Leserstimmen zu
Verfolgung

David Lagercrantz

Millennium (5)

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Was für ein merkwürdiges Ende?!=

Von: Ingeborg Laginja aus Frankfurt am Main

03.08.2019

Ich habe mir das Buch als Hörbuch (MP3-CD) gekauft. Auf der Hülle steht "Gekürzte Lesung". Aber am Ende der 2. CD war ich dann doch ziemlich enttäuscht, weil es so plötzlich aufhörte ohne irgendeine Erklärung Lisbeth Salander betritt ein Treppenhaus, in dem es stickig riecht, und das war es dann ....?

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Lisbeth Salander sitzt eine kurze Strafe im Frauengefängnis Flodberga ab. Dort hat die Insassin Benito Andersson das Sagen und Lisbeth versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden. Dies gelingt aber nur so lange, bis ihre Zellennachbarin gemobbt wird, Lisbeth schützend dazwischen geht und so ins Visier von Benito gerät. Zeitgleich entdeckt Holger Palmgren neue Dokumente, die ein anderes Licht auf Lisbeths Kindheit und den Missbrauch an ihr werfen. Lisbeth bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu ihrer Vergangenheit zu unterstützen... Teil 5 der Millenium-Reihe, dessen ersten drei Bände von Stieg Larsson stammen, begeistert endlich wieder durch ausgezeichnete Recherchearbeiten Mikael Blomkvists und radikaler, skrupelloser aber auch höchst intelligenter Vorgehensweise Lisebth Salanders. Die Geschichte nimmt von Beginn an Fahrt auf und es sind keinerlei Längen vorhanden. Zum einen werden Verbrechen mit radikal islamischen Hintergründen kritisch betrachtet, zum anderen geht es um Lisbeths Vergangenheit und die Forschung an Menschen. Außerdem erfährt man auch endlich, was es mit Lisbeths Drachen-Tattoo auf sich hat. Zwei völlig voneinander unabhängige Themen werden spannend erörtert und deren Bedeutsamkeit, besonders auch in der heutigen Zeit, herausgestellt. David Lagercrantz gelingt es dabei, beiden Themen sowohl quantitativ als auch qualitativ gerecht zu werden. Die kritische Schilderung politisch bedeutsamer Themen hat mir im vierten Teil sehr gefehlt und ist hier nun wieder vorhanden - sogar fast auf einem Niveau Stieg Larssons. Und auch der spannende Aspekt, dass Zusammenhänge Stück für Stück aufgedeckt werden, und einen am Ende ins Staunen versetzen, fehlt hier nicht. An alle, die enttäuscht nach dem 4. Band aufgehört haben, der gut gemeinte Rat, dem 5. Teil doch noch einmal eine Chance zu geben.

