Leserstimmen zu
Literatur zum Mitnehmen!

Jill Poskanzer, Nora Katz, Wilson Josephson

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Taschenbuch
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Im Stil von verschiedenen Autoren werden in kurzen Abschnitten Begegnungen in einem modernen Kaffee beschrieben. Ich hätte mir gewünscht das manche Abschnitte etwas länger wäre, aber insgesamt ist das Buch super inspirierend und führt bei intensiver Betrachtung dazu, dass noch einige weitere Bücher auf meine Leseliste wandern. Amüsante Lektüre für zwischendurch und schön zum immer wieder mal reinlesen.

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Für Kaffee Fans

Von: Emily

10.02.2018

Jeder der mich auch nur ein wenig kennt, weiß das ich Kaffee süchtig bin und nur mit Schwierigkeit an einer Filiale der grünen Kaffee Kette vorbei gehen kann. Ich sammle die Tasse und würde mir auch die bunten to-go Becher ins Regal stellen wenn ich mich trauen würde danach zu fragen. Ich bestelle: Einen Venti Cappuccino mit Soja Milch und einen extra Shot Espresso. Eigentlich immer ohne groß darüber nach zu denken. Im Herbst gibt es manchmal einen Pumpkin Spice Latte. Aber nur manchmal der hat so viele Kalorien. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als die Zusage für dieses Rezensionexemplar kam. 256 Seiten die sich gut in einem Rutsch durchlesen lassen oder aber für auch für zwischendurch um immer mal ein paar Seiten zu lesen. Spaß machen gewiss beide Varianten. Besonders lesenswert fand ich die Passagen von mir bekannten Personen, bei den mir nicht so bekannten Persönlichkeiten fehlte mir leider der Bezug und ich überflog mit unter die Texte und konnte ihnen daher auch nicht so viel abgewinnen. Der Anhang am Schluss des Buches hilft zwar beim kennenlernen aller erwähnten Kunden der Kaffee Kette aber beim Lesen selbst machte es die Personen nicht interessanter für mich. Die Idee hinter dem Buch finde ich klasse. Ich fragte mich auch manchmal schon, was mein Lieblingsautor wohl bestellen würde, während ich in der Schlange wartete. Und die Autoren dieses Buches haben eben wieder gegeben was sie sich zu dem Thema denken. So richtig Begeistert war ich aber trotzdem nicht. Manche Szenarien passten meiner Meinung nach nicht richtig zusammen. Andere fand ich wieder lustig. Allgemein wäre es mir persönlich vielleicht auch lieber gewesen, wenn viele noch kürzere Auftritte zusammen getragen wurden wären. Und ich hätte mich auch über mehr mir bekannte Gesichter gefreut. Die Zeichnungen in dem Buch sind aber wirklich sehr schön, gelungen und passend. Und haben mir noch am besten gefallen. Besonders störend fand ich leider auch die fehlenden Seitenzahlen. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

