Leserstimmen zu
The Hate U Give

Angie Thomas

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Darum geht es: Starr Carter wird zur Zeugin der Erschießung ihres ältesten Freundes Khalil. Genau wie sie war ihr Freund schwarz und unbewaffnet und sie beide wurden von einem weißen Polizisten bedroht. Gefangen zwischen zwei Welten muss Starr entscheiden, ob sie für Gerechtigkeit kämpfen wird, wissend, dass Drohungen gegen sie und ihre Familie dann sehr schnell zu Gewalt werden können. Meine Meinung: Da der Kinofilm bald anläuft, wollte ich endlich meine Meinung zu diesem Buch formulieren, weil ich finde, das immer noch nicht genug darüber geredet wird. Denn selbst, wenn das hier nur ein fiktionales Werk ist, ist es doch für viele Menschen in dieser Welt bittere Realität und ehe wir – die Mehrheit, die Weißen, die Privilegierten – nicht verstehen, was schief läuft, können wir auch nichts dagegen tun. Und genau deswegen ist The Hate U Give auch so ein wichtiges Buch. Wie schon so viele Blogger, Influencer und Autoren vor mir, bin auch ich der Meinung, dass dieses Buch in jede Bibliothek, jedes Klassenzimmer und jeden Lehrplan gehört, weil es einfach SO WICHTIG ist. Zuallererst möchte ich das Buch als solches betrachten: Ein Buch. Ganz kurz möchte ich unabhängig vom Inhalt über Aufbau, Schreibstil und Spannungsbogen schreiben können, damit mein Zwiespalt zum Ausdruck kommt. Denn dieses Buch ist gut und wichtig, aber gerade auf Deutsch hat es ein paar Schwächen. Es wird in insgesamt 5 Abschnitten erzählt, die jeweils markieren, wie viel Zeit bereits seit dem Abend, an dem Khalil starb, vergangen ist. Das ist richtig wichtig zu sehen, da Prozesse oft sehr lange dauern und man die Langzeitwirkung sonst nicht versteht, die ein solches Ereignis mit sich bringt. Allerdings ist ein Spannungsbogen so ebenfalls schwer auszumachen, die Handlung zieht sich etwas und oftmals fiel es mir schwer das Buch wieder aufzuschlagen. Während des Lesens war ich dennoch nicht geneigt zu unterbrechen, da Angie Thomas mit einer Eindringlichkeit erzählt, die fesselnd ist. Der Schreibstil hingegen ist sehr normal. Der Spruch „Show, don’t tell“ hätte wohl im Lektorat häufiger fallen können, denn Vieles wird in diesem Buch einfach erzählt. Es wird dem Leser vorgesetzt und es braucht wenig Gedankenschmalz, um die Botschaft des Buches zu verstehen. Aber mittlerweile denke ich, dass diese Geradlinigkeit und klare Darstellung der Tatsachen das ist, was wir brauchen. Zwischen den Zeilen von Ungerechtigkeit und Rassismus lesen bringt wenig, wenn dann die Botschaft nicht ankommt; manchmal muss man dem Gegenüber ins Gesicht schreien, was falsch läuft. Und das macht Angie Thomas. Schonungslos, ehrlich und beklemmend genau erzählt sie vom Alltag eines schwarzen Mädchens in einer weißen Schule, dem Alltag einer normalen Familie in einem Viertel voller Gewalt und Banden, den alltäglichen Vorurteilen, denen Schwarze heute noch ausgesetzt sind. Denn wie im Buch ganz richtig gesagt wird, muss man nicht Rassist sein, um etwas rassistisches zu sagen. Dennoch geht der Charme des Buches und seine Eindringlichkeit mit der Übersetzung ins Deutsche verloren. Da ich das Buch sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch gelesen habe, habe ich einige Unterschiede bemerkt, die mir nicht gefallen haben. Das Besondere an diesem Buch ist eigentlich, dass Slang gesprochen wird. Im Original trägt der Slang dazu bei, den Unterschied von Starrs Welten zu verdeutlichen. Auf Deutsch funktioniert das weniger. Abgesehen von sehr häufigem Fluchen (Richtig oft, selbst mich hat das am Anfang geschockt), dass auf Deutsch gravierender und schlimmer klingt, als auf Englisch, kann man den Slang nicht übersetzen. Trotzdem hat der Verlag sich bemüht die Unterschiede irgendwo zu zeigen und so wurden Wörter wie boyfriend, girlfriend, swaggen, Spring Break, yes und no einfach nicht übersetzt. Das hat mich gestört. Tierisch. Klar, die Bedeutung wird gerade bei Boyfriend/Girlfriend so deutlich klarer, aber trotzdem klingt es irgendwie falsch und gewollt. Und irgendwie ein wenig dumm. Und dass die Figuren nun dumm, anstatt authentisch klingen passt mir gar nicht. Denn der Slang lässt sie im Original nicht weniger intelligent wirken, nur weil mal eine Silbe verschluckt wird oder ein Wort anders betont. Ich hatte dabei eher das Gefühl, dass die Wörter dadurch