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Mit seinen drei Millenium-Romanen und die punkige Hackerin Lisbeth Salander und den investigativen Journalisten Mikael Blomquist wurde Stieg Larsson nicht nur in seiner schwedischen Heimat Kult-Autor. Mit dem frühen Tod Larssons schien die Millenium-Serie auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs schon vor dem Aus zu stehen - das wollten denn auch die Verleger nicht. David Lagercrantz übernahm das kultige Duo und seine Fälle, in denen es immer auch um Gewalt gegen Frauen, um menschenverachtende Politiker, Unternehmer mit Dreck am Stecken und teils exzentrische Nebencharaktere aus der Hackerszene handelt. Mit "Verfolgung", dem nunmehr fünften Band der Millenium-Serie und dem zweiten von David Lagercrantz, steht für mich fest: Lagercrantz hat es geschafft, sowohl quasi bruchlos das Ruder zu übernehmen und die Charaktere kontinuierlich weiter zu führen, dabei aber auch eigenes geschaffen und muss sich hinter seinem Vorgänger Larsson nicht verstecken. Einige von den früheren Romanen bekannte Erzählstränge wie Lisbeths Kindheit in der Psychiatrie, die Vorgeschichte mit dem brutalen Vater und der misshandelten Mutter, tauchen wieder auf. Gleichzeitig bringt Lagercrantz neue Themen ein, die gleichwohl an den roten Faden der Salander-Romane anknüpfen. Wer sich etwa gefragt hat, was es mit Salanders Drachen-Tattoo auf sich hat, bekommt in "Verfolgung" endlich die Erläuterung. "Verfolgung" beginnt im Frauengefängnis Flodberga, wo Salander eine kurze Haftstrafe absitzen muss. Lisbeth, die auch in Freiheit den Kontakt zu den meisten ihrer Mitmenschen auf das Allernötigste reduziert, lebt auch im Gefängnis ein wenig wie auf ihrer eigenen Insel - so lange sie ihre Bücher studieren und mathematischen Rätseln nachgehen kann, ist eigentlich alles okay. Nur die erzwungene digitale Diät nervt die Hackerin. Doch vollkommen kann sich Salander der Parallelgesellschaft des Knasts nicht entziehen. Teilnahmslos, wie sie erscheint, bekommt sie doch die Machtspiele mit, allen voran die Gewalt, die eine aus Bangladesch stammende junge Frau durch die Gang von Benito, einer psychopatischen Gefangenen auszustehen hat. Da muss die kampfsporterfahrene Lisbeth dann doch einschreiten. Doch eigentlich geht es bei dem Schicksal von Faria Kazi nicht um Machtsspiele im Knast, sondern um Gewalt in der Familie, um ein fatales Verständnis von Ehre, um islamistische Radikalisierung und ein Frauenbild, dass ihr den untersten Platz in der Familienhierarchie zugewiesen hat. In "Verfolgung" geht es aber auch um Lisbeths Vergangenheit. War sie kein Einzelfall eines Kindes, das obskuren medizinischen Experimenten ausgesetzt war? Noch aus dem Gefängnis heraus setzt Lisbeth Blomquist auf einen Finanzanalysten an, hält sich wie üblich mit Erläuterungen zurück. Schon bald zeigt sich, dass es Menschen gibt, die die Geheimnisse der Vergangenheit unter allen Umständen zu bewahren versuchen. So ist auch "Verfolgung" wie seine Vorgänger ein Roman, der Spannung mit Gesellschaftsanalyse verbindet, der Wertvorstellungen hinterfragt und die düsteren Tiefen unter dem Firniss bürgerlicher Rechtschaffenheit sucht. Die Millenium-Reihe entwickelt sich weiter - Trolle, Misinformation und Manipulation bekommen einen neuen Stellenwert und das Ende lässt vermuten: Es wird auch einen sechsten Milleniums-Band geben.

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Nachdem der vierte Teil der Millennium Serie, der zugleich auch der erste aus der Feder des seitens der Familie und der Erben Stieg Larssons ausgesuchten Autoren David Lagercrantz gewesen ist, mit durchschnittlichen Reaktionen aufgenommen wurde, legt der Schwede nun seinen zweiten Roman, mithin den fünften Band der Serie vor. Schon nach den ersten Seiten bekommt der Leser den Eindruck, als hätte sich der schwedische Autor deutlich besser in der Thematik rund um die beiden Hauptfiguren der Serie, Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist, eingefunden. Die Charakterzüge, speziell von Lisbeth Salander, bringt David Lagercrantz in "Verfolgung" deutlich authentischer im Sinne des verstorbenen Erfinders des Charakters zur Geltung. Die Situationen, die Lisbeth Salander als Insassin des Frauengefängnisses Flodberga, ertragen, überstehen und bewältigen muss, sind plastisch geschildert. Spannend und kurzweilig kann sich der Leser wieder dem Charakter und dem Gerechtigkeitsempfinden aber auch der mittlerweile immer mehr in den Vordergrund gestellten Skrupellosigkeit der Rebellin hingeben und die Gefahr, in die Lisbeth Salander sich durch ihr Gerechtigkeitsempfinden begibt, miterleben. Zudem wirft „Verfolgung“ ein neues Licht auf die Kindheit von Lisbeth Salander. Der Leser erfährt Umstände, die bislang nicht in diesem Umfang offengelegt wurden. Und diese Erkenntnisse, die durch den langjährigen Mentor von Rebellin zu Tage gefördert worden sind, veranlassen Lisbeth Salander dazu, Mikael Blomkvist um seine ermittlerische Hilfe zu bitten. Und das plötzlich auch noch der Name eines Finanzanalysten mit Lisbeth Salanders Schicksal in Verbindung gebracht werden kann, steigert die erschreckende Neugierde der Hauptpersonen zudem noch. Der Schreibstil weiß zu gefallen und wenn man einfach einmal die Vergleiche mit Stieg Larsson ausblendet und diese Bürde von David Lagercrantz Schultern nimmt, dann ist ihm mit „Verfolgung“ ein guter Roman gelungen, der eine angenehm kurzweilige und politisch interessante Spannung aufbaut, ohne den ursprünglich von Stieg Larsson eingeschlagenen Erzählpfad komplett zu verlassen.