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Alle Kaffeeliebhaberinnen und -liebhaber aufgepasst! Ich habe den ultimativen Buchtipp für euch, der mich jedes Mal beim Schmökern zum schmunzeln bringt! Denn wo sonst als bei Starbucks (Halt, stopp! Kurz dableiben!) sollen sich sonst die Autorinnen und Autoren, Dichterinnen und Dichter, Romanfiguren der Weltgeschichte sich mit dem lyrischen Ich und Dir treffen? Außerdem ist ja auch bald Weihnachten, und vielleicht ist folgendes Buch für den einen oder anderen Bekannten das perfekte Geschenk! Egal ob Neil Gaiman, die Bennet-Schwestern, ob J.K. Rowling oder Veronica Roth. Im Starbucks bekommen sie alle ihr Lieblingsgetränk – manchmal ist auch eine persönliche Empfehlung der Barista vielleicht die bessere Wahl. Denn die Extrawünsche unserer geliebten und gehassten Vorbilder sind manchmal einfach zu skurril. ganz anders als die Geschichten, in denen meist eine ziemlich treffende Pointe steckt – die nur erkannt wird, wenn man sich in der Literatur auskennt. Ansonsten kann es sehr schnell vorkommen, dass man sich ein bisschen wie die Barista fühlt – ahnungslos und irgendwie doch etwas überfordert. Denn nicht nur Frodo, Sam und Gandalf schauen im Starbucks vorbei, auch Harry Potter bestellt sich ein Butterbier Latte und nebenan an einem Tisch sitzt Susan Sontag und fragt sich, was wäre, wenn sie keine Freundin hätte und stattdessen die Barista heiraten würde – und es hätte auch niemanden gewundert, wenn plötzlich Romeo im Raum gestanden hätte und lautstark ein Getränk für seine Liebste gefordert hätte. Stattdessen schaut aber Tom Sawyer vorbei – ohne selbst zu bestellen, das lässt er natürlich jemand anderen für sich machen. Aber ich will hier gar nicht alle Anekdoten vorweg nehmen – ihr sollt schließlich selbst herausfinden, wer sich noch alles so in dem Starbucks tummelt. Kurz und knackig lassen Jill Poskanzer, Nora Katz und Wilson Josephson alte Freundschaften wieder aufflackern, lassen Romanfiguren auf ihre ganz eigenen Autoren treffen und entfachen vielleicht auch die vertraute, innige Liebe zwischen dem lyrischen ich und Dir wieder auf. Perfekt für alle, die den Humor haben, aus Klassikern, aus Büchern, die wir lieben und hassen, denen wir alle immerhin zum Teil irgendwie schon mal begegnet sind, eine ganz eigene, neue Geschichte entstehen zu lassen. Auch als kleiner Snack für zwischendurch lassen sich die einzelnen Geschichten auf der Zunge zergehen – doch Vorsicht, heiß! Am besten schmökert sich in den Erzählungen mit einem Heißgetränk, ob nun aus dem Starbucks nebenan oder selbstgemacht, ob Kaffee, Tee, oder ein Pumpkin Spiced Latte, oder vielleicht doch eher ein White Karamell Moccha, neben dem knisternden Kaminfeuer lesen – und eignen sich auch bestens zum Vorlesen oder als Gute-Nacht-Geschichte. Als kleines Extra sind die kleinen Illustrationen von Harry Bliss, passend zu den jeweiligen Autoren im Buch enthalten – vergleichbar mit dem Cookie, den man sich zum Getränk bestellen kann. Oder die Sojamilch, die manche der Figuren fordern. Zu entdecken gibt es in dem recht dünnen Buch aus dem Goldmann-Verlag immer wieder neues – und wenn man einen Schriftsteller oder eine der Romanfiguren doch partout nicht kennt, hilft auch mal das Figurenverzeichnis am Ende des Buches. Kurz gesagt, das Buch ist super für alle Bücher- und Kaffeejunkies, perfekt für unterwegs - und wer weiß, vielleicht stößt der ein oder andere auf seiner Reise ja auch auf Jack Kerouac!

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Ich habe soeben ein kleines aber feines Buch namens „Literatur zum Mitnehmen“ beendet. Es wurde von drei AutorInnen verfasst und beinhaltet auch Zeichnungen eines Cartoonisten des Magazins „The New Yorker“. In diesem Buch sind die Größen der Weltliteratur bei Starbucks anzutreffen. Dort bestellen sie ein Getränk und hin und wieder verweilen sie dort auch mit Bekannten. Es entstehen Dialoge oder auch nur kurze Gedanken, eigentlich nicht anders wie bei einem Cafébesuch unsererseits. Wie der Titel schon sagt ist es ein Buch zum „Mitnehmen“. Ein Lückenfüller, der mal humorvoll, mal nachdenklich klingt. Die Beiträge sind in den meisten Fällen nicht länger als eine Seite, manchmal ist es auch nur ein Satz und zwischendurch sind auch Zeichnungen bzw. Cartoons zu finden. Ich habe mir dieses Buch immer mal wieder zur Hand genommen und mich über die kleinen Beiträge sehr gefreut. Es ist kein Buch zum durchlesen, sondern etwas für zwischendurch. Oft hat es mich zum Schmunzeln gebracht, manchmal auch zum Nachdenken. Aber es hat mir auch noch einiges beigebracht. Einige Autoren oder Romanfiguren waren mir noch völlig unbekannt und ich habe gerne recherchiert und viel neuen Lesestoff gefunden. Literatur zum Mitnehmen ist ein schönes Buch für Literaturliebhaber, die schon immer mal mit ihrem Lieblingsautor oder der Lieblingsromanfigur einen Kaffe trinken wollten.