eine stärkere Bedeutung bekommen, wichtiger für Starr und ihre Gemeinschaft wurden. Mein Rat an dieser Stelle: Lest es auf Englisch. Die Botschaft des Buches funktioniert zum Glück unabhängig von Schreibstil und Übersetzung und (allein) deswegen ist es so wichtig. Starr wird in ihrem jungen Leben mit einigen heftigen Dingen konfrontiert, schon einmal hat sie eine Freundin an ihr Viertel verloren und mit Khalils Tod kommen alte Erinnerungen hoch. Abgesehen davon, dass die Polizei sich nicht für die seelischen Schäden Starrs interessiert (Was bei einer weißen Zeugin sicherlich der Fall gewesen wäre) wird versucht, den Vorfall unter den Tisch zu kehren und der Polizist selber, der geschossen hat, tritt im Buch kein weiteres Mal auf. Als Leser bekommt man also weder Gerechtigkeit noch Genugtuung, stattdessen erlebt man wie Starr und ihre Familie eingeschüchtert werden, Machtkämpfe über Khalil und seiner Geschichte ausgetragen werden und Rassismus den Alltag dieser normalen Familie mehr bestimmt, als man glauben möchte. Zudem muss Starr sich in zwei Welten bewegen: Der ihres Viertels, Garden Heights, dass schwarz ist und der ihrer Schule, Williamson, die hauptsächlich von weißen Kindern besucht wird. Aufgrund schlechter Erfahrungen trennt Starr diese beiden Welten strickt und passt auch ihr Verhalten an, damit ihr niemand etwas Böses nachsagen kann. Die Williamson-Starr hält den Mund, wenn Leute ihr blöd kommen, damit keiner sie für ein „Angry Black Girl“ hält.“ – S. 85 Das traurige und schockierende an diesem Buch ist, dass Starr genau wie jeder andere Mensch ist. Sie könnte meine Freundin, deine Freundin, das Mädchen von nebenan sein. Sie ist keine Bedrohung. Und doch sorgen Vorurteile, Druck und Angst nach wie vor dafür, dass all das nicht mehr zählt, als ein Polizist die Waffe auf sie richtet. Starrs Welt funktioniert nicht mehr, als Unruhen nach Khalils Tod aufkommen; und ihre getrennten Welten plötzlich einer Verbindung bekommen. Immer öfter fragt sie sich, ob sie ihre Rasse verrät, wenn sie den Mist ihrer Mitschüler unkommentiert lässt und sich in einen weißen Jungen verliebt. Diese Identitäskrise sollte es eigentlich nicht geben. Nicht aufgrund der Hautfarbe. Sie fühlt sich, als hätte sie an ihrem Freund versagt. Starr muss entscheiden, ob sie in Sicherheit leben will oder dafür sorgen, dass Khalil nicht zu einem Instrument der Medien und Machthaber wird. Aber auch wenn die Unruhen auf mein Konto gehen, klingt es in den Nachrichten im Grunde so, als sei Khalil an seinem Tod selbst schuld. – S. 163 Mal ganz abgesehen davon, dass Starr hier für ihren Freund und Ungerechtigkeiten gegenüber der schwarzen Bevölkerung kämpfen muss, hat mich besonders schockiert, dass Starr und ihre Geschwister gelernt haben, der Polizei zu misstrauen. Sie haben gelernt, den Justizkräften des Staates nicht zu vertrauen, mit zwölf haben sie und ihr großer Bruder von ihrem Vater ein paar Verhaltensregeln eingeschärft bekommen, damit sie nicht irgendwann erschossen im Straßengraben enden. Halt deine Hände so, dass man sie sieht. Mach keine plötzlichen Bewegungen. Red nur, wenn du was gefragt wirst. – S. 29 Und das ist traurig und schlimm. Wenn der Staat das Sicherheitsgefühl seiner Bürger, völlig unabhängig von Herkunft, Ethnie und Umständen nicht gewährleisten kann, dann haben wir als Menschen versagt. Und wenn Kinder sich in Gegenwart anderer nicht so benehmen können, wie sie sind, dann noch viel mehr. Im Laufe des Buches wird man als Leser auf die Probe gestellt, denn Starr lässt sich nicht länger alles bieten und spricht endlich auch ihre engen Schulfreunde auf falsches und feindliches Verhalten an. Und ich als Zuschauer musste realisieren, das ich vielleicht ebenfalls nicht ganz vorurteilsfrei bin. Toleranz muss man sich antrainieren, „offen sein“ ist kein Charakterzug, den man in die Wiege gelegt bekommt. Es ist eine Entscheidung und solange wir noch nicht für uns selbst entschieden haben, dass Hautfarbe und Herkunft keine Rolle für uns spielen, solange wird es solche Ungerechtigkeiten weiter geben. The Hate U Give ist kein perfektes Buch. Aber das muss es auch nicht sein, um Bewusstsein zu fördern. Lest es, gebt es weiter. Es ist so einfach. Und so unglaublich wichtig. Ein letztes Zitat möchte ich euch noch mit auf den Weg geben. Abschiede schmerzen am meisten, wenn der andere nicht mehr da ist. – S. 80