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Lisbeth Salander sitzt im Gefängnis. Nach den Ereignissen aus Band 4 gilt sie zwar als Heldin, muss aber dennoch eine kurze Haftstrafe absitzen. Da sie mehrfach bedroht wurde, sitzt sie im Sicherheitstrakt von Flodberga ein und bekommt es hier mit allerlei Schwerverbrecherinnen zu tun, die ihr ans Leder wollen, nachdem sie ihre Zellennachbarin verteidigt hat und sich für die junge Frau einsetzt. Außerdem bekommt sie auch noch Besuch von ihrem Mentor Holger Palmgren, der eigentlich bettlägrig ist, ihr jedoch wichtige Informationen mitteilen muss. Und schon sind wir in einem neuen Abenteuer, bei dem auch Mkael Blomquist nicht fehlen darf, der Lisbeth jede Woche im Gefängnis besucht und für sie einige Nachforschungen anstellt, die wie immer zu diversen Verwicklungen führen. Mir gefiel diese zweite Geschichte aus David Lagercrantz’ Feder gut, nur das Ende war ein bisschen zu abgedroschen – da könnte er sich mal etwas Neues einfallen lassen. Aber die Story, bei der man auch mehr über Lisbeths Vergangenheit erfährt, ist packend erzählt und wird jeden Leser fesseln, dem auch die Vorgängerbände bereits gefallen haben. Ich habe die Hardcoverausgabe gelesen, die zugegebenermaßen schon eine Weile hier lag, aber am 10. Dezember 2018 erscheint auch die deutlich preiswertere Taschenbuchversion.

