu Beginn ihre Verbindung nicht klar war und mich auch die abrupten Wechsel verwirrt hatten, am Ende machte alles Sinn.
Dennoch oder vielleicht auch deswegen waren einzelne Abschnitte sehr langatmig, was aber auch mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist.
Es ist ein sehr schöner Roman für Zwischendurch, mit interessanten Charakteren und einer aufregenden Hintergrundgeschichte. Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte.

Die Perlenfrauen

Von: Jasmin Datum : 02.04.2017

https://www.instagram.com/22jasmin.22/

Tilly Beaumont ist eine Schauspielerin. Sie bekam zu ihrem 18 Geburtstag eine atemberaubende schöne Halskette geschenkt. Die Halskette begleitete sie ein leben lang, bis sie eines Tages spurlos verschwand. Tilly bittet ihr Enkelin Sophia diese Kette zu finden. Sophia hat erkannt, dass man mit gutem Aussehen allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Kette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Doch wie soll Sophia ihr Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?
Meine Meinung: Als ich dieses Buch das erste mal entdeckt hatte hat mich schon dieses Cover angesprochen. Ich fand ihren Schreibstil sehr bildhaft und sie konnte die Figuren sehr gut beschreiben. All ihre Personen in diesem Buch wirkten sehr menschlich und da gab es kein nur böse oder richtig gut. Am Anfang fand ich die Handlung nicht so gut, aber es hat mich doch noch gut überzeugen können.

Eine schöne Geschichte

Von: Martina Suhr Datum : 28.03.2017

derbuecherkessel.blogspot.de/

Gesamteindruck:
Bei diesem Buch war ausnahmsweise mal nicht der optische Eindruck ausschlaggebend, sondern der Klappentext, der mich unendlich neugierig auf diese ungewöhnliche Geschichte gemacht hat.
Das Cover zeigt (höchstwahrscheinlich) rosa Kirschblüten, allerdings bin ich mir bei der genauen Klassifizierung nicht ganz sicher (macht aber am ehesten Sinn) und einige kleine Vögel. Der weiße Hintergrund wird durch eben diese pinken und einigen gelben Farbreflexen aufgebrochen und wirkt relativ schlicht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, detailreich und flüssig zu lesen. Man findet recht schnell in die Geschichte, wenn sich einem auch nicht gleich erklärt, wie die einzelnen Erzählstränge zusammenhängen und Kati Agnew gefühlt ewig die unterschiedlichen Ebenen nebeneinander herlaufen lässt, so dass man bis kurz vor Ende des Buches nicht wusste, wie das alles zusammengehört. So verbinden sich durch die verschiedenen Protagonisten drei Kontinente und erst im Laufe der Handlung wird klar, wie sie zusammenhängen. Doch die Autorin verbindet nicht nur unterschiedliche Länder durch ihre Plotstränge, sondern entführt ihre Leser zudem in unterschiedliche Zeiten (Vorkriegszeit bis ins Hier und Jetzt). Mir persönlich haben diese Sprünge sehr gut gefallen, denn diese exklusiven Einblicke ermöglichten mir, Situationen und Figuren differenzierter einzuordnen und kennenzulernen. Allerdings muss ich zugeben, dass man die Entwicklung der Figuren und manche Szenen gut hätte ein wenig straffen können. Versteht mich nicht falsch, der Roman ließ sich gut lesen, dennoch habe ich des Öfteren das Buch aus der Hand gelegt und Lesepausen eingelegt, weil die fesselnden Elemente erst zum Ende hin aufkamen.
Die Sprache ist sehr leicht und angenehm zu lesen und man kann sich die Orte, Personen und Szenerien sehr gut vorstellen.

Mein Fazit:
Ein wirklich schöner Frauenroman für zwischendurch. Es war beeindruckend zu sehen, wie die einzelnen Schicksale der Protagonisten über Jahre hinweg ganz lose miteinander verwoben wurden und sich erst im Finale zu einem übersichtlichen Geschichtenteppich zusammenfügen. Die Entwicklung der einzelnen Persönlichkeiten und ihre Erlebnisse stehen hier ganz klar im Vordergrund. Man hätte den Roman mit Sicherheit ein wenig straffen und so die Situationen schneller zusammenführen können, aber über diese Langatmigkeit kann man sich streiten.

Verpasste Gelegenheiten = Neue Chancen?

Von: Jil Aimée Datum : 28.03.2017

www.jilys-blog.com/

In ‚Die Perlenfrauen‘ begeben wir uns mit Sophia auf die Suche nach der wertvollen Perlenkette ihrer schwer kranken Großmutter, die nicht mehr lange zu leben hat. Sophias Großmutter hat diese Perlen einst von ihrem geliebten Vater erhalten – sie bedeuten für sie alles, und ihr Wert geht weit über den finanziellen Aspekt hinaus. Es ist ihr letzter Wille, diese Kette noch einmal zu sehen, bevor die einst weltberühmte Schauspielerin die Welt für immer verlässt und eine leere Bühne zurückbleibt. Nur leider gelten die Perlen als verschollen, doch Sophia will ihrer Großmutter diesen letzten Wunsch unbedingt erfüllen, da sie sie über alles liebt, und begibt sich schließlich mit Hilfe ihres besten Freundes auf die zunächst aussichtlose Suche – die sie nicht nur an ihre eigenen Grenzen bringen, sondern auch dunkle Geheimnisse der Familie offenbaren wird.
Oma Tilly war immer für ihre Enkelin da, hat sie in Schutz genommen, wenn die Eltern sie wieder einmal bezichtigten, nur Unfug im Kopf zu haben, die Familie zu enttäuschen oder nichts als eine Erbschleicherin zu sein. Das Verhältnis zu den Eltern ist mehr als getrübt, kaum noch existent. Sophia fühlt sich verstoßen, von Mutter und Vater im Stich gelassen, nur in Oma Tillys Armen findet sie noch Halt. Doch dieser läuft die Zeit davon …
• Kann sie die Perlen wirklich rechtzeitig finden?
• Wo soll sie überhaupt zu suchen anfangen?
• Was wissen ihre Eltern über den Verbleib der Kette?
• Und zerstört die Suche nach diesem Erbe das Verhältnis zu diesen endgültig?
• Warum ist es Oma Tilly so wichtig, die Perlen noch einmal zu halten?
• Oder verfolgt sie dabei vielleicht einen ganz anderen Plan?
• Und was haben japanische Perlentaucher und der New Yorker Dominic damit zu tun?
Begebt Euch selbst in das Abenteuer Familiengeheimnisse und erfahrt, dass viele Leben und Schicksale durch eine Kette miteinander verbunden sein können. Zwei fremde Leben, beide zerbrochen, kreuzen sich, werden durch eine Kette zusammengefügt und gewinnen so füreinander an Bedeutung. Erfahrung Heilung.

• Doch finden sie auch das Glück?

„Manchmal erschien dieses Haus in der Victoria Park Road wie ein Ort, an dem Chancen zu Grabe getragen wurden.“