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-- Achtung enthält Spoiler -- „The Hate U Give“ ist DAS Buch, über das 2017 überall gesprochen wurde und dessen Hype wohl an keinem Leser, der in irgendeiner Lesecommunity unterwegs ist, entgangen ist. Das Buch hat zahlreiche Literaturpreise abgeräumt und wurde schliesslich Ende Jahr zum Debütroman des Jahres auf Goodreads gewählt. Spätestens seit dieser Masseneuphorie ist das Buch auch auf meiner Wunschliste gelandet und ich wollte unbedingt wissen, worum es denn in dem Buch mit dem schlichten Cover geht, über das alle reden. Dank dem cbt Verlag bin ich nun endlich dazu gekommen, diesen Wunsch zu erfüllen. Die Story wird aus dem Blickwinkel von Starr erzählt, deren bester Freund zu Beginn der Geschichte auf tragische Weise von einem weissen Polizisten erschossen wird. Damit greift die Autorin eine wichtige Thematik auf, die in den vergangenen Jahren immer wieder aufgrund dramatischer Vorfälle in die Medien gelangt ist: Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern in den USA. Nicht selten kommt es vor, dass afroamerikanische, unbewaffnete Jugendliche scheinbar grundlos von (weissen) US-Polizisten erschossen oder auf andere Weise getötet werden. Es gibt zu dem Thema auch viele Dokumentationen, die ich in der vergangenen Zeit auf Netflix gesehen habe. Die Dokus haben mich nicht nur sehr berührt, sondern auch nachdenklich gestimmt. Obwohl auch Rassismus ein gegenwärtiges Thema in Europa ist, ist die Geschichte um Starr und ihren verstorbenen Freund eher etwas, das eine spezifische Problematik in den USA anspricht – und das ist neben der unnötigen Polizeigewalt sicher das zu lasche Waffengesetz, das sich sehr von den Gesetzen in Europa unterscheidet. In den USA, insbesondere in den meisten Südstaaten, rennt jeder Otto-Normalverbraucher mit einer Waffe herum, selbst wenn er nur kurz in den Walmart zum Einkaufen fährt. Dieser Umstand wird von Seiten der Waffenlobby mit einem verstärkten Gefühl von Sicherheit gerechtfertigt, führt aber letztendlich nur dazu, dass man jederzeit damit rechnen muss, von irgendwem grundlos abgeknallt zu werden, wenn man nur eine falsche Bewegung macht. Aufgrund von Vorurteilen und ja, auch rassistischen Gründen, sind die Opfer dieses Szenarios leider oftmals Afroamerikaner. Und genau das war auch hier der Fall, denn Khalil – Starrs bester Freund – hat sich zu keinem Zeitpunkt unkooperativ oder gefährlich gezeigt, weshalb es nicht nur für Starr, sondern auch für mich als Leserin unverständlich war, wieso der Polizist ihn erschossen hat. Im weiteren Verlauf macht Khalils Tod natürlich in der (hauptsächlich von afroamerikanisch-dominierten) Nachbarschaft die Runde und löst viel Ärger und Unverständnis aus. Zurecht, wie ich finde, denn einmal mehr wurde ein unschuldiger Jugendlicher umgebracht, ohne dass jemand dafür zu Rechenschaft gezogen wird. Starr hadert am Anfang, ob sie genau aus diesem Grund vor Gericht aussagen und als Zeugin im Fall Khalil auftreten soll. Einerseits will sie Gerechtigkeit für ihren besten Freund, auf der anderen Seite läuft sie damit auch Gefahr, in den Fokus der Öffentlichkeit zu geraten. Doch durch einen Rat von einer aussenstehenden Person, entschliesst sie sich schliesslich dafür: Wenn sie etwas verändern will, dann muss sie ihre Stimme dafür nutzen. Neben diesem Hauptplot lernen wir Starr und ihre Familie etwas besser kennen. Die Autorin gibt dem Leser dadurch einen Einblick in das Leben einer afroamerikanischen Familie, das nicht nur durch Rassismus und Vorurteile, sondern auch durch Gangkriminalität geprägt ist. Starrs Vater ist selbst Aussteiger einer solchen Gang und hat einige Jahre im Knast abgesessen, bis er zu seiner Familie zurückgekehrt ist. Obwohl die Gangrivalitäten und die daraus resultierenden Gefahren immer wieder nebenbei erwähnt wurden (u.a. dadurch, dass auch Khalil aufgrund Druck einer Gang Drogen verkaufen musste), kam mir die kritische Auseinandersetzung mit Gangs etwas zu kurz. Es wird zwar gezeigt, wie gefährlich die Nachbarschaft ist, aber in Zusammenhang mit der (Über-)Reaktion des Polizisten, der Khalil erschossen hat, wird das Ganze nicht gebracht. Während sich jeder über den Tod von Khalil aufregt, wird es scheinbar von den meisten einfach so hingenommen, dass hin und wieder ein Afroamerikaner durch irgendwelche Gangs auf offener Strasse