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Die Millennium- Reihe um Lisbeth Salander und Mikael Blomquist zählt zu den großen Werken unserer Zeit. Leider verstarb der begnadete Autor Stieg Larsson (Karl Stig-Erland Larsson) zu früh. Er hinterließ die ersten drei von zehn geplanten Bücher der Reihe. Die Millennium- Trilogie Die Millennium- Trilogie erschien posthum unter den Titeln „Män som hatar kvinnor“ („Männer, die Frauen hassen“, 2005; dt. “Verblendung“), „Flickan som lekte med elden“ („Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte“, 2006; dt. „Verdammnis“) und „Luftslottet som sprängdes“ („Das Luftschloss, das gesprengt wurde“, 2007; dt. „Vergebung“). Alle drei Bücher der „Millennium-Trilogie“ sind internationale Erfolge. Benannt wurde die Reihe nach der in den Romanen vorkommenden, von investigativen Journalismus geprägten, Zeitschrift „Millennium“. Insgesamt wurden weltweit bislang 63 Millionen Exemplaren verkauft. Der vierte Teil war von Stieg Larsson fast fertig gestellt worden. Die Erben hatten sich entschieden, im Sinne des verstorbenen Autors, den Roman nicht zu Ende schreiben zu lassen. Große Fußstapfen David Lagercrantz, schwedischer Autor, geboren 1962, hat sich vorgenommen in die großen Fußstapfen von Larsson zu treten. Unabhängig von den hinterlassenen Skripten und Anmerkungen, aber dennoch mit der Zustimmung der Hinterbliebenen, hat sich Lagercrantz vorgenommen die Millennium-Reihe fortzusetzen. Mittlerweile habe ich den zweiten Roman der Reihe, der von David Lagercrantz geschrieben wurde, zu Ende gelesen. Der somit fünfte Teil der Millennium- Geschichte mit dem Titel „Verfolgung“ im Original: „Mannen som sökte sin skugga“ erschien 2017. Aus dem Inhalt Die Hochintelligente, aber im Umgang mit anderen Menschen flatterhafte Salander begibt sich nach den Ereignissen des 4. Bandes für zwei Monate ins Gefängnis. Lisbeth gedenkt die Strafe ohne Widerspruch abzusitzen. Angestachelt durch die Erlebnisse wird sie bedroht und sitzt im Sicherheitstrakt B des Frauengefängnisses Flodberga ein. Mit ihr sind, im Gegensatz zu Salander, schwerkriminelle Frauen eingesperrt. Lisbeth ist es egal, solange es ihr erlaubt ist sich mit Quantenmechanik und Relativitätstheorie zu beschäftigen. Lisbeth Salander Weniger egal ist es ihr, dass in einer Nachbarzelle Faria Kazi jeden Abend von Beatrice „Benito“ Anderson und deren Freundinnen misshandelt wird. Der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn von Salander vermag es nicht damit umgehen, dass alle wegschauen, Mitgefangene genauso wie das Wachpersonal. Irgendwann wird ihr alles zu viel und sie gibt dem Leiter der Sicherheitsabteilung Alvar Olsen fünf Tage Zeit, die Missstände im Sicherheitstrakt zu beenden. Kommt Olsen der Aufforderung nicht nach, erledigt sie diese Missstände selbst und beabsichtige sich Benito ohne fremde Hilfe vorzuknöpfen. Der Leiter erweist in den Augen von Salander als unfähig und sie nimmt sich der Situation an. Lisbeth hat folglich eine neue Erzfeindin. Holger Palmgren Der Anwalt Holger Palmgren, Lisbeth früherer Vormund, erscheint wieder auf der Bildfläche. Er bekam von der ehemaligen Sekretärin der Kinderpsychiatrie des Sankt-Stefans-Krankenhauses, Maj-Britt Torell, die gesammelten Unterlagen zu Lisbeths dortigem Aufenthalt. Dem wachen Geist von Palmgren entgehen dabei nicht die Hinweise auf Mitarbeiter des Registers für menschliche Eugenik und Erblehre in Uppsala. Seit Lisbeths Kindheit interessiert sich das Register für sie und ihre Zwillingsschwester Camilla. Nach zahlreichen Test hielten die Mitarbeiter des Registers, sie aber für ungeeignet an dem Projekt 9 teilzunehmen. Das Register Davon erfährt Lisbeth durch Palmgren und wird wissbegierig. Wie es ihre Natur ist fängt Salander mit Nachforschungen zu den Hintergründen an. Unter anderem gelangt eine Namensliste in ihre Finger. Die Gefängnismauern beschränken sie in ihren Ermittlungen und sie setzt Mikael Blomquist auf den Fall an. Er solle nach Leo Mannheimer suchen, ein hochbegabter Investmentbanker aus guter Familie, der auf den ersten Blick unbescholten wirkt. Was Mikael tiefer zu graben veranlasst. Holger Palmgren selbst durchforstet ebenfalls nochmals die Unterlagen, findet dort den Namen eines alten Freundes, Professor Martin Steinberg, und ruft diesen an, um nach dessen Aufgabe beim Register zu fragen. Ein schwerwiegender Fehler, wie sich herausstellen wird. Die unerwarteten Folgen treffen alle Beteiligten. Aber was wollte das Register von Kindern, wie Lisbeth und ihrer Schwester? Was hat es mit dem Projekt 9 auf sich? Diese Fragen müsst ihr selber beantworten, indem ihr den Roman lest. Mein Kommentar David Lagercrantz gelingt es mit seinem neuen Roman „Verfolgung“ die Geschichte der Millennium- Reihe und dem vierten Band „Verschwörung“ rund um Salander, Blomquist und Palmgren erfolgreich fortzusetzen. Natürlich ist er nicht Stieg Larrson und seine Figurenentwicklung bleibt flacher als in den ursprünglichen Romanen der Serie. Dies darf man ihm nicht zum Vorwurf machen. Es sind nicht seine Figuren und er hat keine andere Wahl als diese mit dem, was jeder Leser selber erlesen kann, weiterzuentwickeln. „Verfolgung“ bietet einen spannenden und unterhaltsamen Thriller. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Stoff zu lesen. Als störend habe ich die ständigen Cliffhanger, auch innerhalb der einzelnen Kapitel empfunden. Von diesem übertriebenen Einsatz des Stilmittels abgesehen, ist das Buch eine Leseempfehlung wert. Die Frage, die offenbleibt: Kann man „Verfolgung“ als eigenständigen Roman lesen? Ja mit Abstrichen, ich würde euch empfehlen, die Inhalte der Vorgänger anzulesen, da häufig auf vorherige Ereignisse und Personen hingewiesen wird. Verständlich bleibt die Kerngeschichte ohne Vorkenntnisse, die Tiefe geht aber ohne die vorangegangen Bände verloren. Als eingefleischter Larsson-Fans werden ich mit diesem Nachfolger glücklich.