‚Die Perlenfrauen‘ war mein erster Roman von der Autorin. Er bewegt sich im Bereich Gegenwartsliteratur / Liebesroman. Gereizt an dem Buch haben mich zunächst das schöne Cover sowie der einschlägige und prägnante Klappentext. Das Cover wirkt edel und macht Lust auf Frühling, auch wenn sich die Geschichte selbst eher in Richtung Weihnachten bewegt. Aber der Frühling entsteht im Herzen, durch die Geschichte bekommen Mutter und Tochter eine neue Chance auf Glück. Von daher ist es passend gewählt. Es glänzt wie die vollkommenen Perlen des Colliers, welches in der Geschichte Thema wird, wirkt mit seinen pinken und gelben Blumen auf weißem Hintergrund recht fröhlich, auch wenn der Inhalt zunächst düster und schicksalsergeben daherkommt. Es zeigt eben den Wandel und was alles entstehen kann, wenn man es nur zulässt. Es ist ein bekanntes Thema, das aber innovativ und gut umgesetzt wurde. Die Geschichte ist in mehrere Teile untergliedert, die den Wandel innerhalb des Buches aufzeigen und die Verbindung der einzelnen Leben begründen. Jeder Teil hat dabei einen ganz eigenen Bezug zum Thema Tauchen, was Grundvoraussetzung für das Finden der Perlen gewesen ist. Teil eins stellt die einzelnen, in sich stimmig ausgearbeiteten Charaktere vor. Ihre Besonderheiten, ihr Leben bisher, ihre Vergangenheit und ihre Welt. Er offenbart die Liebe eines Einzelnen und drängt dazu, in das Geschehen einzutauchen, um es mit all seinen Facetten zu verstehen. Leider, wirklich leider ist es mir hier besonders schwer gefallen, in die Geschichte zu finden. Sie ist gut ausgearbeitet und auch der Schreibstil wirkt flüssig und stimmig, nur hat er mich dieses Mal einfach nicht gepackt, die Geschichte mich nicht überzeugt. Das hat mehrere Gründe wie zum Teil die manchmal für mich nicht ganz nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten oder auch die zum Ende hin übereilt wirkende Liebesgeschichte. Mir fehlte auch einfach der Sog, sodass ich mehrfach von Neuem begonnen habe. Daher folgt diese Rezension auch so spät. Aber ich musste warten, bis mich eine weitere Chance in die Geschichte gezogen hat. Das Gefühl ist da, nur hat es mich nicht in voller Breite erreicht. Dennoch ist es eine lesenswerte und schöne Geschichte. Vielleicht war es für mich nur einfach nicht die richtige Zeit dafür. In Teil zwei des Buches geht es tiefer in die Verstrickungen, man erahnt langsam, dass es Geheimnisse in aller Leben gibt, die richtungsweisend sein werden. Teil drei wiederum führt alles zusammen, löst es auf und dient als Neubeginn. Daher auch der Titel der Rezension: Verpasste Gelegenheiten = neue Chancen. Denn genau so ist es im Roman. Es zeigt, dass alles irgendwie miteinander verbunden ist auf dieser Welt – wie die Perlen einer Kette. Auch sie haben ihre Geschichte und sind Bindeglied zwischen unterschiedlichen Leben. Es gibt nicht immer nur die eine Seite einer Geschichte. Das Leben ist generationenübergreifend und es lohnt sich immer der Blick über den eigenen Tellerrand. Am Ende findet die Geschichte eine positive Auflösung, die mich mit dem Roman wieder etwas versöhnt hat. Der Weg dahin hätte besser getaktet sein müssen – zumindest für meinen Geschmack. Dennoch der Einstieg fiel mir diesmal sehr schwer. Für mich bleiben auch einfach zu viele wichtige Fragen offen:

• Was passiert mit dem Sophias Vater?
• Was geschieht mit der Perlenkette?
• Lernt die Familie Tillys Bruder kennen?
• …

Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt für mich, diese durchaus sprachlich und inhaltliche schöne und wertvolle Geschichte zu lesen. Ich bin überzeugt, zu einem späteren Zeitpunkt hätte sie mich mehr überzeugt, und daher werde ich sie mit etwas Abstand noch einmal lesen. Aber macht Euch doch selbst ein Bild, sie zu lesen und sich von den Geheimnissen der Familie Beaumont packen zu lassen, lohnt sich allemal.

„Ich wollte das ganze Märchen und würde mich nicht mit weniger abfinden.“

Eure Jil Aimée

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum : 20.03.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Die abwechselnden Erzählstränge machen diesen Roman sehr spannend. Eine einfühlsame und ereignisreiche Familiengeschichte. Hat mir gut gefallen.

Die Perlenfrauen

Von: Denise Otten Datum : 15.03.2017

kitsunebooks.de

Rezension zu Die Perlenfrauen von Katie Agnew

Titel: Die Perlenfrauen
Autor: Katie Agnew
Übersetzer: Jens Plassmann
Verlag: Heyne
Genre: Gegenwartsliteratur/Liebesroman
Preis: 9,99 € Taschenbuch, 8,99 € ebook
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Isbn: 978-3453420298

Vielen Dank an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Klappentext:

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Meinung:

„Selbst der Stein, über den man stolpert, ist Teil des Schicksals.“ - Seite 360

Das Buch war mir zunächst nur durch sein hübsches Cover aufgefallen. Und auch, wenn Familiengeschichten nicht wirklich zum meinen liebsten Genres zählen, bin ich im Nachhinein sehr froh, genau dieses Buch ausgesucht und gelesen zu haben.

Der Roman handelt von mehreren Lebensgeschichten, die auf ungewöhnliche Art und Weise miteinander verbunden sind. Es wechseln sich gekonnt Perspektiven zwischen Gegenwart, Erinnerungen und Briefen ab und erzeugen dadurch kleine Cliffhanger, die zusätzliche Spannung mit einbringen.

Der Erzählstil ist sehr bildhaft und mag Figuren und Schauplätze gut beschreiben können. Besonders die Gefühle der Charaktere wurden dadurch mitreißend transportiert. Agnew lässt sich mit jeder Charaktereinführung Zeit, ohne einen Bogen zu überspannen. Jede Person, egal aus welcher Zeit sie stammt, wirkt dadurch authentisch und lebendig.

„Er betastete die Kette liebevoll, und obwohl ich seine Ausführungen nicht wirklich verstanden hatte, faszinierte mich doch die Vorstellung, dass diese Kleinode im Grunde ‚bezaubernde Makel‘ waren.“ - Seite 53

Allerdings blieb bei dem ganzen Figurenausbau und den Familiendramen der Schatten der Kriegsjahre auf der Strecke. Die Verzweiflung und der Schrecken kamen letztendlich nicht so bei mir, wie es hätte sein sollen.

In Agnews Roman gibt es kein schwarz und weiß. Keine Person ist einfach nur böse, oder wahnsinnig gut. Sie alle haben ihren Schattenseite und Bewegründe und wirken dadurch sehr menschlich.

Besonders ergreifend und mitreißend empfand ich die Geschichte der Japanerin Aiko, die unter den „Amas“, den Perlentaucherinnen ihres Heimatdorfes aufwuchs. Auch wenn einige Handlungsbögen vorhersehbar erschienen, war mir bis kurz vor Schluss der Einbau einer bestimmten Figur nicht klar, was zu einem guten Überraschungsmoment führte.

Die eigentliche Suche Sophias nach den Perlen beginnt ab ca. der Hälfte des Buchs, was mit der oben genannter Einführung der Figuren und ihren Geschichten einhergeht. Diesen Umstand konnte ich nicht als störend erachten, da er ohne Längen ausgeblieben ist. Bücher wie diese brauchen ihre Zeit, um ihre ganze Schönheit entfalten zu können. Die anfängliche Antisympathie mit Sophia war von der Autorin beabsichtigt und legt sich dank ihrer Entwicklung zum Ende hin. Allerdings waren andere Figuren eindeutig meine Highlights in diesem Roman.

Das Zusammenführen der einzelnen Geschichten ging mit dem Lüften der Familiengeheimnisse einher. Somit blieben keine Fragen ungeklärt. Das Ende ist rund gestaltet und geht ans Herz - wenn auch vielleicht ein wenig zu kitschig.

Fazit:

Familiengeschichten müssen bei mir das „besondere Etwas“ haben, um mich fesseln zu können. Katie Agnew konnte dies mit ihrem Roman eindeutig schaffen.

„Die Perlenfrauen“ ist ein Roman vollgeladen mit Emotionen und Schicksalen und wird durch einen lebendigen Schreibstil getragen. Die unterschiedlichsten Werdegänge und Erinnerungen werden geschickt miteinander verbunden und bilden ein rundes Gesamtbild.

Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander

Von: Gudrun Datum : 09.03.2017

https://testerblog.jimdo.com/

Das zartschimmernde Cover mit den feinsinnigen Details passt wunderbar zum Buchinhalt. Dies spiegelt sich nicht nur in der Optik sondern auch in der Haptik wider.



Durch sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge, die zu Beginn etwas abgehakt wirken und flüssiges Lesen schwermachen, wird nach einiger Zeit deutlich, dass genau dieser Effekt erzielt werden sollte, um die Zerrissenheit gekonnt darzustellen. Deshalb sehe ich dies nicht als Minus- sondern als Pluspunkt an.



Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, durch die verschiedenen Handlungsstränge anfangs etwas schleppend, aber, wenn man in der Geschichte gefangen ist, einfach hervorragend und zeigt dem Leser eine große Bandbreite von Gefühlen.



Das Miterleben und -fiebern ist hier Programm und man fühlt sich als Leser mittendrin statt nur dabei, denn man kann die Reaktionen der Charaktere sehr gut begreifen. Ich möchte die Geschichte authentisch und charismatisch nennen, denn die Szenen werden realistisch und nachvollziehbar dargestellt und geben auch einen Hauch Mystik wider, denn es tauchen immer wieder mysteriöse Umstände auf, die es zu entschlüsseln gibt.



Stück für Stück ergänzen sich die separaten Geschichten, die sich durch´s Buch hindurch immer wieder abwechseln und reihen sich immer mehr aneinander bis sich letztendlich eine vollkommene Handlung ergibt.



