Leserstimmen zu
Vom Ende eines langen Sommers

Beate Teresa Hanika

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Als Marielle von einem morgendlichen Spaziergang über den Markt nach Hause kommt, findet sie ein Paket vor ihrer Wohnungstür. Darin befinden sich die Tagebücher ihrer Mutter! Während sie die Notizen liest, reist sie mit der 17-jährigen Franka in die Toskana, zurück in den Sommer 1944 … und erinnert sie sich gleichzeitig an den letzten Sommer mit ihrer Mutter an eben diesem Ort. Sie erinnert sich an die Distanz und die Kälte, die ihr diese Frau entgegen brachte. Und während sie liest, erfährt sie auch die Gründe für dieses Verhalten … Mit „Vom Ende eines langen Sommers“ hat Beate Teresa Hanika ein eindrucksvolles und für mich sehr berührendes Buch geschrieben, dass trotz der schweren Thematik und den ernsten Themen mit einer leichten und mitreißenden Erzählstimme besticht! Schon nach den ersten Worten wird klar, dass es sich hier um einen ganz besonderen Roman handeln würde. Es waren die kleinen, leisen Zwischentöne, die mich sofort gefangen nahmen … Wir verfolgen die steinige Beziehung zwischen Mutter und Tochter und erfahren, wie Erlebnisse aus der Vergangenheit die Zukunft eines jeden Menschen beeinflussen. Sicherlich kein neues Thema und auch keine neue Art der Darstellung, aber von der Autorin sehr gut umgesetzt. Ich kam unheimlich schnell durch die Seiten und der Spannungsbogen war für mich oft zum Zerreißen gespannt! Während des Lesens wechseln wir immer wieder zischen drei Zeitebenen, die in gleichmäßiger Reihenfolge wieder kehren. Die Perspektiven sind ausgewogen, die Kapitel kurz gehalten und der Schreibstil sehr flüssig. Beate Teresa Hanika hat ihre Protagonisten wunderbar zum Leben erweckt und glaubwürdig charakterisiert. Man konnte deren Entwicklungen sehr gut und einfach nachvollziehen und oft scheint es, als weisen die Geschehnisse der beiden Frauen Parallelen auf. Obwohl Franka eine sehr kontrollierte und kantige Persönlichkeit ist, berührt einen ihr Schicksal dennoch. Man erfährt, was sie zu dieser unnahbaren und verschlossenen Person werden ließ und warum sie Marielle immer aus ihrem Herzen fernhielt. Dabei spielt der zweite Weltkrieg eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und natürlich hatte dieses Verhalten auch starke Folgen für die junge Marielle! Auch bildlich ist das Buch gewaltig: Man bekommt hier wunderschöne Landschaften näher gebracht, der Geruch des Oregano steigt einem in die Nase und man hört förmlich die Bandung des Meeres gegen die Felsen schlagen. Ich wollte mehr als einmal beim Lesen durch die Olivengärten spazieren. Die Toskana baut eine ganz eigene Atmosphäre auf! Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken über die letzten Male an, sondern auch über die Beziehungen die man vielleicht ein bisschen mehr pflegen sollte … Ich kann es absolut empfehlen!

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Vom Ende eines langen Sommers Könnt ihr euch vorstellen in einem kleinen toscanischen Ferienhaus im Kräutergarten zu sitzen? Ihr könnt den Rosmarin riechen und eine laue Brise weht vom Meer herauf? Ein paar Tapas auf dem Tisch, ein Glas Rotwein in der Hand und ihr hört die Grillen zirpen? Ja? Dann seit ihr mitten drin in unserer Geschichte um Marielle und ihrer Adoptivmutter Franka. Die Beziehung der beiden ist nicht sehr innig und von Missverständnissen geprägt... ob sie es schaffen sich anzunähern? Denn die Zeit drängt.. Zwei starke Frauen erzählen ihre Geschichten aus Ihrer jeweiligen Sichtweise und lassen uns abtauchen ins wunderbare Italien! Es geht um Familienbande, Freundschaft, Krieg und Partisanen, Mutter-Tochter-Beziehungen, die nicht ganz einfach sind, große Liebe und die wunderbaren Landschaften der Toscana. Ein Buch zum Fernweh bekommen!