erschossen wird. (Und das kommt laut dem Buch nicht sehr selten vor). Es ist aber davon auszugehen, dass es sich gerade dadurch um eine sehr gefährliche Gegend handelt und dieser Umstand vermutlich massgeblich an der Reaktion des Polizisten beteiligt war. Damit will ich aber nicht sagen, dass seine Tat gerechtfertigt war oder er keine Strafe verdient hätte – im Gegenteil! Aber die Beweggründe des Polizisten werden im Buch gänzlich weggelassen, so dass eine sehr einseitige Perspektive gezeigt wird, die meiner Meinung nach nur bedingt dazu führt, dass das Problem mit den Waffen und der Polizeigewalt in naher Zukunft gelöst werden kann. Neben dieser Einseitigkeit, wird auch das Thema Rassismus in Alltagssituationen immer wieder aufgegriffen. Im Zentrum steht dabei vor allem Starrs beste Freundin, die sich auf Tumblr von ihr abgewendet hat, was Starr gleich als rassistischen Zug wertet. (Das fand ich ehrlich gesagt ein bisschen übertrieben…) Die Freundin macht ein paar unbedachte (und ja, u.a. rassistische) Kommentare, die im Schlussteil dazu führen, dass Starr mit ihr in eine Schlägerei anfängt. Was normalerweise zu einer Strafe von ihren Eltern geführt hätte, wird aber in diesem Fall fast schon gefeiert. Dieses Ereignis ist mir sauer aufgestossen, denn ich fand es schade, dass es hier Gewalt als legitimes Mittel gegen Rassismus präsentiert wird, wo doch genau das eigentlich kritisiert werden soll. Noch einmal: Damit will ich nicht sagen, dass rassistische Aussagen oder Handlungen aller Art berechtigt sind – im Gegenteil! Ich finde es aber auch nicht sinnvoll, auf Rassismus mit Gewalt und Vandalismus zu reagieren, um etwas zu erreichen. Genau das passiert leider am Schluss des Buches. Der Polizist wird – wie erwartet – nicht angeklagt und die afroamerikanische Gemeinschaft geht auf die Strasse um ihrem Ärger über das Urteil Ausdruck zu verleihen. Die Emotionen und das Unverständnis konnte ich sehr gut nachvollziehen, aber die Art und Weise wie dies geäussert wurde, fand ich nicht sehr förderlich, um die Situation zu entschärfen: Die Leute gehen auf die Strasse, randalieren und zünden Häuser und Geschäfte an und bringen sich selbst damit in Gefahr. Ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen ist wichtig, aber diese Aktion fand ich echt ungünstig dafür. Das hätte man sicher auch auf eine zweckdienlichere Art machen können. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass das Buch sehr umgangssprachlich und in einer Art „Slang“ geschrieben ist, der vermutlich gebräuchlich unter afroamerikanischen Jugendlichen ist und für mehr Authentizität sorgen soll. Ich fand das Lesen aber gerade dadurch oftmals sehr anstrengend, habe aber auch erst am Schluss (des Ebooks) gesehen, dass es ein Glossar gegeben hätte, das einige Wörter, die immer wieder genutzt werden, erklärt. Trotzdem hat mich z.B. dieses „Das ist mein boyfriend“, nach einer Weile derartig genervt, dass ich die Beziehung zu Chris, den Starr als ihren „Boyfriend“ betitelt, gar nicht mehr richtig ernst nehmen konnte. Ein weiterer Kritikpunkt waren die vielen Zeitsprünge, die meiner Meinung nach immer dann eingesetzt wurden, wenn es richtig spannend geworden wäre. Es wird beispielsweise die komplette Verhandlung mit dem Polizisten weggelassen, bei der wir vielleicht mehr über die Hinter- und Beweggründe des Täters erfahren hätten. Nicht, dass damit seine Tat gerechtfertigt worden wäre, aber es hätte zumindest einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse verschafft, so dass der Leser sich selbst seine eigene Meinung hätte bilden können, die nicht durch eine einseitige Perspektive aufgedrängt wird. Fazit: Das Buch beinhaltet ein wichtiges Thema, das aber meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt wurde, wie ich es erwartet hätte. Ich habe zwar einen Einblick in die afroamerikanische Gemeinschaft gekriegt und auch, welchen Einfluss die Polizeigewalt in den USA auf sie ausübt, aber für meinen Geschmack wurde die Thematik zu einseitig beleuchtet. Die Hintergründe des Mörders von Khalil bleiben bis zuletzt unbekannt, ebenso wie mögliche Zusammenhänge mit der Gangkriminalität oder anderen Einflussfaktoren, die einen weiteren Blickwinkel auf die Ereignisse ermöglich hätten. Den Hype verdankt das Buch wahrscheinlich der Thematik. Meiner Meinung nach wird die Umsetzung aber der Begeisterung nicht ganz gerecht.