Die Mitwirkenden werden mit ihren jeweiligen Charakterzügen gelungen dargestellt. Die Darstellung wird durch die Lebensentwicklungen der einzelnen mit separaten Geschichtssträngen vertieft, so dass die jeweiligen Beweggründe und Reaktionen verständlich werden.



Düstere wie auch herzergreifende Themen werden gut umgesetzt und versetzen den Leser in die Szenerie.



Blicke in unterschiedliche Länder und auch unterschiedliche Zeiten zeigen gelebte Geschichte und machen das Buch sehr wertvoll und informativ.



Die verschiedenen Perspektiven geben ein umfassendes Bild ab und wirken im Laufe des Buches wie Puzzleteile, die Stück für Stück ein vollkommenes Ganzes ergeben. Bei vielerlei Szenen war ich so intensiv mit dabei, dass ich mich beim "Atem-anhalten" erwischt habe.



Die Erzählungen beinhalten vielerlei Traditionen und Gepflogenheiten aus unterschiedlichen Ländern und lassen detailreiche und farbenfrohe Bilder entstehen.



Mein Fazit: Stück für Stück reihen sich die unterschiedlichen Geschichten gekonnt zu einer aneinander

warmherzig und bezaubernd

Von: Rosenmadl Datum : 07.03.2017

visionsofbeautyandmore.blogspot.de/

Inhalt:

Die Schauspielerin Tilly Beaumont bekommt zu ihrem 18.Geburtstag von ihrem geliebten Vater eine wunderschöne Perlenkette geschenkt. Diese Kette soll sie fast ein ganzes Leben lang begleiten. Doch auf ihrem Sterbebett bittet sie ihre Enkelin nach diesem Schmuckstück zu suchen. Sophia möchte unbedingt ihrer Großmutter dazu verhelfen, doch wie soll sie eine Kette finden, die angeblich niemand zu Gesicht bekommen hat? Wird ihre Suche danach scheitern oder von Erfolg gekrönt sein?


Meine Meinung:

Wow, welch Verstrickungen doch zu einem hochtrabend exzellenten Lesevergnügen beitragen können. Anfangs dachte ich schon, ich käme mit den vielen Zeitsprüngen und Protagonisten gar nicht klar, aber nein, Katie Agnew hat es wirklich geschafft, dass man als Leser jeden Moment und jeden Charakter spüren und auch verfolgen konnte. Unglaublich interessante Darstellungen der Dramatik und Romantik, der Verzweiflung und der Liebe ließen einem die Sinne explodieren. Ich habe selten ein Werk von so rasanter, überaus herausragender Erzählweise folgen dürfen, obwohl die gesamte Thematik dennoch von Schlichtheit geprägt wurde.

Sophia, die Enkelin von Tilly hat es mir am meisten angetan. Ich fand sie einfach herrlich erfrischend und doch von der Liebe zu ihrer Großmutter beispielhaft. Auch Tilly selbst hat sich liebevoll dargestellt und gerade ihre Kindheit habe ich mit großem Vergnügen verfolgt. Schön ist es auch zu sehen, dass ich nicht gleich zu Anfang schon vieles aufgeklärt wird, sondern man tatsächlich bis zum Ende mitfiebern darf und das ist für mich bei einem Roman fast schon das Wichtigste.

Die Autorin hat sich sichtlich Gedanken darüber gemacht, wie sie welche Charaktere wann auftauchen lassen sollte und ich fand dies absolut genial umgesetzt.

Mir hat der Schreibstil einfach vermittelt, dass ich als Leser wichtig bin und ich ebenso bei der Suche um das Perlencollier eingebunden wurde. Warm und bezaubernd versteht es Katie Agnew ihren Personen Leben einzuhauchen, sie bildlich dar zu stellen und ihnen liebenswerte Züge mit auf den Weg zu geben.

Natürlich gibt es auch solche, die man sogar nicht lieb gewinnen kann, aber genau das macht auch dieses Gleichgewicht aus, von dem normalerweise sehr gute Romane zehren. Dieses Gleichgewicht ist hier wunderbar optimiert worden und man hat einfach das Gefühl als wäre man selber mitten im Geschehen und könnte selbst vor Wut über die Ungerechtigkeit mancher aufbegehren. Dies bezieht sich auch auf die angesprochene Dramatik in diesem Roman. Doch auch diese Szenen sind perfekt authentisch umgesetzt worden und sollten deshalb auch nicht fehlen. Das macht schließlich das Gesamtkonzept aus.


Fazit:

Eine sehr kurzweilige, interessante, bezaubernde Reise zu liebevollen Charakteren, unterschiedlichen Zeitzonen und dem Geheimnis einer Perlenkette. Ein warmer Schreibstil, ein exzellentes Lesevergnügen und grandios durchdachte Verstrickungen. Wer Familiengeheimnisse liebt, wird an "Die Perlenfrauen" nicht vorbeikommen.

Für mich ein wahres Highlight und daher ein


5 Sterne !!

Buch ...

Perfekte Urlaubslektüre

Von: Jules Barrois Datum : 05.03.2017

https://julesbarrois.wordpress.com

Sophia Beaumont-Brown war ein IT-Girl. Sie hat ein privilegiertes Leben geführt. Jetzt befindet sie sich in einer Abwärtsspirale mit Alkohol und Drogen. Von ihrer Familie entfremdet lebt sie zusammen mit ihrem Freund Hugo. Nur ihre Großmutter Tilly Beaumont schickt ihr vom Krankenbett Briefe über die Kriegszeiten, über Familiengeheimnisse und auch über das Schönste, was sie jemals besaß - eine Kette der unglaublichsten Perlen.
Ist Sophia bereit ihr zuzuhören? Wird sie die geheime Geschichte von Generationen unglaublicher Frauen, von den Perlen-Tauchern von Japan bis zur High Society im Vorkriegs-England begreifen und verstehen, dass die Halskette das Leben von allen verändert hat, die sie getragen haben.
Diese kostbare Perlenkette, die Tilly Beaumont von ihrem Vater zum 18. Geburtstag erhalten hat. Eine Halskette, die Sophias Mutter zum 18. Geburtstag übergeben wurde, aber jetzt verschwunden ist. Es ist der Wunsch der sterbenden Tilly, dass sie mit ihrer kostbaren Halskette vereint ist und Sophia macht es zu ihrer Mission, den Wunsch ihrer Oma zu erfüllen.
Das Buch berührt die Themen Familie, Leben, Liebe und Hingabe. Kann sich Sophia von ihrer einsamen und leeren Existenz befreien und für sich selber eine Lösung finden? Es ist eine weitläufige, abwechslungsreiche Saga, die sich nicht nur über Jahrzehnte erstreckt, sondern auch über die ganze Welt, eine Geschichte, die uns nach London, New York und Tokio bringt.
Ein aufregender, ja fast atemberaubender Roman über Sophias Suche nach den Perlen. Gleichzeitig lernen wir viel über die Geschichte der Perlen selbst. Die klare chronologische Ordnung macht es dem Leser einfach, der Handlung zu folgen und Katie Agnew findet immer neue, überraschende Wendungen.
Katie Agnew versteht es meisterhaft, drei Geschichten über drei bemerkenswerte Frauen zu einem perfekt abgestimmten Puzzle zu verknüpfen. Sie schildert uns die Beziehung zwischen drei Generationen von Frauen aus der gleichen Familie mit emotionalen Kraft und mit einem scharfen Auge für die dunklen Realitäten der Berühmtheit. Die Autorin liefert uns überaus lebendige Beschreibungen von Einstellungen, Hauptfiguren und Objekte, die blendenden Lebensstile, die komplexen Familienbeziehungen, und mit einem Schuss süßer Romantik wird diese Geschichte ganz perfekt.
Diese angenehm zu lesende und faszinierende Familiensage wird Sie fesseln und bis zu ihrem dramatischen Ende begeistern. Ein bezauberndes Buch.

Emotionale Familiengeschichte

Von: Conny G. Datum : 22.02.2017

fanti2412.blogspot.de

"Die Perlenfrauen" erzählt die Familiengeschichte von Matilda "Tilly" Beaumont über drei Generationen sowie die Geschichte einer wertvollen Perlenkette. Diese Kette bekam Tilly von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt und sie bedeutete ihr sehr viel. Am 18. Geburtstag ihrer Tochter Alice schenkte ihr Tilly die Kette, aber danach verschwand sie auf mysteriöse Weise, so dass Alices Tochter Sophia diese Kette nie gesehen hat.
Nun ist Tilly eine alte Dame, schwer krank und wird wohl nicht mehr lange leben. Sie hat nur noch den einen Wunsch, diese Kette noch einmal in Händen zu halten und bittet ihre Enkelin Sophia, die Kette zu finden.