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Lisbeth Salander befindet sich für einige Zeit in einem schwedischen Gefängnis und sitzt ihre Strafe ab. Das Leben in Knast ist hart, doch wer mit Benito zu tun hat, wünscht sich automatisch die Freiheit zurück. Eines Tages dreht Benito durch, als Lisbeth Fari schützen will. Lisbeth greift ein und dies gefährdete fast ihre Entlassung, doch Fari legt für sie ein Wort ein. Lisbeth kommt dennoch frei... Währenddessen geht es Holger Palmgren immer schlechter und bekam letztlich eine intensivere Pflege. Doch eine Person hat durchaus was dagegen. Rakel ist skrupellos und verschafft sich Zutritt zu Holgers Wohnung und bringt ihn um. Mikael Blomkvist findet ihn, versucht ihm das Leben zu retten. Doch vergebens... Holger stirbt! Es gab eine Reihe von Untersuchungen über eineiige und zweieiige Zwillinge und Lisbeth und Camilla fielen hier rein. Mikael recherchiert weiter um zu verstehen, wieso und weshalb. Zwillinge, die gewaltsam voneinander getrennt werden, und das sogar noch sehr früh, dass keinerlei Erinnerungen behalten werden. Er lernt Leo (oder auch Dan) kennen. Ein eineiige Zwilling, der sich im Innern all die Jahre unvollständig fühlt und eines Tages seinen Zwilling fand.  Mikael ahnt nicht, welche Wellen seine Geschichte aufbringt... (Man merkt, dass Stieg Larsson nicht mehr selber schreibt. Besonders am Anfang des Buches fehlt genau dieser Schreibstil, aber David Lagercrantz ist würdevoll in seine Fußstapfen getreten!)

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Der fünfte Teil der eigentlichen Millenium Triologie war wieder Spitze.Die Vergangenheit von Lisbeth war nochmals ein großes Thema.Dieses Mal ist mir allerdings doch ein Unterschied vom Schreibstil und Spannungsaufbau aufgefallen.Die Szenen von der Verbrecherin Benito finde ich etwas überreizt-nicht so Glaubwürdig.Die Wissenschaft und Forschung ist aber ein gutes Thema in dem Buch,man könnte sich sehr gut vorstellen das das so passiert ist. Millenium hat dieses mal eher eine Nebenrolle gespielt und das Zusammenspiel von Lisbeth und Mikael steht auch nicht so im Vordergrund,was ich schade finde.Auch kam mir Mikael Blomquist nicht so authentisch rüber wie in den vorangegangenen Teilen.Aber alles in allem hat mir der Roman schöne Lesestunden beschert.

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