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„Ich denke daran, dass ich die Erinnerungen einer völlig Fremden lese, einer Frau, die nicht mit mir verwandt ist, nichts mit mir gemeinsam hat, außer ein Stück Lebensweg, den wir zufällig teilen.“ (Zitat Seite 88) Inhalt: Marielle, 40 Jahre alt, ist Künstlerin Sie fertigt Skulpturen an und malt. Doch sie muss nicht von ihrer Kunst leben, denn durch eine Erbschaft ist sie vermögend. Aufgewachsen in New York und München, lebt sie nun in Amsterdam. Ihre Familie besitzt ein Landgut in Farnocchia und so hatte sie viele Sommer in der Toskana verbracht. Zuletzt im August 2003, wie immer zusammen mit ihrer Mutter Franka, die unheilbar krank ist und dort dann stirbt. Im April 2004 erhält Marielle ein Paket mit den ihr bisher unbekannten Tagebüchern ihrer Mutter. Frankas Aufzeichnungen beginnen im Mai 1944. Sie führen zurück nach Farnocchia und enthüllen ein Geheimnis, das auch Marielle betrifft. Thema und Genre: Dieser Frauen- und Familienroman ist eine leise, intensive Geschichte. Es geht um Liebe und Distanz, beruhend auf Missverständnisse und Erfahrungen. Thema sind starke Frauen, problematische Mutter-Tochter Beziehungen und die langen Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Es geht auch um die Schuldfrage für Handlungen in Kriegszeiten. Die geschilderten historischen Ereignisse beruhen auf Tatsachen. Charaktere: Auch wenn Männer in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, sind die Hauptprotagonistinnen Frauen: Marielle in der Gegenwart und ihre Mutter Franka, die ihre Geschichte in ihren Tagebüchern erzählt. Marielle hat zur Hausangestellten Martha eine wesentlich tiefere Beziehung als zu ihrer Adoptivmutter Franka, eine etwas verschlossene Frau, die immer etwas distanziert wirkt. Im Zuge der Handlung erfährt der Leser die Hintergründe, die auch das Verhalten der beiden Charaktere erklären. Handlung und Schreibstil: Die Autorin versteht es wunderbar, auch mit leisen Tönen Spannung zu erzeugen. Sie lässt Marielle und Franka abwechselnd ihre Geschichte in Ich-Form erzählen, wobei der Erzählstrang Marielle in den Jahren 2003 und 2004 spielt, während Franka das für sie prägende Jahr 1944 durch ihr Tagebuch erzählt. Jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen der Protagonistin, Ort und Jahr, wodurch der Ablauf klar strukturiert und sehr gut zu lesen ist. Immer mehr Details erfährt man so beim Lesen, kleine Andeutungen lassen manches auch schon vermuten, bevor es sich bestätigt. Die klare Sprache ist dieser Erzählform angepasst. Fazit: Ein beeindruckender, spannender Familien- und Frauenroman. Die Protagonistinnen und ihre Gefühle sind mit großem Einfühlungsvermögen geschildert. Beate Teresa Hanika ist eine Erzählerin, die es versteht, die Leser mit ihren Geschichten zu fesseln.