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Inhalt: Die 16-jährige Starr lebt mit ihrer Familie in einem verarmten Viertel, das von Gangs "regiert" wird und vorrangig wo vorallem Schwarze leben. Um ihre Kinder zu schützen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, haben die Eltern Starr und ihre zwei Brüder auf eine Privatschule geschickt, wo sie unter den Weißen, die fast einizige mit ihrer Hautfarbe ist. Doch in der Schule ist sie nicht sie selbst, sie ist freundlichund zurückhaltend, damit ja keiner auf die Idee kommt, sie als "Ghetto-Girl" abzustempeln. Doch auch zuhause unter den Schwarzen verstellt Starr sich, damit die Schwarzen nicht glauben, dass sie die Weißen (und sich, da sie auf eine gemeinsame Schule mit ihnen geht) für etwas besseres hält. Als ihr bester Freund aus Kindheitstagen vor ihren Augen erschossen wird und dass, obwohl er unbewaffnet war, wird sie von der Polizei und dem Gangoberhaupt unter Druck gesetzt. Aus Angst vor den drohenden Konsequenzen, verschweigt sie die Wahrheit. Doch als ihre beiden Welten aufeinander prallen und der Frieden ihres Viertel dem Untergang geweiht ist, muss sie sich entscheiden... Meine Meinung: Zunächst war ich mir ziemlich unschlüssig, ob ich das Buch lesen sollte. Es wurde regelrecht gehypt und ich habe nur positives gehört. Das hat mich ziemlich beeindruckt, aber andererseits auch zögern lassen. Aber da ich es als Rezensionsexemplar bekommen habe, kann ich ja schlecht Nein sagen. 😉 "The Hate U Give" ist ein tiefgründiges Buch und Nummer 1 Bestseller im Bereich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das Cover ist sofort ein Hingucker, obwohl (oder vielleicht gerade deswegen) es relativ schlicht gehalten ist. Meiner Meinung nach passt es super zum Inhalt. Ich finde auch die versteckte Botschaft im Titel, die man erst während des Lesens herausfindet, echt klasse! Die Geschichte ist aus der Sicht von Starr erzählt, sodass man als Leser einen sehr guten Einblick in ihr Innerstes bekommt. Denn sie steht mit einem ständigen Konflikt mit sich selbst: Wie soll sie sich verhalten, damit keiner die Möglichkeit bekommt sie und ihre "Art" zu kritisieren? In der Schule wissen nicht mal ihre zwei besten Freundinnen und ihr fester Freund, wie ihr Leben wirklich aussieht und was sich hinter der zurückhaltenden freundlichen Starr noch verbirgt. In ihrem Viertel bei ihren Freunden hat sie Angst zuzugeben, dass sie weiße Freunde hat und wie wohl sie sich dort fühlt. Und als sie Khalil hat sterben sehen wird alles nur noch schlimmer. Von allen Seiten wird sie bedrängt "das Richtige" zu tun. Doch was ist das Richtige, wenn dabei Starrs Leben und das ihrer Familie auf dem Spiel stehen? Teilweise fande ich es etwas seltsam, wie sich Starr an einigen Stellen verhalten hat, aber ihren inneren Konflikt konnte ich sehr gut nachvollziehen. Insgesamt hatte die Handlung einen flüssigen Verlauf und ließ sich gut lesen. Dieses Buch zeigt schonungslos ehrlich, wie der Rassismus auf unserer Welt um sich greift. Es ist nicht nur erschreckend, sondern auch schön zu sehen, dass es trotz dieser Verhältnisse auch Menschen gibt, die mehr als auf die Hautfarbe und die Herkunft setzen. An dieser Stelle ein großes Lob an die Autorin, es war sicherlich nicht einfach dieses Buch zu schreiben. Ich hoffe, dass möglichst viele über diese Thematik nachdenken und sich darüber bewusst werden, was sie, was wir alle, da eigentlich tun.