In einem weiteren Handlungsstrang erleben wir die Familiengeschichte der Japanerin Aiko, deren Mutter eine Ama, also eine Perlentaucherin war, die unter Einsatz ihres Lebens nach den "perfekten" Perlen tauchte.
Die Einblicke in diese interessante und auch gefährliche Tätigkeit fand ich sehr spannend und gut in die Geschichte eingebunden.

Beide Handlungsstränge werden auf mehreren Zeitebenen erzählt. Wir erleben sowohl Tillys als auch Aikos Kindheit, ihre Schicksale im Krieg sowie in der Nachkriegszeit und natürlich die Gegenwart, in der Aiko auch schon eine ältere Dame und erfolgreiche Geschäftsfrau ist.

Im dritten Handlungsstrang lernen wir in New York den Dokumentarfilmer Dominic kennen. Er kehrt nach einem längeren Auslandsaufenthalt zurück, seine Ehefrau hat ihn verlassen und fast alles aus der gemeinsamen Wohnung mitgenommen.
Dominic ist ein sympathischer Protagonist, den ich schnell mochte und der mir leid tat. Aber der Zusammenhang mit Tillys Geschichte und der Perlenkette ist lange nicht erkennbar. Erst gegen Ende verknüpft sich Dominics Geschichte mit der gesamten Handlung und spielt dann auch noch eine bedeutende Rolle. Aber bis dahin wirkt dieser Handlungsstrang zwar unterhaltsam aber ein bisschen belanglos für das Gesamtbild.

Meine Lieblingsfigur war eindeutig Tilly, die einst eine berühmte Schauspielerin war und ein bewegendes Leben hatte. Sie ist warmherzig und agiert sehr geschickt und klug, was man im Laufe der Geschichte immer mehr merkt.
Aber auch die aus armen Verhältnissen stammende Aiko konnte mich begeistern, denn sie war zielstrebig und clever auf ihrem Weg in ein besseres Leben.
Tillys Enkelin Sophia macht es dem Leser am Anfang sehr leicht, sie nicht zu mögen. Ihr Lebensstil ist sehr außergewöhnlich und hat sie auch von ihren Eltern entfernt. Nur ihre Großmutter Tilly hält offenbar zu ihr. Sophias Eltern haben auf mich sehr kalt, gefühllos und hartherzig gewirkt und ich mochte sie gar nicht. Aber es war interessant im Verlauf des Buches zu erleben, wie sich Sophia aufrappelt und verändert. Und auch ihre Mutter Alice macht eine Veränderung durch, die längst überfällig war.

Die Geschichte war insgesamt sehr unterhaltsam und auch durchaus fesselnd. Allerdings dauert es fast bis zur Hälfte des Buches, bis alle Grundlagen gelegt sind und Sophias Suche nach der Perlenkette richtig beginnt. Bis dahin habe ich mich oft gefragt, wie sich die Story noch entwickeln könnte und wie und womit es enden wird.
Mit dem Beginn der eigentlichen Suche, die mit vielen Recherchen verbunden ist, baut sich dann auch Spannung auf und viele Informationen und Details aus den Anfängen machen plötzlich Sinn.
Die Autorin hat dann noch etliche Überraschungen und Wendungen eingebaut und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Es werden Geheimnisse gelüftet und die drei Handlungsstränge verknüpfen sich zu einem große Finale. Das alles ging mir dann aber ein bisschen zu schnell und manches erschien mir auch zu einfach.

Diese Familiengeschichte ist voller Schicksale und Emotionen und wird von der Autorin in einem angenehmen, manchmal etwas ausschweifenden und oft sehr bildhaften Schreibstil erzählt, den ich aber sehr angenehm fand.
"Die Perlenfrauen" Tilly und Aiko haben mich gut unterhalten und auch an vielen Stellen mein Herz berührt!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum : 21.02.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Die abwechselnden Erzählstränge machen diesen Roman sehr spannend. Eine einfühlsame und ereignisreiche Familiengeschichte. Hat mir gut gefallen.

Eine Perlenkette, die alle auf Trab hält

Von: Vanessa´s Bibliothek Datum : 19.02.2017

vanessasbibliothek.blogspot.de/

Ich möchte mehr solche Bücher! Ehrlich; ich habe das Buch geliebt! Somit beginnt 2017 schon mit einem Highlight. Man hätte mir wirklich kein besseres Buch, als Vorab-Exemplar anbieten können.
So viele tolle Geschichten, die sich nachher zum großen und ganzen zusammen fügen. Ich hab so viele Charaktere gemocht. Von Tilly, die uns mit durch ihr Leben führt, was nicht langweilig war und ihre Geschichten habe ich besonders gemocht bis selbst Sophia, die man erst für verwöhnt und verzogen und kindisch hält. Sophia macht eine unglaublich Entwicklung durch in dem Buch. Ihr bester Freund Hugo, der klasse ist und jeder wünscht sich so einen besten Freund, der einen so unterstützt. Aber auch die Charaktere, wo man als Leser als erstes denkt, was haben die mit der Hauptstory zu tun? Auch die Geschichten waren fesselnd. Und so kommt man aus dem Staunen und Lesen gar nicht mehr heraus. Und jede Geschichte, jeder Charakter und jede Familie hat ihre Geheimnisse. Und schuld ist eine Perlenkette, die alle auf Trab hält.
Das Einzige was mich etwas gestört hat war, dass es am Anfang so viele verschiedene Storystränge waren und ich bei manchem echt erst dachte, was das damit zu tun hat. Natürlich fügt sich das am Ende zusammen, aber das war am Anfang noch nicht klar und etwas verwirrend. Dazu gesagt, habe ich deswegen aber keinen Punkt abgezogen, weil mich dieses Buch trotzdem gefesselt hat.

Interessanter Roman rund um alte Familiengeheimnisse

Von: bookish-heart-dreams aus Warendorf Datum : 19.02.2017

https://bookish-heart-dreams.de

Als ich anfing zu lesen, war ich angenehm überrascht, da der Roman mich sofort in seinen Bann zog. Auf den ersten Seiten dachte ich zunächst noch "ohh, ein Chicklit", obwohl das Cover und der Klappentext etwas anderes vermuten lassen. Nach kurzer Zeit stellte ich dann aber fest, dass der erste Eindruck dieses Buches sehr täuscht. Vielmehr ist es ein Roman rund um alte Familiengeheimnisse, die in unterschiedlichen Handlungssträngen ablaufen und am Ende dann zusammenlaufen und so ein perfektes Ganzes bilden.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Sophia, die sich von ihren wohlhabenden Eltern im Streit entfernt hat und die von ihrer im sterben liegenden Großmutter, der Schauspielerin Tilly Beaumont, gebeten wird eine verloren gegangene Perlenkette wiederzufinden. Unterstützung kann sie hier von ihren Eltern nicht erfahren, da diese sie direkt der Erbschleicherei verdächtigen. Der einzige, der ihr zunächst zur Seite steht ist ihr schwuler Freund und Mitbewohner Hugo.
Die weitere Nebenhandlung nehmen der Amerikaner Dominik, der gerade aus Equador gekommen ist und von seiner Frau verlassen wurde, und die Japanerin Aiko ein.

Schritt für Schritt wird nicht nur der Verbleib der Perlenkette aufgedeckt, sondern auch ihr emotionaler Wert offenbart. Sophia, die am Anfang des Romans noch sehr oberflächlich und tussyhaft daherkommt, macht im Laufe ihrer Suche eine Wandlung durch. Sie entwickelt sich zu dem Menschen, der schon immer in ihr steckte, jedoch aus Verletzlichkeit nie zum Vorschein kam.
Im Laufe der Handlung werden immer neue, teils dunkle Geheimnisse aufgedeckt, die nicht nur einen neuen Blickwinkel auf die Geschehnisse werfen, sondern auch das Verhalten einzelner Charaktere erklären.