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Vom Ende eines langen Sommers ein Roman von Beate Teresa Hanika im btb Verlag erschienen. Mit 317 Seiten. Marielle ist Künstlerin und lebt in Amsterdam. Sie ist als Baby von der Wohlhabenden Franka aus Deutschland Adoptiert und von Kinderfrauen aufgezogen worden. Die Familie hat mehrere Immobilien zB in Deutschland, New York und in Italien. Jeden Sommer verbrachten sie bei den Angehörigen in der Toskana. In der Geschichte geht es um den letzten Sommer den Mariella und ihre kranke Mutter in der Toskana verbrachte, bevor sie im August 2003 verstarb. Im April 2004 schickt Marielle’s Tante aus der Toskana eine große Schachtel mit Tagebüchern ihrer verstorbenen Adoptievmutter Franka. Sie beginnt zu lesen und erfährt einiges, was sie gar nicht wissen wollte. In den Tagebüchern von Franka, Mai 1944: Sie war 17 Jahre alt, und den Sommer über wieder in der Toskana. Es herrschte gerade Krieg. In der Abgeschiedenen Villa der Familie war kein Krieg aber die Offiziere die sich bei ihnen einquartierten brachten eine gewisse Unstimmigkeit mit sich. Was erfährt Marielle so unglaubwürdiges über ihre Mutter? Wird sie ihre Leibliche Mutter je finden können oder will diese gar nicht gefunden werden? Auch die Existenz ihres Vaters wäre Interessant! Hat sich Marielle etwa in den Seemann Rocco verliebt? Hat dieses Liebe eine Zukunft? Meine Meinung: Ein guter Roman über eine Wohlhabende Familie, die so ihre Geheimnisse hat und die aber auch so wenige wie möglich erfahren sollen! Marielle fühlt sich ihr Leben lang in dieser Familie fehl am Platz. Sie ist über die vielen Neuigkeit der Tagebücher erschrocken und zugleich verwundert. Die Zitronen auf dem Schutzumschlag passen sehr gut zur Toskana. 4 von 5 Sternen

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Ein Highlight

Von: Amber144

11.11.2018

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wäre mir so gar nicht sofort ins Auge gesprungen. Dann hätte ich aber diese wunderbare Geschichte verpasst und das wäre sehr schade gewesen. Das Buch hat mich sofort gefangen genommen. Der Schreibstil ist klasse und hat mir sehr gefallen. Gerade der Klappentext hat mich schon berührt. Wie oft tut man etwas zum letzten Mal ohne es voher zu wissen? Wie lange hat man manche Personen noch an seiner Seite? Diese Fragen stellte ich mir immer wieder im Laufe des Buchs. Die Geschichte ist sehr berührend geschrieben und das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird in drei Zeitabschnitten erzählt. Diese Abschnitte sind klar voneinander getrennt. So kommt man beim lesen nicht durcheinander. Die Idee finde ich nach Beendigung des Buchs eine sehr gute Lösung. Das Buch regt nicht nur zum nachdenken über die letzten Male an, die man vielleicht etwas tut, sondern auch über die Beziehungen die man pflegt bzw. vielleicht mehr pflegen sollte. Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man eine berührende und beeindruckende Geschichte lesen möchte. Absolut verdiente 5 von 5 Sterne. ,Das Cover ist sehr schlicht gehalten und wäre mir so gar nicht sofort ins Auge gesprungen. Dann hätte ich aber diese wunderbare Geschichte verpasst und das wäre sehr schade gewesen. Das Buch hat mich sofort gefangen genommen. Der Schreibstil ist klasse und hat mir sehr gefallen. Gerade der Klappentext hat mich schon berührt. Wie oft tut man etwas zum letzten Mal ohne es voher zu wissen? Wie lange hat man manche Personen noch an seiner Seite? Diese Fragen stellte ich mir immer wieder im Laufe des Buchs. Die Geschichte ist sehr berührend geschrieben und das Buch hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird in drei Zeitabschnitten erzählt. Diese Abschnitte sind klar voneinander getrennt. So kommt man beim lesen nicht durcheinander. Die Idee finde ich nach Beendigung des Buchs eine sehr gute Lösung. Das Buch regt nicht nur zum nachdenken über die letzten Male an, die man vielleicht etwas tut, sondern auch über die Beziehungen die man pflegt bzw. vielleicht mehr pflegen sollte. Ich kann das Buch absolut empfehlen, wenn man eine berührende und beeindruckende Geschichte lesen möchte. Absolut verdiente 5 von 5 Sterne.