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The Hate u Give

Von: ahukader

19.10.2017

Die Autorin Angie Thomas Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im Right-On! Magazine. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr Debüt The Hate U Give erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Das Buch Die Protagonistin Starr ist 16 Jahre alt und wächst in Garden Heights auf, dass durch und durch ein Armenviertel ist, an der Drogen, Gewalt, Eskalationen, Gangs zum Alltag gehören. Nebenbei besucht sie eine Privatschule, in der sie fast die einzige Schwarze ist und mit einem weißen Jungen Namens Chris ausgeht. Das Buch beginnt mit einer Party an, auf der Starr ihren besten Freund Khalil sieht. Es kommt zu einer Schießerei auf der Party und Starr verlässt gemeinsam mit Khalil die Party um nach Hause zu fahren. Khalil wird von einem Polizisten angehalten und nach ein paar Minuten in denen Missverständnisse vorkommen, erschießt der Polizist Khalil. Khalil stirbt am Tatort vor Starrs Ausgen. Ab sofort beginnt für Starr eine schwierige Zeit. Sie ist die einzige Zeugin und versucht sich geheim zu halten. Der Tod von Khalil wird in den Medien verharmlost. Die Lage wird so dargestellt, dass er ein gefährlicher Drogendealer war, der es – kaum zu glauben – fast schon verdient hat, zu sterben. Während die Schwarzen für Khalil auf die Straßen gehen versucht Starr das Geschehen zu verarbeiten. Sie kämpft mit sich selbst. Einerseits versucht sie sich geheim zu halten und andererseits ist sie die einzige, die etwas zu der Sache sagen kann. Durch ihren Onkel, der ein Polizist ist und für Starr die Vaterrolle übernommen hat, als Starrs wirklicher Vater im Gefängnis war, entschließt sie sich unter Geheimhaltung ihrer Person bei der Polizei auszusagen. "Meine Eltern legen großen Wert darauf. Meine Brüder oder ich sollen immer unserem Gegenüber in die Augen schauen, wenn wir mit ihm reden. Sie behaupten, die Augen würden mehr verraten als der Mund – und dass es in beide Richtungen funktioniert." Die Entscheidung der Grand Jury – ob sie den Polizisten für schuldig aussprechen bleibt bis zum Ende des Buches offen. Und währenddessen lesen wir über den alltäglichen Wahnsinn in Garden Heights. Über die Kämpfe zwischen den beiden großen Gangs. Erfahren die Geschichte für Khalils Entwicklung und sein Motiv, warum er so war, wie er war. Das Thema Rassismus – in diesem Falle an Schwarzen – wird in Buch sehr gut beschrieben. Angie Thomas lässt durch Starr eine starke Persönlichkeit in den Vordergrund treten, die nicht weiter die Augen vor schlechten Taten schließen wird. Starr redet zuhause mit ihren Eltern, ihren Geschwistern und Freunden von Garden Heights in einem Slang, der meiner Meinung nach sehr gut übersetzt wurde. Und an der Privatschule ist sie eine ganz andere. Dies führt vor Augen, dass sie zwei verschiedene Welten hat. Die Welt der Schwarzen und der Weißen. Mit hat das Buch sehr gefallen. Das Buch ist unter dem Genre Jugendbuch aufgeführt und ist ab 14 Jahren freigegeben. Doch es kann durch die Thematik sicherlich auch von Erwachsenen gelesen werden.