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Die Inhaltsangabe des Verlags beginnt mit "Was wäre wenn..." und dieser Anfang trifft es genau auf den Punkt. In diesem Buch trifft man Persönlichkeiten, reale und fiktive, bei ihrem Besuch in einer Starbucks Filiale. Shakespeare, Stephen King, James Bond, Harry Potter,... Dazwischen gibt es immer mal wieder passende Illustrationen in schwarz/weiß. Am Ende gibt es dann noch eine Auflistung aller Besucher, mit einer Vorstellung derjenigen. Ich bin ein bekennender Starbucks-Fan, der gerne liest, und auch immer ein Buch dabei hat. Ich fand also die Idee dieses "Pausenfüllers" schon recht interessant, denn oftmals habe ich gerade unterwegs keine Zeit um ganze Kapitel zu lesen. Hier sind es nur immer kurze Szenen, wie sie jeder von uns schon erlebt hat. Naja, mehr oder weniger. In einem Cafe anstehen mussten wir alle schon, aber wie ist das, wenn plötzlich die Romanfigur Nancy Drew, die Jung-Detektivin, vor einem in der Schlange steht? Harry Potter bestellt auf Empfehlung von Dumbledore einen Butterbier-Latte,.... So geht es endlos weiter und ich kam aus dem Schmunzeln garnicht mehr raus. Einige der Personen kannte ich nicht, aber genialerweise gibt es auf den letzten Seiten eine Erklärung, ein Who-is-Who- der Starbucks-Besucher. Jetzt könnte man meinen, einmal lesen ist genug, aber ich habe mir in den letzten Wochen angewöhnt, das Buch immer wieder aus dem Regal zu nehmen, um wieder ein paar Seiten darin zu lesen. Meistens natürlich gerade dann, wenn ich einen Kaffee genieße ;-) Für Fans von Starbucks ist dieses Werk ein MUST-HAVE und für Bücher-Liebhaber auch. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sterne!!!

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Einmal Literatur zum Mitnehmen, bitte! Wer wünscht sich das nicht manchmal - ich sag nur "So many books, so little time" und das Gemeinschaftswerk aus der Feder von Jill Poskanzer, Nora Katz und Wilson Josephson hat mir auf jeden Fall deutlich gemacht, dass ich noch einige Defizite in Sachen Weltliteratur habe. Tatsächlich nämlich kannte ich unglaublich viele Autoren und Figuren, auf die die vielen kleinen Anekdoten Bezug nehmen, nicht. Leider erschloss sich mir daher auch nicht immer deren tieferer Sinn - aber das ist ja nicht die Schuld des Autorentrios, sondern allein meine. :D Aber der Reihe nach: Wie ist Literatur zum Mitnehmen überhaupt aufgebaut, was ist das für ein Buch? Es ist eine Sammlung wirklich kurzer Erzählungen beziehungsweise Anekdoten und Gedichte, die alle in der fiktiven Umgebung eines Starbucks Ladens spielen. Dieses Starbucks ist der Ort, an dem die Créme de la Créme der Weltliteratur zusammenkommt, um Kaffee oder Tee zu trinken. Eine ziemlich coole und witzige Idee, die die Autoren da hatten. Vor diesem Hintergrund nämlich vermitteln sie dem Leser in aller Kürze die Eigenheiten großer Schriftsteller und Dichter und zeigen typische Charakteristika ihrer bekanntesten Figuren auf - ohne allerdings das Ganze zu ernst nehmen. So wirken doch einige Typen, die im Starbucks ein- und ausgehen, recht verschroben und skurril. Und dass sie dann noch einen Caramel Macchiato oder sonst ein extrem ausgefallenes Heißgetränk ordern, macht die Sache natürlich umso komischer. Mir gefällt, dass die Autoren Handlungen großer Werke der Weltliteratur genommen und einmal in ein ganz anderes Licht gerückt haben - ohne sie dabei jedoch ins Lächerliche zu ziehen. Beispiel gefällig? "Harry Potter geht zur Theke und bestellt einen Butterbier Latte, weil Dumbledore es ihm aufgetragen hat und er sich ziemlich sicher ist, dass er dem Alten vertrauen kann." Muhaha, ist das nicht genial? Stark vereinfacht, aber irgendwie bringt es das doch auf den Punkt, oder? Natürlich bestellt Harry einen Butterbier Latte, was sonst! Der Bezug zu Hogwarts und der magischen Welt ist also da. Und tatsächlich macht das Verhältnis zwischen Harry und Dumbledore doch einen großen Teil der Handlung aus und ist Harrys unerschütterliches Vertrauen in den betagten Zauberer bis zum Schluss ein Schlüsselelement. Und genau so handhaben es Poskanzer und co. bei jedem anderen berühmten Stoff oder seinem Autoren. Sei es die Liebe zum Gemetzel bei George R. R. Martin, die düstere Gänsehaut-Stimmung in Stephen Kings Romanen oder die tiefe Melancholie der Anna Karenina. Über die meisten Anekdoten kann man sich wirklich köstlich amüsieren - wie gesagt, insofern einem derjenige, den sie betrifft, ein Begriff ist. Einige Größen habe ich wirklich vermisst (was ist mit Sherlock Holmes??? Wo ist Goethe? Jules Verne?), bei anderen habe ich mich gefragt, wieso sich die Autoren wohl für sie entschieden haben. Aber: Logischerweise haben hier ja sicher persönliche Vorlieben mit reingespielt und es sind eben die abgedrehten Gedankenspiele von Poskanzer und co., an denen sie uns teilhaben lassen. Deswegen ist das eigentlich kein wirklicher Kritikpunkt. Und man kann das Buch ja immer wieder lesen - was ich auch auf jeden Fall tun werde, sobald ich ein wenig aufgeholt habe. Mein Fazit: Für Literaturfans und Büchernerds (wie wir das ja alle sind) ist Literatur zum Mitnehmen die perfekte Lektüre für zwischendurch: Witzig, clever, kurzweilig, originell und - eben das - Literatur zum Mitnehmen. Ich finde die Idee hinter den witzigen Anekdoten genial und habe mich des Öfteren köstlich amüsiert. Allerdings sind die Erzählungen immer dann nur halb so komisch, wenn man den jeweiligen Autor oder Charakter nicht kennt. Deswegen gibt es von mir einen Punkt Abzug, auch wenn das natürlich absolut subjektiv ist und einfach mit dem Know How des Lesers zusammenhängt.