Ich habe es genossen, diesen Roman gelesen zu haben, da er eine perfekte Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart schafft. Die Autorin schaff es mit einfachen, aber auch eindrucksvollen Worten, Gefühle aufleben zu lassen, die manchmal leise, manchmal aber auch sehr emotional daherkommen. Es fällt einem schwer das Buch aus der Hand zu legen, so sehr ist man auf weitere Geheimnisse gespannt.
Es fällt einem leicht sich in die Figuren hineinzuversetzen, wenngleich man nicht mit allen ihren Handlungen einverstanden ist. Man hasst oder liebt die einzelnen Figuren in diesem Roman. Es ist für jeden Geschmack die richtige Figur dabei. Ich für meinen Teil habe mich beim Lesen in Dominik verliebt, was insbesondere daran lag, dass er total bodenständig war und einen großen Gerechtigkeitssinn besitzt. Bei Sophia war ich mir zunächst unsicher, ob ich sie mag oder nicht. Aber durch ihren Wandel, der sich bei ihr im Laufe des Romans vollzieht, lernt man sie besser kennen und erkennt, dass sie zusammen mit Tilly, die insbesondere in der Vergangenheit zu überzeugen weiß, die interessanteste und schillernste Figur des Romans ist.

Dies ist ein überaus interessanter Roman rund um alte Familiengeheimnisse, bei dem lediglich das Ende ein wenig überstürzt kommt!

Die Perlenfrauen

Von: fraeulein_lovingbooks Datum : 17.02.2017

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?
(Quelle: randomhouse )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ich wollte eigentlich keine Zusammenfassung von Inhalt schreiben, aber ich möchte zeigen, dass in dem Buch viel mehr steckt als auf den ersten Blick vermutet.
Der Klappentext fasst nur einen winzig kleinen Handlungsstrang der Geschichte und ich selbst hätte nie gedacht oder erwartet, das es eine so umfangreiche und interessante Gesamthandlung sein wird. Wir lernen England, Italien, New York und sogar Japan kennen. In verschiedenen Jahrenzehnten und mit unterschiedlichen Personen.
Man erfährt eine Geschichte über die Perlentaucherinnen in Asien und auch die Lebensgeschichte von Tilly, die so vollkommen anders ist als erwartet.
Lasst euch vom Klappentext nicht „abschrecken“ und es als einfache Liebesgeschichte abstempeln – gebt der Autorin und dem Buch eine Chance. Beide haben es mehr als verdient.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass die Geschichte leicht verständlich und ohne Probleme zügig gelesen werden kann.
Erzählt wird „Die Perlenfrauen“ von Sophia, die ihre Geschichte aus der heutigen Zeit erzählt und ihrer Großmutter Tilly, die ihre Geschichte aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Auch die Tochter von Tilly, bzw. die Mutter von Sophia erzählt einige Anekdoten aus ihrer eigenen Vergangenheit. Dieser Part der Geschichte spielt in London.
Nebenbei erzählt auch Dominic, der in den Staaten lebt, seine Geschichte und auch seine Ex-Frau Calgary kommt in einem Kapitel zu Wort. Aber wir lernen auch Aiko kennen, eine Japanerin, die ihre Familiengeschichte erzählt.
Viele verschiedene Perspektiven, die alle zusammengeführt werden, und genau das konnte mich so an die Geschichte fesseln. Jede einzelne Geschichte hat ihren ganz eigenen Reiz und ich wurde immer wieder von Neuem überrascht. Dieses Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen und das sagt doch alles aus: ich liebe diese Geschichte!
Es konnte mich von der ersten Seite bis zur letzten Seite überzeugen und vom Cover muss ich gar nicht erst anfangen. Eigentlich mag ich kein Glitzer und diesen Rosa-Mix, aber es passt so unglaublich gut zur Geschichte. Auch die Kirschblüten, die für den asiatischen Teil der Geschichte stehen, sind gut durchdacht wurden. Klasse.

Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.

���������� Sterne

[Rezension] „Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew

Von: Lesefeuer Datum : 16.02.2017

lesefeuer.blogspot.com

„Die Perlenfrauen“ ist ein Roman von Katie Agnew und erschien 2016 im Heyne Verlag.

Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Meine Meinung:
Heute erscheint das Buch "Die Perlenfrauen". Ich durfte es schon vorab lesen.
Allein durch das schöne Cover und den tollen Klappentext war ich gleich gespannt auf dieses Buch. Als ich dann anfing zu lesen, war ich spätestens am dem zweiten Kapitel total gefangen. Zwar hat das Buch teils recht lange Kapitel, was ich ja nicht so sehr mag, aber komischerweise hat es mich bei diesem Buch gar nicht so sehr gestört. Außerdem hat das Buch über 500 Seiten, es ist also eine sehr lange Geschichte, aber es wird von Kapitel zu Kapitel immer spannender. Katie Agnew bedient sich hier an wundervoll ausgearbeiteten Charakteren. War mir Sophie anfangs noch recht unsympathisch, musste ich doch recht schnell meine Meinung ändern. Sie ist eine tolle Enkeltochter und auch Tochter, auch wenn es ihr die Eltern nicht wirklich leicht gemacht haben. Und sie will in jedem Fall noch den letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen, dafür legt sie sich so richtig ins Zeug. Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeiten, hauptsächlich aber 2012. Man kann die Zeiten jedoch sehr gut einordnen. Außerdem kommen im Laufe des Buches immer mehr Charaktere hinzu. Einmal hatte ich kurzzeitig das Gefühl, wenn nun noch mehr neue Charaktere erscheinen, dann werde ich womöglich durcheinander kommen – aber das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Man kommt gut und leicht mit den Protagonisten mit. Es gibt wirklich viele Verstrickungen in diesem Buch, man könnte gar sagen, dass das Buch von Verstrickungen lebt, ohne den Leser in irgendeiner Art und Weise durcheinander zu bringen. Zum Schluss wird alles aufgeklärt. Man erlebt eine wunderbare Spannung vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss geht es dann wirklich Schlag auf Schlag und man kann unmöglich aufhören zu lesen. Ich kann hier ein ganz wunderbares Buch empfehlen! Und ja, es ist erst der Anfang des Jahres, und ich werde hoffentlich noch viele tolle Bücher in diesem Jahr lesen, aber ich habe jetzt schon das Gefühl, dass dieses Buch auf meiner persönlichen Bestsellerliste ganz weit mit oben schweben darf.

Das Cover finde ich auf der einen Art recht schlicht, auf der anderen aber auch so niedlich. Die Farben sind toll. Typisch Mädchen irgendwie.

Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.

Fazit: 5 Sterne

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

die Perlenfrauen

Von: Heidi Datum : 16.02.2017

heidis-seite.blogspot.de/

Zum Inhalt :
3 Geschichten die parallel laufen und die erst am Ende zusammen finden .Sophia eine junge Frau , die Party´s liebt , mit ihrem schwulen Freund Hugo zusammen wohnt und nicht erwachsen werden will . Die von Ihren wohlhabenden Eltern vor die Tür gesetzt worden ist und erst auf der Suche nach den unbekannten Perlen anfängt zu verstehen
Ihre Großmutter , die die Perlen zu letzt bei Sophias Mutter gesehen hat . Aber die abstreitet selbige je gehabt zu haben .
Sophia möchte nun den letzten Wunsch der Oma, die im sterben liegt und die die verschollenen Perlen nicht vergessen kann erfüllen .Neben diesen 2 Frauen und deren Geschichte spielt noch die von Dominik aus New York eine Rolle. Er wurde von seiner Frau verlassen und kommt gerade aus Ecuador zurück. Und Aiko die Japanerin sie ist ebenfalls ein Teil der Geschichte . Sie erinnert sich an die Perlen und die Ana-Taucherinnen .

Mein Fazit :
Eine nette Lektüre die bis zur Hälfte des Buches braucht um in Schwung zu kommen , dann mit Spannung weiter geht und die mit gut beschriebenen Charakteren und leichtem Lesefluß erzählt wird. So lange sich die Autorin zu Anfang Zeit genommen hat um alles genau zu beschreiben um so schneller war der Roman mit einem mal zu Ende .An mancher Stelle war es ein bisschen kitschig was dem Buch allerdings nicht geschadet hat . Für mich hätten es nicht unbedingt 555 Seiten müssen , Um ein drittel kürzer wäre der Lesegenuß sicher auch nicht zu kurz gekommen .

Daher vergebe ich 4 ****

Was ist mit der Perlenkette von Sophias Großmutter geschehen?