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Die belletristischen Romane von Beate Teresa Hanika sind für mich ein Lesemuss, genauso wie ihre Jugendbücher. Und so stand auch "Vom Ende eines langes Sommers" auf meiner langen Wunschliste, sobald ich davon erfuhr. Im Buch geht es um eine Mutter-Tochter-Beziehung und darum, wie Erlebnisse aus der Vergangenheit die Zukunft eines jeden Menschen beeinflussen. Sicherlich kein neues Thema und auch keine neue Art der Darstellung. Aber eine ganz besondere! Ich fühlte mich sehr ergriffen von diesem spröde-gefühlvollen Roman, der mich auch über das Lesen hinaus beschäftigt. Marielle behauptet im Buch, dass sie und ihre Mutter Franka noch nie ein enges Verhältnis oder eine enge Bindung zueinander hatten. Seit Marielle denken kann, sind sich die beiden auf seltsame Weise fremd. Vielleicht liegt das daran, dass Marielle nicht das leibliche Kind von Franka ist. Vielleicht aber auch an den Erlebnissen der Mutter, rund um 1944, als diese selbst noch ein junges Mädchen war. Franka weiß nicht viel von ihrer Mutter, sie erlebt diese schon immer als kühle, verbitterte, etwas hartherzige Frau. Marielle lebt nun in Amsterdam. Gemeinsam mit ihrer Mutter hat sie den vergangenen Sommer bei einer Tante in Italien verbracht, nichts ahnend, dass es danach nie wieder einen gemeinsamen Sommer geben würde. Doch auf einmal erhält Marielle Briefe, die Franka geschrieben hat und die sehr detailliert ihr früheren Erlebnisse beschreiben. Was geschah damals? Findet Marielle über diese Briefe einen persönlicheren Zugang zu ihrer verstorbenen Mutter? Die Aufarbeitung von Frankas Erlebnissen (und auch von Marielles) geschieht auf drei verschiedenen Zeitebenen; Marielles jetziges Leben, der Sommer mit ihrer Mutter gemeinsam, weniger als ein Jahr zuvor, und Frankas Vergangenheit. Das ist nicht schwer, sondern sehr angenehm zu lesen, weil die einzelnen Zeitabschnitte klar voneinander getrennt sind. Im Laufe der Geschichte gewann ich so Erkenntnisse und verstand Zusammenhänge, die am Ende verknüpft werden und ein großes Ganzes ergeben. Abgesehen davon, dass ich ein, nein, zwei Mal großartig überrascht wurde, hat mich die Geschichte stark beschäftigt und mitgenommen. Natürlich ist sie zum Großteil fiktiv, beruht aber ebenso auf zeitgeschichtlichen und historischen Tatsachen. Das wurde großartig erzählt! Fazit Ich bin mir unschlüssig, ob ich "Vom Ende eines langen Sommers" so feiern sollte, wie ich das möchte, denn die Geschichte hat es in sich und besitzt einen dramatischen und entsetzlichen Hintergrund. Daraus eine sensible und berührende Mutter-Tochter-Geschichte zu machen, finde ich allerbeste Erzählkunst. Hinter der spröden und beherrschten Fassade verbirgt sich ein Roman mit einem großen Herzen. Am Ende wird auch klar, warum. Unbedingt lesen! 5 von 5 Sterne gibt es von mir.