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Literatur zum Mitnehmen! ist ein Buch der AutorInnen Jill Poskanzer, Nora Katz und Wilson Josephon mit Illustrationen von Harry Bliss und aus dem amerikansichen Englisch übersetzt von Regina Rawlinson. Es dreht sich rum das In-Kaffehaus unserer Zeit "Starbucks" und die großen Literaten sowie Romanfiguren der letzten Jahrhunderte. Klappentext: Was wäre, wenn ...? Welches aufwändige, kunstvoll benannte Getränk würde ihr Lieblingsautor bei Starbucks am Tresen bestellen? Wie viele Caramel Macchiato würde J.K. Rowling wohl vertragen? Und würde Agatha Christie lautstark auf entkoffeiniert bestehen? Wäre ein schlichter Milchkaffee ausreichend satirisch-fantastisch für einen Terry Pratchett? Und was passiert, wenn Anna Karenina neben James Bond an der Bar wartet, gerade als Hemingway sich von hinten vordrängelt, um einen Espresso mit Schuss zu ordern? In fabelhaften kleinen Episoden gibt »Literatur zum Mitnehmen!« Antworten auf diese und andere Fragen. Bereits der erste Blick aufs Cover, die Rückseite sowie den Buchumschlag innen lässt das Herz eines jeden Bücherwurmes höher schlagen. Der Cartoonist und Umschlagdesigner Harry Bliss hat hier viel Herzblut und Leidenschaft an den Tag gelegt, welches meiner Meinung nach sehr liebevoll und authentisch geschehen ist. Ähnlich wie der Klappentext sind die AutorInnnen-Beschreibung wie der Schreibstil im Buch mit vielen Insider-Sprüchen versehen sowie triefen vor Humor und Sarkasmus. Auch ironische Wendung, die meist mit anderen Buchtiteln einhergehen kommen verhäuft im gesamten Buch vor. Die "Geschichte" bei Starbucks beginnt, wie man es sich bereits denken kann, mit einer Kaffeebestellung. Danach artet das Geschehen mit literarischen Exkursen quer durch den Gemüsegarten aus. Wenn jeman einen "Gast" bei Starbucks nicht kennt, dann kann er diesen am Ende des Buches nachschlagen, wo die auftretenden Figuren kurz erläutert werden. Für mich persönlich sind manche Lacher garantiert, wenn man das Buch in der die Figur vorkommt bzw. den Autor/Literat kennt. Ist dies nicht der Fall, dann können viele Situationen, Ausagen und/oder Handlung nicht nachvollziehbar sein und die Kernaussage oder die Pointe gehen verloren bzw. bleiben unentdeckt. Dieser fließende, humoristisch angehauchte und lockere Schreibstil zieht sich durch das ganze Buch. Aufgelockert werden einzelne Szenen durch weitere ansehbare Illustrationen und/oder Cartoons. Vor allem literarische Kontroversen werden für meinen Geschmack mit viel Kaffeehaushumor aufgelockert und stilecht in Szene gesetzt. Fazit: Literatur zum Mitnehmen! ist ein schönes und aufwendig gestaltetes Buch mit herrlicher Situations- und Literaturkomik inklusiver vieler berühmter Autoren, Literaten und Buchfiguren, welche in einem der bekanntesten Kaffeehäuser unserer Zeit einkehren und mit vielen Pointen und Kontroversen das Kaffee- und/oder Bücherherz höher schlagen lässt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der für einen Kaffeeliebhaber und/oder Bücherwurm ein Geschenk sucht, womit er ihm/ihr nicht nur schöne Anekdoten sondern auch viel zum Schmunzeln bereiten würde. Literatur zum Mitnehmen! erhält von mir 4 von 5 Sternen. (Ein Dank an den Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar.)