Von: Nabura Datum : 13.02.2017

www.buchsichten.de/

Sophia ist eine Tochter aus reichem Hause, die den Großteil ihrer Zwanziger als It-Girl in Londoner Clubs und Schlagzeilen verbracht hat. Doch seit ihre Eltern ihr endgültig den Geldhahn zugedreht haben, lebt sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Hugo, der ihr Schicksal teilt, im heruntergekommenen Haus eines Bekannten. Ihre Großmutter Tilly steht als einziges Familienmitglied mit ihr in Kontakt. Sie ist schwer krank und schickt ihr Briefe mit ihren Memoiren und der Bitte, sie besuchen zu kommen. Nach langem Zögern ringt sich Sophia zu einem Besuch durch und erfährt Tillys sehnlichsten Wunsch: Sie möchte, dass Sophia die Perlenkette findet, die Tilly einst von ihrem Vater geschenkt bekam. Tilly hat sie zuletzt 1981 gesehen, als sie sich im Besitz ihrer Tochter, also Sophias Mutter, befand. Doch diese streitet die Existenz der Perlenkette ab. Sophia bleibt hartnäckig und begibt sich auf Spurensuche…

Das Cover von „Die Perlenfrauen“ ist schlicht und für mich gleichzeitig ein Hingucker. Die pink-orangen Blumensilhouetten machen Lust auf den Frühling und versprechen eine gefühlvolle Familiengeschichte. Das Buch beginnt mit einem Ausschnitt aus Tillys Memoiren. Sie war einst eine berühmte Schauspielerin und hat ein bewegtes Leben hinter sich. Diese Erinnerungen teilt sie nun mit ihrer Enkelin Sophia. Ich fand sie zu Beginn leider nicht sonderlich sympathisch, denn auf mich machte wirkte sie oberflächlich, naiv und egoistisch.

Parallel lernt man Dominic kennen. Einige Wochen zuvor hat sich seine Frau von ihm getrennt und er ist für einen Dokumentarfilm nach Ecuador aufgebrochen. Jetzt kehrt er nach New York zurück und findet seine Wohnung leer und verlassen vor. Dominic ist ein ehrlicher und liebenswerter Charakter, den ich sehr mochte. Er muss sich damit auseinander setzen, wie es für ihn weitergehen soll. Der Zusammenhang mit Sophias Geschichte wird aber nicht klar und so soll es bis kurz vor Schluss bleiben. So sehr ich ihn auch mochte, so belanglos war ein großer Teil seiner Erlebnisse und Erinnerungen.

Spannend fand ich die Geschichte der Japanerin Aiko, die sich an ihre Kindheit unter Perlentaucherinnen erinnert. Die exotischen Einblicke in diesen kräftezehrenden und gleichzeitig faszinierenden Beruf fand ich gelungen. Und Tillys Erinnerungen an die Kriegszeit erklären, warum ihr das Geschenk ihres Vaters so wichtig ist. Doch insgesamt zog sich die Geschichte durch den ausschweigenden Erzählstil der Autorin in die Länge. Man erfährt mehr oder weniger die komplette Lebensgeschichte jeder an der Handlung beteiligten Person und ich fand nicht alles davon interessant und relevant.

Für mich hätte die Story deshalb deutlich straffer erzählt werden dürfen. Erst auf der Hälfte des Buches besucht Sophie überhaupt ihre Großmutter und erhält den Auftrag, die Perlenkette zu suchen. Nur langsam nimmt die Geschichte an Schwung auf und offenbart auch neue Seiten an Sophia, die sie mir sympathischer machten. Sämtliche brisanten Geheimnisse hebt sich die Autorin für das große Finale auf, in dem sich die Schicksale der verschiedenen Charaktere endlich kreuzen. Hier gab es so manches Oh und Ah und schließlich wird es auch ein bisschen kitschig. Das hat mich sehr gut unterhalten können und war ein toller Abschluss für diesen Roman.

In „Die Perlenfrauen“ macht sich Sophia in London auf die Suche nach den verlorenen Perlen ihrer berühmten Großmutter. Parallel werden die Geschichten von Dominic in New York und Aiko in Tokio erzählt. Der Leser erhält äußerst umfassende Einblicke in die Leben aller Beteiligten und darf so manchen emotionalen Moment miterleben. Im gelungenen Finale werden die Zusammenhänge schließlich klar und so manches Geheimnis wird gelüftet. Der Weg dorthin war mir leider zu lang. Ich vergebe drei Sterne.

Schönes Urlaubsbuch

Von: Samy Datum : 13.02.2017

twoforbooks.blogspot.de/

In diesem Buch geht es umso viele Geschichten das ich euch diese nicht zusammenfassen möchte, sondern ihr sollt dieses Buch für euch selber erkunden. Es lohnt sich das könnt ihr mir glauben. Hätte ich dieses Buch nicht schon gelesen so hätte ich es mir sicher gekauft und mit in den Urlaub genommen. Die Geschichten in dem Buch spielen in verschiedenen Zeiten, diese aber kann man durch den wunderbaren Schreibstil schön auseinanderhalten. Es ist wirklich sehr einfach jede Geschichte seiner Zeit zuzuordnen und es macht viel Spaß jede Geschichte für sich zu entdecken. Was mir aber viel besser gefallen hat war das die Übergänge so schön geschrieben waren das man alles sehr flüssig lesen konnte und die Geschichte an einem vorbeigeflogen ist. Das ganze Buch ist so spannend erzählt das man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich kann euch sagen das dieses Buch wirklich schön für einen Urlaub ist, für alle die im Urlaub ein schönes Buch lesen möchten.
Das Cover gefällt mir wirklich richtig gut. Farben und auch die Blumen passen richtig gut zu dem weiß. 5 Füchse und eine Leseempfehlung. Das Buch ist wirklich schön geschrieben und die Geschichte wundervoll erzählt.

Die Perlenfrauen

Von: Chrissis Corner Datum : 13.02.2017

chrissis-corner.blogspot.de/

Mit den rosa Zweigen und Vögeln, die das Cover zieren, passt das Buch äußerlich perfekt in den gerade beginnenden Frühling. Der Farbverlauf von Rosa zu Orange gefällt mir persönlich auch sehr gut. Ansonsten hat das Design nicht sehr viel mit der Geschichte gemeinsam.
Dafür der Hintergrundfarbe des Covers. Er strahlt in einem schönen weiß und hat einen Perlmutteffekt, der tatsächlich an Perlen erinnert und somit sehr gut zu der Geschichte, die uns in diesem Buch erwartet, passt.

Zu Beginn es Buches wird der Leser direkt vertraut mit der Protagonistin des Buches, Sophia, und dem Leben, das sie führt. Mein erster Eindruck von Sophia war recht negative. Sie wirkt wie ein verzogenes Partygirl und die Art und Weise wie sie ihr Leben lebt (wohnungstechnisch) fand ich sehr abschreckend. Das Gleiche gilt auch für ihren besten Freund.
Im Laufe der Geschichte blickt der Leser immer mehr hinter die Fassade von Sophie. Man lernt viel über ihre Vergangenheit und begibt sich gemeinsam mit ihr auf eine Reise. Nicht nur um die Perlen für Tilly zu finden, sondern auch eine Reise zu der wahren Sophia. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonisten. Nicht nur Sophias, sondern auch die ihrer Mutter.

Es war sehr spannend mit zu erleben und zu erforschen, wie diese verschiedenen Familien und Schicksale alle mit den Perlen in Verbindung stehen. Ich war teilweise wirklich erstaunt.
Natürlich gibt es wie am Ende zu erwarten, das typische Happy End. Viel spannender als die sich entwickelnde Liebesgeschichte war für mich jedoch, das Ende der Reise für die Perlen mit zu erleben. Nicht unbedingt überraschend, doch sehr gut gelungen.

Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben. Nach den ersten paar Seiten hat das Buch mich direkt in seinen Bann gezogen.
Obwohl die Kapitel immer wieder von verschiedenen Personen erzählen und an verschiedenen Orten spielen, war es nicht so, dass nur ein bestimmter Handlungsstrang mein Interesse geweckt hat. Alle Schicksale haben mich gleichermaßen angesprochen!

Ein toller Frauenroman mit unglaublich starken Frauen von den man noch selber lernen kann! Ein abwechslungsreicher und vielschichtiger Roman.

emotionale und dramatische Familiengeschichte mit viel Charme und Spannung

Von: Lesezauber Datum : 13.02.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Meinung
Familiengeschichten lese ich ja gerne mal zwischen durch und als ich vom Heyne Verlag die Anfrage bekam, ob ich dieses Buch gerne vorab lesen möchte und mich der Klappentext sehr ansprach, konnte ich natürlich nicht nein sagen und machte mich voller Erwartungen ans Lesen.

Der Einstieg ins Buch fiel mir ganz leicht und ganz langsam wurde ich in die Geschichte eingeführt und die Charaktere mir aufgezeigt. Es war locker und leicht, kam aber irgendwie nicht zum Punkt. Bis ich das erste Mal überhaupt von der Perlenkette oder den Perlen erfuhr, war schon ungefähr ein Drittel des Buches um. Dann aber gings zügig voran und viele unerwartete Ereignisse und tragische Wendungen überraschten mich sehr.