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The Hate U Give gehört wohl nicht in die Kategorie „Liebesgeschichte“ aber dafür in eine mit der man sich viel eher beschäftigen sollte. Es geht um das wahre Leben, um Liebe, Zusammenhalt, Freundschaft, Ghettos und um die Unterdrückung der Dunkelheutigen in der USA, die einfach viel zu häufig vorkommen. Die Geschichte ist traurig und gleichzeitig voller Mut und Liebe. Die Hauptprotagonistin Starr ist ein Mädchen was viel Leid ertragen musste, denn sie verliert nun zum zweiten Mal einen geliebten Freund. Aber wegen der gefährlichen Lage in die sich bringen würde, wenn sie offen über den Mord ihres dunkelheutigen Freundes durch einen Polizisten spricht, schweigt sie. Sie ist in einer Zwickmühle, denn einerseits will sie Gerechtigkeit für den Tod und andererseits hat sie Angst. Angst davor, dass „King“ der Boss einer Gang sie zum öffentlichen Statement zwingt und ihre Familie bedroht. Ihre Familie und gerade ihr Dad, der sie sehr verstehen kann ist eine unglaubliche Unterstützung. Sie sind witzig, lachen viel und zeigen, dass das Leben auch in schlimmeren Vierteln der Welt schön sein kann. Das Liebe nichts materielles ist. Ich habe an manchen Stellen so gelacht und offen gesagt ist ihre Familie beneidenswert. The Hate U Give gehört zu den Tiefgründigeren Büchern, welche ich nur empfehlen kann! „Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast, Starr“ sagt sie. „Es bedeutet, dass du etwas tust obwohl du Angst hast. Und genau das machst du.“

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Ein unglaublich beeindruckendes Buch. Auch Wochen nachdem ich es gelesen habe, lässt mich die Story nicht los. Die Charaktere habe in den (gefühlt) kurzen knapp 500 Seiten wirklich lieb gewonnen. Dadurch hat mich ihr Schicksal umso heftiger getroffen. Dass Starr mit ihren jungen 16 Jahren bereits ihre beiden besten Freunde durch sinnlose Gewalt verloren hat, hat mich zutiefst getroffen. Und dass ihr Schicksal eins von vielen in den USA (und auf der ganzen Welt) ist, macht es nicht gerade besser. Die Ungerechtigkeit und Sinnlosigkeit hinter der ganzen Gewalt und dem ganzen Hass, hat mich zugleich traurig und wütend gemacht. Traurig, weil ich mit den Menschen fühle und selbst nichts oder nicht viel ausrichten könnte und wütend, dass es für so viele Menschen immer noch „Rassen“ gibt, der Hass dermaßen ausartet und es scheinbar selbst der Justiz egal ist. Angie Thomas erzählt Starrs Geschichte so einfühlsam, aber gleichzeitig herzlich und humorvoll, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher zu nominieren. Ganz klare Empfehlung für jeden! Ohne Einschränkung! Hoffentlich gibt es irgendwann eine (GUTE!!) Verfilmung des Buches. Es wäre unfassbar schade, wenn es einfach so in der Versenkung verschwinden würde!

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Ich glaube mir ist es noch nie so schwer gefallen, eine Rezension zu einem Buch zu schreiben wie hier. Den dieses Buch ist einfach anders. Ich meine wann wird ein Jugendlicher schon mal Zeuge von einem grausamen Mord an seinem besten Freund? Aber in dem fiktiven Roman von Angie Thomas wird Starr genau Zeugin dessen, denn ein weißer Polizist erschießt ihren besten Freund Khalil bei einer üblichen Verkehrskontrolle. Danach ist Starrs Leben nicht mehr so wie es war, weil der Fall öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Es wird zwar von einer Zeugin berichtet, doch niemand weiß, dass es sich hierbei um Starr handelt. Wird Starr noch genug Mut aufbringen um für Khalils Gerechtigkeit zu kämpfen? Starr lernt man als ruhiges und sympathisches Mädchen kennen. Sie lebt mit ihren Eltern in Garden Heights, einem verarmten, von Gangs beherrschten Viertel. Ihre Schule liegt in einem anderen Viertel, wo sie eine von den wenigen schwarzen Schülern ist. Hier versucht sie einen Mittelweg zu finden, um nicht als "Angry Black Girl", aber auch nicht als zu "weiß" angesehen zu werden. So erzählt sie ihren Freunden auch nicht, dass sie die Zeugin in Khalils Fall ist. Doch schnell merken ihre Freunde wie Starr sich verändert. Denn an ihr ist der Tod von Khalil keinesfalls spurlos vorbei gegangen. Er hat Wunden von früher wieder aufgerissen, denn sein Tod war nicht der erste, den Starr hautnah miterlebt hat. Nach und nach merkt Starr, dass sie die einzige ist, die in diesem Fall etwas bewegen kann. Der Wandel, den sie innerhalb der Geschichte durchmacht, ist gewaltig. Starr entwickelt sich zu einem mutigen, selbstbewussten Mädchen, das sich ihren Ängsten stellt. Meiner Meinung nach passt der einfache Schreibstil von Angie Thomas sehr gut zur Geschichte und bildet somit einen guten Gegensatz zu der Thematik. Das Buch ist komplett aus Starrs Sicht geschrieben, wodurch man ihre Ängste und Gefühle hautnah mitbekommt. Die Unterhaltungen innerhalb der Familie sind mit dem passenden Slang untermalt, wodurch man einen guten Eindrück über das Familienleben der Caters bekommt. Angie Thomas hat es geschafft aktuelle Themen in einem ganz besonderen Jugendbuch zu verpacken, denn die Vorfälle zwischen weißen Polizisten und weißen Mitbürgern häufen sich ja - besonders in den USA - immer mehr. Durch die Schilderung der schockierenden Ereignisse macht die Autorin auf das wichtige Thema Rassismus aufmerksam und regt den Leser zum Nachdenken an. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein absolutes Must-Read und das nicht nur für Jugendliche.

