Leserstimmen zu
Wer hat eigentlich die Ringe?

Thomas Sünder

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Das Cover von dem Buch ist recht schlicht gehalten und hübsches Bildmaterial sucht man leider vergeblich. Wohl das einzige Manko an dem Buch (ich mag durch Bilder und Zeichnungen aufgehübschte Bücher einfach unglaublich gerne). Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Das Buch gliedert sich in einzelne Hauptkapitel beziehungsweise Teile, die wiederum in unterschiedliche „Sünden“ aufgeteilt sind. Insgesamt geht das Buch auf 30 Sünden ein, was sich meiner Meinung nach ziemlich vollständig anhört. In erster Linie richtet sich das Buch an die Trauzeugen und macht ihnen ihre Rolle bewusst – was ich sehr gut finde (für Brautleute gibt es entsprechend andere zugeschnittene Bücher). Schließlich geht es am Tag x um die Vorstellungen vom Brautpaar und nicht um die der Trauzeugen. An vielen Stellen im Buch musste ich schmunzeln und finde besonders die kurzen Zusammenfassungen nach jeder Sünde super. Ich denke nicht, dass das Buch auf Trauzeugen abschreckend wirkt, wenn man es mit einem Augenzwinkern überreicht 😉

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Vom erfahrenen Hochzeits-DJ Thomas Sünder gibt es bereits das Buch "Wer ja sagt darf auch Tante Inge ausladen" welches ich auch schon vor einiger Zeit im Blog vorgestellt habe. Bereits letzten Dezember ist nun sein neues Buch "Wer hat eigentlich die Ringe?" erschienen, welches sich statt an das Brautpaar an die Trauzeugen richtet. Der Verlag hat mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt, sodass ich euch nun sagen kann, was ich davon halte. Das Buch ist in kurze Kapitel bzw. einzelne Sünden unterteilt, die oft mit wahren Geschichten beginnen, bei denen man durchaus mal schmunzeln muss. Es ist dadurch sehr unterhaltsam und lässt sich gut lesen. Nach vielen Kapiteln sind auch nochmal die fünf wichtigsten Dinge stichpunktartig zusammengefasst, sodass es dann auch wirklich jeder versteht. Man glaubt ja gar nicht was man alles falsch machen kann: das Buch kommt auf ganze 30 Sünden. Vom Stil her ähnelt es also sehr dem Vorgängerbuch. Und auch der Inhalt ist zum Teil ähnlich. Wenn man beide Bücher liest, kommen einem einzelne Aussagen bzw. Sünden bekannt vor. Das darf auch ruhig so sein, denn die beiden Bücher richten sich ja an zwei zwar nahestehende, aber verschiedene Zielgruppen: das erste Buch an die Brautpaare und das jetzige Buch eben an die Trauzeugen. Alle möglichen Themen werden betrachtet, von der Organisation des Junggesellenabschiedes, über die Fallstricke der Technik bis hin zum Zeremonienmeister der durch den Abend führt. Wenn man sich das Buch so durchliest, dann hat ein Trauzeuge ganz schön viel zu leisten. Ich selber war ja noch nie Trauzeugin, sondern habe die Brautpaare immer so unterstützt, wo sie es eben gebraucht haben. Insgesamt finde ich dieses Buch sehr lesenswert. Es gibt viele Dinge, die man ohne jegliche Erfahrung einfach nicht weiß oder nicht bedenkt. Und da sich eine Hochzeit ja schlecht wiederholen lässt, ist es von Vorteil, wenn man von der Erfahrung anderer profitieren kann und da bietet das Buch eine Menge. Für Trauzeugen, die sich umfassend informieren möchten ist es auf jeden Fall das Richtige. Ob Brautpaare das Buch ihren Trauzeugen schenken sollten? Jein - das kommt ganz auf euer Verhältnis zum Trauzeuge an und was er oder sie für eine Person ist. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch auch überfordernd oder gar abschreckend wirken kann. Insgesamt stellt sich mir auch die Frage ob denn ein Trauzeuge für alle Aufgaben, die im Buch erwähnt werden, zuständig sein muss. Zeremonienmeister kann zum Beispiel auch ein Hochzeitsplaner sein. Mein Fazit: Diese Buch ist für Trauzeugen, für Brautpaare empfehle ich "Wer ja sagt, darf auch Tante Inge ausladen"! Es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig und enthält eine wahre Fülle an Informationen. Ganz wichtig bleibt letztendlich immer die Kommunikation zwischen Brautpaar und Trauzeuge um Erwartungen abzugleichen, gemeinsam ein schönes Fest zu organisieren und zu feiern und am Ende immer noch befreundet zu sein.

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