Die Handlung selbst wurde in 3 Teile eingeteilt und wechselte immer in Zeitsprüngen in die Vergangenheit und in die Gegenwart. Außerdem erzählte es auch noch in zwei Strängen, was aber keinen Abbruch tat. Die Autorin hat alles gekonnt miteinander verwoben und ich kam gut damit zurecht.

Große Emotionen und Gefühle spielten eine sehr dominante Rolle. Bei solch einem Genre ja nicht unüblich, dennoch diesmal sehr stark ausgeprägt, wobei überhaupt nicht übertrieben. Einige Passagen ließen mich mit einem wehmütigen Auge zurück und ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen.

Diese erschienen mir sehr authentisch und es gab keinen, mit dem ich mich nicht identifizieren konnte. Jeder nahm eine bestimmte Rolle ein und spielte diese auch sehr gut und überzeugend. Ich gewann Einblick in die verschiedenen Psychen und ihre Verhaltensmuster. Jeder handelte nach seiner Überzeugung, auch wenn es nicht immer richtig schien. Die Umgebungsbeschreibungen waren klasse, sodass ein wahres Kopfkino entstehen konnte.

Es gab einen typischen Schluss, welcher zu meinem Verdruss dann auch noch etwas zu schnell abgehandelt wurde. Dennoch konnten alle meine Fragen beantwortete werden und ich erkannte den eigentlichen roten Faden durch das ganze Werk. Gut, nicht das ich jetzt ganz unwissend die ganze Zeit war, nein ich hatte schon meine Vorstellungen, wie es ausgehen würde. Dennoch blieb die Spannung und die eigentlichen Hintergründe dieser tragischen Familiengeschichte bis zum Ende verschlossen. Als ich das Buch dann mit den doch über 550 Seiten zusammenklappte, war ich wohlig zufrieden.

Der Schreibstil von Frau Agnew war locker leicht, fluffig, aber dennoch sehr bildgewaltig und emotional. Einzelne Absätze, darunter die Briefe der Großmutter wurden kursiv gehalten und hoben sich vom anderen Text gut ab. Für diese vielen Seiten war mir persönlich die Schriftgröße zu klein. Die Kapitellängen waren ok.

Fazit
„Die Perlenfrauen“ ist eine sehr emotionale, dramatische und gefühlsvolle Familiengeschichte mit viel Charme und etwas Spannung. Tolle Charaktere und ein zauberhafter Plot machen dieses Werk zu einem puren Lesevergnügen. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

Fesselnde Familiengeschichte

Von: Sallys Books Datum : 11.02.2017

www.youtube.com/c/SallySkellington

Allein dieses Cover hat mich schon überzeugt gehabt von diesem Buch, ich finde es wunderschön und es glitzert auch noch wie eine Perle, wenn man es ins Licht hällt, ist das nicht der Hammer? Ich persönlich bin davon sehr begeistert und hab mich aufs Lesen gefreut.

Leider mochte ich die Protagonistin zu Anfang gar nicht, denn sie lebt ein Leben das ich fürchterlich finde. Sie arbeitet nicht, liegt auf anderer Leutes Tasche und Schnorrt sich durch die Gegend. Solche Personen kann ich persönlich einfach nicht ab, deswegen hatte ich sie eigentlich schon abgestempelt.
Doch während der Geschichte, merkt man warum sie so ist, was passiert ist und das sie doch ganz anders sein kann, als man am Anfang glaubt.
Die Entwicklung die die Protagonistin durchmacht ist einfach wunderschön anzusehen und zum Schluss habe ich sie doch sehr gerne gemocht :)

Mir ist bei dem Buch zu allererst aufgefallen das die Schrift sehr klein ist, dies kann jedoch dran liegen das ich davor ein Buch gelesen habe das sehr groß geschrieben war und nebenbei noch ein Ebook lese, das ich mir angepasst habe. Ich habe mich dann aber ab der hälfte des Buches daran gewöhnt gehabt und es war weiterhin kein Problem.
Der Schreibstil hat mich durchweg gefesselt und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren wie das ganze Endet. Wir haben 3 Handlungsstränge, die am Ende natürlich zusammentreffen, wie das aber passiert verrate ich nicht.
Zum einen sind wir bei Sophia und ihrer Großmutter, dann haben wir Aiko, die asiatische Perlentauchertochter und dann noch Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde.
Alle 3 Handlungsstränge sind auf ihre weiße interessant, mein liebster war übrigens der mit Sophia.

Am Ende des Buches hatte ich etwas das Gefühl das die Autorin schnell mit dem Buch fertig werden wollte, denn es ging auf einmal sehr schnell, was ich sehr schade fand. Dennoch finde ich den Schluss des Buches sehr schön gestaltet und war zufrieden.


Die Autorin:
Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.


Mein Fazit:
Ein tolles Buch und auch mal ein ganz neues Genre für mich, mir hats gefallen

Ein Roman über Generationen: mitreißend, mitfühlend, unterhaltend

Von: Nini Datum : 11.02.2017

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

Weder der Klappentext noch irgendeine andere Beschreibung könnte dem Inhalt von Katie Agnews "Die Perlenfrauen" gerecht werden. Denn in wenigen Worten lassen sich weder die Geschehnisse über 60 Jahre hinweg, noch die einzelnen Charaktere, die bestimmend für die Geschichte sind, auch nur annähernd beschreiben.

Die Perlenkette, die Tilly von ihrem Vater bekommt, ist das Bindeglied zwischen den Beaumontfrauen Tilly, Alice und Sophia; Aiko, der Tochter der Perlentaucherin Manami, die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts genau diese Perlen aus dem Meer holt, um ihrer Tochter ein Leben in Freiheit zu ermöglichen, was Aiko später auch mutig in die Tat umsetzt und dem Amerikaner Dominik, einem Dokumentarfilmer, der kürzlich von seiner Frau verlassen wurde.

In weiten Teilen werden die Handlungsstränge einzeln erzählt - zusammen finden sie erst gegen Ende des Buches. Die einzelnen Charaktere sind alle sehr bildhaft und authentisch aufgebaut, sodass der Leser ihrer aller Leben in vielen Einzelheiten mitverfolgt, was den Inhalt der Geschichte sehr gehaltvoll macht.

Der Lesefluss ist hervorragend und die mehr als 500 Seiten sind auch vonnöten, um jedem einzelnen Charakter gerecht zu werden, was Katie Agnew in bewundernswerter Weise gelingt.

"Die Perlenfrauen" ist ein Roman, der ganze Lebensgeschichten erzählt und dies auf mitreißende, mitfühlende und unterhaltsame Weise - ein Buch, das auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleibt.

Kalte Perlen – kalte Frauen

Von: hasirasi2 Datum : 10.02.2017

nichtohnebuch.blogspot.de/

Sophia, Mitte 30, entstammt altem englischen Landadel. Sie hat es in ihrem Leben aber nur bis zum Partygirl gebracht. Natürlich ist ihre Familie nicht begeistert, deshalb wurde ihr vor Jahren der Geldhahn abgedreht und jetzt lebt sie mit ihrem besten schwulen Freund Hugo in der heruntergekommenen Stadtvilla eines Freundes. „Manchmal schien diese Haus ... wie ein Ort, an dem Chancen zu Grabe getragen werden.“ Immer auf der Suche nach der nächsten Party, dem nächsten Freigetränk, der nächsten schnellen Nummer. Ihre Eltern haben ihr schon in der Kindheit das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein, das hat sie verinnerlicht.

Sophie wird erst wach, als ihre im Sterben liegende Großmutter Tilly sie beauftragt ein verschwundenes Perlenhalsband wiederzufinden. Dieses hatte die Großmutter von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen und hat es am 18.Geburtstag ihrer Tochter Alice weitervererbt. Seither ist es jedoch verschwunden und Sophies Mutter leugnet, es je besessen zu haben. Sophie hängt sehr an ihrer Großmutter und möchte ihr gern diesen Wunsch erfüllen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Armband und muss sich dabei auch mit der Familiengeschichte auseinandersetzten.
Unterstützt wird sie dabei von Hugo, aber auch Tillys Briefe, in denen sie von ihrer Kindheit und Jugend erzählt. Diese wurde durch eine lieblose Mutter, einen überwiegend abwesenden (aber liebevollen) Vater und den 2. WK geprägt. Auch Tillys Leben verlief anders, als geplant.