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"Bei vielen Dingen ist es einem nicht klar, dass man sie zum letzten Mal erlebt. Mir war nicht klar, dass es der letzte Sommer mit meiner Mutter werden sollte." Ein Landgut in den Hügeln der Toskana: Hier nimmt eine berührende Geschichte ihren Ausgang über zwei Frauen, die gezwungen sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Und die erst erkennen, was sie verbindet, als es schon fast zu spät ist. Marielle, eine vierzigjährige Bildhauerin, lebt in Amsterdam und bekommt eines Tages ein großes Paket aus der Toskana von ihrer Tante zugeschickt, in welchem sich die alten Tagebücher ihrer verstorbenen Mutter Franka befinden. Nun beginnt Marielle zu lesen und der Leser wird mit ihr zusammen aus der Gegenwart 2004 in mehreren Handlungssträngen zurück in die Toskana 1944, nach München 1963, New York 1964 und nochmals in die Toskana 2003 geführt. Das alles ist am Anfang etwas verwirrend zu lesen, aber nach ein paar Seiten springt man automatisch mit Franka und Marielle in den Zeiten und der Geschichte herum. Erst durch die Lektüre der Tagebücher kommt Marielle ihrer Mutter näher, was sie zu deren Lebzeiten nicht geschafft hat. Ebenfalls wird ihr beim Lesen klar, dass sie ihrer Mutter sehr ähnlich ist. Was verwunderlich ist, da ihr immer erzählt wurde, sie sei adoptiert. Das Geheimnis um ihre leiblichen Eltern lüftet sich zum Schluss, aber das Buch endet mit einem offenen Ende, aber mit einem guten wie ich finde. Mir gefällt die Leichtigkeit der Sprache, die unaufgeregte Erzählung der Autorin. Ein schönes Buch, welches ich bestimmt noch einmal irgendwann in die Hand nehmen werde

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Schon nach den ersten Worten wird klar, dass es sich hier um einen ganz besonderen Roman handeln würde. Es waren die kleinen, leisen Zwischentöne, die mich in die Geschichte eintauchen ließen. Gefühlvoll und sehr auf die leisen Töne bedacht, lässt die Autorin ihrer Leser an einer ganz besonderen Geschichte teilhaben. Eine Geschichte, die sich in zwei Handlungsstränge gliedert. Da wäre zum Einen: Franka - Mai 1944 und zum Anderen: Marielle im Jahr 2003. Hier kann man schon erkennen, mit welchem Hintergrund der Roman aufgebaut ist. Auf der einen Seite die Kriegswirren, Entbehrungen aber auch Hoffnung. Auf der anderen Seite eine junge Dame, die in ihrer Vergangenheit stöbert. Obwohl der Roman sehr tiefgründig ist und auch durchaus interessant, hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Pepp gewünscht. Es gab wirklich dramatische und ergreifende Szenen, die aber irgendwie nicht so richtig aufgelöst wurden, so dass ich fast schon depressiv auf dem Sofa saß. Ich wollte zwar immer weiter lesen, aber die Geschichte hat nicht unbedingt dazu beigetragen, meine Stimmung zu erhellen. Es war für mich gleichbleibend tiefgründig. Erwähnen möchte ich aber in jedem Fall die 15 Abbildungen, die sehr eindrucksvoll und passend arrangiert waren. Zum Schluss möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover deutet auf den langen Sommer, und somit auf den Titel des Buches hin. Auch die Farbgebung fand ich sehr passend. Der Klappentext macht neugierig. Es ist wie ein Sog. Den Klappentext lesen und schwupps sofort möchte man mehr wissen und sofort im Buch blättern. Kurze Zeit später wird man sich dann mitten in der Geschichte wiederfinden. 📚 Fazit 📚 Ein wirklich toller und gefühlvoller Roman, für den man auch eine entsprechende Lesezeit einplanen sollte. Er erscheint sehr tiefgründig und bedarf an manchen Stellen möglicherweise etwas mehr Pepp, um die Story wieder aus der Melancholie zu holen. Aber diese Kritik ist wirklich nur als minimal anzusehen. Für Leser(innen) die gefühlvolle, leise Romaninhalte bevorzugen, sollte dieses Buch eine Empfehlung sein.

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