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Ihr lieben hier erneut mit einer Rezension. Diesmal zu The Hate u Give. Ein Buch mit einer wichtigen Massage. Deshalb bin ich froh das man es mir zur Verfügung gestellt hat.*gesponserte Produktplazierung* Important Information Title: "The hate U give" Original Title: "The hate U give" Series: standing alone Athor: Angie Thomas Publischer: CBT Verlag Released on: 24.07.17 Sites: 512 About the Writer An ihrem Akzent ist zu erkennen, das Angie Thomas in Jackson in Florida geboren wurde, aufgewachsen ist und auch noch heute in dieser Gegend lebt. In ihren Jugend Jahren hat sie gerappt die Höchste ihrer Errungenschaften war ein Artikel im Right On Magazin. Neben einem inoffiziellen Abschluss in Hip Hop erwarb sie ebenfalls einen Bachlor of Fine Art im kreativen Schreiben an der an der Universität von Belhaven. Die Filmrechte an ihrem Debütroman und Newyork times Bestseller sind bereit an Fox200 vergeben. Meinung Ein Jugendbuch mit einem Thema das sehr ernst ist. Das ist auch der Grund aus welchem ich dieses Buch sehr gerne lesen wollte. Denn schon als ich es in den Neuerscheinungen gesehen habe hat mich dieser Inhalt einfach sehr angesprochen. Leider ist der Tot von Menschen meistens Schwarzen, die in Amerika immer wieder durch Polizeigewallt sterben ein Thema das in deutschen Medien immer viel zu kurz kommt. Aus diesem Grund finde ich es sehr gut das Angie Thomas beschlossen hat sich in einem Jugendroman damit auseinander zusetzen. Ich finde sie hat eine große Portion Mut damit bewiesen für Ihren Debüt Roman gleich so ein ernstes Thema zu wählen. Doch ihr ist es gelungen, das ich mich als Leserin gut in die gegebene Situation einfinden und fühlen könnte. Der Schreibstil war trotz des ernsten doch sehr gut an die Zielgruppe angepasst. Irgendwie hat Angie Thomas die richtige Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit für ihr Debüt gefunden. Was mir sehr gut gefallen hat ist das es immer mal wieder vorkam, das Starr Unterhaltungen ihrer Eltern belauscht hat, die sie eigentlich nicht hätte hören sollen. Denn in meinen Augen hat das diese Geschichte noch authentischer gemacht. Auch mit dem Thema Klassenunterschiede wird hier immer wieder gespielt, denn Stars Boyfriend ist weiß und reich aber sie eben nicht. Es war irgendwie schön zu sehen, das auch schwarze den weißen gegenüber Vorurteile haben auch, wenn das Hauptthema des Buches ein anderes ist. Ich fand den Verlauf der Geschichte sehr realistisch und muss sagen, das war ziemlich schockierend. Zwar war spannend zusehen wie es Star zwischen den ganzen Fronten ergeht, aber irgendwie fand man hat ihr kaum Zeit geboten zu verarbeiten, das ihr Freund vor ihren Augen erschossen wurde. Mir ging es beinahe etwas zu schnell das sie von allen in irgendeine Richtung gedrängt wurde. Die Idee ihren Boyfriend Chris so zu sagen als ihre Dosis Normalität in diesem ganzen Chaos zu verwenden fand ich interessant. Auch wenn es vielleicht moralisch etwas fragwürdig sein könnte. Aber ich denke in gewissen Situationen im Leben braucht jeder Mensch so etwas. Eine Sache die zur Authentität in diesem Werk beigetragen hat war einfach die Art und weise in der die Autorin ihre Charaktere hat sprechen lassen. Denn ich finde durch das einsetzen von Worten wie momma statt mom oder das Anhängen des Wortes Baby an die Namen der Kinder hat man gemerkt, das man sich in einer andren Szene befindet. Mit Star haben wir eine symphatische junge Protagonistin. Das Mädchen ist ein nachdenklicher Charakter, der sehr viel hinterfragt. Auch ihr Humor und ihr Umgang mit ihrer Situation hat mir gefallen. Ich fand aber generell ihre Einstellung zum Leben und Gerechtichkeit ist auf jeden Fall gut.

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