In einem weiteren Erzählstrang geht es um die Geschichte der Perlen von Tillys Kette. Sie stammen aus Japan und die junge Taucherin Manami riskiert sogar ihr Leben, um die Perlen im Meer zu finden. 1927 erhofft sie durch den Verkauf der Perlen eine bessere Zukunft für ihre Familie. Später, im Jahr 2012 lebt Manamis Tochter Aiko als erfolgreiche Geschäftsfrau in New York. Und auch sie konnte die Perlen nie vergessen ...

Die Geschichte wird beherrscht von schönen aber kalten Frauen die, genau wie die schönen kalten Perlen ihre Geheimnisse haben. Tillys Mutter interessierte sich nur für ihre Schönheit und Partys, ihre Tochter und ihr Mann (es war eine Vernunftehe) waren ihr egal. Tilly selbst hat später bei dem Versuch, ihrer Tochter Alice ein perfektes Leben zu ermöglichen, einen schlimmen Fehler gemacht, dieses Unrecht möchte sie noch vor ihrem Tod gesühnt wissen. Und Alice – Alice versteckt sich (schon zu lange?) hinter ihrem Mann, um den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und Erinnerungen zu vermeiden.

Die Suche nach den Perlen wird für Sophia schnell zur Suche nach der Wahrheit, der Vergangenheit und ihrer Familiengeschichte. Dabei wird sie endlich erwachsen und begreift, dass sie mehr kann als gut aussehen und sich auf Partys freihalten zu lassen. Mir hat ihre glaubhafte Entwicklung sehr gut gefallen. Aber auch Tillys und Alice Beweggründe und Geheimnisse waren plausibel und bis zur letzten Zeile sehr spannend. Ich habe diese starken Frauen gern durch das Buch begleitet - es wurde trotz fast 600 Seiten nie langatmig oder langweilig.
Einzig eine Stelle am Ende des Buches war für mich etwas zu unrealistisch. 4,5 von 5 Sternen.

Übrigens hat der Bucheinband den Glanz und die Farbe von Perlen, was mit sehr gefallen hat. Auch die Kirschblüten als Symbol für Japan passen gut dazu.

Wunderbarer Familienroman!

Von: Buchspinat Datum : 20.01.2017

https://buchspinat.wordpress.com/

Sophia, eine junge Frau Anfang 30, lebt mit drei Freunden in einem heruntergekommenen Haus in London – ohne jede berufliche Perspektive. Eigentlich ein Leben, dass sich bei Sophias Geburt niemand hätte vorstellen können. Schließlich ist sie die Enkeltochter der weltberühmten Schauspielerin und Aristokratin Tilly Beaumont.
Doch Sophias Kindheit stand unter keinem guten Stern. Von ihren Eltern bekam sie niemals irgendwelche Aufmerksamkeit. Ja, Sophia hatte sogar oftmals das Gefühl, sie würden sie regelrecht hassen. Also wurde sie rebellisch und schließlich aus der Familie verstoßen.
Nur ihre Großmutter schien Sophia noch in Liebe verbunden, doch irgendwann schämt sich Sophia zu sehr und bricht letztendlich auch den Kontakt zu ihrer Großmutter ab.
Eines Tages im Jahr 2012 bekommt sie plötzlich von ihrer unheilbar an Krebs erkrankten Großmutter einen Brief, in dem die alte Dame sie bittet, nach einem wertvollen Perlencollier zu suchen, dass sie einst kurz nach dem zweiten Weltkrieg von ihrem Vater bekommen hat und das seit vielen Jahren verschwunden zu sein scheint.
Gemeinsam mit ihrem besten Freund Hugo fängt Sophia an, nach dem Collier zu forschen und kommt einem großen Familiengeheimnis auf die Spur….
Meine Meinung:
Wow! Was für ein Buch! Ich war nach dem Lesen der ersten paar Seiten zuerst ein wenig skeptisch, ob mir die Geschichte überhaupt gefallen würde. War mir Sophia doch am Anfang sehr unsympathisch. Sie wirkte wie eine verwöhnte Göre, die ohne einen Funken Verstand in den Tag hineinlebt und keinerlei Ziele und Perspektiven hat. Doch ich musste diese, doch etwas garstige Einschätzung ziemlich schnell revidieren. Denn Sophia hat das Herz auf dem rechten Fleck und legt sich sehr ins Zeug, um ihrer Großmutter ihren letzten Wunsch zu erfüllen.
Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeiten, die jedoch gut auseinanderzuhalten sind: Zum einen ist da der Hauptzeitstrang im Jahr 2012, in dem sich Sophia wieder ihrer Familie annähert und sich auf die Suche nach der Perlenkette begibt, dann führt uns Katie Agnew zurück in die Vergangenheit in Tillys Kindheit. Es gibt auch noch weitere Protagonisten und zwei weitere Handlungsstränge, über die ich Euch jetzt aber nichts verraten möchte, denn das würde der Geschichte einen Teil des Zaubers nehmen, den sie innehat.
Der Schreibstil hat mir persönlich gut gefallen, er lässt sich sehr gut lesen, ich habe ziemlich schnell in die Geschichte hineingefunden und konnte schon nach den ersten 70 Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin nimmt uns in einer wunderbaren klaren Sprache mit auf eine bildreiche Reise an andere Orte und in andere Zeiten. Für Fans von geheimnisvollen Familiengeschichten ist das Buch auf jeden Fall ein absolutes Highlight!

Mitreißend, spannend, liebevoll geschrieben

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 16.01.2017

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Sophia ist die Enkelin der berühmten Schauspielerin Tilly Beaumont und macht sonst eher als Partygirl in der Londoner High Society von sich reden. Der Kontakt zu den Eltern ist deswegen abgerissen, ihre gefühlte große Liebe hat sie verlassen. Da nimmt ihre Großmutter aus dem Krankenhaus Kontakt zu ihr auf, sie soll die verschwundene Perlenkette wieder- finden, die Tilly einst von ihrem Vater zum Geburtstag bekam. Die Perlen bedeuten alles für die sterbende Frau und so lässt Sophia sich überreden, sich auf die Suche zu machen. Gleichzeitig beginnt damit die Lüftung des einen oder anderen Familiengeheimnisses.
Katie Agnew hat mit „Die Perlenfrauen“ einen sehr warmherzigen und gleichzeitig spannenden Roman über drei Generationen von Frauen und ihre Schicksale geschrieben. Man erfährt gleich zu Anfang viel über das Leben von Tilly Beaumont und ihrer Enkelin Sophia, doch nur Stück für Stück schließt sich die Kette und es wird klar, welche Rolle das Leben von Sophias Mutter Alice für die ganze Geschichte spielt. Die Vergangenheit der Perlen führt die Leser dabei bis ins Japan der 20er bis 40er Jahre ebenso wie nach New York in der Gegenwart, wo sowohl sympathische als auch abscheuliche Figuren auf sie warten.
Trotz ihrer Widersprüchlichkeiten hat die Autorin mit Sophia und Tilly zwei sympathische Hauptfiguren geschaffen, die einem ans Herz wachsen. Bei den Charakteren muss besonders Sophias bester Freund Hugo herausgehoben werden, der zunächst wie ein langweiliger Partyboy wirkt, sich aber als wirklicher Freund herausstellt, der nur das Beste für seine Mitmenschen will und Sophia hilft, wo er kann. Das fand ich besonders sympathisch, hat die beiden bisher doch eher ihr oberflächliches Leben verbunden.
„Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew ist ein wunderbares, liebevoll geschriebenes Buch, das einen vollständig in eine andere Welt eintauchen lässt. Mich hat es beim Lesen einfach begeistert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

sehr unterhaltsam !!!

Von: lena aus stuttgart Datum : 17.08.2016

toll geschrieben, tolle orte/settings, die figuren sind etwas klischeehaft, was jedoch bei dieser art von romanen meistens der fall ist ... sehr interessant und komplex - wird nie langweilig, trotz über 500 seiten!

Von: Elisabeth Braun aus Baden Datum : 28.07.2016

Buchhandlung: Bücher-Schütze

Was für ein bezaubernder, liebenswerter Roman – modern und romantisch. Ich habe ein schönes „Lesewochenende“ mit den „Perlenfrauen“ verbracht und freue mich schon auf Erscheinen und Verkauf.

Von: Sabrina Hafermalz aus Norden Datum : 01.07.2016

Buchhandlung: LeseZeichen-Buchhandlung GmbH

Wieder ein Mehrgenerationenroman, der auf mehreren Zeitebenen die Geschichte verschiedener und zunächst zum Teil scheinbar (!) nicht miteinander verbundener Personen erzählt. Doch Katie Agnew tut dies auf so wunderschöne und fesselnde Weise, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Zum Heulen schön!