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Bücher und Kaffee – beides existiert in den vielfältigsten Variationen, sodass für jeden Geschmack das passende dabei ist. Vielleicht ist gerade diese Ähnlichkeit dafür verantwortlich, dass viele Leseratten und Bücherwürmer eine Liebesbeziehung zu dem koffeinhaltigen Getränk pflegen. Warum also sollte es den Schriftstellern und Poeten anders gehen? Gerade wenn Nächte um die Ohren geschlagen werden müssen, weil eine Deadline im Nacken sitzt oder die Muse nach Vollendung des Werkes verlangt, kann ein bisschen (oder mehr) Kaffee sicher nicht schaden. Und wenn keiner im Haus ist, wohin geht man dann? Genau. Eine der bekanntesten Kaffeehausketten der heutigen Zeit ist sicherlich Starbucks. Was also würde ein berühmter Autor/eine berühmte Autorin dort bestellen? Wie würde es ihm/ihr dort behagen? Auf wen würde er/sie treffen? Interessante Fragen, die mit diesem kleinen Büchlein gestillt werden, denn genau damit haben sich die drei Autoren beschäftigt. Sie haben kurzerhand eine Vielzahl verstorbener und lebender Schriftsteller/ /Dichter/Romanhelden zu Starbucks befördert, um zu sehen, was passiert. Natürlich ist das nur halb so amüsant, wenn man den entsprechenden Gast nicht kennt, weil einem die Pointe entgeht. Es macht daher Sinn, wenn man mit der (hohen) Welt der Literatur vertraut ist und sich gern in ihr aufhält. Für Gäste, die man nicht kennt: am Ende des Buches befindet sich eine Übersicht aller Gäste mit Hinweis auf deren Person. MEINE HIGHLIGHTS … waren (u.a.) die Auftritte von Neil Gaiman, Gandalf, George R.R. Martin, Jane Eyre und Stephen King. Ansonsten hätte ich mir hier und da etwas mehr Text zu den einzelnen Gästen gewünscht. Aber das ist wohl immer so, wenn man jemanden mag. Ein besonderes Zuckerl des Büchleins: die Illustrationen des New Yorker-Cartoonisten Harry Bliss. Ich bin ja dafür, dass alle Bücher mit Illustrationen versehen werden sollten – nicht nur Kinderbücher oder einzelne, ausgewählte Werke, wie etwa dieses Buch. FAZIT Literatur zum Mitnehmen – ich persönlich habe den Titel beim Wort genommen und das Buch mit zum anstehenden Friseurtermin genommen. Ein Café wäre natürlich stilechter gewesen, aber auch das Lesen dort hatte seinen Reiz, sodass die zwei Stunden zu einer unterhaltsamen Zeit wurden. LESETIPP Buch direkt bei Starbucks lesen. Mit Kaffee. Näher dran am Buch geht kaum :-) GESCHENKTIPP Für einen kaffeetrinkenden Bücherwurm mit Faible für zeitlose und moderne Literatur ein tolles Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk :-)

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